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Protesters run for cover from teargas fired by Israeli troops near fence of the Gaza Strip border with Israel, during a protest east of Khan Younis, southern Gaza Strip, Friday, July 20, 2018. Israel targeted Hamas positions in Gaza, killing four Palestinians on Friday in a series of air strikes after gunmen shot at soldiers near the border, officials said. (AP Photo/Adel Hana)

Die Kämpfe sollen zur Ruhe kommen: Waffenruhe zwischen Israel und Hamas vereinbart. Bild: AP/AP

Erneute Waffenruhe zwischen Hamas und Israel vereinbart

21.07.18, 04:36 21.07.18, 07:01


Nach dem jüngsten Gewaltausbruch hat die radikale Palästinensergruppe Hamas nach eigenen Angaben mit Israel eine Wiederherstellung der Waffenruhe im Gaza-Streifen vereinbart. Die Einigung sei unter Vermittlung Ägyptens und der Uno erreicht worden.

Beide Seiten hätten sich auf eine «Rückkehr zum vorherigen Zustand der Ruhe» geeinigt, erklärte Hamas-Sprecher Fausi Barhum am frühen Samstagmorgen. Eine ähnliche Kampfpause war schon nach einer Eskalation vor einer Woche von Hamas-Seite erklärt worden, hatte aber keinen Bestand.

Eine israelische Armeesprecherin in Tel Aviv sagte, sie könne sich zu politischen Fragen nicht äussern. Gegenwärtig gebe es aber keine Angriffe mehr von israelischer Seite. Armeesprecher Jonathan Conricus teilte mit, seit Freitag seien 60 Ziele im Gazastreifen angegriffen und drei Hauptquartiere von Hamas-Bataillonen zerstört worden.

Fünf Tote bei Gefechten

Der Konflikt war am Freitag erneut gefährlich eskaliert. Militante Palästinenser verletzten an der Grenze einen israelischen Kampfsoldaten tödlich. Der Soldat ist der erste Israeli, der seit Beginn der Proteste im Gazastreifen Ende März getötet wurde.

Nach Medienberichten feuerten militante Palästinenser zudem erneut mehrere Raketen und Mörsergranaten auf israelisches Gebiet. Augenzeugen berichteten auch über brennende Drachen, die als Brandherd über den Grenzzaun geschickt wurden. Die Einwohner entlang des Gazastreifens wurden aufgerufen, sich in der Nähe von Schutzräumen aufzuhalten.

Israelische Kampfjets und Panzer beschossen Ziele im gesamten Gebiet des Küstenstreifens. Im Süden seien mindestens vier Palästinenser getötet worden, teilte das Gesundheitsministerium in Gaza mit. Nach Angaben des militärischen Arms der Hamas waren drei der Getöteten Mitglieder der Organisation.

«Jetzt sofort!»

Der Uno-Nahostgesandte Nickolaj Mladenow, der sich gemeinsam mit Ägypten intensiv um eine Beruhigung der Lage bemüht hatte, schrieb in einem dramatischen Appell auf Twitter: «Alle in Gaza müssen einen Schritt zurück vom Abgrund gehen. Nicht nächste Woche. Nicht morgen. Jetzt sofort!» Jene, die «Palästinenser und Israelis dazu provozieren wollen, einen weiteren Krieg zu führen, dürfen keinen Erfolg haben», schrieb Mladenow.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu beraumte eine Dringlichkeitssitzung in Tel Aviv mit der Militärführung über das weitere Vorgehen an. Verteidigungsminister Avigdor Lieberman hatte zuvor gesagt, die Hamas dränge Israel mit aller Macht zu einer «breiten und schmerzhaften Militäroffensive».

Ende von Blockade gefordert

Im Sommer 2014 hatten sich Israel und die Hamas 50 Tage lang Kämpfe geliefert. 2250 Palästinenser wurden getötet oder starben später an ihren Verletzungen, auf der israelischen Seite gab es 74 Tote.

