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Frau reagiert auf die Wahl Trumps.  Bild: Jack Taylor / Getty Images

Kommentar

Pussys da draussen, vereinigt euch! 

Seit diesem Mittwoch wissen wir, dass niemand für uns kämpfen wird, wenn wir es nicht selber tun. 



Trump verachtet Ausländer. Doch die Ausländer in Amerika haben zu wenig Stimmen, als dass sie den Unterschied hätten machen können. Trump verachtet Homosexuelle, aber sie machen einen zu kleinen Teil der Bevölkerung aus, als dass sie das Zünglein an der Wage hätten sein können. Trump verachtet Frauen. Die Frauen machen die Hälfte der amerikanischen Bevölkerung aus. Sie hätten den Unterschied machen können. Trump holte 42 Prozent der Frauenstimmen, nur 12 Prozent weniger als Clinton.

Diese Frauen sahen darüber hinweg, dass Donald Trump verschiedene Frauen öffentlich «fett», «Schwein», «Hund», «Dreckspatz» oder «ekelhaftes Tier» genannt hat. Sie fanden es okay, dass Trump damit scherzte, dass er seine Tochter daten würde und erklärte, dass er der damals 17-jährigen Ivanka versprochen hätte, nie ein jüngeres Mädchen als sie zu daten.

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Frau reagiert auf die Wahl Trumps. Bild: Chris J Ratcliffe / Getty Images

Sie finden es offenbar ganz okay, dass Trump 1992 in einem Interview mit dem «New York Magazine» sagte, man müsse Frauen «wie Scheisse» behandeln. 1994 sagte er ABC News, dass er «durch die Decke geht», wenn er nach Hause kommt und das Abendessen nicht auf dem Tisch steht. 1997 erklärte er, dass er Lady Di locker hätte «nageln» können, 2011 lief er aus einem Gerichtssaal, als eine Anwältin eine Pause erbat, um ihren Sohn zu stillen. «Sie sind eklig», sagte er zu ihr.

A woman reacts while watching a television displaying 2016 US presidential election coverage at the El Pinche Gringo bar in Mexico City, Mexico. Bloomberg / Getty Images

Frau reagiert auf die Wahl Trumps. Bild: Bloomberg / Getty Images

Im gleichen Jahr erklärte er einer «New York Times»-Journalistin, das sie «das Gesicht eines Hundes» habe, und im April 2015 setzte er den Tweet ab: «Wie kann Hillary Clinton denken, sie könne Amerika befriedigen, wenn sie nicht mal ihren Ehemann befriedigen kann?»

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Frau reagiert auf die Wahl Trumps. Bild: Robyn Beck / AFP / Getty Images

Während des Wahlkampfs sagte er, man müsse Frauen, die abtreiben, bestrafen, und es tauchte ein Video von ihm auf, in dem er einem Moderator erklärte, dass Frauen ihn als Star alles tun lassen würden. «You can do anything. Grab them by the pussy», sagte er.

«Ihnen an die Pussy greifen.»

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Frauen reagieren auf die Wahl Trumps. Bild: Drew Angerer / Getty Images

Ich frage mich, wie diese Frauen ihre Wahl ihren Töchtern erklären. Doch das muss mich nicht weiter kümmern. Diese Art Frau ist kein Vorbild. Für sie ist Hopfen und Malz verloren. Sie sabotiert unser Geschlecht. Sie verrät uns.

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Frau reagiert auf die Wahl Trumps. Bild: Carlos Barria / Reuters

Dass die alten weissen Männer, die Trump vorwiegend gewählt haben, unser Geschlecht verraten, ist bekannt. Diese Männer kennen Trumps «Locker-Room-Talk» aus eigener Erfahrung, weil sie dabei mitgrunzen. Diese Männer hätten es nicht ausgehalten, wenn eine Frau ihr Präsident geworden wäre, eine kompetente dazu, die ihr Frausein nicht mal ausspielt.

Bloomberg / Getty Images

Frau reagiert auf die Wahl Trumps. Bild: Bloomberg / Getty Images

Für diese Art Mann kommt die Sexismus-Debatte genau dann gelegen, wenn damit politische Gegner ausgeschaltet werden können. Sie finden sexuelle Übergriffe dann ganz grässlich, wenn sie mit deren Hilfe beispielsweise die Karriere eines Dominique Strauss-Kahns oder eines Zürcher Unia-Chefs Roman Burger zerstören können. Auch dann natürlich, wenn sie Übergriffe – wie jene in Köln vor einem Jahr – praktischerweise für xenophobes Gepoltere nutzen können.

Chris J Ratcliffe / Getty Images

Frau reagiert auf die Wahl Trumps. Bild: Chris J Ratcliffe / Getty Images

Die Integrität der Frauen, die Sexismus-Debatte oder die Gleichberechtigung interessiert diese weissen alten Männer aber keinen Deut. Ironischerweise sind es oft genau dieselben alten Männer, die die Musliminnen sehr stark unterdrückt wähnen und lautstark dagegen protestieren. Von dieser Art Männern haben wir auch in der Schweiz genug. Sie sind jene, die in Trump einfach einen ziemlich «geilen Siech» sehen.

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Frau reagiert auf die Wahl Trumps. Bild: Carlos Barria / Reuters

Auf die können wir also auch nicht zählen. Wirklich zählen können wir nur auf unsere Pussys, auf Girlpower und auf Sisterhood. Und diese Schwesternschaft müssen wir jetzt leben, seit diesem Mittwoch, als die Welt auf einen Schlag um ein Vielfaches frauenfeindlicher geworden ist. 

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Frau reagiert auf die Wahl Trumps. Bild: Chris J Ratcliffe / Getty Images

Es ist nicht okay, wenn ein Staatsmann wählbar bleibt, obwohl die ganze Welt weiss, dass er mit sexuellen Übergriffen prahlt. Es ist nicht okay, dass Hillary Clinton sich einem noch nie dagewesenen Hass ausgesetzt sah, der unmöglich nur daher rühren konnte, dass sie – wie vermutlich fast alle Politiker in Washington – unschöne Verbindungen zur Finanzwelt hat. Es ist nicht okay, dass Frauen Trump wählen. 

