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Es wird definitiv wärmer, aber das sind keine Good News

Bild: calenttaglobal

Es läuft gut für die Apokalypse: Wir haben gerade die kritische Kohlenstoffdioxid-Schwelle von 400 ppm (parts per million) überschritten. Für immer. 



Während immer mehr Länder den Pariser Klimavertrag ratifizieren, hat das renommierte US-Forschungszentrum Scripps Institution of Oceanography die aktuellen Auswertungen der Mauna-Loa-CO2-Kurve veröffentlicht.

Seit Beginn der Industriellen Revolution steigt der Gehalt des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid in der Luft. In den letzten drei Jahren haben die meisten Messstationen der Welt nach und nach die 400 ppm Marke geknackt. Im vergangenen Mai sogar in der Antarktis, die fernab der rauchenden Fabriken der Industrieländer liegt.

Wir sind alle mitverantwortlich, doch diese Staaten führen die Rangliste der Klimasünder deutlich an:

Erstmals seit Messbeginn betrug der Jahrestiefstwert der atmosphärischen Kohlenstoffdioxidkonzentration mehr als 400 ppm. Experten meinen, dass dies zum Dauerzustand wird.

Das ist dramatisch, denn der CO2-Gehalt von 400 ppm wurde schon lange als klimatischer Meilenstein definiert. Da es sich hierbei um das bedeutendste aller Treibhausgase handelt, sind mit besagter Überschreitung unaufhaltsame Klimaveränderungen verbunden. 

Kein Zurück: Ein solches Ausmass kann nicht mehr gestoppt werden. 

Grafik: National Oceanic and Atmospheric Administration. Einige der Beschreibungen stammen von der Website „Keeling Curve Lessons“ des Scripps CO2-Programms

Jahrhundertelang lag der gemessene Anteil von CO2 immer niedriger als 300 von einer Million Luftteilchen. Nun sind wir schon bei einem Wert von 400 angelangt. grafik: National Oceanic and Atmospheric Administration, Einige der Beschreibungen stammen von der Website „Keeling Curve Lessons“ des Scripps CO2-Programms

Im Mauna Loa Observatory in Hawaii führen Klimaforscher seit 1958 wöchentliche Messungen des CO2-Niveaus durch. Die Erfahrungen zeigen, dass die Daten der letzten Septemberwoche typischerweise den Tiefpunkt der CO2-Konzentration in der Atmosphäre anzeigen. 

Während des Sommers entzieht die Vegetation der Erde grosse Mengen an Kohlenstoffdioxid. Dies führt dazu, dass beim Jahreszeitenwechsel im Herbst die niedrigsten Werte gemessen werden.  

Nicht in diesem Jahr und höchstwahrscheinlich auch nicht im nächsten

Es kann durchaus möglich sein, dass der Tiefpunkt dieses Jahr erst im Oktober gemessen wird. Laut der Scripps Institution of Oceanography ist es jedoch höchst unwahrscheinlich, dass dieser Wert unter der 400er-Grenze liegen wird. Im vergangenen Jahrzehnt kam es vier Mal (2002, 2008, 2009 und 2012) vor, dass die Oktober-Werte unter denen vom September lagen. Dabei betrug die höchste Abweichung lediglich 0,45 ppm, was für einen monatlichen Durchschnittsgehalt unter der kritischen Schwelle nicht reichen würde. 

«Spätestens im November beginnt die aufsteigende Hälfte des Zyklus. Die Zahlen werden zu neuen Höchstwerten ansteigen und vielleicht sogar die 410er-Grenze überwinden. Zwar können kurze Ausflüge in niedrigere Bereiche möglich sein. Aber wir können schon jetzt sicher davon ausgehen, dass wir in diesem Jahr – oder überhaupt irgendwann in absehbarer Zukunft – keine Monatswerte mehr unter 400 ppm sehen werden.»

Ralph Keeling  «Scripps Institution of Oceanography»

Besser jetzt als nie: Dramatische Zahlen rütteln die Welt wach

Die jüngsten Entwicklungen um das Pariser Klimaabkommen zeigen, dass den wissenschaftlichen Fakten und den daraus abgeleiteten möglichen Szenarien mehr Glauben geschenkt wird. Erst diese Woche haben sich die drei Riesennationen Indien, China und die USA verpflichtet, am globalen Kampf gegen den Klimawandel mitzuwirken.  

