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Salvini kocht – Rettungsschiff «Gregoretti» hat trotz Verbot in Sizilien angelegt



Ein Rettungsschiff der italienischen Küstenwache mit mehr als 130 Flüchtlingen an Bord hat nach einem Verbot von Innenminister Matteo Salvini nun doch auf Sizilien angelegt. Die «Gregoretti» legte in der Nacht zum Sonntag im Hafen von Augusta bei Catania an, wie die Regierung in Rom mitteilte. Die Flüchtlinge sollen demnach aber erst an Land gehen dürfen, wenn ihre Aufnahme durch andere EU-Länder geklärt ist.

Am Donnerstagabend hatten Schiffe der italienischen Küstenwache im Mittelmeer rund 140 Migranten gerettet, die mit zwei Schlauchbooten in Libyen losgefahren und in Seenot geraten waren. Am selben Tag hatte sich vor der libyschen Küste eine Flüchtlingstragödie ereignet, bei der vermutlich 110 Menschen ums Leben gekommen sind.

Italian Deputy-Premier and Interior Minister Matteo Salvini attends a meeting at the Viminale Interior Ministry headquarters, in Rome, Wednesday, July 24, 2019. (AP Photo/Gregorio Borgia)

Sprach ein Anlege-Verbot aus für die «Gregoretti»: Matteo Salvini. Bild: AP

Die geretteten Flüchtlinge wurden von dem Rettungsschiff der italienischen Küstenwache aufgenommen. Innenminister Salvini von der rechten Lega-Partei verweigerte der «Gregoretti» aber die Einfahrt in einen italienischen Hafen.

Kurz darauf wurden sechs Flüchtlinge aus medizinischen Gründen von der «Gregoretti» auf die italienische Insel Lampedusa gebracht. Am Samstagabend, als das Schiff schon vor Catania lag, durfte eine schwangere Frau zusammen mit ihrem Mann und ihren zwei kleinen Kindern an Land gehen. Salvini bekräftigte aber, dass die anderen Flüchtlinge erst in Italien von Bord gehen dürften, wenn andere EU-Länder bereit seien, sie aufzunehmen.

Warten auf Antwort der EU

In der Nacht lief die «Gregoretti» dann doch in den militärischen Teil des Hafens von Augusta ein, wie Verkehrsminister Danilo Toninelli am Sonntagmorgen mitteile. Nun warte Italien auf eine Antwort der EU, «weil die Migrationsfrage den ganzen Kontinent betrifft». Journalisten durften den militärischen Teil des Hafens zunächst nicht betreten.

In der EU schwelt seit langem ein Streit über die Verteilung von Migranten, die über das Mittelmeer nach Europa fliehen. Italien verweigert Schiffen mit Flüchtlingen inzwischen die Einfahrt in seine Häfen, solange nicht geklärt ist, welche anderen Staaten die Menschen aufnehmen. Die Schiffe liegen deshalb oft tage- oder wochenlang mit den erschöpften Migranten vor der Küste.

French President Emmanuel Macron gestures as he speaks to the media after a meeting United Nations and European officials with at the Elysee Palace in Paris, France, Monday, July 22, 2019. European ministers have met in Paris seeking unity on how to deal with migrants crossing the Mediterranean Sea. (AP Photo/Michel Euler)
Emmanuel Macron,Filippo Grandi,Antonio Manuel de Carvalho Ferreira Vitorino

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Bild: AP

Nach einem Treffen von EU-Vertretern in Paris am Montag hatte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erklärt, dass 14 EU-Staaten der Umverteilung von Flüchtlingen auf Basis eines «solidarischen Mechanismus» zugestimmt hätten.