An Israeli tank drives along the border with the  Gaza strip, on Israel-Gaza Border, Tuesday, May 29, 2018. Palestinian militants in the Gaza Strip fired at least 50 rockets and mortars into southern Israel on Tuesday, the largest barrage since the 2014 war between Israel and Hamas. Tensions have soared over the past two months as the Palestinians have held mass protests along the Gaza-Israel frontier. Israeli fire has killed more than 100 Palestinians and wounded thousands at the protests since March. (AP Photo/Ariel Schalit)

Ein israelischer Panzer an der Grenze zum Gazastreifen.  Bild: AP/AP

Seit Ende März wurden nun bei teilweise gewaltsamen Protesten nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza 147 Palästinenser von israelischen Soldaten getötet und Tausende verletzt worden.

Die Palästinenser fordern ein Ende der vor mehr als zehn Jahren verhängten Gaza-Blockade und ein Rückkehrrecht in das israelische Staatsgebiet. Sie beziehen sich dabei auf Flucht und Vertreibung Hunderttausender im Zuge der israelischen Staatsgründung 1948. (leo/sda/dpa)

4500 Schuhe für die Toten im Gaza-Konflikt

Video: srf

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43Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • swisskiss 22.07.2018 07:03
    Highlight Egal ob pro Israel- oder pro Pali Kommentar. Statisches Beharren auf eigenem Standpunkt, Schuldzuweisung an gegnerische Seite, Berufung auf moralisches Recht und Völkerrecht zur Rechtfertigung des Handelns.

    Und genauso stellt sich die Situation auch in der Region dar. Faktisch findet ein asymmetrischer Krieg statt. Und wie in jedem Krieg ist Propaganda ein Kriegsmittel auf beiden Seiten. Und wie in jedem Krieg wird die moralische Rechtfertigung für das Handeln für die eigene Seite eingefordert.

    Statt auf Recht zu pochen, mal überlegen, wie bei solchem Handeln je Frieden enstehen soll.
    3 0 Melden
  • Saraina 21.07.2018 16:16
    Highlight Was ursprünglich als gewaltfreier Widerstand der Zivilbevölkerung begann, ist wie es scheint, endgültig von Hamas gekapert worden. Wie immer mit Hilfe und zum alleinigen Vorteil Israels.
    4 12 Melden
    • Royeti 21.07.2018 17:27
      Highlight Von wegen von Hamas gekapert - der “Wiederstand” wurde von Beginn weg von der Hamas organisiert....
      12 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 21.07.2018 18:52
      Highlight Saraina
      Es gab nie einen "gewaltfreien Widerstand" in Gaza. Wogegen auch? Die Israelis waren abgezogen, die Palästinenser konnten selber schauen, was sie machen wollten...
      9 4 Melden
    • Saraina 21.07.2018 19:55
      Highlight ...was sie machen wollten, nachdem ihnen das Wasser abgegraben wurde, und der Strom bis auf etwa 5 Stunden täglich abgestellt? Nachdem Handel unmöglich war, weil die Grenzübergänge beliebig geöffnet oder geschlossen wurden? Von Reisefreiheit gar nicht zu reden! Die Menschen in Gaze wählen Hamas aus Mangel an Alternativen und aus Verzweiflung. 45% Arbeitslosigkeit, Suizidtendenzen bei einem Grossteil der Jugendlichen sind das Ergebnis eines langsames Erwürgen der Menschen in Gaza.
      6 6 Melden
    • Rabbi Jussuf 21.07.2018 20:06
      Highlight Saraina
      Die Hamas hat schon früh dafür gesorgt, dass dies so ist. Strom abgestellt? Würd ich auch, wenn die Rechnungen nicht bezahlt werden. Das würde dir auch in der Schweiz passieren.
      Da war grad kürzlich ein Fall einer neuen Palästinenserstadt, der wegen ausstehender Rechnungen der Strom abgestellt wurde, im Westjordanland. Jetzt zerfällt sie vermutlich zu einer Ruine. Das ist wohl die Geschäftstüchtigkeit der Palästinenser...

