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Gefängniswärter schliefen ein: Die 4 neusten Entwicklungen in der Causa Epstein



In der Causa Epstein kommt immer mehr ans Licht:

Gefängnisdirektor versetzt

Das US-Justizministerium zieht aus dem Tod des US-Unternehmers Jeffrey Epstein in einer New Yorker Gefängniszelle Konsequenzen. Der Direktor der Haftanstalt wird auf Veranlassung von Minister William Barr während der laufenden Untersuchungen versetzt.

Wärter schliefen während der Arbeit

Die beiden Wärter, die den Milliardär Jeffrey Epstein in seiner Gefängniszelle in seiner Todesnacht beaufsichtigen sollten, schliefen laut einem Medienbericht während der Arbeit. Statt wie vorgeschrieben alle 30 Minuten nach dem Inhaftierten zu schauen, seien die beiden Beamten in der Gefängniseinheit Epsteins eingeschlafen und hätten dessen Zustand für rund drei Stunden nicht kontrolliert, berichtete die «New York Times» am Dienstag (Ortszeit) unter Berufung auf Ermittlungs- und Gefängnisbeamte.

Epstein nahm sich mutmasslich in dieser Zeit das Leben. Er wurde von Mitarbeitern der Haftanstalt am Samstagmorgen gefunden und später in einem Krankenhaus für tot erklärt.

Wärter sollen Unterlagen gefälscht haben

Die mit der Aufsicht über US-Milliardär Jeffrey Epstein beauftragten Gefängniswärter werden laut Ermittlerkreisen verdächtigt, Unterlagen über die Kontrollgänge gefälscht zu haben. Dies sollen Videos von Überwachungskameras aus der Anstalt in New York beweisen.

Die Filmaufnahmen zeigen der anonymen Quelle zufolge, dass die Wärter keinen der in den Dokumenten verzeichneten Kontrollgänge durchgeführt haben. Laut den Richtlinien hätten die Wärter alle 30 Minuten nach Epstein sehen müssen, was Ermittlern zufolge aber in der Nacht von Epsteins Tod während mehrerer Stunden nicht geschehen war.

Einer der Wärter ist nach Informationen der Nachrichtenagentur AP kein Vollzugsbeamter. Beide Wärter wurden beurlaubt, teilte das Justizministerium am Dienstag mit, der Direktor wurde vorübergehend versetzt.

Sowohl das FBI als auch das Justizministerium untersuchen Epsteins Tod. Der US-Milliardär war am Samstag in seiner Gefängniszelle tot aufgefunden worden. Das Gefängnis geht von Suizid aus. Epstein wurde sexueller Missbrauch Minderjähriger sowie Zwangsprostitution vorgeworfen. Er wartete im Gefängnis auf den Prozessbeginn.

Trump spielt Verschwörungstheorie herunter

Derweil spielt US-Präsident Donald Trump die Verbreitung einer Verschwörungstheorie zum Fall Epstein herunter. Am Samstag retweete Trump eine Nachricht, die den Ex-Präsidenten Bill Clinton mit dem Tod von Epstein in Verbindung brachte. Er habe den Tweet eines hoch angesehenen konservativen Experten und grossen Trump-Fans verbreitet, sagte Trump gegenüber Journalisten. «Das war ein Retweet, das war nicht von mir, das war von ihm.» Ob Epsteins Tod mit Clinton in Verbindung gebracht werden könne, wisse er nicht, so der Präsident.

Hintergrund

Der in elitären Kreisen bestens vernetzte Geschäftsmann Epstein soll sich am Wochenende in dem New Yorker Gefängnis umgebracht haben. Er wurde dort von Mitarbeitern der Haftanstalt gefunden und in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde er schliesslich für tot erklärt. US-Justizminister Barr hatte «schwere Unregelmässigkeiten» in der Haftanstalt beklagt und eine gründliche Untersuchung des Falles angekündigt.

Medienberichten zufolge hielten die Wachen nicht die vorgeschriebenen Richtlinien ein, alle 30 Minuten nach dem 66-Jährigen zu schauen. Auch habe der schwerreiche Ex-Investmentbanker trotz eines offenbar vorangegangenen Suizidversuchs nur eine Zeit lang unter besonderer Beobachtung wegen möglicher Wiederholungsgefahr gestanden.