Lucas Jackson / Reuters

Frauen reagieren auf die Wahl Trumps. Bild: Lucas Jackson / Reuters

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hand-Solo 14.11.2016 17:24
    Highlight Highlight Wenn er jemand öffentlich «fett», «Schwein», «Hund», «Dreckspatz» oder «ekelhaftes Tier» nennt, hat das mit Sexismus genau gar.nichts.zu.tun. Es ist vielleicht dreckig, unanständig, nennt es wie ihr wollt. aber nur aufgrund der Tatsache, dass er das zu einer Frau gesagt hat, macht es noch nicht Sexistisch. Ich bin mir sicher er sagt ähnliche Ausdrücke auch zu Männern...
    ... Anders sieht es natürlich mit dem "Pussy grabing" und ähnlichem aus.
  • rYtastiscH 14.11.2016 13:51
    Highlight Highlight Genau. Den Graben noch vergrössern. Gute Idee...

    Die Welt wurde nicht auf einen Schlag frauenfeindlicher! Die Wahl zeigte aber leider auf, dass es noch immer viel zu viele Menschen mit veralteten Weltbildern gibt.

    Sisterhood/Girlpower bringen aber niemanden weiter. Meiner Meinung nach gibt es mehr Männer die sich nicht ab einer emanzipierten Frau stören, als umgekehrt.

    Wenn man sich fürs Mann-Sein schämen muss, führt das zwangsläufig zu einer Abgrenzung. Dabei wäre doch genau das Gegenteil wünschenswert.

    Ein solcher Artikel schürt evtl. sogar nur den Hass gegen Männer.
  • Eljham 14.11.2016 00:13
    Highlight Highlight Ich finde es unterdessen völlig absurd, wie einige Medien und Politikerinnen ungeniert Männerhass verbreiten. Wissend, dass in unserer postfaktischen Zeit Argumente gegen die SJW vergebliche Mühe sind, sage ich: Der Wähler wirds dann schon richten.
  • decibel 13.11.2016 21:47
    Highlight Highlight Wenn man kein Problem mit Hillarys Verbindungen zur Finanzwelt hatte, war ihr Geschlecht also der einzige Grund, sie zu hassen? So ein Blödsinn.
    In diesem Kommentar wird vieles ausgeblendet. Und es wird behauptet. Das kann ich auch:
    Hillary Clinton hätte die Wahl auch verloren, wenn sie ein Mann wäre. Amerika wäre bereit für eine Präsidentin und die Chancen einer weiblichen Kandidatin sind sogar erhöht, weil mit der Wahl etwas historisches erreicht würde.


  • OkeyKeny 13.11.2016 19:35
    Highlight Highlight Wisst ihr was? Viele Männer haben Angst vor starken Frauen. Sehr zu Recht. ;)
    • stadtzuercher 13.11.2016 20:42
      Highlight Highlight Die meisten Frauen mögen starke Männer. Nur wenige Feministinnen haben Angst vor starken Männern.
    • OkeyKeny 13.11.2016 21:07
      Highlight Highlight Ja, vielleicht haben wir da beide Recht. :)
  • Zeit_Genosse 13.11.2016 18:37
    Highlight Highlight Man darf aber auch sagen, dass die Clinton zu wenige Frauen für sich hat gewinnen können. Warum das so ist, würde mich mehr interessieren. Dass Trump so viele Frauenstimmen erhielt mag weniger an ihm gelegen haben, als dass Clinton für viele Frauen nicht wählbar war. Warum?
    • Ingenieur 13.11.2016 19:59
      Highlight Highlight "mag weniger an ihm gelegen sein", du machst eine Folgerung und fragst dann wieso das so sei? Wieso? Wie wir hier den Wahlkampf mitbekommen haben ist nicht dasselbe, wie die Amerikaner das erlebt haben. Oder hast du mal einer ganzen Wahlkampfshow von Trump beigewohnt? Eben! Trump macht nicht nur derbe Sprüche (das zeigt man hier aber überwiegend), er hat auch Themen angesprochen, die die Frauen bewegen (wie z.B. Job-Sicherheit in Zukunft, mehr Geld für den Mittelstand etc.) und das sind Gründe warum man jemanden wählt.
  • Karl33 13.11.2016 17:07
    Highlight Highlight Die Wahl von Trump ist wohl primär eine Absage an die männerhassenden Feministinnen, die eine Hetzpropaganda gegen 'weisse Männer' geführt haben. Dieser Linkspopulismus hat beim Bürger keine Chance, und das ist gut so.
  • Bruno Wüthrich 13.11.2016 16:59
    Highlight Highlight «Es ist nicht ok, dass Frauen Trump wählen.» So der Schlusssatz im Artikel von Frau Roth. Das ist der Punkt. Aber die Aussage stimmt nicht ganz. Es ist nämlich ok. Frauen dürfen das. Weil nämlich - genau wie die Männer - auch Frauen nicht alle gleich ticken.

    Es geht wohl einer selbst ernannten «Elite» von Frauen darum, den Teil der Frauenwelt, der anders tickt, in eine Ecke zu stellen.

