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watson-Autor Philipp Löpfe.
bild: Karl-Heinz Hug

Bei euch, liebe zu Unrecht als Putin-Trolls Beschimpfte, möchte ich mich entschuldigen. Bei allen anderen nicht

Offener Brief auf einen Artikel, der ein grosses Echo und ein paar Missverständnisse ausgelöst hat.



Vor ein paar Tagen habe ich mich stellvertretend dafür entschuldigt, dass watson einen Artikel des Journalisten Helmut Scheben unter dem Titel: «Spielball der Mächte: Weshalb der Syrienkonflikt ein Stellvertreterkrieg geworden ist» von Infosperber übernommen hat.

Diese Story, so meine Aussage, sei russische Propaganda und Scheben ein Putin-Troll, und wir watson-Deppen seien ihm auf dem Leim gekrochen.

Ich habe auch darauf hingewiesen, dass Scheben auf anderen Portalen schon mehrmals sehr umstrittene Thesen veröffentlicht hat, beispielsweise dass die Annexion der Krim durch Russland durchaus im Einklang mit dem Völkerrecht stehe, oder dass der bosnische Kriegsverbrecher Radovan Karadzic – er steht wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und Völkermord vor den Schranken des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag – kein brutaler Schlächter sei, wie er gemeinhin dargestellt wird.

Sowohl der Scheben-Artikel als auch meine Replik haben eine atypische Reaktion ausgelöst: Die Anzahl der Shares auf Facebook und Twitter waren beim Scheben-Text weit über dem sonst üblichen Mass. Ebenso war er begleitet von User-Kommentaren, die fast unisono lauteten: «Liebes watson-Team, vielen Dank für diesen Artikel. Toll, dass ihr den Mut habt, euch gegen den Mainstream zu stellen» und ähnlich.

In Russland sind die Medien gleichgeschaltet. Ein Online-Portal wie watson wäre undenkbar, kritische Journalisten sind im besten Fall arbeitslos, im weniger guten Fall im Gefängnis – und im schlimmsten Fall tot.

Auch meine Replik hat eine Flut von User-Kommentaren ausgelöst. Der Tenor dabei war überwiegend: Löpfe wurde unter Druck gesetzt, hat einen aufrichtigen Journalisten verunglimpft und die watson-Leser als Trolle beleidigt. 

Gleichgeschaltete Medien in Russland

Ich habe keine liquiden Beweise dafür, dass Helmut Scheben ein Putin-Troll ist. Die Indizien dafür sind jedoch erdrückend. Zudem habe ich Scheben schriftlich gebeten, Stellung zu diesem Vorwurf zu beziehen. Er hat darauf bis jetzt nicht reagiert.

Helmut Scheben auf Russia Today. Screenshot: RT

Helmut Scheuben auf «Russia Today».

Helmut Scheben ist gelegentlich auch Gast beim TV-Sender «Russia Today» (RT), einem üblen Propaganda-Sender, vergleichbar vielleicht mit Fox News, allerdings mit einem entscheidenden Unterschied: In den USA ist Fox News einer von vielen Sendern. Er wird regelmässig kritisch unter die Lupe genommen, beispielsweise von der Kultsendung «The Daily Show». Auch Leitmedien wie die «New York Times» rücken die Berichterstattung von Fox News immer wieder ins richtige Licht.

In Russland hingegen sind die Medien gleichgeschaltet. Ein Online-Portal wie watson wäre undenkbar, kritische Journalisten sind im besten Fall arbeitslos, im weniger guten Fall im Gefängnis – und im schlimmsten Fall tot.

Weder Rechtsstaat noch Demokratie

Russland ist weder ein Rechtsstaat noch eine Demokratie. Oppositionelle werden schikaniert, Homosexuelle diffamiert und westliche NGOs ausgewiesen. Putin selbst bezeichnet das als eine «gelenkte Demokratie», eine höfliche Umschreibung für eine Diktatur.

Wie geht man mit denen um, welche die Meinungsfreiheit mit Füssen treten und gleichzeitig im Namen eben dieser Meinungsfreiheit das Recht auf die Verbreitung ihrer Propaganda einfordern?

Vieles an der russischen Propaganda erinnert an die Zeiten der UdSSR, auch die Auslandpropaganda. Es sind auch schon öfters Artikel in renommierten Medien erschienen, in denen reuige Putin-Trolls über ihre Arbeit berichtet und aufgezeigt haben, wie sie via Kommentarspalten die westlichen Medien zu unterwandern suchen.

Wie sollen wir uns wehren?

Meinungsfreiheit ist selbstverständlich auch für uns ein zentrales Anliegen. Aber wie geht man mit denen um, welche die Meinungsfreiheit mit Füssen treten und gleichzeitig im Namen eben dieser Meinungsfreiheit das Recht auf die Verbreitung ihrer Propaganda einfordern?

Es gibt kein Patentrezept, wir werden von Fall zu Fall entscheiden und leider auch damit rechnen müssen, dass wir gelegentlich in die Falle tapsen. Dann hilft nur noch Offenheit und den Fehler eingestehen.

Die Medienlandschaft wird umgekrempelt. Traditionsmedien haben immer weniger Geld, um eine eigenständige Redaktion zu finanzieren und eine unabhängige Berichterstattung zu garantieren. Die Kommentarspalten mit den User-Meinungen gewinnen an Bedeutung und sind unverzichtbar geworden, auch für watson. Sie bieten daher ideale Einfallstore für Putin- und andere Trolls. Ob SVP oder Veganer, ob Schwule oder Jusos – immer öfters werden ganz gezielte Anstrengungen unternommen, die öffentliche Meinung via Kommentarspalten zu manipulieren.

watson ist ein junges Medium mit einer jungen Redaktion (okay, mich ausgenommen) und einem jungen Publikum. Das macht uns anfällig für Trolls aller Art – auch für Putin-Trolls. Sie haben es schon ein paar Mal versucht, und werden es auch weiterhin tun.

Diskutieren ja, falsche Fakten nein

«Jeder Mensch hat das Recht auf seine eigene Meinung, aber kein Mensch hat das Recht, falsche Fakten zu präsentieren», lautet ein berühmtes Zitat des legendären Börsenspekulanten und Philantropen Bernard Mannes Baruch. Diesem Motto versuchen wir bei watson nachzuleben.

