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epa06739189 Nikki Haley, the United StatesÕ Permanent Representative to the United Nations, speaks during an United Nations Security Council meeting in response to the violence at the border between Gaza and Israel at United Nations headquarters in New York, New York, USA, 15 May 2018.  EPA/JUSTIN LANE

Die amerikanische UNO-Botschafterin Nikki Haley findet den Einsatz der israelischen Armee gerechtfertigt. Bild: EPA/EPA

60 Palästinenser wurden erschossen und die USA so: «Israel hat sich zurückgehalten»



Der Montag ging für die Menschen in Gaza als der blutigste Tag seit dem Krieg 2014 in die Geschichte ein. Israel feierte den 70. Jahrestag seiner Staatsgründung, die USA nahm den Tag zum Anlass, die neue Botschaft in Jerusalem zu eröffnen. Bei dieser Konstellation von Anlässen war es absehbar gewesen, dass es zu Protesten von Seiten der Palästinenser kommen wird. Dass der Tag jedoch mit 60 Toten – erschossen von israelischen Soldaten – und 2800 Verletzen enden wird, schockierte die Welt.

Die Vereinten Nationen kritisierten das Vorgehen der israelischen Armee scharf. Tödliche Gewalt dürfe nur angewendet werden, wenn die Angegriffenen in Lebensgefahr seien. Das sei hier aber nicht der Fall gewesen, sagte der Sprecher des UNO-Menschenrechtsbüros in Genf, Rupert Colville.

Der frühere Erzbischof von Kapstadt und Anti-Apartheidaktivist Desmond Tutu erklärte, er sei zutiefst erschüttert und habe ein gebrochenes Herz «wegen des vom Staat Israel verübten Massakers gestern in Gaza».

Auch der Bundespräsident Alain Berset verurteilte am Dienstag vor den Medien in Bern die «nicht akzeptable Gewalttätigkeit», die sich in Gaza ereignet habe. 

Und was sagen die USA?

Nach Einschätzung der USA hat sich Israel bei der Gewalt an der Gaza-Grenze «zurückgehalten». Kein Staat würde «diese Art von Aktivitäten» hinnehmen, sagte die amerikanische UNO-Botschafterin Nikki Haley in einer Sitzung des UNO-Sicherheitsrats am Dienstag. «Kein Land in dieser Kammer würde sich mehr zurückhalten als Israel dies getan hat», sagte sie.

Einen Zusammenhang der tödlichen Gewalt mit der Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem schloss Haley aus. Diese «untergräbt die Aussichten auf Frieden in keiner Weise», sagte Haley. «Die Gewalt kommt von denjenigen, die den Staat Israel überall ablehnen.» (sar/sda/dpa/reu/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Herbert Anneler 16.05.2018 12:22
    Highlight Highlight Haley tönt so widerlich verlogen wie die Stalinisten bei der Okkupation der Tschechoslowakei 1968 und Ungarn 1956. 1989 ging jedoch das „Paradies“ unter. Der Verstoss gegen das Lebensrecht, gegen Freiheit, Menschenwürde und Gerechtigkeit ist wie ein Kampf gegen die Schwerkraft - er ist nicht zu gewinnen - auch nicht mit allen Lügen und Machtmitteln dieser Welt nicht. So wird es auch Trumpistan und seinen Marionetten ergehen. Die Grundgesetze des Lebens und der Gerechtigkeit werden auch sie niemals aus den Angeln heben können. Am Schluss ersticken sie unter den Aufwänden für ihre Repression.
  • Zarzis 16.05.2018 12:14
    Highlight Highlight Früher war ich immer für die Israelis. Heute nicht mehr. Seit mehr als 10 Jahren tut die Regierung der Israelis alles, damit ja kein Frieden geben kann. Immer wenn es anzeichen von gesprächen gibt, werden noch schnell neue Siedlungen im Pala Gebiet angekündigt. Als wolle man Provozieren. Und alle die das so toll finden. Das bedeutet, man Enteignet die dort lebenden Palistinänser, Vertreibt sie. Macht sie Rechtlos und wundert sich das die mit sehr Bescheidenen mitteln Wehren. Und wenn ich noch sehe wie die USA alles Abnickt und die Opfer noch als selber schuld betrachtet. Wäre ich auch rabiat
    • Vanessa_2107 16.05.2018 15:37
      Highlight Highlight Zarzis - früher hatte es auch moderatere Präsidenten in Israel, die sich auch für Frieden einsetzten. Mit dem korrupten, ultrarechten Netanyahu wusste man, wird es nie Frieden geben.
  • Posersalami 16.05.2018 11:53
    Highlight Highlight Die USA sagen nicht nur komische Dinge, sie blockieren auch ganz praktisch eine Untersuchung der Ereignisse.

