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Luigi di Maio fordert Neuwahlen. Bild: EPA/ANSA

Mamma mia, welch ein Chaos in Italien! – die 3 wichtigsten Fakten zur geplatzten Regierung

27.05.18, 22:56 28.05.18, 01:54


Drei Monate nach der Wahl in Italien sind die europakritische Fünf-Sterne-Bewegung und die rechte Partei Lega mit ihrer geplanten Regierungsbildung überraschend gescheitert. Der gemeinsamer Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten, Giuseppe Conte, gab am Sonntag nach nur vier Tagen den Regierungsauftrag an Staatspräsident Sergio Mattarella zurück.

Was ist passiert?

Staatspräsident zieht die Notbremse

In Italien muss der Präsident das Kabinett erst formell absegnen, bevor es sich im Parlament zur Wahl stellt und die Regierungsgeschäfte aufnehmen darf.

Und Staatspräsident Mattarella sah sich gezwungen, ein Machtwort zu sprechen. Er lehnte den Vorschlag der koalitionswilligen Lega und 5-Sterne-Bewegung ab, den ausgewiesenen Euro- und Deutschland-Kritiker Paolo Savona zum neuen Finanzminister zu ernennen.

Staatspräsident Sergio Mattarella. Bild: AP/ANSA

Leichten Herzens habe er das nicht getan, sagte er am Sonntag in Rom. Aber er fühle sich verpflichtet, die Verfassungsordnung zu garantieren und könne keinen Kandidaten akzeptieren, der einen Austritt aus dem Euro für Italien als Option erwägt.

Der Wirtschaftsminister spiele eine Schlüsselrolle in einer Regierung, so Mattarella. Zudem kritisierte der Staatspräsident die Unnachgiebigkeit der Parteien, eine Alternative zu Savona vorzuschlagen.

Streit um designierten Finanzminister

Paolo Savona, 81 Jahre alt, Ökonom. Er kämpft seit Jahren dafür, dass Europa die Schlinge vom Hals von Italien nimmt. Sein Credo: Raus aus dem Euro oder, wenn das nicht geht, raus aus der EU.

Extreme Ansichten: Paolo Savona. Bild: EPA/ANSA

Lega und Sterne hatten bis zuletzt auf Savona als ihren Kandidaten beharrt. Die Personalie brachte die ohnehin erhitzten Gemüter in Europa vollends in Wallung. Vor allem zwischen Deutschland und Italien wurden die Spannungen zuletzt immer grösser.

Zuvor hatten die geplanten Mehrausgaben der populistischen Parteien und ihre Anti-EU-Rhetorik die Finanzmärkte in Unruhe versetzt und Schockwellen durch Europa gesendet. Geplant waren unter anderem Steuersenkungen und ein Mindesteinkommen. Italien ist mit knapp 132 Prozent der Wirtschaftsleistung verschuldet, nach Griechenland ist das der zweithöchste Wert in Europa. Erlaubt sind 60 Prozent.

Jede Warnung deutscher Politiker in Richtung Rom wurde als Einmischung gewertet. Und auf Kommentare deutscher Medien, in denen die Italiener als undankbare «Schnorrer» bezeichnet werden, reagierte am Wochenende nicht nur Salvini empfindlich.

«Deutsche Zeitungen und Politiker beschimpfen uns als italienische Bettler, Nichtstuer, Steuervermeider, Schnorrer und Undankbare», twitterte Salvini am Samstag. Und Italien solle einen Minister auswählen, der Deutschland passe? «Nein, danke!» Selbst Präsident Mattarella kritisierte die Medienberichte in einem «bestimmten europäischen Land».

Expertenregierung und Neuwahlen

Nach der gescheiterten Regierungsbildung forderte der Luigi di Maio, Chef der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung, die Absetzung von Mattarella. Unter Berufung auf Artikel 90 der italienischen Verfassung werde er Mattarellas Absetzung verlangen, sagte er am Sonntagabend in einem Fernsehinterview. Anschliessend solle es Neuwahlen geben.

Doch keine Koalition: Matteo Salvini und Luigi di Maio. Bild: watson

Auch Lega-Chef Salvini sieht Neuwahlen als unumgänglich an. «Das Wort geht wieder an Euch», schrieb er auf Twitter. Die Italiener dürften nicht länger «Sklaven» sein, Italien sei keine Kolonie.

Staatspräsident Mattarella lud derweil den Wirtschaftsexperten Carlo Cottarelli zu Gesprächen in den Präsidentenpalast ein. Cottarelli sei für Montagmorgen zum Gespräch gebeten worden, teilte ein Sprecher am Sonntagabend mit. Der 64-Jährige war früher hoher Mitarbeiter des Internationalen Währungsfonds und 2013 Sparkommissar der italienischen Regierung unter Enrico Letta.

Diese Einladung lässt darauf schliessen, dass Mattarella an einer Übergangsregierung arbeitet. Cottarelli könnte mit einer «Expertenregierung» die Zeit bis zu einer Neuwahl überbrücken. Allerdings hatten sowohl Lega als auch die Sterne schon angekündigt, einer Technokratenregierung im Parlament nicht zuzustimmen.