Das heisst konkret: Selbstverständlich ist es erlaubt, ja es ist ausdrücklich erwünscht, bei watson über kontroverse Themen zu diskutieren und seine Meinung einzubringen, auch im Fall von Putin. Aber wir versuchen zu verhindern, dass mit falschen Fakten manipuliert wird.

Bei euch, liebe zu Unrecht als Putin-Trolls Beschimpfte, möchte ich mich entschuldigen. Ich hoffe, dass ihr weiterhin eure Meinung bei watson kundtun werdet. 

Ich halte es für legitim, zu fordern, dass im Kampf gegen den «IS» auch eine Partnerschaft mit Putin eingegangen werden soll, obwohl ich diese Meinung nicht teile. Ich wünsche mir heftige Debatten über unsere Ernährungsgewohnheiten und sexuellen Präferenzen, und bin auch bereit, über Flüchtlinge mit der SVP zu diskutieren.

Nicht jeder, der eine andere Sicht einbringt, ist ein Putin-Troll

Nicht jeder, der die westliche Sicht zur Krim-Annexion nicht teilt, ist zwangsläufig ein Putin-Troll. Man kann auch aus eigener Überlegung zu einer anderen Ansicht gelangen, und sicher hat es unter den 400 Kommentaren zu meinem Artikel auch Stimmen, die bass erstaunt waren, dass sie beschuldigt werden, Russen-Propaganda zu verbreiten.

Bei euch, liebe zu Unrecht als Putin-Trolls Beschimpfte, möchte ich mich entschuldigen. Ich hoffe, dass ihr weiterhin eure Meinung bei watson kundtut.

Dazu noch ein gut gemeinter Tipp: Beginnt euren Kommentar bei Themen im Zusammenhang mit Russland nicht mit «Danke, liebes watson-Team» und meidet den Ausdruck «Mainstream-Medien» wie die Pest. Ihr droht sonst in gut organisierte schlechte Gesellschaft zu geraten. 

Hochachtungsvoll,
Philipp Löpfe

Anmerkung der Redaktion
watson wird Leser-Kommentare zum vorliegenden Artikel restriktiv freischalten, weil die Diskussion um den Text von Helmut Scheben und die Entgegnung von Philipp Löpfe bereits umfassend geführt worden ist und hier nicht noch einmal wiederholt werden soll. 

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102Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Karl Müller 17.01.2016 13:31
    Highlight Highlight Man kann diesen Artikel auf ein kurzes Fazit bringen: "Diskutieren ja, falsche Fakten nein" Dem wird sicherlich jedermann zustimmen. Nur: Wo ging es denn im Scheben-Verriss um irgendwelche "falschen Fakten"? Herr Löpfe hat Schebens Einschätzungen zugespitzt und spöttisch wiedergegeben und ihn als Troll sowie "Teil der russischen Propaganda-Maschinerie" bezeichnet. Für mich liest sich das eher wie das Niedermachen von jemandem mit einer "falschen Meinung". Nicht dass ich selbst sowas nie tun würde - aber ich behaupte auch nicht das Gegenteil.
    11 5 Melden
  • Thomas Binder 10.12.2015 15:13
    Highlight Highlight Ojeh!

    Das PNAC-Lügengebäude ist bereits im freien Fall. Jedem einigermassen aufgeklärten Menschen, der die multimediale Atlantik-Einheitsbrücke verlässt um sich anstatt durch ihre Dauerpropaganda narkotisieren zu lassen selber aktiv in "Medien der alternativen Öffentlichkeit" zu informieren, kennt das PNAC-Dokument vom September 2000. Er weiss, dass das exakt ein Jahr später aufgetretene "New Pearl Harbor" als katalytisches Element zur Akzeleration der Realisierung deren teuflischer Pläne in der Art und Weise der uns erzählten Verschwörungstheorie chemisch und physikalisch nicht möglich war.
    9 7 Melden
    • Toerpe Zwerg 11.12.2015 11:37
      Highlight Highlight Herr Binder führt stellvertretend für alle als Trolle verunglimpften Forenteilnehmer aus, worauf die freiwillige Unterstützung der Putin-Propaganda bei diesen Leuten fusst. Es ist ein singuläres Ereignis, welches deren gesamte Wahrnehmung aller weltpolitischen Ereignisse und der Glaubwürdigkeit sämtlicher Medienprodukte seither vollständig dominiert. Kurz: Glaubwürdig ist nur, wer vertritt, 9/11 wäre durch die US Regierung inszeniert worden - alle Anderen sind wahlweise gekauft, ignorant, dumm oder manipuliert - oder alles zusammen.
      7 11 Melden
    • Toerpe Zwerg 11.12.2015 11:56
      Highlight Highlight Man kann nun prägnant verkürzen: Das Weltbild von Herrn Binder und der ganzen vermeindlichen Troll-Armee hier bei Watson gründet in dieser behaupteten chemischen und physikalischen Unmöglichkeit der Einstürze von drei Türmen.

      Nun nehme ich an, das wenn jemand sein politisches Weltbild auf naturwissenschaftliche Erkenntnisse stützt - an und für sich ein vernünftiger Ansatz -, dass er dies aufgrund gesicherter Erkenntnisse tut. Bestimmt kann uns also Herr Binder Einblick geben in belastbare wissenschaftliche Quellen zu dieser chemischen und physikalischen Unmöglichkeit.
      6 8 Melden
  • küng-fü 09.12.2015 23:55
    Highlight Highlight Es gibt da eine Sache, die Sie, Herr Löpfe, vermutlich noch nicht vollumfänglich erfasst haben.
    Nur weil jemand z.b die Amerikanische Geopolitik, 9/11, u.s.w. kritisch sieht, ist er/sie nicht gleich ein Putintroll oder Verschwörungstheoretiker.
    Für euch Journalisten ist die Pressefreiheit das höchste Gut,zurecht.
    Für mich ist Skepsis das höchste Gut wenn es um Geopolitik geht. Ich habe nicht vergessen was uns Assange, Snowden u.s.w berichtet haben.

    Oder frei nach Volker Pispers: Obama, Putin, Erdogan, Assad, wollen sie mir Scheisse in verschiedenen Geschmacksrichtungen anbieten?