    Was diese selbst ernannte Elite vergisst ist, dass die Welt nicht nur aus idealen Menschen besteht, und deshalb nicht nur die «Idealen» als Massstab dienen können. Weder bei den Männern noch bei den Frauen.
    • Eljham 14.11.2016 00:10
      Highlight Highlight «Es ist nicht ok, dass Frauen Trump wählen.»

      für mich ist das so, wie wenn ich die feministin alice schwarzer höre, die eine prostituierte in einer talkshow zusammenstaucht: "halt die klappe, du nutte, was weisst du schon". peinlich.

      was ich übrigens auch nicht ausstehen kann, wenn irgendein mann - sei es der staatlich-feministische 'männerbeauftragte' theunert oder sonstwer - vorgibt für alle männer zu sprechen. peinlich.
  • sowhat 13.11.2016 14:31
    Highlight Highlight ich verstehe deinen Frust von Rafaela und du schreibst so wie wir dich kennen und lieben: klar Stellung beziehen zu dem Punkt der am Meisten stört um nicht zu sagen VERstört.

    es ist nur nicht die einzige Aspekt. Mir schein Jonathan Pie bringt's hier ziemlich genau auf den Punkt:
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  • R&B 13.11.2016 12:50
    Highlight Highlight - Ich bin ein Mann.
    - Ich finde diesen Artikel gut.
    - Ich verstehe, dass Frau Roth Frauen aufruft, sich nicht selber zu sabotieren und Sexismus weiterhin zu akzeptieren.
    - Ich finde es beschämend, wie viele Kommentatoren hier diesen Artikel schlecht schreiben.
    - Was sind die Gründe dafür? Angst vor Machtverlust? Frust, den man gerne auf Schwächeren ablädt (dieses Mal Frauen, das nächste Mal Ausländer...)? In seinem falschen Stolz verletzt?

    Es ist 2016 und dann das....
    • Wuschelhäschen 13.11.2016 17:28
      Highlight Highlight Es ist 2016 und immernoch gibt es Leute die bei anderen Menschen Charaktereigenschaften interpolieren und sich dann über die Person empören. Aber das hilft offensichtlich nicht weiter zu verstehen, wieso so viele Frauen Trump wählten. Es gibt nicht Trump den Kotzbrocken (für manche hier schon...). Sondern Trump hat die Ängste der Leute vor der Zukunft angesprochen. Er hat die Leute erreicht. Und wenn jemand Ängste hat und einer auftaucht, der verspricht die Probleme zu lösen, dann schauen viele Menschen über die Schattenseiten der Person hinweg. Man darf diese Menschen nicht verurteilen.
    • gnp286 13.11.2016 18:11
      Highlight Highlight Das Problem an dem Artikel ist, dass hier verallgemeinert wird und die ganze Komplexität ausser Acht gelassen wird.

      Fr.Roth reduziert die beiden Kandidaten und die ganze Wahl nur aufs Geschlecht der Kandidaten und unterstellt jetzt praktisch (ob Mann oder Frau) jedem Trump-Wähler ein sexist und misogynist zu sein.

      Das ist das Niveau von den SJW's in den USA. Es ist immer gut, Kritik zu seiner Meinung zu erhalten. Die SJW-Kultur hat dann aber die Eigenschaft, diese Meiningen mit sextist/rassist/misogynist/... zu kontern und das stört viele Leute. Warum lagen wohl alle Umfragen daneben?
    • R&B 14.11.2016 13:19
      Highlight Highlight In diesem Artikel geht es nicht um Trump per se. Es ist der Auslöser für diesen Artikel. Es geht darum, dass Frauen es weiterhin zulassen, dass nicht wenige Männer Frauen deren Rechte verwehren und Frauen nicht den nötigen Respekt zollen. Frauen stellen sich selber das Bein, indem sie Männer wählen, die Frauen nicht respektieren. Ich würde nie und nimmer jemanden wählen, der keinen Respekt vor Männern hat, egal, welche politische Agenda er hat. Oder würden Sie gegen sich selber wählen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jasjmin 13.11.2016 12:15
    Highlight Highlight Teil 2:
    Ich darf in all diesen Punkten von der allgemein herrschenden Meinung abweichen und das ist gut so. Diese Freiheit soll von keiner Seite eingeschränkt werden. Weder von Herrn Trump, noch von Frau Roth.
    • Stachanowist 13.11.2016 17:26
      Highlight Highlight Und wo ist Teil 1?;)
    • Jasjmin 14.11.2016 05:42
      Highlight Highlight Haha danke für den Hinweis. Der ist wohl in den Weiten des Internets verschwunden. Vielleicht ergiesst sich mir dieser noch einmal. Dann werde ich ihn noch nachtragen.
  • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 13.11.2016 10:56
    Highlight Highlight Leute, raus aus den Echokammern. Das gilt für links wie für rechts. Rückzug auf gesicherte Positionen der eigenen Peergroup mag bequem sein, bringt aber nix. So zerfällt die Realität in unzählige rechte bis links-liberale Blogs und jeder meint, seine Facebook-Feeds seien die Wahrheit. Wenn wir nicht miteinander diskutieren, passiert Trump.
  • FancyFish - Stoppt Zensur! 13.11.2016 10:33
    Highlight Highlight Clinton als kompetent zu bezeichnen finde ich ein bisschen übertrieben
    • Nick Name 14.11.2016 09:00
      Highlight Highlight Und wie übertrieben finden Sie es, Sie als kompetent zu bezeichnen, die Kompetenz von Frau Clinton zu beurteilen?
    • FancyFish - Stoppt Zensur! 14.11.2016 11:11
      Highlight Highlight Nennt sich persönliche Meinung. Ist das etwa schon verboten?
  • Der müde Joe 13.11.2016 09:18
    Highlight Highlight Ich möchte mal wirklich in allen Ländern dieser Welt eine Frau an der Macht sehen und herausfinden, ob dänn wirklich alles besser wird. Ich sch**** auf Trump und auch auf Clinton! Wisst ihr warum? Weil egal wer an der Macht ist, nur seine eigenen Interessen verfolgt. Ob Mann oder Frau, -egal. Und jetzt hört auf zu heulen, das Leben geht weiter. :)
  • LandeiStudi 13.11.2016 00:46
    Highlight Highlight Stellen Frauen nicht die Mehrheit der Stimmberechtigten?
    • R&B 13.11.2016 11:10
      Highlight Highlight @LandeiStudi: Das ist übrigens der Grund, warum dieser Artikel geschrieben wurde. Nachsitzen und nochmals den Artikel lesen 😂😂😂
    • zhchic 14.11.2016 11:15
      Highlight Highlight @ZaaFee Abtreibungsverbot ist eine genug grobe Einschränkung für eine Frau oder etwa nicht?!
  • Big_Berny 13.11.2016 00:06
    Highlight Highlight Die Schwierigkeit ist halt, dass nur zwei Kandidaten zur Auswahl standen. Nehmen wir an, ich als SP-Sympathiesant müsste zwischen einem SP- und einem SVP-Politiker entscheiden. Würde der SP-Politiker nun mit frauenfeindlichen Aussagen auffallen, würde ich deshalb ja nicht automatisch den SVP-Kandidaten wählen. Ich würde wahrscheinlich gar nicht wählen, was auch die tiefe Wahlbeteiligung erklären könnte.