    https://www.nzz.ch/international/gaza-usa-blockieren-unabhaengige-untersuchung-ld.1385764

  • Royeti 16.05.2018 11:42
    Highlight Highlight Was sollte den israel eurer Meinung nach tun in dieser Situation? Was wäre die akzeptable Alternative? (ernste Frage - keine Floskeln wie Siedlungsbau, Jerusalem, etc. sondern ganz konkret den Fall am Montag mit den Grenzverletzungen und den Toten)

    • Zarzis 16.05.2018 13:42
      Highlight Highlight Siudlungsbau Stoppen. Verhandeln über Zweistaatenlösung. Alle Siedlungen die in den letzten 5 jahren Gebaut haben, als Zeichen des guten Willens, Räumen. Ein Neutrales Schiedsgericht einführen, das dann über die Gemeinsammen Streitpunkte entscheiden.
      Stoppen von Gezielten Tötungen!
      Den Menschen im Gaza wieder Hoffnung geben.
      Für jede Zusicherung der Palistinänser gibt Israel auch eine! Dann werden die Hardliner auf beisen Seiten zurück gedrängt.
      Aber Verhandlungen anbieten und gleich noch neue Siedlungen, ist wie die Handreichen und gleichzeitg ins Gesichtspucken.
    • Juliet Bravo 16.05.2018 13:48
      Highlight Highlight Mein Vorschlag: sich in dieser Situation hinter die Grenzmauer zurückziehen und mittels Distanzwaffen wie Tränengas und Gummischrot eingreifen. So wären wohl keine 60 getötet worden.
      Molotov-Cocktails sind doch keine existentielle Bedrohung für Israel.
    • Liselote Meier 16.05.2018 13:50
      Highlight Highlight Der Einsatz von non-lethal weapon's wie Tränengas, Gummischrot, IR's, Wasserwerfer usw. wie an jeder anderen Grossdemonstration wie bei einem G8 z.B. bei Ausschreitungen

      Die sind ja nicht mit der Kalschinkow im Anschlag auf die Sperranlage gestürmt.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Repplyfire 16.05.2018 11:33
    Highlight Highlight Das schlimme ist ja, dass die Hamas die Toten braucht und auf einen solchen Ausgang der "Demo" setzte. Eigentlich waren es für die Hamas eine Enttäuschung, dass nicht noch mehr Leute erschienen und passierte. Israels Grenzschutz hätte sich zurückhalten können wie sie wollten, irgendwann sind sie zum Handeln gezwungen. Zudem ist es mit der Hamas etwasch schwierig um Kompromisse zu finden, so lange diese ein solcher als Schwäche bewerten.
    • Liselote Meier 16.05.2018 15:00
      Highlight Highlight Du weisst aber schon, dass die Hamas anfangs der 80er aktiv durch israelische Stellen gefördert wurde als Gegengewicht Fatah/PLO?

