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A general view shows a church in the Assyrian village of Abu Tina, which was recently captured by Islamic State fighters, February 25, 2015. Kurdish militia pressed an offensive against Islamic State in northeast Syria on Wednesday, cutting one of its supply lines from Iraq, as fears mounted for dozens of Christians abducted by the hardline group. The Assyrian Christians were taken from villages near the town of Tel Tamr, some 20 km (12 miles) to the northwest of the city of Hasaka. There has been no word on their fate. There have been conflicting reports on where the Christians had been taken. REUTERS/Rodi Said (SYRIA - Tags: POLITICS CIVIL UNREST CONFLICT RELIGION)

Ein verlassenes assyrische Dorf im Norden Syriens Bild: STRINGER/REUTERS

IS lässt in Syrien entführte Christen nach Monaten frei



Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat mehrere vor Monaten in Syrien entführte assyrische Christen freigelassen. Sie gehörten zu mehr als 200 Mitgliedern der christlichen Minderheit, die im Februar in der Region Chabur in der nordöstlichen Provinz Hasaka verschleppt worden waren.

Unter den 22 freigelassenen Geiseln seien 14 Frauen, erklärte die Assyrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Dienstag. Die Freilassung sei das Resultat «unermüdlicher Bemühungen und Verhandlungen» der Assyrischen Kirche, erklärte die Beobachtungsstelle.

Eine zweite Organisation, das Assyrische Netzwerk für Menschenrechte, bestätigte die Freilassung. Verhandlungen über die Freilassung der restlichen 187 Geiseln in den Händen des IS dauerten an, sagte ihr Leiter Osama Edward.

Vor dem Beginn des Konfliktes in Syrien lebten rund 30'000 assyrische Christen im Land, die meisten in 35 Dörfern in der Provinz Hasaka. Im Februar überrannten die sunnitischen Fanatiker vom so genannten Islamischen Staat (IS) mehrere dieser Dörfer, bevor sie von kurdischen Kämpfern zurückgeschlagen wurden.

Der Bürgerkrieg in Syrien dauert inzwischen bereits mehr als vier Jahre. In dem Konflikt wurden über 240'000 Menschen getötet. (jas/sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 12.08.2015 11:21
    Highlight Highlight Es gibt zwei Grossmächte in der Region, KSA und Iran. Beide führen ihren Stellvertreter-Krieg in Syrien, Irak und im Jemen. Die Islamisten ihrerseits, sind ebenfalls zu unterscheiden in Sunniten und Schiiten.
    Iran und die beiden islamistischen Lager haben Israel ganz oben auf ihrer Agenda stehen. Und direkt dahinter Jordanien.
    Es geht ihnen um die Auflösung der staatlichen Ordnungen, zur Etablierung von Imamat bzw. Kalifat.
    Und dann endet mit den Iran-Atomverhandlungen die ungeschriebene Friedenspflicht. Danach werden die Karten neu gemischt.
    • zombie1969 12.08.2015 12:22
      Highlight Highlight 2)
      Das heisst, Hizbollah, Revolutionsgarden und Jerusalem Brigaden könnten dann versucht sein, auf Anordnung Teherans die gewaltige, im untertunnelten Südlibanon vorgehaltene Kriegsmaschinerie, gegen Israel in Gang zu setzen.

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