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epa07516399 Palestinians protesters take part during clashes after Friday protests near the border between Israel and Gaza Strip, eastern Gaza Strip on, 19 April 2019. Palestinian protesters call for the right of Palestinian refugees across the Middle East to return to homes they fled in the war surrounding the 1948 creation of Israel.  EPA/MOHAMMED SABER

Bei Protesten an der Grenze kamen am Freitag mehrere Palästinenser ums Leben. Bild: EPA/EPA

Reaktion auf getötete Palästinenser: 50 Raketen aus Gazastreifen auf Israel abgefeuert



Vier Palästinenser sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza am Freitag bei Protesten an der Grenze zu Israel und bei Luftangriffen von der israelischen Armee getötet worden. Rund 50 Palästinenser seien verletzt worden.

Nach Angaben der israelischen Streitkräfte wurden zudem zwei israelische Soldaten an der Grenze durch Schüsse verletzt. Als Reaktion habe Israels Luftwaffe einen Militärposten der im Gazastreifen herrschenden radikalislamischen Hamas angegriffen.

Der militärische Hamas-Flügel teilte mit, zwei seiner Mitglieder seien bei dem israelischen Luftangriff getötet worden. Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums handelte es sich um zwei Männer im Alter von 29 und 33 Jahren.

Ein Sprecher des Ministeriums teilte weiter mit, es seien zudem zwei Palästinenser bei Protesten an der Grenze im südlichen Gazastreifen erschossen worden. Unter den rund 50 Verletzten seien zwölf Kinder und zwei Frauen sowie drei Sanitäter und eine Journalistin.

50 Raketen auf Israel

Die militanten Palästinenserfraktionen im Gazastreifen teilten in einer gemeinsamen Stellungnahme mit, man werde den Tod der vier Palästinenser rächen. Bereits am Samstag wurden nach Angaben der israelischen Armee am Samstag rund 50 Raketen auf Israel abgefeuert.

Dutzende Geschosse seien abgefangen worden, teilte die Armee mit. Das Militär reagierte nach eigenen Angaben mit einem Luftangriff auf zwei Raketenwerfer in dem Palästinensergebiet. Ob es Opfer in Israel oder im Gazastreifen gab, war zunächst unklar.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind bei teilweise gewaltsamen Protesten seit März vergangenen Jahres mehr als 270 Palästinenser getötet und Tausende verletzt worden.

Israel hält seit mehr als zehn Jahren eine Blockade über den Küstenstreifen aufrecht, die von Ägypten mitgetragen wird. Die Massnahme wird mit Sicherheitserwägungen begründet. Die Hamas wird von Israel, USA und EU als Terrororganisation eingestuft. (leo/sda/dpa)

Israel fliegt Gegenangriffe im Gazastreifen

Video: srf

Israel gegen Iran

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    Alle Leser-Kommentare
  • Royeti 04.05.2019 15:57
    Highlight Highlight Erst mal wurde die Grenzpatroullie angegriffen/angeschossen....wieder zeuseln die Palästinenser und versuchen sich der Welt als Opfer zu zeigen.
    Da es dieses Mal einige schwer Verletzte auf Israelischer Seitd gegeben hat, wird es nicht so schnell wie üblich vorbei sein.

    P.s. mittlerweile über 200 Raketen aus Gaza Richtung Israel...
    • Royeti 04.05.2019 21:08
      Highlight Highlight Update: nach 12h sind es nun knapp 300 Raketen, welche aus Gaza nach Israel abgefeuert wurden...
    • Royeti 05.05.2019 03:58
      Highlight Highlight Update:
      - auf Israelischer Seite sind erste Todesopfer zu beklagen.
      - die Palästinensische Frau und ihr Kind sind bei der Explosion einer eignenen Rakete, also Palästinensischen Rakete, ums Leben gekommen. (wurde im PalTV bestätigt)
      -Isrsel hat über 120 Ziele des Islamischen Jihad attackiert und Hamas Ziele praktisch noch unversehrt gelassen.
      - aus Gaza wurden knapp 500 Raketen abgefeuert
      - Ägypten hat die Grenzübergänge geschlossen
      - Heute Abend beginnt der Ramadan
  • Alphonse Graf Zwickmühle 04.05.2019 14:12
    Highlight Highlight 1 Ende ist nicht in Sicht.
  • Gender Bender 04.05.2019 13:18
    Highlight Highlight Lustige Verharmlosung von Protesten zu reden. Die ziehen in den Krieg.
  • reaper54 04.05.2019 12:07
    Highlight Highlight Also aus neutraler und nicht pro palestinänsischer Sicht; Israels Grenze wurde einmal mehr Angegriffen, die Israelis haben ihre Grenze verteidigt und daraufhin haben die Terroristen versucht die Zivilbevölkerung Israels mit Raketen anzugreifen.

    Bleib stark Israel!
    • Kruk 04.05.2019 12:29
      Highlight Highlight Ja, die Grenze, die selbstdefinierte Grenze.
      Wenn jemand bei Ihnen einbricht und in ihrem Bett schläft, ist es dann sein Haus?
    • reaper54 04.05.2019 12:52
      Highlight Highlight @Kruk wenn ich ihn und seine ganze Familie zuvor töten wollte um
      mir sein Eigentum an zu eignen hat er durchaus das Recht mich in die Schranken zu weisen. Insbesondere dann, wenn ich nicht von meinem Plan abkomme und das immer mein glorreiches Ziel bleibt.
    • Kruk 04.05.2019 13:17
      Highlight Highlight @ reaper genau das hat Israel ja gemacht um sich das Land anzueignen. Also nach ihrer Logik haben die Palästinenser das Recht Israel in die Schranken zu weisen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Glücksbringer 04.05.2019 12:06
    Highlight Highlight So ist‘s brav. Einander bekämpfen und umbringen. Das freut die Mächtigen, die Waffenlobby und die Religionsführer.
  • leverage 04.05.2019 11:32
    Highlight Highlight Wiso schreibt ihr von Protesten? Es war ganz klar ein Kampf. Proteste mit Waffen und dem Ziel Leute zu verletzen und zu töten sollte man nicht als Protest bezeichnen.

    • Kruk 04.05.2019 12:12
      Highlight Highlight Eine Armee gegen ein Volk.
      Ja Israel führt einen Kampf bzw. ein Krieg, ebenso die militanten Gruppierungen welche Raketen abfeuern.
      Die Menschen an der Grenze allerdings führen einen Protest, auch wenn es oft in einen gewaltsamen Protest umschlägt.

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