Heiss: Die Erderwärmung in einem Gif

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Wir müssen uns beeilen: Der Pariser Klimavertrag will den globalen Temperaturanstieg unter 1,5 Grad halten.  Bild: climate-lab-book

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    Alle Leser-Kommentare
  • Karl33 08.10.2016 12:13
    Highlight Highlight Solange Umweltabgaben nur die Kleinkunden ohne starke Lobby treffen, aber potente Akteure verschonen (Flugindustrie zum Beispiel), wird eine solche Umweltpolitik nie mehrheitsfähig. Und das ist wohl auch gut so, im Moment scheint das ganze eher eine Ideologie, um Umverteilung von Wenig-Habenden zu den Reichen/Aktionären/der Wirtschaft etc zu beschleunigen.
    2 0 Melden
  • Migu Schweiz 07.10.2016 17:44
    Highlight Highlight Es will mir einfach nicht in den Kopf, dass ein paar parts per million CO2 in der Atmosphäre einen Einfluss auf die Erdtemperatur haben. Die Erderwärmung muss doch einen anderen Grund haben, wir wissen es nur noch nicht.
    2 13 Melden
    • Hirnwinde 08.10.2016 12:45
      Highlight Highlight Dein Kopf ist absolut in Ordnung.
      Selbverständlich hat das CO2 keinen Einfluss auf das Klima. Das ist ganz offensichtlicher Unfug.
      Jeder mit einem halbwegs funktionierenden Verstand und klarem Blick kann das Mühelos erkennen.
      0 1 Melden
  • lilie 07.10.2016 09:54
    Highlight Highlight Bei mir funktioniert das letzte gif nicht. Wenn ich es anklicke, verschwindet das Bild und es "mühlt" ewig, ohne dass das Bild zurückkommt.

