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Aufstieg und Fall des «IS» – die Geschichte der Terrormiliz in 5 Akten

Bild: AP/AP

Mehr als vier Jahre dauerte der Krieg gegen den «IS». Diese Woche vermeldeten kurdische und US-amerikanische Streitkräfte die territoriale Niederlage des «IS». Der Krieg ist vorerst beendet, aber der «IS» nicht besiegt.



Der Aufstieg

Die Gründung des «Islamischen Staates», oder Daesh, wie die Terrorgruppe im arabischen Sprachraum genannt wird, datiert auf den 8. April 2013. Die Wurzeln der Bewegung reichen aber weiter zurück: Bereits ab 2003 war die sunnitisch-salafistische Gruppierung als «Al-Kaida im Irak» tätig.

Der «moderne» «IS» rekrutierte sich weitgehend aus Al-Kaida-nahen Kämpfern, später verleibte er sich die rivalisierende Terrorgruppe Jabhat al-Nusra ein. Die Führungsriege setzte sich aus Al-Kaida-Kämpfern und ehemaligen hochrangigen Geheimdienstmitarbeitern unter Sadam Hussein zusammen. Als «Kaderschmiede» und Rekrutierungszentrum gilt das Gefängnis Camp Bucca im Irak.

Der Erfolg

Wie eine Naturgewalt fegte der «IS» in den ersten Monaten durch den Irak. In Syrien platzierte fünfte Kolonnen bereiteten den Boden für den Feldzug im Nachbarland. Der Ruf als brutale Besatzungsmacht eilte dem «IS» voraus, oft reichte bereits der Anblick der schwarzen Flagge mit dem weissen Schriftzug, dass irakische Streitkräfte Hals über Kopf die Flucht ergriffen. Mit der Einnahme der irakischen Grossstadt Mosul hatte der «IS» faktisch seinen Höhepunkt erreicht. Ende 2014 erstreckte sich das Herrschaftsgebiet der Gotteskämpfer über weite Teile des Iraks und Syriens.

Mitte 2014 rief «IS»-Führer Abu Bakr al-Baghdadi in der grossen Moschee von Mosul das Kalifat aus und katapultierte die Terrormiliz so mit einem Schlag in die Weltöffentlichkeit.

epa04300526 A photograph made from a video released on 05 July 2014 by the jihadist affiliated group Furqan Media via their twitter account allegedly showing Islamic State (IS) leader Abu Bakr al-Baghdadi delivering a sermon during Friday prayers at a mosque in Mosul, Iraq, 04 July 2014. Abu Bakr al-Baghdadi, the ruler of the self-styled caliphate recently proclaimed by the jihadist Islamic State in Iraq and the Levant (ISIL), appears in a video said to be filmed inside a mosque in Mosul where he is delivering a sermon.  Abu Bakr al-Baghdadi declared an Islamist caliphate in the territory under the group's control in Iraq and Syria earlier this week.  EPA/FURQAN MEDIA / HANDOUT BEST QUALITY AVAILABLE. EPA IS USING AN IMAGE FROM AN ALTERNATIVE SOURCE AND CANNOT PROVIDE CONFIRMATION OF CONTENT, AUTHENTICITY, PLACE, DATE AND SOURCE. HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Abu Bakr al-Baghdadi in der grossen Moschee in Mosul 2014: Es war der einzige öffentliche Auftritt des selbsternannten Kalifen. Bild: EPA/FURQAN MEDIA

Die Konsolidierung

Mit Mosul hatte der «IS» Zugriff auf einen in Teilen funktionierenden Verwaltungsapparat und auf die reichhaltigen Ölfelder in der Region. Die Einnahmen aus dem Ölverkauf und Steuerzuflüsse statteten die Terrormiliz mit einer prallen Kriegskasse aus. Gleichzeitig begannen ausländische Kämpfer aus aller Herren Länder zur Terrorgruppe zu stossen. Schätzungsweise rund 50'000 Ausländer kämpften in den Reihen des «IS», darunter mehr als 70 Schweizer.

FILE - In this file photo taken Wednesday, June 25, 2014, fighters of the al-Qaida-inspired Islamic State of Iraq and the Levant (ISIL) parade in the northern city of Mosul, Iraq. (AP Photo, File)

«IS»-Kämpfer auf dem Triumphzug durch Mosul im Juni 2014. Bild: AP/AP

Neben der Armee und dem Verwaltungsapparat baute der «IS» einen ausgeklügelten Propaganda-Apparat auf. Hochglanzmagazine lieferten regelmässig Updates über die Lage des Terrorstaats, in den sozialen Medien wurden die grausamen Taten von «IS»-Kämpfern verherrlicht und neue Mitglieder angeworben. Videos von Enthauptungen und Steinigungen verbreiteten sich in Windeseile im Netz. Dem «IS» gelang es, mit dieser Ästhetisierung des Terrors zugleich Feinde abzuschrecken und Sympathisanten zu gewinnen.

