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WikiLeaks founder Julian Assange gestures during a news conference at the Ecuadorian embassy in central London, Britain, in this August 18, 2014 file photo. Swedish prosecutors said on Thursday they had dropped investigations into allegations of sexual assault made in 2010 against WikiLeaks founder Julian Assange because they had run out of time to bring charges. Prosecutors said they would continue with investigations over a further allegation of rape against Assange, also made in 2010. REUTERS/John Stillwell/pool

Der Wikileaks-Gründer sitzt seit mehr als drei Jahren in der ecuadorianischen Botschaft in London. Bild: POOL/REUTERS

Julian Assange: «Ich fürchte mich vor einer Ermordung»



Wikileaks-Gründer Julian Assange hat Angst, ermordet zu werden. Er gehe aus Furcht vor einem Anschlag selten auf den Balkon der Botschaft. Dies sagte er in einem Interview des Magazins der Zeitung The Times (Paywall). Seit drei Jahren fehle es ihm an Sonnenlicht und frischer Luft. 

Der Australier sitzt seit mehr als drei Jahren in der ecuadorianischen Botschaft in London fest. Er entzieht sich damit einem in Schweden erwirkten EU-weiten Haftbefehl wegen des Verdachts auf Sexualstraftaten. 

In der nächsten Woche soll es Medienberichten zufolge zu Gesprächen zwischen Schweden und Ecuador kommen. Assange soll im August 2010 in Schweden zwei Frauen sexuell belästigt und in einem Fall vergewaltigt haben. Er selbst bestreitet die Taten und vermutet einen Komplott, der letztlich zu seiner Auslieferung an die USA führen soll. (egg)

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