    Natürlich ist es erschreckend, dass Trump so viele Stimmen erhalten hat. Aber dass viele Republikaner nicht Clinton gewählt haben, finde ich nicht verwunderlich.
    • Alnothur 13.11.2016 01:11
      Highlight Highlight Es standen in jedem Staat mindestens 4 Kandidaten zur Auswahl.
    • Big_Berny 13.11.2016 01:38
      Highlight Highlight Durch das Majorzsystem haben diese aber quasi keine reelle Chance gewählt zu werden.

      Mir ging es bei dem Post auch mehr darum, dass es nicht verwunderlich ist, dass ein Grossteil der Republikaner-Sympathiesanten nicht zu Hillary Clinton gewechselt haben.
    • R&B 13.11.2016 11:13
      Highlight Highlight @ Big_Berny: Im TV hat eine Amerikanerin gesagt, dass Sie Trump gewählt hat und kein Problem mit seinen Aussagen bezüglich Frauen hat. Wenn es keine Männer wie Trump mehr gäbe, gäbe es keine Fortpflanzung mehr. Unglaublich aber wahr...
  • Mira Bond 12.11.2016 22:39
    Highlight Highlight Vielen Dank Rafaela Roth! Die Kommentare zeigen wie wichtig es ist, dass wir uns gegen diese Formen von Sexismus wehren! Erschreckend dabei ist, wie heftig gewisse Männer darauf reagieren; aber das sind wohl die gleichen Männer, die auch Trump zum Sieg verholfen haben. Die Männer, die ich kenne, finden diese Art von Sexismus genau so widerlich wie ich.
    • R&B 13.11.2016 11:22
      Highlight Highlight @ Hashtag: Sie haben glaub die den Artikel nicht verstanden. Sorry, dass ich gleich so direkt bin. Frau Roth findet, dass sich Frauen selber sabotieren und das endlich aufhören soll. Alle Frauen sollen gegen Sexismus und nicht gegen Männer kämpfen. Bin selber ein Mann.
    • Karl33 13.11.2016 17:26
      Highlight Highlight @Miro Bond, Frauen die auf Sexismus von einigen Männern mit Sexismus gegen alle Männer reagieren, sind keinen Deut besser als Trump.
  • Linus Luchs 12.11.2016 22:38
    Highlight Highlight Trump hat über Jahre seine Frauenverachtung öffentlich zum Ausdruck gebracht. Trotzdem wird er zum Präsidenten gewählt, mit 42 Prozent der Frauenstimmen. Darüber regt sich Rafaela Roth auf. Und was geschieht hier im Forum? Sie erhält kaum Zuspruch, sondern Dutzende Männer kritisieren die Autorin, teils auf Trump'schem Niveau (vgl. Zaafee). Das sind wohl schon die Folgen von Trumps Triumph. Die Hemmschwelle sinkt.
    • Wuschelhäschen 13.11.2016 17:21
      Highlight Highlight Linus du Luchs! Überleg mal für ein paar Minuten, wieso könnte es sein, dass so viele Frauen Trump gewählt haben? Ist es nicht so, dass du sie nicht ernst nimmst indem du ihre Entscheidung als Unsinn abkanzelst? Respekt sieht anders aus.
  • Tom Garret 12.11.2016 21:20
    Highlight Highlight Ehm wir leben in der Schweiz, nich in den USA... Wir haben auch ein viel besseres politisches System. Zudem trieft der Artikel vor Verallgemeinerungen. Es gab nun mal nur zwei ernsthafte Kandidaten. Jedem weissen der Trump gewählt hat zu unterstellen er sei mit Trumps äusserungen und Umgang mit Frauen einverstanden ist ziemlich frech... Und Hillary zu wählen weil sie eine Frau ist auch ziemlich das falsche Argument...
  • Wuschelhäschen 12.11.2016 21:12
    Highlight Highlight Rafaela Roth wie alt bist du? Ich vermute relativ jung. Die Amerikaner(innen) haben Trump gewählt weil er ihre Ängste und Unzufriedenheit erreichen konnte. Trump hat es geschafft den Leuten, die sich und ihr Umfeld in einer misslichen Lage sehen, eine Hoffnung zu geben. Das kannst du vermutlich nicht nachvollziehen. Wir leben hier in der Schweiz wie im Schlaraffenland. Das ist in Amerika in vielen Gebieten nicht so. Viele (egal wie gebildet) sehen ihre Zukunft durch die Entscheidungen des Establishments bedroht und das hat Trump angesprochen. Da wirkt Sauseite von Trump nebensächlich.
  • Dmnk 12.11.2016 20:56
    Highlight Highlight Wir wussten es doch immer, Frauen sind eben doch die besseren Menschen! Also genauer gesagt diejenigen die die Meinung der Verfasserin vertreten. Die anderen verraten nämlich ihr Geschlecht... Mhm. Das die Amerikaner ein misogynes, rassistisches Grossmaul zum Präsidenten gewählt haben, hat verschiedenste Gründe. Auch als weisser Mann könnte ich Kotzen. Speiübel wird mir aber auch dabei, dass jetzt wieder die Stereotypen ausgepackt werden, anstatt zu analysieren warum ein solcher Hampelmann so weit kommen konnte. Liebe
    Fr. Roth die welt wurde nämlich nicht Frauen- sondern Menschenfeindlicher.
  • sgianfer 12.11.2016 20:49
    Highlight Highlight Ich habe viele Artikel nach der Wahl von Trump gelesen, aber dieser hier ist leider der Schwächste und hat mit Journalismus nichts zu tun. Gefährliches halbwisen und hauptsächlich falsche Fakten. Ich stehe politisch links, sber dieser Artikel ist wirklich schwach.
    • Gähn on the rocks 12.11.2016 22:12
      Highlight Highlight könnte es an deinem geistigen horizont liegen?
    • Noschi 13.11.2016 00:02
      Highlight Highlight Man beachte dass das ein Kommentar ist und kein Artikel!
  • Globalteamrider 12.11.2016 20:31
    Highlight Highlight Ich glaube, ihr Frauen seit dermassen über die Wahl Trump's enttäuscht, weil ihr als einzige natürliche Mehrheit (Es gibt auf der Welt mehr Frauen als Männer) die Wahl eurer Kandidatin in der eigenen Hand gehabt hattet, jedoch nicht wählen gegangen seid.
    • Maett 12.11.2016 22:22
      Highlight Highlight @Globalteamrider: der Fehler ist, dass sich einige Frauen einzureden versuchen, dass alle Frauen gleich denken sollten. Immerhin ignoriert man im Fall der US-Wahl gekonnt, dass Millionen von Frauen, eigentlich fast die Hälfte, für Trump gestimmt hat, und erklärt sie einfach mal gleich als "verloren". In Religionen wird das ja auch so gemacht und hat auch immerhin mal funktioniert.

