International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this May 10, 2013 file photo, Guatemala's former dictator Jose Efrain Rios Montt wears headphones as he listens to the verdict in his genocide trial in Guatemala City. A Guatemalan court has ruled that Rios Montt be hospitalized for medical and psychological evaluation to determine if he is fit to stand trial. The 89-year-old former general faces charges of genocide for the killing of 1,771 Mayan Ixil people by security forces during his 1982-83 regime. He was convicted in 2013 and sentenced to 80 years, but the verdict was overturned and a new trial ordered. (AP Photo/Moises Castilo, File)

Efraín Ríos Montt. Bild: Moises Castillo/AP/KEYSTONE

Prozessfähigkeit von Guatemalas Ex-Diktator Efraín Ríos Montt wird untersucht 



Nach einem wochenlangen Rechtsstreit wird die Prozessfähigkeit des früheren guatemaltekischen Machthabers Efraín Ríos Montt in einer Privatklinik geprüft. Der gesundheitlich angeschlagene 89-Jährige wurde am Dienstag in das Hospital Los Pinos gebracht. Mit Rechtsmitteln hatten seine Anwälte zuvor verhindert, dass er in eine staatliche Psychiatrie eingewiesen wird. In der Privatklinik soll nun Ríos Montts geistiger Zustand untersucht werden.

Ríos Montt war 2013 wegen Völkermordes und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu 80 Jahren Haft verurteilt worden. Er soll unter anderem für den Mord an 1771 Indios vom Volk der Ixil im Norden des Landes verantwortlich sein. Aufgrund von Verfahrensfehlern wurde der Schuldspruch wenige Tage später jedoch wieder aufgehoben.

Der neue Prozess war gleich zu Beginn vor drei Wochen erneut ins Stocken geraten, weil das staatliche Forensik-Institut den Ex-Diktator für dement und verhandlungsunfähig erklärt hatte. Auf Anordnung des Gerichts soll die Diagnose nun von anderen Medizinern überprüft werden. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

6 Satellitenbilder, die Beiruts Hafen vor und nach der Explosion zeigen

Die verheerende Explosion in Beiruts Hafen verursachte massive Zerstörung. Satellitenbilder von vor bzw. nach der Explosion zeigen die Auswirkungen auf die Hauptstadt des Libanon.

Nach der zerstörerischen Explosion in Beirut mit mehr als 130 Toten und Tausenden Verletzten geht die Suche nach der Ursache der Detonation weiter. Eine Untersuchungskommission der Regierung soll dem Kabinett innerhalb von fünf Tagen einen ersten Bericht vorlegen.

>> Explosion in Beirut: Alle News aus dem Libanon im Liveticker.

Wie heftig das Gebiet rund um den Hafen zerstört wurde, zeigen die folgenden Satellitenbilder eindrücklich:

Artikel lesen
Link zum Artikel