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Ungebremste Dummheit – wie sich der saudische Kronprinz lächerlich macht

Was der saudische Kronprinz anfasst, gerät zum Desaster - aktuell zu sehen im Fall Khashoggi. Von allen ethischen Abgründen einmal abgesehen: Wie kann sich ein Herrscherhaus derart lächerlich machen?

Christoph Reuter



Saudi Crown Prince, Mohammed bin Salman, attends the Future Investment Initiative conference, in Riyadh, Saudi Arabia, Tuesday, Oct. 23, 2018. The high-profile economic forum in Saudi Arabia is the kingdom's first major event on the world stage since the killing of writer Jamal Khashoggi at the Saudi Consulate in Istanbul earlier this month. (AP Photo/Amr Nabil)

Mohammed bin Salman Bild: AP/AP

Ein Artikel von

Spiegel Online

König Midas wollte, dass alles zu Gold werde, was er berührte. Allerdings galt das auch für Getränke und Speisen, die Midas anfasste. Er litt bald Hunger und Durst, weil er nicht nachgedacht hatte, was seine Entscheidung für Folgen haben werde. Soweit die Sage, deren Fortsetzung auch schön zum Hause Saud passen würde, konkret zum gegenwärtigen Thronprätendenten Saudi-Arabiens.

Denn was der in die Hand nimmt, verändert sich ebenfalls auf die immer gleiche Weise. Nur, dass es nicht zu Gold wird. Was Mohammed bin Salman , kurz MbS, in den vergangenen Jahren aussenpolitisch so angestellt hat, geriet jedesmal zu einem Desaster mit Ansage: angefangen beim Krieg im Jemen, den er 2015 noch als Verteidigungsminister lostrat und der, so versprochen, mittels der saudi-arabischen Luftwaffe die jemenitischen Kontrahenten binnen Wochen in die Unterwerfung zwingen würde. Dreieinhalb Jahre später haben die Jets zwar Wohnviertel, Beerdigungen und zuletzt einen vollbesetzten Schulbus getroffen, geht das ganze Land zugrunde, aber gibt es keinen Sieg.

Als Nächstes machte die Geiselnahme von Libanons Premier Saad Hariri in Riad den Mann im Libanon populärer denn je und damit stärker gegenüber saudischem Druck, einen Krieg mit der Hisbollah zu riskieren - was die Ursprungsidee der Festsetzung nebst inszeniertem Rücktritt Hariris gewesen war.

Die Chronologie des Falls Khashoggi

Auch die bizarre Fehde mit dem reichen Nachbar-Scheichtum Katar, dann der folgende Rachefeldzug gegen Kanada, die Kappung diplomatischer und wirtschaftlicher Beziehungen wegen eines einzigen Tweets der kanadischen Aussenministerin zur Freilassung von Menschenrechtlern, schürten vor allem Zweifel an der Berechenbarkeit der Regierenden in Riad.

Wie kann man sich so lächerlich machen?

Und nun die mutmassliche Ermordung Jamal Khashoggis im saudi-arabischen Konsulat in Istanbul. Sie liess sich weder ignorieren noch leugnen, denn man hatte dem Mann ja extra einen Termin gegeben, zu dem er kam, aber nie wieder ging. Zu dem aber, gut zu sehen auf den Bildern der türkischen Überwachungskameras (die eigenen waren alle just ausgefallen), auch das 15-köpfige Empfangskomitee anreiste, das laut türkischen Angaben einen hochrangigen Forensiker nebst Knochensäge umfasste.

Was wiederum die nach tagelangen Totaldementis nachgeschobenen Halbgeständnisse aus Riad umgehend der Lächerlichkeit preisgab, der 59-jährige Khashoggi sei wahlweise bei einem unerwarteten Handgemenge oder im Würgegriff eines Schergen aus der Entourage von MbS gestorben.