Salvini, der an dem Pariser Treffen nicht teilgenommen hatte, reagierte erbost auf die Erklärung. «Italien nimmt keine Befehle entgegen», erklärte er. Macron hatte klargestellt, dass die Migranten weiterhin in Italien an Land gehen müssten. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • DerSegler 29.07.2019 18:48
    Highlight Highlight In den letzten Monaten war es ruhiger im Mittelmeer. ! Kann man sich auch auf den Standpunkt stellen das Carola Rakete eine Mitverantwortung trägt für die erneuten Schiffe die in See stechen. ? Meiner Meinung nach ist die Null Toleranz via Schlauchboot und Schlepper immer noch anzustreben und eine koordiniert Aufnahme via den Herkunftsländern mit Verteilschlüssel in der EU der einzig wahre Weg um den Menschenhandel zu stoppen und Schlepper das Millionengeschäft weg zu nehmen.
  • murrayB 28.07.2019 23:03
    Highlight Highlight Verstehe nicht, weshalb man die geretteten nicht einfach zum Auslaufhafen zurückbringen kann...


    Wir müssen schnellstens unsere Grenzen abdichten, ansonsten werden wir in 100 Jahren halb Afrika bei uns haben...
    • Eh Doch 29.07.2019 08:20
      Highlight Highlight Wir beruhigen uns.
    • Globidobi 29.07.2019 08:52
      Highlight Highlight Das Seerecht sagt, es muss der nächste sichere Hafen angestuert werden. Da vielen Flüchtlingen in Lybien Versklaverei und Folter droht, ist dieses Land nicht sicher. Schau dir doch bitte nochmals die Doku von Strg +F auf YouTube an. Sie hatten das "Glück" auf dem Schiff von Frau Rackette gewesen zu sein.