      Weshalb sich Frauen dann beklagen, dass Männer sich angesichts solcher Systematiken vom Feminismus lossagen, verwundert mich fast noch am meisten.
  • SanchoPanza 12.11.2016 20:20
    Highlight Highlight @Alle die über die Wahl Clintons durch die Demokraten ablästern: HEY! Die Republikaner hatten eine viel bessere Auswahl, und wer gewinnt, Trump! Schon mal darüber nachgedacht? Nicht mal die Republikaner-Wähler trauen den eigenen Partei-Soldaten über den Weg. Und da hats weiss Gott ein paar tolle äh üble Gestalten darunter.
    • gnp286 12.11.2016 20:29
      Highlight Highlight Den anderen Kandidaten der Republikaner wurde wohl ebenfalls die Nähe zum Establishment/Washington zum Verhängnis... Und keiner von denen versprach einen radikalen Wechsel wie Trump. Naja, ob der Wechsel dann wirklich kommt bezweifle ich.
  • gnp286 12.11.2016 20:17
    Highlight Highlight Auch wenns schon oft gesagt wurde: Clintons Niederlage kann nicht primär darauf zurückgeführt werden weil sie eine Frau ist. Selbst Oprah Winfrey oder von mir aus Cindy aus Marzahn hätte diese Wahl gewonnen. Aber nicht Hillary, das Symbol des Establishments! Es war keine Wahl für Trump, es war eine Wahl gegen das Establishment.

    Jetzt allen Trump-Wählern misogynie zu unterstellen und die Gegenkandidatin nur auf ihr Geschlecht zu reduzieren zeugt von wenig weitsicht und wird das Problem nur verschärfen.
    • DerWeise 12.11.2016 20:27
      Highlight Highlight Vor allem haben viele der ach so rassistischen Trumpwählerinen vorher in den wichtigen Staaten Obama gewählt.
    • gnp286 12.11.2016 20:36
      Highlight Highlight Da liegt das Problem: Solange die achso politisch korrekten den normalen, nicht-rassistischen oder nicht-misogynistischen Leuten genau das vorwerfen, solange ist die Verlockung gross gegen deren Kandidatin zu stimmen. Auch wenns so ein Tiefflieger wie Trump ist. Aber anstatt jetzt etwas reflektieren und die eigene Vorgehensweise zu überdenken wird munter noch viel extremer weitergemacht.
    • Enzasa 12.11.2016 20:52
      Highlight Highlight Hillary als Symbol des Establishments - ok.
      Dann lieber Trump
      Mega Reich, immer nur auf seinen Vorteil bedacht, keinerlei Solidarität, Geld und Gewinn um jeden Preis als einziges Manifest 💰
    Weitere Antworten anzeigen
  • pachnota 12.11.2016 20:16
    Highlight Highlight Jornalismus ade.
    Dieser Artikel ist reiner Stammtisch aus der feministisch/lesbischen Subkultur.
    • who cares? 13.11.2016 01:16
      Highlight Highlight Es ist kein Artikel sondern ein Kommentar
  • DerWeise 12.11.2016 20:16
    Highlight Highlight ca. 20% der arbeitenden Amis verdienen weniger als 20k im Jahr.

    ca. 50% weniger als 30k. Darunter sind übrigens auch Frauen, die ums überleben kämpfen.

    ..dies nach 8 Jahren Obama. Clinton hat nie ein Wort darüber verloren, war korrupt, fake, kriegsgeil ect und hätte keine Veränderung gebracht. Warum sollten Frauen so eine wählen? Nur wegen ihres Geschlechts?

    Schlechter ziemlich sexistischer Artikel und Argumentation.

    Kein Fan von Trump aber er besetzt Top-Jobs in seinem Unternehmen und im Wahlkampf mit Frauen. Klingt ziemlich ehm... unsexistisch oder?



    • Enzasa 12.11.2016 20:53
      Highlight Highlight Und aufgrund seiner vieler Konkurse um sich gesund zu sanieren haben sicherlich keine Frauen gelitten
    • gnp286 12.11.2016 21:42
      Highlight Highlight @Enzasa: Und aufgrund seiner vieler Konkurse um sich gesund zu sanieren haben sicherlich keine Männer gelitten.