      Ich wundere mich eher, wie nachsichtig Israel die Hamas immer noch duldet...
      8 4 Melden
    • Surf & Turf 21.07.2018 20:14
      Highlight Echt jetzt? Schon wieder die Strom-Abstell-Schauermär? Ich dachte, inzwischen wüssten alle, wie es wirklich lief ...
      5 5 Melden
    • Rabbi Jussuf 21.07.2018 20:31
      Highlight Surf
      Nö, es ging auch um eine Wasserzuleitung, die Israel hätte stellen sollen, die aber auch nicht bezahlt wurde.
      6 3 Melden
    • Maracuja 21.07.2018 20:42
      Highlight @Saraina: die Menschen in Gaza wählen Hamas aus Mangel an Alternativen und Verzweiflung

      Die Menschen in Gaza haben schon lange nicht mehr die Gelegenheit zum Wählen bekommen. Die letzten Wahlen fanden 2006 statt. Damals gab es durchaus Alternativen d.h. andere Parteien, die sich zur Wahl stellten: http://www.kas.de/wf/doc/kas_7933-1522-1-30.pdf?060207162410
      Ob wirklich bis Ende 2018 wieder Wahlen stattfinden werden, wie Fatah und Hamas mal angekündigt haben, bezweifle ich.
      7 0 Melden
    • Surf & Turf 21.07.2018 20:57
      Highlight Rabbi, ich weiss. Ich staune einfach, wie sich diese Stories immer noch behaupten, obwohl eigentlich bis heute jeder wissen sollte, wo die Gründe liegen.
      4 4 Melden
    • Saraina 21.07.2018 21:41
      Highlight Neue Palästinenserstadt? Meinst du die Mülldeponie, auf die die Bewohner von Khan Al-Ahmar umgesiedelt wurden?
      2 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 21.07.2018 22:09
      Highlight Saraina
      Rawabi
      Da gibt es natörlich noch viele andere Gründe, warum das nicht funktionieren könnte. Aber hoffen kann man ja noch.
      0 1 Melden
    • Saraina 21.07.2018 22:41
      1 1 Melden
  • Gregor Hast 21.07.2018 13:09
    Highlight Ein Waffenstillstand bringt nicht viel! Ein Friedensabkommen muss her!!!
    16 0 Melden
    • Royeti 21.07.2018 17:27
      Highlight Das sehe ich auch so!
      5 0 Melden
    • Rabbi Jussuf 21.07.2018 20:07
      Highlight Das ist leider zur Zeit unmöglich.
      5 4 Melden
  • Ueli der Knecht 21.07.2018 12:01
    Highlight Israel hat sich vor ein paar Tagen definitiv von der Demokratie verabschiedet, und bekennt sich nun offen zur Apartheid. Das ist in der watson-Redaktion vermutlich übersehen worden (oder ich konnte keinen entsprechenden Artikel finden):
    https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-07/nationalstaatsgesetz-israel-benjamin-netanjahu-parlament-entscheidung

    Weil sich Zionisten ständig rausreden und betonen, dass in Israel 20% gleichberechtigte Araber leben. Diese Ausrede hat schon vorher nicht funktioniert. Nun funktioniert sie definitiv nicht mehr. Denn Israel bekennt sich jetzt offen zur Apartheid.
    15 21 Melden
    • Rabbi Jussuf 21.07.2018 13:52
      Highlight Ueli
      Ausnahmsweise hast du mal recht mit dem katastrophalen Enscheid Israels. Aber Apartheid ist das trotzdem noch lange nicht.
      Das hat aber rein gar nichts mit dem Thema hier zu tun. Wie ich schon ein paar Mal gesagt habe, eine andere israelische Regierung würde ganz genau gleich auf die palästinensischen Provokationen reagieren - wenn nicht sogar härter.
      17 12 Melden
    • Ueli der Knecht 21.07.2018 14:58
      Highlight Die UN Wirtschafts- und Sozialkommission für Westasien (UN-ESCWA) spricht im März 2017 unmissverständlich von Apartheid:

      "This report concludes that Israel has established an apartheid regime" (http://bit.ly/2JN56uA)

      Israels Politik, Methoden und Massnahmen schaffen ein System rassischer Diskriminierung, die den regionalen Frieden und die Sicherheit der Region bedrohen.

