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Iran hat stärkere Zentrifugen installiert ++ Israel will geheime Atomanlage gefunden haben



Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu, speaks during a press conference at the foreign ministry in Jerusalem, Monday, Sept. 9, 2019. Netanyahu on Monday unveiled what he said was a previously undisclosed Iranian nuclear weapons site, further escalating a showdown between the two enemy countries. (AP Photo/Tsafrir Abayov)
Benjamin Netanyahu

Der israelische Premier Benjamin Netanjahu. Bild: AP

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat bestätigt, dass sich der Iran weiter von den Einschränkungen des Atomabkommens gelöst hat. Laut einer Mitteilung der IAEA von Montag hat der Iran in Natanz weitere Zentrifugen installiert, die zur schnelleren und leistungsstärkeren Urananreicherung genutzt werden könnten.

Am Wochenende seien die Zentrifugen aber noch nicht in Betrieb genommen worden, teilte IAEA-Sprecher Fredrik Dahl mit. Aus Sicht des russischen Aussenministeriums geht davon keine Gefahr aus. Es sei aber wichtig, dass die Arbeiten iranischer Experten unter «ständiger Aufsicht» der Atomenergiebehörde erfolgen. Der Iran halte das Abkommen uneingeschränkt ein und wende lediglich ein Zusatzabkommen an, heisst es in einer Mitteilung.

Die iranische Atomorganisation (AEOI) will an moderneren und schnelleren Zentrifugen arbeiten, um die Urananreicherung schneller und effektiver zu machen.

Der Iran hat das 2015 in Wien ausgehandelte Atomabkommen damit in einem dritten Punkt gebrochen und setzt die europäischen Vertragspartner Frankreich, Grossbritannien und Deutschland weiter unter Druck. Sie sollen aus Sicht der Islamischen Republik einen Weg finden, wie im Handel mit dem Iran die US-Sanktionen umgangen werden können.

Dem Iran war im Atomdeal als Gegenleistung zugesagt worden, die Wirtschaftsbeziehungen zu normalisieren. Die USA sind jedoch im Mai 2018 einseitig aus dem Atomabkommen ausgestiegen. Die US-Regierung setzt seitdem auf eine Politik des «maximalen Drucks», um die Führung in Teheran zu zwingen, ein neues Abkommen mit härteren Auflagen zu verhandeln.

Der Iran wiederum erhöhte inzwischen seine Uranvorräte sowie den Anreicherungsgrad und setzte sich damit über das Abkommen, das eine iranische Atombombe verhindern soll, hinweg.

Netanjahu: Geheime Atom-Entwicklungsstätten entdeckt

Israel entdeckte derweil nach Angaben von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu weitere geheime Entwicklungsstätten für Atomwaffen im Iran. Der Regierungschef präsentierte am Montag Satellitenaufnahmen, die eine Stätte nahe der Stadt Abadeh zeigen sollen.

Der Iran habe die Produktionsstätte allerdings zwischen Ende Juni und Ende Juli zerstört, weil klar geworden sei, dass Israel darüber Bescheid wisse, sagte Netanjahu. Der Regierungschef präsentierte die Informationen acht Tage vor der Parlamentswahl am 17. September..

Der Ministerpräsident forderte die internationale Gemeinschaft am Montag auf, sich den Sanktionen der USA anzuschliessen. Netanjahu gilt als einer der schärfsten Kritiker des Atomabkommens mit dem Iran. Israel ist der Erzfeind Nummer eins des Irans und der Zerfall Israels und die «Befreiung Palästinas» gehören seit 40 Jahren zur aussenpolitischen Doktrin des Irans. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Smeyers 10.09.2019 07:47
    Highlight Highlight Der Iran ist ein korruptes und Menschenverachtendes Regime, das Unruhe bringt in die ganze Region und Stellvertreter Kriege führt in Syrien und Libanon. Ist es überraschend das man geheime Anlagen findet? NEIN! Sollte die UNO schon lange etwas gegen den Iran Unternehmen? JA! Aber warum wird Sie nicht tun: weil alle ans Öl wollen und politische Gefangene (auch wenn es tausende sind) und Tote in Syrien für die Welt kein Problem darstellen. Ausser es wäre Israel dan gebe es bereits die nächste UNO Resolution und Alle, aber wirklich alle wären zutiefst betroffen.
  • HansDampf_CH 10.09.2019 06:15
    Highlight Highlight Iran hat gebrochen.... 🤔 Klar wenn die USA aushestiegen sind. Iran braucht die bomben um nicht vom satan angegriffen zu werden..
  • Pafeld 10.09.2019 06:14
    Highlight Highlight Selbst wenn es so wäre: Netanjahu, diesem korrupten Betrüger und Kriegstreiber, der eigentlich schon lange hinter Schloss und Riegel gehört, glaube ich eh nichts.
    • Smeyers 10.09.2019 08:59
      Highlight Highlight Genau, aber die Armen Mullahs im Iran unterstützt du.
    • Dirk Leinher 11.09.2019 04:02
      Highlight Highlight @Smeyers
      Nur weil du gegen den Iran Stellung beziehst, würde ich nie soweit gehen zu behaupten, dass du die Gegenpartei, zb die Saudis unterstützst. Weshalb soll also jemand der Bibi als einen Verbrecher sieht, den Iran unterstützen? Komische Logik. Du siehst nur Feinde weil du nur Feinde suchst. Wie ich oben schrieb, suchen wir doch mal Frieden!
  • Dirk Leinher 10.09.2019 05:07
    Highlight Highlight Istael findet immer das was sie suchen. Das erklärt auch weshalb sie keinen Frieden finden.
  • [CH-Bürger] 09.09.2019 23:54
    Highlight Highlight woher weiss ich, dass dieses Video kein DeepFake ist?! 🧐🤷🏼‍♂️
  • *klippklapp* 09.09.2019 22:16
    Highlight Highlight Wo ist die Power-Point-Prösentation, Bibi? Die hat doch das letzte mal alles so glaubwürdig gemacht?

    Zur Vollständigkeit hätte man ja auch erwähnen können, dass dies Netanjahus Trick Nummer 77 vor Wahlen ist, um von seinen eigenen Korruptionsskandalen abzulenken. Seine Anschuldigungen haben sich im Nachhinein oft als falsch oder nicht neu herausgestellt.

    Dies könnte ein vollständiger Bericht ja erwähnen, wenn er schon nicht auf den Sermon „Israel Erzfeind Nummer eins“ und „Befreiung Palästinas“ verzichten will!

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