    Geht es nur mir so?
    11 1 Melden
    • Jovin Barrer 07.10.2016 11:00
      Highlight Highlight Das Gif hat Probleme. Deshalb hab' ich es nun verlinkt. Drücke auf “Gif“ (blau eingefärbt) und es erscheint im Browser. Es lohnt sich!
      Wünsche Dir einen schönen Tag.
      Liebgruss
      6 1 Melden
    • lilie 07.10.2016 12:01
      Highlight Highlight @Jovin: Danke! Wirklich sehr eindrücklich! 👍
      5 1 Melden
  • Elkos 07.10.2016 01:00
    Highlight Highlight Climeworks hat bereits ein Gerät entwickelt, dass CO2 aus der Luft filtern kann. Auch in Kanada gibt es bereits solche Filteranlagen (Air Venturing). Noch gibt es Verbesserungspotential aber, dass CO2 für immer in der Atmosphäre bleibt und diese Reaktion unumkehrbar ist, ist einfach Schwachsinn.
    10 13 Melden
    • Posersalami 07.10.2016 04:56
      Highlight Highlight Und woher nehmen wir die Energie, um solche Anlagen im grossen Stil zu betreiben? Was machen wir mit dem CO2, das gefiltert wurde?
      17 7 Melden
    • Posersalami 07.10.2016 11:37
      Highlight Highlight Die ETH sagt dass es technisch möglich, aber weit weg von sinnvoll ist. Hier wird ihnen dazu geholfen: http://www.ethlife.ethz.ch/archive_articles/110511_direct_air_capture_per
      Die Idee kann man also getrost vergessen, egal was angeblich in Shanghai gemacht wird.
      6 5 Melden
    • Posersalami 07.10.2016 14:28
      Highlight Highlight Die Rede war aber davon, co2 aus der Luft zu Filtern. Das man Abfälle und Abwärme von Industrieanlagen besser nutzen sollte ist klar.
      0 5 Melden
  • Herr Schibli 07.10.2016 00:56
    Highlight Highlight Ja klar, und die Flieger werden nicht CO2 besteuert und die Schiffe dürfen auf hoher See weiterhin dreckiges Schweröl verbrennen. Der Klimavertrag ist eine Farce, die letztlich vor allem die kleinen Leute etwas kostet, sei es durch CO2 Abgaben direkt oder via Steuern. Und da die Kirche nicht mehr als Angstverbreiter zieht, muss eine andere Religion her. Und auch die Schuldfrage ist bereits geklärt: Du, lieber Mensch bist schuld und musst dafür büssen.
    15 11 Melden
    • Posersalami 07.10.2016 04:57
      Highlight Highlight Wer emitiert denn co2 im grossen Stil?
      4 6 Melden
    • Hirnwinde 07.10.2016 17:27
      Highlight Highlight Posersalami: Vulkane, Sümpfe, Ozeane, Alles was verfault, alles was atmet.
      Ja,und dann noch ein paar Vehikel, Kochherde und Feuerstellen, Heizungen, Fabriken.
      3 1 Melden
  • Commander 06.10.2016 23:58
    Highlight Highlight Wer glaubt, dass wir das stoppen können, liegt falsch. Wie auch - die Weltwirtschaft ist auf Wachstum ausgelegt. Wird nicht konsumiert und werden keine Ressourcen verbraucht, kracht alles zusammen. Und für das "einfache Leben" ohne Geld und Konsum findet sich keine Mehrheit, nirgendwo. Was bleibt ist, dass sich die Menschheit anpasst. Ist es z.B. im Sibirien mal mitteleuropäisch warm, könnten da hunderte von Mio. Menschen wohnen, hingegen müssten andere Gebiete geräumt werden. Leider nur Träumerei, da jeder Flexibilität Staatsgrenzen im Weg stehen.