Ob es Neuwahlen geben soll, will Mattarella in den kommenden Tagen entscheiden. (sar/sda/dpa/afp)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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92
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92Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • TheRealSnakePlissken 28.05.2018 17:14
    Highlight All die Euro-Austritts-Fantasten checken nicht, dass der Fall Italien anders gelagert als das beim Brexit der Fall war (die Engländer waren nie beim Euro dabei - und wenn der Durchschnittsengländer Europe sagt, dann meint er Kontinentaleuropa). Ein Austritt aus dem Euro im Falle Italiens wäre vergleichbar mit einem todkranken Patienten, dem man zuerst seine 5 Liter Blut entnimmt und dann - vielleicht ein paar Tage später- neues Blut verabreichen würde...
    1 1 Melden
  • durrrr 28.05.2018 12:23
    Highlight War ja klar, dass Mattarella (einmal mehr) den Bückling vor Merkel und der EU machen muss und Savona keine Legitimation geben darf, obwohl dieser durchaus profiliert für den Posten ist und auch schon über Regierungserfahrung verfügt! Will gar nicht wissen, was da zwischen Brüssel und Rom wieder alles abgelaufen ist ^^ Die EU untergräbt immer mehr die Selbstbestimmung und die Demokratie der europ. Völker! Eine Mehrheit der ItalienerInnen hat sich klar für diese Regierung ausgesprochen.
    5 3 Melden
  • Adumdum 28.05.2018 11:53
    Highlight Nicht ideal wenn die Wahlgewinner die eigenen Regierungsmitglieder nicht bestimmen kann - dann muss man sich echt nicht über Politikverdrossenheit wundern...

    Einem 84-jährigen allerdings die wirtschaftliche Zukunft des Landes anzuvertrauen, puh... Aber: gewählt ist gewählt, sonst kann man sich den ganzen Demokratie Kram auch schenken.
    3 0 Melden
  • Margherita Turdo 28.05.2018 10:54
    Highlight nur eis wort katastrophal 😡
    2 0 Melden
  • Billy the Kid 28.05.2018 10:29
    Highlight Jeder Faschismus ist eine gescheiterte Revolution.
    2 15 Melden
  • FrancoL 28.05.2018 10:04
    Highlight Neuwahlen hätten einen grossen Vorteil:

    Italien weiss jetzt wo der M5S steht und das wird zu weiteren Verschiebungen führen. M5S ist keine Blackbox mehr und wird nun von den Elite-Gegner gewählt die sich eher rechts orientieren. Linke M5S Wähler werden da eher abspringen, darum auch in den letzten Umfragen die Einbusse an Wählern.

    Entscheidend ist ob die Koalition von Lega und M5S sich auch bei einer Wahl nahe geben, das würde dann zu einer Bestätigung oder eben zu einer Abwahl dieser Möglichkeit führen.

