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epa06630874 Members of London's Jewish community protest outside The British Houses of Parliament in London, Britain, 26 March 2018. The Jewish community have  called on Labour leader Jeremy Corbyn to stamp out anti-semitism in the Labour Party.  EPA/ANDY RAIN

Juden demonstrieren in Grossbritannien gegen Antisemitismus. Bild: EPA/EPA

«We Muslims have one word for Jews»: Britische Muslime solidarisieren sich mit Juden

22.05.18, 20:57 23.05.18, 08:56


Der Islam hat ein Antisemitismus-Problem, sagen viele. Nun wollen Muslime in Grossbritannien dieses Problem angehen. Mehrere muslimische Persönlichkeiten haben zu diesem Anlass eine ganzseitige Anzeige im «Telegraph» geschalten: «We Muslims have one word for you Jews. Shalom.»

Im Text unter dem Titel der Anzeige schreiben die Urheber der Anzeige, dass das Problem des Antisemitismus zu lange ignoriert wurde: «Leider gibt es ihn in der ganzen Gesellschaft. Sein Gift kann in allen politischen Parteien und unter allen Glaubensgemeinschaften gefunden werden, auch im Islam.»

Zwar verstehe man, dass viele Glaubensbrüder und -schwestern mit den Palästinensern sympathisierten. Man müsse aber dafür sorgen, dass diese Sympathie nicht dafür verwendet werde, die Gemeinschaft der Juden schlecht zu machen.

«Als Muslime glauben wir, dass unser zukünftige Frieden, unsere Sicherheit und unser Wohlstand nicht sicher ist, solange sich jüdische Gemeinschaften in diesem Land bedroht fühlen», so die Urheber in der Anzeige.

Die Anzeige stammt von der neu gegründeten Gruppe Muslims Against Anti-Semitism (ma-as). Mitglieder sind unter anderem die politische Kommentatorin und Beraterin Ayesha Hazarika und Chef der britischen Muslimgemeinschaft, Paul Salahuddin Armstrong. Unter den Mitgliedern finden sich noch viele weitere bekannte britische Persönlichkeiten, auch einige Imame.

Die Aktion stiess auf viel Sympathie. «Unglaubliche Solidarität», schreibt das Board of Deputies of British Jews, der jüdische Zentralrat Grossbritanniens, auf Twitter. «Gemeinsam werden wir die bösen Zwillinge Antisemitismus und den Muslimhass besiegen.» (leo)

Trump verbreitet üble Hass-Videos von rechtsextremer Britin

Video: srf

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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95
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95Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ezclips 24.05.2018 08:00
    Highlight Nach dem Aufruf des ehemaliger Direktor der Satirezeitschrift Charlie Hebdo Philippe Val , durch ein Manifest welches die islamischen Theologen auffordert, koranische Verse zu löschen, die auf die Tötung und Bestrafung von Christen, Juden und Ungläubigen hindeuten - hat dieser Vorschlag starke Reaktionen unter den Muslimen hervorgerufen. Die Türkei will sogar alles Französisches verbieten.
    Text and Source: https://www.al-monitor.com/pulse/originals/2018/05/turkey-french-akp-grand-plan-punish-paris-1.html
    4 4 Melden
    • Waedliman 24.05.2018 12:26
      Highlight Das Problem ist, dass der Eindruck entsteht, sämtliche Muslime würden eine Einheit bilden und stets in eine Art Massenhysterie verfallen, sobald jemand etwas gegen ihre Religion sagt. Erdogan nimmt sich dieses Gefühls an und spielt sich als ihr Weltenführer auf. Leider - so haben es die Wahlergebnisse in Europa gezeigt - folgen ihm vor allem die Auslandstürken, was ein vernünftiges Miteinander in Europa zunehmend erschweren dürfte.
      3 1 Melden
    • ezclips 24.05.2018 16:51
      Highlight Ein Türkisch stämmiger Ex-Muslime der teilweisse in Deutschland aufgewachsen ist erzählt, wie seine Familie und Muslime generell untereinander über Christen Juden und Ungläubigen reden (Ab der 7 Minute und in Englisch)
      4 2 Melden
  • praxis 23.05.2018 18:12
    Highlight Aber das sind doch mal ganz neue Töne. Freut mich!
    10 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 24.05.2018 09:17
      Highlight Neu sind die Töne nicht. Das konnte man schon vor Jahren bereits von den deutschen Muslimen (Mazyek, Zentralrat) hören und sehen.
      Hoffen wir nur, dass es sich bei der neuen Verlautbarung nicht wieder um Verschleierungstaktik handelt, nur um die Nähe zum erzkonservativen Islam zu kaschieren.
      2 5 Melden
  • Negan 23.05.2018 13:15
    Highlight ....man sollte alle diese Hokuspokus Religionen verbieten. Erst dann wird mal etwas wie Frieden auf der Welt einkehren. Wie kann man heutzutage noch an solchen Schwachsinn glauben? Und warum geben wir diesen Märchen soviel Platz in unserer Gesellschaft? Jeder kann ja in seiner Stube glauben was er will, aber aus dem öffentlichen Raum sollte dies alles einfach verbannt werden...
    14 13 Melden
    • rodolofo 23.05.2018 23:25
      Highlight Willst Du damit sagen, dass Religionen kriminell seien, also sündig?
      Ich glaube vielmehr, dass Religionen geschickte Tarnungen waren. Heute tarnen sie die kriminellen Sünder weniger geschickt...
      5 2 Melden
    • Negan 24.05.2018 09:20
      Highlight ...ja, rudimentär ausgedrückt, ja. Ja, da gebe ich Dir Recht. Religionen waren schon immer Tarnungen und Vorwände. Je gläubiger um so schlimmer dann hinter geschlossenen Türen. Was da alles an Schindluder getrieben wurde und wird im Namen "Gottes" oder "Allah" etc., ist einfach übel. Sei es in der Erziehung von Kindern, gesellschaftlich oder politisch... es wird der Vorwand vorgeschoben Menschen bräuchten Märchen um sich im Zaum zu halten. Dabei ist es m.M.n. nur eine Möglichkeit all das Leid das man anderen zufügt zu legitimieren und das Volk wie Schäfchen um sich zu scharen.
      5 3 Melden
    • Burdleferin 24.05.2018 11:31
      Highlight Du verwechselst den Gott, an den viele Menschen glauben, mit Gott, der für Kriege und Leid missbraucht wurde. Der eine Gott ist Gott, der andere existiert nicht.
      2 2 Melden
  • mogad 23.05.2018 10:57
    Highlight Zwei Schritte vor, zwei halbe zurück. Der erste Schritt geht Richtung Solidarität. Doch dann wird der Judenhass unter Muslimen gleich verharmlost und Alles noch in den Zusammenhang mit der sog. Islamophobie gebracht. Werfen die Muslimae uns da eine Beruhigungspille vor die Füsse, nachdem ein junger Syrer einen Mann mit Kippa mit dem Gürtel ausgepeitscht hat? Tun und sagen die einfach das, wovon sie glauben, dass wir es von ihnen erwarten? Misstrauen ist angebracht.
    29 35 Melden
    • Mutzli 23.05.2018 17:22
      Highlight Wie wird Antisemitismus denn bitte verharmlost? Es heisst ja explizit: "There is no cause that can justify the promotion of hate" und "It is our duty to speak out against all forms of hatred and bigotry -against anti-Semitism no less than anti-Muslim hatred" was ja auch die Erwähnung der Islamophobie erklärt, sie wird als verbindendes Element benutzt um anderen Muslimen bestimmt zu sagen, dass und wieso Antisemismus nie okay sein kann. So à la "Was du nicht willst was dir man tu.." Die Palästinafrage z.B. wird ja eben auch benutzt um zu zeigen das sie kein Deckmantel sein darf.
      14 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 24.05.2018 09:10
      Highlight Mutzli
      Deine Sicht ist eben etwas einseitig.
      Sehr viel deutlicher bringen es die Initianten selber zur Sprache:
      "If you believe that co-existence is possible between Muslims and Jews both in the UK and externally and that Anti-Semitism needs to be tackled, then we would like to hear from you. Only by understanding one another and developing an empathy, can we expect others to defend us against the scourge of Islamophobia."