    16 7 Melden
    • Posersalami 07.10.2016 02:38
      Highlight Highlight Mit welchen Ressourcen wollen sie Sibirien besiedeln? Sie wissen, dass Stahl, Zement, Öl irgendwann mal aufgebraucht sind? Ziehen sie dann dahin?
      8 5 Melden
    • lilie 07.10.2016 09:12
      Highlight Highlight @Commander: Wie am Beispiel Syrien klar wird, werden Staatsgrenzen hinfällig, sobald es ums Überleben geht.
      2 1 Melden
    • Commander 07.10.2016 10:57
      Highlight Highlight @Posersalami: Klar, wenn alle wichtigen Ressourcen aufgebraucht sind, hat sich das natürlich erledigt. Aber dann haben wir wohl in der Schweiz noch größere Probleme, hier gibt nämlich praktisch nichts (ausser vielleicht Wasser). Bis jetzt war es uns möglich, auch ohne Bodenschätze und viel Kulturland eines der erfolgreichsten Länder der Welt zu werden, hoffen wir, dass das auch in naher Zukunft noch so bleibt.
      4 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randy Orton 06.10.2016 23:37
    Highlight Highlight Die ganze Welt ratifiziert Abkommen um diese Entwicklungzu stoppen. Und in der Schweiz beschäftigen wir uns immer noch damit zu sagen, wir seien eh zu klein um etwas auszurichten und fahren munter weiter wie bisher.
    23 16 Melden
  • Hackphresse 06.10.2016 23:15
    Highlight Highlight Wäre es rein theoretisch nicht möglich durch Wiederaufforstung der Regenwälder und mit Technischen Mitteln das CO2 wieder aus der Luft zu binden, bei gleichzeitigem Cut des CO2 ausstosses um so die ppm wieder auf einen nicht schädlichen Pegel zu drücken? 😕🤔
    16 4 Melden
    • The Origin Gra 07.10.2016 00:33
      Highlight Highlight Möglich ist fast alles
      Nur eine Frage des Aufwands und damit der Kosten :(
      Leider wird lieber in die Entwicklung und den Einsatz von Waffen Investiert, was zu noch mehr Umweltverschmutzung, mehr Ressourcenvergeudung und noch viel mehr Leid führt :(
      14 1 Melden
    • Yes. 07.10.2016 08:23
      Highlight Highlight Viel, vieeeeel günstiger wäre es das CO2 gar nicht erst in die Luft zu pumpen.
      4 1 Melden
  • Hirnwinde 06.10.2016 22:51
    Highlight Highlight Gute Nachrichten!
    Der Menschheit hilft wärmeres Erdklima das Bevölkerungswachstum (80 Millionen pro Tag) zu bewältigen.
    Bei 400 ppm wachsen Pflanzen etwas besser und bei 1000 ppm ganz besonders gut. Es gibt nichts besseres als, wenn es wieder fünf Grad wärmer ist, wie zuletzt in der Jungsteinzeit. Wir müssen dahinkommen! Das ist unerlässlich für genügend Ertrag in der Landwirtschaft.
    Wer mir nicht glaubt, soll mich niederschreien, mir egal.
    Wer mich überzeugen will, soll wiederlegen, dass die Klimaerwärmung keine Vorteile bringt.
    21 40 Melden
    • Hackphresse 06.10.2016 23:11
      Highlight Highlight Ich versuchs mal mit Nachteilen