      Zudem will ich die Flüchtlinge auch nicht bin uns und sie möchten sicher auch nicht hier sein. Daher sollten wir zusammen den Menschen in Afrika eine Zukunft bieten. Weiss nicht wie, aber zusammen finden wir was.
  • Nüübächler 28.07.2019 22:48
    Highlight Highlight Salvini hat recht, warum sollte nur Italien Wirtschaftsflüchtlinge aufnehmen?
  • Satan Claws 28.07.2019 21:39
    Highlight Highlight In der EU leben über eine halbe Milliarde Menschen, was soll da dieses bescheuerte Getue. Schlussendlich sind es doch nur Rassisten.
    • Globidobi 29.07.2019 08:55
      Highlight Highlight Ich verstehe Salvini, mit dem Dublin Abkommen ist das Erstland für den Asylantrag zuständig. Und da Italien am nächsten ist, heisst dies, sie sind für so ca. alle zuständig. Da haben vor ein paar Jahren die Nordstaaten sich gute Voraussetzungen geschaffen. Europa sollte solidarisch sein, bei den Flüchtlingen sieht man, dass sie es nicht ist.
    • murrayB 29.07.2019 12:20
      Highlight Highlight @Satan Claws: Stell dir die Zukunft vor - Ich möchte nicht, dass wir in 100 Jahren eine halbe Milliarde Europäer und eine halbe Milliarde Afrikaner in Europa haben... Jeder der das möchte, kann doch nach Afrika auswandern...
  • Pastaboy 28.07.2019 21:30
    Highlight Highlight Ich war für ein paar Wochen in Süditalien und habe vieles mitbekommen vom ganzen geschehen. Vieles hat mich umgehauen und viele Dinge wusste ich nicht. Die Süditaliener behandeln die Flüchtlinge gut und gehen zu meinen erstaunen sehr freundschaftlich mit ihnen um. Zum Salvini er behandelt die Menschen die eh nichts haben,seien es Italiener oder Flüchtlinge wie Dreck.Die Renten wurden gekürzt und sonstige stumpfsinnige Gesetze zum Nachteil Arme,Kranke und Alte erlassen.Er wurde vom Norden Italiens gewählt.
    Im Süden ist er alles andere als beliebt,darum sieht man ihn da selten.
  • Don Alejandro 28.07.2019 18:12
    Highlight Highlight Der Titel ist irreführend. Ich dachte tatsächlich Salvini würde auf dem Schiff kochen😜
    • Ruedi56 28.07.2019 18:53
      Highlight Highlight Ja wenn er schon am Kochen ist, paar Spaghetti mehr in die Pfanne und die Flüchtlinge zum Essen einladen, oder..
    • Mr.President 28.07.2019 20:12
      Highlight Highlight Der war gut! 👏👏👏 pasta carbonara! Oder Ravioli ;)
    • Basti Spiesser 28.07.2019 23:08
      Highlight Highlight Wahrscheinlich eher Pasta Carola.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herr Ole 28.07.2019 16:35
    Highlight Highlight Bootsminister Salvini, von dem man langsam meinen könnte, dass er die gesamte italienische Regierung ist, sollte lieber mal mit seinen ungarischen und polnischen Kumpels schimpfen, als über diejenigen zu motzen, die tatsächlich an einer Lösung arbeiten, von der Italien profitieren könnte. Aber wenn die Probleme gelöst wären, erhielte er natürlich weniger Wählerstimmen.
  • x4253 28.07.2019 15:46
    Highlight Highlight So oft wie Salvini kocht ist die Pasta aber schon lange nicht mehr al dente....
  • Uglyman 28.07.2019 15:36
    Highlight Highlight Bin kein Freund von Salvinis Politik. Er wurde von den Italienern in demokratischen Wahlen gewählt. Schämen müssen sich die Regierenden in D. FR, die sich in ihre weichen Sessel zurück lehnen, von Solidarität in der EU reden und sich vor Innenpolitischen Kräften fürchten. Schämen müssen sich die Ungarn und die Tschechen weil sie sich hartnäckig gegen die Aufnahme nur weniger Flüchtlingen wehren. 1956 wurden Ungarn und 1968 Tschechen in ganz Europa aufgenommen. Solitarität erfahren und teilen ist halt nicht dasselbe.
    • Cachesito 28.07.2019 18:13
      Highlight Highlight Sie sagen es, er wurde demokratisch gewählt. Das sagt doch ziemlich viel über unser südlichen Nachbar aus.
      Salvini würde ich hier bei uns zur "Persona non grata" erklären. Aber dafür haben unsere super Politiker nicht den Arsch und die Eier wie bei vielen anderem auch nicht.
      Zum Thema Ungarn und Tschechien gebe ich Ihnen zu 1000% Recht. Die haben ihre Geschichte schnell vergessen.
    • Basti Spiesser 28.07.2019 19:18
      Highlight Highlight @Cachesito Italien wurde mit der Flüchtlingsproblematik alleine gelassen. Salvini ist die Antwort.
    • murrayB 28.07.2019 23:05
      Highlight Highlight @Uglyman - es ist ein Unterschied, ob man sich unter Nachbarn hilft oder ob jemand von weit her kommt - von dem her kann man den Tschechen und Ungarn keine Vorwürfe machen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • landre 28.07.2019 15:35
    Highlight Highlight Italien wird also weiterhin auf sublime und somit um so mehr auf eine EU-innenpolitisch perfide Art und Weise von gewissen politischen und administrativen Ämter in Europa erpresst.