      Minsterpräsident zu der Zeit war zuerst Menachem Begin (Ben-Gurion verglich ihn mit Hitler / Erich Fried mit Reinhard Heydrich) dann Jitzchak Schamir. Waren beide Kader bei den terroristischen Organisation Irgun und Lechi, Grundbausteine der politischen Partei Likud.
      Was ist/war deren Zielsetzung? Eretz Israel sprich über ein Palistaat wird nicht diskutiert.
  • Vanessa_2107 16.05.2018 11:04
    Highlight Highlight Haley ist auch nur ein weiterer Papagei Trumps, das Schlimme ist, die glaubt auch noch, was sie von sich gibt.
    • Royeti 16.05.2018 11:35
      Highlight Highlight Haley wird die erste weibliche US Präsidentin.
  • Hans der Dampfer 16.05.2018 10:41
    Highlight Highlight Habe vorgestern Hart aber Fair geschaut wo eine sehr gut vorbereitete Israelische Vertreterin gesprochen hat. Sie hatte einstudierte Sätze drauf - alles bis ins perfekte Detail abgestimmt aber natürlich wurde nichts negatives gesagt. Alle anderen waren Schuld an der Eskalation aber sicher nicht Israel. Das die sog. "Beweise" mehr als dürftig sind die Netanjahu präsentiert hat wurde auch nicht Thematisiert.
    Benutzer Bild
    • Marry.Daveson 16.05.2018 12:16
      Highlight Highlight Die Beweise sollten belegen das der Iran weiter ein Atomprogramm zu militärischen Zwecken betreibt..
      hat schlicht nichts mit den getöteten Palis zutun.
      Die Person die Sie ansprechen aus der Sendung hart aber fair war früher Vizebotschafterin und sollte dementsprechend auch gut vorbereitet sein.
    • Juliet Bravo 16.05.2018 16:09
      Highlight Highlight „Palis“?
  • Ruggedman 16.05.2018 10:36
    Highlight Highlight Und so eine … ist UNO Botschafterin?! Ein sehr schlechter Witz.
  • Carl Gustav 16.05.2018 09:11
    Highlight Highlight Etwa so wie sich die US Cops jeden Tag zurückhalten
  • Snowy 16.05.2018 09:07
    Highlight Highlight Leider sind mittlerweile nicht nur die Siedler einer Zweistaaten-Lösung gegenüber derart ablehnend eingestellt.

    Selbst weltoffene, gebildete und eher Mittel-Links denkende Menschen in Tel Aviv haben resigniert: Man weiss, dass es keinen Frieden mit den Arabern und keine Zweistaatenlösung geben kann. Also unterstützten nun selbst solche Leute rechstnationale Parteien und die Siedlerbewegung um Fakten für ein Grossisrael zu schaffen. (Ich kenne Land und Leute gut).

    Haley´s Aussage hinterlässt einen sprachlos.

    Ich habe keinerlei Hoffnungen mehr für die Palästinenser in den besetzten Gebieten
  • Bruno S.1988 16.05.2018 09:04
    Highlight Highlight So zynisch es auch klingen mag. Mich überrascht es nicht dass Israel 60 Palästinenser tötet und dann auch noch behauptet wird, sie hätten sich zurück gehalten.
    Abby Martin hat in Israel einige Bürger interviewt und dabei wurde ziemlich schockierendes durch die Israelis geäussert.
    Das schockierendste an der Sache ist, dass die Nazis sich damals genau gleich über die Juden geäussert haben...

    "We have the right to hate them" - ab Minute 7:17 zu hören
    Play Icon
    • FrancoL 16.05.2018 10:10
      Highlight Highlight Ja Bruno, nur ist es eben nicht immer das Gleiche wenn 2 das Gleiche tun. Schuld tragen wir aber alle! Vor lauter Angst mit der Antisemitismus-Keule erschlagen zu werden haben wir uns bemüht alles zu übersehen und immer mehr mit 2 Ellen gemessen. Das Resultat ist die heutige Regierung in Israel und die stupide Haltung eines Teils der Bevölkerung.
      Aber wie bei allem was man überspannt ist die Gefahr gegeben, dass der Schuss nach hinten los geht, das müsste Israel sich etwas zu Gemühte führen.
    • Snowy 16.05.2018 10:54
      Highlight Highlight Für jeden, der schon in Israel war, überrascht dieses Interview überhaupt nicht - im Gegenteil! Selbst in Tel Aviv sagt Dir (fast) jeder mehr oder weniger offen, dass er Araber hasst.