      "The report concludes that the weight of the evidence supports beyond a reasonable doubt the proposition that Israel is guilty of imposing an apartheid regime, which amounts to the commission of a crime against humanity."
      4 18 Melden
    • Rabbi Jussuf 21.07.2018 15:51
      Highlight So ein Quatsch!
      Aber über die ethnischen Säuberungen in Ghaza sagt keiner was? Da gab es nämlich auch mal Juden.

      Wäre Israel jeder UN-Resolution nachgekommen, gäbe es schon lange kein Israel mehr.
      Als Israeli würde ich mich darum wirklich nicht mehr scheren.
      Sag doch den Palästinensern, sie sollen endlich mal den UN-Resolutionen nachkommen. Ich meine jene von 47 oder 48.
      14 5 Melden
    • Rabbi Jussuf 21.07.2018 16:01
      Highlight Ueli
      UNESCWA???? Echt jetzt?
      Damit hast du dir ohne Not schon wieder ein Bein gestellt.
      Du weisst anscheinend nicht, WER da Mitglied ist, gell?
      10 5 Melden
    • Saraina 21.07.2018 16:12
      Highlight Wieso von der Demokratie verabschiedet? Die Bürger haben immer noch das Wahlrecht. Ich finde den neuen Verfassungsartikel auch unsäglich, und natürlich gab es schon vorher Diskriminierung - nicht nur gegen Araber! Aber das Ende der Demokratie in Israel ist damit nicht eingeläutet. Vielmehr zeigt sich, dass Demokratie auch nicht immer zum Guten führt.
      10 1 Melden
    • Ueli der Knecht 21.07.2018 17:10
      Highlight Jussuf: Die UN-ESCWA ist eine offizielle UN-Organisation. Ihre Mitglieder sind alle 17 Staaten der UN-Region Westasien.

      Der Bericht selbst, welcher die Apartheid anprangert, wurde übrigens nur von der ESCWA beauftragt, aber von zwei unabhängigen Amerikanern verfasst, von einem Jus-Professor für Völkerrecht und UN-Sonderberichtserstatter, sowie von einer Doktorin der Politikwissenschaftlerin.

      Es spiegelt nur wieder deine Hilflosigkeit, wenn du statt sachlich argumentierst, die UN diskreditierst. Das ist aber reinste Ad-Hominem-Schein-Argumentation (http://bit.ly/2xP1E1E).
      4 13 Melden
    • Ueli der Knecht 21.07.2018 17:23
      Highlight Seraina: Die arabischen Israelis haben nur zum Schein ein Wahlrecht. Sie sind nicht gleichberechtigt (zB. bezgl. Infos in ihrer Muttersprache). Ausserdem wird das Wahlrecht auch regional stark eingeschränkt, wenn nun Regionen geschaffen werden, in denen nur Juden zugelassen werden (und also auch keine Araber irgendwelches Wahlrecht hätten). Kommt noch dazu, dass die betroffenen Palästinenser überhaupt keine Rechte haben, wenn jüdische Israelis (resp. illegale Siedler) zB. ihre verbrecherische Siedlungspolitik im Westjordanland beschliessen.

      Apartheid ist einfach imkompatibel mit Demokratie.
      5 14 Melden
    • Rabbi Jussuf 21.07.2018 18:03
      Highlight Ueli
      Deines ist ein Autoritätsargument. Nicht das erste notabene. Damit hantierst du die ganze Zeit. Es ist eigentlich müssig, deinen Links überhaupt nachzugehen. Es ist eh klar, was dabei herauskommt.
      Meinst du wirklich, dass nur einer dieser Staaten eine gegenteilige Ansicht zugelassen hätte? Qatar zum Beispiel? Oder die Palästinenser, die ja lustigerweise auch Mitglied sind.
      Also musst du dich nicht wundern, wenn du dafür angegangen wirst.

      Aber hier geht es nicht um israelische Innenpolitik, sondern um den Palästinakonflikt. Das ist ein anderes Paar Schuhe.
      11 3 Melden
    • Ueli der Knecht 21.07.2018 18:23
      Highlight Jussuf: Wenn du findest, "es ist eigentlich müssig, deinen Links überhaupt nachzugehen", dann bist du offensichtlich ignorant und signalisierst deutlich, dass du dich nicht sachlich mit Fakten auseinandersetzen willst, die dir nicht ins Weltbild passen.

