International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Rassistischer Hintergrund? Mann schiesst in Italien aus Auto auf mehrere Afrikaner

03.02.18, 13:25 03.02.18, 14:58


In der italienischen Stadt Macerata hat ein Mann aus möglicherweise rassistischen Gründen auf Menschen geschossen und mindestens drei afrikanische Migranten verletzt. Der Mann schoss aus dem Autofenster heraus auf zwei junge Afrikaner.

Das berichtete die Zeitung «Corriere della Sera» am Samstag. Einer der Migranten sei dabei verletzt worden. Kurz darauf seien ein weiterer Migrant und eine Afrikanerin angeschossen worden. Es war zunächst unklar, wie schwer ihre Verletzungen waren.

Nach den Schüssen nahm die Polizei einen Verdächtigen fest. Das teilte die Polizei auf Twitter mit.

Bild: EPA/ANSA

Der Bürgermeister von Macerata, Romano Carancini, rief die Bürger auf, in ihren Häusern zu bleiben. «Bleiben Sie bis auf weiteres zuhause. Ein bewaffneter Mann ist mit seinem Auto in der Stadt unterwegs und schiesst um sich», schrieb er auf Facebook.

Die Tat ereignete sich nur wenige Tage, nachdem die zerstückelte Leiche einer 18-jährigen Italienerin in zwei Koffern entdeckt worden war. Ein aus Nigeria stammender Migrant sitzt deshalb in Untersuchungshaft. Macerata liegt etwa 200 Kilometer östlich von Rom. (leo/sda/reu/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

«Schweizer essen Salat anders als Kanadier?» Ja, das tut ihr!

Video: watson/Emily Engkent

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
3
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen

Die Italiener in der Schweiz – eine Geschichte in 5 Akten

Sie sind es, um die es am 12. Februar am meisten geht: Wenn wir über die erleichterte Einbürgerung der dritten Ausländergeneration abstimmen, sind Personen mit italienischen Wurzeln die deutlich grösste Gruppe, die vom Ausgang der Abstimmung betroffen ist. 58 Prozent sind es, mehr als alle anderen Nationalitäten zusammen. 

Heute sind die «Italos» beliebt. Zumal in der Deutschschweiz, wo man auf diesen Schuss mediterraner Lebensfreude, den man wohl nicht zu Unrecht ihrem Einfluss …

Artikel lesen