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Der Weltklimarats IPCC versucht die Erderwärmung zu bekämpfen. Dazu sind drastische Massnahmen nötig.  Bild: shutterstock

Wie sich die Erderwärmung doch noch begrenzen lässt (aber es muss schnell gehen)



Die Begrenzung der Erderwärmung auf 1.5 Grad ist nach Ansicht des Weltklimarats IPCC technisch noch machbar. Sie kann aber nur durch rasches Handeln auf allen Feldern erreicht werden.

Zwei Monate vor der nächsten Uno-Klimakonferenz beschreibt das Gremium in einem Sonderbericht, wie sich zahlreiche Folgen des Klimawandels durch die Begrenzung der Erwärmung auf 1.5 Grad im Vergleich zu einem 2-Grad-Szenario vermeiden liessen.

«Die globale Erwärmung auf 1.5 Grad zu begrenzen, erfordert rasche, weitreichende und beispiellose Veränderungen in sämtlichen Bereichen der Gesellschaft», hiess es am Montag in einer Mitteilung des IPCC nach einer mehrtägigen Sitzung im südkoreanischen Incheon. Der globale Ausstoss von Kohlendioxid (CO2) müsste demnach von 2010 bis 2030 um 45 Prozent fallen und im Jahr 2050 Null erreichen.

Aletschgletscher schmilzt nach Hitzesommer - Experten warnen:

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Video: srf

«Eine der Kernaussagen des Berichts ist: Wir sehen derzeit bereits die Konsequenzen von einem Grad Erderwärmung wie mehr Extremwetter, steigende Meeresspiegel, schwindendes arktisches Meereis und andere Veränderungen», sagte der Co-Vorsitzende einer IPCC-Arbeitsgruppe, Panmao Zhai.

Im Klimaabkommen von Paris hatten sich die Länder Ende 2015 darauf geeinigt, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad, wenn möglich sogar auf 1.5 Grad zu begrenzen. Letzteres hatten vor allem die kleinen Inselstaaten gefordert. Der Sonderbericht des IPCC ist auch Grundlage für die Weltklimakonferenz im Dezember im polnischen Kattowitz. (sda/dpa/afp)

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19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sarkasmusdetektor 08.10.2018 12:58
    Highlight Highlight Weltklimakonferenz im Dezember in Kattowitz - super Wahl, da können die Teilnehmer die Ursachen gleich selbst riechen. Die ganze Region dort stinkt im Winter, als würde man direkt neben einer Dampflok stehen, weil in vielen alten Wohnungen heute noch ohne jegliche Filter mit Kohleöfen geheizt wird.
    • Bosshard Matthias 08.10.2018 15:51
      Highlight Highlight Naiv zu denken das alle Länder sich den teuren umstieg leisten können wen auf dem Teller nicht mal genug Essen ist.
      Die reichen Länder können sich das leisten, die anderen haben schon mal ganz andere Existenz Probleme was aber der Konsum verwöhnte Europäer wohl nie versteht;
      Es geht nicht um übermorgen, es geht um Heute den sonst gibt es kein morgen!
  • blaubar 08.10.2018 11:29
    Highlight Highlight Offenbar ist es kein wirkliches Problem, sonst würde man längst handeln. (wie z.B. beim FCKW).
    • rodolofo 09.10.2018 07:54
      Highlight Highlight Es ist für diejenigen (noch) kein Problem, die genügend bis sehr viel Geld haben!
      Die Andern existieren nach Kapitalistischer Logik gar nicht.
      Und noch was:
      Diejenigen, die genügend bis sehr viel Geld haben, verdienen u.a. DANK den sozialen- und ökologischen Katastrophen, die sich schleichend entwickeln!
      Wie willst Du einen Zahnarzt davon überzeugen, dass Karies schlecht sei?
      Vielleicht sagt er das sogar und richtet eindringliche Appelle an seine Patienten, sich doch endlich richtig die Zähne zu putzen und Süssigkeiten zu meiden!
      Aber hinter unserem Rücken reibt er sich die Hände...
  • kafifertig 08.10.2018 09:43
    Highlight Highlight Eine Erwärmung 1.5 Grad Celsius ist mir zu wenig. Ich fordere eine Erwärmung um 10 °C.

