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Kommentar

Es geht nicht mehr anders

Die US-Demokraten beginnen ein Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump. Ein unvermeidbarer Schritt gegen einen zügellosen Präsidenten, der die Verfassung nicht achtet.

Carsten Luther / Zeit Online



epa07866431 US President Donald J.Trump arrives to speak during the general debate of the 74th session of the General Assembly of the United Nations at United Nations Headquarters in New York, New York, USA, 24 September 2019. The annual meeting of world leaders at the United Nations runs until 30 September 2019.  EPA/JASON SZENES

Jetzt wird es ungemütlich. Bild: EPA

Ein Artikel von

Zeit Online

Zum Amtsantritt schwört jeder US-Präsident, er werde die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika bewahren, schützen und verteidigen – «to the best of my ability», also so gut er kann. Donald Trumps Fähigkeiten sind nicht nur in dieser Hinsicht schwach ausgeprägt. Mehr noch fehlen ihm die Einsicht und der Wille, sich selbst in den Dienst der Demokratie zu stellen, wie es die Väter der Republik erhofft hatten. Entgegen seiner Rhetorik beim Amtsantritt verkörpert Trump nicht die Herrschaft des Volkes, sondern nur den Rausch der eigenen Macht.

Die Autoren der Verfassung aber waren nicht naiv. Sie stellten der Macht des Präsidenten nicht nur ein starkes parlamentarisches und justizielles System als Kontrollinstanz gegenüber. Sie sahen auch voraus, dass die Gewaltenteilung versagen könnte und die Antwort darauf in dem Fall nicht bis zur nächsten Wahl würde warten dürfen – das Impeachment als letzte Rettung.

Die Schwelle zu diesem schweren Schritt ist nun endlich auch für die Demokraten im US-Kongress überschritten und sie wollen (wenngleich sicher nicht einstimmig) mit einer Untersuchung im Kongress gleichsam formell ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump beginnen. Sie haben damit deutlich gemacht, dass sie keine andere Möglichkeit mehr sehen, einem Präsidenten etwas entgegenzusetzen, der für Gesetz, Verfassung und demokratische Institutionen so offen und wiederholt keinen Respekt zeigt.

Denn sie mussten erkennen: Trump wird seine Verachtung für alles, das seine Macht begrenzt und ihm Regeln auferlegt, nicht ohne Zwang ablegen. Mit Reue war nie zu rechnen, die Hoffnung auf Besserung blieb unerfüllt.

Trumps autoritäre Übergriffe haben System

Trumps womöglich erpresserischer Anruf in der Ukraine hatte den Ausschlag für viele gegeben, die zuvor von einem Impeachment nichts wissen wollten. Schon für sich genommen ist das jüngste Handeln des Präsidenten nicht zu verteidigen: Eine ausländische Regierung dazu nötigen zu wollen, ohne substanzielle Grundlage gegen einen politischen Gegner aktiv zu werden – klarer konnte sich Trump nicht über Wort und Geist der Verfassung erheben, ein eklatanter und krimineller Machtmissbrauch. Die Details mögen sich erst im Zuge der weiteren Untersuchung ergeben, im Kern hat Trump die beabsichtigte Instrumentalisierung der Ukraine bereits selbst eingeräumt.

Nach allem, was ihm sonst noch vorgeworfen wird, kommt hinzu: Er ist ein Wiederholungstäter, der sich augenscheinlich für unangreifbar hält. Der Ukraine-Skandal ist kein isolierter Vorfall, schon gar kein Ausrutscher. Im Kontext seiner Amtszeit wird sichtbar: Trumps autoritäre Übergriffe haben System. Und er scheint bereit zu allem, was seinem Machterhalt dient.

House Speaker Nancy Pelosi of Calif., reads a statement announcing a formal impeachment inquiry into President Donald Trump, on Capitol Hill in Washington, Tuesday, Sept. 24, 2019. (AP Photo/Andrew Harnik)
Nancy Pelosi

Nancy Pelosi. Bild: AP

Deshalb war es auch zu spät, noch einmal abzuwarten, bis alle Fakten geklärt sind. Und sie liegen ja auch bereit: Der Skandal nahm seinen Anfang mit den Informationen eines Geheimdienstmitarbeiters, die als Zeugnis ernsten Fehlverhaltens für den Kongress als Kontrollinstanz bestimmt waren. Das übliche Verfahren hat das Ziel, die Identität des Whistleblowers zu schützen. Vorgeschaltet ist der Generalinspekteur, der in diesem Fall befand: Die Beschwerde sei glaubwürdig und die Sache von dringendem Interesse, es gehe also um ein schwerwiegendes Problem, Missbrauch oder Missstand, respektive einen Gesetzesbruch.

