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epa04749454 (FILE) The file picture dated 12 November 2010 shows a general view of the ancient city of Palmyra in central Syria. According to media reports on 15 May 2015, extremist Islamic State (IS) militia is advancing towards Palmyra, raising fears that the militants will destroy the historic site. Palmyra is believed to be founded by King Solomon. It was long a trade center that boomed with the decline of Petra in modern-day Jordan. The city, 240 kilometers (150 miles) northeast of Damascus, emerged to become a powerful state after the Romans took control, serving as a link between the ancient Orient and Mediterranean countries.  EPA/YOUSSEF BADAWI *** Local Caption *** 02444414

Ein Bild aus besseren Tagen. Laut Medienberichten sind islamistische Extremisten auf dem Vormarsch. Bild: YOUSSEF BADAWI/EPA/KEYSTONE

IS-Kämpfer rücken in antike Oasenstadt Palmyra ein – Weltkulturerbe in höchster Gefahr

Der weltberühmten Kulturstätte Palmyra droht die Zerstörung durch den «Islamischen Staat». Die Terrormiliz ist in den nördlichen Teil der Stadt in Syrien eingedrungen. 

16.05.15, 19:20 16.05.15, 19:52


Ein Artikel von

Kämpfer der Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS) sind in die historische Oasenstadt Palmyra eingefallen. Die Extremisten kontrollieren nun den nördlichen Teil der Stadt und liefern sich heftige Gefechte mit Anhängern des Regimes von Staatschef Baschar al-Assad. Das melden die Nachrichtenagenturen AFP und dpa unter Berufung auf die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

Die Ruinenstadt gehört zu den bedeutendsten antiken Bauten im Nahen Osten und gilt als Unesco-Weltkulturerbe. In den ersten Jahrhunderten nach Christus war Palmyra eine Handelsmetropole, heute beherbergt sie unter anderem ein bekanntes Gefängnis für politische Inhaftierte.

Berichten zufolge war die antike Stätte bereits 2012 und 2013 bei Kämpfen beschädigt worden.

Im Nordirak hatten IS-Anhänger im Frühjahr etliche Kulturstätten zerstört, darunter die Jahrtausende alte Stadt Nimrud und die Grabungsstätte Ninive. Im Museum von Mossul zertrümmerten sie wertvolle Statuen aus assyrischer Zeit.

(vet/dpa/AFP)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Angelo C. 17.05.2015 00:40
    Highlight Schade, dass sie die Syrer nicht vorher platt machen konnte, diese Untermenschen!
    2 0 Melden

Das Massaker von Suweida

Die Terrormiliz «IS» will mit einer Anschlagserie in Syrien Stärke demonstrieren: Sie hat mehr als 200 Menschen getötet und Dutzende weitere verschleppt. Die meisten Opfer waren Drusen.

Am Ende, als der Horror vorbei ist, hängen drei Leichen an einem Kran vor einem Krankenhaus in Suweida. Die Männer, die von wütenden Bewohnern der Stadt gelyncht wurden, sollen zu einem Terrorkommando des «Islamischen Staats» (IS) gehört haben, das in den Stunden zuvor eines der schlimmsten Massaker seit Beginn des Bürgerkrieg in Syrien vor sieben Jahren verübte.

Bei den koordinierten Angriffen auf die südsyrische Provinzhauptstadt Suweida und mehrere …

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