      Der Kampf gegen Antisemitismus ist also nur das Werkzeug um gegen "Islamophobie" anzugehen.

      Es zeigt in einer unverblümten Naivität das, was ich schon befürchtet hatte.
      3 4 Melden
    • mogad 24.05.2018 10:38
      Highlight @Mutzli. Danke für den klugen Kommentar. Doch mein Misstrauen bleibt. Das "verbindende Element" sehe ich nicht, denn es geht nicht um die Moslems als Angehörige einer Weltreligion, sondern um den radikalen Scharia-Islamismus. Und da seh ich keine Verbindung zum Judentum. Obwohl ich die israelische Politik gegenüber den Palästinensern sehr kritisiere!
      0 4 Melden
  • René Obi 23.05.2018 09:58
    Highlight Vor längerer Zeit hatte ich einen Israelischen Freund. Er sagte mir, dass sie sich untereinander mit Shalomshalamaleikum begrüssten. Es gibt auch in Israel sehr vernünftige Menschen. Leider hört und liest man von ihnen etwas gar wenig hier. Leider sind sie auch politisch in der Minderheit.
    27 2 Melden
    • Royeti 23.05.2018 21:40
      Highlight Du René, immerhin hört man diese Israelischen Stimmen aus Israel. Wäre fantastisch, wenn solche Stimmen auch Gaza gehört werden könnten. Gruess
      3 9 Melden
    • Rabbi Jussuf 24.05.2018 09:03
      Highlight Die Stimmen hört man sehr wohl auch aus Gaza - man muss aber schon sehr genau hinhören.
      2 0 Melden
  • rodolofo 23.05.2018 08:10
    Highlight Die ehemals einflussreichen und mächtigen Welt-Religionen werden mit der Zeit fusionieren MÜSSEN, in einer Art "Pro Spezie Rara-Club" zu Schutze von vom Aussterben bedrohten Arten von überlieferten Traditionen...
    So ändert sich halt Alles:
    Die Orthodoxen Juden tragen Hüte, oder Kippas, der Katholische Papst trägt einen Samichlaus-Hut, der Schiit, oder der Hindu einen Turban, der Eidgenosse ein Sennen-Käppi.
    Das Motiv für solche unterschiedliche Kopfbedeckungen ist aber bei allen Patriarchen das Selbe:
    Sie verdecken die Glatze darunter... ;)
    7 26 Melden
    • Sharkdiver 23.05.2018 20:00
      Highlight 😂 mun eigentlich trägt der Stantiklaus eine Bischofsmütze und der Papst eine Pileolus die der Kipa gleicht
      3 1 Melden
  • Waedliman 23.05.2018 07:56
    Highlight "Hübsch gepredigt, aber tauben Ohren", heisst es schon bei Hugo von Hofmannsthal. Wie will man aber Menschen, die daran glauben, dass Mohammed (oder Gott) die Erde erschaffen hat, dazu bringen, ihren anerzogenen Hass zu hinterfragen, wenn sie noch nicht einmal dazu bereit sind darüber nachzudenken, dass ihre Religion nicht die einzige ist, die glückselig macht?
    13 20 Melden
    • Mutzli 23.05.2018 17:27
      Highlight Es gibt auch zig Muslime die nicht daran glauben, dass ihr Glauben der einzig sleigmachende ist, genau so wie es umgekehrt viele Christen, Hindus, Buddhisten etc. gibt die das umgekehrte glauben. Wies halt so in der Natur der Sache liegt. Bevor Sie mit so einer grossen Kelle anrühren, sollten Sie vielleicht mit den absolut fundamentalsten Basics vertraut sein, wie etwa das Mohammed grad gar nix mit der Genesis zu tun hat und auch kein Jesusersatz ist. Oder das Antisemitismus auch in vielen christ. Kreisen noch zum guten Ton gehört. Grüsse, ein mil. Atheist
      10 8 Melden
    • Knäckebrot 24.05.2018 12:17
      Highlight Hallo Mutzli, die folgende Frage meine ich nicht im Geringsten besserwisserisch kritisch, sondern es ist mir wichtig, darüber mehr aufgeklärt zu sein.

