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epa07519094 Ukrainian Presidential candidate Volodymyr Zelensky reacts as casts his ballot at a polling station during Presidential elections in Kiev, Ukraine, 21 April 2019. Ukrainians vote in the second round of Presidential elections on 21 April 2019. After the first round of elections, showman Volodymyr Zelensky is a frontrunner with 30.24 percent of votes and incumbent president Petro Poroshenko is a runner-up with 15.95 percent of votes.  EPA/STEPAN FRANKO

Wolodymyr Selenskyj: Komiker, Schauspieler und Präsident der Ukraine. Bild: EPA/EPA

Kommentar

Ein Komiker demokratisiert die Ukraine

Die Ukrainer haben einen Schauspieler zum neuen Präsidenten gewählt. Verrückt ist das schon. Aber vor allem ein weiterer Schritt Richtung rechtsstaatliche Demokratie.

Steffen Dobbert / Zeit Online



Man stelle sich vor, Jan Böhmermann trifft sich an einem Abend vor der Wahl mit Angela Merkel im Berliner Olympiastadion. Sie lassen die Fussballtore von Hertha BSC abbauen, zwei Bühnen errichten und streiten sich über die Zukunft Deutschlands. Dazu ein Rock-Konzert von Marius Müller-Westernhagen. Tausende fiebern auf den Stadiontribünen mit, alle TV-Sender der Republik übertragen live. Und dann wählen mehr als 70 Prozent der Deutschen den Entertainer.

So ähnlich geschah es gerade in der Ukraine. Wolodymyr Selenskyj, ein 41-jähriger TV-Produzent und Komiker, der niemals ein öffentliches Amt inne hatte, aber seit zwei Jahren einen ausgedachten Präsidenten in einer Serie spielt, ist der neue, der echte ukrainische Präsident. Die TV-Figur Selenskyj hat den Fernsehbildschirm verlassen, am Freitagabend die Bühne des Kiewer Olympiastadions betreten und am Sonntag eine klare Mehrheit der Wählerinnen und Wähler überzeugt. An dieser Stelle der Geschichte sei eine Frage erlaubt: Wie verrückt ist das denn?

Vieles ist historisch am Erfolg Selenskyjs. Er erreichte mit 73 Prozent der Stimmen das beste Ergebnis, das je ein Präsident in einer Stichwahl erzielte.

Das Mass an Entertainment durfte man in der ukrainischen Politik noch nie unterschätzen. Doch die Wahl Selenskyjs zum Präsidenten ist weitaus mehr als ein Märchen, das Wirklichkeit wurde. Sie ist ein weiterer wichtiger Schritt der ukrainischen Gesellschaft auf ihrem Weg der Demokratisierung.

Klar, die Ukraine ist noch lange kein lupenreiner Rechtsstaat mit unabhängigen Gerichten, völlig freier Presse und Politikern, die Korruptionszahlungen verhindern, statt sich selbst zu bereichern. Aber dieses Land entwickelt sich in diese Richtung. Und die Wahl des charismatischen Schauspielers ist ein Beleg dafür.

Vieles ist historisch am Erfolg Selenskyjs. Er erreichte mit 73 Prozent der Stimmen das beste Ergebnis, das je ein Präsident in einer Stichwahl erzielte. Er ist der jüngste Präsident der ukrainischen Geschichte. Sein Auftreten erinnert irgendwie an Emmanuel Macron, Donald Trump und Beppe Grillo zugleich. Seine Mischung aus fiktivem und digitalem Wahlkampf ist so einzigartig, dass es wohl keine Vorbilder gibt.

Poroschenko bietet Hilfe an

Mindestens ebenso bedeutend wie Selenskyjs faszinierender Aufstieg ist die Niederlage Petro Poroschenkos. In einem Land, in dem der eine frühere Präsident vergiftet wurde (Wiktor Juschtschenko), der andere mit Todesangst nach Russland floh (Wiktor Janukowitsch) ist eine weitestgehend freie Wahl ebenso wenig selbstverständlich wie ein fairer Verlierer. «Ich werde den Posten als Oberhaupt des Staates verlassen. So hat es die Mehrheit der Ukrainer entschieden, und ich akzeptiere diese Entscheidung», sagte Poroschenko noch am Wahlabend. Danach rief er Selenskyj an und sicherte ihm Unterstützung zu.