    Doch es werden eher die FI und die Liga wieder zusammen spannen, Gegner: M5S
    6 10 Melden
    • durrrr 28.05.2018 18:24
      Highlight Aber, dass hier Brüssel indirekt durch Mattarella Italiens Demokratie untergräbt, interessiert dich dann wieder keinen Deut was!? Nur weil denen Savona und die Lega nicht in den Kram passen? Obwohl eine Mehrheit die Regierung befürwortet hätte? Demokratie ist halt nur dann gut wenns den linken Interessen nützt, gell
      1 1 Melden
    • FrancoL 28.05.2018 21:05
      Highlight Nein Durrrr da untergräbt niemand Italiens DEmokratie, wenn die EU etwas untergraben hat dann ist es die Eu die ihre Vorgaben in Italien nicht durchgesetzt hat und es den Italienern ermöglicht hat einen riesen Schuldenberg anzuhäufen. Und damit Du nicht wieder mit dem Links herumeierst; auch die linken Regierungen haben sich nie an die Vorgaben gehalten, auch die linken Regierungen haben mit der Mafia zusammengearbeitet, also haben alle den Karren an die Wand gefahren. Und hätte die Mehrheit wirklich die Regierung in dieser Form befürwortet? Schon vergessen was die Lega über die M5S sagte?
      1 0 Melden
    • FrancoL 28.05.2018 21:09
      Highlight @durrr; wenn eine numerische Koalition möglich ist, heisst das noch lange nicht dass eine Mehrzahl diese Regierung will. Sonst müsste ja in Deutschalnd seit Jahrzehnten die GroKo im Rennen sein. Nicht vergessen dass Di Maio zuerst den PD angefragt hat! Schon vergessen? Das wäre auch eine Mehrheit gewesen praktisch gleich wie LEGA + M5S. Also gibt es verschiedene Mehrheiten.
      Immer etwas überlegen bevor man Kommentare schreibt.
      1 0 Melden
  • Luca Brasi 28.05.2018 09:51
    Highlight Die Argumentation ist schon abenteuerlich. Jemand, der einen Euro-Austritt als eine Option sieht, darf nicht in die Regierung?
    D.h., wenn der italienische Wähler unbedingt aus dem Euro raus will (egal, ob es jetzt eine kluge Entscheidung ist oder nicht), darf er das nicht? Warum gehen wir dann wählen, wenn man die Politik nicht mitbestimmen darf?
    Schlussendlich nützt das nur den Populisten, denn sie können sagen, dass die Eliten die Regierung verhindert hätten und müssen nicht liefern. Die dümmlichen deutschen Artikel heizen die Stimmung auch nur an. Wird wieder nichts, auch nach Neuwahlen.
    22 7 Melden
  • Rim 28.05.2018 08:41
    Highlight 65 Regierungen in 72 Jahren. Italien im permanenten "Chaos". (Also auch vor/bzw ohne Flüchtlingskrise) Nationale Politik, durch ständige Wahl"krämpfe", wird dadurch zur Show, ineffizient und schwach. Pragmatismus passt nicht in diesen Zirkus. (Festhalten an Savona 81) Italien im permanenten Chaos: Cui bono?
    16 1 Melden
  • äti 28.05.2018 08:28
    Highlight Mattarella hat lediglich die Übernahme durch die Mafia verhindert.
    13 16 Melden
    • Tschakkaaa! 28.05.2018 10:16
      Highlight Also sitzt die Mafia im Movimento Cinque Stelle und der Lega Nord?
      Das ich nicht lache😂😂😂
      Berlusconi, Renzi, Craxi, Andreotti um nur einige Akteure vergangener Regiurungen zu nennen waren also sauber? Wirklich? Informieren sie sich bevor sie schreiben!
      15 2 Melden
    • äti 28.05.2018 10:35
      Highlight Tschakkaa, "Akteure vergangener Regiurungen zu nennen waren also sauber" - hab ich das gesagt?
      3 6 Melden
  • praxis 28.05.2018 08:27
    Highlight Wenn in einer Demokratie nicht mehr die Gewählten Garanten einer stabilen Demokratie sind, sondern nur die eingebauten, verfassungsmässigen Notbremsen (wie das Vetorecht von Matarella), dann ist die politische Situation sehr kritisch.
    14 11 Melden
  • Carlitos Fauxpas 28.05.2018 08:10
    Highlight Das hin und her, auf und ab, der amüsant quirligen Italiener ist mir weniger suspekt als die auf die Spitze getriebene stoische Dominanz eines mit seiner Wirtschafts- und Politikindustrie alles durchs Hintertürchen dominieren wollende sprichwörtliche deutsche Übermütigkeit und Arroganz. Jedem Tierchen sein Pläsierchen.
    11 35 Melden
    • FrancoL 28.05.2018 08:40
      Highlight Das ist aber nicht die Realität. Italien ist schon seit Jahrzehnten auf einem eignen Zugleich unterwegs sonst hätte es nicht diesen Schuldenberg. Italien ist nicht so strak in der EU eingebunden, das sieht man schnell einmal wenn man in IT unterwegs ist (nicht nur Ferien macht). Italien hätte Hausaufgaben machen müssen, doch die politische Kaste hat Leiber Schulden angehäuft und die Mafia bis tief in die Regierungskreise eindringen lassen, dafür trägt nicht Deutschland die Schuld.
      25 3 Melden
  • Tschakkaaa! 28.05.2018 08:03
    Highlight Mattarella hat sich dem Druck der EU gebeugt und den Volkswillen ignoriert! Die EU will Italien politisch vorschreiben was es zu tun hat, aber wenn es um unkontrollierte Flüchtlingsströme geht, überlassen sie das Land, das geographisch gesehen due A.....karte gezogen hat, seinem Schicksal!
    Ich hätte dieser Regierung eine Chance gegeben. Viel schlechter als die letzten 6 Jahre unter Renzi hätte es nicht gehen können. Savona wäre meiner Meinung nach ein guter Minister gewesen und Mattarellas Bedenken sind lächerlich! Ein bisschen EU und Euro Skepsis ist immer angebracht.
    22 47 Melden
    • FrancoL 28.05.2018 08:43
      Highlight Mattarella ist Realist und weiss dass IT seine Hausaufgaben nicht gemacht hat. Er weiss auch dass das Einführen der Lire2.0 kaum die Lösung ist, er weiss dass ma nicht für einen Schuldenschnitt plädieren kann und erst noch aus dem Euro aussteigen, er weiss dass Italien nicht alleine die Grenzen sichern kann und er weiss dass mit mehr Schulden nicht viel Hilfe verbunden ist.
      27 10 Melden
    • reich&schön 28.05.2018 09:08
      Highlight Italien könnte sehr wohl seine Grenzen sichern, wenn man dabei nicht so zimperlich vorgehen würde.
      9 7 Melden
    • Tschakkaaa! 28.05.2018 09:52
      Highlight @Francol
      Wer sagt denn, dass das alles unter der neuen Regiurung zustande gekommen wäre? Savona ist sehr europakritisch. In seinem Buch steht nun mal viel wahres. Die EU ist kein perfektes Konstrukt. Bei weitem nicht. Wieso darf man als Minister dieser Sache nicht skeptisch gegenüber stehen? Bedeutet noch lange nicht, dass Italien in 2 Monaten aus der EU und dem Euro ausgetreten wären. Nur, dass man etwas was offensichtlich nicht optimal ist, kritisieren würde. Abef das wäre in der EUnichg willkommen gewesen...offensichtlich!!
      11 4 Melden
    • FrancoL 28.05.2018 10:26
      Highlight @reich&schön: Italien könnte wenn es wollte diese lange Küste nicht sichern, das könnte nur die EU mit vereinten Kräften.
      4 7 Melden
    • FrancoL 28.05.2018 10:31
      Highlight @Tschakkaaa; Kennst Du Italien? Wohl kaum. Unter nicht optimal versteht der Italiener: Falsch unbrauchbar, des Teufels.

