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U.S. President Donald Trump, left, and Russian President Vladimir Putin sit on their chairs at the beginning of a one-on-one meeting at the Presidential Palace in Helsinki, Finland, Monday, July 16, 2018. (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais)

Donald Trump und Wladimir Putin posieren vor Beginn ihres Vier-Augen-Gesprächs für die Fotografen. Bild: AP/AP

Der Gipfel zwischen Trump und Putin war zum Gruseln

Männerfreundschaft statt klarer Worte für den russischen Alleinherrscher: Der kumpelhafte Auftritt von Donald Trump mit Wladimir Putin in Helsinki war der Tiefpunkt der desaströsen Europareise des US-Präsidenten.

Roland Nelles



Ein Artikel von

Spiegel Online

Die frohe Botschaft vom Helsinki-Gipfel zuerst: Mit dem Treffen in Finnland beendet Donald Trump seine Europa-Reise und fliegt zurück in die Heimat. Das ist positiv zu bewerten, denn jeder Tag, den dieser US-Präsident nicht mit Aussenpolitik verbringt, ist ein guter Tag.

Trumps Europa-Trip war ein Desaster in jeder Hinsicht, er hat alte Alliierte wie Deutschland oder Grossbritannien vor den Kopf gestossen und die Kluft zwischen Europa und den USA vertieft. Das Treffen zwischen Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin in Helsinki hat die Sache nun nicht besser gemacht. (Lesen Sie hier Minutenprotokoll des Treffens.)

Keine Zugeständnisse Russlands

Natürlich ist im Grundsatz nichts dagegen zu sagen, dass die USA und Russland bessere Beziehungen zueinander unterhalten. Auch ein Treffen zwischen dem amerikanischen Präsidenten und dem russischen Präsidenten wäre eigentlich zu begrüssen. Die Spannungen zwischen Moskau und dem Westen sollten abgebaut werden. Doch Trump hat in Helsinki ein Mal mehr bewiesen, dass er für diese Aufgabe ungeeignet ist.

Russian President Vladimir Putin gives a soccer ball to U.S. President Donald Trump, left, during a press conference after their meeting at the Presidential Palace in Helsinki, Finland, Monday, July 16, 2018. (AP Photo/Alexander Zemlianichenko)

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft: Wladimir Putin überreicht Donald Trump einen Ball. Bild: AP/AP

Trump hat dort praktisch alles falsch gemacht, was er falsch machen konnte. Wladimir Putin missachtet die Menschenrechte im eigenen Land, er führt in Syrien seit Jahren einen Krieg gegen Frauen und Kinder und er verstösst mit der Annexion der Krim dauerhaft gegen das Völkerrecht. Er ist kein Mann, mit dem der US-Präsident als Anführer der freien Welt eine Männerfreundschaft oder Kumpanei, zelebrieren sollte. Aber Trump tat in Helsinki genau das.

Allein die Tatsache, dass Trump sich mit Putin ohne jede Vorbedingung oder die Forderung nach russischen Zugeständnissen in Syrien traf, war schon bemerkenswert. Die Botschaft ist klar: Putin kann sich in der Welt aufführen, wie er will. Es stört Trump praktisch gar nicht. Putin erhält trotz seines Verhaltens endlich die internationale Anerkennung, ja, die Legitimation, nach der er sich schon lange sehnt. Was für ein Erfolg für den Russen!

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Video: srf

Trump scheint Putin mehr zu trauen als den eigenen Leuten

Und dann das Treffen selbst: Dass sich Trump und Putin mehr als eine Stunde lang praktisch allein, ohne Mitarbeiter besprochen haben, muss misstrauisch machen. Was dort verabredet wurde, welche geheimen «Deals» die beiden womöglich auf Kosten Dritter (oder sogar zu Lasten der USA) gemacht haben, bleibt nicht nur für die Welt, sondern auch für Trumps engste Berater undurchschaubar. So entsteht der Eindruck, dass Trump Putin mehr traut, als seinen eigenen Leuten.

