International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05518059 The wreck of cruise liner Costa Concordia is towed by five tugboats during its final journey inside the port of Genoa, Italy, 01 September 2016. The cruise liner, which capsized on 13 January 2012 off the Giglio Island, claiming 32 lives, will be scrapped at the dock of ship repairs in the port of Genoa.  EPA/LUCA ZENNARO

Die Überreste des Kreuzfahrtkolosses wurden quer durch den Hafen der Mittelmeerstadt in ein anderes Becken geschleppt. Bild: EPA/ANSA

Wrack der «Costa Concordia» auf der allerletzten Reise 



Das Wrack des Unglücksschiffs «Costa Concordia» ist im Hafen von Genua vor dem endgültigen Verschrotten ein letztes Mal verschoben worden. Die Überreste des Kreuzfahrtkolosses wurden quer durch den Hafen der Mittelmeerstadt in ein anderes Becken geschleppt.

Unheimliche Bilder aus dem Innern der Costa Concordia

Das teilte die zuständige Behörde am Donnerstag mit. Das heikle Manöver sollte mehrere Stunden dauern, da die fünf Schlepper das Schiffswrack nur im Schneckentempo bewegen konnten. Der Schiffsverkehr war für die Dauer der Aktion unterbrochen worden.

80 Prozent wird recycelt

Seit seiner Ankunft in Genua im Juli 2014 war das Schiff bereits mehrmals verschoben worden. In einem ersten Schritt war die Inneneinrichtung entfernt worden, danach arbeiteten monatelang Hunderte Mitarbeiter daran, das Wrack zu zerlegen. Etwa 80 Prozent der Materialien sollen recycelt werden. Der Abbau des noch übrigen Rumpfes ist nun der letzte Schritt des Verschrottens.

Die «Costa Concordia» hatte im Januar 2012 vor der Insel Giglio einen Felsen gerammt und war gekentert. Insgesamt 32 Menschen starben bei dem Unglück. Anschliessend war das Wrack in einer aufwendigen Aktion wieder aufgerichtet und nach Genua gebracht worden, wo es seitdem zerlegt und verschrottet wird. (whr/sda/dpa)

Costa Concordia: die besten Zitate von und über Capitano Schettino

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

China greift durch: Kritischer Verleger festgenommen

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Untergang der «Costa Concordia»

«Es fehlten 30 Sekunden»

Schuld sind immer die anderen. So verteidigt sich Francesco Schettino, vormals Kapitän des gesunkenen Kreuzfahrtschiffes «Costa Concordia» bei seiner letzten Vernehmung. Nur 30 Sekunden hätten ihm gefehlt.

Die Crew soll Schuld sein, dass «Costa Concordia»-Kapitän Francesco Schettino das Schiff nicht retten konnte. Das behauptete der angeklagte Schettino vor Gericht im italienischen Grosseto. Es sei fast gelungen, das Auflaufen auf einen Felsen zu verhindern. «Stellen Sie sich vor, was mit nur 30 Sekunden mehr Zeit hätte gemacht werden können, wenn man mir alle Informationen gegeben hätte», zitiert ihn die Zeitung «Il Tirreno». 

«Wir waren schon fast soweit, die Katastrophe zu verhindern», …

Artikel lesen
Link zum Artikel