epa07520501 Ukrainian President and Presidential candidate Petro Poroshenko reacts at his campaign headquarters following a presidential elections in Kiev, Ukraine, 21 April 2019. Ukrainians voted during the second round of Presidential elections on 21 April 2019. Some 73.2 percent of voters supported presidential candidate Volodymyr Zelensky, while 25.3 percent voted for incumbent President Petro Poroshenko, according to results of the National Exit Poll 2019 project as of 18:00 Kiev time, an local media report.  EPA/SERGEY DOLZHENKO

Petro Poroschenko muss abtreten. Bild: EPA/EPA

Die voranschreitende Demokratisierung der Ukraine ist aus drei weiteren Gründen besonders. Erstens weil so ein Prozess gewöhnlich mehrere Jahrzehnte benötigt. Zieht man von den offiziellen 28 Jahren seit der Unabhängigkeitserklärung vom Sowjetreich im Jahr 1991 jene Zeitspanne ab, in denen der Kreml im Geheimen weiter über die Ukraine bestimmte, bleiben nicht viele Jahre der Entwicklung, Emanzipation und Liberalisierung. Es ist übrigens noch nicht lange her, da wurden auch in der Ukraine unter dem autokratisch herrschenden Janukowitsch Wähler-Stimmen mit Geld gekauft.

Zweitens weil in diesem Land immer noch Woche für Woche ein Krieg seine Opfer fordert, den die russische Regierung gleich nach der Annexion der Krim entfachte. Und drittens, weil es gemessen am Hass und Leid, den mehr als 13'000 – in einem Wort: dreizehntausend! – an der Front Getötete hinterlassen, fast ein Wunder ist, wie besonnen die Ukrainer reagieren.

Die Ukraine ist fünf Jahre nach der Revolution der Würde geeinter als jemals zuvor.

Laut Internationalem Währungsfonds ist die Ukraine hinter der Republik Moldawien, Belarus und Russland das ärmste Land Europas. Krieg, Armut, begrabene Revolutions-Hoffnungen, stockende Reformen und dann noch wählen gehen?

Dann erst recht, sagten sich viele Ukrainerinnen und Ukrainer. In den Tagen vor der Wahl diskutierten die Bürger in der U-Bahn, am Strand des Dnepr, in der gigantischen Residenz vom Ex-Präsidenten Janukowitsch (wo immer noch seine Wildschweine und Straussen leben), in den Hipster-Cafés, auf dem Maidan und vor den Kirchen der Hauptstadt über fast nichts anderes als die Präsidentschaftswahl. Wer Wut, Abkehr vom politischen System oder gar konterrevolutionäre Stimmung erwartete, erlebte das Gegenteil, eine Eventisierung der Politik. Mit jeweils mehr als 62 Prozent war die Wahlbeteiligung im ersten und zweiten Wahlgang sogar höher als bei der vergangenen Abstimmung.

Die Ukraine ist fünf Jahre nach der Revolution der Würde geeinter als jemals zuvor. Ähnelten Präsidentschaftswahlen vor dem Volksaufstand noch einem Richtungswechsel eines Pendels, schwenkt das Land jetzt nicht mehr zwischen Ost- und West hin und her. Eine an russischen Interessen ausgerichtete Regierung ist nicht mehr mehrheitsfähig. Selenskyj strebt wie Poroschenko einen EU-Beitritt an. Zur Frage, ob sein Land der Nato beitreten sollte, will er die Bevölkerung befragen.

Gewiss, dieser Wahlkampf hatte auch viele hässliche Aspekte. In einem seiner Social-Media-Videos beerdigt Selenskyj den Präsidenten der Ukraine und lästert noch am Grab über dessen Erbe. Als «Marionette eines Oligarchen» beschimpfte wiederum Poroschenko seinen Nachfolger. Doch trotz einiger Entgleisungen. Als es zum Streitgespräch mit Event-Charakter vor Tausenden Zuschauern im Olympiastadion kam, sassen nicht nur in der Ukraine viele Zuschauer vor den Bildschirmen. Auch in Belarus und Russland verfolgten viele mit Interesse die demokratische freie Debatten-Kultur in ihrem Nachbarland. «Als ein Bürger der Ukrainer sage ich in alle Länder der früheren Sowjetunion», sagte Wolodymyr Selenskyjs nach seinem Sieg: «Schaut zu uns. Alles ist möglich.» Sein Erfolg gibt ihm Recht.

Dieser Artikel wurde zuerst auf Zeit Online veröffentlicht. Watson hat eventuell Überschriften und Zwischenüberschriften verändert. Hier geht’s zum Original.