      Fairerweise muss man sagen, dass dies in Zürich nicht anders wäre, wären hier noch bis vor kurzem regelmässig Busse in die Luft geflogen.... und jeder hätte in seinem Umfeld jemanden, der getötet oder verletzt wurde.
    • Bruno S.1988 16.05.2018 11:15
      Highlight Highlight @Snowy
      Das gibt den Israelis trotzdem nicht das Recht pauschal alle Araber zu hassen. Genau so wenig wie die Nazis damals das Recht dazu hatten, sämtliche Juden zu hassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kubod 16.05.2018 08:57
    Highlight Highlight DDen Zaun zu durchbrechen und Terrorkommandos durchzuschleusen hat bisher nicht geklappt. Hoffen wir, dass das so bleibt.
    Die Hamas wiederum hoffte, an anderen Grenzen würden sich ebenfalls Menschen an den Grenzen sammeln und für die Übernahme Israels durch die Araber protestieren. Ausserhalb des Dunstkreises der Hamas hat da aber niemand Lust zu.
    Demonstrationen zur Übernahme Israels durch die Araber. Versuche, den Grenzzaun zu durchbrechen, um Kommandos den Weg zu öffnen.
    Das heuchlerische antisemitische Geschrei der Unterstützer dieser Agenda. Die Menschenverachtung der Hamas. Wie gehabt
  • G. Schmidt 16.05.2018 08:56
    Highlight Highlight Es findet eine regelrechte Hetzjagd auf Israel statt.

    Während Israel ihre Grenze verteidigt, bombardiert die Koalition um Saudia Arabien den Jemen: Opferzahlen gehen dort bei den Zivilisten in den dreistelligen Bereich! Berichte dazu? Nichts.

    Ausserdem dient jeder tote Palistinänser den perversen Zielen des Hamas!
    • FrancoL 16.05.2018 10:14
      Highlight Highlight ES ist Grund falsch mit anderen Schauplätzen von Israel ablenken zu wollen. Das Thema ist und bleibt in diesem Artikel ISRAEL.
      Bezüglich Hetzjagd scheinst Du auch eine eigene Brille aufzuhaben, wenn Du nicht erkennst dass die Hetzjagd auf alles Islamische nicht viel grösser ist.
    • AdiB 16.05.2018 10:37
      Highlight Highlight saudi arabien ist ein verbündeter israels. wärst du auf dem laufenden wüsstest du dass sich der prinz dazu schon geäussert hat.
      https://m.tagesanzeiger.ch/articles/5a0833d5ab5c3764f1000001
    • phreko 16.05.2018 10:56
      Highlight Highlight Oha, endlich mal jemand der Israel und Saudi Arabien, zwei Theokratien, auf dieselbe Stufe stellt und direkt vergleicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno S.1988 16.05.2018 08:47
    Highlight Highlight Aus welchem Grund möchte die USA den Assad in Syrien stürzen?
    Weil er auf Protestierende geschossen hat...
    Aus welchem Grund ist die Situation in der Ukraine am Maidaner Platz eskaliert? Weil auf Protestierende geschossen wurde.
    Wieso wurde Gaddafi gestürzt? ...Protestierende beschossen...

    Was hat Israel gemacht? 60 (!!) Protestierende erschossen. Wird Netanjahu nun gestürtzt? Regime-Change?!


    • FrancoL 16.05.2018 10:16
      Highlight Highlight Die Welt misst mit verschiedenen Ellen und was Israel und die heutige Regierung betrifft wir das Ellenmass weit überspannt, für mich klar in die falsche Richtung.
  • mrlila 16.05.2018 08:46
    Highlight Highlight Kollegah reist nach Palästina, hilft Menschen, gründet eine Schule. Leute warfen ihm Antisemitismus vor. Hilft man den Palästinenser ist man automatisch Antisemit. Klar schreibt er dann auch 'dumme Vergleiche'

    2800 Verletzte und über 60 Tote. Das Dorf in dem ich wohne, würde praktisch alle Spitäler in der Ostschweiz auffüllen. Wie sieht es da eigentlich in Israel aus?

