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Popularität von italienischer Regierung auf Rekordhoch, Lega legt am meisten zu

15.09.18, 09:56


epa07020733 Italian premier Giuseppe Conte (R) speaks with citizens during the one-month anniversary of the tragic Genoa bridge collapse commemorations in Genoa, Italy, 14 September 2018. To commemorate the tragic event exactly one month after the viaduct collapsed, shops closed shutters, tax and bus drivers switched off engines and people stopped in the street to show their respect.  EPA/LUCA ZENNARO

Giuseppe Conte und seine Regierung sind beliebt in Italien. Bild: EPA/ANSA

Zweienhalb Monate nach ihrem Amtsantritt ist die Popularität der Regierung aus Lega und Fünf-Sterne-Bewegung in Italien auf ein Rekordhoch von 62 Prozent gestiegen. Das zeigt eine Umfrage der römischen Tageszeitung «La Repubblica». Im Juni lag sie noch bei 57 Prozent.

Der parteiunabhängige Premier Giuseppe Conte geniesst gemäss der am Samstag veröffentlichten Umfrage die Zustimmung von 61 Prozent der Italiener. Innenminister und Lega-Chef Matteo Salvini ist bei 60 Prozent der Wähler beliebt, das sind acht Prozent mehr als im Mai. Der Chef der Fünf-Sterne-Bewegung, Luigi Di Maio, konnte seine Popularität von 42 auf 57 Prozent erhöhen.

Die Lega, die bei den Parlamentswahlen am 4. März 17.4 Prozent der Stimmen erobert hatte, würde diese auf 30.2 Prozent fast verdoppeln, sollte es zu Neuwahlen kommen. Die Fünf-Sterne-Bewegung sank dagegen laut der Umfrage gegenüber den Parlamentswahlen um drei Prozent der Stimmen und käme nur noch auf 29.4 Prozent.

Forza Italia auf Talfahrt

Die Opposition verliert laut der Umfrage an Zustimmung. Die oppositionelle Demokratische Partei (PD), die bei den Parlamentswahlen auf ein Rekordtief von 18.7 Prozent gesunken war, müsste sich nun mit 17.3 Prozent begnügen.

Auf Talfahrt ist auch die oppositionelle Forza Italia um Ex-Premier Silvio Berlusconi, die bei den Parlamentswahlen auf 14 Prozent gesunken war: Sie ist laut Umfrage noch weiter auf 8.7 Prozent gefallen.

FILE - In this Wednesday, Oct. 2, 2013 file photo People of Freedom party leader Silvio Berlusconi rubs his eyes after delivering his speech at the Senate, in Rome. Italy's highest court was hearing Tuesday, March 10, 2015 what could be the final appeal in former Premier Silvio Berlusconi's infamous

Silvio Berlusconi verliert weiter an Zustimmung. Bild: AP/AP

54 Prozent der Befragten begrüssen den Regierungsbeschluss, die Landung von Schiffen mit geretteten Flüchtlinge in italienischen Häfen zu verbieten. Bei der Lega-Wählerschaft wächst dieser Prozentsatz auf 85, bei jenen der Fünf Sterne-Bewegung auf 75 Prozent. (leo/sda/apa)

