International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«IS» verliert wichtigen Staudamm an arabisch-kurdische Koalition

Die Dschihadistenmiliz «Islamischer Staat» («IS») hat im Norden Syriens offenbar die Kontrolle über einen strategisch wichtigen Staudamm am Fluss Euphrat verloren. Kurdisch-arabische Truppen sollen den Damm am Samstag zurückerobert haben.



Die SDF «haben die Talsperre Tischrin befreit», sagte ein Sprecher der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF), Oberst Talal Sello, der Nachrichtenagentur AFP. Die Kämpfe an dem Staudamm dauerten demnach an. Ein Sprecher der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) bestätigte, dass die kurdisch-arabische Koalition die Gebiete östlich des Staudamms zurückerobert habe.

Ähnliche Angaben machte der Chef der in Grossbritannien ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdel Rahman. Nach Angaben der Beobachtungsstelle kontrollierte der «IS» Tischrin seit vergangenen Jahr. Der Damm dient der Stromversorgung einer grossen Region in der Provinz Aleppo.

Mitte Oktober hatten sich die YPG und mehrere christliche und arabischen Rebellengruppen zu einer neuen arabisch-kurdischen Koalition zusammengeschlossen. Der Einsatz bei Tischrin ist die zweite grosse Operation der Koalition, die bereits rund 200 Dörfer in der nordöstlichen Provinz Hassaka vom IS zurückeroberte. (dwi/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Die vergessenen Jahre des Terrors: In den 70ern und 80ern zogen Terroristen eine Blutspur durch Europa

Weltweit gab es seit 1970 über 156'000 Terroranschläge. In der Schweiz ist seit 20 Jahren niemand mehr einem Attentat zum Opfer gefallen. Doch in den 70er- bis 90er-Jahren ermordeten Terrorgruppen teils Hunderte Menschen jährlich in Westeuropa. Eine Übersicht von 1970 bis Manchester 2017.

Zusammenfassung: In den 70er- bis 90er-Jahren töteten meist europäische Terrorzellen jährlich 100 bis 400 Menschen in Europa. Seit der Jahrtausendwende nehmen die Attentate in Westeuropa und in der Schweiz stark ab. Von 2001 bis 2015 entfielen nur 0,3 Prozent der Terroropfer auf Westeuropa. Hauptsächlich aufgrund der Attentate in Paris und Nizza stieg die Opferzahl zuletzt wieder auf rund 150 Menschen pro Jahr, sprich auf das Niveau der 80er-Jahre. Weltweit nimmt der Terrorismus seit 2005 zu …

Artikel lesen
Link zum Artikel