    For fuck sake, wären es 60 tote Amerikaner und 2800 verletzte Amerikaner, wären US Soldaten auf der Suche nach ÖL in Israel, natürlich ohne Rücksicht auf Verluste wie im Irak.
  • Quecksalber 16.05.2018 08:25
    Highlight Highlight Man sollte den Vorgang Massaker nennen und die amerikanische Botschaft das Trump Haus. Sein Name steht fett auf der Tafel am Eingang. Es wird viele Jahre dauern bis Trumps stinkende Duftmarken endlich wieder verschwunden sein werden.
  • swisskiss 16.05.2018 08:12
    Highlight Highlight Die USA schaffen es tatsächlich sich international noch weiter zu isolieren.

    Verursachten die politischen Entscheide des Herrn Trump zu Beginn seiner Amtszeit ein Stirnrunzeln,, so ist dies einem Kopfschütteln gewichen.

    Keine führende Nation betrachtet die Politik der USA aktuell als verlässlich, kompetent und nachvollziehbar.

    Dieser Schaden durch imperialen Machtmissbrauch, ohne Verantwortung zu tragen oder Konsequenzen zu erkennen, geht viel weiter, als eine Klientelpolitik für bestimmte Staaten.

    Das Bild des "bösen" Imperialisten lebt wieder auf. Auch bei befreundeten Staaten...
  • dorfne 16.05.2018 08:03
    Highlight Highlight Ich bin auch israelkritisch. Nur versteh ich die Empörung nicht. Die Botschaft liegt ja im westlichen Teil Jerusalems, der seit Jahren Israel "gehört". Sie befindet sich nicht im palästinensischen Ostteil. Der Staat Israel ist nun Mal eine Tatsache. Jetzt sollten die Gespräche über die Zweistaatenlösung intensiviert oder wieder aufgenommen werden. Damit Israel seine Siedlungspolitik nicht weiterführen kann. Schluss mit den gegenseitigen Beschiessungen.
    • Saraina 16.05.2018 11:19
      Highlight Highlight Das stimmt. Nur hätte man die Botschaft ja nicht unbedingt am Nakba-Tag eröffnen müssen, während gleichzeitig seit Wochen scharf auf Protestierende in Gaza geschossen wird.
      Was seitens der Trump-Regierung läuft, ist eine totale Carte-Blanche für Israel. Es wird keine Gespräche über eine Lösung geben, und es werden weiter Siedlungen der Palästinenser zerstört und neue jüdische Siedlungen gebaut, die für teures Geld auch als Zweitwohnsitz in den USA ausgeschrieben werden. Von gegenseitigen Beschiessungen kann keinemRede sein. Es ist kein einziger Israeli zu Schaden gekommen.
    • dorfne 16.05.2018 15:54
      Highlight Highlight @Saraina@Benn. Stimme Ihnen zu. Ich bin aber nicht bereit, die Hoffnung auf eine Zweistaatenlösung aufzugeben. Die muss kommen, sonst hört das Elend nie auf. Und ja, das palästinensische Volk leidet unsäglich. Israel wird nat. von den USA mit modernsten Waffen beliefert. Und so lange das so ist muss es den Palästinensern nicht entgegenkommen. Aber verhält sich so ein demokratischer Staat?
  • dorfne 16.05.2018 07:54
    Highlight Highlight Wir wissen wenig über die politischen Führer in Palästina. Es gibt Experten die sagen, dass die das Volk missbrauchen, ja an die Front schicken für ihre eigenen Machtspiele! Und so das Leiden verstärken. Andererseits weiss Israel, dass die Zweistaatenlösung kommen muss, wenn es weiterhin als Demokratie gelten will. In einer Demokratie kann man nicht Menschen hinter einer Mauer gefangen halten. Das ist auf Dauer unhaltbar.
    • phreko 16.05.2018 10:57
      Highlight Highlight Was hilft es den Bewohnern des Gaza zu Hause zu warten? Auf was?
  • Domino 16.05.2018 07:49
    Highlight Highlight Traurig aber wahr: die Palästinenser messen den Erfolg ihrer Proteste an der Anzahl der Toten und Verletzten.
    • Saraina 16.05.2018 11:20
      Highlight Highlight Zeigen diese nicht eher das Ausmass an Verzweiflung in ihrer völlig hoffnungslosen Situation?
  • Alice36 16.05.2018 07:31
    Highlight Highlight Die einstigen Opfer sind zu Tätern geworden und die Zeit wird kommen in der sie wieder Opfer sind. In der Psychologie ist dieses Phänomen wohlbekannt und es ist davon auszugehen das dies auch auf die Israelis zutreffen wird. Jemanden aus der Trump Administration noch ernst zu nehmen ist wahrscheinlich der grösste Fehler den die internationale Politik noch machen kann. Diese Leute gehören isoliert auch wenn es die verschiedenen Wirtschaften etwas kostet. Leider ist dies Wunschdenken da Geld die Welt regiert und Gerechtigkeit nur noch am Rande stattfindet.
    • FrancoL 16.05.2018 10:24
      Highlight Highlight Richtig erkannt und auch völlig richtig dargestellt. Doch in der heutigen Zeit sollten die Israeli nun wirklich in der Lage sein die Folgen ihrer Handlungen abzuschätzen, sonst tragen sie eine klare Schuld für eine Umkehrung der Ereignisse.
  • Royeti 16.05.2018 07:26
    Highlight Highlight Klar doch, die Demonstranten haben die Sprengsätze und Brandsätze als Unterstützung für ihr Picknick mitgebracht und hegten keinerlei böse Absichten...