      Und das weiss Savona auch, er weiss dass er nur ein Streichholz braucht um die Italiener zu entzünden, denn die Italiener suchen gerne, nicht nur im Fussball, den Schuldigen überall nur nicht in Italien.

      Es bedeutet dass Italien wieder einmal nicht seine Hausaufgaben machen würde und das Heil im Absprung aus dem EURO suchen würde.

      Der EU nicht willkommen! Ja natürlich, denn wer würde den Schuldenschnitt hinnehmen müssen? Ein wenig weiter denken als nur kritisieren.

      5 4 Melden
    • Tschakkaaa! 28.05.2018 11:07
      Highlight Lieber Francol
      Ob ich Italien kenne? Ich bin gerade in Italien. Und komme mehrere male im Jahr her. Nein, nicht für Ferien. Ich bin italienische Staatsbürgerin und ich weiss wie Italiener ticken. Mitsamt den negativen Eigenschaften. Dies bringt mich erst recht zur Erkenntnis, dass die verpasste Regierung die beste Chance seit Jahren für Italien gewesen wäre.
      6 4 Melden
    • Fabio74 28.05.2018 11:57
      Highlight @reich& schön und was genau heisst nicht zimperlich sein beim Grenze schützen? Erzähl mal
      5 1 Melden
    • FrancoL 28.05.2018 12:01
      Highlight @Tschakkaaa! Das ist keine verpasste Chance, das war NIE eine Chance. Ich bin Doppelbürger, habe ein Unternehmen in Italien. Ich kenne nun Italien seit meiner Studienzeit in Mailand und Urbino und das sind nun mehr als 30 Jahre. Seit Jahrzehnten versuchen sich Regierungen gleich welcher Farbe im Suchen des Schuldigen, natürlich nicht in den eigenen Reihen. So kommt ein Land nicht weiter.
      Zusatzbemerkung: Ein Teil meiner Kollegen die M5S gewählt haben, werden dies kaum mehr tun, der Schock dass man mit der Lega ins Bett steigt sitzt tief das zeigt sich auch in den Meinungsumfragen (-2,5-4%).
      4 1 Melden
    • FrancoL 28.05.2018 14:44
      Highlight @Tschakkaaa; Ein kleines persönliches Beispiel zeigt wieso der EURO nicht an allem Schuld ist und zuerst die Hausaufgaben in IT gelöst werden müssen:

      Mein Planungsbüro hat an einer Ausschreibung teilgenommen für die Sanierung eines technischen Institutes. Wir haben die Wettbewerb gewonnen und es war auch genügend Geld auf dem Investionskonto (ca 12 Mio €) vorhaben, Geld das teilweise aus der EU stammte. Nun wurde das Projekt bis auf weiteres vertagt, das Investitionskonto ist praktisch leer, investiert wurde aber nichts, das Geld ist ins Tagesgeschäft geflossen.
      2 1 Melden
  • marcog 28.05.2018 08:00
    Highlight Ich bin kein Fan von den Sternen oder gar der Lega. Aber Savona hat schon recht: Mit dem Euro kann es so nicht mehr weitergehen. Aus Sicht der Deutschen ist er stark unterbewertet, währenddessen die Südländer dringend eine Abwertung bräuchten. Sofern da nicht extreme Massnahmen getroffen werden (z.B. 30% Gehaltserhöhungen in ganz Deutschland), ruiniert das die ganze Eurozone. Die Frage ist nur, wie man da wieder raus kommt, ohne dass es ein riesigen Chaos gibt...
    23 15 Melden
    • FrancoL 28.05.2018 08:46
      Highlight Eine weiche Währung für Italien und den Latinogürtel ist eine Alternative. Wie dann das Szenario aussieht kann man bestens bei den Türken sehen, Abwertungesspirale und dann? Bürger die ihr Geld in Fremdwährungen tauschen und das bringt dann was genau?
      Man muss nicht rauskommen, man braucht einige Korrekturen aber man muss die Hausaufgaben machen, die in IT immer noch die gleichen sind wie vor 40 Jahren.
      17 5 Melden
    • reich&schön 28.05.2018 09:11
      Highlight Franco, Du bist doch Italiener, nicht?
      Warum meldest Du Dich nicht bei Mattarella als Wirtschaftsminister?
      Wenn ich Deine Beiträge lese, kriege ich den Eindruck du wissest genau was zu tun wäre.
      4 11 Melden
    • marcog 28.05.2018 10:13
      Highlight Die Türkei macht auch noch ganz andere Sachen falsch, Erdogan hatte wirschaftlich bisher einfach Glück und nun kriegt er mit seinem stümperhaften Getue auf die Kappe.
      Natürlich gibt es in den Südländern auch sonst noch Reformbedarf. Aber auch wenn sie sich ins Zeug legen (würden...) sind sie pleite, ehe die Verwaltung entschlackt und die Mafia aus dem Land getrieben wurde.
      8 0 Melden
    • FrancoL 28.05.2018 10:33
      Highlight @Marcog; Wären sie weniger pleite mit einer weichen Währung?
      4 6 Melden
    • FrancoL 28.05.2018 10:36
      Highlight @reich&schön: Ich bin zu Deiner Info Doppelbürger, sonst würde ich hier kaum auftreten. Es wissen genügend Italiener was zu tun wäre da braucht es mich nicht. Nur das was die Regierung inkl M5S ist es nicht, denn es ist nicht mehr als die Suche nach einem Schuldigen der nicht Italien heisst.