Völlig absurd erschien schliesslich der Auftritt von Putin und Trump vor der Weltpresse. Dabei stellten sich Trump und Putin gemeinsam gegen die Ermittlungen in der Russlandaffäre durch das FBI: Putin unterstützte Trumps Behauptung, dass es keine Zusammenarbeit zwischen Trumps Wahlkampfteam und russischen Agenten gegeben habe. Trump nickte zufrieden. Einen besseren Verbündeten kann er sich wohl kaum wünschen. Es ist zum Gruseln.

Motive bleiben nebulös

Alle US-Geheimdienste haben US-Präsident Trump klargemacht, dass sich Russlands Agenten massiv in die amerikanische Wahl eingemischt haben. Sonderermittler Robert Mueller hat gerade erst gegen zwölf russische Agenten Anklage erhoben, weil sie mutmasslich in das Computernetz der Demokraten eingedrungen sind. Was tut Trump? Statt den Angriff auf die amerikanische Demokratie durch die Russen zu verurteilen, tut er so, als sei auch das ausgemachter Unsinn. Er stellt das Wort des russischen Präsidenten über die Expertise seiner eigenen Sicherheitsbehörden.

Warum das alles so ist, welche Motive Trump für diese Art von Politik gegenüber Putin hat, bleibt nebulös. Natürlich kann man, so wie viele Gegner Trumps, mutmassen, dass Putin Trump mit «Kompromat» - also mit kompromittierendem Material - in der Hand hat.

Es kann aber auch schlicht sein, dass Trump einfach seinen üblichen Motiven folgt: Er sieht sich selbst als den grössten Dealmaker, will alles anders machen als sein Vorgänger Barack Obama - auch im Verhältnis zu Russland. Also, er will alles schlechter machen.

Erstes Handshake zwischen Putin und Trump

«Idiot» oder «Fanboy» – Kritik an Trumps Auftritt mit Putin

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Video: watson

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57Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mguli 19.07.2018 12:57
    Highlight Highlight Trump macht das sehr gut, endlich einer der sich von den linken Medien und ewigen Weltverbesserer nicht einschüchtern lässt. Schon gar nicht von Staaten oder Kontinenten die ihm das Wasser überhaupt nicht reichen können. Vielleicht mal besser im eigenen Land schauen (Postautokrise, Abzoker Banker Rentenklau usw.
  • Sebastian Wendelspiess 18.07.2018 10:17
    Highlight Highlight „Trump hat dort praktisch alles falsch gemacht, was er falsch machen konnte. Wladimir Putin missachtet die Menschenrechte im eigenen Land, er führt in Syrien seit Jahren einen Krieg gegen Frauen und Kinder und er verstösst mit der Annexion der Krim dauerhaft gegen das Völkerrecht. Er ist kein Mann, mit dem der US-Präsident als Anführer der freien Welt eine Männerfreundschaft oder Kumpanei, zelebrieren sollte. Aber Trump tat in Helsinki genau das.“ genau mit solchen Lügen und mit dieser Einseitigkeit und Heuchelei macht ihr Medien eich lächerlich und unglaubwürdig.
  • Aufeinwort 17.07.2018 16:27
    Highlight Highlight Als ehemaliger Geheimdienstler hat Putin gemacht, was alle Geheimdienstler machen: In der Vergangenheit des Gegners nach Kellerleichen suchen (krumme Geschäfte, kompromittierende Fotos/Videos, Alkohol-/Drogengeschichten, usw.). So hat er den Kontrahenten in der Hand. Und der muss daraus fressen. Einfach, aber äusserst wirksam.
  • Ville_16 17.07.2018 14:16
    Highlight Highlight Die meisten kennen die politischen Machtverhältnisse in den USA nur ungenüngend. Trump gehört nicht zur Politelite. Einzig darum wird Trump dermassen angegangen. Ich behaupte nicht dass er alles richtig macht, aber vieles. Denn, noch nie seit dem zweiten Weltkrieg führten die USA sowenig Krieg wie heute. Noch nie war ein Präsident so um Frieden bemüht wie Trump. Noch nie hat ein Präsident seine Wahlversprechen so konsequent durchgesetzt. Logisch passt dass gewissen Herr- und Frauschaften in den USA nicht. Derweil wird dieser Nonsens in Europa einfach nachgeplappert. Bedenklich.
  • COLD AS ICE 17.07.2018 11:27
    Highlight Highlight Trump ist grossartig. Er ist kein typischer Politiker der rumhäuchelt und diplomatisch ist um allen zu gefallen. Er ist ein Geschäftsmann und das macht in so anders und so erfolgreich. Da können alle linken Medien schreiben was sie wollen. Trump werden alle Wörte im Munde umgedreht und dann gebraucht um gegen ihn zu hetzen. Wer gut englisch versteht, soll sich die Reden und Interviews mit Originalton reinziehen. Da merkt jeder das die Medien alles daran setzen ihn falsch zu zitieren.
    • Politikinteressierter 17.07.2018 12:52
      Highlight Highlight Um Trumps Reden zu verstehen muss man nicht gut Englisch können. Da reicht Level A2. Sein Wortschatz ist sehr begrenzt, wenn er nicht vom Skript abliest wie bei der SOTU oder bei seiner Afghanistan-Rede.
    • Eine_win_ig 17.07.2018 21:46
      Highlight Highlight C2 (CPE Note A), langer Aufenthalt in Kanada (mehrmals), Englischlehrer während Jahren. Ich glaube ich kann gut genug Englisch.