      Auf welche Erlebnisse od. Recherchen stützt sich deine Aussage, dass der Antis. in vielen chrst. Kreisen noch zum guten Ton gehört? Da ich mit den Jüd., Christl. und islm. Szenen relativ vertraut bin, verwundere ich mich darüber, da ich mein Leben lang noch nie von zeitgenössischen (!) Christen etwas gegen Juden hörte. Sowohl von Liberalen, wie von Fundis. Ausser ein einziges Mal vom Hörensagen.
      2 2 Melden
    • Mutzli 24.05.2018 15:35
      Highlight 1/2@Knäckebrot Da gibt es verschiedene Gruppierungen und Grade, von den Israel-freundlichen, aber eigentlich zutiefst anti-semitisch motivierten Freikirchlern (die auf einen starken monoethnischen Staat Israel bauen, damit er dann zerstört werden kann um die Wiederkehr Jesu herbeizuführen) bis hin zu direkt offen rassistischen wie der Ku-Klux-Klan oder verschiedene Rechtsextreme Gruppierungen, die ihren Hass auch mit Glauben untermauern. Siehe z.B. Breiviks ziemliche Komplizierte Version des Antisemitismus, in dem Juden nur als Instrument seiner Agenda einen Wert hatten.
      4 0 Melden
    • Mutzli 24.05.2018 15:41
      Highlight 2/2 Da ich im Raum Burgdorf geboren und aufgewachsen bin, hatte ich auch mehr oder weniger freiwilligen Kontakt mit zahlreichen Freikirchlern, bei denen in vielen Fällen auch ein gewisse Geschmacksrichtung von Antisemitismus dazugehörte, auf jeden Fall um einiges mehr als in der breiten Bevölkerung in meinem empfinden. Man warf den Juden zwar vielleicht nicht mehr vor Jesus ermordert zu haben, aber als verbockte Sünder mit zu viel Macht galten sie dennoch...
      3 0 Melden
    • Mutzli 24.05.2018 15:41
      Highlight Als persönlichster (und anekdotischter) Beleg: Während manche Muslime in der Schule mich wegen meiner Abstammung anmachten, versuchten mich manche Freikirchlerkinder zusammenzuschlagen ;-)
      4 0 Melden
  • Domino 23.05.2018 07:04
    Highlight Dann müsste man beim Koran anfangen, denn da stehen nicht so schöne Sachen über Juden drin...
    21 26 Melden
    • Mutzli 23.05.2018 17:38
      Highlight "For you suffered the same things from your own countrymen as they did from the Jews, 15 who killed both the Lord Jesus and the prophets, and drove us out, and displease God and oppose all mankind 16 by hindering us from speaking to the Gentiles that they might be saved—so as always to fill up the measure of their sins. But wrath has come upon them at last!"
      1. Brief von Paulus an die Thessalonicher.

      Ist also nicht so, als ob nur der Koran müsste ausgemistet werden...
      8 8 Melden
    • ubu 23.05.2018 22:47
      Highlight Naja, es geht bei Büchern selten drum, was drinsteht, sondern mehr darum, wie man mit dem was drinsteht, umgeht.
      6 1 Melden
  • Rabbi Jussuf 23.05.2018 00:17
    Highlight Da ist man voller Hoffnung und dann kommt dieser Satz:
    «Leider gibt es ihn in der ganzen Gesellschaft. Sein Gift kann in allen politischen Parteien und unter allen Glaubensgemeinschaften gefunden werden, auch im Islam.»
    Das vermittelt den Eindruck, dass es "im Islam" auch ein paar wenige Antisemiten gäbe...
    Damit wird nur ein massives islamtypisches Problem kleingeredet
    Schade.

    Ah, ja, und dann noch mit "Muslimhass" verbunden.
    Das ist doch die alte Masche von Mazyek und Genossen...

    War wohl nichts mit der Solidarisierung.
    42 100 Melden
    • Maracuja 23.05.2018 06:34
      Highlight Muslime können machen, was sie wollen, du findest immer das sprichwörtliche Haar in der Suppe. Antisemitismus zum islamtypischen Problem zu erklären - als Europäer solltest du vielleicht mal die eigene Geschichte mit derjenigen muslimischer Länder vergleichen. Unbestritten gibt es aktuell ein massives Problem mit Antijudaismus unter Muslimen (sonst wäre ja diese Anzeige nicht entstanden). Aber während vielen Perioden hindurch lebten Juden im islamischen Raum unbehelligter als in Europa (die grössten Verbrechen an Juden in Europa geschahen sogar nach der Aufklärung!).
      65 25 Melden
    • Rabbi Jussuf 23.05.2018 09:41
      Highlight Maracuja
      Was die Europäer gemacht haben, ändert nichts daran, dass Antisemitismus ein islamtypisches Problem ist und schon immer war.
      Ich hätte gedacht, dass geade du nicht auf die schönfärberische Geschichtsschreibung hereinfällst, von wegen Juden hätten während vieler Perioden unbehelligter im islamischen Raum...
      Diese Perioden gab es durchaus auch in Europa.

      Aber wir leben jetzt und es ist offensichtlich, dass mit dem Aufkommen des Islam in Europa auch der Antisemitismus extrem stark zunimmt, sodass es eine regelrechte jüdische Fluchtbewegung weg aus Europa gibt.
      17 26 Melden
    • Rabbi Jussuf 23.05.2018 09:44
      Highlight Clife
      Es geht hier nicht um irgend einen kleinen Satz, sondern um ein Statement. Das verdient es schon, dass man es genauer unter die Lupe nimmt.
      12 17 Melden
    • Rabbi Jussuf 23.05.2018 09:46
      Highlight Maracuja
      "Viele dieser Perioden" sollte man genauer unter die Lupe nehmen, dann sieht die Sache nicht mehr so rosig aus, manches verkehrt sich gar ins Gegenteil.
      9 20 Melden
    • mogad 23.05.2018 10:48
      Highlight Genau auf den Punkt gebracht. Den Blitzern empfehle ich Ihren Kommentar nochmals sorgfältig durchzulesen.
      8 14 Melden
    • Knäckebrot 23.05.2018 13:04
      Highlight Ich denke Maracujas Aussage, dass sie öffentlich machen können, was sie wollen und es ist irgendwie nicht recht, stimmt einerseits schon.