    26 4 Melden
  • poesie_vivante 09.12.2015 15:50
    Highlight Highlight Löpfes kapitalismuskritische Artikel sind stets mit Genuss zu lesen, haut er jedoch in die Tasten, um zu geopolitischen Themen Stellung zu nehmen, sinkt sein Reflexionsniveau leider meistens auf Bodenhöhe. Löpfe plagt ein antirussland und antiputin-Reflex wie er bei der älteren Generation möglicherweise verständlich ist, der urbane junge gebildete watson-Leser schüttelt darob nur der Kopf. Als intelligente und reflektierte Alternative zu Löpfes Artikel empfehle ich die nachdenkseiten.de
    26 12 Melden
    • Sir Jonathan Ive 09.12.2015 16:20
      Highlight Highlight Tut mir leid aber willst du damit sagen, dass die Pressefreiheit in Russland gewähleistet ist?
      Oder, dass Russland ein bequemes Land ist um zu leben und niemals fehler im Krieg begeht etc?

      Alles was Herr Löpfe im Artikel schreibt ist nachweisbar.
      17 29 Melden
    • Toerpe Zwerg 11.12.2015 12:02
      Highlight Highlight @poesie-vivante, es hat immer ein "Gschmäckle", sich selber als "intelligent und gebildet" in Kontrast zu Anderen zu setzen (auch wenn es nur implizit geschieht). Es wäre in einer Diskussion wünschbar, dass man ohne dieses Beigemüse ad personam auskommt und sich auf Argumente beschränkt.
      6 7 Melden
  • silverback 09.12.2015 15:19
    Highlight Highlight Infosperber hat reagiert und liefert eine Stellungsnahme zu den Vorwürfen von Herrn Löpfe. Viel Spass beim lesen.

    http://www.infosperber.ch/Artikel/Medien/Infosperber-Putin-Philipp-Lopfe-auf-Watson-Troll-Alarm
    32 6 Melden
    • Martin4127 09.12.2015 16:23
      Highlight Highlight Sehr eindrücklich. Danke
      23 2 Melden
    • Philipp Löpfe 09.12.2015 18:31
      Highlight Highlight Besagter Artikel wurde von einem notorischen 9/11-Verschwörungstheoretiker verfasst. Wie tief wollt ihr eigentlich noch sinken? Ihr seid ja schon unterirdisch!
      10 55 Melden
    • azoui 09.12.2015 18:50
      Highlight Highlight ups, da schiesst einer das nächste Eigentor.....
      32 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Crecas 09.12.2015 13:23
    Highlight Highlight Und wo bleibt ein Statement zu den 50% der Kommentar, die sich über die (nicht-watson-würdige) schludrige journalistische Arbeit ohne Fakten und gespickt mit Platitüden beschwert haben - notabene ohne sich zum Thema zu äussern oder in vielen Fällen sogar ausdrücklich vom Thema unabhängig.
    25 3 Melden
  • Martin4127 09.12.2015 11:27
    Highlight Highlight "Putin selbst bezeichnet das als eine «gelenkte Demokratie», eine höfliche Umschreibung für eine Diktatur." Was sind den mit einigen Staaten in Afrika ect.(andere Staaten:Türkei, Indien, Sri Lanka usw.??? -.- Das sind ja nur ein paar korrupte Politiker, die vom "Westen" indirekt unterstützt werden. Ironie off
    27 2 Melden
    • Sir Jonathan Ive 09.12.2015 13:36
      Highlight Highlight http://www.watson.ch/Blogs/Yonnihof/580810616-What-about-Whataboutism-
      Spricht für sich selbst.

      Das Schlimme wird nicht gut, nur weil es noch schlimmeres gibt.
      10 10 Melden
    • Martin4127 09.12.2015 16:09
      Highlight Highlight Es geht mir dazu, wenn man jemanden beschuldigt, beleidigt etc., sollte man zuerst sich selber im Spiegel begutachten (hab kein besseres Wort gefunden), ob man selber eine reine weisse Weste trägt.
      Zum Beispiel wenn Russland jene Werte nicht vertritt, sollte man zuerst sicherstellen, dass die eigene Nation und ihre Bevölkerung diese Werte zu 100% dahinterstehen, wenn nicht sollte man es lassen Russland wegen jenen Werten zu verunglimpfen. Nur meine Meinung
      10 3 Melden
    • Mortimer 09.12.2015 16:55
      Highlight Highlight @ Sir J. Ive. Ja es ist whataboutism. Jedoch mit dem kleinen Unterschied, da wir mit den betreffenden Staaten handeln und wir darüber gefliessendlich hinwegschauen.
      Weitere Länder, welche in der Liste von Martin fehlen, sind für mich, Quatar; VAE; Kuwait und Saudi-Arabien.
      9 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Martin4127 09.12.2015 11:21
    Highlight Highlight "Wie geht man mit denen um, welche die Meinungsfreiheit mit Füssen treten und gleichzeitig im Namen eben dieser Meinungsfreiheit das Recht auf die Verbreitung ihrer Propaganda einfordern?" Fragen sie doch mal ihre wirtschaftlichen Partner China, Saudi-Arabien etc. -.-
    21 3 Melden
    • Sir Jonathan Ive 09.12.2015 13:37
      Highlight Highlight Der Artikel den ich oben gesendet hat passt auch hier...
      5 5 Melden
  • Martin4127 09.12.2015 11:19
    Highlight Highlight "Russland ist weder ein Rechtsstaat noch eine Demokratie. Oppositionelle werden schikaniert, Homosexuelle diffamiert und westliche NGOs ausgewiesen." Und in der USA werden Schwarze erschossen und zwar von den Polizisten. Ironie off -.-
    22 7 Melden
  • Lutz Pfannenstiel 09.12.2015 09:29
    Highlight Highlight Und: Was soll man von einer Entschuldigung in einem Artikel halten, aus der gleichzeitig keinerlei Einsicht hervorgeht?
    "watson ist ein junges Medium mit einer jungen Redaktion (okay, mich ausgenommen) und einem jungen Publikum. Das macht uns anfällig für Trolls aller Art – auch für Putin-Trolls."
    Wieso "uns"? Sie sind ja nicht jung, Herr Löpfe. Sie sind der Altersweise hier, der immun ist gegen die Angriffe der Putin-Trolls!
    "Sie haben es schon ein paar Mal versucht, und werden es auch weiterhin tun."
    Ernsthaft: Was oder wer sind diese Putin-Trolls? Woher kommen die? Was wollen die?
    24 5 Melden
    • Sir Jonathan Ive 09.12.2015 13:38
      Highlight Highlight http://www.watson.ch/International/Best%20of%20watson/446716692-Insiderin-packt-aus-%E2%80%93-so-l%C3%A4uft-es-in-Putins-Troll-Fabrik-wirklich