Der übergeordnete Direktor der Nachrichtendienste ist danach angehalten, die Informationen weiterzugeben. Er vertrat notgedrungen die lange geübte Blockadehaltung der Trump-Regierung, die bislang noch jede Untersuchung der Ausschüsse nach Kräften ausgebremst hat. Wenn der Präsident wie angekündigt eine Mitschrift des Telefonats freigibt, ist das nicht dasselbe wie der Zugang zur kompletten Beschwerde eines Whistleblowers (die selbst Trumps Republikaner unbedingt sehen wollen und die der Kongress nun bis Ende der Woche doch noch erhalten soll): Sie basiert nach Recherchen von US-Medien nicht auf einer einzelnen Unterredung, da ist noch mehr. Die Bereitschaft des Informanten, mit den Geheimdienstausschüssen zu sprechen, ist besonders wertvoll. Ob es dazu kommt, dann schon unter dem Schirm der Impeachment-Untersuchung, ist allerdings offen.

Trump wusste: Niemand würde ihn stoppen

Dabei hatten die Demokraten selbst Trump zuvor noch einmal in dem Glauben bestärkt, er könne sich straflos über die Verfassung erheben. Seine Interpretation der Beweiserhebung des Sonderermittlers Robert Mueller, der zwei Jahre lang die Einflussversuche Russlands auf die Wahl 2016 und Trumps eigene Rolle darin untersucht hatte, war: eine totale Entlastung, es gab keine Verschwörung. Das funktionierte deshalb, weil die Demokraten davor zurückschreckten, die letzte Konsequenz daraus zu ziehen, dass Mueller nicht alle Verdachtsmomente ausgeräumt hatte und zahlreiche Versuche der Justizbehinderung dokumentierte: Sein Bericht war geradezu eine Aufforderung, sein begrenztes Mandat und die ihm fehlende Handhabe mit der Einleitung eines Impeachment-Verfahrens zu überwinden. Es nicht zu tun, liess Trump endgültig wissen: Niemand würde ihn stoppen.

Es gab viele gute Gründe, diesen Schmerz so lange auszuhalten. Zuerst die Frage, welchen Wert das Verfahren haben sollte, wenn doch klar schien: Mit ihrer Mehrheit im Senat, wo die Entscheidung fällt, würden die Trump blind ergebenen Republikaner am Ende eine Amtsenthebung ohnehin abwehren. Dann das Risiko für die kommende Wahl: alle Aufmerksamkeit auf das weitgehend unpopuläre Impeachment statt auf Themen, die den Menschen wirklich wichtig sind – das hätte vielen demokratischen Abgeordneten und Senatoren, die auf der Kippe stehen, schaden können. Auch weil es Trumps Narrativ von einer Hexenjagd auf ihn mit neuem Leben füllt: Die Zusammenhänge sind komplex, da ist es leicht, dahinter lediglich parteipolitischen Antrieb zu unterstellen. Auch Zeit spielt eine Rolle: Das Verfahren ist langwierig und vielleicht gar nicht bis zum Ende der Amtszeit abzuschliessen. Und wenn doch, in Trumps Worten: totale Entlastung – er wäre gestärkt, die Gegner gedemütigt, nichts wäre besser.

Vieles an dieser Kalkulation hat sich mit dem Ukraine-Skandal schlagartig verändert. Das liegt auch daran, dass der zugrunde liegende Vorgang leicht zu verstehen ist und zugleich unbestreitbar ein Impeachment rechtfertigt. Neu ist ebenso die Dringlichkeit, die er impliziert: Anders als in den Mueller-Ermittlungen geht es nicht darum, Trumps Handeln der Vergangenheit aufzuarbeiten, sondern die Integrität der kommenden Wahl sicherzustellen und gegen die Bedrohung vorzugehen, die Trump für die nationale Sicherheit des Landes bedeutet. Beides kann die öffentliche Meinung sicher eher für eine mögliche Amtsenthebung gewinnen als die alten Putin-Geschichten – so wichtig sie auch bleiben.

