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Für Kämpfer bestimmt? Saudischer Prinz mit zwei Tonnen Aufputsch-Drogen in Beirut erwischt



epa04053256 Thai police officers display confiscated methamphetamine pills at a press conference at the Narcotics Suppression Bureau in Bangkok, Thailand, 03 February 2014. Police seized 1.2 million methamphetamine pills in a pickup truck in Phetchabun province, northern Thailand, after they were smuggled  over the Thai-Laos border to be send to Bangkok.  EPA/NARONG SANGNAK

Beschlagnahmte Metamphetamine, hier allerdings in Thailand.
Bild: NARONG SANGNAK/EPA/KEYSTONE

Die libanesische Polizei hat am internationalen Flughafen von Beirut eine grosse Menge Aufputsch-Drogen sichergestellt und fünf Männer aus Saudi-Arabien festgenommen. Unter den Verdächtigen soll auch ein Mitglied der saudischen Königsfamilie sein, wie mehrere Nachrichtenagenturen unter Berufung auf Sicherheitskreise meldeten.

Wie die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA am Montag berichtete, wollten Schmuggler zwei Tonnen des Stoffes mit dem Namen Captagon in einem Privatjet in die saudische Hauptstadt Riad bringen.

Captagon enthält den Wirkstoff Fenetyllin. Wegen seiner aufputschenden Wirkung wird Captagon auch von Sportlern als Dopingmittel verwendet. In Saudi-Arabien droht bei Drogenhandel die Todesstrafe.

Laut einem UNO-Bericht aus dem Jahr 2014 wächst der illegale Handel mit Aufputschmitteln im Mittleren Osten. Vor allem Saudi-Arabien, Jordanien und Syrien sind betroffen. Auch in Kriegen sind die Aufputschmittel weit verbreitet. Laut Medienberichten kommen sie auch im Syrien-Krieg in rauen Mengen zum Einsatz. (trs/sda/dpa)

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