Die Staatsanwaltschaft in New York warf Epstein vor, Dutzende minderjährige Mädchen missbraucht zu haben. Der Geschäftsmann habe zwischen 2002 und 2005 in New York und Florida einen illegalen Sexhandelsring aufgebaut, hiess es in der Anklageschrift. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Zufallsgenerator 15.08.2019 11:09
    Highlight Highlight Ach, Zufälle gibts... 2 Wärter schlafen beide zusammen plötzlich ein, zufällig schlafen beide für 3 h durch, genau in dieser Zeit begeht Epstein "Suizid". Ich wette, dass zufälligerweise in der Zeit auch gerade die im Artikel beschriebene Flurkamera einen Defekt hatte, rein zufällig natürlich. Genauso wie das gerochene Zungenbein, rein zufällig gebrochen bei der "Selbst"strangulation...
  • ItsMee 14.08.2019 14:56
    Highlight Highlight "Geschlafen"
    Oder ggf. zum schlafen gebracht ? ... ich meine, es ist ja relativ bekannt dass die USA ab und zu die Tatsachen so biegt wie es ihnen am besten passt ...

  • Gawayn 14.08.2019 13:47
    Highlight Highlight Also was weiss man genaues?
    Aufallend wenig

    Eindeutig steht nirgends, wie der sich wirklich umgebracht hat.
    Ein Indiz zeigt das er sich erhängt hat.

    Mit einem Laken?
    Das kann ich mir nur sehr schwer vorstellen.

    OK wenn ein Wächter auf Wache schläft, stimmt was nicht.
    Wenn es 2 sind, dann gibt es ein generelles Problem.

    Bei 3 Wächtern die unaufmerksam sind oder schlafen, ist es ein Sauladen!

    Aber bei 4!
    Einfach nicht vorstellbar.
    Man wollte das er für eine Zeit nicht bewacht wird.
    Nicht anders möglich!
    VT hin oder her...
  • Snowy 14.08.2019 13:32
    Highlight Highlight Epsteins Zimmer war videoüberwacht.

    Falls er sich also wirklich selber in seiner Zelle erhängt hat, wäre es ja ein leichtes dies mit entsprechendem Viedoematerial zu beweisen.

    Bin darum bis dahin sehr skeptisch bez einem Suizid.

    • Trompete 14.08.2019 14:24
      Highlight Highlight "Nach Angaben einer mit dem Gefängnis vertrauten Quelle, gibt es zwar im neunten Südflügel des Gefängnisses Kameras. Diese sind jedoch auf den Außenbereich der Zelle und nicht auf das Innere gerichtet. Somit ist es so gut wie unmöglich, dass Aufnahmen von Epsteins Tod existieren."
      Quelle: Bild

      Da ich mich mit amerikanischen Gefängnissen nicht auskenne, kann ich nicht bewerten, ob dies so stimmt.
    • Snowy 14.08.2019 15:49
      Highlight Highlight Danke für das Update, Trompete.
      Habe gegenteiliges gelesen. Keine Ahnung was nun stimmt.
  • Ikarus 14.08.2019 12:14
    Highlight Highlight Liebes watson team, ich hab da eine frage, kann man dem weitergehen?

    Es gibt diverse drohnenaufnahmen von einem rusty shackleford. Gegen ende juli sieht man auf dem video diverse technische geräte, am 3.8 ist alles verschwunden. Laut einem rusty video ist die polizei und das fbi aber erst seit seinem tod auf der insel.
    Kann man das überprüfen? Ob sie die geräte schon früher abholten oder ob beweise vernichtet wurden?

    Für mich ist das ein fall der nur die medien auflösen können, wie man bisher sah gibts von der anderen seite kein grosses interesse das alles ans licht kommt.
    Play Icon
  • smoking gun 14.08.2019 11:11
    Highlight Highlight Ja klar, die Wärter sind schuld. Keine Videoüberwachung, keine Kontrolle, der Mitinsasse hatte einen Termin und wurde nicht ersetzt usw.

    Ziemlich schräg das alles. Und jetzt hat auch noch der Gerichtsmediziner Dr. Michael Baden an der Obduktion teilgenommen. Der war schon beim Kennedy-Mord dabei. Der kann ja nicht mal feststellen, ob jemand von vorne oder von hinten erschossen wurde.

    • Hierundjetzt 14.08.2019 15:37
      Highlight Highlight Ok.

      Kennedy wurde 1963 ermordet.

      Der Arzt war damals mind. 30. und in Texas

      Er wäre demnach heute 86.

      Ein 86 jähriger Grossvater leitet diese Untersuchung 2‘000km von dem Ort an dem er seine Zulassung hat.

      Mol.


    • Basti Spiesser 14.08.2019 15:51
      Highlight Highlight @hierundjetzt

      Gemäss Wikipedia stimmt smoking guns Aussage.
      Benutzer Bild
  • John Galt 14.08.2019 10:38
    Highlight Highlight Ist das wirklich so ne grosse Story?
    Millionär mag Mädchen, wird erwischt, kommt in den Knast, begeht Selbstmord.