      Der Report ist von 2017. Inzwischen hat sich die Lage mit dem Nationalstaatsgesetz verschlimmert, bzw. die Israelis stehen inzwischen offen zu Apartheid.

      Ich zitiere Quellen, nicht Autoritäten, weil dort meine Meinungen sachlich mit Fakten belegt sind.

      Nur auf deine dummen Ad-Hominem-Scheinargumente anworte ich mit Hinweis auf die Autorität.
      3 13 Melden
    • Rabbi Jussuf 21.07.2018 18:48
      Highlight Nein Ueli, du suchst dir deine "Autoritätsquellen", weil grad was passendes drin steht, ohne Rücksicht darauf, woher die Quelle stammt, oder ob das, was du gefunden hast auch stimmt. Klassisch war ja dein Beharren auf der Kriminalitätsstatistik, die dummerweise genau nicht das aussagt, was du dir vorgestellt hattest. Dann wird einfach gemütlich zurecht gebogen und Aussagen in ihr Gegenteil verkehrt. Wie es dir halt grad in deinen Verschwörungskram passt.
      7 3 Melden
    • Ueli der Knecht 21.07.2018 19:27
      Highlight Klassisch ist auch dein Beharren auf deinen ideologisch geprägten, alternativer Auslegungen von Fakten. Ich denke, das hatten wir damals schon ausdiskutiert, mit unendlich vielen Pirouetten. Aber offenbar wurmt es dich immer noch, dass ich deine alternativen Fakten nicht teilen will. Ich kann nur nochmals wiederholen, dass ich deine schräge Weltsicht und deine Meinung akzeptiere, aber sie nicht teile, und insbesondere eine andere Meinung als du hast. Ich würde es begrüssen, wenn auch du mal meine Meinung akzeptieren könntest, statt ständig hartnäckig dich schon wieder im Kreise zu drehen.
      3 8 Melden
    • Ueli der Knecht 22.07.2018 13:45
      Highlight Fakten:
      Jüdisches Nationalstaatsgesetz (englisch):
      https://www.timesofisrael.com/final-text-of-jewish-nation-state-bill-set-to-become-law/

      • Die Worte "Demokratie" und "Gleichheit" kommen nicht vor.

      • Grundprinzip von Israel: Jüdisch.

      • Leitkultur: Jüdisch.

      • Jerusalem als Ganzes ist Hauptstadt.

      • Hebräisch ist einzige Amtssprache. Arabisch wird degradiert.

      • Immigrieren dürfen nur Juden.

      • Der Staat schützt nur Juden.

      • der Staat unterstützt jüdische Siedlungen.

      • jüdischer Kalender.

      Mit anderen Worten:
      Völkerrechtsverletzungen, Diskriminierungen, Kulturrassismus: Das ist Apartheid.
      1 3 Melden
  • Royeti 21.07.2018 11:21
    Highlight Lustig Ansichten habt ihr da.
    Israel die Bösen....seid ja super informiert. Zur Info: Gaza hat eine fast ebenso lange Grenze zu Ägypten und die Grenzübergänge sind auch geschlossen.
    Wieso sind die geschlossen? Aus Nächstenliebe wohl kaum..

    Finde das Israel Bashing deplatziert. Gerade von aufgeschlossenen und gebildeten Schweizern ist das nicht erklärlich oder nachvollziehbar.
    24 13 Melden
    • Ueli der Knecht 21.07.2018 13:47
      Highlight Royety: Hier die Landkarte des Gazastreifens für dich, damit du mal die angenblich "fast ebenso langen" Längen der Grenzen zu Ägypten und zu Israel überprüfst, bzw. deine Fakten künftig zuerst checkst, bevor du solchen Unsinn verzapfst.
      https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Gaza_Strip_map2.svg