      So öffentlich erwarteten Statements oder Auftritte sind m.E. aber gerade deshalb auch rel. wertlos.

      Da ich selber im mittleren Osten lebe, mit deren historischen und aktuell Werken vertraut bin, kann ich RJ bestätigen, dass es tausendvierhundert Jahre tief verankert ist. Und in Kombination mit dem Westeuropäischen "We are the world, we are the children-Schmalz", entstehen so formulierte Statements. Für Westeuropäer geschrieben. Von Westeuropäern erfordert.
      6 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 23.05.2018 15:21
      Highlight In diesemZusammenhang fällt mir wieder der ominöse offene Brief an die IS ein, der von vielen Islam-Gelehrten unterschrieben wurde. Auch der war für westliche Augen bestimmt, ansonsten doch voll viel Blabla und theologischen Spitzfindigkeiten garniert, ohne das Wesentliche überhaupt nur zu berühren.

      Vermutlich gibt es beim jetzigen Statement einige Muslime, die es ehrlich meinen, sich aber selber von den Formulierungen täuschen lassen.
      7 11 Melden
    • Knäckebrot 23.05.2018 16:10
      Highlight @RJ: Ja genau so.

      Und das was du im 2. Abschnitt geschrieben hast, macht eben den ganzen Sachverhalt noch etwas komplizierter und für viele schwerer beurteilbar
      4 4 Melden
    • Mutzli 23.05.2018 17:44
      Highlight 1/2@R. Jussuf So ein revisionistischer Schmarrn. Das grosse Teile des Islams Probleme mit Antisemitismus haben, berechtigt in keiner Weise, die historische Verfolgung der Juden durch christ. Europäer unter den Teppich kehren zu wollen. Da hilfts auch nicht, dass auch schon die ollen Römer den Atnisemitismus pflegten, wenn man sich unbedingt an der absoluten Länge aufhängen will. Die zig Pogrome gegen Juden durch die Jahrhunderte (auch in der Schweiz sehr ausgeprägt) über die systematische pol. Unterdrückung, wie etwa das Schächtverbot von 1893 bis hin zum Holocaust.
      10 7 Melden
    • Mutzli 23.05.2018 17:52
      Highlight 2/2 Alles das Produkt von brav christlichen Europäern, mit einigen wenigen Ausnahmen wie der paganische Spinner Himmler. Vor (und auch zu grossen Teilen im) 20. Jh. war die systemische Unterdrückung der jüdischen Bevölkerung im christ Europa de rigeur, sei es der Judenhasser Luther oder die Dreyfuss-Affäre. Einzig im 18. Jh. wurde in einigen intell. Kreisen Ideen der Toleranz entworfen. Während die Jizya natürlich auch diskriminierend ist, lebten Juden nachweislich besser im muslimisch geprägten Spanien. So konnten sie in die höchsten Sphären der Verwaltung aufsteigen und...
      9 6 Melden
    • Mutzli 23.05.2018 18:02
      Highlight 3/3 ihre Religion rel. frei ausüben.
      Kein Vergleich zu der Situation nach der Reconquista, als die gleiche jüdische Bevölkerung unter Androhung von Folter und Tod zur Konversion gezwungen wurde, bis sie mit dem Alhambra-Edikt ende 15. Jh. endgültig aus Spanien vertrieben wurden.

      Wieso denken Sie denn, dass sich diese vertriebenen grösstenteils im Osmanischen Reich und dem Maghreb angesiedelt haben und nicht in den christlichen Teilen Europas, wenn es dort gemäss Ihnen so viel besser für sie gewesen wäre?

      Kritik ist gut und richtig, aber was Sie hier betreiben ist Geschichtsverfälschung.
      13 4 Melden
    • ezclips 23.05.2018 19:01
      Highlight "Mutzli" vielleicht hilft Ihnen das Interview mit Herrn Mufassil Islam, ein Anwalt aus England um einige Ihrer Argumente von einem anderen Blickwinkel zu betrachten.
      5 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 23.05.2018 19:38
      Highlight Mutzli
      Etwas gar einseitig deine Geschichtsbetrachtungen und halt dem euphemistischen Mainstream geschuldet.
      Ich mache keinerlei Geschichtsverfälschung. Ganz besonders habe ich nichts unter den Teppich gekehrt!
      Es ist einfach mühsam, wenn man etwas über den Islam schreibt, dann kommt reflexartig: Ja aber die Christen auch!
      Das ist einfach nur bescheuert. Genau so gut könnte ich mit den Azteken kommen...
      Wir reden hier nicht von den Christen, sondern von einem muslimischen Statement zum Antisemitismus.

      5 5 Melden
    • Rabbi Jussuf 23.05.2018 19:53
      Highlight Mutzli
      Wenn wir doch mal bei der Geschichte sind, warum setzt deine Geschichte erst Ende 15.Jh. ein?
      Gab es vorher nichts? Oder war alles Eierkuchen?
      So zum Beispiel das erste europäische Pogrom in Granada 1066?
      Wohin floh u.A. Maimonides von Córdoba, bevor er schlussendlich nach Ägypten kam?
      So zwei Beispiele, die bei dir unter dem Teppich verschwunden sind.
      Aber darum geht es hier nicht.
      6 4 Melden
    • Maracuja 23.05.2018 20:00
      Highlight @Knäckebrot: , dass es tausendvierhundert Jahre tief verankert

      Es behauptet ja niemand, dass es ein rein neuzeitliches Problem ist. Nur ist leider auch der Antijudaismus in Europa tief verankert (und das seit über 2000 Jahren). Und noch schlimmer, er ist nicht nur im Christentum verankert, sondern hat auch Aufklärung und Säkularisierung nach 1945 überstanden (ein Blick in Kommentarspalten genügt). Bin als Kind nie gemobbt worden, hab erst als Jugendliche Erfahrung damit gemacht, als ich Kinder einer orthodoxen Familie betreute und mit denen nach draussen ging. Die Täter waren keine Muslime.
      4 3 Melden
    • Maracuja 23.05.2018 20:23
      Highlight @Rabbi Jussuf: Viele dieser Perioden" sollte man genauer unter die Lupe nehmen