      Wäre oben auch verlinkt gewesen aber ich mache es dir gerne etwas bequemer damit du nicht selbst suchen must.
      4 14 Melden
    • silverback 09.12.2015 14:21
      Highlight Highlight @Sir Jonathan Ive:
      https://propagandaschau.wordpress.com/2015/08/19/vermeintliche-trollfabrikantin-ludmilla-sawtschuk-vom-verlaengerten-arm-der-cia-finanziert/

      Ich fände es stark, wenn Watson solchen Geschichten nachgehen würde.
      15 2 Melden
    • Lutz Pfannenstiel 09.12.2015 14:29
      Highlight Highlight Putin hat also tatsächlich eine bezahlte Propagandamaschinerie, welche in Foren aktiv ist. Das habe ich nicht gewusst (erstaunt mich aber auch nicht wirklich, nachdem ja z.B. auch Economie-Suisse im Abstimmungskampf zur Abzockerinitiative mit bezahlten Kommentar-Schreibern operierte).
      Aber denkt ihr wirklich, dass unter denen, die den Scheben-Artikel gelobt haben, von Putin/Kreml (oder wem auch immer) bezahlte Leute waren? Gibt es konkrete Hinweise dafür (z.B. Kommentatoren, die nur zu Russland-Themen schreiben)? PS. Die Frage ist nicht ironisch gemeint.
      18 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • azoui 09.12.2015 08:18
    Highlight Highlight Da erscheint ein guter Artikel, mit einer anderen Sicht, für welchen man sich in einem später erscheinendem zweiten Artikel entschuldigt und das Gegenteil zur Debatte stellt. Später erscheint ein dritter Artikel in welchem man sich wiederum für den zweiten Artikel entschuldigt. Sowas kann ich nicht ernst nehmen.
    33 10 Melden
    • philipp meier 09.12.2015 15:17
      Highlight Highlight dann sollen medien vorgaukeln, dass alles ganz klar ist, und dass weder hinter noch vor den kulissen verhandlungen der meinungen stattfinden; respektive keine solche verhandlungen von meinungen stattfinden dürfen?
      ich bin in diesem fall nicht gleicher meinung wie philipp löpfe; aber ich finde es offen und ehrlich, wie watson hier vorgegangen ist (zumindest im vergleich mit anderen newsportalen; bei denen solche konflikte so gut wie nie zu tage treten)
      17 2 Melden
  • TheRabbit 09.12.2015 07:18
    Highlight Highlight Herr Löpfe hat diverse Fehler begangen:
    -Die Quelle zu wenig geprüft.
    -Die Watson User als Trolle beschimpft.
    -In den Kommentaren direkt die User angegriffen

    Fûr die ersten beiden Punkte ist diese Entschuldigung akzeptiert. Der letzte Punkt ist schwieriger wiedergut zu machen.

    "Herr Scheben wurde um eine Stellungsnahme gebeten, bisher kam keine Antwort" Dieser Satz fehlte im 2. Artikel. Auf ein Interview zwischen beiden Autoren würde ich mich sehr freuen.

    Man sollte nicht blind jedem Artikel vertrauen. Kinder in Brutkästen oder auch Atomwaffen im Iran waren schliesslich auch nur Propaganda!
    32 7 Melden
  • Adrian Schwarz (1) 09.12.2015 01:10
    Highlight Highlight Je länger der Brief dauert, desto mehr weicht er von der Ausgangs-Thematik ab. Meinungsfreiheit ist wichtig, das dürfte jedem klar sein; dass Russland Propaganda betreibt ist auch kein Geheimnis. Ursprung der Diskussion ist jedoch der Krieg in und um Syrien herum bzw. welche Dynamik und welche Spannungen zwischen den beteiligten Nationen und Gruppierungen herrschen. Herr Scheben lieferte hierfür ein alternatives Szenario, welches er durch Argumente stützt. Sie dagegen scheinen einen anderen Blickwinkel als den Ihren gar nicht erst tolerieren zu wollen. Das ist mir zu viel Schwarz-Weiß Denken.
    56 13 Melden
    • Sir Jonathan Ive 09.12.2015 13:42
      Highlight Highlight Inwiefern schliesst Herr Löpfe andere Meinungen aus?
      Bitte zitieren Sie die Stelle, welche Sie zu diesem Schluss bringt.
      3 14 Melden
    • Adrian Schwarz (1) 09.12.2015 14:48
      Highlight Highlight Die Frage ergibt keinen Sinn bzw. Sie scheinen die relevanten Texte gar nicht verstanden zu haben. Aber ich helfe Ihnen gerne: Herr Scheben verfasst einen Artikel, der mögliche Grauzonen im Syrien-Krieg beleuchtet. Herr Löpfe stellt die Glaubwürdigkeit der Argumente von Herrn Scheben in Frage, in dem er sich einzig und allein auf frühere Artikel von Herrn Scheben bezieht, die seiner Meinung nach ebenso fragwürdig sind. Aber nur weil ich etwas fragwürdig nenne, ist es nicht fragwürdig. Zumal Herr Löpfe jegliche Gegenargumente vermissen lässt. Und der offene Brief ist dann vollkommen ohne Bezug.
      14 2 Melden
    • Adrian Schwarz (1) 09.12.2015 14:51
      Highlight Highlight Wenn Sie also ein Zitat wünschen, dann lesen Sie den ersten Artikel des Herrn Löpfe zur Sache, und dann bitte auch von Anfang bis Ende. Ich denke, deutlicher kann eine ablehnende Haltung nicht verfasst werden.
      8 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gottlieb Duttweiler 08.12.2015 23:14
    Highlight Highlight Eine ganz schön paranoide und ziemlich anti-demokratische Haltung. Wieso nicht einfach andere Meinungen als die Ihrige akzeptieren? Sie prangern die Meinungsfreiheit in Russland an, aber selbst diffamieren Sie andere mit abwertenden Troll-Schlagworten. Diese Entschuldigung ist daher höchstens halbherzig und wohl dem Druck der Reaktionen geschuldet. Und ausserdem: Was interessiert Putin Watson? Sorry, da bewerten Sie sich über.
    62 31 Melden
  • barbarodastice 08.12.2015 23:09
    Highlight Highlight Zielführende Reflexionen zu einem heiklen Thema, danke! Wieder ein Grund mehr, watson toll zu finden! ❤️
    35 23 Melden
  • Benji Spike Bodmer 08.12.2015 23:06
    Highlight Highlight Sehr schön und differnziert geschriebene Artkel- der letzte mehr als der erste ;).