      Schon vor dem Euro spielte in Italien die gleiche Musik und das war damals zumindest mit einem stärkeren Binnenmarkt tragisch aber nicht so tragisch wie heute.
      7 3 Melden
    • marcog 28.05.2018 12:26
      Highlight Ja, logisch. Ich habe zwar nie Ökonomie studiert, aber da scheinen sich ziemlich alle einig zu sein.
      2 1 Melden
    • FrancoL 28.05.2018 14:18
      Highlight @mar; Nein da sind sich nur die EURO-Basher einig, denn wer Italien kennt weiss dass schon vor dem Euro die Schieflage grandios war. Man braucht sich nur daran zu erinnern wie die vermögende Kaste im Norden Mia in die Schweiz schaufelte, selbst bei Negativzinsen von -3%. Kapitalflucht unter der Lire war ein riesen Problem. Und damals waren die Schulden noch weitgehend in Lire, heute sind sie in harten Währungen und was das heisst bei einer Rückkehr zur Lire, dazu muss man nicht Ökonomie studiert haben. Oder denke Sie man können einen Schuldenschnitt erwirken und erst noch aus dem Euro steigen?
      3 1 Melden
    • TheRealSnakePlissken 28.05.2018 17:04
      Highlight Top Service, der hier von FrancoL geleistet wird. Musste mal gesagt werden!
      2 0 Melden
  • Madmessie 28.05.2018 07:37
    Highlight Wieso darf keiner Minister werden, der den Austritt aus dem Euro erwägt?

    Genau diese Verweigerung der Pro-Europäer, eine offene Diskussion zu führen über Europa, wird nun noch mehr Italiener dazu bringen, für die Anti-Europäer zu stimmen.

    21 25 Melden
    • FrancoL 28.05.2018 08:51
      Highlight Haben Sie schon einmal Savona zugehört. Seine mehr als nur zementierte Meinung links und rechts an die Ohren geklatscht bekommen?

      Savona ist einer der Exponenten die den Karren vollends an die Wand fahren würden ohne mit der Wimper zu zucken.

      Man darf kritisch sein, aber die Kritik sollte nicht zum Credo werden, denn dann lebt man an der Realität vorbei.

      IT hat schon weit VOR dem Euro seine Talfahrt begonnen, Reformen verpasst und die Mafia stark werden lassen. Man bedenke dass heute 200 Gemeinden unter Zwangsverwaltung stehen, weil die ordentlich Gewählten von der Mafia infiltriert sind.
      26 5 Melden
  • Wilhelm Dingo 28.05.2018 07:35
    Highlight Die „Begründung“ von Mattarella ist eine Frechheit. Ist EU und EUR Kritik nicht Verfassungskonform? Haben da wohl Mächrige des Grosskapitals ihre Finger im Spiel weil sie Angst um ihre Pfründe haben?
    16 28 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 28.05.2018 07:33
    Highlight Genau das ist eines der grossen Probleme der EU. Erlaubt sind 60 Prozent und das jährliche Defizit darf 3% (nagelt mich nicht auf die Zahl fest) überschreiten, nur hält sich niemand daran und es gibt auch keine reale Möglichkeit, die Fehlbaren zu zwingen.
    Andere Konstelation, gleiches Problem, die Nato. Mindestausgaben 2% des BIP, das halten glaube ich gerade 3 Länder ein, inkl. die USA. Kein Wunder, haben die keine Lust mehr, für die Europäer zu zahlen, und das nicht erst seit Trump, Obama hat das selbe einfach netter gesagt.
    18 2 Melden
    • Wilhelm Dingo 28.05.2018 08:53
      Highlight Kurz: jeder macht was er will.
      9 0 Melden
  • eliS 28.05.2018 07:15
    Highlight Zum Glück kommt bald die Fussball-WM, das lenkt die Italiener dann bestimmt etwas von den politischen Problemen ab...!
    20 6 Melden
    • Waedliman 28.05.2018 08:36
      Highlight Warum sollte das so sein? Italien ist doch gar nicht dabei!
      12 0 Melden
    • swisskiss 28.05.2018 08:57
      Highlight eliS: Wie soll diese Ablenkung funktionieren, wenn man sich nicht mal für die WM qualifizieren kann?