      Ja sollte man. Ich bin mir durchaus bewusst, dass es auch im viel gelobten islamischen Al-Andalus nicht nur gute Zeiten für Juden gab. Trotzdem zog es nach der Reconquista viel weniger Juden nach Nordeuropa (u.a. Holland) als in den Maghreb und ins osmanische Reich. Und wieso war Europa das Zentrum des Zionismus und nicht die islamische Welt? Wieso fanden Juden während der Shoa Exil in musl.Länder, wieso weigerte sich der marokkanische König Ausnahmegesetze des Vichy-Regimes zum Nachteil von Juden zu unterzeichnen?
      4 4 Melden
    • Maracuja 23.05.2018 20:30
      Highlight @Rabbi Jussuf: mit dem Aufkommen des Islam in Europa auch der Antisemitismus extrem stark zunimmt, sodass es eine regelrechte jüdische Fluchtbewegung weg aus Europa gibt

      Diese Fluchtbewegung wegen dem Hass (und den Verbrechen) eines Teils der europäischen muslimischen Gemeinschaft gibt es. Die Fluchtbewegung wäre aber möglicherweise kleiner, wenn sich Westeuropa mehr Mühe gäbe die Juden zu schützen. In der reichen Schweiz wird von jüdischen CH-Bürgern sogar verlangt, dass sie die Kosten für den Schutz ihrer gefährdeten Einrichtungen möglichst selbst tragen.
      6 2 Melden
    • Maracuja 23.05.2018 20:37
      Highlight @Rabbi Jussuf: Vermutlich gibt es beim jetzigen Statement einige Muslime, die es ehrlich meinen, sich aber selber von den Formulierungen täuschen lassen

      Ich kann sogar nachvollziehen, dass du skeptisch bist, aber wieso verurteilst du alle Unterzeichner entweder als Heuchler oder als Deppen, die sich von den Heuchlern instrumentalisieren lassen? Warum genügen dir sachliche Kritik und Abwarten, was dieser Verein ausser dem Statement sonst noch zustande bringt wird, nicht?
      4 3 Melden
    • Mutzli 23.05.2018 20:59
      Highlight 1/@Jussuf Wenn für sie das Römische Reich und die Pogrome gegen Juden in der Schweiz erst nach 1500 angesiedelt sind, hats auch reichlich wenig Sinn über irgendetwas diskutieren zu wollen. Wenn Sie meine Kommentare effektiv gelesen hätten, wäre Ihnen auch aufgefallen, dass ich sowohl die Probleme der Islam. Welt wie auch die diskriminierende Natur der Jizya explizit erwähnt habe. Sie waren es, der Antisemitismus auf ein "islamtypisches Problem" reduziert hat und gleichzeitig die Verfolgung durch Christen relativiert. Den Vorwurf einer Reflexhandlung können Sie sich also sparen.
      4 4 Melden
    • Mutzli 23.05.2018 21:04
      Highlight 2/ Mal abgesehen davon, dass Sie überhaupt versucht haben, eine Geste der Versöhnung in eine weitere Facette von islam. Antisemitismus anzudeuten inkl. netter Anzweiflung, obe es so was wie Islamophobie überhaupt geben würde. Ich hingegen habe nur auf Ihre Behauptungen bzgl. "schönfärberischer" Geschichtsdeutung reagiert. Wer ist ohne Whataobutismus, der werfe den ersten Stein etc. pp.

      Im Gegensatz zu Ihnen scheine ich in der Lage zu sein zu akzeptieren, dass Antisemitismus keineswegs eine Spezialität von Muslimen sonder ein globales Problem war, ohne andere Akteure schönzureden.
      4 3 Melden
    • Maracuja 23.05.2018 21:04
      Highlight @Rabbi Jussuf: es ist einfach mühsam, wenn man etwas über den Islam schreibt, dann kommt reflexartig: Ja aber die Christen auch!

      Wenn du Muslimen, die sich gegen Antisemitismus einsetzen, schon einen Strick daraus drehst, wenn sie schreiben, dass es diesen auch anderswo gibt, dann hast du dir solche Kommentare selbst eingebrockt. Ich finde, wir Europäer sollten angesichts unserer Geschichte sachlich bleiben. Antijudaismus einfach als etwas islamtypisches abzustempeln und damit leugnen, dass er auch für unsere Kultur (trotz anderen Wurzeln/Werten/heiligen Büchern) typisch ist, stört mich.
      5 3 Melden
    • Mutzli 23.05.2018 21:14
      Highlight 3/ Zu Ihren Fallbeispielen, zu denen ich bereits mal meinen Standpunkt dargelegt habe: Maimonides hielt sich nach seinem Exil längere Zeit im südlichen Teil Spaniens auf, der ebenfalls musl. regiert war, bevor er über Marokko (ebenfalls muslimisch) Ägypten erreichte. Falls Sie hier auf seinen Aufenthalt im Königreich Jerusalem anspielen wollen, können Sie sich das sparen, da dies nur eine kurze Steppvisite und nicht sein endgültiges Reiseziel war.

