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Zusammenstösse zwischen Polizei und Palästinensern in Jerusalem



An der Al-Aksa-Moschee in Jerusalem haben sich palästinensische Gläubige Zusammenstösse mit der israelischen Polizei geliefert. Die Palästinenser protestierten mit der Aktion gegen die Besuche von Juden an der heiligen Stätte während des Ramadan.

Der Direktor der Moschee, Omar al-Kiswani, warf Israel vor, eine Vereinbarung missachtet zu haben, wonach Besuche von Juden in den letzten zehn Tagen des Ramadan untersagt seien.

Die Moschee-Besucher verbarrikadierten sich laut israelischer Polizei am Sonntag in dem Gebäude, von wo aus sie Stühle und Steine auf die Sicherheitskräfte warfen, die sie daraufhin auseinandertrieben. Die für die Verwaltung des Geländes zuständige Waqf-Stiftung erklärte, die Polizei habe Gummigeschosse und Pfefferspray eingesetzt. Sieben Menschen seien festgenommen und 45 weitere verletzt worden.

Seinen Angaben zufolge besuchten rund 1200 Juden am Sonntag das Gelände. Eine jüdische Organisation, die Besuche organisiert, meldete eine ähnliche Zahl.

Die Waqf-Stiftung teilte mit, die Polizei habe die Türen der Moschee nach den Zusammenstössen versperrt. Anschliessend sei wieder Ruhe eingekehrt und die Besuche hätten fortgesetzt werden können, sagte ein Polizeisprecher.

epa07620659 Right-wing Israeli youth dance with Israeli flags as they march into the Damascus Gate (behind) in East Jerusalem and enter the Old City's Muslim Quarter as they make their way to the Western Wall during celebrations marking Jerusalem Day, 02 June 2019, marking the 1967 Six Day War and Israel's taking control of Arab East Jerusalem and it's Old City. Israel claims the city of Jerusalem was 'reunified' but Palestinians reject that and insist they live under occupation in East Jerusalem.  EPA/JIM HOLLANDERepa07620659 Right-wing Israeli youth dance with Israeli flags as they march into the Damascus Gate (behind) in East Jerusalem and enter the Old City's Muslim Quarter as they make their way to the Western Wall during celebrations marking Jerusalem Day, 02 June 2019, marking the 1967 Six Day War and Israel's taking control of Arab East Jerusalem and it's Old City. Israel claims the city of Jerusalem was 'reunified' but Palestinians reject that and insist they live under occupation in East Jerusalem.  EPA/JIM HOLLANDERepa07620659 Right-wing Israeli youth dance with Israeli flags as they march into the Damascus Gate (behind) in East Jerusalem and enter the Old City's Muslim Quarter as they make their way to the Western Wall during celebrations marking Jerusalem Day, 02 June 2019, marking the 1967 Six Day War and Israel's taking control of Arab East Jerusalem and it's Old City. Israel claims the city of Jerusalem was 'reunified' but Palestinians reject that and insist they live under occupation in East Jerusalem.  EPA/JIM HOLLANDERepa07620659 Right-wing Israeli youth dance with Israeli flags as they march into the Damascus Gate (behind) in East Jerusalem and enter the Old City's Muslim Quarter as they make their way to the Western Wall during celebrations marking Jerusalem Day, 02 June 2019, marking the 1967 Six Day War and Israel's taking control of Arab East Jerusalem and it's Old City. Israel claims the city of Jerusalem was 'reunified' but Palestinians reject that and insist they live under occupation in East Jerusalem.  EPA/JIM HOLLANDER

Jüdische Israeli feiern den Jerusalem-Tag heute Sonntag, 2. Juni 2019, im muslimischen Altstadt-Quartier. Bild: EPA/EPA

Juden feiern Eroberung der Altstadt

Der Vorfall ereignete sich am Jerusalem-Tag, an dem der Eroberung des mehrheitlich palästinensischen Ostteils der Stadt durch Israel im Sechstagekrieg von 1967 gedacht wird. In diesem Jahr fällt der israelische Feiertag in die letzten Tage des muslimischen Fastenmonats Ramadan, der am 4. Juni endet.

Das Gelände der Al-Aksa-Moschee, von Juden als Tempelberg bezeichnet, liegt im Osten der Altstadt von Jerusalem. Juden dürfen die Stätte nur zu festgelegten Zeiten besuchen und dort nicht beten, um Spannungen zu vermeiden. Am Jerusalem-Tag besuchen für gewöhnlich besonders viele Juden den Tempelberg, wo die jüdische Klagemauer steht, einziger Überrest des von den Römern im Jahr 70 zerstörten Zweiten Jüdischen Tempels.

Israel hatte den Ostteil Jerusalems samt der historischen Altstadt im Sechstagekrieg 1967 besetzt und 1980 annektiert. Die UNO erkennt die Annexion nicht an. (bal/sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • McBeans 03.06.2019 02:17
    Highlight Highlight Einfach idiotisch von beiden Seiten...!!! Da sieht man wieso dass es nie Frieden auf der Welt und vor allem im Nahen Osten geben wird! Feiert doch einfach euren Ramadan und lasst euch durch Besuche von Juden nicht beirren. Aber nein der Konflikt wird immer wieder von beiden Seiten künstlich angefacht!
    Tja dann lasst sie sich die Köpfe einschlagen... beide Seiten halten verzweifelt am Status Quo fest... schade.

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