International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

49 Millionen veruntreut: Hat Italiens Lega über 80 Jahre Zeit um das Geld zurückzuzahlen?



Die Staatsanwaltschaft von Genua hat mit der italienischen Regierungspartei Lega eine Einigung bezüglich der Rückzahlung von 49 Millionen Euro getroffen. Das Geld soll die Partei im Zeitraum 2008 und 2010 veruntreut haben.

Die Staatsanwaltschaft und die Partei von Innenminister Matteo Salvini vereinbarten, dass die Lega 600'000 Euro pro Jahr zurückzahlen wird. Das würde dann über 80 Jahre dauern, bis das Geld zurückbezahlt wäre. Sollte die Partei mehr als 600'000 Euro an Spenden eintreiben, wird eine höhere Summe konfisziert.

Ein Gericht in Genua hatte vor zwei Wochen den Antrag der Justizbehörden auf Konfiszierung von 49 Millionen Euro aus den Parteikassen der Lega angenommen. Diese Summe schuldet die Partei laut den Richtern dem Staat wegen veruntreuter Parteigelder. Im Zuge dieses Skandals war Ex-Chef Umberto Bossi vor einem Jahr erstinstanzlich zu zwei Jahren und drei Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. 

«Ausgewogener Kompromiss»

Das Geld aus den Lega-Kassen soll auf ein Bankkonto fliessen, zu dem die Finanzpolizei Zugang haben wird, kündigte die Staatsanwaltschaft nach Verhandlungen mit den Rechtsanwälten der Lega an. Derzeit befinden sich 130'000 Euro in den Lega-Kassen, die die Finanzpolizei sofort beschlagnahmen wird.

«Wir behandeln die Lega so, wie es bei ähnlichen Verfahren, in denen Unternehmen verwickelt sind, geschieht. Wir haben einen ausgewogenen Kompromiss erreicht und die Interessen des Staates verteidigt», kommentierte der Staatsanwalt von Genua, Francesco Cozzo. (whr/sda/apa)

Flüchtlinge willkommen in Kalabrien

Genua: Neues Video zeigt den Moment der Katastrophe

abspielen

Video: watson

Das könnte dich auch interessieren:

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link zum Artikel

«Terroristischer Anschlag» in Nordirland

Link zum Artikel

Ein ziemlich seltsames Outfit – so erklärt Serena Williams ihren Netzstrumpf-Auftritt

Link zum Artikel

Drei Lawinen fordern eine Tote und mehrere Verletzte im Wallis

Link zum Artikel

Nico soll Schneeketten montieren und bringt damit den Chef zur Verzweiflung 😂

Link zum Artikel

Wie der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy in Simbabwe tausende Menschen vor dem Aids-Tod rettete

Link zum Artikel

So hast du die Karriere von Roger Federer noch nie gesehen

Link zum Artikel

Warum die Bezahl-App Twint bei Schweizer Teenagern gerade so richtig durchstartet

Link zum Artikel

Vorsicht! Mit den Apple-Ohrstöpseln wird das iPhone zur Wanze 😳

Link zum Artikel

«Der Zug stellt einfach ab»: So leiden die Lokführer unter den SBB-Pannen-Doppelstöckern

Link zum Artikel

Der Lambo-Trottel, sein High-Heels-Schrank und ich

Link zum Artikel

Die grössten Apple-Irrtümer – was nicht nur iPhone-Fans wissen sollten

Link zum Artikel

Die grosse Game-Vorschau: Auf diese 50 Spiele dürfen wir uns 2019 freuen

Link zum Artikel

So cool ist es WIRKLICH, im Januar auf Alkohol zu verzichten 🤔😂

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Trump will den Notstand ausrufen – aber darf er das überhaupt?

Link zum Artikel

«Gölä ist die falsche Art von Büezer» – Nico bügelt mit dem Berner Rapper Nativ

Link zum Artikel

Samsung, Huawei oder doch Nokia? Diese Android-Handys erhalten am längsten Updates

Link zum Artikel

Sie wollte dieses Kleid kaufen – und brach bei der Lieferung (zu Recht) in Tränen aus

Link zum Artikel

Tsitsipas wirft Federer aus dem Turnier

Link zum Artikel

Genfer Caritas-Lagerleiter vergriff sich an jungen Mädchen

Link zum Artikel

Warum Trump plötzlich die Sowjets verteidigt

Link zum Artikel

«Die toten Hoden» – neue Twitter-Challenge ruiniert die Namen deiner Lieblingsbands

Link zum Artikel

«Familie wird mich töten»: Rahaf auf Flucht aus Saudi-Arabien in Thailand vorerst sicher

Link zum Artikel

Wenn sogar Fox News Trumps Grenz-Lüge anprangert

Link zum Artikel

Das Beste an den Golden Globes? Diese Wasserträgerin

Link zum Artikel

Die bizarre Liebesgeschichte der KZ-Aufseherin, die sich in eine Gefangene verliebte

Link zum Artikel

7 Wahlen hat er analysiert – jetzt meint er: «Das System könnte aus den Fugen geraten»

Link zum Artikel

Sexy Särge oder phallische Felsen – welcher Wandkalender darf's denn sein?

Link zum Artikel

Bellydah: «Diesen Job nennt man ‹Rap-Video-Bitch›»

Link zum Artikel

Kann man wirklich zu lange schlafen?

Link zum Artikel

Der einzige Schweizer auf Mikronesien braut Bier und lebt auf diesem Inselcheln

Link zum Artikel

6 Webseiten, auf denen du dir toll die Zeit totschlagen kannst – klicken auf eigene Gefahr

Link zum Artikel

7 Dinge, die dir bei diesen bekannten Weihnachtsfilmen noch nie aufgefallen sind

Link zum Artikel

Jetzt muss Trump die Börse mehr fürchten als Mueller 

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Linus Luchs 19.09.2018 15:12
    Highlight Highlight Eine Partei, die 49 Millionen Euro veruntreut, kann also in Italien mit der Staatsanwaltschaft einen KOMPROMISS aushandeln und weiterregieren.

    Armes Italien. Wo so viel Korruption und Willkür herrscht, werden noch viele Brücken zusammenbrechen, auch im übertragenen Sinn.

Er verglich schwarze Ministerin mit Affe – Lega-Politiker Calderoli verurteilt

Für seinen Vergleich einer schwarzen Ministerin mit einem Affen vor fünf Jahren ist der rechte italienische Politiker Roberto Calderoli am Montag wegen rassistischer Beschimpfung verurteilt worden. Das Gericht in Bergamo hielt eine eineinhalbjährige Gefängnisstrafe für den Lega-Politiker für gerechtfertigt.

Calderoli hatte im Juli 2013 auf einer Parteiveranstaltung über Italiens damalige Integrationsministerin Cécile Kyenge gesagt, sie erinnere ihn an einen Orang-Utan.

Der 62-Jährige ist einer …

Artikel lesen
Link zum Artikel