    Apropos Fakten & Nichtfakten: Die Krim ist und bleibt eine heikle Angelegenheit. Historische Fakten habe ich hier vor einiger Zeit einmal zusammengetragen:
    https://undevenis.wordpress.com/2014/08/09/wer-hat-anspruch-auf-die-krim/

    Wie fast überall ist es (leider) nicht einfach...
    29 4 Melden
    • Mafi 09.12.2015 08:20
      Highlight Highlight Guter Artikel, danke...
      4 0 Melden
  • JustierNo1 08.12.2015 22:48
    Highlight Highlight Vielen Dank für diese Stellungsnahme. Wir haben sie gefordert und nun auch bekommen, echt stark!

    Zum Thema Russland: ich habe Ihre Ansichten lange Zeit geteilt, bis ich ein halbes Jahr in Moskau gelebt habe. Lernt man die Russen kennen, so wird man erkennen dass Putin genau der Führer ist, den Russland verdient und vielleicht auch braucht. Mit der Medienfreiheit haben sie dennoch Recht, es wird allerdings noch eine Weile dauern, bis sich Russland zu einer annähernd westlichen Demokratie entwickelt.
    40 7 Melden
  • silverback 08.12.2015 22:39
    Highlight Highlight 2.) Und ich bin sicher, der Redaktion gefällt das genau so wenig wie Ihnen. Trotzdem hat man akzeptiert, dass es sich offenbar zum allergrössten Teil eben NICHT um Putin-Trolle handelt, sondern z.B. durchaus auch um langjährige Abonennten oder Foristen. Jedenfalls wurde die selbe Diskussion dort vor einiger Zeit auch geführt. Man ist offenbar zu anderen Schlüssen gelangt als bei Watson.

    Und nun bin ich gespannt, ob dieser Kommentar Ihre strenge Selektion übersteht. Überraschen Sie mich!
    21 3 Melden
  • silverback 08.12.2015 22:39
    Highlight Highlight 1.) Es gibt nur noch sehr wenige renomierte Medien welche nicht zensieren, z.B. die ZEIT online. Und bis heute Watson, aber das ist ja nun auch vorbei.

    Herr Löpfe, tun Sie mir den Gefallen und schauen Sie sich mal in Ruhe ein bisschen um bei der ZEIT online in den Kommentarspalten zu Syrien oder von mir aus Ukraine. Zensiert wird da nur, was ausdrücklich den allgemeinen Kommentarregeln widerspricht, und dann wird dies für alle sichtbar begründet («Entfernt, polemisch und geschmacklos. Die Redaktion/fk»).
    29 7 Melden
    • Olaf 09.12.2015 05:01
      Highlight Highlight Täglich bescheinigen User unaufgefordert, dass dieses Newsportal eine qualitativ sehr hochwertige Diskussionskultur hat. Das liegt natürlich an den Hunderten von konstruktiven Kommentaren, die Tag für Tag eingehen. Und ja, darauf sind wir wohl mit Fug und Recht stolz. Ein Stückweit trägt aber auch der Umgang der Redaktion mit Leser-Beiträgen sowie die sorgfältige Moderation zur hohen Qualität bei. Dazu gehört auch, das hin und wieder ein Kommentar nicht durchgeht. Dass das für den Einzelnen ärgerlich ist, ist verständlich. Insgesamt aber ist das zielführender, als alles freizuschalten.
      24 7 Melden
    • Mortimer 09.12.2015 17:13
      Highlight Highlight @ Olaf, wäre es je nach Aufwand vielleicht möglich, den Kommentar an den User zurück zu schicken, mit einer kurzen knappen Begründung?
      Durch dieses Feedback sieht man selber die Entgleisung und es entsteht nicht das Gefühl den Richtlinien machtlos ausgesetzt zu sein.
      4 0 Melden
  • DerWeise 08.12.2015 22:16
    Highlight Highlight Btw:
    Heute kann man sich sogenannten Putin-Trolle wieder Mal im ZDF ansehen: "Die Anstalt" läuft
    23 5 Melden
    • Digichr 08.12.2015 22:35
      Highlight Highlight Ist das die Sendung, die noch "radikaler" als die heute-show ist?
      8 4 Melden
    • Mortimer 09.12.2015 00:25
      Highlight Highlight Ja genau die, die trotz der zeitnahen Terrorattacken in Paris, ihr Program nicht anpassten, sondern über den rechten "Terror" berichteten wobei doch jetzt jeder weiss, dass wir uns im Krieg gegen den Daesh befinden und die Geschichten von der NSU doch eh niemanden interessieren.
      11 9 Melden
  • xBLUBx 08.12.2015 21:54
    Highlight Highlight "Sie bieten daher ideale Einfallstore für Putin- und andere Trolls. Ob SVP oder Veganer, ob Schwule oder Jusos – immer öfters werden ganz gezielte Anstrengungen unternommen, die öffentliche Meinung via Kommentarspalten zu manipulieren."
    Ist mir auch schon aufgefallen - insbesondere bei der Zeitung mit der Zeitangabe im Titel. Wäre es mein Job die Massen zu manipulieren, würde ich u.a. genau da ansetzen... und jeder ist mal Jung und braucht nen Job... somit lassen sich Trolle schnell mal anheuern ;)
    14 9 Melden
  • philosophund 08.12.2015 21:40
    Highlight Highlight yo löpfe,“Hochachtungsvoll“?! hahahaha
    Wurde diese gebückte Grussphrase aus der Schreibmaschinenzeit nicht verbannt?
    7 27 Melden
    • E7#9 08.12.2015 23:14
      Highlight Highlight Als gängige Gruss-Floskel verbannt. In diesem Fall angemessen ausgewählt.
      12 2 Melden
  • Toerpe Zwerg 08.12.2015 21:37
    Highlight Highlight Ich kann halt nicht anders:

