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In this photo taken May 6, 2016, President Barack Obama speaks in the briefing room of the White House in Washington. There's no cheering at the White House for Donald Trump, but his ascent as the presumptive Republican nominee means a few of President Barack Obama's key achievements could be more likely to survive after he leaves office.  (AP Photo/Carolyn Kaster)

Mit dem Besuch in Hiroshima soll das Engagement gegen Atomwaffen vorangetrieben werden – eine Entschuldigung für die 140'000 Opfer ist nicht vorgesehen. Bild: Carolyn Kaster/AP/KEYSTONE

71 Jahre nach der Bombe: Obama besucht als erster US-Präsident Hiroshima – entschuldigen wird er sich nicht

71 Jahre nach dem Atombomben-Abwurf auf Hiroshima wird erstmals ein amtierender US-Präsident die damals fast völlig vernichtete japanische Stadt besuchen. Eine formelle Entschuldigung für die 140'000 Opfer ist nicht vorgesehen.

11.05.16, 07:38 12.05.16, 08:10


Wie das Weisse Haus am Dienstag mitteilte, wird Präsident Barack Obama am 27. Mai zusammen mit dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe die «historische Visite» abstatten.

Mit dem Besuch wolle Obama sein «fortgesetztes Engagement für Frieden und Sicherheit in einer Welt ohne Atomwaffen» unterstreichen, erklärte Präsidentensprecher Josh Earnest.

Der US-Präsident plant jedoch nicht, in seiner Rede im Friedenspark von Hiroshima eine formelle Entschuldigung für den Atombomben-Abwurf durch die US-Streitkräfte abzugeben, wie aus einem Internet-Eintrag von Earnest hervorgeht.

«Jeder und jede sollte Hiroshima besuchen, und mit ‹jeder› und ‹jede› meine ich ‹jeder› und ‹jede›»

US-Aussenminister John Kerry

Obama werde nicht auf die damalige Entscheidung für den erstmaligen Einsatz der Atombombe eingehen, «sondern eine in die Zukunft gerichtete Version einer gemeinsamen Zukunft» beschreiben, schrieb der Sprecher des Weissen Hauses in seinem Blog.

Zwei Bomben – über 200'000 Tote

Die US-Streitkräfte hatten mit ihren Atombomben-Abwürfen über Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945 Japan zur Kapitulation im Zweiten Weltkrieg gezwungen. In Hiroshima wurden 140'000 Menschen durch die Bombe getötet, in Nagasaki 74'000 Menschen.

70 Jahre Atombombenabwurf auf Hiroshima

Bis heute ist umstritten, ob der Atombomben-Einsatz nötig war, um Japan zur raschen Kapitulation zu zwingen. In den USA, wo viele den Abwurf der Bomben in der historischen Rückschau für gerechtfertigt halten, ist Obamas Visite innenpolitisch heikel.

Der Besuch kommt zudem zu einem besonders sensiblen Zeitpunkt, da im Dezember der 75. Jahrestag des japanischen Angriffs auf den US-Stützpunkt Pearl Harbor auf Hawaii begangen wird, der den Kriegseintritt der USA auslöste.

Anfang April hatte John Kerry als erster Aussenminister der USA das Mahnmal zum Atombomben-Abwurf in Hiroshima besucht. Er zeigte sich damals «tief bewegt» und beschrieb die Exponate als eine Erfahrung, «die einem den Magen umdreht». Kerry betonte damals: «Jeder und jede sollte Hiroshima besuchen, und mit ‹jeder› und ‹jede› meine ich ‹jeder› und ‹jede›» – und heizte so die Spekulationen über einen bevorstehenden Besuch Obamas an.

epa05297835 (FILE) A file image dated 06 August 2015 shows doves flying up over the atomic bomb dome during the peace memorial ceremony marking the 70th anniversary of the atomic bombing at Hiroshima Peace Memorial Park in Hiroshima, Hiroshima Prefecture, Japan. US President Barack Obama will make the first visit to Hiroshima as US president on 27 May 2016, the Japanese Foreign Ministry announced on 10 May 2016.  EPA/KIMIMASA MAYAMA

Atombomben-Mahnmal in Hiroshima.
Bild: KIMIMASA MAYAMA/EPA/KEYSTONE

2009 hatte es seitens der Obama-Administration bereits erste Anläufe gegeben. Damals war ein Besuch jedoch von japanischer Seite noch als «zu früh» zurückgewiesen worden. Der spätere US-Präsident Richard Nixon hatte Hiroshima vor seiner Amtszeit besucht, Jimmy Carter nach seinem Ausscheiden aus dem Oval Office.