Italien nimmt Teil der Flüchtlinge auf - mit einem Aber

Video: srf

Wie alles begann: Italiener in der Schweiz

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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51
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51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hans Jürg 16.09.2018 09:55
    Highlight Der Duce war damals auch sehr populär. Wie es herausgekommen ist, haben leidet viele vergessen.
    5 9 Melden
  • kafifertig 15.09.2018 17:43
    Highlight Demokratie ist, wenn die Besten gewählt werden. Italien macht es gerade vor.
    49 20 Melden
    • Electric Elefant 15.09.2018 18:07
      Highlight Ja, die Besten! Die ausser grossen Sprüchen noch gar nix auf die Reihe gekriegt haben... Tragisch!
      20 35 Melden
    • Electric Elefant 15.09.2018 19:44
      Highlight Ehm, ihr dürft mich gern blitzen... Aber sagt mir doch auch, was konkret diese Regierung schön geleistet hat, ausser grossen Sprüchen. Vielleicht habe ich ja was verpasst...
      16 22 Melden
    • FrancoL 15.09.2018 21:25
      Highlight Also war Berlusconi einer der aller Besten? Der wurde sogar als führender in den Kolationen gewählt und nicht wie Salvini als JuniorPartner.
      14 10 Melden
  • Angelo C. 15.09.2018 13:19
    Highlight Gewiss, manche Reformen müssen angegangen und auf den Weg gebracht werden, doch freut sich die Bevölkerung ganz unübersehbar, dass vorerst zumindest in der brennenden Migrationsfrage nicht mehr an ihr vorbeiregiert wird, auch der EU ihre Grenzen aufgezeigt werden.

    Gemeinsam mit Ungarn, Polen, Tschechien, der Slowakei und Oesterreich, bald auch mit Schweden und Dänemark wird landesintern demokratisch definiert, in welchem Rahmen die illegale Wirtschaftsmigration für ihre souveränen Staaten erwünscht bzw. unerwünscht ist.

    Und das ist völlig in Ordnung.

    Man sieht ja, dass mittlerweile nur no
    105 55 Melden
    • FrancoL 15.09.2018 13:36
      Highlight @Angelo; Als Tessiner solltest Du eigentlich recht nahe an der italienischen Gesellschaft sein.
      Und da bezeichnest Du ähnlich wie Seehofer die Migration als die Mutter aller Probleme? Mach die Augen auf und beachte zB wie die Italiener gerade im Tessin die Migration befruchten, gerade im Tessin nicht sehr gerne gesehen werden und zB die Lega dei Ticinesi sich damit profiliert.

      Natürlich freut sich die Bevölkerung wenn nichts gegen Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung und schon gar keine Reformen angegangen werden, die vom einzelnen Bürger etwas fordern würden.
      38 48 Melden
    • Angelo C. 15.09.2018 13:54
      Highlight Franco: ja, da driften unsere Ansichten erlaubtermassen auseinander 😊

      Nebst dem Euro (der vielen Italienern nicht mehr sonderlich koscher einfährt) und der markanten Austeritätspolitik Merkels, dem bekannten Nord-Südgefälle auch, finden es die meisten Italiener heute untragbar, wie sehr sie von Brüssel bei der Verteilung der Migranten im Stich gelassen wurden und noch immer werden. Das zu den erkennbaren Fakten, so jedenfalls wie ich die Stimmung in Italien wahrnehme.

      Die aktuelle Regierung wird Italien m.E. bedeutend länger als ihre Vorgänger erhalten bleiben.

      Den Rest wird man sehen.


      55 20 Melden
    • FrancoL 15.09.2018 14:29
      Highlight @Angelo, natürlich driften unsere Meinungen auseinander. Was aber nicht heisst, dass Du eine Austeritätspolitik der Merkel in Italien sichten kannst, denn die gibt es nur sehr sehr modeart.
      Italien ist nicht Griechenland und Italien ist in der EU recht selbstständig, was die Finanzen betrifft erst recht, dafür hat Berlusconi gesorgt.
      Auch bei Dir vermerke ich wieder die gleiche Melodie: Die Migranten, die Migranten.
      Natürlich wurde Italien bei der Flüchtlingsverteilung im Stich gelassen aber was ist mit:
      Steuerhinterziehung
      Mafia
      Reformen
      Produktivitätsverlust
      etc?
      26 36 Melden
    • Hoppla! 15.09.2018 15:38
      Highlight "illegale Wirtschaftsmigration", kann man so sehen.