    Die Unterscheidung zwischen zweifellos existenten Putin-Trollen und denjenigen, welche sich durch reflexionsfreie Uebernahme deren Argumentationslinie als Multiplikatoren der Putin-Propaganda instrumentalisieren lassen, ist gar nicht wichtig. Ob Troll oder Juenger, beide vertreten keine eigene Meinung. Interessant waere zu ergruenden, aus welchen Motiven sich kritisch nennende Menschen freiwillig einem offensichtlich konstruierten und autoritaer gesteuerten Narrativ unterwerfen.
    26 42 Melden
    • Nick Name 08.12.2015 22:10
      Highlight Highlight Eventuell könnte es neben Trollen und reflexionsfrei Argumentationslinien übernehmenden Jüngern eine dritte Kategorie geben, deren Mitglieder für sich da und dort überzeugende Argumente – gut bedacht – in diese Richtung finden, ohne zu den ersten beiden zu gehören?
      Und von wegen eigene Meinung: Wer hat die schon wirklich?
      (Btw: Mich überzeugt dieser Russe kein bisschen.)
      19 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 08.12.2015 22:42
      Highlight Highlight Das stimme ich Dir zu. Diese lassen sich aber gerade anhand des hier behandelten Beispieles einfach rausfiltern - nimm einfach Löpfes Tipp: Steht da "Mainstream Medien" oder "Bravo Watson" unter dem Scheiben Artikel ... voilà, die Jünger (aka Fanboys).
      3 14 Melden
    • zhgr1989 09.12.2015 08:08
      Highlight Highlight "Ob Troll oder Juenger, beide vertreten keine eigene Meinung." Ich wollte Sie fragen, woher haben Sie dann Ihre "eigene" Meinung? Haben Sie Geschichtsbücher gewälzt? Haben Sie selbst Recherche betrieben? Waren Sie von Anfang an vor Ort und können das Geschehene genau einordnen?

      MFG ein weder Putin-Troll noch Jünger
      7 3 Melden
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  • 7immi 08.12.2015 21:27
    Highlight Highlight WOW, damit hätte ich nicht gerechnet. kenne wohl kein anderes medium, welches so auf anregungen der leserschaft eingeht!

    Ich hoffe, es wird auch in zukunft möglichst sorgsam mit solchen begriffen umgegangen. dazu zählen auch gutmensch/schlechtmensch, wutbürger, aluhut, ... ausdrücke töten jeden konstruktiven keim ab.
    vermutlich ist toleranz in einem solchen fall falsch, stattdessen sollten wir es mit akzeptanz und respekt versuchen. Jede/r hat einen erfahrungsschatz, welchen man teilen sollte.
    47 2 Melden
  • DerWeise 08.12.2015 21:13
    Highlight Highlight Ok, Spätestens beim zweiten Artikel von Loepfe hätte ich nun eigentlich erwartet zu erfahren, was an Schebens Analyse inhaltlich falsch bzw sogar Propaganda gewesen sein soll.

    Stattdessen habt ihr uns wieder mal gelernt, dass nicht wichtig ist was jemand sagt, sondern wer es sagt. Keine Glanzleistung.
    66 19 Melden
    • Marcelo 08.12.2015 22:11
      Highlight Highlight Schliesse mich dem Imput von DerWeise an.

      Und Herr Löpfe - Ich akzeptiere Ihre Entschuldigung auf Probe. Sollte sich der Umgang in den Kommentaren (auch von der Redaktion) tatsächlich verbessern, wird dies selbstverständlich automatisch in eine Festakzeptanz umgewandelt.

      Watson ist in vielerlei Hinsicht ein tolles Medium. Die Kommentarspalte bei weitem die spannendste. Wäre schade, wenn man hierzu nicht Sorge trägt.
      23 5 Melden
  • laska 08.12.2015 21:06
    Highlight Highlight "an ihren Taten sollt ihr sie erkennen", in Anlehnung an dieses Bibelzitat ist schlicht festzuhalten, dass die USA im Vergleich zu Russland in den vergangenen Jahren ein hundertfaches mehr an Tod, Leid und Verwüstung über diesen Planeten gebracht haben. Und was nützt die sog. Pressefreiheit in den USA, wenn der grösste Teil der Bevölkerung der Meinung ist, alles ausserhalb ihrer Landesgrenze sei Entwicklungsland
    42 18 Melden
    • exeswiss 08.12.2015 22:43
      Highlight Highlight das liegt aber an mangelnder bildung, nicht an der pressefreiheit.
      14 3 Melden
  • The Destiny // Team Telegram 08.12.2015 21:01
    Highlight Highlight Schön geschrieben...

    Das beste bei euch ist dass man nahezu jeden Artikel Kommentieren kann, einer der Gründe warum mir watson so gefällt man kann zu fast allem seinen Senf dazugeben.

    Entschuldigung angenommen

    Ich habe selbst in den Beiden Artikeln den einen oder anderen verdächtigen Post gesehen aber die Trolle sind momentan noch relative leicht zu durchschauen und kommen oft mit vollkommen verdrehten ansichten.
    bsp. Krim, alles ist rechtsmässig abgelaufen.

    Meine Meinung hat man unter dem zweiten Artikel ja auchzu genügend gesehen. "..."

    14 4 Melden
  • Kaspar Floigen 08.12.2015 20:51
    Highlight Highlight Entschuldigung angenommen.
    14 5 Melden
  • Don Alejandro 08.12.2015 20:51
    Highlight Highlight Putin ist ein alter KGBler und manipuliert die Medien halt ein wenig offensichtlicher als der "Westen". Im digitalen Zeitalter der Dialogmedien zählen ja anscheinend die Anzahl "likes" und schiere Quantität der gleichgeschalteten Kommentare - wie als Währung der Affirmation - viel mehr als die inhaltliche Kompetenz. Ergo ist das Dialogmedium als Sprachrohr oder Korrektiv der Masse schon längstens entlarvt und auch - evidenziert - schon unterwandert worden. Fazit: Wer die Klaviatur der Macht und Manipulation beherrscht wird genauso wenig gestürzt wie füher.
    26 4 Melden
  • Wilhelm Dingo 08.12.2015 20:38
    Highlight Highlight Eine akzeptable Reaktion. Ein wenig 'Trollforschung' betreffend Scheben wäre trotzdem sehr interessant.
    28 3 Melden
  • E7#9 08.12.2015 20:36
    Highlight Highlight Schwamm drüber. Wer Artikel oder Kommentare schreibt muss Kritik aushalten und auch für sich relativieren können. Auch wenn sie mal aufgrund eines Missverständnisses kommt, oder aus anderen Gründen unberechtigt oder sogar unfair ist.