Andere Bilder aus der Ukraine: Lebensfreude statt Gewalt und Zerstörung

Margret Kiener Nelle als Wahlbeobachterin in der Ukraine

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32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dragona 22.04.2019 22:50
    Highlight Highlight Mal schauen wie sich die westlichen Medien äussern werden, sollte Selenskyi die zerbrochenen Beziehungen mit Russland wieder aufbauen. Das wäre interessant.
  • Ichsagstrotzdem 22.04.2019 15:12
    Highlight Highlight Es ist nicht das erste Mal, dass ein Komiker In Europa Chancen oder gar die Präsidentschaft selbst gewonnen hat (Coluche, Grillo,...)
    Wenn Komiker die besseren Ergebnisse erzielen als erfahrene Politiker, sagt das Vieles über das Vertrauen, welches die Bevölkerung in die politische Elite hat.
  • Lowend 22.04.2019 13:56
    Highlight Highlight Der dubiose Oligarch und Chef des Fernsehsenders 1+ Ihor Kolomoisky hat diese Wahl zweifellos gewonnen und jetzt schauen wir mal, was sein Strohmann Selensky auf die Reihe kriegt.

    Inhaltlich hat er bis jetzt noch rein gar nichts zur Politik gesagt, aber wenigstens ist er telegen, behauptet nicht zur Elite zu gehören und hat viele Wunder versprochen und dass scheint das zu sein, was heute in der Politik zählt; inzwischen wohl weltweit.
  • Dnipro 22.04.2019 13:41
    Highlight Highlight Der 'Westen' trägt einen grossen Teil der Verantwortung für die momentane Lage in der Ukraine. Er hat das Feuer von 2013/14 zwar nicht entfacht (das besorgten die ukrainischen Ultranationalisten), aber er hat mit der Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Ukraine, sowie in das bilaterale Verhältnis mit Russland, den Brandbeschleuniger beigetragen. Jetzt schon wieder von EU und NATO Beitritt zu reden ist völlig kontraproduktiv! Lasst uns abwarten was die neue Regierung bringt und zwar ohne Einmischung des Westens. Möge das ukrainische Volk endlich zur Ruhe kommen
    • Toerpe Zwerg 22.04.2019 19:56
      Highlight Highlight Einmischung in die inneren Angelegenheiten ... ja, die muss aufhören ... sagen Sie es Putin?
    • Dnipro 22.04.2019 20:29
      Highlight Highlight @Zwerg, ja das muss auch aufhören! Er hat sich aber erst richtig eingemischt als die Nationalchaoten mit gütiger Mithilfe des Westens eine Regierung an die Macht gebracht haben, die die russische Sprache verbannen und die russische Schwarzmeerflotte aus Sevastopol vertreiben wollte.
  • Cpt. Jeppesen 22.04.2019 13:25
    Highlight Highlight Ein Fernsehstar wird zum Präsident.
    Woher kenne ich das nur?
  • PaLve! 22.04.2019 13:13
    Highlight Highlight Merkwürdig. Bei Artikeln deutscher Medien über die nördlicheren ex-Ostblockländer wie die Ukraine oder die baltischen Staaten, werden häufig fast nur positive Dinge erwähnt, wie in diesem Artikel.
    In Artikeln über südlichere Länder wie Bulgarien, Rumänien oder Serbien liest man jedoch fast nur über Korruption, Mafia, Probleme mit Minderheiten und Menschenhandel -alles auch Probleme die beispielsweise in der Ukraine existieren-, jedoch nie über positive Entwicklungen wie hoher relativer Wirtschaftswachstum, hoher Frauenanteil in Führungspositionen etc.
  • Kubod 22.04.2019 11:06
    Highlight Highlight Ich bin sicher, dass die Ukraine ihren Stammplatz den sie seit spätestens dem 10. Jahrhundert hat, wieder einnehmen wird.
    Sobald sie die Reste des Sovjetdenkens abgeschüttelt hat, geht es aufwärts. Davon bin ich überzeugt.
    Klar. Putin wird das weiterhin versuchen zu verzögern.
    Es wär ein schlechtes Signal an seine eigenen Landsleute.
    Es zeigt, was Demokratie wirklich zu erreichen vermag, wenn man sie lässt.
  • Nocciolo 22.04.2019 11:05
    Highlight Highlight Ich denke, dass ihm vor allem sein Versprechen auf eine Beendigung des Konfliktes im Osten den Sieg brachte. Die Leute sind kriegsmüde. Hoffen wir, dass ihm das gelingt.
  • Bynaus @final-frontier.ch 22.04.2019 10:36
    Highlight Highlight Ich wünsche ihm viel Glück, und das wird er, so ganz ohne Erfahrung, wohl auch brauchen. Ich hoffe, dass er die in ihn gesteckten Erwartungen zumindest ein Stück weit erfüllen kann. Es wäre schön, wenn die Ukraine in ein paar Jahren (wohl aber noch nicht 2024, wie er verspricht) Teil der europäischen Familie (heute repräsentiert durch die EU, trotz all ihrer Fehler und Probleme) werden könnte. Und vielleicht auch irgendwann sogar auch der grosse Nachbar und Bruder der Ukraine. Doch bis dahin läuft noch viel Wasser die Volga hinunter.
  • Muselbert Qrate 22.04.2019 10:19
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • ChlyklassSFI 22.04.2019 13:25
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • walsi 22.04.2019 10:17
    Highlight Highlight Ich würde noch nicht so hoch jubeln und lieber zuerst einmal abwarten wie sich das entwickelt. Er wäre nicht der erste Hoffnungsträger der nicht hält was er verspricht und auch nicht anders ist als seine Vorgänger. An ihren Taten sollt ihr sie messen.
    • Toerpe Zwerg 22.04.2019 10:59
      Highlight Highlight Darüber berichtet der Artikel gar nicht. Es geht nicht um die Person, sondern um das System.
  • aglio e olio 22.04.2019 09:39
    Highlight Highlight Schauen wir mal wie sich das entwickelt. :)
    Der Artikel zeigt gut unsere Sichtweise.
    Salopp zusammengefasst: 'Trotz Krieg und Armut sind die Menschen voller Hoffnung und Freude, gehen sogar wählen. Erstaunlich!'
    Wieso?
    Weil wir materiell und mit Sicherheit "Verwöhnten" uns wegen jeder Kleinigkeit entzweien und derzeit eine starke Polarisierung der Gesellschaft erleben? Anstatt mal gemeinsam an einem Strang zu ziehen und unsere Probleme zu lösen, uns in ideologischen Grabenkämpfen erschöpfen.
    Ich weiss, etwas OT.
    • Toerpe Zwerg 22.04.2019 11:00
      Highlight Highlight Das ist nicht nur off topic, das ist auch einfach nicht verstanden.
    • aglio e olio 22.04.2019 11:46
      Highlight Highlight Toerpe, erkläre es mir bitte.
    • Toerpe Zwerg 22.04.2019 12:11
      Highlight Highlight Ihr Beitrag fällt auseinander. Das nach dem Wieso steht nicht in Bezug zu dem davor.
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglio e olio 22.04.2019 09:26
    Highlight Highlight "Doch trotz einiger Entgleisungen."