      Die Ironie an der ganzen Geschichte ist, dass du z.B. im UK unzählige italienische "Wirtschaftsmigranten" triffst. Same shit, different name.

      Aber schuld ist dann die EU (die Milliarden reinpumpt) und der Euro. Natürlich nicht das eigene nicht wollen.



      20 25 Melden
    • Florotor 15.09.2018 15:48
      Highlight Man kann nicht immer die EU so falsch beschreiben:

      Wenn die EU Italien die Flüchtlinge nicht abnimmt, dann, weil sie keine Befugnis dazu hat.

      Wenn die EU keine Befugnis hat dafür, dann, weil die Mitgliedsländer ihr diese nicht erteilen.

      Und die Mitglieder sind: Ungarn, Tschechien, Österreich, etc.

      Es sind also genau ihre Super-Bros aus der Nationalisten-Bande, die die Italiener mit ihren Flüchtlingen im Stich lassen.

      Und es ist nicht irgendeine anonyme, fremde, böse EU.

      Der Feind meines Feindes ist eben doch nicht immer mein Freund. Irgendwann werden die das auch noch rausfinden.
      23 31 Melden
    • Angelo C. 15.09.2018 15:51
      Highlight FrancoL.

      Ich bin weit entfernt davon, die oekonomischen Zustände in Italien als ideal oder gar als nicht entschieden verbesserungswürdig darzustellen.

      Die Rede im Artikel ist aber prioritär der Beliebtheitsgrad der aktuellen italienischen Regierung - vor Allem „ihren Matteo“ (Salvini) lieben die Menschen geradezu innig, wenngleich naturgemäss etwas weniger auf der linken Seite.

      Er ist es, für die italienischen Bürger, der aufgestanden ist, der Brüssel und der ungehinderten illegalen Migration endlich wirksam und mutig den Tarif durchgegeben hat und auch künftig dabei am Ball bleiben wird.

      40 15 Melden
    • Juliet Bravo 15.09.2018 16:33
      Highlight Angelo gut und recht. Aber sind es nicht eher ein Orban und Konsorten, die die Italiener mit dem Flüchtlichsproblem alleine lassen?
      18 17 Melden
    • FrancoL 15.09.2018 16:47
      Highlight @juliet: ist mit Ungarn noch tragischer. Viele Handwerkergattungen werden nun in Ungern verarbeitet und in Italien fehlen diese Arbeitsplätze. Man kann auch Tschechien als Beispiel wählen. Aber der Salvini achtet dies nicht, das ist nicht auf seiner Agenda. Er verbrüdert sich mit Staaten die heute noch ohne Arbeiterschutz Länder unterbieten die einen Arbeiterschutz haben. Alles wird der Migration untergeordnet und das führt nirgends hin.
      18 16 Melden
    • Angelo C. 15.09.2018 16:48
      Highlight Juliet Bravo :

      Das sieht nur vordergründig so aus, die Herren Salvini und Orban sind bekanntlich befreundet.

      Italien will nicht nur verteilen, sondern - genau wie Orban - lieber erst gar keine (mehr) aufnehmen.

      Und so wird Orban nicht nicht als Italiens Feind empfunden, sondern als Einer der weder Muslime noch kaum integrierbare Wirtschaftsmigranten aus Afrika aufnehmen will. Es auch gut begründet.

      Und so besteht eigentlich wenig Widerspruch zwischen Salvini und Orban, wobei man den Österreicher Kurz und andere Regierungschefs problemlos dazurechnen kann.