      Fällt Dir was auf? Das Geschlecht ist weniger entscheidend als sich mancher SJW so einreden mag.
    • who cares? 13.11.2016 01:18
      Highlight Highlight In seinem Übergangsteam sind keine Frauen ausser seine Tochter
  • Moti_03 12.11.2016 19:47
    Highlight Highlight Sehr schlechter Artikel, was das mit Journalismus zu tun haben soll bleibt mir ein Rätsel. Verlieren kann anscheinend nicht jeder.Die Frauen haben für Trump gestimmt. Es haben zum Beispiel mehr latino Frauen mit Hochschulabschluss für Trump gestimmt, als solche ohne. Hier wird einfach von ein paaar Aussagen welche scgon lange her sind etwas zusammengestellt und versucht den Wahlkampf weiterzuziehen, welcher bereits verloren ist.
    • DerWeise 12.11.2016 20:23
      Highlight Highlight Vor allem, wenn Clinton als Secretary Of State den Lybien Krieg vom Zaun bricht mit tausenden von toten (Frauen) und im Senat für den Irakkrieg stimmt mit 100 tausenden von toten (Frauen) ist das alles ok und z.B mein Cousine eigentlich Sanders wollte soll das einfach ausblenden? Wegen eines privaten 10 Jahre alten Gesprächsmitschnitts? Nope.

    • Enzasa 12.11.2016 20:57
      Highlight Highlight Syrien setzte auf Clinton aber nun freut sich Putin, alles klar.
      Demnächst werden Kriege also klar als Eroberungskrieg deklariert. Einsatz für Menschenrechte ist nicht mehr gefragt
    • Maett 12.11.2016 22:28
      Highlight Highlight @Enzasa: "Einsatz für Menschenrechte ist nicht mehr gefragt" - Sie glauben echt, dass das je eine Rolle gespielt hat?
  • remim 12.11.2016 19:45
    Highlight Highlight Bei so viel Geblitze gibt's von mir umso mehr ein Härzli für den Artikel. 💛
  • pachnota 12.11.2016 19:43
    Highlight Highlight Die armen Dominique Strauss-Kahn und Roman Burger.
    Beiden wurde Sexismus vorgeworfen. Aber leider von der falschen Seite.
    Ich bin bin mir fast sicher, zumindest bei Burger hätte Frau Roth gerne nochmal eine Auge zugedrückt....war ja gar nicht sooo schlimm. Und eigentlich wäre er ja ein lieber.
    Diese bösen, alten, weissen Männer halt.
    • Judge Dredd 12.11.2016 23:16
      Highlight Highlight Genau, habe ich auch gedacht. Wie an vielen anderen Orten im Artikel Doppelmoral in Reinkultur.
    • R&B 13.11.2016 12:37
      Highlight Highlight @pachnota: Sexismus ist nicht sexuelle Nötigung. Bitte mal im Duden das Wort Sexismus nachschlagen. und WTF!!!!! zur Unterstellung wegen Burger vs. Roth? Goht's no? Bin übrigens ein Mann und kann es nicht glauben, was Männer hier schreiben.
  • Gähn on the rocks 12.11.2016 19:37
    Highlight Highlight thanks rafaela, rendel, robinburn, calvinwatson, banda69, usw.
  • chrigu_ 12.11.2016 19:36
    Highlight Highlight So traurig es für manche Frauen sein mag, aber es gibt durchaus auch Hoffnung. Es gibt leider vielfach einen Gegeneffekt (Hass auf Schwarze nach Obamas Wahl nahm zu), welcher sich aber dieses Mal aus Sicht der Frauen positiv auswirken könnte. Denn seien wir ehrlich...Männer sind (in der Mehrzahl) keine Schweine. Und diese Männer werden in Zukunft hoffentlich wieder vermehrt für euch Frauen einstehen.
    • Gähn on the rocks 12.11.2016 22:14
      Highlight Highlight gut gebrüllt, chrigu. you're a man!
    • Maett 12.11.2016 22:30
      Highlight Highlight @chrigu_: natürlich sind Männer keine Schweine. Dann wären's ja Eber ;)

      Aber im Ernst, warum sollen Männer schon wieder Frauen "beschützen"? So liest sich ihr Text zumindest. Es waren Frauen die eine gleichberechtigte Gesellschaft wollten, die wir nun auch mehr oder weniger haben (mit Vor- und Nachteilen auf beiden Seiten). Frauen können selbst wählen und stimmen, da muss niemand für sie einstehen.

      Und Männer die Eigeninteressen wahrnehmen und iherer eigenen Meinung folgen sind keine Schweine, so nebenbei bemerkt!
    • chrigu_ 12.11.2016 23:41
      Highlight Highlight @Maett : Aber klar doch. Frauen haben zum Glück (mittlerweile) ihre Stimme in der Gesellschaft erhalten. Doch es gibt immer noch zu viele Fälle von Machoismus, sexueller Belästigung etc. Da dürfen wir ruhig für die Frauen einstehen. (nicht = "beschützen") Es gilt einfach zu differenzieren. Sei dies Mann oder Frau.
      Auch Mann soll und darf seine Eigeninteressen wahrnehmen und eine eigene Meinung haben solange diese nicht die Interessen des Gegenüber diametral beschneiden. Oder etwas plakativ gesagt wenn Mann den Machoismus als Eigeninteresse pflegt, dann muss man das noch lange nicht gutheissen.
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  • Stellklaus 12.11.2016 19:32
    Highlight Highlight Vielleicht haben manche der weissen alten verdorbenen Männer Trump nicht wegen seiner fragwürdigen Äusserungen gewählt, sondern trotz ihnen.

    Es ging mir auch ein wenig so, wenn ich mir vorgestellt habe zwischen den beiden zu wählen. Trumps Aussagen waren unmöglich und zt abstossend, aber ich wähle nun mal Leute von denen ich glaube, dass sie eine Politik machen, die meinen Vorstellungen entspricht.

    Und bei aller persönlicher Abneigung scheint mir Trump ein Pragmatiker zu sein, was die Abkehr vom idiotischen Teil seines Wahlprogramms in den letzten zwei Tagen durchaus zu belegen scheint.
  • E7#9 12.11.2016 19:18
    Highlight Highlight Oha... eine Wutrede. Läuft das immer noch unter Journalismus?