Natürlich besteht weiter die Gefahr, dass dieser Schlag nach hinten losgeht und am Ende doch die Chancen einer Wiederwahl Trumps erhöht. Aber es gibt kein Zurück mehr, und es geht nicht anders. Und sei es auch nur als ein Signal des Protests gegen einen zügellosen Präsidenten für die Geschichtsbücher: Wir haben versucht, die Republik zu retten.

Dieser Artikel wurde zuerst auf Zeit Online veröffentlicht. Watson hat eventuell Überschriften und Zwischenüberschriften verändert. Hier geht’s zum Original.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Blaubar 26.09.2019 12:23
    Highlight Highlight Ich glaube, die Leute unterschätzen Trump ein wenig. Plötzlich ist jeder ein Experte hier.
  • NumeIch 25.09.2019 13:47
    Highlight Highlight Die ganze Geschichte

    Play Icon


  • Nüübächler 25.09.2019 13:35
    Highlight Highlight Ich lobe mir das Schweizer System das keiner einzelner Person und keiner einzelner Partei zuviel Macht erlaubt. Darum tragt Sorge zu diesem einzigartigem Demokratiesystem und unterhöhlt es nicht durch Übernahme von undemokratischem EU Machtkonstrukt.
  • Sebanimon 25.09.2019 12:20
    Highlight Highlight Ich glaube Trump wird masslos unterschätzt.
    • roger.schmid 25.09.2019 14:13
      Highlight Highlight Trump ist nichts weiter als ein Hochstapler. Wer darauf reinfällt...
  • THEOne 25.09.2019 12:13
    Highlight Highlight das proble ist 1.
    verrat, bestechung oder andere schwere verbrechen nachgewiesen werden können.
    2. die nötige 2/3 mehrheit wird nie erreicht, da über 50 repubikaner sind.
    3. der oberste gerichtshof leitet das verfahren, welcher ebenfalls mehrheitlich sus republikaner besteht.
    ich würds mir wünschen, dass er abgesägt wird. er würde geschichte schreiben, weil er wär der erste.
    nixon entkam dem nur weil er zurücktrat
  • Elmar Kruse 25.09.2019 12:06
    Highlight Highlight Allerdings ist amerikanische Politik seit Donald Trump unglaublich unterhaltsam :-)

    Tervor Noah, Seth Meyers, Jimmy Kimmel und co. werden bald arbeitslos sein.

    ...ich werde ihn vermissen
  • Roblock 25.09.2019 11:59
    Highlight Highlight Es wäre noch wünschenswert, zu erfahren gegen welchen exakten Wortlaut in der Verfassung Trump nun verstossen hat. Es kann ja nicht "nur" wegen Erpressung einer ausländischen Regierung sein, dann hätten wohl alle US-Präsidenten vor ihm auch schon Verfassungsbruch begangen.
  • uhl 25.09.2019 10:57
    Highlight Highlight Zum Glück kennen 8 Milliarden Menschen Donald Trump persönlich und können ihm "beschränkte geistige Möglichkeiten" attestieren.
    Auch wenn es dafür Blitze hageln wird: Die einseitige Anfeindung – um nicht zu sagen Hass – ihm gegenüber ist nichts anderes als die Herabsenkung des eigenen Niveaus auf dasjenige, welches ihm vorgeworfen wird.
    Ich persönlich glaube, dass die Welt nicht so schwarz-weiss ist, wie sie oft gezeichnet wird. Ich schätze es, im Heute leben zu dürfen, in dem es uns (ich weiss, nicht allen!) gut geht. Das wird sich allen Prognosen zum Trotz nicht auf Morgen ändern.
    • Basti Spiesser 25.09.2019 11:34
      Highlight Highlight Finde ich auch immer wieder lustig, wie linke genau diese Methoden gegen Trump anwenden, die sie bei ihm immer kritisieren.
    • The IT Guy 25.09.2019 12:07
      Highlight Highlight Ist Links alles links von Rechtsradikal?
    • *klippklapp* 25.09.2019 12:09
      Highlight Highlight Aber ihr seht schon, dass ein Präsident der USA sich etwas anders verhalten sollte als Peter von Nebenan, der in der Mittagspause einen Kommentar in die Tasten haut?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Turicum04 25.09.2019 10:46
    Highlight Highlight Am Schluss geht Trump als Sieger hervor! Die USA wird von Replics regiert! Da müsste schon Greta kommen und Trump ein Bein stellen!
    • THEOne 25.09.2019 12:04
      Highlight Highlight dass sie sich das nicht traut, hat sie mittlerwiele selber bewiesen.
  • Hausmeister krause 25.09.2019 10:37
    Highlight Highlight Wiso habe ich das Gefühl dass es genau so läuft wie Trumpel sich das vorstellt? Ich hoffe er wird abgewählt!
  • kvinne aka white milk aka MC Pleonasmus 25.09.2019 10:36
    Highlight Highlight Richtig so. Will die USA zeigen, dass sie ein Rechtsstaat sind, muss dad Verfahren eingeleitet werden. Obs was bringt, werden wir sehen.
    Ob Pence, im Falle dass Trump abgesetzt wird, besser ist, bezweifle ich. Aber vielleicht beruhigt sich alles und evt wird Pence weniger Chaos veranstalten können bis zur Wahl.
    Auf jeden Fall beruhigt es mich bzw meine Augen..., ich mag nämlich diesen orangen, narzisstischen, niveaulosen Herrn nicht mehr sehen.
  • Wandervogel 25.09.2019 10:31
    Highlight Highlight Wenn Trump wirklich impeached werden würde, könnte er 2020 wieder zur Wahl antreten?