      34 10 Melden
    • FrancoL 15.09.2018 17:38
      Highlight @angelo: irre gute Freunde die beiden. Wenn der Werkplatz Italien darnieder liegt dann nicht wegen dem Euro sondern wegen der Konkurrenz aus den Ex Oststaaten. Klar hat Italien auch nach Fernost verloren das haben aber alle Europäischen Staaten. Ich arbeitete früher mit Italien und nun gehören die Oststaaten zu unseren Lieferanten, nicht weil wir wollen, vielmehr weil die Kunden dies verlangen.
      Traurig ist, dass die Konkurrenz aus dem alten Osten auf der Basis von lausiger Behandlung der Arbeitskräfte stammt.
      15 13 Melden
    • swisskiss 15.09.2018 17:52
      Highlight Angelo C.: Hallo? Asylrecht ist Menschenrecht. Artkel 14: "Jeder Mensch hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgungen Asyl zu suchen und zu geniessen. Punkt.
      Da gibts absolut keinen Spielraum, ob man Asylsuchende will oder nicht.

      Die Regelung in der EU wie mit diesen Asylsuchenden zu verfahren ist, wird durch das Dublin Abkommen geregelt, dass von Italien, wie von Ungarn unterschrieben wurde.

      Die massiven Probleme in Italien, durch den mangelnden Willen anderer Länder Italien zu entlasten, ist keine Rechtfertigung das Asylrecht zu missachten.

      9 34 Melden
    • Angelo C. 15.09.2018 18:37
      Highlight swisskiss :

      Ich weiss nicht, ob du Mühe mit lesen oder nur dem interpretieren hast 🤔.

      Hier ist prioritär die Rede von Wirtschaftsmigration, was ja bekanntlich auch den allergrössten Teil der Zuwanderer aus Afrika umschliesst.

      Und exakt die ist explizit illegal und hat mit „Menschenrechten“ wenig bis nichts am Hut.
      27 7 Melden
    • Juliet Bravo 15.09.2018 18:47
      Highlight Eine gemeinsame EU-Asylpolitik gibt es u.a. genau wegen der beiden nicht. Dies könnte dereinst aber die Freundschft gefährden. Eine gemeinsame Asylpolitik würde nämlich Italien entlasten. Etwa durch eine Änderung von Dublin. Nicht alle werden dem Erstaufnahmestaat überlassen sondern es gibt einen Verteilschlüssel. Auf der entgegengesetzten Seite Ungarn. Es müsste plötzlich auch ein paar übernehmen. Naja Zukunftsmusik. Die beiden wollen eine Revolution und Schwächung der EU und keine gemeinsame Politik. Die nächsten Jahre müssen wir sie aushalten und selber mehr liefern!
      5 9 Melden
    • Juliet Bravo 15.09.2018 18:52
      Highlight Wieso eigentlich Schweden? Die SD sind drittstärkste Kraft und haben keine Koalitionspartner. Sie werden zweitstärkste Oppositionspartei.
      6 8 Melden
    • FrancoL 15.09.2018 19:07
      Highlight @swisskiss; Zum Asylwesen muss man wissen, dass der geübte Anhänger der Lega und nicht nur der auch bei uns zB die Hardcore SVPler oder die AfDler in Deutschland schon auf ein Dutzend Meilen Abstand die Fluchtgründe erkennen. Das ist eine Qualität der Wahrnehmung die sich in den letzten Jahren stark verbreitet hat.
      6 18 Melden
    • Maracuja 15.09.2018 19:58
      Highlight @Angelo C.: die Herren Salvini und Orban sind bekanntlich befreundet.

      Vielleicht trifft es „noch befreundet“ besser. Italien wechselt ja wieder ins Lager der EU-Nettoempfänger. Ich gehe davon aus, dass dies so bleibt, weil die aktuelle Regierung dem wirtschaftlichen Niedergang kaum etwas entgegenzusetzen hat. Wenn es in Zukunft um den Verteilschlüssel von EU-Geldern gehen wird, zeigt sich Ungarn bestimmt so solidarisch wie bei der Verteilung von Flüchtlingen.
      5 5 Melden
    • swisskiss 15.09.2018 20:57
      Highlight Angelo C.: Hallo? Wirtschaftsmigration aus Lybien, Syrien, Jemen, Afghanistan? Kriegsflüchtlinge als Wirtschaftsmigranten zu bezeichnen ist gelinde gesagt etwas sehr simpel.
      Abgesehen davon ist ein Asylverfahren dazu bestimmt den Asylanspruch sauber abzuklären und Nichtberechtigte abzuschieben und sicher nicht in globo allen Flüchtlingen wirtschaftliche Gründe zu unterstellen und die Einreise zu verweigern. Genauso simpel ist die Betrachtungsweise der Flüchtlinge als "Afrikaner" ohne zwischen den Wirtschaftsmigranten aus dem Mahgreb und den Kriegsflüchtlingen unterscheiden zu wollen.
      7 19 Melden
    • Angelo C. 15.09.2018 22:31
      Highlight swisskiss:

