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Ein Bild aus besseren Tagen. Laut Medienberichten sind islamistische Extremisten auf dem Vormarsch. Bild: YOUSSEF BADAWI/EPA/KEYSTONE

IS-Kämpfer rücken in antike Oasenstadt Palmyra ein – Weltkulturerbe in höchster Gefahr

Der weltberühmten Kulturstätte Palmyra droht die Zerstörung durch den «Islamischen Staat». Die Terrormiliz ist in den nördlichen Teil der Stadt in Syrien eingedrungen. 

16.05.15, 19:20 16.05.15, 19:52


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Kämpfer der Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS) sind in die historische Oasenstadt Palmyra eingefallen. Die Extremisten kontrollieren nun den nördlichen Teil der Stadt und liefern sich heftige Gefechte mit Anhängern des Regimes von Staatschef Baschar al-Assad. Das melden die Nachrichtenagenturen AFP und dpa unter Berufung auf die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

Die Ruinenstadt gehört zu den bedeutendsten antiken Bauten im Nahen Osten und gilt als Unesco-Weltkulturerbe. In den ersten Jahrhunderten nach Christus war Palmyra eine Handelsmetropole, heute beherbergt sie unter anderem ein bekanntes Gefängnis für politische Inhaftierte.

Berichten zufolge war die antike Stätte bereits 2012 und 2013 bei Kämpfen beschädigt worden.

Im Nordirak hatten IS-Anhänger im Frühjahr etliche Kulturstätten zerstört, darunter die Jahrtausende alte Stadt Nimrud und die Grabungsstätte Ninive. Im Museum von Mossul zertrümmerten sie wertvolle Statuen aus assyrischer Zeit.

(vet/dpa/AFP)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Angelo C. 17.05.2015 00:40
    Highlight Schade, dass sie die Syrer nicht vorher platt machen konnte, diese Untermenschen!
    2 0 Melden

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