      Nachteil 1: Beständigeres Wetter. D.h. Längere Dürren über Jahre hinweg, bzw. längere Regenzeiten mit Überschwemmungen.

      Nachteil 2: Heftigere Extremwetterlagen wie tropische Wirbelstürme, Gewitter, Orkane

      Nachteil 3: Gletscherschmelze führt zu langfristiger Wasserknappheit in davon abhängigen Gebieten wie der Alpenraum.

      Nachteil 4: Übersäuerung der Meere. Zytoplankton wird durch den tiefen PH-Wert vernichtet. Ökologisches ungleichgewicht entsteht -> Artensterben

      Nachteil 5: Desertifikation in Wüstengebieten -> bsp. Sahara breitet sich aus siehe Sahelzone.
      31 4 Melden
    • atomschlaf 06.10.2016 23:23
      Highlight Highlight Jede Veränderung des Klimas bringt sowohl Vor- wie auch Nachteile mit sich.

      Man stelle sich nur mal vor, was hierzulande los wäre, wenn die Gletscher im Rekordtempo vorrücken würden und in wenigen Jahren die ersten Bergdörfer zu verschlingen drohten!

      Historisch betrachtet ging es den Menschen zu Warmzeiten besser, was eigentlich auch logisch ist, wenn man sich das mal unvoreingenommen überlegt.
      Allein schon die Tatsache, dass Medien, Politik und Klima-"Wissenschaft" die Klimaerwärmung derart einseitig negativ darstellen, sollte uns stutzig machen.
      12 23 Melden
    • silverback 06.10.2016 23:28
      Highlight Highlight Es wird Küstenbewohner geben, denen das nicht gut bekommt. Sprich, sie müssen umziehen. Insgesamt aber wird die Menschheit profitieren. Jetzt kann man sich fragen, wer von der Gegendarstellung profitiert.
      15 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • SVARTGARD 06.10.2016 21:53
    Highlight Highlight Die Scheisse kocht.
    19 4 Melden
    • sambeat 06.10.2016 22:34
      Highlight Highlight Und wir sind am Arsch! Musste ja mal so kommen ;)
      5 3 Melden
  • rodolofo 06.10.2016 21:48
    Highlight Highlight Die Menschliche Evolution hat immer in Perioden des Klimawandels Sprünge gemacht!
    Wir bekommen das wild gewordene Klima nur in den Griff, wenn wir ZUSAMMENARBEITEN!
    Wir brauchen die Internationalen Institutionen, die gegenwärtig von Rechtsextremen schlechtgeredet, unterminiert und angegriffen werden!
    Wenn alle nur für sich selber schauen, werden wir kein nachhaltiges Wachstum erreichen und unsere Lebensgrundlagen zerstören. Wir haben es übertrieben mit dem Wettbewerb und der gnadenlosen Konkurrenz.
    Das rächt sich jetzt.
    24 12 Melden
    • ostpol76 06.10.2016 23:05
      Highlight Highlight Jetzt sind die Rechtsextremen schon für den Klimawandel verantwortlich! Langsam unglaublich was die alles für Kompetenzen haben.
      10 7 Melden
    • rodolofo 07.10.2016 00:25
      Highlight Highlight Die Rechtsextremen leugnen die Klimaerwärmung und sie sind für die soziale Eiszeit verantwortlich.
      8 3 Melden
    • Hirnwinde 07.10.2016 21:47
      Highlight Highlight @Rodolofo: Dann mischen wir doch einfach die Soziale Eiszeit mit der CO2-Warmzeit. Dann ist das eine nicht mehr so kalt und das andere nicht mehr so warm.
      3 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tomlate 06.10.2016 21:31
    Highlight Highlight Hauptsache wir lesen diese schönen News auf unserem neuem Smartphone über das schnelle WiFi im Ferienort, den wir per EasyJet äusserst günstig erreicht haben.
    46 4 Melden
    • schoweder 06.10.2016 22:18
      Highlight Highlight Na zum Glück bin ich nicht mit EasyJet geflogen, sonst wärs ja noch meine Schuld.
      19 0 Melden
  • keplan 06.10.2016 20:35
    Highlight Highlight Ihr wisst schon das beim Pariser abkommen Schwerölverbrauchende Containerschiffe und die Luftfahrt ausgeschlossen sind (kurz gesagt, die grössten Dreckschleudern). Schon aus diesem Gesichtspunkt ist das Abkommen ein Witz und nur dazu den Leuten ihr Geld aus der Tasche zu ziehen.
    52 9 Melden
  • Töfflifahrer 06.10.2016 20:27
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man nicht sagen wir machen die Natur kaputt. Die Natur wird's überstehen, bis zur Vernichtung der Erde durch die Sonne. Auch Hinweise darauf, dass sich das Klima schon immer änderte bringen da nicht viel. Warum? Weil diese Veränderungen bedeuten, dass wir unsere eigene Lebensgrundlage und die vieler Tiere zerstören. Die Natur an sich wird's überleben, aber wir?
    31 1 Melden
    • atomschlaf 06.10.2016 23:24
      Highlight Highlight In früheren Zeiten ging es der Menschheit zu Warmzeiten besser als zu Kaltzeiten. Warum sollte dies jetzt plötzlich anders sein?
      6 4 Melden
    • Töfflifahrer 07.10.2016 06:57
      Highlight Highlight Na ja, wenn es nur die Wärme wäre und dies keine weiteren Folgen hätte, warum nicht. Aber leider schmelzen die Gletscher die gleichzeitig auch das ein Trinkwasser Reservoir sind. Das Eis an den Polen schmilzt was zur Folge hat, dass die Salzkonzentration der Meere sich verändert, die Meere erwägen sich ebenfalls, was wiederum zu folge hat, dass bestehende Meeresströmungen sich verändern. Dass der Golfstrom sich verändert ist bereits Fakt, wenn der sich abschwächt, wird's dann nicht mehr warm, dann wird's richtig kalt. War ja auch schon mal da.
      3 0 Melden
    • Hirnwinde 07.10.2016 21:50
      Highlight Highlight @Töfflifahrer: Die Vorteile lässt Du einfach weg. Das ist ein ganz billiger Propagandatrick.
      2 0 Melden
  • Maragia 06.10.2016 20:26
    Highlight Highlight "Während des Sommers entzieht die Vegetation der Erde grosse Mengen an Kohlenstoffdioxid. Dies führt dazu, dass beim Jahreszeitenwechsel im Herbst die niedrigsten Werte gemessen werden."