      Keine Bange, da wird schon unterschieden 😉.

      Hier die WATSON-Liste vom 07.08.18:

      10 häufigste Nationalitäten der Flüchtlinge

      1. Syrien: 5088 Flüchtlinge
      2. Irak: 3666
      3. Tunesien: 3011
      4. Guinea: 2999
      5. Mali: 2691
      6. Eritrea: 2652
      7. Marokko (inkl. Westsahara): 2272
      8. Elfenbeinküste: 1983
      9. Afghanistan: 1746
      10. Sudan (inkl. Südsudan): 1495

      Wie du also auch ohne Zählrahmen nachrechnen kannst, ist die Menge an Syrern und Afghanen gemessen an den nicht unmittelbar am Leben bedrohten Afrikanern und Irakern eher etwas mager.

      Kommen die mit falscher Identitätsangabe hinzu!
      16 6 Melden
    • FrancoL 15.09.2018 23:01
      Highlight @Angelo; Ach sooo? Salvini macht also diese Unterscheidung auch, wohl mit dem Fernrohr vom Land aus, ja und Orban macht diese wohl auch, mit welcher Methode genau, denn es scheint einleuchtend zu sein dass in Ungarn noch keine echten Flüchtlinge gesichtet wurde. Hätte man 1956 bei den Ungarn auch so genau hingeguckt, dann hätte man etliche gleich mit einer Rückfahrkarte bedienen können.
      5 15 Melden
    • Klaus07 15.09.2018 23:51
      Highlight Können Sie mir bitte Erklären, warum ein Mensch ohne Zukunftsaussichten, ohne Perspektiven, der in einem fremdem Land nur ein anständiges Leben sucht, Illegal sein soll?

      Um 1850 wanderten 50 Millionen Europär in die USA ein. Unter anderem auch Frederick Trump. Waren diese Menschen auch Illegal?
      4 12 Melden
    • überflüssig 16.09.2018 09:08
      Highlight angelo: ich kann mich noch gut an die zeiten erinnern, als italienische imigranten in der schweiz als scheisstschinggen, chnobli und spaghettifresser tituliert wurden.
      als ihre kinder (auch von erwachsenen) gedisst und gemobbt wurden und es abstimmungen gab (schwarzenbach initiative) 300‘000 ausländer auszuweisen ...

      natürlich sagst du mir jetzt, dass sei etwas ganz anderes .... es fühlt sich aber genau gleich an und hat denselben kern.
      war damals nicht in ordnung und ist es auch heute nicht!

      es geht um würde, das wie, die öffentliche meinungsbildung. verstehst du das?
      5 7 Melden
    • FrancoL 16.09.2018 10:31
      Highlight @ueberflüssig. Es geht etlichen Rechtskinservativen schon lange nicht mehr um Würde, dies hier oder auch im Ausland. Das Wort Würde ist in „würdig in der Schweiz oder Europa zu sein“ gewandelt worden um den Massstab selber bestimmen zu können.
      3 9 Melden
  • Papa Swappa 15.09.2018 12:04
    Highlight Dann mache ich doch in nächster Zeit mal keine Ferien in Italien...
    37 79 Melden
    • Froggr 15.09.2018 13:12
      Highlight Dnn gehe ich dafür;-)
      63 21 Melden
    • Watchdog2 15.09.2018 15:26
      Highlight Und ich bleibe.

