International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Messerstecher tötet Mann in Zug bei Tokio

10.06.18, 11:03 10.06.18, 11:42


Ein Mann in Japan hat in einem Hochgeschwindigkeitszug mit einem Messer auf Mitreisende eingestochen. Ein 38-Jähriger starb später an seinen Verletzungen im Spital, wie japanische Medien am Sonntag unter Berufung auf die Polizei berichteten. Zwei Frauen wurden schwer verletzt.

Die Bahn legte demnach einen Nothalt ein, kurz nachdem der Zug Tokio verlassen hatte. Die Polizei nahm einen 22-jährigen Arbeitslosen fest. Das Tatmotiv war zunächst unklar. Der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo zufolge, gab der Verdächtige an, frustriert zu sein.

Den Angaben zufolge war der Zug am Samstagabend auf dem Weg nach Osaka rund 500 Kilometer südwestlich von der Hauptstadt Tokio, als der bewaffnete Mann anfing, auf Passagiere einzustechen. Ein Mitreisender habe die Polizei per Notruf informiert und gesagt, es sei eine mit einem Messer hantierende Person an Bord des Zugs, Menschen würden bluten. Zum Tatzeitpunkt befanden sich demnach rund 880 Reisende in dem Zug.

Nach Angaben der Polizei wurden die Opfer mit Stichen im Hals und anderen Körperteilen ins Spital gebracht, wo der 38-Jährige ans seinen Verletzungen starb. Nach der Tat seien in dem Abteil, wo der Täter gewütet hatte, zwei Messer gefunden worden.

Psychische Probleme?

Dem Kyodo-Bericht zufolge könnte der mutmassliche Täter psychische Probleme gehabt haben. «Ich habe mir immer Sorgen um ihn gemacht», zitiert die Nachrichtenagentur eine 81-Jährige, bei der sich um eine Verwandte des Verdächtigen handeln soll.

Der junge Mann hatte demnach zeitweise bei der Frau in Okazaki in Mitteljapan gelebt. Er sei wegen eines psychischen Leidens im Spital behandelt worden, sagte sie der Agentur. Später habe er eine Arbeit gefunden und sei bei ihr ausgezogen. Nach eigenen Angaben hatte die Frau immer wieder versucht, den Mann über sein Handy zu erreichen, aber keinen Erfolg gehabt. (sda/dpa)

Die «Sakura»-Zeit bringt die Touristen nach Japan

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

«Die Frage ist nur noch: Wann haben wir die Schmerzgrenze erreicht?»

So (böse) freuen sich Eltern, dass die Kinder wieder in die Schule müssen

In Liverpool muss Schnäppchen-Shaqiri beweisen, dass er der Königstransfer ist

Blutgräfin Báthory, die ungarische Serienmörderin

Aufgepasst, Männer! So vermeidet ihr «mansplaining»

Ronaldo verzückt die neuen Teamkollegen: «Es ist gar nicht möglich, mit ihm mitzuhalten»

Bauern wie zu Gotthelfs Zeiten? Per Initiative ins landwirtschaftliche Idyll

Nach Rausschmiss von «Guardians of the Galaxy»-Regisseur: Darsteller droht Disney

Blochers Zeitungsimperium druckt seinen eigenen Artikel gegen «fremde Richter»

Hipster-Bärte bedrohen die Rasierklingen-Industrie

Wie die Migros das Label-Chaos beseitigen will – und dafür kritisiert wird

So viel Geld macht Ferrari pro Auto – und so viel legt Tesla drauf

Die Erde ist bei Google Maps keine flache Scheibe mehr – das ist wichtiger, als du denkst

18 lustige Fails, die dich alles um dich herum vergessen lassen

Scheidungen sind out – und das hat seine Gründe

«Ich habe keine devote Ausstrahlung»: Tonia Maria Zindel über MeToo, Tod und Rätoromanisch

Wie das Geschwür am Hintern des Sonnenkönigs zum Trend wurde

Das sagt Osama Bin Ladens Mutter über ihren Sohn, den Terrorfürsten

Sie waren vor 10 Jahren unsere grössten Hoffnungen – das wurde aus ihnen

Die 8 grössten Kraftwerke zeigen das riesige Potential von erneuerbaren Energien

7 Mehrtageswanderungen, die sich richtig lohnen 

präsentiert von

Endlich «Weltklasse»: Wie Schalkes Max Meyer bei Crystal Palace statt Barça landete

Bruthitze und Megadürre –  Die Katastrophe von 1540 war schlimmer als der Hitzesommer 2003

Die Frau, die weltbekannt wurde, ohne es zu wissen

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Stoppt die Curry-Flut! Baut mehr Reisdämme!

Ein weiteres Beispiel aus dem Land der frivolen Küchen-Exzentrik, Japan: Dort servieren Aussichts-Restaurants bei Staudämmen die Spezialität damukare, ein Curry-Gericht mit Reis. Bei damukare wird der Reis zum Staudamm geformt, um die trockenen Zutaten vor den zerstörerischen Fluten der Curry-Leckereien zu schützen. Die Spezialität soll erstmals 1965 kreiert worden sein, wurde aber erst Ende der 2000er-Jahre zum Trend.

(obi)

Artikel lesen