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IS-Führer Al-Baghdadi soll US-Geisel vergewaltigt haben



Eine US-Geisel ist nach einem Bericht des TV-Senders ABC während ihrer Geiselhaft in Syrien wiederholt vom Führer der Terrormiliz Islamischer Staat, Abu Bakr al-Baghdadi, vergewaltigt worden. Der Sender beruft sich auf Aussagen von US-Agenten und den Eltern der Frau.

In this May 30, 2013, photo, Kayla Mueller is shown after speaking to a group in Prescott, Ariz. The parents of the late American hostage Kayla Mueller say they were told by American officials that their daughter was repeatedly forced to have sex with Abu Bakr Baghdadi, the leader of the Islamic State group. (AP Photo/The Daily Courier, Jo. L. Keener ) MANDATORY CREDIT

Kayla Mueller im Mai 2013. Bild: AP/The Daily Courier

«Uns wurde gesagt, dass Kayla gefoltert wurde, dass sie das Eigentum von Al-Baghdadi war», zitiert ABC am Freitag die Eltern der 26-jährigen Entwicklungshelferin. Die junge Frau sei damals im Haus des Top-IS-Terroristen Abu Sajjaf gefangen gewesen, der später bei einem US-Angriff getötet wurde.

Damit werden nach Angaben des Senders frühere Darstellungen infrage gestellt. US-Medien hatten vor Monaten von einem Brief der jungen Frau aus ihrer Geiselhaft berichtet. Darin habe sie geschrieben, sie sei an einem sicheren Ort und werde mit Respekt behandelt.

Die Frau war im August 2013 in Syrien entführt worden. Nach IS-Darstellung starb sie im Februar bei einem Angriff jordanischer Kampfflugzeuge im syrischen Al-Rakka. Die USA bestätigen dies nicht. Nach Angaben von US-Beamten ist es nach wie vor unklar, wie die junge Frau ums Leben kam, berichtete ABC. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 15.08.2015 09:07
    Highlight Highlight "Abu Bakr al-Baghdadi"
    Der Kampfname "Abu Bakr" ist klug gewählt. Der historische Abu Bakr war Gefährte von und erster Kalif nach Mohammed. Als seine grösste Leistung gilt, nach dem Tod Mohammeds abtrünnige Araberstämme bekämpft zu haben, bis sie sich erneut der islamischen Herrschaft beugten. Abu Bakr gilt zudem als rechtgeleiteter Kalif, der aus Islamistensicht einen besonders authentischen Islam aus der Zeit vor dem gossen muslimischen Schisma verkörpert. Die Weltanschauung der Islamisten rekurriert immer wieder auf die Ereignisse des 7. Jh., indem sie das 21. Jh. dementsprechend deutet.
    11 0 Melden
    • zombie1969 15.08.2015 10:16
      Highlight Highlight 2)
      Das zeigt aber auch, wie rückständig das Welt- und Menschenbild der Islamisten ist. Und Leute die in der Vergangenheit leben haben in der Regel auch keine Zukunft.
      13 0 Melden
  • JayG 15.08.2015 07:48
    Highlight Highlight Bischof Huonder mit seinem vorsintflutlichen Bibelverständnis, hat sicher auch Verständnis für so eine Tat. Steht doch in der Bibel geschrieben: ...und siehst unter den Gefangenen ein schönes Weib und hast Lust zu ihr, daß du sie zum Weibe nehmest,... (5. Mose 21.11). GOTT höchstpersönlich erlaubt es, Gefangene wegzuführen und die hübschen Frauen zu vergewaltigen, pardon zu heiraten natürlich. Wenn man dann aber keine Lust mehr auf die Frau hat, soll man sie wegschicken. Verkaufen ist gemäss Bibel in diesem Zusammenhang nicht erlaubt. Wer würde für eine "gebrauchte" Frau auch was bezahlen?
    27 12 Melden

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