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epa07837934 Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu speaks during a meeting with Russian President Vladimir Putin at the Bocharov Ruchei state residence in Sochi, Russia, 12 September 2019.  EPA/SHAMIL ZHUMATOV / POOL POOLPHOTO

Im Wahlkampfmodus: Benjamin Netanjahu. Bild: EPA

Netanjahu schockt mit rassistischem Facebook-Post – weist aber jegliche Schuld von sich



Nach einem araberfeindlichen Eintrag auf der Facebook-Seite von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu ist seine Nutzung des Online-Netzwerks vorübergehend eingeschränkt worden. «Wir haben einen Verstoss gegen unsere Politik hinsichtlich Hassreden festgestellt».

Das teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit. Deswegen sei bei Netanjahus Facebook-Seite die Funktion der automatisierten Sofortantworten für 24 Stunden deaktiviert worden.

Israelischen Medien zufolge hatte es zuvor in einem Eintrag auf Netanjahus offizieller Facebook-Seite geheissen, die arabischen Israelis «wollen uns alle vernichten - Frauen, Kinder und Männer». Später wurde der Eintrag gelöscht.

Der israelische Ministerpräsident, der bei der Parlamentswahl um 17. September um eine weitere Amtszeit kämpft, versicherte im israelischen Rundfunk, dass nicht er, sondern ein Mitarbeiter seines Wahlkampfbüros den umstrittenen Eintrag verfasst habe. «Der Fehler wurde rasch behoben», sagte der Regierungschef.

Netanjahu distanzierte sich von Anfeindungen gegen die arabische Minderheit in seinem Land. «Denken Sie logisch: Denken Sie, dass ich wirklich so etwas schreiben würde?» Schliesslich habe er «Freunde in arabischen Ländern» und respektiere «menschliche Wesen, ob sie Juden, Araber, Muslime oder Christen sind».

Anti-Arabischer Wahlkampf

Netanjahu und seine rechtsgerichtete Likud-Partei hatten diese Woche bereits insbesondere bei arabischen Israelis Kritik hervorgerufen mit ihrem Versuch, kurz vor der Parlamentswahl den Einsatz von Überwachungskameras in Wahllokalen durchzusetzen, um «Betrügereien» zu verhindern.

Dies wurde als Versuch gewertet, arabischstämmige Wähler einzuschüchtern, weil diese die Identifizierung und Registrierung mithilfe der Überwachungskameras fürchteten.

Zudem hatte Netanjahu erklärt, im Falle eines Sieges bei der Parlamentswahl am 17. September werde srael umgehend seine Souveränität auf das Gebiet im besetzten Westjordanland ausdehnen. Die Palästinenser beanspruchen die Region als Teil eines künftigen eigenen Staates für sich.

epa07832844 Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu shows a map of the Jordan Valley as he delivers a statement in Ramat Gan near Tel Aviv, Israel, 10 September 2019. Netanyahu has stated its intention to annex and contain Israeli sovereignty over the Jordan Valley in coordination with the US administration immediately after the elections. Israeli legislative election will be held on 17 September.  EPA/ABIR SULTAN

Will das Jordantal annektieren: Benajmin Netanjahu. Bild: EPA

Die vom israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu für den Fall eines Wahlsieges angekündigte Annexion des Jordantals wäre in den Augen der Uno eine «schwerwiegende Verletzung des Völkerrechts». Eine Zwei-Staaten-Lösung würde dadurch erheblich erschwert.

Ein solcher Schritt wäre «verheerend für die Möglichkeit einer Wiederbelebung von Verhandlungen und des regionalen Friedens», liess Generalsekretär António Guterres am Mittwoch in einer Stellungnahme mitteilen. (cma/sda/afp)

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48
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    Alle Leser-Kommentare
  • Kramer 13.09.2019 09:03
    Highlight Highlight Ich glaube Bibi, dass er den rassitischen Text nicht selber geschrieben hat; dazu ist er zu intelligent (vermutlich teilt er aber die Meinung des Ghostwriters trotzdem)
  • Die_andere_Perspektive 13.09.2019 06:57
    Highlight Highlight "[... ] und respektiere «menschliche Wesen, ob sie Juden, Araber, Muslime oder Christen sind»."

    Ausser sie sind Palestinenser und Wohnen dummerweise da wo Israel expandieren möchte...
  • Ueli der Knecht 12.09.2019 22:40
    Highlight Highlight "...hatte es in einem Eintrag auf Netanjahus offizieller Facebook-Seite geheissen, die arabischen Israelis «wollen uns alle vernichten - Frauen, Kinder und Männer»."

    Eben noch erklärte ich in einem anderen Zusammenhang auf die Frage, wie aus Opfer Täter werden können:

    "Das kommt davon, dass viele (relativ einfältige) Leute glauben, man könne Unrecht mit Unrecht rechtfertigen oder gar beseitigen.