    PS: Wenn er zu diesem Zeitpunkt noch nicht verurteilt wäre.
    • dho 25.09.2019 11:47
      Highlight Highlight Interessante Frage 🤔🤔🤔
  • orso129 25.09.2019 10:26
    Highlight Highlight ...heisst es bald: Trump, you are fired?
  • Steimolo 25.09.2019 10:26
    Highlight Highlight wie tulsi gabbard bereis sagte, wird das die bevölkerung noch mehr teilen als jetzt schon. gut oder schlecht?
    • Dong 25.09.2019 11:57
      Highlight Highlight Tulsi hat Hirn, Herz und Eier. Und sie hat recht.
      Was hier abgeht - bevor (!) irgendwelche Beweise auf dem Tisch sind - ist ein Schmierentheater. Die Demokraten versuchen, Trump zu spielen, aber auf dem Terrain können Sie ihn nicht schlagen.
    • Tjuck 25.09.2019 12:04
      Highlight Highlight Wieso sollte das die Bevölkerung noch mehr teilen? Zur Zeit ist einer Präsident, der sich nur mehr recht als schlecht an die Verfassung hält, überall Chaos verbreitet, seine Anhänger gegen seine Gegner aufhetzt, das ganze politische und juristische Personal nach seinem Gusto auswechselt, Fake News verbreitet, die Medien schlecht redet und nur von einer Minderheit im Land gewählt wurde. Viel schlimmer kann es meines Erachtens nicht kommen, es sei denn, er würde noch kurz vor seiner Amtsenthebung seine Anhänger zur Gewalt aufrufen, was ich mir aber auch nicht so richtig vorstellen kann und will.
  • landre 25.09.2019 10:13
    Highlight Highlight Wahrscheinlich kennt er den Inahlt der US Verfassumg gar nicht, so wie er ziemlich sicher auch nicht denn Sinn und Zweck einer Verfassung aner-kennt.