FILE - In this Feb. 1, 2015 file photo, Saudi journalist Jamal Khashoggi speaks during a news conference in Manama, Bahrain. Saudi Arabia is moving ahead with plans to hold a glitzy investment forum that kicks off Tuesday, Oct. 23, 2018, despite some of its most important speakers pulling out in the global outcry over the killing of Khashoggi. The meeting was intended to draw leading investors who could help underwrite Crown Prince Mohammed bin Salman’s ambitious plans to revamp the economy. (AP Photo/Hasan Jamali, File)

Brutal ermordet: Jamal Khashoggi. Bild: AP/AP

Auch der von einem Fernsehteam am Konsulatseingang gefilmte Putztrupp, der just vor den türkischen Ermittlern kam, womöglich um rasch noch die gröbsten Spuren zu beseitigen, wirft dieselbe Frage auf, die sich nach allen diesen Aktionen von selbst stellt: Wie kurzsichtig kann man sein?

Warum verrennt sich ein Staatsapparat, wenn auch ein monarchischer, ein ums andere Mal so dermassen fatal?

Viel ist in den vergangenen Tagen geschrieben worden über die ethischen Abgründe der Tötung Khashoggis, völlig zu Recht. Aber es gibt dabei noch ein Kernelement der Entscheidungsfindung, das jenseits moralischer Bewertungen liegt. Eines, das gelegentlich erwähnt wurde, wenn die Vertuschungsmanöver einfach zu unglaublich wurden, aber dessen offenbar zentrale Bedeutung für MbS' Vorstösse leicht unterschätzt wird: Dummheit. Unfassbare, ungebremste Dummheit. Der umgekehrte midas touch, alles, was man anfasst, viel schlimmer zu machen, als es vorher war.

Die Welt besteht aus Schergen - und ein paar Todfeinden

Das ist die Konstante seit 2015, seit der heute 82-jährige König Salman seinem Lieblingssohn den Weg zum rabiaten Aufstieg ebnete. Wobei die Ursache solch strafloser Machtwillkür, wo offenbar gar nichts vom Ende her gedacht wird, auch in der biographischen Hypothek des Königreichs liegt: Alle Prinzen der jüngeren Generation sind in der absoluten Gewissheit aufgewachsen, dass die Welt ihnen zu Füssen liegt und im wesentlichen aus Angestellten besteht, abzüglich einiger Todfeinde. Das Leben in dieser goldenen Blase, in der hochbezahlte PR-Berater ihrem Auftraggeber ständig soufflieren, wie grossartig seine Ideen seien, lässt den Wahnsinn wuchern.

Und mit dem gilt es weiterhin zu rechnen. Jenseits der moralischen Fragen. Wie vor 200 Jahren schon der Meister-Opportunist Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord über seinen durchaus klugen Dienstherren Napoleon formulierte, dem er als Aussenminister diente. Als der 1804 den nach Baden geflohenen Bourbonen-Herzog von Enghien zurück nach Frankreich verschleppen und umbringen liess, urteilte Talleyrand: «Es ist schlimmer als ein Verbrechen. Es ist ein Fehler.»