      Bzgl. 1066: Weder war dies das erste generell, oder gar grössere Pogrom (siehe z.B. Bar-Kochba Aufstand im 2. Jh.) noch das erste in Spanien.
      5 2 Melden
    • Mutzli 23.05.2018 21:26
      Highlight 4/ Geschweige denn in Europa. So kam es bereits im 7. Jh. vor der islamischen Eroberung zu einem Pogrom, inkl. Verbrennungen in Toledo. Dazu kommen noch zig andere Verfolgungen, Massenmorde und Vertreibungen unter römischen Kaisern und christlichen Fürsten vor diesem Datum. Wie z.B. Dagobert I der alle Juden aus dem fränkischen Reich vertrieben liess.
      Woher haben Sie diese Info, dass Cordoba das erste Pogrom gewesen sei, denn bitte? Ich würd da noch mal über Ihre Quellen gehen. Es war noch nicht einmal das erste musl. Pogrom in Cordoba.
      5 2 Melden
    • Mutzli 23.05.2018 21:32
      Highlight 5/ Diese Verfolgung gab es nämlich auch und ist unbestritten. Sowohl rein legalistischer und physischer Art, seien es gewaltätige Übergriffe oder der Versuch "Dhimmis" zu zwingen spezielle Kleidung zu tragen. Was es im übrigen auch im christ. Europa gab. Von Friede, Freude, Eierkuchen hat auch niemand geredet, was ist nicht zulässig ist, ist Ihr revisionistischer Ansatz, der Antisemitismus als Phänomen zu einer Art muslimischem Spleen degradiert, egal wie gewalttätig. Gleichzeitig werden damit die ebenfalls vorhandenen und massiveren christ. Übergriffe relativiert.
      3 2 Melden
    • Mutzli 23.05.2018 21:38
      Highlight 6/ Wenn Sie der muslimischen Gemeinde ihr Anti-Antisemitisches Statement nicht nur anzweifeln, sondern gar schon als Nebelpetarde anschauen, da Anitsemitismus "schon immer ein Islamtypisches Problem" gewesen sei, müssten Sie konsequenterweise erst recht alle ähnlichen Äusserungen von christlicher Seite als Täuschmanöver verdammen. Darum geht es.

      Wenn Sie zwecks Verdammung einer von Ihnen unliebsamen Gruppe die Verfolgung der Juden instrumentalisieren und zwecks überstilisierung die Vergehen von Römern und Christen minimieren, ist das nicht in Ordnung.
      3 2 Melden
    • Mutzli 23.05.2018 21:46
      Highlight 7/ Ich war im Gegensatz zu ihnen auch nicht so hyperbolisch und habe Ihnen vorgeworfen, die Morde von Vespasian an der jüdischen Bevölkerun "unter den Teppich gekehrt" zu haben.
      Immerhin bis zu 100k Opfer.

      Da ich allerdings keine grosse Hoffnung habe, dass Sie effektiv auf meine Argumente und Fakten eingehen werden, möchte ich grundsätzlich folgendes festhalten:

      Die Geschichte meiner Vorfahren und deren Leid ist nicht einfach eine weitere Waffe in Ihrem Arsenal für den Kampf gegen die garstigen Muslime.

      Suchen Sie sich was anderes.
      3 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 23.05.2018 23:25
      Highlight 1. gab kam es durch das Wort islamtypisch zu Verwirrungen.
      Damit ist nicht gemeint, dass es ausschliesslich den Islam betrifft. (Das sagt das Wort auch in keiner Weise.)
      Aber manchmal greifen die Reflexe eben.

      2. Sollte es nicht um die Christen gehen, die ja auch antisemitisch seien, sondern darum dass Christen/Westler islamophob seien.
      Dies wird dann mit Antisemitismus in einen Topf geworfen und so der Eindruck vermittelt, dass der antisemitische Anteil der Muslime nur geringen Anteil am gesamten Antisemitismus hätte. Diese Äusserung stammt von einem Juden und ist darum umso erstaunlicher.
      1 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 23.05.2018 23:45
      Highlight Maracuja
      Leider habe ich vergessen, warum die Osmanen die Sepharden aufgenommen haben. Es gab einen guten politischen Grund, abgesehen davon, dass damals fast alles südlich von Europa zum osmanischen Reich gehörte.
      Frag Mutzli, Mutzli weiss alles.

      Zionismus ist relativ neu. Zumindest waren alle Anstrengungen früherer Zeiten in diese Richtung am Desinteresse gescheitert.
      1 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 23.05.2018 23:46
      Highlight Es ist in der Tat so, dass Juden im Os. Reich relativ ruhig leben konnten, aber eben als Menschen zweiter Klasse, solange sie die Jizya zahlen konnten. Möglich, dass auch hier ein Grund liegt, denn die nichtmuslimische Bevölkerung nahm kontinuierlich ab und damit auch die Einnahmen der Osmanen. Da kam eine Auffrischung sicher grade recht.
      2 4 Melden
    • ujay 24.05.2018 06:03
      Highlight @Rabbi zelbriert wie immer die Juden als Opfer. Plumpe Masche.....
      3 5 Melden
    • Maracuja 24.05.2018 07:48
      Highlight @ujay

      Bei Rabbis Beiträgen geht es weniger um die Juden, sondern um Muslime und Islam. Vielleicht ist es Ihnen nicht bewusst, aber „Masche&zelebrieren der Opferrolle“ werden als Kampfbegriffe sowohl von Antisemiten wie auch von Islamhatern gerne gegen Juden oder Muslime verwendet.
      5 0 Melden
    • Knäckebrot 24.05.2018 08:34
      Highlight @alle: Da wurde wahrscheinlich aufgrund der div. Haltungen ein Missverständnis begünstigt.

      Bei unserer Geschichtsdebatte geht es gar nicht darum, dass jemand die Geschichte falsch oder selektiv lesen würde.

      Ich glaube unser Geschichtsverständnis liegt gar nicht soweit auseinander, wie es scheint.

      Aber jeder hier ist sensibel auf gewisse Aspekte, die er Empfindet, dass sie zu wenig Betonung erhielten und somit das Problem nicht an der Wurzel gepackt würde.