    Von solchen beaiftragten Politker-innen gibt es nebenbei leider auch in unseren Breitengeade mittlerweile viel zu viele...
    • Tjuck 25.09.2019 12:07
      Highlight Highlight Er ist ein vom Willen zur Macht besessener, rücksichtsloser, Egomane. Falls er die Verfassung kennt, wird sie für ihn keine Gültigkeit haben.
  • Kastigator 25.09.2019 10:12
    Highlight Highlight Stand das wirklich so in der "Zeit"?
    -> "Die Zusammenhänge sind komplex, da ist es leicht, dahinter lediglich parteipolitischen Antrieb zu unterstellen."
    Der Autor hat innert dreier Worte vergessen, dass er "dahinter […] zu sehen" schreiben wollte. Und das ging bei der grossen "Zeit" durch die Schlussredaktion? Eigentümlich.
    Bonustipp: Es heisst zwingend "alles, was", nicht "alles, das".
    • swisskiss 25.09.2019 13:09
      Highlight Highlight Kastigator: zu sehen = zu unterstellen. Eine Verschärfung der Aussage, da eine Sichtweise keine Unterstellung ist. Absolut richtige Schreibweise.
  • Magnum44 25.09.2019 10:11
    Highlight Highlight Die Rettung der Republik in Ehren, aber an den 2/3 im Senat dürften auch die jüngeren Ereignissen nichts ändern. Zudem sind Donis Zustimmungswerte unter den Wählern zuletzt ja sogar wieder auf 44% angestiegen (kleine Erinnerung: 46% der Wähler haben ihm 2016 rund 57% der Stimmen verschaffen).
    • haegipesche 25.09.2019 11:12
      Highlight Highlight Ja, auch wenn die 2/3 Mehrheit nicht geholt wird, würde es schonungslos aufzeigen, welcher Senator das Handeln und die Vergehen von Trump billigt.
    • swisskiss 25.09.2019 13:17
      Highlight Highlight Magnum44: Es waren gerade mal 77 744 Stimmen in 3 Bundestaaten (Michigan, Pennsylvania und Winsconsin) die Trump das Amt sicherten. Das sind bei 130 Millionen Wählenden, gerade mal 0,6 Promille!
      Sowas wird sich mit Sicherheit nicht mehr wiederholen, da kaum anzunehmen ist, das der nächste Dem. Herausforderer mit derselben arroganten Nonchalance diese 3 wichtigen Staaten im Wahlkampf ignoriert wie Hillary Clinton.
  • PVJ 25.09.2019 10:09
    Highlight Highlight Habe den Eindruck dass die Demokraten Trump hier in die Falle gehen. So sehr der Typ entfernt gehört, sowenig populär ist ein Impeachment, zudem besteht bereits nächstes Jahr die Möglichkeit einer Abwahl. Das Ganze könnte den Demokraten am Ende mehr schaden als nützen.

    https://fivethirtyeight.com/features/impeaching-trump-on-russia-was-unpopular-will-ukraine-be-different/
    • mbr72 25.09.2019 11:24
      Highlight Highlight Quatsch.. es ist ihre verfassungsmässige Pflicht!!! wie schwer ist das zu verstehen! Die Untersuchung zum Impeachment läuft OHNE Senats dreimittelmehrheit. und danach hat man es zumindest schwarz auf weisss, dass die GOP eine Verräterpartei ist!
    • PVJ 25.09.2019 11:36
      Highlight Highlight @mbr72: Wenn das Volk nicht mitzieht, s. den oben verlinkten Artikel, dann hat man zwar die "verfassungsmässige Pflicht" erfüllt, ist aber dabei nur in Schönheit gestorben. Das nützt nur einem: Trump!
  • Freethinker 25.09.2019 10:08
    Highlight Highlight Falls es tatsächlich soweit kommt, können die Amerikaner nun beweisen, dass es doch noch Hoffnung gibt in Sachen Intellekt. Es war bereits bezeichnend, dass George W. Bush tatsächlich Präsident wurde, mit Trump wurde nun definitiv eine Schwelle überschritten, die das ganze präsidiale Wahlsystem der Amerikaner in Frage stellen sollte.
    • Tjuck 25.09.2019 12:09
      Highlight Highlight Vielleicht sollten die Amis auch mal ihr veraltetes Wahlsystem überdenken, das eine Mehrheit im Land zwingt, mit einem von einer Minderheit gewählten Präsidenten zu leben. Eigentlich war ja der Sinn der Demokratie gerade der, dass die Mehrheit sich durchsetzen sollte...
    • Freethinker 25.09.2019 12:21
      Highlight Highlight Ehm... that's what I wrote, actually. :)
    • Trompete 25.09.2019 13:40
      Highlight Highlight @Tjuck
      1.)Möchtest du also einen Volksabsolutismus?
      2.) Bekämpfst du auch das föderale Wahlsystem des Ständerats in der Schweiz?