Fall Khashoggi: Diese Wirtschaftsführer meiden saudische Investorenkonferenz

Unermessliches Elend in Jemen

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Video: srf/SDA SRF

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46Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • wuschel1984 25.10.2018 09:16
    Highlight Highlight Von wegen ungebremster Dummheit, schlimmer ist noch dass wir denen in den Arsch kriechen und dass ist das Problem und das wissen sie genau. Darum können sie machen was sie wollen. Wer hat nun wen in der Hand?
    25 1 Melden
  • Gawayn 24.10.2018 12:21
    Highlight Highlight Wer ist wohl lächerlicher?
    Die Saudis, die Wahllos Leute meucheln können ohne Konsequenzen zu fürchten,
    Oder die Partnerländer die sich in die Hosen machen, statt gegen diese Bande vor zu gehen?
    62 1 Melden
  • Pumba 24.10.2018 06:39
    Highlight Highlight Dieser Fall zeigt uns wieder einmal schonungslos auf wie lächerlich wir westlichen Staaten uns in solchen Situationen verhalten und wie abhängig und geldgierig wir sind. Traurig.
    101 3 Melden
    • dan2016 24.10.2018 07:20
      Highlight Highlight westliche Staaten? Währenddem China und Russland konsequent auf Geschäfte verzichten?
      26 6 Melden
  • Alice36 24.10.2018 06:39
    Highlight Highlight Wie diese ungebremste Dummheit möglich ist? Ganz einfach sie wird weltweit akzeptiert. Ob MbS, "dumb Trump", Vladimir der Grosse oder der Sultan vom Bosporus um nur einige zu nennen lügen und betrügen seit geraumer Zeit ohne das es irgendwelche Konsequenzen, die man auch als solche bezeichnen könnte, nach sich zieht. Wer das Geld hat hat die Macht und kann anstellen was er/sie will. Ethik und Moral sind Werte die ihre Bedeutung komplett verloren haben und auf dem Scheiterhaufen der Geschichte verrotten.
    93 4 Melden
    • Alterssturheit 24.10.2018 08:11
      Highlight Highlight Mit Ethik und Moral erzielt man weder Umsatz noch Gewinn. Somit uninteressant für die Investoren und ihre Angestellten - die Politiker.
      45 1 Melden
  • Vanessa_2107 24.10.2018 01:59
    Highlight Highlight Ich kann mir auch vorstellen, dass MbS der Letzte sein wird, der bestraft wird, man wird oder hat schon ein anderes Opfer gefunden. Was einfach alarmierend ist, für Journalisten wird es immer gefährlicher werden, über die Wahrheit zu schreiben. Vermutlich auch eines der Ziele Trumps, Journalisten mundtod zu machen. Er hasst es eh, wenn negativ ( in 9 von 10 Fällen zu Recht) über ihn berichtet wird.
    62 4 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 24.10.2018 07:56
      Highlight Highlight Ich muss immer wieder über deine Kommentare lachen.
      5 38 Melden
    • Vanessa_2107 24.10.2018 10:31
      Highlight Highlight @Sebastian - lch sehe sie aber eigentlich nicht so. Was soll daran witzig sein?
      28 0 Melden
  • Linus Luchs 23.10.2018 23:03
    Highlight Highlight Der "Westen" trägt mit seiner Politik gegenüber Saudi Arabien sehr viel dazu bei, dass die Ölscheichs glauben, mit jeder Sauerei durchzukommen.
    68 0 Melden
  • carlen 23.10.2018 22:16
    Highlight Highlight Hat man schon etwas von Infantino und der Fifa gehört? Infantino will ja mit dem netten MBS doch seltsame Deals machen...siehe Club-WM für 50 Milliarden....
    52 1 Melden
  • Majoras Maske 23.10.2018 21:18
    Highlight Highlight So doof ist der Prinz ja auch nicht. Er wirft dem Westen Milliarden für Waffen hinterher und dieser blickt dafür weg. Aktuell dreht ja nur Erdogan durch und das mit sehr geringer Glaubwürdigkeit.
    93 4 Melden
  • cero 23.10.2018 21:10
    Highlight Highlight Das Problem ist, MbS kann sich so ein Verhalten leisten. Mal ehrlich - es dauert eher kürzer als länger bis alle wieder seinem Gold nachrennen - zum Beispiel in dem sie ihm Waffen verkaufen, sein Öl wollen etc. etc.
    Wetten?

    Und der dunkeldunkelgraue Erdogan ist auch vor dem schwarzen MbS Hintergrund noch lange keine Lichtgestalt...
    102 4 Melden
  • cassio77 23.10.2018 20:55
    Highlight Highlight Lächerlich? Traurigst! Fast so traurig wie wir Europäer, die alles dafür tun, um mit den Saudis Geschäfte zu machen und dabei gern vergessen, wohin ein schöner Teil des Saudi Geldes fliesst. Wir selbst sind lächerlich st scheinheilig!
    108 3 Melden
  • Neruda 23.10.2018 20:45
    Highlight Highlight Den Genozid am jemenitischen Volk als Desaster zu bezeichnen ist sogar für mich zu zynisch. Vor's Kriegsverbrechertribunal gehört der Herr!
    119 1 Melden
  • B-Arche 23.10.2018 20:17
    Highlight Highlight Solange alle das Geld der Saudis wollen und von saudischen Königsfamilien aufgekauft werden wollen als Unternehmensbesitzer wird gar nichts passieren.
    Die Saudis lachen über uns weil sie wissen ein Schnipp mit den Fingern und ein paar Milliarden macht alle wieder gefügig.