FILE - In this May 25, 1984 file photo, guided by then-Hiroshima Mayor Takeshi Araki, former President Jimmy Carter carries a wreath to place at the memorial cenotaph, a monument that contains the names of those who died in the 1945 atomic bombing of Hiroshima, western Japan. In a moment seven decades in the making, President Barack Obama this month will become the first sitting American president to visit Hiroshima, where the U.S. dropped an atomic bomb during World War II, decimating a city and exploding the world into the Atomic Age.  (AP Photo/Katsumi Kasahara, File)

Jimmy Carter als ex-Präsident 1984 in Hiroshima. Bild: Katsumi Kasahara/AP/KEYSTONE

Gemeinsame Interessen

Der Besuch des US-Präsidenten in Hiroshima wird sich an seine Teilnahme am Gipfel der sieben führenden Industriestaaten (G7) am 26. und 27. Mai in der japanischen Region Ise-Shima anschliessen.

Japan und die USA haben in Asien neben wirtschaftlichen auch gemeinsame sicherheitspolitische Interessen. Chinas Ansprüche im chinesischen Meer könnten ein Thema der Gespräche zwischen Obama und Abe genauso sein wie die undurchsichtige Situation in Nordkorea, wo in Machthaber Kim Jong Un eine atomare Bedrohung gesehen wird.

Bevor Obama japanischen Boden betritt, wird er seine Asien-Reise beim einstigen Kriegsgegner in Vietnam starten. Dort solle es bei Gesprächen mit der vietnamesischen Führung um den Ausbau der bilateralen Beziehungen gehen, hiess es weiter. In Hanoi werde er eine Rede zum Verhältnis der USA und Vietnams halten. (wst/si/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Blaumeise 17.05.2016 12:08
    Highlight Die USA verkürzten mit dem Einsatz der Atombomben in Japan den Krieg. Das hat in Japan ein Vielfaches mehr an Leben gerettet, als die Bomben an Menschenleben gekostet haben.
    Dafür müssen die USA sich nun wirklich nicht entschuldigen.
    Übrigens hat Japan den Krieg gegen die USA angefangen mit der Bombardierung von Pearl Harbor.
    2 1 Melden
  • Kramer 11.05.2016 20:37
    Highlight Das ist ein grosser Schritt, Obama wird definitiv als grosser Präsident in die Geschichte eingehen. Er hat vieles bewegt, und dieser Besuch ist etwas, das schon lange Überfällig war.
    Die Entschuldigung wird nie kommen; das ist auch nicht so wichtig, es gäbe viele Länder die sich für alles mögliche entschuldigen sollten.
    1 4 Melden
  • murphyslaw 11.05.2016 11:10
    Highlight Sie haben sich auch nie dafür entschuldigt was sie in Vietnam angerichtet haben...
    15 2 Melden
    • Erdling.Nik 11.05.2016 17:09
      Highlight Solange sie die alleinige Supermacht auf der Erde sind, werden sie das auch nie tun. Für sie waren 99 % ihrer politischen und wirtschaftlichen Tätigkeiten seit 1776 richtig. Kritik an der eigenen Politik gibt es selten. Und wenn es sie mal gibt, dann wird sie nicht ernst genommen, als sozilistisch abgestempelt oder sonst lächerlich gemacht.
      7 1 Melden
  • joda 11.05.2016 11:06
    Highlight ich war im letzten jahr dort. es ist eine tolle stadt. respekt an die japaner.

    auch das friedensdenkmal ist schön. jeder sollte es mal gesehen haben. da stimme ich zu.

    9 1 Melden
  • Stachanowist 11.05.2016 10:06
    Highlight Vielleicht hätten die USA einfach mal eine Atombombe in der japanischen Pampa runterlassen müssen statt sofort über zwei Grossstädten. Hätte Japan dann immer noch nicht kapituliert, hätte man das atomare Mega-Massaker ja immer noch anrichten können.