      Da hält sich die Begeisterung und damit der Ablenkung in sehr überschaubaren Grenzen.
      8 0 Melden
    • eliS 28.05.2018 16:48
      Highlight Das war übrigens ironisch gemeint..! Das nächste Mal werd ich das für euch entsprechend deklarieren...!
      0 0 Melden
  • Thadic 28.05.2018 07:06
    Highlight Ich finde die Schlagzeile völlig daneben. Wenn es unserem Nachbarland und der 3.grössten Volkswirtschaft Europas einen ernsteren Ton anschlagen, egal ob man Sympathien für diese Menschen empfindet oder nicht.
    12 44 Melden
  • Der Mann im Mond 28.05.2018 06:37
    Highlight Der Präsident der Republik Mattarella hat die ihm gemäss Verfassung zustehende Macht genutzt und einen Minister abgelehnt. Das ist zwar nicht die Regel, ist aber auch schob vorgekommen. Jetzt von einem Pütschchen ("golpetto") zu sprechen ist lächerlich und zeugt von wenig Kenntniss der Verfassung. Das Problem wird sein, das bei Neuwahlen die Sega Nord und die Fünfsterner (wahrscheinlich) an Stimmen zulegen werden. D.h. dass sie wieder den Ministerpräsident bestimmen werden und Savona wieder für das Finanzministerum nominier werden wird. Mattarella wird ihn wieder ablehnen. Endlosschlaufe.
    74 8 Melden
    • FrancoL 28.05.2018 08:22
      Highlight Muss nicht sein. Gemäss Umfragen legt die Legs 2-4 Prozentpunkte zu der M5S verliert leicht und die Linke verliert auch leicht. Wenn nun Berlusconi etwas zulegt hat die Rechte die Möglichkeit die Regierung zu bilden und das ist Realität. Gefällt mir nicht aber real möglich.
      16 1 Melden
    • Domitian 28.05.2018 13:19
      Highlight Was ich mich frage: Kann es überhaupt endlos weitergehen? Ich meine, gäbe es keine Regel, die dem irgendwann einen Riegel schiebt?
      1 0 Melden
  • Raffaele Merminod 28.05.2018 06:26
    Highlight Wie viele sind es jetzt? 64 Regierungen seit den Zweiten Weltkrieg, oder 65?
    Wie kann ein Land stabil sein wenn es fast jedes Jahr eine neue Regierung hat?
    Italiener sind schon ein besonders Volk.
    105 12 Melden
    • swisskiss 28.05.2018 08:20
      Highlight Raffaele Merminod: Ist doch kein Problem. Italien hat eine seit Jahrzehnten bewährte "Schattenregierung" Die katholische Kirche und die Mafia...