    Wir haben hier nur 9 °C im Jahresmittel. Ich will es aber so warm haben wie in Rio de Janeiro, also so um die 20 °C im Jahresmittel.
    • rodolofo 09.10.2018 07:55
      Highlight Highlight Sag das doch Bolsonaro!
      Der wird grosse Freude haben an Dir!
  • Bosshard Matthias 08.10.2018 08:56
    Highlight Highlight Klar gibt es Klimawandel den gab es schon immer und klar müssen wir Umweltschutz betreiben zweifellos nur vielleicht kann mir mal einer der Weltuntergangs Beschwörer erklären was den mit der Eiszeit und dem Anstieg der Temperaturen der letzten 100'000 Jahre war und das weit mehr als die durch Indualistrierung gemessenen 1.5 Grad ?
  • rodolofo 08.10.2018 07:47
    Highlight Highlight Wenn wir es nicht schaffen, uns selber zu regulieren, dann werden wir eben von den Naturkräften reguliert!
    Das weiss jeder Drogensüchtige aus eigener Erfahrung:
    Entweder er setzt sich immer häufiger einen Schuss um seiner sich rapide verschlechternden Realität für kurze Momente zu entfliehen und muss dafür in ebenfalls zunehmendem Stress dem Geld nachrennen, das diese Drogen kosten, oder er sagt sich "Schluss damit!" und zieht einen (am Anfang harten) Entzug durch:
    Keine spektakulären Drogen-Tripps mehr, aber auch keine Abstürze und keine Beschaffung-Kriminalität mehr!
    Einfaches LEBEN!
  • Paddiesli 08.10.2018 06:37
    Highlight Highlight Die grösste Gefahr für unseren Planeten ist der Glaube, dass jemand anders ihn retten wird.
    • rodolofo 08.10.2018 07:50
      Highlight Highlight Dem Planet ist es völlig egal.
      Der ist aus Sternenstaub und wird zum Sternenstaub zurückkehren.
      Aber UNS kann es nicht egal sein, ob dieser Planet ein fruchtbarer Garten mit Dschungel ist, oder eine Wüste mit Abfallhalde...
    • kafifertig 08.10.2018 09:44
      Highlight Highlight Der Planet muss und kann nicht gerettet werden. Er kreist solange um die Sonne, bis es keine Sonne mehr gibt.
  • HPOfficejet3650 08.10.2018 06:31
    Highlight Highlight Die Menschheit wird sich erst anpassen, wenn die Folgen bereits so fatal sind, das jeder Mensch direkt davon betroffen ist. Die Hoffnung stirbt zwar zuletzt, aber sie stirbt.
    • Simon Probst 08.10.2018 11:42
      Highlight Highlight Die Menschheit wird sich leider auch dann nicht anpassen, weil es schlecht fürs geschäft ist.

      Es nützt auch nichts, wenn wir normalos immerwieder darauf aufmerksam gemacht werden - solange die Chinesen, Inder und Amis so weiterfahren - dem geschäft zu liebe ;)
  • Cevianer 08.10.2018 06:30
    Highlight Highlight @watson
    Dieser Bericht finde ich nun etwas gar mager. (Vgl. o mit anderen Zeitungen)
    • Damian. 08.10.2018 07:00
      Highlight Highlight @cevianer: dieseN Bericht.
    • who cares? 08.10.2018 07:24
      Highlight Highlight "Wie sich die Erderwärmung noch begrenzen lässt" Ja wie denn? Bin nach dem lesen des Artikels genau gleich schlau wie vorher.
  • Turicum 17 08.10.2018 06:15
    • *klippklapp* 08.10.2018 10:51
      Highlight Highlight So einfach ist es eben nicht. Forscher sind sich ziemlich einig, dass es alle drei Faktoren braucht, um den Klinawandel zu stoppen: Innovationen, persönlicher Verzicht und politische Einschränkungen bzw. Förderungen.
      Wissenschaftliche Innovationen sind wichtig, aber sie sollten uns nicht als Beruhigungsmittel verkauft werden, damit wir keine persönlichen und politischen Schritte machen bzw. fordern.
    • Turicum 17 08.10.2018 21:21
      Highlight Highlight Verstehe nicht warum man hier blitzt...

      Die Herstellung von Terra Preta und deren Einbringung in den Boden würde 2 elementare Probleme der Menscheit lösen:

      1 Problem; CO2
      Das CO2 in der Atmosphäre könnte wieder langfristig in der Erde gebunden werden, wo es ursprünglich herkommt.

      2 Problem; Verlust fruchtbarer Böden
      Die Böden werden immer unfruchtbarer und wüstenähnlicher aufgrund massiver, auf Mineralöl basierter Landwirtschaft. Dies führt langfristig auch bei uns zu Hungersnöten.

      Aber blitz ruhig...

Ja, Herrgott nochmal, man darf fürs Klima streiken und in die Ferien fliegen!

Liebe Klima- und Umweltaktivisten-Kritiker, dieser Text ist für euch. Denn man kann sehr wohl für Klimaschutz kämpfen, ein Smartphone besitzen und in ein Flugzeug steigen.

Liebe User, wir müssen reden. Es gibt da etwas, das macht mich richtig wütend.

Da ist zum Beispiel die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg, die mit ihrem Schulstreik gegen den Klimawandel Schüler auf der ganzen Welt inspiriert und politisiert. Thunberg reiste im Februar 65 Stunden von Schweden nach Davos, um das World Economic Forum zu besuchen. Während die schwedische Aktivistin Stunden auf Schienen durch vier Länder fuhr, wurde sie in den sozialen Medien kübelweise mit Häme überschüttet. …

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