    Naja, auf der Erde gibt es aber 2 Sommer pro Jahr!!
    13 6 Melden
    • plaga versus 06.10.2016 21:11
      Highlight Highlight Die Nordhalbkugel bindet bis weit in den September CO2, während die Südhalbkugel im September beginnt CO2 zu binden. Darum der Tiefstwert im September/Oktober.
      11 1 Melden
    • Berner 06.10.2016 21:24
      Highlight Highlight aber die Landmasse auf der Südhalbkugel ist wesentlich kleiner und entsprechend entzieht die Vegetation im Südsommer ( DJF) der Atmosphäre weit weniger CO2 als jene der Nordhalbkugel im Nordsommer (JJA)
      16 1 Melden
    • plaga versus 06.10.2016 22:30
      Highlight Highlight Genau, Berner. Jetzt ist alles klar.
      2 0 Melden
  • Pointer 06.10.2016 19:58
    Highlight Highlight Leider sagt der Artikel nicht, was so schlimm daran sein soll, wenn der Wert über 400 ppm steigt.
    11 19 Melden
    • Berner 06.10.2016 21:32
      Highlight Highlight weil der CO2-Gehalt in den letzten 1 Mio. Jahren nie über 300 ppm war...
      User Image
      20 6 Melden
    • Pointer 06.10.2016 22:13
      Highlight Highlight @Berner: Ist das eine wissenschaftliche Begründung. Nur weil es nie so war?
      Wie wird ausserdem der CO2-Gehalt über Jahrtausende fehlerfrei ermittelt?
      8 6 Melden
    • Nevermind 06.10.2016 22:49
      1 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 06.10.2016 19:47
    Highlight Highlight ... was soll man dazu noch sagen? Was wir tun müssten, wäre längst klar und was wir trotz besserem Wissen tun, ist längst beschlossen ...
    User Image
    34 9 Melden
    • Töfflifahrer 07.10.2016 07:00
      Highlight Highlight So lange zu viele am Status Quo richtig viel verdienen und diese auch noch die Macht haben, wird sich nichts verändern.
      Veränderungen machen Angst, das ist nun mal bei der Mehrheit so. Auch die Haltung, es wird sicher nicht so schlimm werden, ist bei der Mehrheit verankert. Die Mehrheit sind die Wähler und die will man ja nicht verschrecken, also passiert, Nichts! Bzw. es bleibt bei Plattitüden.
      2 0 Melden
  • Denverclan 06.10.2016 19:19
    Highlight Highlight Der Klimawandel soll keinesfalls verharmlost werden, aber den Experten einfach uneingeschränkt glauben zu schenken ist ebenso leichtsinnig! Leider funktioniert Angstmacherei insbesondere dort wo sich Experten streiten besonders gut. Es geht um sehr, sehr viel Geld und das sagt alles! Das Klima hat sich schon immer gewandelt und der Mensch war nicht der Grund, weshalb jetzt? Die Sonne erlischt auch eines Tages, ob der Mensch das will oder nicht. Angst machen eigentlich die Experten, sie sind überall auch für Leid verantwortlich, denkt mal darüber nach. Der Mensch ist unberechen bar.
    27 42 Melden
    • Normi 06.10.2016 21:58
      Highlight Highlight An den blitzen merkt man, dass glauben halt einfacher ist als wissen...
      Naja wens den pessimisten damit besser geht...
      7 10 Melden
    • Töfflifahrer 07.10.2016 07:03
      Highlight Highlight Ist irgendwie nicht fair hier, dass ein irrtümlich Gesetze Blitz nicht rückgängig gemacht werden kann. Verdammte Tatzen die ich nunmal hab!
      1 1 Melden
    • Posersalami 07.10.2016 11:25
      Highlight Highlight Der Mensch neigt bei Ahnungslosigkeit dazu, die Wahrheit irgendwo in der Mitte der Positionen zu verorten, die er kommuniziert bekommt. Ob das klug ist, soll jeder für sich entscheiden. Ich finds unglaublich naiv und dumm.
      4 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pius C. Bünzli 06.10.2016 19:19
    Highlight Highlight Vielen Dank vorgehende Generationen. GUT GEMACHT
    10 19 Melden
  • Damien 06.10.2016 18:51
    Highlight Highlight "Das Klima befand sich schon immer im ständigen Wandel"
    User Image
    2 0 Melden
  • supermario1 06.10.2016 18:47
    Highlight Highlight Mann muss bedenken dass der diesjährige (ca. 1.1 C vs. 1951-1980) markante Temperaturanstieg geprägt ist von einem starken El Niño Event. Vgl. Mit dem ähnlich starken El Niño von 1998 (0.6 C vs. Ref periode 1951-1980) sind 0.5C schon recht viel für einen Zeitraum von 18 Jahren, und das obwohl die Sonnenaktivität auf ein Minimum zusteuert. Auch in Bezug auf die Trägheit des Klimasystems (ca. 1-2 Dekaden) sind 1.5 ° C ver***mt optimistisch! Wenn ich wetten müsste, würde ich sagen dass wir das in den nächsten 20 Jahren erreichen, selbst wenn wir sämtlich Emissionen auf Null senken würden...
    24 5 Melden
  • pamayer 06.10.2016 18:40
    Highlight Highlight Wissen tut man's schon seit den 70ern vom club of rome und den birkenstock-grünen.
    die wurden entsprechend mit arroganter Häme überschüttet (shitstorm).
    Der Preis, den wir dafür bezahlen werden, steigt auch stetig.
    Hoffe sehr, wir menschlein kriegen diese Kurve noch.
    52 14 Melden
    • Dä Brändon 06.10.2016 18:45
      Highlight Highlight Wir haben den PNR bereits erreicht, die natürliche Regulierung bräuchte vermutlich mehrere tausend Jahre.
      23 5 Melden
    • Dä Brändon 06.10.2016 18:46
      Highlight Highlight PNR = point of no return
      24 4 Melden
    • azoui 06.10.2016 19:34
      Highlight Highlight @pamayer, Deine Hoffnungen in Ehren, das kriegen wir nicht mehr hin, dafür geht es uns zu gut und später ist es..... zuspät
      6 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kstyle 06.10.2016 18:29
    Highlight Highlight Nichts ist für immer. Ausser der tot.
    18 15 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 06.10.2016 18:53
      Highlight Highlight Tod*