      Läuft.....
      17 1 Melden
    • FrancoL 28.05.2018 10:07
      Highlight @Swisskiss: Das ist richtig und knapp formuliert. Nachdem nun auch der M5S offensichtlich mit jedem koalieren würde nur um an die Macht zu kommen ist auch der Movimento in der Regierungsfalle. Also erst recht nichts neues an der italienischen Front.
      4 1 Melden
  • Redly 28.05.2018 06:25
    Highlight „...könne keinen Kandidaten akzeptieren, der einen Austritt aus dem Euro für Italien als Option erwägt.“
    Demokratische Mehrheiten und Meinungsfreiheit unter Druck von Politikern, die meinen zu wissen, was ‚richtig‘ ist... - läuft in Diktaturen ähnlich.
    24 58 Melden
    • Redly 28.05.2018 07:34
      Highlight Wäre spannend zu wissen, ob Blitzer das als echten demokratischen Prozess verstehen, wenn der Minister sonst etwas vertreten würde (Mindestlohn, Steuererhöhung, EU-Stärkung) oder es einfach praktisch finden, dass ihre Meinung auf diesem Weg ‚geschützt‘ wird.
      7 19 Melden
    • FrancoL 28.05.2018 07:58
      Highlight Nein da wurde nur die Verfassung eingehalten und dieses Recht steht dem Präsidenten zu.
      Zudem kennen Sie Savona?
      Wenn ja wissen Sie dass Savona völlig voreingenommen ist und dazu tendiert gerade mal alles der starken Deutschen Wirtschaft in die Schuhe schieben zu wollen.
      Aber IT kommt so nicht weiter weil es dann schon wieder die Hausaufgaben nicht macht.
      24 5 Melden
    • Che 28.05.2018 08:49
      Highlight Nicht zu vergessen, dass Savona, Salvini und Konsorten erst nach der Wahl von einem Plan B sprachen, welcher den Italexit vorsieht. Nicht nur europakritisch, sondern gefährlich ....
      ITALIA SVEGLIATI!
      10 2 Melden
    • reich&schön 28.05.2018 09:12
      Highlight Redly, Du bist ein Ketzer! 😂
      6 0 Melden
    • FrancoL 28.05.2018 10:38
      Highlight @Che, Darum wären Neuwahlen das richtige, man sieht wie nun wer mit wem allenfalls sogar koalieren würde. Vor den letzten Wahlen hätte wohl 80% des M5S nicht angenommen dass der Movimante mit der Liga ins Bett steigt, nun ist das auch klarer definiert.
      Nach den Neuwahlen könnte kein Italiener mehr sagen er hätte die Konstellationen falsch eingeschätzt.
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    • Fabio74 28.05.2018 10:44
      Highlight Falsch ist alles gemäss Verfassung zu 100% korrekt gelaufen
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    • Redly 28.05.2018 18:56
      Highlight @Fabio: ja, ist gemäss Verfassung wohl korrekt.
      Ich find es trotzdem etwas problematisch. Nicht alles, was legal ist, ist moralisch OK oder gar sinnvoll. Vielleicht hätte es Italien gut getan, diese Regierung „in action“ zu sehen - vielleicht hätten die Resultate für Klarheit gesorgt - so oder so.
      1 0 Melden
  • walsi 28.05.2018 06:05
    Highlight Was lernen wir daraus, Deutschland bestimmt mit wer in Italien in der Regierung sitzt. Der Euro ist für die Eliten alternativlos und wer nur mit dem Gedanken spielt diesen abzuschaffen wir abgestraft. Dass der "kleine" Mann in Italien unter der Last des Euros zu Grunde geht spielt keine Rolle.
    24 53 Melden
    • FrancoL 28.05.2018 08:05
      Highlight Wieso geht der kleine Mann unter dem Euro zu grunde? In Italien in einem Land wo die Schwarzarbeit floriert, Tauschhandel an der Tagesordnung ist?
      Soll Italien ähnlich zur Türkei werden? Inflation über 10% und eine Bevölkerung die ihr Geld in Fremdwhrungen anlegt?
      Was macht IT mit dem Schuldenberg? Schuldenschnitt und erst noch Ausstieg aus dem Euro? Sonst noch Fantasien?
      30 6 Melden
    • Walter Sahli 28.05.2018 08:14
      Highlight Dem kleinen Mann würde es mit der Lira ja soviel besser gehen...
      18 4 Melden
    • Matti_St 28.05.2018 08:33
      Highlight Solange man versucht eine Minderheitsregierung einzurichten ist es demokratisch legitim. Die EU Kritiker kommen so weit mir bekannt ist, nicht über 50%.
      5 2 Melden
    • walsi 28.05.2018 08:39
      Highlight @Walter u. FrancoL: Mit einer eigenen Währung könnte Italien ein für das Land passende Geldpolitik gestalten. Was der Wirtschaft zu gute käm und Arbeitsplätze generiert.
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    • Waedliman 28.05.2018 08:40
      Highlight Es geht niemand unter der Last des Euro zugrunde, sondern am Unwillen, ein Land demokratisch zu gestalten. Den Italienern scheint das egal zu sein, solange ihr Dolce Vita nicht gefährdet ist, der Klerus die Moral bestimmt und die Korruption die eigenen Kassen. Solange Witzfiguren wie Berlusconi Unterstützung bei einer breiten Masse im Volk finden, wird sich in Italien nichts ändern.
      17 2 Melden
    • Che 28.05.2018 08:52
      Highlight @Walter Sahli. Du hast ein kurzes Gedächtnis. Lies genau was FrancoL schreibt. Das ist doch die Situation.
      3 4 Melden
    • FrancoL 28.05.2018 09:53
      Highlight @Nein Walsi, die grosse Binnenwirtschaft Italiens gibt es nicht mehr. Schulden Einkäufe und Energie sind in harter Währung einzukaufen. Ein Land macht nicht mehr seine Geldpolitik AUSSER es habe eine harte Währung. Kurz einmal in die Türkei schauen was da los ist!
      Überlag doch einmal bevor Du eine Kommentar schreibst.
      5 2 Melden
    • FrancoL 28.05.2018 09:54
      Highlight @Che, ich denke Sahli sagt das gleich wie ich, er meint es eher ironisch.
      5 2 Melden
    • Walter Sahli 28.05.2018 10:20
      Highlight Che, ein Blitzli von mir um Deinen Ironiesensor zu aktivieren...
      5 0 Melden
    • Che 28.05.2018 10:43
      Highlight Hast ja recht, manchmal sieht man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr...
      2 0 Melden
    • Fabio74 28.05.2018 10:46
      Highlight @walsi Eine Lira wäre nichts wert. Zinsen und Schulden in Euro wären zu bedienen. Rohstoffe muss man in harter Währing beschaffen. Sprich Industrie und Bevölkerung geht vor die Hunde
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    • FrancoL 28.05.2018 11:20
      Highlight @Fabio: Nehmen wir auch nur fiktiv einmal an die weiche Währung würde Bestand haben, was genau würde am Verhalten der Italiener ändern? Null und nichts, das würde so aussehen wie vor dem Euro, mit dem grossen Unterschied dass die Schulden nun viel höher sind, die Energiekosten in harter Währung bezahlt werden müssten und der Italiener nach wie vor kein Vertrauen in den Staat haben würde und das Geld unter der Matratze horten würde, keine Steuern bezahlen möchte und die MwSt wenn immer möglich durch Schwarzzahlungen umgehen will.