      Ich widerspreche Cold As Ice vollumfänglich.
  • rodolofo 17.07.2018 07:55
    Highlight Highlight Das Verhalten von Trump unverständlich?
    Die Gründe dafür nebulös?
    Wer so fragt, der geht immer noch von der irrig-naiven Vorstellung aus, dass Russland und die USA gegensätzlich seien, wie uns das im "Kalten Krieg" von den Propaganda-Abteilungen beider Imperien 24 Stunden am Tag eingetrichtert wurde.
    Auch wegen der tiefen Dankbarkeit, welche das von der Fuchtel des Faschismus befreite Europa damals gegenüber den "Alliierten Siegermächten" empfand, glaubte man diese Propaganda gern.
    Aber diese "alliierten" Siegermächte wollen auch heute noch weiter siegen und dabei kräftig absahnen...
  • Zeit_Genosse 17.07.2018 07:52
    Highlight Highlight So lange die Reps mit Sicherheit und Garantien der Dems keinen anderen Präsidentschaftskandidaten portieren können, so lange wird der jetzige Präsident der USA gestützt und beschützt.
  • Zeit_Genosse 17.07.2018 07:48
    Highlight Highlight Dass sich deutsche und britische Medien sehr motiviert äussern ist durchschaubar. Da sollten wir als Medienkonsumenten besser abwägen. Da wird zudem bald ein Tweet kommen, der die Euromedien als Fakemedia mit Fakenews bezeichnet. Viele Eitelkeiten.
  • Göschene-Eirolo 17.07.2018 07:23
    Highlight Highlight Trump fühlt sich von Allen betrogen. Es grenzt an Verfolgungswahn. Er hat paranoide Züge an sich, ganz klar. Wenn er dann die angeblichen "Betrüger" unter vier Augen sieht merkt er, dass die ihn gar noch mögen, dass alles nicht so schlimm ist, wie er es sich in seinem Wahn zurecht gelegt hat. Dann folgt das Zuckerbrot und er ist des Lobes voll.
    Es muss ein ständiges Wechselbad der Gefühle für ihn sein. Dieser Mann ist krank und braucht dringend Hilfe, bevor es zu spät ist und er uns alle in den Abgrund reisst.
    • Sebastian Wendelspiess 18.07.2018 10:24
      Highlight Highlight Naja wer schwafelt da dauern von Russeneinmischung und Hacks etc? Wer hat hier Verfolgungswahn?
  • Gummibär 17.07.2018 01:26
    Highlight Highlight America First = Trump First.
    Für eine gute Foto-Op kann man auch Präsident Putin mehr Glaubwürdigkeit zugestehen als den eigenen Geheimdiensten und Untersuchungs-Ausschüssen.
    Die Headline einer Britischen Zeitung zur Pressekonferenz lautet "PUTINS POODLE"
  • Punchi 17.07.2018 01:03
    Highlight Highlight Naja, Europa und auch die Schweiz sind nicht besser, die lassen sich durch USA erpressen. Die USA hat genug unheil wie Irak/ Lybien etc. angestellt, ebenso werden schwarze Bürger unrecht getan. Es wird schon lange Zeit, das Europa mal den Zepter übernimmt und mal anderen sagt, so nicht.
    Ich frage mich immer wieder, wieso Journalisten so einseitig einen Fall beleuchten, aber die Kehrseite vergessen...
    • roger.schmid 17.07.2018 02:28
      Highlight Highlight @Punchi: whatabout, whatabout und noch mal whatabout 🙄
    • TobaFett 17.07.2018 12:04
      Highlight Highlight Hatten wir das nicht schon lange genug, dass Europa der Welt sagt, wie sie zu laufen hat?
    • COLD AS ICE 17.07.2018 13:27