    Liebe Rafaela, du solltest den Aspekt nicht vergessen, dass ev. viele Trump-WählerInnen weder Sexisten, Rassisten usw. sind sondern nur um jeden Preis Clinton verhindern wollten. Die Demokraten mussten ja ums verrecken mit korrupten Machenschaften Clinton ins Rennen schicken. Eine total verfilzte Kandidatin die keinesfalls den ersehnten Wandel herbeiführen würde. Die Amis hatten nunmal die Wahl zwischen Pest und Cholera, also dreh ihnen jetzt keinen Strick daraus, weil sie sich für eine der beiden Krankheiten entscheiden mussten.
    • SanchoPanza 12.11.2016 20:17
      Highlight Highlight @E7,
      nix für ungut, ich bin auch überhaupt kein fan von Clinton. Aber Trump zu wählen um Clinton zu verhindern ist einfach nur Geschmacklos.
      Ja, die Demokraten habens übelst verkackt, aber deswegen einen solchen Demagogen zu wählen... nein, dass geht nicht. bzw ging doch, aber zu welchem Preis? Mal schauen wie die Geschichtsbücher in 30 Jahren drüber denken. Wenn es dann noch Geschichtsbücher gibt.
    • E7#9 12.11.2016 21:33
      Highlight Highlight Es gab sehr viele echte Verlierer der vergangenen US-Politik. Wenn man mit dem Hunger kämpft rückt der Geschmack in den Hintergrund und hofft nur noch auf Nährwert. Wenns ums "Eingemachte" geht rückt der Stil in den Hintergrund, er ist dann nicht mehr das einzig wesentliche. Auch dein Herr "Don Quijote" hat sich ja durch die Lektüre etlicher Romane vom Wesentlichen entfernt und dann nur noch gegen Windmühlen gekämpt. Das Festfahren auf eine reine Charakterdebatte war ein weiterer Fehler der Demokraten.
  • Sillum 12.11.2016 19:13
    Highlight Highlight "Es ist nicht ok, wenn Frauen Trump wählen."!! Warum nur sagen sie Frau Roth nicht schlicht und einfach ihre wirkliche Meinung, nämlich: "Es ist nicht o.k., wenn Frauen anders als links wählen und es ist nicht o.k. wenn überhaupt jemand anders denkt als sie selber. Für mich ist es nicht ok, wenn eine linkspopulistische Journalistin einen redaktionellen Artikel schreibt und diesen nicht eindeutig als ganz persönliche Meinung kennzeichnet. Dann weiss ich nämlich, dass ich künftig frei wählen kann, solches zu lesen oder eben nicht.
    • Kian 12.11.2016 19:46
      Highlight Highlight Der Beitrag ist klar als Kommentar gekennzeichnet.
    • rasca 12.11.2016 21:13
      Highlight Highlight Ist "Linkspopulismus" das neue "Gutmensch"?
    • Sillum 14.11.2016 13:31
      Highlight Highlight Bin ich blind, Kian? Wo und Wie ist der Beitrag als Kommentar bezeichnet?
  • Angelo C. 12.11.2016 18:46
    Highlight Highlight Während man heute auf ARTE kompetent erfuhr, wieso zahlreiche Latinos, vor Allem aber ein Grossteil Frauen Donald Trump gewählt haben, Hintergründe reumütig durch Journalisten erläutert wurden, will man hier ungeachtet dessen weiter auf Genderismus pur machen, die WählerInnen des Verächters der political correctness noch immer mit denselben Argumenten als Deppen hinstellen.

    Wenn nur die Hälfte von Roths Beschreibungen wahr sind, müsste man (frau) hinterfragen, wieso sich die Grosszahl der Frauen für diesen Unhold ausgesprochen haben 🤔!

    Aber eben, ob ARENA- oder Trumpberichte, einerlei...

    • Angelo C. 13.11.2016 00:57
      Highlight Highlight Die charakteristerischere von zwei ARTE-Sendungen der letzten beiden Tage kannst du dir gewiss noch als eindrücklichen podcast reinziehen :

      ARTE, Sa. 12.11.16 Titel : "Arte Reportage".
      von 17:05 bis 18 Uhr.