    Die Kommentarspalten sind essenziell. News und Meinungen sind keine Redaktion-Konsument-Einbahnstrasse mehr. Dieser Artikel von Herr Löpfe (coole Haltung) zeigt es ja deutlich. Doch auch der Austausch und die "fights" zwischen den einzelnen User sind für die Meinungsbildung äusserst wertvoll. Bei mir jedenfalls. Und Unterhaltungswert haben sie auch.
    33 1 Melden
    • Hansi Voigt 08.12.2015 20:51
      Highlight Highlight Was du hier beschreibst ist, ehrlich gesagt, das Watson-Programm. Redaktion/User-Integration/Meinungsbildung als ständiger Prozess und vor allem: Senden u n d Empfangen! Der Rest ist Transparenz- auch wenns manchmal weh tut.
      32 3 Melden
    • DerWeise 08.12.2015 21:21
      Highlight Highlight Bezüglich Transparenz seid ihr echt #1
      22 2 Melden
  • panaap 08.12.2015 20:25
    Highlight Highlight Was ich mich frage, von wo kommt diese Troll Armee? Was bezwecken sie? Mir ist schon klar, dass Kommentare Meinungsmacher sind, aber in solch grossen Stiel?
    12 23 Melden
    • DerWeise 08.12.2015 20:36
      Highlight Highlight Bei watson gibt es keine Troll Armee, warum watson auf diese Idee kommt ist mir schleierhaft.

      Die meisten Kommentare hier sind ziemlich differenziert und Argumentieren schlüssig mit historischen Bezügen und Fakten.

      Kann sein, dass Trolle bei Medien wie Spiegel mit grosser Reichweite auftauchen. Aber zum einen werden nirgends Kommentare ohne Prüfung freigeschaltet und auch sonst können Kommentare die gewollte "Message" eines Titels (und den Text, den schon die Hälfte nicht mehr zu Ende liest) nicht wirklich beeinflussen.

      Die Trollarmee @watson ist eine ziemlich lächerliche Verschwörungstheorie und watson könnte das politische Profil eines "Trolls" (oder eben nicht) mit einer simplen DB-Query überschauen...
      35 12 Melden
    • Mortimer 08.12.2015 20:43
      Highlight Highlight Gruppen konformes Verhalten wird Ihnen vielleicht beim Verständnis helfen. Dabei wäre das Asch Experiment mit den verschiedenen langen Strichen, besondders anschaulich, wie Meinungen beeinflusst werden.
      6 6 Melden
    • saukaibli 08.12.2015 21:06
      Highlight Highlight Schlussendlich braucht es keine Troll-Armee. Überleg mal wieviele Kommentare mit wievielen Userprofilen du an einem Tag schreiben könntest... Da reicht ein Vollzeitangestellter um locker das ganze watson-Forum zuzuspammen.
      11 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mortimer 08.12.2015 20:19
    Highlight Highlight "Danke liebes Watson-Team" (das musste jetzt noch sein ;-P). Jetzt bin ich froh, dass ich „Die Anstalt“ wieder schauen kann, ohne mich als Troll fühlen zu müssen^^. Das nenn ich mal ein klar umgesetzte Individualmedium sprich "Kommunikator/Rezipient ↔ Information ↔ Kommunikator/Rezipient". Genau das was mich von Anfang an schon sehr bei euch gefallen hat
    24 5 Melden
  • Mortimer 08.12.2015 20:19
    Highlight Highlight Meinen grössten Respekt vor Ihnen Herr Löpfe. Für mich ist es sehr schwer zu Verstehen, warum dass bei (inhaltlichen) Fehlern in einem Artikel immer gleich komplett alles abgelehnt wird. Ich kannte Scheben und seine Publikationen nicht. Jedoch finde ich den Infosperber an sich toll. Jetzt habe ich aber als Rezipient nicht die Zeit, um jede einzelne Quelle zu überprüfen. Daher bitte ich Sie mir bei dieser Aufgabe als kritischer aber unparteischer Journalist zu helfen, damit ich mir eine eigene Meinung besser bilden kann. Vielen Dank dafür.
    22 11 Melden
  • CreatorsWolf 08.12.2015 20:18
    Highlight Highlight Es zeugt von Grösse sich zu Entschuldigen. Trotzden sollten alle Journalisten gelernt haben, dass die Zeit des einseitigen Sendens vorbei ist. Es ist an ihnen die Diskussion auf einem differenzierten Niveau zu führen. Und wenn man Putin-troll in den Wald ruft kommt eine entsprechende Reaktion zurück.
    42 4 Melden
  • DerWeise 08.12.2015 20:15
    Highlight Highlight Ich finde den "Mainstream-Medien" Begriff für die Beschreibung Teile unserer Medienlandschaft ziemlich unproblematisch.

    Was sind denn Watson, Blick, 20min und andere werbe finanzierte Produkte grosser Medienhäuser ? Indie-Buden?

    Gerade in den USA hat sich im Kontrast zu den Mainstream Medien, die sich vor allem durch ziemlich einseitige Berichterstattung (Beispiel: Snowden, Bernie Sanders, Iraq Krieg 2003) auszeichnen, Kanäle wie The Young Turks gebildet, die versuchen, differenziertere Analysen anzubieten und damit ziemlich erfolgreich sind.

    Und:
    "Sie bieten daher ideale Einfallstore für Putin- und andere Trolls."
    Er nehmt da euch und die Schweiz im Speziellen glaube ich etwas zu wichtig ;)
    37 10 Melden
    • Nick Name 08.12.2015 22:01
      Highlight Highlight Wenn watson, Blick, 20min und Der Sarganserländer Mainstream-Medien sind: Warum gibt es darin Unterschiedliches und verschiedene Positionen zu lesen? (Ja, ich weiss: es gibt auch viel Gleiches. Aber nicht nur.)
      Wer definiert den Mainstream?
      Die VUR (Vereinigten Unabhängigen Rezipierenden)?

      Sobald Kategorisierungen – egal in welche Richtung – angewandt werden, ist erhöhte Aufmerksamkeit geboten. So beobachte ich häufig, dass der Begriff "Mainstream-Medien" als Haudrauf-Instrument verwendet wird – an sich aber inhaltlich im konkret angewendeten Fall jeweils gradüberhauptgarnichts aussagt ...
      7 5 Melden
    • DerWeise 08.12.2015 22:44
      Highlight Highlight Ich glaube der Mainstream zeichnet sich vor allem durch massen-taugliche Inhalte: viel Gossip, Clickbaiting-Titel, kaum Hintergründe, selbe Quellen (Agenturen), die Orientierung an seines Gleichen (im Newsroom läuft die Konkurrenz auf den Bildschirmen) ect aus.

