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Bilanz nach Explosion in Bologna: 1 Toter, über 100 Verletzte, 10 Millionen Schaden



Riesiger Feuerball am Himmel von Bologna

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Video: srf

Die Explosionsserie auf der Autobahn-Tangente in Bologna, bei der am Montag ein Lastwagenfahrer ums Leben gekommen ist und mehr als hundert Personen verletzt wurden, hat Sachschäden von rund zehn Millionen Euro verursacht. Diese Summe nannte die Stadt Bologna am Mittwoch.

«Die Druckwelle war gewaltig.»

Giovanni Carella, Einsatzkoordinator der Feuerwehr

Neben der eingestürzten Autobahn-Brücke, für deren Wiederaufbau mindestens eine Million Euro notwendig sei, seien mehrere Gebäude, Restaurants und zwei Autosalons schwer beschädigt worden. Die Wiedererrichtung der Brücke und die Behebung aller Schäden dürften mindestens fünf Monate in Anspruch nehmen, hiess es.

Der Zustand der vier Schwerverletzten, die in Spitälern von Bologna liegen, hat sich mittlerweile gebessert. Niemand schwebe mehr in Lebensgefahr, berichtete Verkehrsminister Danilo Toninelli. Innenminister Matteo Salvini forderte einen Orden für einen Polizisten, der sich schwere Verbrennungen zuzog, während er versuchte, mehrere Menschen aus dem Gefahrenbereich zu bringen.

Beim Todesopfer handelt es sich um den 42-jährigen Fahrer des mit Flüssiggas beladenen Tankwagens, der auf ein Stauende auffuhr. Der Mitarbeiter einer Spedition mit Sitz in der norditalienischen Provinz Vicenza galt als erfahrener Lenker von Gefahrenguttransportern. (sda/apa)

Die Explosion wurde in verschiedensten Videos festgehalten:

(sda/dpa)

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Genua, drei Monate danach: So verzweifelt sind die Bewohner nach dem Brückenkollaps

Seit dem Einsturz der Morandi-Brücke hat sich in Genua nicht viel bewegt. Noch immer liegen überall Trümmer herum, Hunderte können nicht in ihre Häuser zurück. Die watson-Reporterin sprach mit den Menschen vor Ort über ihre Sorgen.

Rivarolo, das Stadtviertel im Nordwesten von Genua, hat es am schwersten getroffen. Die Brücke, die am 14. August 2018 vom Himmel fiel, hat hier die Strassen blockiert und Menschen aus ihren Häusern getrieben. 43 Leben wurden bei dem Unglück ausgelöscht.

Längst haben sich die internationalen Medien vom Schauplatz abgewandt, das Leben geht schliesslich weiter. Auch hier, irgendwie. Nur ist für die Bewohner von Rivarolo heute alles anders und nie wird es wieder so sein, wie vor …

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