    Die Ankündigung die gesamte Weltwirtschaft lahmzulegen sollte es zu Massnahmen gegen Saudi Arabien kommen zeigt als wie wichtig und bedeutend das Mini-Wüstenland sich sieht.

    Weil der Westen nie etwas anderes konnte als scharf auf reinfliessende Kohle zu sein egal von woher.
    70 1 Melden
    • Bodicore 24.10.2018 05:12
      Highlight Highlight Ja war schon immer so, dass Wichtigkeit am Kapital gemessen wird.
      19 0 Melden
  • sowhat 23.10.2018 19:41
    Highlight Highlight Warum MbS das tut? Weil er es kanm und weil er keine wirklich schlimmen Folgen zu fürchten hat.
    Ob wir es schön finden oder nicht, diese Analyse im Artikel ist ziemlichtreffend.
    Und so wie's aussieht, geht das auch noch etwas weiter son.
    132 4 Melden
    • DichterLenz 23.10.2018 20:08
      Highlight Highlight Solange wir sein Erdöl kaufen und er unsere Waffen...
      41 1 Melden
    • Jol Bear 23.10.2018 20:30
      Highlight Highlight In wenigen Wochen wird kaum mehr darüber geredet, das Öl wird sprudeln und die Dollars ins Land fliessen wie wenn nichts gewesen wäre. Von MbS werden wir aber bald wieder hören: er ist daran, den Eigentümern von Manchester United ein Kaufangebot zu unterbreiten. 5 Mia. soll ihm der Fussballverein wert sein. Ein bisschen Abwechslung vom rauhen politischen Geschäft will sich so ein Prinz oder Scheich ja auch mal gönnen...
      91 0 Melden
    • Uli404 23.10.2018 21:43
      Highlight Highlight Und warum hat er keine schlimmen Folgen zu befürchten? Weil er von den USA gedeckt wird. Und warum decken ihn die USA?

      Irgend ein Teil der Geschichte fehlt da offensichtlich noch. So was machen die USA nicht nur wegen des Geldes.

      Wenn dies nun noch weiter eskaliert, könnte noch einiges zu Vorschein kommen.

      Und Erdogan ist nah dran, und könnte Ermittlungsergebnisse wiederum für sein Zwecke nutzen.
      26 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sebastian Wendelspiess 23.10.2018 19:37
    Highlight Highlight Wie? Ganz einfach, in dem der „Werte“-Westen ihm dies alles durchgehen liess, keine Sanktionen verhängte, kaum Kritik übte und weiterhin Geschäfte mot diesem Regime macht(e).
    110 9 Melden
    • willi22 23.10.2018 20:01
      Highlight Highlight Riad hat den Westen voll in der Hand. Wir sind süchtig nach billigem Erdöl und brauchen die gunst des Königs um jeden Preis. Denn jeden Tag müssen 45 Supertanker beladen werden. Und es gibt keine kurzfristige alternative. Der kann leider machen was er will.
      33 2 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 24.10.2018 07:58
      Highlight Highlight @willi es gäbe auch noch andere Länder mit öl, resp andere Technologien.
      12 0 Melden
  • N. Y. P. 23.10.2018 19:18
    Highlight Highlight Bitte hört sofort auf, von MbS zu schteiben. Fussballer oder sonstige harmlose Typen haben Abkürzungen. CR7 zum Besispiel. Oder der Iceman.

    Subjekte, wie Ratko Mladic, Josef Mengele etc. haben keine verniedlichende Abkürzungen.

    Mann o Mann, diese Saud - Sippe !

    Was noch schlimmer ist : In 12 Monaten bläst der ganze Westen wieder ordentlich Zucker in die Ärsche der Saudis.
    159 4 Melden
    • D(r)ummer 23.10.2018 20:03
      Highlight Highlight Vielleicht ist es die Zeit nicht wert, den Namen dieses Typen vollständig hinzuschreiben...