    Nur weil ein paar Verschwörungstheoretiker auf die Story aufspringen, müssen seriöse Medien nicht das gleiche tun.
    • Basti Spiesser 14.08.2019 13:05
      Highlight Highlight Ähm wenn ein grosser Teil der mächtigsten der Welt involviert sind, ist das schon nicht ganz normal.
    • Bündn0r 14.08.2019 13:11
      Highlight Highlight Zum Glück sagt die USA immer die Wahrheit!
      Tonkin Zwischenfall, Brutkastengeschichten aus dem Irak bzw Kuwait und Massenvernichtungswaffen im Irak waren wohl auch keine grossen Storys. Wer den offiziellen Infos nicht glaubte war ein böser Verschwörungstheoretiker!
      Oh warte, das waren alles erfundene Kriegsgründe der USA. Notabene in weniger als 50 Jahren.
      Vielleicht ist ein wenig gesunde Skepsis doch nicht ganz falsche.
    • Saraina 14.08.2019 21:39
      Highlight Highlight Mann aus einfachen Verhältnissen bricht Studium ab, wird Lehrer an einer Mädchenschule, wird wegen schlechter Leistung entlassen, bekommt Stelle in Investmentbank. Eröffnet eigene Firma und nimmt nur Kunden, die mindestens 1Milliarde investieren. Einer davon schenkt ihm eine Riesenvilla in New York, zeigt ihn nicht an, als er x Millionen veruntreut. Kennt mehrere Staatsoberhäupter, schafft sich minderjährige Mädchen an, und vermietet die an Politiker, Wissenschaftler und Wirtschaftsleute. Fragt die Mädchen anschliessend aus, und hat gemäss deren Aussagen Aufnahmen der Sexakte. Keine Story?
  • Alteresel 14.08.2019 09:47
    Highlight Highlight Als Lehrer habe ich folgendes erlebt: Ein Schüler kam nach der Pause ins Zimmer, X. habe ihn mit der Faust geschlagen. X. sagte darauf, er habe nicht geschlagen, nur den Arm ausgestreckt und habe nichts dafür, dass Y. gerade in dem Moment hineingerannt sei. Es waren beides Schüler einer dritten Klasse. Was da in Amerika jetzt erzählt wird, ist Kindergarten!
  • no-Name 14.08.2019 09:46
    Highlight Highlight Wärter schliefen ein. BEIDE?!?

    Sorry, wer hier macht auch Nachtwache und kann sich das kaum Vorstellen? Allein wegen den möglichen Konsequenzen für den Nachtwächter...

    Das jmd. mal kurz wegdöst kann vorkommen, da aber schon das heikel ist bleiben die anderen meist um so aufmerksamer oder man weckt einander. So kenn ich das. 🤷🏽‍♂️

    Oder bin ich wieder mal in einem Utopia zuhause?
  • Irrlycht 14.08.2019 08:56
    Highlight Highlight Ich denke die Kameraaufnahmen von der Zelle wären aufschlussreich. Am besten das komplette Footage der letzten Wochen durchgehen und überprüfen ob da was fehlt oder ob mit den Aufnahmen eventuell gekaspert wurde.
    • Basti Spiesser 14.08.2019 13:06
      Highlight Highlight Die liefen nicht, wegen Wartungsarbeiten oder so...
  • Stratosurfer 14.08.2019 08:47
    Highlight Highlight Die Frage ist, ob die Wärter auch in anderen Nächten gepennt haben, was ich mir bei massiven Überstunden und schlechter Bezahlung durchaus vorstellen kann.
  • RyXXel 14.08.2019 08:21
    Highlight Highlight Private Haftanstalten müssen halt Profit machen, weswegen überall gespart wird...
  • Wolf von Sparta 14.08.2019 08:21
    Highlight Highlight "Noch etwas sehr verdächtiges, erst am Montag nach Epsteins Tod haben Beamte des FBI seine Insel Little St. James besucht, mehr als drei Wochen nach seiner Verhaftung. Warum erst jetzt und nicht sofort? Damit alle Spuren und Beweise der Sexorgien mit Minderjährigen beseitigt werden konnten und die FBI-Beamten nichts finden?

    Wer hat den Befehl zur "Hausdurchsuchung" so lange zurückgehalten?"
    • MKVLTRA 14.08.2019 12:35
      Highlight Highlight Es gibt auf YT Drohnenaufnahmen der letzten Wochen welche die Aufräumarbeiten auf der Insel zeigen, vor der FBI-Durchsuchung. Keine Ahnung was man davon halten soll....
    • Hierundjetzt 14.08.2019 16:38
      Highlight Highlight Die Inselgruppe ist nicht Amerika. Darum. Ist nur ein angegliedertes Territorium.