      Freundliche Grüsse der grammar nazi
      34 6 Melden
    • mortiferus 06.10.2016 20:10
      Highlight Highlight Ja Tod! Wer früher stirbt ist länger Tod, er ist unser Freund, lässt uns nicht im Stich. Stell Dir vor es gäbe ihn nicht. Nur ist er manchmal fies und wir zu schwach, wen er kommt und uns dahinsiechen lässt, mit der Angst und dem Schmerz den wir auf uns nehmen. Das ist aber wiederum freiwillig. Die Mutigen nehmen die Abkürzung.
      4 6 Melden
    • Kstyle 06.10.2016 21:23
      Highlight Highlight Ist mir nachdem ich auf abschicken gedrückt habe auch eingefallen:-( danke gramma nazi. gramma nazi *schlapplach* zu geil
      8 0 Melden
  • lilie 06.10.2016 18:21
    Highlight Highlight Ähm, wie liest man das letzte Bild??? 🤔
    11 2 Melden
  • Normi 06.10.2016 18:11
    Highlight Highlight Mhh klar und die Sonne hat null einfluss 🤓

    Sonne erwärmt die Meere und dann geben sie co2 ab un umgekehrt !

    Immer diese tricks für neue steuern ! Und es wird noch gefeiert...
    28 119 Melden
    • Christian Gerber 06.10.2016 18:58
      Highlight Highlight Leider nützt Ihr Zweckoptimismus oder gar Zynismus uns Menschen rein gar nix.
      31 9 Melden
    • Normi 06.10.2016 19:00
      Highlight Highlight für langsame :
      User Image
      14 20 Melden
    • Nevermind 06.10.2016 19:00
      Highlight Highlight Und durch das CO2 wird der Treibhauseffekt angeheizt und die Meere werden noch wärmer und geben noch mehr CO2 ab.

      Welche Steuertricks? Eine Insel in Tuvalu als Abschreibungsobjekt kaufen?
      29 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

In Säure aufgelöst und in Kanalisation geschüttet – das geschah mit Khashoggis Leiche

Die Leiche des saudiarabischen Journalisten Jamal Khashoggi ist einem türkischen Medienbericht zufolge in Säure aufgelöst und in die Kanalisation geschüttet worden. Wie die regierungsnahe Zeitung «Sabah» am Samstag berichtete, wurden in Proben aus der Abwasserleitung der Residenz des saudiarabischen Konsuls in Istanbul Spuren von Säure gefunden.

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Der Kritiker des saudiarabischen Kronprinzen …

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