    Aber eben, solange sich Mitmenschen oberflächlich und pauschal durch eine Carola Rackete und ein Matteo Salvini unterhaltend und ablenkend spalten lassen, widmen sich ohnehin nur die wenigstens Souverän-innen der Sachlichkeit.
  • qolume 28.07.2019 15:32
    Highlight Highlight Super Doku:
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  • pun 28.07.2019 15:20
    Highlight Highlight Salvini verbietet jetzt der eigenen Küstenwache, Menschen zu retten? Muss die Küstenwache jetzt auch 1 Million € Strafe zahlen? Gibt es eigentlich noch irgendwen ausser salvini in der italienischen Regierung, der noch einen Funken Würde in sich trägt und Salvini mal übers Maul fahren könnte? Dieser Schande für die Menschheit und Verkäufer Italiens an Putins Reime.
    • abmup 28.07.2019 15:36
      Highlight Highlight hmm... eigentlich nicht verständlich aber in gewisserweise nachvollziehbar... wiso wird den nicht gleich kurs auf die umligenden länder genommen ob jetz vor ort warten oder noch weiterreisen... und wiso kann die verteilung nicht volzogen werden da sich ja angeblich andere länder zum verteilschlüssel geeinigt haben... wird den verdacht nicht lis das auch hier gelogen wird in alke richtungen...
    • pun 28.07.2019 20:24
      Highlight Highlight @abmup: also sollte die italienische Küstenwache Gerettete nach Frankreich bringen? ;-)

      Die ganze Diskussion ist völlig absurd. Italien hätten genügend Möglichkeiten, die anderen europäischen Länder zur Aufnahme von Flüchtlingen zu bringen, ohne gegen die Flüchtlinge zu hetzen und deren Tod sehr bewusst und berechnend in Kauf zu nehmen.
    • dontknow 28.07.2019 21:16
      Highlight Highlight @abmup
      Ich bin kein Experte für internationales Seerecht, meine jedoch gelesen zu haben dass du als Kapitän rechtlich verpflichtest bist den nächsten "sicheren" Hafen anzulaufen wenn Personen/Schiffe in Seenot gerettet werden. Schaut man sich nun mal die Weltkarte an und zählt 1+1 zusammen, bleibt den Kapitänen gar nichts anderes übrig als die it. Häfen anzulaufen. Die vor den Küsten Marokkos/Algerien etc. geretteten Personen werden je nach Lage ja auch zurück oder nach Spanien/Portugal gebracht. Auch Salvini kann sich mit seinen Dekreten nicht über geltendes int. Recht stellen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skip Bo 28.07.2019 15:01
    Highlight Highlight "Macron erklärt, dass 14 EU-Staaten der Umverteilung von Flüchtlingen auf Basis eines «solidarischen Mechanismus» zugestimmt hätten." Er hat nicht gesagt, dass Frankreich Flüchtlinge aufnehmen wird. Er hat damit keine Absicht verbunden.