      Highlight Highlight @punchi: mit den witzfiguren welche europa regieren wird es ziemlich schwierig......und hör auf mit den schwarzen. in amerika werden schwarze nicht schlechter behandelt als in europa. die jenigen die von der polizei erschossen werden, haben sich teils extrem daneben benommen. wie die medien heute so sind zeigen sie nur den teil des video auf dem geschossen wird.....wie es aber dazu gekommen ist, wird absichtlich nicht gezeigt um die rassismusdebatte wieder anzuheizen. zum glück gibt es portale wie lifeleak wo man die ganze wahrheit zu sehen bekommt.
  • Dirk Leinher 16.07.2018 23:48
    Highlight Highlight Es wurde langsam Zeit dass jemand den USA zeigt, dass sie nicht ohne Gegenwehr weiterhin das Völkerrecht missachtend ganze Länder ins Chaos stürzen können. Kriegstreiber wie John Brennan und McCain scheinen langsam aber sicher durchzudrehen. Die Anklage gegen die 12 Russen fand nicht rein zufällig vor dem Treffen der beiden statt. Ja und um die Menschenrechte steht es in den USA selbst auch nicht nzum Besten. Das Treffen an sich war ein richtiger Schritt. https://www.watson.ch/international/usa/497093722-us-migrationspolitik-kleinkinder-leiden-weiter-nur-4-wurden-eltern-uebergeben
    • Waedliman 17.07.2018 08:34
      Highlight Highlight Sie werfen da leider alles in einen Topf. Brennan und McCain lassen sich nicht in einem Atemzug nennen, dazu sind sie viel zu unterschiedlich. Der eine ist ein ausgewachsener Neofaschist, der andere versucht, einen deutlich gemässigteren Kurs zu fahren. Kriegstreiber ist McCain sicherlich nicht. Dass sich Trump und Putin treffen, ist eine gute Sache, aber die Umstände, der Verlauf und die Gesprächsinhalte sind bedenklich und machen daraus eine Farce, bei der Putin eindeutig die Oberhand behält.
    • opwulf 17.07.2018 11:20
      Highlight Highlight Waedliman: I beg to disagree betreff McCain. Nur weil er sich als einer der promintentesten Republikaner schon seit längerem Gegen Trump stellt, sollte man nicht unkritisch sein, gerade als POW. Er hat sämtlich Operationen des Amerikanisch Industriellen Komplexes gestützt & im Fall Syrien war er sehr stark auf Seiten der Opposition & deren Bewaffnung verwickelt. Mein Link führt zur renommierten New York Times & datiert aus dem Jahr 2013. Lies doch mal die Nasen die im Artikel genannt werden & vergleiche sie mit diesem Artikel. https://www.nytimes.com/2013/09/03/world/middleeast/syria.html
    • Dirk Leinher 17.07.2018 12:58
      Highlight Highlight McCain ist ein Terroristenfreund und Brennan war verantwortlich diese zu bewaffnen in Syrien. Die gehören sehr wohl in den gleichen Topf
    Weitere Antworten anzeigen
  • pistolpete 16.07.2018 23:45
    Highlight Highlight Jedenfalls liegt "Europa" so in etwa zwischen Russland und den USA. Hilft eigentlich nur Einigkeit - inkl. uns Schweizer Rosinenpickern. Ob das EU heisst oder ähnlich - who cares?
    • Cachesito 17.07.2018 07:53
      Highlight Highlight Da haben Sie wohl recht. Leider haben das hier noch nicht alle kapiert.
  • Thecaptainsolo 16.07.2018 23:44
    Highlight Highlight Meine vermutung: putin hat irgendwas gegen trump in der hand er kann ihn erpressen (ev. hat er ihm wirklich ins amt verholfen) und so muss trump immer schön kuschen bei putin obwohl er ja sonst immer gerne austeilt (europa merkel may usw.) 🤔
  • Frank8610 16.07.2018 23:20
    Highlight Highlight Langsam wird es echt lächerlich...Trump könnte ein Kind aus einem brennendem Haus retten und man würde es schaffen ihn auch da schlecht darzustellen. Kann man nicht mal eine ausgewogene reflektierte Analyse erwarten?