    Wacht mal auf! Im Aufruf hieß es: wir reißen die Grenze nieder und dann kommen wir und reißen euch die Herzen raus”.

    Palästinensische Kalkül und alle fallen darauf rein.
    • AdiB 16.05.2018 10:33
      Highlight Highlight böller und pyros sind also spreng- und brandsätze. dann darf in zukunft die polizei auf alle ultras mit scharfen geschossen schiessen.
    • Royeti 16.05.2018 11:46
      Highlight Highlight Mann o Mann AdiB.
      Schau dir mal die Bilder/Videos genau an.
      Klar und für alle gut sichtbar wurden Sprengsätze an der Grenze deponiert und detoniert. Auch sieht man einige Grenzübertritte von bewaffneten Palästinenser.

      Bitte einfach mal nicht vergessen - oder auch für den Moment mal akzeptieren - dass sich Israel und die Palästinenser im Kriegszustand befinden, welcher gelegentlich durch Waffenstillstände beruhigt wird.

      Und wir alle wissen, Krieg ist hart, grauslich, unfair, dreckig, unmoralisch usw. (geht schließlich um Leben und Tot)
    • AdiB 16.05.2018 12:13
      Highlight Highlight @benn und hat dies ein palästinenser getan? woher wiessen sie dass sie ihr herz rauss reissen wollten. umd dies mit häuser eindringen, sind israelis nicht in die häuser der palästinenser eingedrungen in der vergangenheit und haben sie vertrieben?
      was ist mit den ilegalen siedlungen?
      wenn internationale organisationen und unabhängige reporter berichten dass die tat israels zu keinem verhältnis zu den demostranden stand dann glaib ich dies. denn was du benn hier tust ist rechtfertigung auf behauptungen. genau solche aussagen helfen in diesem konflikt nicht sondern spalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Max Dick 16.05.2018 07:21
    Highlight Highlight Noch immer sehe ich das Problem nicht. Da wird ein souveräner Staat angegriffen und wehrt den Angriff an seiner Grenze erfolgreich ab. Und jetzt ist der Verteidiger der Böse...
    • Tomjumper 16.05.2018 10:03
      Highlight Highlight Ein "Angriff" von Zivilisten ohne eigene Verletzte. Menschen auf der anderen Seite des Grenzzauns zu erschiessen sehe ich schon als Problem.
    • FrancoL 16.05.2018 10:26
      Highlight Highlight Schon mal was von Verhältnismässigkeit gehört oder gelesen?
    • dorfne 16.05.2018 16:01
      Highlight Highlight Israel nütz seine militärische Ueberlegenheit aus. Uund es muss leider gesagt werden: Die ganze Welt hat Schuldgefühle wegen des Holocoust und lässt Israel gewähren.
  • Royeti 16.05.2018 06:59
    Highlight Highlight Die Hamas hätte die Toten verhindern können. Wie man in den Kommentaren hier sieht, ging aber die Strategie der Hamas auf. Es hat zu viele Naivlinge auf diesen Planeten.