      (nach 24 Jahren NY & 6 Jahre Naples FL, ist seit 2 Jahren Sorrento angesagt)
      17 5 Melden
  • FrancoL 15.09.2018 11:12
    Highlight Ergebnisse für welche Verbesserungen?

    Altersvorsorge?
    Senken der Arbeitslosigkeit?
    Senken der Arbeitslosigkeit bei der Jugend?
    Bekämpfung der Steuerhinterziehung?
    Bekämpfung der Mafia?
    Aufgleisen der nötigen Reformen?
    . . .?
    Diese Politik hat Italien noch gar nichts gebracht ausser der Augenwischerei mit der Bekämpfung der Flüchtlinge. Kein Arbeitsplatz mehr, keine Senkung der Schulden, keine Mehreinnahmen bei den Steuern, kein Jota bei den Reformen.
    Es ist eine Politik der Schuldzuweisungen ZB auf dem engen Gebiet der Flüchtlinge und eine Machdemonstration gegenüber Schwachen.
    145 132 Melden
    • FrancoL 15.09.2018 11:21
      Highlight An die Blitzer: Man kann ruhig bei meiner Liste die Erfolge hinter den Fragen anführen, lasse mich gerne belehren.
      71 72 Melden
    • Dirk Leinher 15.09.2018 11:43
      Highlight Sie erwarten da etwas das alle vorangegangeben Regierungen auch nicht erreichten. Anscheinend haben die Italiener aber grosse Hoffnungen dass die neue Regierung was erreichen kann.
      Alsk schlimmer als vorher jann es nicht groas werden.
      53 29 Melden
    • dmark 15.09.2018 11:49
      Highlight Ftanco, die italienische Politik war schon immer nur Augenwischerei.
      Aber anscheinend schafft es die momentane Regierung irgendwie, dass sich die Leute aufgehoben und verstanden fühlen - warum auch immer?
      Arbeitslosigkeit interessiert einen Italiener weniger als hierzulande, weil sie stark auf die Familie bauen. Bei der Rente genauso. Und etwas Arbeit, um Geld zu verdienen, geht unter der Hand auch.
      Steuern interessiert keinen. Was wichtig ist, ist das Lebensgefühl und das scheint zu passen.
      76 13 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 15.09.2018 11:54
      Highlight Die Regierung hat die liberalisierung des Arbeitsmarktes teilweise zurückgenommen (nicht das das helfen würde).
      Wenn ich richtig informiert bin, wird die Regierung erst noch ihr Budget vortstellen, dann wird man weitersehen, wo welche Art von Reformen angedacht sind. Aber natürlich haben sie recht alle von ihnen gennante Punnkte sind bis jetzt nicht angegangen worden und werden sie vermutlich auch nicht.
      Aber Salvini drückt seine Anti-Migration, das Kernstück seiner Politik durch, die Migranten werden abgeschreckt und gegen die EU "aufgestanden".
      21 2 Melden
    • wasps 15.09.2018 12:14
      Highlight Popularität bedeutet ja nicht, dass die Populären auch erfolgreich Reformen umsetzen.
      28 4 Melden
    • JOHNNY SlNS 15.09.2018 12:28
      Highlight Umso bedenklicher, dass die Leute das Flüchtlingsproblem offenbar schwerer gewichten, als all die vom dir aufgezählten Punke.