      Die positive Reaktion der Leser auf den "Propaganda" Artikel ist imho darauf begründet, dass man, abgesehen von paar Naostexperten-Interview's immer die selben oberflächlichen Inhalte (z.B. hier die SPON Artikel) serviert bekommt, die man ab einer gewissen Allgemeinbildung einfach schwer verdauen kann.
      13 1 Melden
    • Nick Name 09.12.2015 14:22
      Highlight Highlight Um noch zu ergänzen: Durchaus einverstanden.
      Trotzdem finde ich es falsch, den grössten Teil der Medienproduzenten einfach in den Topf "Mainstream" zu werfen. Sowas führt in einer Diskussion bloss in eine Sackgasse.
      Weiterführen kann hingegen das Argumentieren mit konkreten Begründungen für oder gegen konkrete Inhalte - das ermöglicht auch viel eher Einsichten, als es Pauschaletiketten tun.
      Nebenbei: Auch Mainstream-Medien haben alle schon Inhalte ausserhalb des Hauptstroms publiziert. (Sogar der mitunter kriminelle Blick.)
      1 0 Melden
  • Mnemonic 08.12.2015 20:12
    Highlight Highlight Ich bin jetzt nicht mehr direkt "junbg" in dem Sinne. Was ich aber immer noch nicht geschnallt habe ist; wieso suchen derartig viele Menschen in Ost und West immer wieder einen "starken Mann", "Anführer" oder was auch immer, der ihnen das selbständige Denken abnimmt. Zu anstrengend...?
    21 5 Melden
  • Stratosurfer 08.12.2015 20:02
    Highlight Highlight Hammer Artikel! An alle Putin Freunde: Lest euch die Textstelle über die Pressefreiheit in Russland mehrmals aufmerksam durch. Das ist keine Propaganda, das ist ein FAKTUM!
    34 33 Melden
    • DerWeise 08.12.2015 21:51
      Highlight Highlight Chill mal, das ist auch unbestritten. Das Putin eines der grössten *#$%& ist auch. Den "Putin-Freunden" geht es eher um die stark Putin lastige Berichterstattung, welche davon ablenkt, dass IS ein Resulat der USA geführten Natointervetionen ist, Russland auf Einladung Assads legal in Syrien auftritt, Erdogan ein mieses Spiel spielt, Saudis, Katar ect auch: Sprich ALLE.
      24 2 Melden
    • Stratosurfer 09.12.2015 00:56
      Highlight Highlight @DerWeise
      Was hat die russische Pressefreiheit mit deinem üblichen US/NATO Bashing zu tun?
      Die überdimensional vertretenen Tschetschenen in der IS Kommandostruktur haben wir übrigens Russland zu verdanken. Das ganze Problem einzig auf die USA abzuschieben greift zu kurz.
      4 8 Melden
    • DerWeise 09.12.2015 01:39
      Highlight Highlight ...wenn Russland ilegalerweise und unter eine Lüge in den Irak einmarschiert wären, 100'000de gekillt, Regime Change durchgeführt, Baʿth'sten auf die Strasse gestellt, die jetzt die Bürokratie im IS stellen, hätte ich auch kein Problem in dieser Frage die Russen zu bashen (innerpolitisch gibts da schon eine unendliche Fülle von Gründen) ...aber leider ist dem nicht so.

      9 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Writer Formerly Known as Peter 08.12.2015 19:53
    Highlight Highlight Danke, Herr Löpfe & liebes Watson-Team... ähhh nein, eben nicht damit beginnen... entschuldigung ist akzeptiert und "folgen" wieder aktiviert! Bin froh, darf ich auch wieder folgen :) Hätte mich geschmerzt, wenn nicht. Vielen Dank für die guten Artikel und meist auch tieferen Einsichten in die grossen Themen die die Welt bewegen! Im Falle des Herrn Putin sind wir wahrscheinlich zu 90... vielleicht auch 80% der gleichen Meinung. Aber welche Alternativen, aus einer Reihe von schlechten bis ganz schlechten, haben wir denn wirklich? ... nun muss ich glaub dann auch wieder meinen Avatar ändern ;)
    19 4 Melden
    • TanookiStormtrooper 08.12.2015 19:59
      Highlight Highlight Nicht ganz ernstgemeinter Vorschlag fürs Profilbild:
      User Image
      13 3 Melden
  • TanookiStormtrooper 08.12.2015 19:51
    Highlight Highlight Philipp Löpfe krebst zurück? Hätte ich jetzt nicht erwartet, vonwegen Altersstarrsinn und so...
    Dann werde ich mich wohl nicht mehr beim watson-Team bedanken und gelegentlich weiterhin das Wort "Lügenpresse" fallen lassen, zumindest in Artikeln in denen klar ist das ich nur Spass mache. ;)
    13 4 Melden
  • shills-anonymous 08.12.2015 19:43
    Highlight Highlight Wir alle machen Erfahrungen.
    Grösse zeigt, wer daraus lernt ohne seine Meinung neu erfinden zu müssen. Danke dafür Herr Löpfe.
    Wir sind uns in den Kommentaren wohl auch aneinander geraten obwohl unsere Meta-Ansicht darüber, wie eine gute Diskussion stattzufinden hat, wahrscheinlich fascht tupfgliich isch.
    Shills-Anonymous :-)
    PS: als ich mich hier angemeldet habe, nahm ich meinen Username nicht zufällig an. Nur so viel ;-)
    15 7 Melden

Merkel, Macron und Putin kommen zu Syrien-Gipfel nach Istanbul

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Russlands Staatschef Wladimir Putin kommen am 27. Oktober auf Einladung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zu einem Syrien-Gipfel nach Istanbul. Dies teilte dessen Sprecher Ibrahim Kalin am Freitag laut der amtlichen Nachrichtenagentur Anadolu mit.

Bei dem Gipfel solle es um die Lage in der syrischen Provinz Idlib und den Friedensprozess für Syrien gehen.

Erdogan hatte den Vierer-Gipfel schon vor Wochen …

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