      #saudibarbarien
      28 1 Melden
    • SemperFi 23.10.2018 20:36
      Highlight Highlight Eher in 12 Tagen...
      58 2 Melden
    • Eine_win_ig 23.10.2018 21:01
      Highlight Highlight Ja, weil man das Öl will und die USA dem Iran einen starken Kontrahenten gegenüberstellen wollen. Lachhaft. Traurig und lachhaft.
      40 0 Melden
  • wasps 23.10.2018 19:03
    Highlight Highlight Sie meinen, sie stünden über allem. MBS, Trump, Putin, Erdogan, Kim Jong-un, Orban, Salvini und Konsorten. Sie plündern ihre Völker aus, hetzen und lassen kriegen und morden. Und warum? Aus purer Macht- und Geldgier!
    119 4 Melden
    • DanielaK 23.10.2018 22:38
      Highlight Highlight Gerade ein Gedankenspiel... Was würde wohl passieren, wenn man diese paar Typen zusammen auf ne einsame Insel sperrt...?
      31 1 Melden
    • Makatitom 23.10.2018 22:59
      Highlight Highlight Ich würde mal behaupten: Nichts. Da die alle zu feige sind, selber die Fäuste sprechen zu lassen
      20 1 Melden
    • Bodicore 24.10.2018 05:14
      Highlight Highlight Nichts ohne ihre Gehilfen... Gar nichts...
      19 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sloping 23.10.2018 19:02
    Highlight Highlight Was Khashoggi widerfahren ist, passiert in Saudiarabien wohl täglich mit Regimekritikern. Und nun stellt sich Erdogan in dieser Affäre als Guter dar, schlachtet es zu seinen Gunsten aus . Nur ist keines der beiden Länder einen Deut besser als das andere: Kritiker werden inhaftiert, gefoltert und eher früher als später aus dem Weg geräumt.
    681 21 Melden
  • batschki 23.10.2018 19:02
    Highlight Highlight "Ein Fehler ist schlimmer als ein Verbrechen"
    ???
    Sagte vor >200 Jahren ein "Meisteropportunist"

    Was sich die Saudis - u.a. - momentan erlauben, ist schlicht inakzeptabel.
    Jetzt sind Mut und Weisheit nötig, diesen menschenverachtenden Zirkus zu stoppen

    331 11 Melden
    • Flötist 23.10.2018 19:44
      Highlight Highlight Der Prinz kann tun und lassen, was er will. Amerika hat so grosse Aufträge von den Saudis, dass sie dies niemals aufs Spiel setzen werden. Keine Chance. Vermutlich wird eine Pseudobestrafung stattfinden, wenn sie nicht mehr anders können. Aber schaden wird dies den Saudis nicht.
      28 0 Melden
    • Töfflifahrer 23.10.2018 19:49
      Highlight Highlight Es wäre Mut und Weisheit nötig, dringend. Leider kommt da einigen Kreisen etwas dazwischen, das für die viele mehr zählt als Moral, Ethik, Menschlichkeit etc., das ist Gier, Geld und Wirtschaftliche Interessen.
      46 2 Melden
    • PHILosopher_XI 23.10.2018 21:42
      Highlight Highlight Haha! Good one...
      6 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Joe Smith 23.10.2018 18:53
    Highlight Highlight Lächerlich? Ich bezweifle, dass zehntausende verstümmelte und hunderttausende verhungernde und an Cholera verreckende Jemeniten den saudischen Kronprinz «lächerlich» finden.
    501 25 Melden
    • Snowy 23.10.2018 19:01
      Highlight Highlight Ungebremste Dummheit, sich der Lächerlichkeit preisgeben und barbarische Grausamkeit schliessen sich leider nicht aus.
      138 3 Melden
    • Joe Smith 24.10.2018 00:03
      Highlight Highlight Lächerlich kommt von lachen. Schön für Dich, wenn Du über solche Sachen lachen kannst. Ich kann's nicht.
      7 7 Melden

In Säure aufgelöst und in Kanalisation geschüttet – das geschah mit Khashoggis Leiche

Die Leiche des saudiarabischen Journalisten Jamal Khashoggi ist einem türkischen Medienbericht zufolge in Säure aufgelöst und in die Kanalisation geschüttet worden. Wie die regierungsnahe Zeitung «Sabah» am Samstag berichtete, wurden in Proben aus der Abwasserleitung der Residenz des saudiarabischen Konsuls in Istanbul Spuren von Säure gefunden.

Die türkischen Ermittler vermuteten daher, dass die verflüssigte Leiche über die Kanalisation entsorgt wurde.

Der Kritiker des saudiarabischen Kronprinzen …

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