    Was? ;)
  • Skeptischer Optimist 22.04.2019 08:42
    Highlight Highlight Reichlich schönfärberisch, dieser Artikel, den Watson uns aus der Zeit durchreicht. Die angebliche Erfolgsnachricht ist, dass "eine an russischen Interessen ausgerichtete Regierung" nicht mehr mehrheitsfähig sei. Tatsache ist, dass die seit 2006 andauernde Eimischung des Westens in die inneren Angelegenheiten der Ukraine das Land zum Armenhaus Europas gemacht hat. Demut wäre hier angebrachter, als bemühter Triumphalismus.
    • Posersalami 22.04.2019 09:17
      Highlight Highlight Der Artikel stammt aus der Zeit. Wer da etwas anderes als anti russische Propaganda erwartet soll aufwachen.
    • Toerpe Zwerg 22.04.2019 10:58
      Highlight Highlight Das eine unplausilble Herleitung.
    • Toerpe Zwerg 22.04.2019 11:10
      Highlight Highlight Kann Posersalami mir erläutern, was an diesem Artikel "anti russisch" ist?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sheez Gagoo 22.04.2019 07:47
    Highlight Highlight Noch mal chli warten mit Demokratisierung...
  • rodolofo 22.04.2019 07:04
    Highlight Highlight Ja, ich glaube auch, dass "der Weg nach Europa", bzw. die Demokratisierung Zeit braucht und Geduld!
    Nach 40 Jahren Stalinismus (einem Kommunistisch getarnten "Faschismus nach Innen") müssen wir zuerst reaktionäre Gegenbewegungen und das Auslassen und Abreagieren von angestauten Trieben und Gefühlen in Kauf nehmen, die im "Realsozialismus Sowjetischer Prägung" unter einem Stahlbeton-Deckel gehalten wurden!
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