      Euro-Bashing ist ein Ablenkungsmanöver.
      3 1 Melden
    • walsi 28.05.2018 11:45
      Highlight @FrancoL: Italien ist die 8. grösste Exportnation der Welt. Ein schwache Währung ist für Exporte super. Für uns als Exportnation ist ja der starke Franken das grosse Problem.

      https://atlas.media.mit.edu/de/profile/country/ita/
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    • Fabio74 28.05.2018 11:59
      Highlight @walsi Italien muss aber Rohstoffe importieren und diese in harter Währung zahlen.
      2 1 Melden
    • FrancoL 28.05.2018 14:11
      Highlight @walsi; Nicht alle für Dumm verkaufen, exportieren heisst auch einkaufen um zu exportieren und da sieht es genau wie aus wenn man eine schwache Währung hat? Oder hat Italien viele Rohgüter?
      Es nützt doch null und nichts wenn man exportiert und doch einen Haufen Schulden dem Staat überlässt die er mit einer schwachen Währung nicht bedienen kann.

      Manchmal Walsi ist es besser selbst zu denken anstelle Artikel zu posten, die nie ganzheitlich die Wirtschaft betreffen.
      1 1 Melden
  • Sheldon 28.05.2018 06:05
    Highlight Wollte nicht Sardinien der Schweiz beitreten? Bitte neu verhandeln.
    41 11 Melden
  • Bombenjunge 28.05.2018 03:46
    Highlight Deutschland höriger Lakai. Zum Schämen. Unfassbar das eigene Land hinter die Interessen von der Merkel EU zu stellen!
    38 156 Melden
    • Thurgauo 28.05.2018 06:09
      Highlight Eyeyey der Bombenjunge, der Tikanen der allgemeinen News... #insider
      58 13 Melden
    • FrancoL 28.05.2018 08:07
      Highlight Ohja Lakaien die so ziemlich jede Vorgabe heute und in der Vergangenheit nicht eingehalten haben. Dad nennst Du eine Lakai?
      18 4 Melden
    • DieFeuerlilie 28.05.2018 09:44
      Highlight @Thurgauo:
      Was bitte sind “Tikanen“?

      Ein absoluter Nonsens-Kommentar also und der erhält so viele Herzen? Wofür denn bloss?
      3 2 Melden
    • Sheldon 28.05.2018 11:36
      Highlight Deutschlands Lakai wenn schon, Genitiv. Oder meinst du Deutschland der Lakai von Italien?
      2 4 Melden
    • Bombenjunge 28.05.2018 13:41
      Highlight DieFeuerlilie: Reine Opposition ohne jegliche Argumente. Das bekommt in diesem Forum immer viele Herzen.
      1 2 Melden
    • Thurgauo 28.05.2018 18:42
      Highlight @DieFeuerlilie *Tikkanen (sorry ein k zu wenig) gehört zur C-Prominenz von Watson. Bekannt durch einseitige SC Bern Kommentare in der Sportspalte. Wer regelmässig Sportartikel liest kennt ihn. Hält mit grösster Wahrscheinlichkeit den Blitzerekord, vielleicht könnte Watson dazu eine Statistik veröffentlichen? :D
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  • bebby 28.05.2018 03:15
    Highlight Das Beste wäre wohl, die Italiener würden ihre Politiker als Schauspieler im Theater beschäftigen. Dort würden sie sich sehr gut machen. Viel Drama um nichts.
    143 21 Melden
    • Howard271 28.05.2018 07:20
      Highlight Und trotzdem werden immer wieder solche „Schauspieler“ gewählt. Gemässigtere/sachlichere Parteien haben ja leider momentan keine Chance...
      6 2 Melden
    • Wilhelm Dingo 28.05.2018 07:35
      Highlight Es geht leider nicht um Nichts!
      9 0 Melden
    • N1D1 28.05.2018 09:27
      Highlight Viel Drama um nichts.

      Nun, es geht um die Entscheidung ob Italien den Euro behalten will oder nicht. Daran hängt mehr oder weniger die Währungsunion und schlussendlich die EU in der heutigen Form.

      Das ist wirklich nichts. Da gebe ich Dir Recht.
      2 0 Melden
  • malu 64 28.05.2018 02:21
    Highlight La cosa nostra! 😡
    14 46 Melden
    • Thadic 28.05.2018 07:09
      Highlight Extrem geistreicher Spruch. Auf welche Seite sich die Mafia befindet weisst du so wenig wie ich.
      25 9 Melden
    • FrancoL 28.05.2018 08:08
      Highlight Auf der Seite der Regierenden, sonst wäre sie viel weniger mächtig.
      11 3 Melden
    • malu 64 29.05.2018 01:26
      Highlight Das sind alle Mächtigen! Die teilen die Welt unter sich auf, falls ihr das noch nicht gemerkt habt!
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«Nie da gewesener Affront» – Türkei verweigert zwei Wahlbeobachtern Einreise

Kurz vor der türkischen Parlaments- und Präsidentenwahl hat die Regierung in Ankara zwei Wahlbeobachtern aus Deutschland und Schweden die Einreise verweigert.

Dem Linken-Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko wurde am Donnerstag kurz vor seinem Abflug von Wien nach Ankara über die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) mitgeteilt, dass ihm die Teilnahme an der OSZE-Beobachtermission nicht gestattet werde. Den deutsch-türkischen Beziehungen droht damit eine neue Belastungsprobe.

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