      Die USA gäbe es ohne föderalen Aufbau und damit verbundenem Wahlsystem gar nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 25.09.2019 10:06
    Highlight Highlight Weil es unter Umständen die Amtsenthebung nicht zu Stande kommt, lässt man ihn ein x-tes mal gewähren?
    Nein, das kann es nicht sein, die Demokraten tragen eine Verantwortung und die gilt es stützen und zu übernehmen, ohne Blick auf einen möglichen Erfolg.
    Wo sind wir denn hingekommen, wenn wir zuerst den Erfolg abwägen und dann anklagen?
  • youmetoo 25.09.2019 09:51
    Highlight Highlight Armer Donald. Alle hacken auf ihm rum, dabei hat er doch sein Bestes gegeben im Rahmen seiner beschränkten geistigen Möglichkeiten.
  • NumeIch 25.09.2019 09:48
    Highlight Highlight Die Einleitung des Impeachment war überfällig, wenn die USA der Welt zeigen will, dass sie noch immer ein Rechtsstaat ist. Ob es dann zur Amtsenthebung kommt, sehen wir dann. Aber niemand darf in einem Rechtsstaat über dem Gesetz stehen.
    Schon einmal hatte ein Präsident das Gefühl, wenn ein Präsident etwas anordnet ist es nicht illegal - Richard Nixon.
  • P. Silie 25.09.2019 09:41
    Highlight Highlight Wahlkampf 2020: Aufwiedersehen Joe Biden, Hallo Elizabeth Warren..
    • FrancoL 25.09.2019 11:34
      Highlight Highlight Naja, nicht das schlechteste Szenario. Und Aufwiedersehen ist dann eh der falsche Gruss ;-)
  • #veganseatmeat 25.09.2019 09:36
    Highlight Highlight Das Verfahren ist ja schön und gut, jedoch kommen die Demokraten auch nicht weiter. Spätestens im Senat braucht es eine 2/3 Mehrheit und die wird wahrscheinlich nicht zu Stande kommen, da der Senat von den Republikanern dominiert wird.
    Ich könnte mir durchaus sogar vorstellen, dass Trump nochmals gewählt wird und auch die nächsten vier Jahre fast unantastbar im Sattel sitzt.
    • NumeIch 25.09.2019 09:51
      Highlight Highlight Ob es zur Amtsenthebung kommt ist zu diesem Zeitpunkt nicht relevant. Es geht um die Verteidigung des Rechtsstaates und deshalb ist die Einleitung des Verfahrens richtig.
    • Sotschi 25.09.2019 16:59
      Highlight Highlight Es ist zu hoffen. 👍
  • Wunderbar 25.09.2019 09:35
    Highlight Highlight So sehr wie ich mir Trump abgesetzt wünsche, umso mehr habe ich Angst, dass Pence Präsident wird.
    • erhortetrohre 25.09.2019 10:15
      Highlight Highlight Angst? Manchmal habe ich echt das gefühl, was in Amerika so abgeht sei euch allen viel wichtiger als was in der schweiz, in eurem kanton, in eurer gemeinde passiert...
    • Nevermind 25.09.2019 10:51
      Highlight Highlight Und wie lange soll Pence Präsident sein, falls Trump gehen muss? Das Verfahren allein wird schon viel Zeit beanspruchen. Pence könnte dann ev grad noch dem nächsten gewählten Präsidenten die Hausschlüssel übergeben.
    • Sandro Lightwood 25.09.2019 11:03
      Highlight Highlight Bis Trump abgesetzt würde, dauert es wohl noch paar Monate. Pence hat dann auch nicht mehr so viel Zeit. Und will gar nicht wissen, was Pence unter Trumps Deckmantel zur Zeit alles so macht. Es ist ja nicht so, dass er im Winterschlaf ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 25.09.2019 09:33
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Blaubar 25.09.2019 09:27
    Highlight Highlight Donald Trump ist mir lieber als alle anderen Präsidenten bisher. Nicht weil er besonders gescheit wäre, sondern weil er bisher der einzige ist, der keinen Krieg angezettelt hat.
    • hopplaschorsch12 25.09.2019 09:45
      Highlight Highlight aber die laufenden kriege führt auch er munter weiter!
    • Hänsel die Gretel 25.09.2019 09:50
      Highlight Highlight Unglaublich die Blitzer. Die wollen wohl alle Krieg. Traurig...
    • nicolenenüznez 25.09.2019 09:51
      Highlight Highlight Abwarten! Es brodelt!
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