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Erdbeben der Stärke 4,7 unweit von Supervulkan bei Neapel

Erdbeben der Stärke 4,7 unweit von Supervulkan bei Neapel

Das Gebiet rund um die süditalienische Grossstadt Neapel ist von einem starken Erdbeben erschüttert worden.
31.07.2026, 22:4231.07.2026, 22:42

Das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie gab die Stärke mit 4,7 an und verortete das Epizentrum in den Phlegräischen Feldern, einem Supervulkan. Aus bestimmten Gegenden gab es Berichte über Schäden und Leichtverletzte.

Pompeii - aerial view of Amphitheatre of Pompeii with Mount Vesuvius in the background. 
Roman amphitheatres. Pompeii.
In der Vesuv-Region kam es zu einem Erdbeben.Bild: shutterstock

Italienische Medien berichteten, es habe sich um das stärkste Beben in der Region seit rund 40 Jahren gehandelt. Die Nachrichtenagentur Ansa meldete, es sei das stärkste Beben seit die Aktivität des Bradyseismus wieder zugenommen hat. Dabei handelt es sich um Hebungen und Senkungen des Bodens, die in den Phlegräischen Feldern seit längerer Zeit beobachtet werden.

Menschen liefen verängstigt auf die Strasse

Das Erdbeben wurde gegen 19.46 Uhr registriert. Die Erschütterung war vor allem rund um die Phlegräischen Felder deutlich zu spüren, aber auch in Neapel sowie auf den Inseln Ischia und Procida. Viele Menschen hätten ihre Häuser verängstigt verlassen und seien auf die Strasse gelaufen, berichteten Medien. Eine Stunde später schreckte ein Nachbeben der Stärke 2,6 die Menschen auf.

Bei der Feuerwehr gingen nach eigenen Angaben mehrere Meldungen über Stromausfälle sowie steckengebliebene Aufzüge ein. Bislang wurden der Einsatzzentrale der Einsturz der Fassade eines Gebäudes in Pozzuoli gemeldet sowie heruntergefallene Gesimse und Putzteile in anderen Gegenden. Menschen wurden dabei jedoch nicht verletzt, wie es von der Feuerwehr hiess.

Phlegräische Felder seit langem im Fokus

Die Phlegräischen Felder – ein Gebiet mit hoher vulkanischer Aktivität – werden seit geraumer Zeit von zahlreichen kleinen sowie teils auch stärkeren Erdbeben heimgesucht. Sie sind Europas grösster aktiver Supervulkan. Supervulkane zeichnen sich durch eine besonders grosse Magmakammer und enorme Gewalt aus: Anders als normale Vulkane explodieren Supervulkane regelrecht. (sda/dpa)

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