International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

'Ndrangheta-Boss Giuseppe Pelle in Kalabrien gefasst

06.04.18, 11:13


'Ndrangheta-Boss Giuseppe Pelle ist am Freitag nach zwei Jahren Flucht verhaftet worden. Der 58-Jährige wurde in einem abseits gelegenen Haus in der Ortschaft Condofuri in der süditalienischen Region Kalabrien festgenommen, teilte die Polizei am Freitag mit.

Der Clan-Chef stand auf der Liste der gefährlichsten Verbrecher Italiens. An dem Zugriff waren 50 Polizisten beteiligt.

Der Mafia-Boss war nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Reggio innerhalb der Organisation für die Strategie zuständig. Die 'Ndrangheta, die kalabresische Mafia, gilt seit Jahren als mächtigste italienische Mafia-Organisation.

Innenminister Marco Minniti gratulierte der Polizei zur Festnahme des Bosses. Eine Blutfehde zwischen den 'Ndrangheta-Familien Pelle-Vottari und Nirta-Strangio hatte im August 2007 zum Massaker von Duisburg geführt, bei dem sechs Italiener getötet worden waren. (sda/apa)

Mafiosi-Treffen in Frauenfeld gefilmt

Video: srf

Italienische Mafia

Riesenprozess gegen die «Mafia Capitale» in Rom: «Die Stadträte müssen unseren Befehlen folgen»

Verstaatlichung von Mafia-Restaurants

Pizza, Pasta, Basta: Italien verstaatlicht Mafia-Restaurants

250 italienische Soldaten sollen in Neapel die Mafia bekämpfen

Italien: Polizisten im Pizzaboten-Kostüm schnappen Mafiaboss

Italienischer Mafia-Boss Antonio Lo Russo gefasst 

Polizeirazzia: Spuren der Mafia führen in die Schweiz

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 07.04.2018 00:33
    Highlight Gut für seinen Nachfolger.
    0 0 Melden

«Verfassungswidrige Forderung»: In Italien werden keine Roma gezählt 

Italiens Regierungschef Giuseppe Conte hat der umstrittenen Forderung von Innenminister Matteo Salvini nach einer Zählung der Angehörigen der Roma-Minderheit eine Absage erteilt. «Niemand plant, eine Datei anzulegen oder einen Zensus auf Basis der ethnischen Zugehörigkeit durchzuführen», erklärte Conte am Dienstag.

Dies würde gegen die Verfassung verstossen, weil «es klar diskriminierend» wäre. Conte forderte zugleich ein Prüfung, ob Kinder von Roma-Familien Zugang zum Schulsystem haben.

Salvini …

Artikel lesen