    Der Hauptgrund für den Abwurf ist ziemlich offensichtlich. Die USA wollten den Krieg so schnell wie möglich gewinnen, damit die UdSSR - die in der Mandschurei gegen Japan bereits erfolgreich Krieg führte zu diesem Zeitpunkt - nicht noch weiter vorrücken konnte und keine Mitsprache erhalten würde bei der Gestaltung Nachkriegs-Japans.
    10 1 Melden
    • fabianhutter 11.05.2016 11:12
      Highlight Die USA hatten zu dem Zeitpunkt genau 3 Atombomben gebaut. Eine wurde in der Wüste NewMexico zu Testzwecken gesprengt. Das heisst es blieben noch zwei, diese wollten sie nicht "verschwenden" da die herstellung weiterer Atombomben noch einige Monate in Anspruch genommen hätte. Und über die Sprengkraft konnte auch nur spekuliert werden, da die Bomben von Hiroshima und Nagasaki von anderer Bauart waren, als die von NewMexico.
      4 4 Melden
    • Stachanowist 11.05.2016 14:34
      Highlight Offensichtlich hatten die USA ja zwei dieser Dinger. Also warum nicht eine in der Pampa abwerfen, die zweite dann bei Nichtkapitulation zwei Wochen später über einer Stadt? Ach ja, eine Bombe ist ja "verschwendet", wenn man sie nicht zur Vernichtung zehntausender Menschenleben einsetzen kann.