    Und Staatschefs haben ja sonst nie unter vier Augen getroffen, das ist ganz was Neues und sollte uns alle sehr misstrauisch machen...

    Und Putin führt Krieg gegen Frauen und Kinder...ich weiss nicht wie man auf so einen Satz kommt und ihn dann noch in einen Artikel schreibt. Aber in einer Schwarz/Weiss Welt lässt es sich bekanntlich einfacher leben.
    • Waedliman 17.07.2018 08:36
      Highlight Highlight Trump würde das Haus selbst anzünden, dann Fox News bestellen und von seinen Leuten das Kind in das Haus treiben, damit er es retten kann. SO sähe das medienwirksame Spektakel aus. Und das ist es, was Trump will. Er braucht die dumpfe Masse seiner Wähler, bedient sie mit seiner erbärmlichen Sprache, unterwirft sich einem Diktator und stellt sich dennoch als Sieger da. Die Tragweite seines Handelns erfasst er nicht, ebenso wenig die Kritik, die ihm um die Ohren schlägt, weil ein Narziss nur um sich selbst bemüht ist.
  • Adumdum 16.07.2018 23:20
    Highlight Highlight Kompromittierendes Material gibts gegen einen Immobilienmogul mit den Moralvorstellungen eines Donald Trump sicher genug - der russische Geheimdienst hat sicher sein Handwerk gelernt - da war dann ein wenig Wahlbeeinflussung sicher eine Riesengaudi für die Russen. Aber nicht vergessen: vermasselt hat sich Clinton das Ding aber selber, nicht zuletzt mit der Beeinflussung der demokratischen Primaries gegen Sanders. UND: Wahlstimmen gefälscht haben die Russen ja nicht, der Depp haben die sich schön selbst gewählt.... Und zu guter letzt: in welche Wählen sich die USA schon eingemischt haben...
    • Juliet Bravo 17.07.2018 02:26
      Highlight Highlight Clinton ist immer noch Schuld? - Einfach für alles was der Präsident macht?

      Das scheint mir doch zu einfach.
    • rodolofo 17.07.2018 08:03
      Highlight Highlight Super Statement! Danke.
  • Baba 16.07.2018 23:10
    Highlight Highlight Gemäss Vladimir Putin betrachtet er selbst Russland als "Demokratie"... Ermordete Journalisten, eingesperrte Gegner, Annexion der Krim, Pressefreiheit de facto inexistent - schöne Demokratie. Und mit so einem Typen zelebriert Trump seine neueste Bromance - es ist tatsächlich zum Gruseln!

    Etwas anderes als "Kompromat" kann ich mir eigentlich nicht vorstellen (bzw. ich hoffe, dass es das ist, da jede andere Erklärung noch viel, viel schlimmer wäre 😨😨😨).
    • D(r)ummer 17.07.2018 10:32
      Highlight Highlight Abgesehen von den Kritikpunkten hat Russland in der Tat mehr Parteien als die USA...
  • Linus Luchs 16.07.2018 22:58
    Highlight Highlight Ex-CIA-Chef John Brennan stellt ganz richtig fest: Trumps Äusserungen grenzen an Hochverrat. Ein US-Präsident, der mit dem russischen Präsidenten zusammenspannt, um die demokratisch legitimierten Instanzen der USA in Frage zu stellen, müsste unverzüglich seines Amtes enthoben werden. Aber das wird natürlich nicht geschehen. Die vor Trumps Amtsantritt gerühmten "checks and balances" versagen bis jetzt total gegenüber diesem Wahnsinnigen. Eine grosse Mitschuld tragen all die Republikaner, die den Kopf in den Sand stecken, um ja nicht die eigenen Privilegien zu riskieren.
  • Dummbatz Immerklug 16.07.2018 22:43
    Highlight Highlight Es wird einem nur noch schlecht. Hoffentlich nimmt dieser USA-Schreck 2020 ein Ende. Jener in Russland leider bestimmt nicht.
  • Demo78 16.07.2018 22:35
    Highlight Highlight 🙉🙈
  • blaubar 16.07.2018 22:31
    Highlight Highlight „Putin kann sich in der Welt aufführen, wie er will.„