      3 Wochen sin daher sehr schnell
    • Saraina 14.08.2019 21:41
      Highlight Highlight Und ob das FBI so vertrauenswürdig ist, bin ich auch nicht sicher. Gut möglich, dass auch dort hochrangige Beamte Kunden von Epstein waren.
  • alles auf rot 14.08.2019 08:16
    Highlight Highlight „Ob Epsteins Tod mit Clinton in Verbindung gebracht werden könne, wisse er nicht, so der Präsident.“

    Das ist sicher kein „herunterspielen“ der Verschwörungstheorie, eher ein erneutes Befeuern.
    Wie kommt ihr auf diese Aussage?
  • stookie 14.08.2019 08:15
    Highlight Highlight Für die, die kein Twitter verwenden:
    «Das war ein Retweet, das war nicht von mir, das war von ihm.»
    Ein Retweet ist das teilen von einer Twitter Nachricht oder?
    • Vanessa_2107 14.08.2019 10:14
      Highlight Highlight @stookie - ein Retweet ist ein fremder Tweet, den man weiterleitet (retweetet), Trump "retweetet" ziemlich oft Tweets, in denen er gelobt wird oder die ihm für eine Sache gerade passen. Oft von Menschen (Fans, Trumpsters), die er nicht einmal kennt. Die fühlen sich dann wie geadelt und schreiben auf ihrer Titelseite z.B. "retweetet from POTUS" o.s.ä. 😏
    • stookie 14.08.2019 12:26
      Highlight Highlight @Vanessa:
      Dann ist's schon so wie ich gedacht habe. In einem 1zu1 Gespräch wäre das:
      "Ich finde (NameeinesDiktatorseinfügen) gut!"
      "Ey das kannst du nicht sagen. Das ist scheisse!"
      "Ich habe das nicht gesagt, das hat jemand anderes gesagt."
      "Du hast das, was jemand anderes gesagt hat wiederholt!"
      "Ja."
      ".....aaaaaalso....."

      Sorry, sowas kann man sich nicht ausdenken!!!!! :-D
  • zombie woof 14.08.2019 07:23
    Highlight Highlight «Das war ein Retweet, das war nicht von mir, das war von ihm.» Trump ist ein lächerlicher, dummer Waschlappen.
    • Basti Spiesser 14.08.2019 13:08
      Highlight Highlight Was ist falsch an dieser Aussage?
  • Gipfeligeist 14.08.2019 07:02
    Highlight Highlight Das Gefängnis war stark unterbesetzt. Die Wärter befanden sich in ihrer 5ten (!) Überstunde. [1] Vielleicht hat Epstein es auch einfach nicht länger ausgehalten, auf einmal wie ein normaler Gefängnissinsassener behandelt zu werden...

    Quelle: 1) Trevor Noah, The Daily Show
    • Karl Marx 14.08.2019 07:17
      Highlight Highlight Wow, super Quelle. Eine Comedy Show🤦‍♂️
    • Saraina 14.08.2019 07:21
      Highlight Highlight Es ist aber bereits ein Problem, wenn ein Gefangener, der über Jahre intimstes Wissen über verbotene sexuelle Beziehungen hochrangiger Männer aus Politik und Wirtschaft gesammelt hat und besitzt, behandelt wird wie ein normaler Gefangener! Merksch öppis? Epstein wird uns als einzelner Straftäter verkauft. Er hat aber die Mädchen weitervermittelt, nachher ausgefragt, und in seinen Häusern Kameras installiert gehabt, mit dem erklärten Ziel, „Schmutz“ über die Kunden zu sammeln. Es ist immer noch unklar, wie er zu seinem Vermögen und der lächerlich geringen Strafe 2008 kam.
    • Roman Loosli 14.08.2019 07:48
      Highlight Highlight Nicht von Thema sblenken.. Trump selbst ist wohl der welcher am meisten profitiert....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Militia 14.08.2019 06:34
    Highlight Highlight Warum wird um die möglichen Todesumstände eines Pädophilen so ein Aufheben gemacht? Gerechtigkeit für die Opfer etc ist sicher verständlich, trotzdem ist er nur einer von viel zu vielen Fällen. Falls etwas krumm lief wird es die Justiz ermitteln müssen wie bei allen anderen Fällen auch. Da gäbe es noch ganz andere Verschwörungstheorien, welche man zuerst unter die Lupe nehmen sollte. Die Theorie von Trevor Noah ist aber wahrscheinlich am zutreffendsten - die Gleichbehandlung im und die Fehler des Systems haben ihn eingeholt.
    • Basti Spiesser 14.08.2019 13:51
      Highlight Highlight Naja die Mächtigsten der Mächtigen sind involviert.

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