    Nebenbei, Frau Rackete hatte übrigens keine Erlaubnis erhalten mit der Sea watch 3 in einem französischen Hafen anzulegen.
    • schn wiedr 28.07.2019 17:05
      Highlight Highlight frankreich muss immer noch die 20% aus afrika, die bereits im land sind, verdauen.
    • Hüttler 28.07.2019 18:23
      Highlight Highlight @schn wiedr(lich)
      Wieviel Prozent von Afrika hat Frankreich eigentlich kolonialisiert?
      Ich denke es findet grad ein verdauungsprozess Richtung Europa statt (zu recht).
    • Frank Eugster 28.07.2019 18:32
      Highlight Highlight Oh mann wie oft noch?? Die Rettungsleitstelle in Rom weist dem Rettungsschiff einen Hafen zu. Die Crew kann nicht einfach irgendwohin. Der Hafen muss sich auf die Ankunft vorbereiten. Mann, es ist ein Unterschied ob man eine Meinung äussert (z.B
      ich finde die Flüchtlinge gehören nach Lybien geschafft) oder falsche Fakten verbreitet. (z.B. die Seawatch3 hätte auch nach Frankreich fahren können.) einfach versuchen sorgfältig mit den Fakten umzugehen. Verbindlichsten Dank
    Weitere Antworten anzeigen
  • Platon 28.07.2019 14:57
    Highlight Highlight Ich versteh wirklich nicht, was an einem solchen Verteilerschlüssel so schwierig sein soll. Letztendlich geht es ja nur darum, dass alle Länder gleichmässig die Asylverfahren stemmen. Die Mitgliedstaaten können dann selbst immer noch entscheiden, wen sie behalten wollen und wen nicht. Das würde Italien ja extrem zu Gute kommen. Mit der jetzigen Situation hält Salvini das Problem am Leben und zwingt gleichzeitig die Flüchtlinge im Meer zu ertrinken. Soll mir mal einer erklären, inwiefern Populisten dazu gut sind Probleme zu lösen.
    • Rabbi Jussuf 28.07.2019 15:50
      Highlight Highlight Platon
      Du scheinst die Sachlage überhaupt nicht zu verstehen. Wenn die so genannten "Flüchtlinge" in Italien an Land gehen, dann ist Italien für sie verantwortlich und vom Goodwill der anderen Staaten abhängig. Würde ich auch nein sagen. Ganz abgesehen davon, dass die merkwürdige Umverteilung gar nichts bringt , sondern eine echte Lösung verhindert.
    • Skip Bo 28.07.2019 16:10
      Highlight Highlight Das Problem ist nicht die Verteilung von 130 Flüchtlingen. Der Verteilschlüssel muss auch für den Fall von über 50 Mio. Migranten (Migrationswillige, bis zu 35% der Bevölkerung) aus Afrika in den nächsten 10 Jahren und den folgenden Jahrzehnten funktionieren.
      "Die Mitgliedstaaten können dann selbst immer noch entscheiden, wen sie behalten wollen und wen nicht." Es müsste also eine Art Wohnrtspflicht durchgesetzt werden. Wie erklärt man einem Abgewiesenen, dass er in einem anderen EU Land Asyl erhalten hätte?Die Rückschaffungen würden sich im hohen 5-stelligen Bereich bewegen, nicht machbar.

    • Hüttler 28.07.2019 18:27
      Highlight Highlight @Rabbi Jussuf
      Das sind Flüchtlinge und nicht „sogenannte Flüchtlinge“
      Anstand scheint dir ein Fremdwort zu sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ingmarbergman 28.07.2019 14:43
    Highlight Highlight Salvini selbst hat doch gesagt, dass das Land in denen ein Schiff registriert ist, die Flüchtlinge aufnehmen soll..

    Aber eben: ein Rechter der zu seinem Wort steht, ist so real wie Einhörner oder Meerjungfrauen.
  • Input 28.07.2019 14:38
    Highlight Highlight Wenn Salvini derart daran interessiert ist, dass andere EU-Länder die Flüchtingen aufnehmen, müsste er eigentlich in erster Linie Druck auf Länder wie Ungarn machen, die sich weigern diese aufzunehmen. Am das Gegenteil ist der Fall, Salvini und Orban sind dickste Freunde, machen sogar zusammen Wahlkampf bei der Europawahl. Druck gibt es dann gegen die gemässigten Macron und Merkel
    Das lässt einen stark vermuten, dass Salvini die politische Gesinnung wichtiger ist als die Sache.
  • Alteresel 28.07.2019 14:33
    Highlight Highlight Salvini kocht. Spaghetti für die Geretteten?
  • flausch 28.07.2019 14:15
    Highlight Highlight Also kurz gesagt Salvini vordert etwas, nimmt an diesbezüglichen gesprächen nicht teil, beschwehrt sich darüber was beschlossen wird und heult rum weil entscheidungen gefällt werden die ihm nicht passen?
    Konstruktiv wie rechtsradikale Schaumschläger halt so sind.