Die Wende

Mit der Belagerung von Kobane Ende 2014 zeichnete sich im Rückblick die Wende ab. Welle um Welle von Soldaten sandten die «IS»-Oberen aus, um die kleine kurdische Stadt im Norden Syriens zu erobern. Ohne Erfolg. Insgesamt 1500 «IS»-Kämpfer kamen in der Schlacht um Kobane ums Leben. Der Widerstand der kurdischen Verteidiger führte zu einer weltweiten Solidaritätswelle, Luftangriffe von US-Streitkräften und Unterstützung für die kurdischen Bodentruppen stoppten den Eroberungsfeldzug des «IS» ein erstes Mal.

Kurdische Streitkräfte hissen die Flagge über Kobane. Bild: STR/EPA/KEYSTONE

2015 verlegte der «IS» seine Strategie vermehrt auf Attentate ausserhalb des eigenen Kerngebiets. Terroranschläge von lose affilierten Lone-wolf-Attentätern erschütterten Europa, zuerst Paris, später Brüssel und Manchester.

Der Niedergang

2016 zog sich die Schlinge für den «IS» langsam zu. Die Türkei begann, die Grenzen dichtzumachen, was den Zufluss ausländischer Kämpfer stoppte. Die bereits 2014 gebildete internationale Militärkoalition unter Führung der USA intensivierte die Luftschläge gegen die Terrormiliz, zugleich setzten die USA vermehrt Bodentruppen ein.

Ende 2016 gelang es kurdischen und irakischen Streitkräften, Mosul, die faktische Hauptstadt des «IS», zurückzuerobern. Die Terrormiliz wurde in der Folge in den Westen des Iraks zurückgedrängt. 2017 rollte der Angriff auf Rakka, die zweite Machtbastion des «IS». Sechs Monate später lag die Stadt in Trümmern, den verbleibenden «IS»-Kämpfern wurde der Auszug gewährt.

Der Territorialverlust des «IS»

Bild

In den letzten Monaten war das Herrschaftsgebiet der Terrormiliz auf ein paar Quadratkilometer geschrumpft: Getreue von Abu Bakr al-Baghdadi hatten sich in der syrischen Stadt Baghus verschanzt, in ausgehobenen Tunnels, Gräben und Bunkern harrten ein paar Tausend «IS»-Schergen mit ihren Familien aus. Am vergangenen Wochenende dann vermeldete die Allianz aus kurdischen und arabischen Kämpfern die territoriale Niederlage des «IS». Al-Baghdadi war vermutlich bereits zuvor mit einigen Getreuen unerkannt aus der Stadt geflohen.

epaselect epa07461183 Smoke clouds rise from the village of Baghuz, Syria, 24 March 2019. The US-backed Kurdish-Arab 'Syria democratic forces' (SDF) have announced the military victory over Islamic State (IS) group on 23 March 2019, following a four-year battle against the group that took control over a third of Syria and Iraq.  EPA/Ahmed Mardnli

Rauch steigt auf über dem syrischen Städtchen Baghus: Hier verschanzten sich «IS»-Anhänger bis zuletzt. Bild: EPA/EPA

Epilog

Mit dem Fall von Baghus hat der «IS» seinen letzten Rückzugsort verloren. Siegestaumel ist aber nicht angebracht. Noch immer verfügt der «IS» über ein beträchtliches Reservoir an Kämpfern, zwischen 5000 und 6000 sollen gemäss irakischen Nachrichtendiensten auf der Flucht sein, Schläferzellen nicht eingerechnet. Noch immer ist die Kriegskasse prall gefüllt: nach Schätzungen der Vereinten Nationen zwischen 50 und 300 Millionen Dollar in Cash. Und noch immer sind die religiösen, ethnischen und ökonomischen Konflikte in der Region ungelöst. Auf diesem Nährboden kann jederzeit ein «neuer IS» gedeihen.

US-General Joseph L. Votel sagte, es handle sich nicht um eine Niederlage des «IS», sondern eher um einen kalkulierten Rückzug. Auch der Vorsitzende des kurdischen Sicherheitsrats, Masrour Barzani, gab gegenüber dem Guardian zu bedenken, dass der «IS» längst nicht besiegt sei: «Der ‹Islamische Staat› ist eine Ideologie, nicht ein Staat oder eine Armee». Und Ideologien überwinden Grenzen problemlos, egal wie schwerbewacht sie sind.