      Die wiederholten und zahlreichen flagranten Völkerrechtsverletzungen durch Israel siehst du offenbar nicht. Sie sind offensichtlich der Grund für das zunehmende Israel-Bashing, gerade von aufgeschlossenen und gebildeten Schweizern.
      10 17 Melden
  • Pius C. Bünzli 21.07.2018 09:34
    Highlight Ein "Waffenstillstand" zwischen Palestinensischem Ghetto und Israelischer Besatzungsmacht. Heisst das die Israelis dürfen nicht mehr scharf auf Demonstranten schiessen? Oder dürfen die Palestinänser nicht mehr demobstrieren?
    13 20 Melden
    • Flughund 21.07.2018 12:07
      Highlight Raketenangriffe und töten eines israelischen Soldaten ist also einfach demondtrieren ?
      22 14 Melden
    • Cillit Bang 21.07.2018 13:30
      Highlight @flughund du sagst es, 1 toter israelischer Soldat = hunderte Tote Palästinenser. Die einen schiessen scharf, die anderen schmeissen Steine. Wer nicht einsieht, das Israel Apartheid betreibt, ist desilusioniert.
      11 18 Melden
    • Royeti 21.07.2018 17:31
      Highlight Israel, Apartheid und Gaza in einem Satz zu erwähnen zeigt einfach einmal mehr, dass viele keine Ahnung haben...

      Info: Gaza gehört nicht zu Israel und Israel erhebt auch keinen Anspruch auf Gaza. Entsprechend kann Israel in Gaza auch keine Apartheid durchführen....
      14 4 Melden
    • Pius C. Bünzli 21.07.2018 18:45
      Highlight Sie erheben keinen Anspruch auf Gaza? Wieso konntrolieren sie dann das Seegebiet vor Gaza? Ach ja sie wollen sie ja nur aushungern, nicht besitzen..
      4 10 Melden
    • Royeti 21.07.2018 21:29
      Highlight Israel kontrolliert lediglich die Grenzen zwischen Israel und Gaza und dazu gehört auch die Grenze zu See.
      Seit 2005 gibts weder Israelis noch Juden in Gaza - und zu deiner Info: 90% aller Christen sind seit 2006 (Hamas wurde gewählt) weg.
      Zwangs islamisiert, vertrieben oder ermordet.

      Aber ja, die ethnische Säuberung der Islamisten Gaza ist allen egal hier. (diese geht nochmal einiges weiter als die schlimmste Apartheid...!)
      2 1 Melden
  • N. Y. P. 21.07.2018 07:43
    Highlight Ich würde mich auch wehren, wenn ich zusammengepfercht wie Vieh auf einem viel zu kleinen Stück Land leben müsste.

    Desweitern lässt Israel keine wirtschaftliche Entwicklung des Gazastreifens zu.

    Und Israel baut illegal Siedlungen auf Land, das ihnen nicht gehört.
    28 30 Melden
    • Rabbi Jussuf 21.07.2018 12:41
      Highlight N.Y.P.
      Wenn man keine Ahnung hat, dann hält man normalerweise das Maul.
      Wenn man den Artikel oben nicht versteht, dann sollte man das Maul halten.
      20 17 Melden
    • Cillit Bang 21.07.2018 13:35
      Highlight @Rabbi Jussuf wer nicht einsieht, dass Israel Apartheid betreibt, auf Land baut das nicht ihnen gehört und Menschen die mit Steinen werfen tötet, der sollte sein Maul halten und aufhören den Zionisten ihre Füsse zu lecken. Lachhaft ihr Israel und Netanjahu lover.
      11 18 Melden
    • N. Y. P. 21.07.2018 13:53
      Highlight Mein Kommentar bezieht sich nicht auf den Artikel.
      6 13 Melden
    • Rabbi Jussuf 21.07.2018 18:53
      Highlight NYP
      "Mein Kommentar bezieht sich nicht auf den Artikel." Dann gehört er erst recht nicht hierher.
      8 1 Melden
    • N. Y. P. 21.07.2018 19:23
      Highlight Es ist ein allgemeiner Kommentar zu Israel.

      Israel geht seit Jahren mit Panzern und Kampfflugzeugen auf die Palästinenser im Gazastreifen los.

      Gegen Steinewerfer.

      Es spielt für mich gar keine Rolle, ob sich die Palästinenser früher schuldig gemacht haben.

      Auch Demonstrierende am Grenzzaun zu töten, ist kein Ruhmesblatt.

      Nein, Israel ist vom Weg abgekommen.
      4 7 Melden

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