    In bedeutend grösserem Masse gilt das leider für die USA.
    Die USA führten alleine in den letzten 17 Jahren militärische Operationen (wie es so schln heisst) in Afghanistan, Somalia, Irak, Libyen und Syrien durch. Allesamt völkerrechtswidrig. Dazu kommen noch die ganzen NATO-Angriffe.
    Seit 1945 hat die USA in 201 Fällen ihre geopolitischen Interessen völkerrechtswidrig (also ohne UNO-Mandat) durchgesetzt, was 30 Millionen Menschen das Leben gekostet hatte. Da ist Putin eine ganz kleine Nummer dagegen.
    • Demo78 16.07.2018 23:36
      Highlight Highlight Ist ja nicht so das die Russen (Udssr) keine Kriege geführt hätten. Afghanistan, Tschetschenien, Georgien und aktuell die Ukraine usw.
      Die USA sind sicher in mehr Konflikte involviert oder haben diese gar angerissen. Den Sovjets den Unschuldigen zu geben ist definitiv auch falsch.
    • rodolofo 17.07.2018 07:57
      Highlight Highlight Das mit der "ganz kleinen Nummer" würde Putin aber gar nicht gerne hören!
      Pass auf, was Du sagst!
      Auch einem Putin-Troll sind gewisse Grenzen des Erlaubten gesetzt!
    • MikoGee 17.07.2018 08:31
      Highlight Highlight Whataboutism hilft hier auch nicht weiter und entzieht Putin keineswegs der Verantwortung oder Schuld.
    Weitere Antworten anzeigen
  • smoking gun 16.07.2018 22:31
    Highlight Highlight Dieser Kommentar ist zum Gruseln
    • rodolofo 17.07.2018 08:04
      Highlight Highlight Ist ja auch eine gruselige Story!
  • MartinArnold 16.07.2018 22:25
    Highlight Highlight Was muss der Mann fettige Schuhe haben er „trumpt“ doch in jedes erdenkliche Fettnäpfchen
    Jede Tat, jeder Tweet den er absezt, disqualifiziert ihn mehr. Und mit ihm seine „treuen“ Wähler.
    Es ist nur zu hoffen dass das Trumpsche Theater bald vorbei ist.
    Es gibt nicht allzuviele die der Welt mehr Unsicherheit brachte als der DT.
  • Hades69 16.07.2018 22:04
    Highlight Highlight Ich verstehe diesel anti Haltung hier nicht. Wieso ist der Spiegel und auch einige Redaktoren gegen ein gutes Verhaeltnis USA - Russland?
    Befor ueberhaupt ein Statement abgegeben worden ist, kritisiert man an allen moeglich erdachten Stellen, versucht Wahlbetrug schon fast zwei Jahre lang zu beweisen und schuettet staendig Oel ins Feuer.
    Dafuer waeren wir als Bewohner des Kontinets Europa bemueht um ein gutes Verhaeltnis zu Russland.
    • Zeezoo 16.07.2018 23:28
      Highlight Highlight Öhm Deine Ortographie? Ein Schelm wer böses denkt ;-)
    • reconquista's creed 16.07.2018 23:57
      Highlight Highlight Sie als Europäer würden sich kaum wohler und sicherer fühlen, wenn man - so wie sie es vorschlagen - beide Augen vor den Untaten Russland und Putins zudrücken würde, lediglich des guten Verhältnis willens. Das ging bereits einmal schief.
      Googlen sie einmal “Chamberlain“ oder “Appeasement Politik“.
      Sie würden sich nicht wohler fühlen, wenn Putin vogelfrei und ohne Konsequenzen Länder angreiffen könnte.
    • äti 17.07.2018 00:03
      Highlight Highlight .. was für ein Statement sollte denn abgegeben werden ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • ceterum censeo 16.07.2018 21:47
    Highlight Highlight UFO - Unfit For Office...

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