Ein Blick auf die Weltkarte zeigt: Der «IS» beschränkt sich längst nicht mehr auf die Region rund um den Euphrat. Mittlerweile haben sich weltweit zahlreiche Terrororganisationen dem «IS» angeschlossen oder ideologische Treue geschworen: Auf den Philippinen, in Indonesien, Westafrika, im Maghreb, Afghanistan und in der Kaukaususregion. Mit militärischen Mitteln alleine wird ihnen nicht beizukommen sein.

«Historisches Verbrechen»

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Video: watson/Nico Franzoni

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17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • vescovo 30.03.2019 12:57
    Highlight Highlight Jetzt muss unbedingt der nächste Schritt eingeleitet werden: Infrastruktur, Schulen, Krankenhäuser usw. müssen her, damit der Hass auf die Westler nicht wieder aufkommt. Wenigstens da kann Europa doch helfen? Das käme uns jedenfalls billiger als weitere Kriege und Flüchtlingswellen.
  • Hardy18 30.03.2019 10:50
    Highlight Highlight Ich hatte mich schon immer gefragt warum es soweit kommen konnte. 1 Jahr vor der Aussprechung des Kalifat habe ich von denen gehört und mich gefragt warum man (damals) diese Bauern mit Gewehren auf ihren Pferden und Eseln nicht einhalt bietet wenn sie durchs Land galoppieren?
    Schwub ein Jahr später sieht man Fotos von denen mit bester Militärausrüstung wovon manche Länder träumen. Und da dachte ich mir schon das dieses Kapitel wohl so schnell nicht mehr Enden wird.

    Zumindest ist jetzt die Truppe mehr oder weniger besiegt und es herrscht hoffentlich in aller Zeit Frieden.

  • Bangarang 29.03.2019 15:40
    Highlight Highlight Das Kalifat der IS war der erste Staat, gegründet von Vollpfosten für Vollpfosten ohne Plan.
  • Basti Spiesser 29.03.2019 11:53
    Highlight Highlight Kein Wort über die Russen oder Assad? Die Amis haben das praktisch ganz alleine geschafft? Sorry klingt für mich zu sehr nach Hollywood...
  • smoking gun 29.03.2019 10:26
    Highlight Highlight Kleine Anmerkung: Der Niedergang des IS begann erst, als Russland die "rollende Pipeline" (tausende Lastwagen) in Richtung Türkei bombardierten. Die von den USA angeführte Militärkoalition hat das tunlichst vermieden.
  • Paul_Partisan 29.03.2019 09:41
    Highlight Highlight Unser Dank gilt den mutigen kurdischen Kämpfer*Innen der YPG und YPJ sowie ihren internationalistischen Verbündeten. Biji Rojava!
  • Dragona 28.03.2019 22:20
    Highlight Highlight Soso, die Amis und die Kurden waren es. Genauso verklärt wäre es die Russen und die syrische Armee als alleinige Bekämpfer des IS dasrzustellen.
  • c_meier 28.03.2019 21:04
    Highlight Highlight die beste Erklärung stammt aus der Anstalt... 😉
    Play Icon
    • just sayin' 29.03.2019 09:06
      Highlight Highlight simplifizierte halbwahrheiten machen comedy meist lustig und immer gefährlich
    • Chefs United 30.03.2019 08:40
      Highlight Highlight Wo genau erkennst du Halbwahrheiten? Und selbst wenn man die Hälfte abzieht, zeigt es immer noch deutlich, wo die Wurzel des Übels liegt. Ein Hoch auf die Freiheit.
  • Ricardo Tubbs 28.03.2019 21:00
    Highlight Highlight da kann sich europa ordentlich bei den kurden und den peschmerga bedanken! thank you!
    • Ueli der Knecht 28.03.2019 21:59
      Highlight Highlight Auch bei den Iranern.
    • cada momento 29.03.2019 05:53
      Highlight Highlight Darf man behaupten, dass sich Erdogan bei diesem Konflikt verrechnet hat? Hatte er die Hoffnung, der IS würde die Kurden schwächen? Konnte er nicht wissen, dass der Westen diese aufrüsten wird? Oder war sogar das sein Kalkül? Die sachliche Meinung von Peter Scholl-Latour wäre jetzt viel Wert.
    • Leckerbissen 29.03.2019 07:36
      Highlight Highlight Ist ja eigentlich kein europäisches Problem. Von dem her können sich die Kurden und peschmerga bei den europäischen Allianzen bedanken, welche sie mit moderner Technik belieferten. Oder gehört der Islam etwa zu Europa? Hab ich was verpasst?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Katzendieb 28.03.2019 20:33
    Highlight Highlight Der IS wurde nicht besiegt, sondern verlegt. Deren neue Aufgabe ist es sich an Chinas Grenzen einzunisten. Dort spielt neuerdings die Musik von Uncle Sam.

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