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Houses are seen burned down in the Abasands neighborhood during a media tour of the fire-damaged city of Fort McMurray, Canada, Monday, May 9, 2016. (Jonathan Hayward/The Canadian Press via AP) MANDATORY CREDIT

Abgebrannte Siedlung im kanadischen Fort McMurray.
Bild: AP/The Canadian Press

Waldbrände in Kanada: Wenn in deinem Flieger plötzlich Hunde, Katzen und Schildkröten sitzen

Vor den Waldbränden in der kanadischen Provinz Alberta fliehen Menschen – und Tiere. Kanadische Fluglinien haben nun auch Hunde, Katzen und Schildkröten in den Kabinen evakuiert.

10.05.16, 00:10 10.05.16, 07:27


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In Kanada wütet ein Grossfeuer in der Provinz Alberta. Zehntausende Menschen mussten bereits ihre Häuser in der Stadt Fort McMurray verlassen, die Flammen hinterliessen eine Spur der Verwüstung. Doch wohin mit den Haustieren, wenn es schnell gehen muss und das Feuer naht?

Die Fluglinien Canadian North und WestJet hatten ein Herz für die Tiere – und liessen sie kurzerhand mit in die Kabine. Niemand sollte zurückgelassen werden, heisst es in einem Bericht des Senders CBC. Die Crew sei so plötzlich zu Katzen-Sittern geworden, schreibt Canadian North auf Facebook:

Normalerweise würden die Haustiere in Zwingern und im Frachtraum transportiert, sagte eine Sprecherin von WestJet bei «BuzzFeed Canada». Doch viele Menschen, die nun mit ihrem Hund und per Auto zum Flughafen kamen, hätten keinen Käfig dabei gehabt. «Sie tauchten mit dem auf, was sie zu fassen bekamen, Haustiere inklusive.»

Auf Bildern in sozialen Netzwerken ist zu sehen, wie sich Herrchen und Frauchen daraufhin mit ihren Tieren in die Kabine quetschten:

Zerstörung in Fort McMurray nach Bränden geringer als gedacht

Nach den verheerenden Waldbränden im kanadischen Fort McMurray ist das Ausmass der Zerstörung dort offenbar deutlich geringer als gedacht. 90 Prozent der Stadt von rund 80'000 Einwohnern habe gerettet werden können.

Die in der Region seit gut einer Woche wütenden Brände hätten 2400 Gebäude zerstört, doch fast 25'000 seien intakt, darunter das Spital, Gemeindegebäude und Schulen, teilte Rachel Notley, Regierungschefin der Provinz Alberta, am Montag mit. Damit sei die Zerstörung auch geringer als beim Brand um Slave Lake, der in Alberta im Jahr 2011 wütete. (sda/dpa)

Sie alle flohen vor dem Feuer, das Einsatzkräfte und Medien «die Bestie» nennen. Es hat sich bereits auf 1560 Quadratkilometern ausgebreitet, das entspricht zweimal der Fläche Hamburgs.

Allein auf Flug 1515 von Canadian North gingen CBC zufolge zusätzlich zu den Passagieren auch 19 Hunde, fünf Katzen sowie zwei Schildkröten an Bord. Sie alle konnten sich nach Edmonton retten.

Eine Canadian-North-Stewardess sprach von einem emotionalen Flug. «Ich weiss, was diese Menschen hinter sich gelassen haben und womöglich haben sie nichts, wohin sie zurückkehren können», sagte sie CBC. Auch die Haustiere hätte sie vor dem Abheben gezählt.

Die Brände dauern bereits seit rund einer Woche. Zuletzt hatten günstige Winde und kühleres Wetter den Hilfskräften die Arbeit erleichtert, das Feuer trieb am Montag von der zerstörten Stadt Fort McMurray weg. Feuerwehrchef Chad Morrison sagte der «Calgary Sun»: «Wir können jetzt wirklich zupacken, und wir können dieses Feuer wirklich niederringen.»

apr/dpa

Wir lieben Menschen, die Tiere retten

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Calvin WatsOff 10.05.2016 09:54
    Highlight ob der ganzen Tragik, einzige richtige Reaktion, sehr menschlich... gefällt
    8 0 Melden
  • Pascal91 10.05.2016 07:04
    Highlight Ich überlege mir gerade was ich mit meinen 11 Schlangen und 2 Aquarien machen würde..
    18 0 Melden
    • Fumo 10.05.2016 09:45
      Highlight Ich würde meine Schlange in einen Stoffbeutel einpacken und das Terrarium liegen lassen (Notiz an mich, anständigen Stoffbeutel besorgen, der Turnsack wäre eine dürftige Alternative).
      4 1 Melden
    • Pascal91 14.05.2016 08:16
      Highlight Ja das ist klar, aber das braucht Zeit. In der Eil kann das schwer werden.
      0 0 Melden

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