    Wenn die Palästinenser könnten, dann würden sie - Israel könnte, tut es aber nicht. Das ist der grosse moralische Unterschied.....
    • Tomjumper 16.05.2018 10:04
      Highlight Highlight Die USA und Israel hätten die Eskalation ebenfalls verhindern können. Haben diese deiner Meinung nach keine mitschuld?
    • Saraina 16.05.2018 11:24
      Highlight Highlight Wie hätte die Hamas die Toten verhindern können? Das ist doch eine leere Behauptung. Die Hamas macht sich die Verzweiflung der Menschen zunutze, geschaffen hat sie sie nicht. Und auch nicht den Schiessbefehl gegeben. Ich zweifle nicht daran, dass die Hamas nicht anders reagieren würde als das israelische Militär. Aber jetzt ist die Situation halt so, dass die Israeli schiessen, und die Palästinenser sterben. Auch, weil sie lieber in Kugeln laufen, als weiterzuleben ohne Hoffnung.
    • Royeti 16.05.2018 11:48
      Highlight Highlight Doch haben sie.
      Da ich aber kein Militärstratege bin, wüsste ich auch nicht unbedingt, wie man das verhinder hätte können.

      Die Versetzung der Botschaft ist meiner Meinung nach kein legitimer Grund auf diese Weise zu protestieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Majoras Maske 16.05.2018 06:56
    Highlight Highlight Derweil verkündet der neue US-Botschafter in DE, dass sich deutsche Unternehmen sofort aus dem Iran zurückziehen müssen. Die USA interessiert sich nicht für Recht oder Gerechtigkeit, sondern nur dafür mit der Brechstange ihre Interessen durchzusetzen (die nunmal ja Trump definiert). Dabei argumentieren sie dümmlich, wie hier. Es ist unerträglich wie die Trump-Regierung die Welt behandelt. Endweder halten sie einem für dämlich oder sie bedrohen einem gleich. Ein Handwerk, dass Trump wohl in der Mafia gelernt hat.
  • N. Y. P. D. 16.05.2018 06:54
    Highlight Highlight Israel ist im Begriff sein Land an die Wand zu fahren. Wie will Israel die nächsten 5000 Jahre seinen militärischen Vorteil gegenüber Allen umliegenddn Ländern behalten ?

    Nur eine Frage der Zeit, bis diese Länder aufgeholt haben. Wenn nicht heute, dann halt in 100 Jahren.

    Israel sollte weitsichtig handeln. Den Palästinensern den Staat zugestehen. Handel zulassen. Die Siedlungspolitik rückgängig machen.
    Und es wird erste vernünftige Menschen im Gaza geben, die auch gegenseitigen Respekt als den gangbaren Weg sehen.

    Aber, vermutlich ist seit 45 dieser Weg verbaut..
  • Thurgauo 16.05.2018 06:42
    Highlight Highlight Dass der USA Menschenleben scheiss egal sind, solange es nicht die eigenen sind, ist ja nichts Neues.
    • _kokolorix 16.05.2018 06:58
      Highlight Highlight Man kann noch weitergehen, dem reichste Prozent der US Bevölkerung ist alles scheissegal, ausser ihren Privilegien. Und nicht einmal die scheinen sie wirklich zu schätzen, sonst würden sie sie nicht do leichtfertig aufs Spiel setzen
    • Smeyers 16.05.2018 08:24
      Highlight Highlight Genauso wie den Türken, Russen, etc.

