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Die politischen Fronten in den USA auf einen Blick – «Trump-Land» vs. «Clinton-Archipel»

04.01.17, 14:01 04.01.17, 14:39


Gegen fast alle Voraussagen gewann Donald Trump am 8. November 2016 die Präsidentschaftswahlen in den USA. Im entscheidenden Wahlmännergremium sicherte sich der Milliardär 304 Stimmen. Die Demokratin Hillary Clinton kam dagegen nur auf 227 Stimmen – und das, obwohl sie über 2,7 Millionen amerikanische Stimmberechtigte mehr für sich gewinnen konnte als ihr Rivale. 

Zwei Karten, die auf der Website Vividmaps.com gepostet wurden, zeigen das Wahlresultat als topographisches Relief. In «TrumpLand» und «Clinton Archipelago» ist der Wähleranteil von Trump bzw. Clinton in Höhenkurven umgesetzt; Gebirge bedeuten also, dass der jeweilige Kandidat hier besonders deutlich gewonnen hat.

US-Wahlen 2016, Karten

Karte: vividmaps.com

So wird aus den flachen Great Plains östlich der Rocky
Mountains der Gebirgszug «Trump's Great Ridge», denn hier wählten die Leute ganz überwiegend Trump. Bei Clinton dagegen liegen die höchsten Gipfel in San Francisco («San Francisco Ridge») und Washington D.C. («Washington Peak»). 

Die beiden Karten sind naturgemäss komplementär – den Landflächen auf der einen Karte entsprechen Wasserflächen auf der anderen. Ein schönes Beispiel dafür ist ein Gebiet im Westen des Bundesstaats Mississippi, das im «Clinton-Archipel» als «Mississippi Island», in «Trump-Land» indessen als «Mississippi Lake» erscheint.

Die Counties, die Trump gewinnen konnte, bilden einen kontinentalen Block, dessen Umrisse jene der USA deutlich erahnen lassen. Clintons «Reich» erscheint dagegen wie ein melanesischer Inselstaat. Doch obwohl der «Clinton-Archipel» viel weniger Landfläche aufweist, leben hier mehr Menschen als in «Trump-Land».

Die dicht besiedelten, mehrheitlich urbanen Gebiete des «Clinton-Archipels» bringen fast 66 Millionen Wähler auf die Waagschale, während es in «Trump-Land» nur 63 Millionen sind – das widerspiegelt Clintons Sieg im «Popular Vote».

Die beiden Karten erinnern an die Einteilung der USA in sogenannte «Red States» (republikanisch) und «Blue States» (demokratisch). Die «Blue States» liegen überwiegend an den Küsten und im Norden. In dieser Darstellung des Wahlresultats auf Ebene der Bundesstaaten kommt jedoch nicht zum Ausdruck, wie klein die von Clinton gewonnenen Gebiete flächenmässig eigentlich sind. 

Karte: Red States, Blue States, US-Wahlen 2016

Die blau eingefärbten Bundesstaaten wurden von Clinton gewonnen, die rot gefärbten von Trump.  Karte: Business Insider

Bei der Darstellung des Wahlergebnisses auf County-Ebene lassen sich «Trump-Land» und «Clinton-Archipel» dagegen bereits erahnen: 

Akzentuiert man diese Karte, indem statt der Farbschattierungen für die Anteile nur noch rote und blaue Counties eingezeichnet werden, schälen sich «Trump-Land» und «Clinton-Archipel» schon deutlich heraus: 

(dhr)

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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