      Ich bin grundsätzlich auch deiner Meinung aber das kommt alles nicht von ungefähr!
      35 13 Melden
    • bebby 15.09.2018 12:35
      Highlight Es ist wie eine Wiederholung von forza italia - viel blabla dann die Finanzkrise und weg waren sie. Die Populisten in Griechenland waren da cleverer: viel blabla, dann 180 Drehung und sparen ohne Ende - dafür gab es Fortschritte.
      13 11 Melden
    • FrancoL 15.09.2018 12:43
      Highlight @dmark; Ein Lebensgefühl auf Pump passt langfristig nie. Die echten Probleme werden immer akuter und in guter Augenwischermanier fegt die heutige Regierung alles weg.
      Es ist nicht mehr so dass die Arbeitslosigkeit nicht so wichtig ist, weil man auf die Familien zählt. Viele Familien gerade in den Großstädten funktionieren nicht mehr als Pufferzone. Junge Menschen ohne Arbeit tendieren zu Extremismus oder zum italienischen "Menefregismus" und das ist keine Basis für die Zukunft. Nach den Flüchtlingen wird der EURO der Buhmann sein und wieder wird man jubeln ohne etwas in der Hand zu haben.
      30 33 Melden
    • FrancoL 15.09.2018 12:52
      Highlight @dmark; Nachtrag zum Lebensgefühl: Ich kenne Italien seit meiner Geburt, kenne was italienisches Lebensgefühl ist oder besser gesagt war. Das was heute in Italien vorherrscht, ist nur noch ein Abklatsch der Italianità, es ist das Gefühl dass diese Regierung etwas macht gleich was, HAUPTSACHE sie lässt den Italiener zufrieden.
      Das hat aber keine Zukunft denn Verbindlichkeiten jeglicher Natur sind nun mal Verbindlichkeiten und in einer globalisierten Welt (gleich ob man dafür oder dagegen ist) sind Verbindlichkeiten nicht einfach wegzuzaubern und irgendwann morgen zieht sich die Schlinge zu.
      27 27 Melden
    • FrancoL 15.09.2018 13:02
      Highlight @Dirk; Das Problem ist dass es immer schlimmer kommen kann und es mit Sicherheit auch werden wird. Das Problem mit den Flüchtlingen ist ein Feigenblatt, ein Feigenblatt dass noch mit dem Krieg gegen den EURO und die EU ergänzt werden wird und in der Zwischenzeit wird das Vertrauen für Investitionen noch mehr schwinden und ich sehe auch nicht dass die Bevölkerung sich einen Ruck geben würde und zB die Produktivität verbessert würde. Mafiaproblem und Steuerhinterziehung werden weiterhin nur halbherzig bekämpft. Die Schulden sind aber eine Realität.
      24 26 Melden
    • wasps 15.09.2018 14:05
      Highlight FrancoL. Schlimm ist auch, wie die Kulturgüter vor die Hunde gehen. Aber das ist nicht nur in Italien so.
      18 2 Melden
    • Dirk Leinher 15.09.2018 14:18
      Highlight Alles eben wie gehabt. Ich sehe es daher schon länger, seit ca 20 Jahren relativ locker. Anscheinend lernt der Mensch in bezug auf das Finanzsystem nichts aus der Vergangenheit. Es wirs wohl weitergewurstelt wie bisher, bis zum Totalkollaps oder bis zum 3. Weltkrieg. Ich hoffe einfach dass die Kriegstreiber zuspät dran sind und der Kollaps eintritt bevor das Feindbild genügend aufgebaut ist. Das sieht aber auch nicht gut aus, denn so viele blöcken mit um das Feindbild voranzutreiben.
      8 1 Melden
    • FrancoL 15.09.2018 14:32
      Highlight @wasps; Ja da fehlt das Geld, nicht etwa weil des den Mitraten geschenkt wurde, sondern weil es nie eingezogen wurde. Italien könnte mit einer etwas besseren Bewirtschaftung der Steuereinnahmen und natürlich auch der Steuerausgaben, viele Arbeitsplätze schaffen, zB gerade in der Erhaltung der Kulturgüter, was wiederum Einnahmen im Tourismus bringen würde.