      Die HAMAS ist die grosse Ausnahme denen sind sogar die eigen Leute egal!
    • Husar 16.05.2018 09:19
      Highlight Highlight Das gilt für alle Staaten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • uicked 16.05.2018 06:30
    Highlight Highlight Wenn man zweimal die Woche einen Amoklauf im eigenen Landrechtfertigen muss, dann sind diese Aussagen schon ziemlich logisch und vertretbar. Land of the Free and Home of the Great. Woooow. 'Murica
  • Alex23 16.05.2018 06:30
    Highlight Highlight Die Eröffnung der US-Botschaft untergräbt die Aussicht auf Frieden in keiner Weise, meint Haley. Ist das nun Naivität, Dreistigkeit, Verblendung, Unredlichkeit oder schlicht und ergreifend Dummheit?
    • Sebastian Wendelspiess 16.05.2018 06:56
      Highlight Highlight @gianny ähm nein.
    • Ichiban 16.05.2018 07:01
      Highlight Highlight @gianny du meinst Westjerusalem oder? Man schafft also Tatsachen und erwartet dann das Akzeptieren der Gegenseite ohne eine Aussicht auf ein Entgegenkommen. So wird also Frieden gemacht.
    • PlüschBerserker 16.05.2018 07:54
      Highlight Highlight @ giann: Jerusalem wird auch immer Hauptstadt Palästinas sein, finde dich damit ab ...
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  • Sebastian Wendelspiess 16.05.2018 06:13
    Highlight Highlight Die Amis kennen die Israelis halt ziemlich gut. ;)
  • Adumdum 16.05.2018 04:34
    Highlight Highlight Ich warte noch auf den Tweet wo Trump die Verlegung der Botschaft als Maßnahme zur Stärkung des Friedens bejubelt... genauso schlimm aber wie Israels Reaktion - wie die Hamas dort unten das eigene Volk in Geiselhaft für ihre politischen Ziele nimmt... Solange Eskalation den Machthabenden auf beiden Seiten hilft wird sich auch nix ändern 😕 und komplette Perspektivlosigkeit für Hunderttausende junge Menschen da unten (wegen Israels Politik UND wegen der eigenen Politik) verheisst nichts gutes für die Zukunft.
    • rodolofo 16.05.2018 08:16
      Highlight Highlight Genau!
      DAS können WIR aus dem abschreckenden Beispiel, wie man es auf gar keinen Fall machen soll, das uns die Palästinenser und die Israeli da unten im "Pulverfass Naher Osten" bieten, immerhin lernen!
      Gehen WIR anders um mit unseren kulturellen Minderheiten!
      Respektieren wir sie und schätzen wir an ihnen, dass sie nebst Schwächen auch Stärken haben, mit denen sie unsere Gesellschaft BEREICHERN!
      Und lass uns nie vergessen, dass sie alle Menschen sind, wie wir, die ein angenehmes und interessantes Leben erleben wollen, auf diesem wunderbaren und weit und breit einzigartigen Planeten!
  • Tindalos 16.05.2018 04:18
    Highlight Highlight „Einen Zusammenhang der tödlichen Gewalt mit der Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem schloss Haley aus“

    Echt jetzt. Ist also alles nur ein Zufall?
    Steht doch wenigstens zu den Konsequenzen, die die Enrscheidungen des very stable genius auslösen.


Hollywood verliert einen ganz Grossen: «Easy Rider»-Star Peter Fonda ist tot

Der amerikanische Schauspieler Peter Fonda, der durch den Kult-Film «Easy Rider» berühmt wurde, ist tot. Er sei am Freitag in seinem Haus in Los Angeles an den Folgen von Lungenkrebs gestorben, teilte die Familie des Schauspielers mit.

Fonda starb nach Angaben seines Agenten am Morgen im Kreis seiner Angehörigen. Die Todesursache war den Angaben zufolge Atemstillstand. Der Sohn von Hollywood-Star Henry Fonda (1905-1982) und der jüngere Bruder von Schauspielerin Jane Fonda wurde 79 Jahre alt.

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