      Zynismus beiseite. Dass die Amis unbedingt beide Bomben über dicht besiedeltem Gebiet abwerfen wollten, lag vor allem daran, dass die Nagasaki-Bombe eine andere Konstruktionsweise hatte und Japan im Spätsommer 1945 einfach das perfekte Labor für einen solchen Real-Life-Test war.
      5 1 Melden
    • Blaumeise 17.05.2016 12:02
      Highlight Offenbar hatten die erfolgreichen Atombombentests in den U.S.A. Kaiser Hiroito nicht einschüchtern können. Ein Abwurf über unbesiedeltem oder wenig besiedeltem Gebiet hätte von der japanischen Regierung leicht verleugnet oder bagatellisiert werden können und hätte dann keine kriegsverkürzende Wirkung gehabt. Es war logisch richtig, sie in einer Stadt, aber nicht der Hauptstadt zu zünden. Die Vernichtung der Hauptstadt hätte zu einer Zersplitterung der bestehenden Machtstruktur geführt und eine funktionierende Kapitulation verunmöglicht, sprich den Krieg nicht verkürzt.
      0 0 Melden
  • Menel 11.05.2016 09:56
    Highlight Das Jimmy Carter als ex-Präsident Hiroshima besucht, überrascht mich nicht. Er war einer der besten Präsidenten, die die USA jemals hatten.
    Hätte er eine 2. Amtsperiode erhalten, sähe die Welt heute ganz anders aus.
    19 7 Melden
    • Erdling.Nik 11.05.2016 17:13
      Highlight Was hat er denn alles so gemacht?
      2 2 Melden
  • Hayek1902 11.05.2016 09:30
    Highlight Bevor sich die USA bei den Japanern für die Atombombe(n) entschuldigen müssen, sollten sich die Japaner für ihre Greueltaten an den Chinesen entschuldigen oder diese wenigstens in den eigenen Schulbüchern behandeln. Die Japaner sind nicht die Opfer im 2. WK und deshalb in der "Entschuldigungshackordnung" zu unterst. Aber allgemein: Was nützt mir eine Entschuldigung von den Enkeln der Täter?
    17 27 Melden
    • Luca Andrea 11.05.2016 09:50
      Highlight eine entschuldigung ist immer der erste schritt für einen neuanfang. darf aber nicht an bedingungen geknäüft sein.
      23 1 Melden
    • Hayek1902 11.05.2016 10:56
      Highlight Das war auch nicht als eine Art Checkliste gemeint, sondern eher meine moralische Sicht der Dinge. Ich finde z.B. die erste Atombombe kein Grund, sich zu entschuldigen. Sie hat sehr wahrscheinlich mehr Leute gerettet als getötet und den Krieg massiv verkürzt, ich sehe das utilitaristisch. Die zweite war nicht mehr nötig und einfach nur ein Kriegsverbrechen. Nichts desto Trotz finde ich, dass wenn schon Japan endlich den ersten Schritt macht. Das ist längst überfällig und sorgt immer noch für diplomatische Verstimmung.
      1 6 Melden
    • Erdling.Nik 11.05.2016 17:15
      Highlight Utilitaristisch? Das ist inhuman, abscheulich, grausam und menschenverachtend. Das wollte ich hier ergänzen...
      2 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • joséklopp 11.05.2016 09:23
    Highlight Man muss den Atombombenwurf a) in seinen historischen Kontext einordnen und b) sich den historischen Narrativ vergegenwärtigen. Als Analogie: der Bombenkrieg auf Deutschland kostete auch hunderttausende ihr Leben - entschuldigen tut man sich dafür auch nicht - und es ist verständlich warum (Coventry etc.)
    Übrigens gilt es als ziemlich wahrscheinlich, dass weit mehr Menschen gestorben wären, wenn die Bombe nicht abgeworfen worden wäre. Deshalb wäre eine Entschuldigung für viele Amerikaner eine Verhöhnung aller jener Soldaten, die im blutigen Pazifikkrieg gestorben sind.
    18 25 Melden
    • Ismiregal 11.05.2016 09:45
      Highlight Dieser historische Kontext von dem sie sprechen ist aber umstritten, wenn nicht sogar überholt. Die Japaner standen schon kurz vor der Kapitulation. Sie waren zu dem Zeitpunkt schon wirtschaftlich am Boden. Es hätte bestimmt andere Mittel gegeben sie zu besiegen. Nichts rechtfertigt den Einsatz einer Atombombe. Auch im nachhinein nicht.
      25 8 Melden
    • Luca Andrea 11.05.2016 09:50
      Highlight wegen der strahlenopfer und den folgen bis in mehrere generationen danach finde ich es schlimmer als wenn es "nur" todesopfer gegeben hätte. fakt bleibt, dass die bombe sehr schlimm war. dafür sollte man sich entschuldigen.
      19 5 Melden
    • Timmy :D 11.05.2016 09:55
      Highlight Gibt es nicht in jedem Krieg mehr Todesopfer ohne den Einsatz einer Nuklearbombe? Dies ist aber keine Rechtfertigung, eine ganze Stadt in einem Wimpernschlag zu pulverisieren und die Umgebung radioaktiv zu verseuchen, welches Jahrzehnte nach einer Kapitulation noch zu Schäden führt.
      15 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • SVRN5774 11.05.2016 09:15
    Highlight Und auch, wenn er sich entschuldigen würde, was dann? Ist dann alles wieder heile. Leben dann die Opfer? Nix passiert. Ausserdem ist es nicht seine persönliche Schuld.
    Soll ich mich jetzt auch an alle rothaarige entschuldigen, weil sie in derMittelalter gefoltert wurden?
    10 13 Melden
    • Erdling.Nik 11.05.2016 17:18
      Highlight Er repräsentiert den US-amerikanischen Staat, war einverstanden, als er sich dafür 2008 zur Wahl stellte. Dieses Amt hat Rechte und Pflichten. Man ist dann nicht mehr nur eine Privatperson. Reue zeigen, wäre das mindeste, was man einem treuen Bündnispartner entgegenbringen könnte.
      3 0 Melden
  • Stefan.Alex.H 11.05.2016 09:12
    Highlight Eine Welt ohne Atombomben. Japan hat keine, die USA fast 2000 Stück. Die Rede dort trägt sicher zur Abrüstung bei, genau. Er war jahrelang Präsident der Nation, die die meisten Atombomben besitzt. Hätte ja mal in dem Land, in dem er Präsident ist, was bewirken können. Abrüstung? Von wegen. Entwickelt die USA nicht zusammen mit GB immer wieder neue Bomben? Heuchelei vom Feinsten.
    15 4 Melden
  • Olaf! 11.05.2016 08:51
    Highlight Wieso sollte er sich dafür entschuldigen? Haben sich die Japaner bei den Ländern deren Einwohner die sie gefoltert und vergewaltigt haben entschuldigt oder die Alliierten bei den Deutschen für die Zivilisten welche weggebombt wurden? Wenn man sich die zivilen Opferzahlen ansieht sind die Japaner noch gut weggekommen.
    10 17 Melden
  • leu84 11.05.2016 08:34
    Highlight Jeder soll Hiroshima besuchen und sehen, was eine Atombombe Baujahr 1945 anrichten kann oder was die USA angerichtet hat
    41 7 Melden
    • Olaf! 11.05.2016 08:52
      Highlight Ja immer die bösen Amis. Hier https://de.wikipedia.org/wiki/Japanische_Kriegsverbrechen_im_Zweiten_Weltkrieg
      können Sie mal sehen was die Japaner angerichtet haben.
      8 19 Melden
    • Fabio74 11.05.2016 08:56
      Highlight Ja aber... Es gibt unzählige Dinge die es wert sind anzuschauen, was der Mensch anderen antut.
      7 1 Melden
    • Olaf! 11.05.2016 10:47
      Highlight Es war der zweite Weltkrieg, es wurden in vielen Ländern Menschen von anderen Ländern getötet, da sie im Krieg waren. Es verlangt auch niemand das jedes dieser Länder sich bei den anderen Ländern entschuldigt.
      2 5 Melden
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  • Gantii 11.05.2016 07:57
    Highlight lächerlich. der typ heisst den abwurf gut und hat n'friedensnobelpreis 🙌🏼
    26 53 Melden
    • Hoppla! 11.05.2016 09:48
      Highlight Im ernst? Heisst das, dass man etwas gutheisst wenn man sich nicht entschuldigt?