      13 5 Melden
    • dmark 15.09.2018 18:14
      Highlight @FrancoL:
      Ich gebe dir bei deinem "Nachtrag" auf meinen Kommentar völlig recht.
      Ich habe im Moment den Eindruck, dass in Italien ein Euro durch mehrere Hände geht. D.h. dass quasi die Schulden des einen mit den Schulden, welche er bei einem anderen hat beglichen - sprich Schulden sind das neue Zahlungsmittel. Es werden also Verbindlichkeiten weiter gegeben und keiner hat reales Geld in der Tasche. Du verstehst, wie ich das meine?
      4 1 Melden
    • Gähn 15.09.2018 18:14
      Highlight Doch etwas haben die Populisten in Italien geleistet: Die haben unheimlich viel gejammert, die Schuld allen anderen versucht zuzuschieben und darüber hinaus krampfhaft versucht, etwas realpolitisches zu finden, dass sie mit ihrer Ideologie vereinen können.
      Und beim letzten Punkt haben sie definitiv grandios versagt.
      Wie auch in England.
      Oder in Ungarn, wo sich Orbans Freunde frisch fröhlich an der Staatskasse bereichern.
      7 5 Melden
    • FrancoL 15.09.2018 19:03
      Highlight @dmark; Due siehst das völlig richtig, NUR Das hat nichts mit den Euro zu tun das war schon bei der Lire so, keiner wollte Lire haben zu gross war die Entwertung. Ich habe zu jener Zeit ein Dutzend Landwirtschaftsgrundstücke als Zahlung annehmen müssen weil kaum einer Lire hatte. Das Problem beim Tauschhandel sind die Steuern die hintergangen werden, weil der Preis eh nicht klar ist. Aber ich muss auch noch feststellen das der italienische Bürger zu denen am wenigsten verschuldeten Bürger gehört, wenn man die Staatsverschuldung weg lässt. Mit ein Grund wieso Italien nicht so schnell absäuft.
      5 1 Melden
    • FrancoL 15.09.2018 19:12
      Highlight @Gähn; Das darfst Du nicht einmal sagen dass die Ungarn sich ander Staatskasse mit den Euro-Mio bedient haben, auch die Lega hat da nichts unredliches getan, es war der Bossi der 49 mio für den Tierarzt ausgegeben hat und die Legisti die wegen Steuerbetrug in Untersuchung waren und es noch sind, sind auch schuldlos. Alles linke Prpaganda, alles Taten unter false flag.
      5 2 Melden
    • Töfflifahrer 15.09.2018 19:16
      Highlight das nennt man eben Populismus und zwar der schlimmen Sorte.
      Nur weil man gegenüber der EU stärke zeigt, egal wer dabei draufgeht, flippen die Leute aus. Echte Probleme wurden bisher nicht mal ansatzweise angegangen, aber eben ... Populismus.
      7 1 Melden
    • olmabrotwurschtmitbürli 15.09.2018 20:17
      Highlight Die Leute lassen sich halt davon blenden. Ist eben einfacher.

      Dass eine Zählung der Roma die Jugendarbeitslosigkeit nicht senkt, interessiert nicht so sehr.
      8 1 Melden

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Der Kurswechsel in der europäischen Migrationspolitik wirkt sich auf Flüchtlinge aus. Die direkte Folge: Die Todesrate auf dem Mittelmeer steigt massiv.

Die Zeiten der «Willkommenskultur» sind definitiv vorbei. Drei Jahre nach der Flüchtlingskrise weht den in Europa ankommenden Flüchtlingen ein eisiger Wind entgegen. Der Kurswechsel steht in Verbindung mit einem politischen Rechtsruck in vielen europäischen Ländern.  

Mit diesem Verschieben der Parteienlandschaft hat sich bei der Diskussion um die europäische Flüchtlingspolitik der Ton verschärft. In Italien lässt der Innenminister und rechtsextreme Lega-Politiker Matteo …

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