    Abgesehen davon, nimmt die Guardia Costa ihren job wohl ernster als ihm lieb ist... Könnte dies eventuell etwas damit zu tun haben das sie sich nach dem Rakete Urteil plötzlich wieder gedanken über gesetzmässige Pflichten machen?
  • Basti Spiesser 28.07.2019 14:13
    Highlight Highlight Macron hat gut reden, französische Häfen für Flüchtlinge sperren aber Salvini ist der Böse.
    • bebby 29.07.2019 07:03
      Highlight Highlight Eine Behauptung oder Fakten?
  • Do not lie to mE 28.07.2019 14:11
    Highlight Highlight 25-26.07.19 LEBENSRETTUNG AUF DEM MEER - In nur 2 Tagen und 5 Such- und Rettungsaktionen, retteten die libyschen Küstenwachebehörden 518 Migranten.
    • Chrisiboy 28.07.2019 16:10
      Highlight Highlight Toller Job der Lybischen Küstenwache und die Migranten sind erst noch auf der richtigen Seite des Tümpels. Weiter so!
    • Satan Claws 28.07.2019 16:16
      Highlight Highlight Das ist ein vortrefflicher Wirtschaftzweig. Erst arbeiten die Flüchtlinge in Libyen um sich die überfahrt leisten zu können. Schlepper bezahlen dann die korrupten Behörden um ungestört abzulegen. Oh wunder die libysche Küstenwache sammelt die Leute wieder ein und schickt sie eine weitere Runde in dieses Karussell.
    • Satan Claws 28.07.2019 18:28
      Highlight Highlight @Chrisiboy

      Aus unsicheren Ländern flüchten weil man um das eigene Leben fürchtet und danach in einem festsitzen. Grossartig. Glaubt ihr eigentlich die flüchten weil es gerade Mode ist?
    Weitere Antworten anzeigen
  • piatnik 28.07.2019 14:01
    Highlight Highlight die wahren schlepper geben sich zu erkennen
  • Magnum 28.07.2019 13:58
    Highlight Highlight Der zynische Demagoge Salvini gibt mal wieder den Erpresser - das Druckmittel sind aus Seenot Gerettete, die nicht von Bord gehen dürfen. Dumm nur für das Grossmaul Salvini, dass es diesmal kein Schiff einer ausländischen NGO wie etwa Sea Watch ist, sondern eines der italienischen Küstenwache. Und dumm für Salvini, dass die italienische Küstenwache der Europäischen Menschenrechtskonvention und dem Seerecht verpflichtet ist und diese Verpflichtung auch ernst nimmt.

    Also muss er noch etwas gegen Macron keifen, um sein chauvinistisches Mütchen zu kühlen. Que povero buffone.
    • Rabbi Jussuf 28.07.2019 15:54
      Highlight Highlight Unfug!
      Was hat die EMK mit dem Vorfall zu tun?
    • Magnum 28.07.2019 18:04
      Highlight Highlight 1. Die Pflicht zur Seenotrettung ergibt sich aus menschenrechtlichen Garantien, die so in der EMRK fest gehalten sind.
      2. Italien hat die EMRK unterschrieben.
      3. Für den hetzerischen Unfug bist immer noch DU als Kommentartroll vom Dienst zuständig.

      Tipp: Kurz "Seenotrettung" und "EMRK" googeln. Auch Du hast eine Chance, durch Lernen einen Weg aus dem selbst verschuldeten Unwissen zu finden.

      In diesem Sinne: Informiere Dich, statt rumzupöbeln.

      Quelle: https://sui-generis.ch/article/view/sg.74/722
      Benutzer Bild
    • Rabbi Jussuf 28.07.2019 23:17
      Highlight Highlight Magnum
      Das ist nur wirres ideologisches Geschreibsel. (von dir und der Tante im Link)
      Im Seerecht sind Situationen wie diese nicht vorgesehen. Schon gar nicht, dass man vor Ort sein müsse um allenfalls zu Rettende, die erst noch durch eigene Schuld in Seenot geraten könnten, aufnehmen zu müssen.
      Das Non-Refoulement Prinzip verfängt auch nicht, da die "Geretteten" noch in keinem Land angekommen sind. Und deswegen haben sie auch noch kein Recht auf einen Asylantrag (der sowieso abgelehnt würde, da es sich in praktisch allen Fällen nicht um Flüchtlinge handelt.
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