      So könnte man noch lange hin und her machen.
      Finde alle eure Beiträge nachvollziehbar.
      0 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 24.05.2018 09:23
      Highlight Maracuja
      "Die Fluchtbewegung wäre aber möglicherweise kleiner, wenn sich Westeuropa mehr Mühe gäbe die Juden zu schützen. "
      Schützen? Echt jetzt? Das ist doch nur nötig, weil so viele Muslime nach Europa kommen konnten.
      Willst du wieder Ghettos? Das wäre ein Schutz.
      Das Problem liegt einzig und alleine an der Immigrationspolitik!
      Davor hatte man den hauseigenen Antisemitismus ziemlich gut im Griff - auch jetzt noch. Aber nicht mehr lange!
      2 3 Melden
    • Maracuja 24.05.2018 13:18
      Highlight @Rabbi Jussuf

      Ghettos als Schutz zu bezeichnen ist einfach nur zynisch. Fakt ist, dass es in den letzten Jahren in Europa zu Anschlägen auf jüdische Institutionen und Angriffen auf Privatpersonen gekommen ist. Da stellen sich Fragen nach Polizeipräsenz, polizeilicher Ermittlungen gegen Extremisten, Tolerieren von Hasspredigern usw. Bei der Immigrationspolitik sollte auch angesetzt werden. Ebenso bei fördernder & fordernder Integrationspolitik. Wer sich partout nicht integrieren und Intoleranz gegen andere ausleben will, dem muss auch die Aufenthaltsbewilligung entzogen werden können.
      1 0 Melden
    • Mutzli 24.05.2018 16:15
      Highlight 1/@Jussuf Ich hätte nie von mir behauptet alles zu wissen, aber als Historiker ist mir der Widerstand gegen Verzerrungen der historischen Fakten ein grosses Anliegen. Aber wenn Sie sich nicht mit den Argumenten auseinandersetzen wollen, dürfen Sie das natürlich, doch wenn Ihnen im Dialog mit Maracuja auffällt, dass Sie deren richtige Darstellung der Flucht der Sepharden nicht widerlegen können, dürfen Sie den Auftrag für sich behalten.

      3 1 Melden
    • Mutzli 24.05.2018 16:15
      Highlight 2/ Auch wenn Sie die Jizya richtig (wie ich es schon vorher getan habe) als diskriminierendes System bezeichnen, ist das auch ein gutes Beispiel, wie Sie gewisse Sachen aus Ihrer doch recht voreingenommenen Sicht als rein islamisch betrachten. Den Juden wurde auch unter christ. Herrschern das Geld abgeknöpft, siehe zig Pogrome und auch eine christliche Form der Jizya gab es, in Form des Judenregals.
      Die Erlaubnis zur Judenvertreibung (und dann deren Geld einzukassieren) konnte man sich praktischerweise auch gleich offiziell beim Kaiser erkaufen im 15. Jh.
      3 1 Melden
    • Mutzli 24.05.2018 16:16
      Highlight 3/Somit beides diskriminierende Systeme, doch ist nicht schwer ersichtlich, wieso der Grossteil der Sepharden das eine dem anderen wohl bevorzugt haben.

      Das beste Beispiel aber, wieso Ihre Auffassung von Geschichte und die Instrumentalisierung der jüdischen Geschichte gefährlich ist, liefern Sie auch gleich selbst: Während es absolut Probleme mit bestimmen Migrationsgruppen und deren Antisemitismus gibt, ist ihre Behauptung, das einzige Problem in diesem Bereich sei die Immigrationspolitik nicht nur verzerrend, sondern sogar gefährlich.

      3 1 Melden
    • Mutzli 24.05.2018 16:16
      Highlight 4/Die Synagogen in Deutschland und anderen Teilen Europas werden schon seit Ewigkeiten stark gesichert und das bevor die aus ihrer Sicht einzig gefährlichen muslimischen Einwanderer kamen. Die Hauptgefahr ging und geht von hausgemachten Rechtsextremisten aus und ihre Aussage, man hätte den "hauseigenen Antisemitismus ziemlich gut im Griff" gehabt kommt einer Verhöhnung der Opfer der zahlreichen rechtsextr. Übergriffe gleich, indem Sie deren Geschichte und Probleme als nicht wesentlich deklarieren, da es nicht in Ihr Weltbild passt.
      3 2 Melden
    • Mutzli 24.05.2018 16:17
      Highlight 5/Auch heute noch gehen die meisten Attacken, Beschimpfungen, Friedhosschändungen etc. von Rechtsext. aus und indem Sie den Fokus rein monokausal auf Muslime legen wollen, da das andere ja angeblich immer "gut im Griff" war, tragen Sie zur Unsicherheit bei. -> https://www.focus.de/politik/deutschland/groesstenteils-rechte-taeter-bericht-in-deutschland-im-schnitt-vier-antisemitische-straftaten-pro-tag_id_8451580.html
      2 2 Melden
    • Mutzli 24.05.2018 16:17
      Highlight 6/ Denn wenn die Politik und Polizei sich von Ihren Aussagen und deren Ihrer gesinnungsgenossen beeinflussen lassen, werden die Ressourcen ineffzient eingesetzt, bis man im schlimmsten Fall ein NSU-Equivalent hat. Jeder Antisemitismus und Rassismus ist zu verurteilen, das hat die MA-AS ganz richtig erkannt.
      3 1 Melden
    • Daria Wild 24.05.2018 19:29
      Highlight Danke für die rege Diskussion. Der nächste Kommentar wurde nicht freigeschaltet. Wir schliessen hier diesen Thread, weil es nicht mehr um das Thema, sondern nur noch drum geht, wer was wann falsch gesagt hat. Schönen Abend und vielen Dank.
      1 2 Melden
  • sslider 22.05.2018 23:35
    Highlight Ein erster Schritt,hoffentlich gibt es schnell weitere.
    Shalom,auch in meinem Namen
    34 5 Melden
  • Hugo Wottaupott 22.05.2018 23:27
    Highlight Ich denke wir sollten uns auch mit den Muslimen und Juden versöhnen hier werden wir schliesslich auch unterdrückt und kastriert und zum absitzen beim pissen gezwungen. Sie habens auch nicht leicht und ihre Orze wird abgeknorzt.
    9 56 Melden
    • Anam.Cara 23.05.2018 07:31
      Highlight Ich weiss nicht genau was du rauchst (Wott au Pott) aber vielleicht wäre es besser, du nimmst weniger davon...
      Wo und wie werden wir genau unterdrückt und kastriert? Findest du, dass Sitzpinkeln vergleichbar ist mit Bomben und Vergeltungsraketen, die unzählige Menschen zerfetzen? Das passiert zwar nicht in England, aber es belastet den Dialog zwischen Juden und Moslems auf der ganzen Welt.

