International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Shooting in San Bernardino, Kalifornien

Polizei findet 28'500 Dollar auf Konto des San-Bernardino-Attentäters

Nach dem Anschlag im kalifornischen San Bernardino haben die Ermittler weitere Hinweise darauf gefunden, dass die Bluttat geplant war. Die Polizei gehe der Spur eines Online-Bankkredits in Höhe von 28'500 Dollar auf einem Konto des Attentäters Syed Farook nach.



Das Geld könnte teilweise für einen Waffenkauf eingesetzt worden sein, verlautete am Dienstag aus Ermittlerkreisen. Demnach beantragte der 28-jährige Farook bei der Gesellschaft Prosper Marketplace in San Francisco einen Kredit. Dieser sei anschliessend von der Online-Bank Webbank.com mit Sitz im Bundesstaat Utah gewährt worden.

CHICAGO, IL - JULY 27: In this handout photo provided by U.S. Customs and Border Protection, Tashfeen Malik (L) and Syed Farook arrive at O'Hare Airport July 27, 2014 in Chicago, Illinois. The FBI has officially labeled the attack carried out by Farook and his wife Malik as an act of terrorism. The San Bernardino community continues to mourn the attack at the Inland Regional Center in San Bernardino that left at least 14 people dead. (Photo by Customs and Border Protection via Getty Images)

Malik und Farook.
Bild: Getty Images North America

Farook hob den Angaben zufolge 10'000 Dollar an einer Filiale der Union Bank in San Bernardino ab. Den TV-Sender Fox zufolge gehen die Ermittler der Frage nach, ob das Geld an einen Verdächtigen namens Enrique Marquez geflossen ist, der die beiden halbautomatischen Waffen kaufte, mit denen Farook und die 29-jährigen Tashfeen Malik 14 Menschen töteten.

Farook, ein pakistanischstämmiger US-Bürger, hatte am Mittwoch vergangener Woche zusammen mit seiner pakistanischen Ehefrau Malik die Weihnachtsfeier seines städtischen Arbeitgebers gestürmt. Das Paar tötete 14 Menschen und verletzte 21 weitere, bevor es von der Polizei erschossen wurde.

5000 Schuss Munition

Zeugen hatten zunächst berichtet, der Bluttat sei ein Streit vorausgegangen. Später stufte die US-Bundespolizei FBI die Tat als islamistischen «Terrorakt» ein. In der Wohnung der Attentäter wurde ein grosses Waffenarsenal gefunden, darunter 5000 Schuss Munition und Materialien zum Bombenbau. Nach neuen FBI-Angaben stellten die Ermittler insgesamt 19 Rohre sicher, die offenbar zum Bombenbau gedacht waren.

Malik soll der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Online-Netzwerk Facebook die Treue geschworen, ihr Mann Kontakt zu islamistischen Extremisten gehabt haben. (dwi/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Donald Trump bastelt sich eine Dolchstosslegende

Das Verhalten des abgewählten Präsidenten erinnert an einen verrückten König. Doch leider gilt: Ist es auch absurd, so hat es doch Methode.

Drei Millionen Dollar musste das Trump-Team aufwerfen, um eine neue Auszählung der Stimmen im Bundesstaat Wisconsin zu erreichen. Nun liegt das Resultat dieser Nachzählung vor: Joe Biden hat 87 Stimmen hinzu gewonnen. Wisconsin hat deshalb den Sieg des Demokraten offiziell bestätigt.

Nicht nur im mittleren Westen blamiert sich Trump. Auch in Arizona hat der republikanische Gouverneur Doug Doucey, ein enger Verbündeter von Trump, Bidens Sieg verkündet. Damit haben sämtliche Swingstates Trumps …

Artikel lesen
Link zum Artikel