    Dieser Irrglaube ist leider sehr verlockend und weit verbreitet, insbesondere bei Leuten, die sich zu Unrecht im Unrecht wähnen."
    https://www.watson.ch/!806075365#comment_2107735

    q.e.d.
    • P. Silie 12.09.2019 23:34
      Highlight Highlight Ach Ueli, Ihre Aussage kann ich aus mehreren Gründen nicht ernst nehmen:

      - 1948 (Angriffskrieg der Araber mit dem Ziel die Juden ins Meer zu treiben)
      - 1956 (Versuch die Juden wirtschaftlich fertig zu machen)
      - 1967 (Zusammengezogene Armeen der arabischen Nachbarn an Israels Grenze mit dem Ziel die Juden zu provozieren und dann ins Meer zu treiben)
      - 1973 (Angriffskrieg der Araber mit dem Ziel die Juden zu vernichten)

      Heutige Gründe: Hamas, Hezbollah und wie die ganzen anderen Grüppchen alle heissen. Hinzu kommen Tausende Anschläge, Raketen, SMA's, Messerattacken jedes Jahr - mit dem Ziel...
    • Ueli der Knecht 13.09.2019 06:53
      Highlight Highlight Auch du, P.Silie, bist ein bestes Beispiel von jemandem, der Unrecht mit vermeintlichem Unrecht rechtfertigt, in dem er sich zu Unrecht wähnt.

      So oder so lässt sich Unrecht nie und nimmer mit Unrecht rechtfertigen oder gar beseitigen. Aber das übersteigt leider den Horizont von einfältigen Leuten wie dir. Lieber vergfitet ihr euer Hirn und das allgemeine Klima durch eure primitiven Rachegelüste und niederen Triebe.
    • Mad Heidi 13.09.2019 07:16
      Highlight Highlight Ach, P.Silie, das bringt doch nichts. Diese Dinge hat der Ueli schon immer geschickt ausgeblendet. 🙄🙄🙄
    Weitere Antworten anzeigen
  • m:k: 12.09.2019 22:23
    Highlight Highlight «Denken Sie logisch: Denken Sie, dass ich wirklich so etwas schreiben würde?»

    Ja, das denke ich.
  • Paddiesli 12.09.2019 22:11
    Highlight Highlight Netanjahu ist der lebende Beweis, dass ein Volk nichts aus seiner Geschichte gelernt hat.
    • P. Silie 12.09.2019 23:37
      Highlight Highlight Selten so einen BS gelesen. Wenn die Israelis etwas gelernt haben, ist es zu überleben! Krieg um Krieg, Terroranschlag um Terroranschlag, und dennoch schaffen es die Araber nicht, die Juden zu vernichten.

      Wenn die Israelis ebenfalls noch etwas gelernt haben, so sind es folgende Punkte:
      - Appeasement funktioniert nicht
      - Pazifismus erst recht nicht
      - Wenn die IDF nicht jeden Tag zu 100% bereit steht, müssen sie mit der Vernichtung der Nachbarn rechnen
      - Land für Frieden funktioniert

      Wenn die Araber die Waffen niederlegen, gibts Frieden, tun es die Israelis, gibts keine Juden mehr.
    • rudolf_k 13.09.2019 00:20
      Highlight Highlight Würde eher sagen dein Post ist der Beweis, dass Antisemitismus immer noch salonfähig ist...
    • 123und456 13.09.2019 09:17
      Highlight Highlight Kritik an Israel mit Anti-Semitismus gleichzusetzen ist eine klassische falsche Schlussfolgerung und verhindert jegliche Kritik an Israel. Das kann auch nicht im Sinne Israels, das sich als Demokratie versteht, sein..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Darkside 12.09.2019 21:59
    Highlight Highlight 'Wie blöd darf man eigentlich als Politiker sein?'
    Das fragst Du noch? Trump, Erdogan, Netanjahu, Gauland, Höcke, Glarner, Köppel, Hess, Geissbühler, Duterte, BoJo, soll ich weitermachen?
    We're all fucked...
    • Ueli der Knecht 12.09.2019 23:01
      Highlight Highlight Den Klügeren ist es schlicht zu dumm, sich mit den Dummen auf deren tiefsten Niveau zu streiten. Daher regieren die Dummen die Welt, weil die Klügeren lieber nachgeben.
    • Juliet Bravo 13.09.2019 00:20
      Highlight Highlight Bolsonaro
  • Pascal1917 12.09.2019 21:43
    Highlight Highlight Die Zwei-Staaten-Lösung ist so oder so gescheitert; nur kann das natürlich so niemand aussprechen.
    • P. Silie 12.09.2019 23:42
      Highlight Highlight Da haben Sie recht! Es kann und darf keine 2-Staaten-Lösung mehr geben. Die Palästinenser hatten bis vor dem Jom-Kippur-Krieg 1973 die Chance sich auf die Grenzen von 1967 einigen zu können.. Man zog es aber vor 1973 schon wieder auf die GRÖFAZ' der Region zu hören und sich ganz Israel einzuverleiben..
  • Chrigu BE 12.09.2019 21:40
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • leu84 12.09.2019 22:04
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Joe Smith 12.09.2019 21:38
    Highlight Highlight Ich weiss nicht, wen Netanjahu mit seinem rassistischem Facebook-Post «schockt». Mich jedenfalls nicht, ich erwarte von ihm nichts anderes.
  • Kong 12.09.2019 21:17
    Highlight Highlight Trumpstyle ist politisch tragbarer geworden. Toll....
  • _a_93_a 12.09.2019 21:11
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • *klippklapp* 12.09.2019 20:58
    Highlight Highlight Sowohl Netanjahu als auch viele in seiner Regierung äussern sich regelmässig rassistisch:
    - Palästinensische Frauen gebären Schlangen (A. Shaked)
    - Die Sudanesen sind ein Krebs in unserem Körper (M. Regev)
    - Die Araber werden in Schwärmen zu den Wahlurnen kommen (Netanjahu)
    - Das Westjordanland ist der zweitbeste Ort für Araber zum Leben (B. Gantz)