      Ja, wir sollten uns solidarisieren mit einer Gruppe, die "Shalom" in die Zeitung drucken lässt. Denn "Frieden" ist ein sehr mächtiges Wort.
      18 1 Melden
    • Fly Baby 23.05.2018 10:08
      Highlight Wenn du immer deine Urinspritzer sauber machst darfst du seelenruhig im Stehen pissen.
      12 1 Melden
    • Hugo Wottaupott 23.05.2018 11:25
      Highlight Ich bin emeritierte Professor für Sitzpinkeln. Das Zeug spritzt hoch wenn du die Spülung betätigst und nicht wenn du erwachsen bist und Zielen kannst.
      5 12 Melden
  • Yotanke 22.05.2018 22:26
    Highlight was viele immer wieder vergessen. palästinenser und israelis sind im grunde genommen beides „semiten“.
    82 23 Melden
  • Royeti 22.05.2018 21:57
    Highlight Bravo..!
    107 9 Melden
  • Radiochopf 22.05.2018 21:39
    Highlight Schöne Aktion! Wäre schon wenn es die gleiche Bewegung in Israel gibt, wo Juden Muslime akzeptieren und ihren Präsidenten Netanjahu und seine Hardliner nicht unterstützen..
    190 58 Melden
    • Yotanke 22.05.2018 22:25
      Highlight das gibt es schon längst.
      54 4 Melden
    • Mutzli 22.05.2018 22:49
      Highlight Da gibts ein paar, wie etwa B'Tselem, doch die hattens leider nicht gerade leicht unter den letzten paar siedlerfreundlichen Regierungen.
      51 9 Melden
    • Saraina 22.05.2018 22:52
      Highlight Gibt es schon, und es braucht brträchtlichen Mut um in Israel, eine andere als die offizielle, feindselige Haltung zu vertreten. Die Polizei macht mit Demonstranten kein Federlesen, "Abtrünnige" werden auf offener Strasse angespukt, desavouiert, und Daniel Barenboim wollte man die Staatsbürgerschaft entziehen.
      56 19 Melden
    • Lisaleh 22.05.2018 22:59
      Highlight Heute mein Busfahrer in Tel Aviv - Araber. Als ich auf den Bus gewartet habe, sind zwei junge Kerle an mir vorbeigelaufen - Araber. Mein Chef - Araber. Klar gibt es auf beiden Seiten Idioten aber eben nicht nur Idioten. Ich finde toll das dies in England gemacht wurde & hoffe das dies Frucht tragen wird gegen die Deppen auf beiden Seiten. Salam!
      49 3 Melden
    • Petrarca 22.05.2018 23:27
      Highlight Immerhin sind in Israel Minarette erlaubt...
      31 14 Melden
    • Rabbi Jussuf 23.05.2018 00:10
      Highlight das ist alles ziemlich blauäugig.
      Wäre es möglich, dann gäbe es in Palästina schon lange Frieden.
      Mag sein, dass es momentan auch an den Israelis liegt, aber die Araber haben angefangen und das über die Palästinenser knallhart bis heute durchgezogen, ausser Ägypten in einigen Bereichen.
      30 52 Melden
    • Randy Orton 23.05.2018 00:32
      Highlight Es wäre auch schön wenn Menschen wie du nicht ständig überall Hass und Vorurteile schüren würden - sondern sich aktiv für Frieden und Miteinander einsetzten.
      49 16 Melden
    • Luku luku 23.05.2018 00:57
      Highlight Gibt es sicher. Viele Organisationen setzten sich für die Versöhnung ein. Vielleicht einfach weniger medienwirksam.
      22 3 Melden
    • Chrigu BE 23.05.2018 02:46
      Highlight Liebe Alle
      Ich gestehe, ich bin weniger informiert, wünsche mir hierzu mehr Information. Auch und gerade von watson.
      19 3 Melden
    • Waedliman 23.05.2018 08:02
      Highlight Es ist wohl in der Tat so, dass eine Stadt wie Tel Aviv vergeblich versucht, den Bann der rechtskonservativen Regierung zu durchbrechen. Hier ist die deutliche Mehrheit der Bevölkerung gegen Netanjahu und seine Politik der Teilung. Leider aber hat das Land in Jerusalem und den ländlichen Regionen mehrheitlich konservative Wähler, die einen Dialog verhindern. Und in Trump einen Sympathisanten, der ebenfalls nicht beschwichtigend eingreift, sondern noch Öl ins Feuer giesst.
      11 3 Melden
    • rodolofo 23.05.2018 08:16
      Highlight Die humorvollen Briten lieben Exzentriker!
      So Muslime, oder Juden mit ihrem seltsamen Outfit und mit ihren eigentümlichen, fähig-langen Bärten und Löckchen kommen denen doch gerade recht!
      So haben sie wieder reichlich Stoff für ihre absurden Comedies.
      4 11 Melden
    • Saraina 23.05.2018 15:59
      5 4 Melden
    • Neyra Ćoralić 23.05.2018 21:46
      Highlight Die gibt es und nicht nur eine, wird nur leider nie gezeigt.
      2 0 Melden
    • ujay 24.05.2018 06:04
      Highlight @Rabbi....und immer sind die Juden die Opfer....du wiederholst dich...
      3 1 Melden
    • rodolofo 24.05.2018 07:45
      Highlight @ ujay
      Die Juden WAREN (und sind z.T. heute noch) Opfer, die weltweit weltweit von Nazis bedroht, verleumdet und verdrängt wurden!
      Die Nazis hatten einen Teuflischen Plan, und sie haben diesen mit Deutscher Gründlichkeit und absolut grausam durchgeführt!!!
      Diese Tatsache darf uns aber nicht blind machen für den Faschistischen Teil INNERHALB der Jüdischen Gemeinschaft, der sich gerade wegen den äusseren Anfeindungen zu einer abgeschotteten Gross-Sekte entwickelte, mit einem kultivierten "Mehrwertigkeits-Komplex", der die erlebte Behandlung als "Minderwertige Rasse" kompensieren soll...
      3 1 Melden

«Kauft kein Plastik» – Formel 1 Star säubert Bucht auf Mykonos

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