      Ansichten gibt's! :-/
      10 7 Melden
    • Timmy :D 11.05.2016 09:59
      Highlight Danach war in den beiden Städten Frieden, nicht? Wo kein Leben, da kein Streit.
      3 2 Melden
  • Scaros_2 11.05.2016 07:56
    Highlight Ich verstehe auch nicht warum sich ein Präsident 71 Jahre nach eine Aktion sich dafür entschuldigen soll was Menschen entschieden haben - 17 Jahre vor seiner Geburt überhaupt. Natürlich war es schlimm usw. alles richtig aber eben. Obama schaut nach vorne und nicht Zurück und hat sozusagen damit abgeschlossen. Geschichte ist Geschichte - war sie schlimm? Ja, muss man sich dafür rechtfertigen? Ich finde nicht.
    49 23 Melden
    • Stachanowist 11.05.2016 09:12
      Highlight Obama ist nicht einfach eine Privatperson. Wenn er sich entschuldigt, tut er dies als Präsident der USA, nicht als Barack Obama.

      Die Witwer in Hiroshima oder die bis heute oft verkrüppelt geborenen Kinder in Nagasaki - für sie ist es weniger leicht, dieses Verbrechen einfach als Vergangenheit ins Archiv zu verbannen. Geschichte kann bittere Gegenwart sein.
      18 2 Melden
    • Luca Brasi 11.05.2016 09:29
      Highlight Er ist das Staatsoberhaupt des Landes, das sich noch nie dafür entschuldigt hat, dass man über 100'000 japanische Zivilisten in den Tod schickte und die Gegenden atomar verseucht hat. Wieso kommt er dann überhaupt nach Hiroshima? Grosse Staatsmänner wie Willy Brandt hatten Zeichen gesetzt und ein Geschichtsbewusstsein an den Tag gelegt, auch gegen Widerstände aus den Oppositionsreihen. Die Opfer von Hiroshima hätten besseres verdient. Aber Fingerspitzengefühl ist wohl in der heutigen "mir doch egal"-Gesellschaft nicht mehr gefragt.
      19 6 Melden
    • Erdling.Nik 11.05.2016 09:38
      Highlight Ich finde eben schon. Ein Beispiel: Die Türkei verübte Anfang des 20. Jahrhunderts einen Genozid an dem Armeniern. Will man da keine Reue und Entschuldigung von türkischer Seite?
      13 4 Melden
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Schweizer Firmen spenden 1,7 Millionen an Trumps Partei

Tochterfirmen hiesiger Konzerne spenden bei den Zwischenwahlen für beide Parteien. Allein die Lobbygruppe der UBS hat im Wahlzyklus 2018 bis Ende September eine Million Dollar an amerikanische Politiker gespendet.

Die amerikanischen Gesetze sind eigentlich glasklar. Ausländische Personen, seien es Individuen oder Firmen, dürfen sich nicht finanziell im Wahlkampf engagieren. Wer gegen diese Auflage verstösst, gerät schnell ins Visier der Strafverfolgungsbehörden. Doch es gibt Schlupflöcher.

US-Tochtergesellschaften von ausländischen Konzernen etwa dürfen bei ihren Mitarbeitern Spenden einsammeln und an Politiker verteilen. Bedingung ist: Das Geld muss von US-Bürgern stammen. Und nur US-Bürger dürfen …

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