    Letzterer übrigens der Herausforderer von Bibi prahlte im Wahlkampf, Gaza in die Steinzeit zurück zu bomben...

    Der einzige Unterschied und wahrscheinlich eine Überraschung für Bibi diesmal ist, das es jemand ausserhalb von Israel wahrgenommen hat.
    • Chrigu BE 12.09.2019 21:45
      Highlight Highlight Es wurde Immer wahrgenommen... Sehen Sie die Auswirkungen? Ich auch nicht.
  • Mann von Welt 12.09.2019 20:51
    Highlight Highlight Warum nicht in Frieden zusammenleben und voneinander lernen und dabei stärker werden?
    Was war sollte nie vergessen werden, aber warum genau macht gerade er von dem Volk das leiden musste genau das was man nie mehr wollte?
    Nur wir alle zusammen können mit dem richtigen handeln diese Welt noch retten.
  • Hierundjetzt 12.09.2019 20:25
    Highlight Highlight Annexion des Westjordanlandes um danach nach 70 Jahren eigener Staat wieder in der Minderheit zu leben?

    Was man bei der Staatsgründung eben gerade nicht mehr wollte, nach Jahrhunderten der schrecklichen Judenverfolgung?

    Klar.

    😂😂😂😂😂

    Wie blöd darf man eigentlich als Politiker sein🤔
    • Juliet Bravo 12.09.2019 21:14
      Highlight Highlight Find ich auch. Das Südafrika-Szenario ist doch einfach keine Lösung.
    • K1aerer 12.09.2019 21:21
      Highlight Highlight Bis er annektiert hat, wird er wahrscheinlich leider die Araber schon vertrieben haben.
    • DerTaran 12.09.2019 21:28
      Highlight Highlight Wieso Minderheit? Man würde die Araber natürlich vertreiben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Juliet Bravo 12.09.2019 20:21
    Highlight Highlight Wohl eine kalkulierte Provokation, um die rechtsnationalistischen Wähler zu mobilisieren.
  • Ridcully 12.09.2019 20:21
    Highlight Highlight So sehr ich Israel mag... würden in so einem Fall nich die selben Sanktionen verhängt, wie bei Russland/ Krim- Annektion?
    Hoffentlich wählt Israel nich nochmals Bibi.
    • Basti Spiesser 12.09.2019 20:37
      Highlight Highlight Sollte, wird aber nicht.
    • *klippklapp* 12.09.2019 20:47
      Highlight Highlight Es ist egal ob Bibi oder nicht. Die einzigen die sich klar gegen eine Annexion aussprechen ist die arabische Partei und die ist marginal. Die Sozialdemokraten haben auch schon mehrfach gesagt, dass sie für eine Annexion sind und die einzige wirklich linke Partei Meretz gibt sich beim Thema Besatzung bedeckt.
      Wir müssen anerkennen, dass die Besatzung genau das ist, was die israelischen Wähler wollen.
    • Chrigu BE 12.09.2019 21:43
      Highlight Highlight Tja, jeder in Europa hat Angst vor der Antisemitismuskeule. USA ist ohnehin lobbyiert.
      Die Un hat (allein schon) die Besetzung für völkerrechtswidrig schon vor Jahrzehnten erklärt. Sanktionen? Nö, warum auch...
    Weitere Antworten anzeigen

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