      Zufrieden 😊?
  • OkeyKeny 12.11.2016 18:06
    Highlight Highlight Go girls!!!!!
    • RobinBurn 12.11.2016 18:35
      Highlight Highlight Wer um gotteswillen blitzt hier?
    • Gähn on the rocks 12.11.2016 19:33
      Highlight Highlight go girls!
    • Fumo 12.11.2016 19:39
      Highlight Highlight Oder keiner der genannten aber welche die Schleimer erkennen können ;)
      Gerade wer am lautesten sowas schreit ist der Erste der seine Partnerin betrügt, belügt oder misshandelt. Aber öffentlich dann so Kommentare rauslassen damit es nicht auffällt ;).
      Nennt man Honig um den Maul schmieren und solange es genau das ist worauf Frauen stehen und sie ansprechen können sie noch lange gegen Trump motzen, dass er sich tatsächlich jede Frau kaufen könnte beweist doch dass er Recht hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Calvin Whatison 12.11.2016 18:01
    Highlight Highlight Sackstark 💪🏻 geschrieben. Gefällt 😊
    • Gähn on the rocks 12.11.2016 19:33
      Highlight Highlight go calvin!
    • Calvin Whatison 12.11.2016 19:55
      Highlight Highlight 👍🏻 ist ja ganz Klar als Kommentar aufgeschaltet, und der gefällt.😊
  • L 12.11.2016 18:00
    Highlight Highlight Tuet mer leid... meiner Meinung nach wird die Welt nicht auf einen Schlag frauenfeindlicher, nur weil ein Mann ins Weisse Haus gewählt wurde. Genau so wird sie auch nicht auf einen Schlag viel besser nur weil eine Frau gewählt wird.
    In dem Fall sind wohl viele Menschen, wie viele Frauen es sagen, noch frauenfeindlich.
    Doch bist du nicht Männerfeindlich?, jeden Mann der nicht für eine Frau stimmen mag, einen Frauenfeind zu nennen? Unterstützt von der Medienblase der Ost-, Westküste USA's und somit Meinungen des Innenlandes als "openmind-Mensch" trotzdem zu vergessen.
    Probleme verschwinden nicht
    • Richu 12.11.2016 18:34
      Highlight Highlight Ich persönlich hätte zwar nicht für Trump gestimmt, akzeptiere jedoch politische Mehrheitsentscheide.
      Die Journalistin R. Roth sollte zur Kenntnis nehmen, dass lt. NBC-News eine Mehrheit von 53% der weissen Frauen für Trump gestimmt haben. Bekanntlicherweise sind die weissen Frauen in den USA nicht "dumm"!
      Dass hauptsächlich nur "alte Männer" Trump gewählt haben, ist eine der verschiedenen Falschaussagen von Frau Roth!
    • RobinBurn 12.11.2016 18:36
      Highlight Highlight Wo hat sie das gesagt?
      Weshalb lehnst die Gleichstellung von Mann und Frau ab?
    • koks 12.11.2016 18:41
      Highlight Highlight danke, L
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 12.11.2016 17:57
    Highlight Highlight Dieser Artikel ist NICHT neutral, und das ist gut so!
    Denn dieser Artikel wurde von einer Frau geschrieben, nicht von einem unbeteiligten, nicht betroffenen Neutrum!
    Was Trump rausgelassen hat und verkörpert ist einfach nur ekelhaft und abscheulich!
    Gleichzeitig gibt es ein Phänomen, das heisst SadoMaso.
    Dieses Phänomen ist in der Bevölkerung weiter verbreitet, als wir denken.
    der Erfolg von Filmen wie "Fifty Shakes Of Grey", oder von "9 1/2 Wochen" deuten auf etwas hin, was niemand auszusprechen wagt.
    Es gibt Formen von Freiwilliger Sklaverei.
    Wenn sie freiwillig sind, sind sie auch OK. http:// SIND
    • Nausicaä 12.11.2016 18:27
      Highlight Highlight Mit dem ersten Teil bin ich sehr einverstanden.
      Die Sache mit dem SadoMaso sehe, auf politische Belange recht kritisch, weil sie rechtfertigt, dass man sich unterdrücken lässt. Aber ich weiss auch nicht, was Frauen dazu bringt, Chauvinisten zu rechtfertigen oder gar zu wählen. Meine Meinung: Es hat viel mit Angst zu tun, mit dem uns anerzogenen Bedürfnis zu gefallen...Oder mit Dissonanz-Reduktion.
    • koks 12.11.2016 18:42
      Highlight Highlight haha.
      wo ist mein aluhut.
    • Macke 12.11.2016 18:52
      Highlight Highlight Einverstanden, es gibt Personen, die sich freiwillig in eine Sklavenrolle begeben. Dies beruht auf Konsens und der/die Sub muss jederzeit in der Lage sein können, ihr Einverständnis zu widerrufen oder das Ganze abzubrechen. "Fifty Shades of Grey" gehört nicht dazu, es sind mehrere Vergewaltigungsszenen geschildert. Aber diese ganze Thematik hat relativ wenig mit dem Artikel zu tun. Denn da geht es ja eben darum, dass ein Mann in ein Amt gewählt wurde, der Frauen gegen ihren Willen antatscht etc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wonderwhy 12.11.2016 17:55
    Highlight Highlight Ihr Frau sein nicht ausgespielt hat? Haben wir nicht den selben Wahlkampf gesehen? War eins der Hauptargumente! Eine Frau wäre schön und wünschenswert, jedoch reicht es nicht aus, einfach eine Frau zu sein. Das Clinton nicht in der Lage war gegen einen unwählbaren Trump zu gewinnen, muss einem schon zu denken geben. Wer darin einfach seinen Sexismus Vorwurf bestätigt sehen will, schaut nicht weit genug. Der Kampf lässt sich nicht gewinnen wenn er sich gegen Menschen gewissen Alters, Geschlecht und Hautfarbe richtet. Das funktioniert nicht, darauf erhält man Trump als Präsident.
    • wonderwhy 12.11.2016 19:42
      Highlight Highlight Ja wenn man in den offenen Krieg ziehen will, doch wir reden hier von gesellschaftlichen Themen wie Sexismus und Rassismus. Das Ziel heisst Gleichberechtigung und die erreicht wenn man nicht wenn man Mechanismen anwendet, die man vorgibt zu bekämpfen.
  • Nausicaä 12.11.2016 17:45
    Highlight Highlight Word!
  • Fairness_3 12.11.2016 17:43
    Highlight Highlight "Es ist nicht ok, wenn Frauen Trump wählen." In welcher Welt leben wir denn heute? In der Demokratie hat jeder vollmündige Mensch eine Stimme. Wem das nicht passt, der kann in ein Staat gehen, wo Diktatur hesch. Demokratie heisst auch Niederlagen zu akzeptieren, auch wenn diese einem nicht passen.
    • Marc Neil 12.11.2016 18:34
      Highlight Highlight Es hat aber nicht die Demokratie, gewonnen, wie Sie sie wahrscheinlich definieren, sondern ein System, dass wohl einmal überdacht werden muss. Trump hat weniger Stimmen als Clinton erhalten.
      Ob die Welt nun schlechter wird, sei dahingestellt. Wohl nicht.
      Dennoch bin ich der Ansicht, dass so rüpelhaftes Benehmen wie Trump es an den Tag legt, eines Politikers unwürdig ist. Erschreckend ist auch, dass PolitikerInnen offensichtlich so viel Lügen dürfen, wie sie möchten: Sie werden dennoch gewählt; siehe Trump: Noch nicht einmal im Amt, schon sind die Wahlversprechen zur Hälfte revidiert.
    • Marc Neil 12.11.2016 20:34
      Highlight Highlight @Slog:
      ;-)
  • Luca Brasi 12.11.2016 17:43
    Highlight Highlight Wieso müsst ihr Frauen uns weisse Männer überall ausschließen? Ich nehme an, dass ich bei "Girlpower" als weisser Mann nicht willkommen bin.
    Ich frag mich manchmal wie ihr eigentlich zu unserem Geschlecht steht. Hasst ihr uns? Macht ihr geschmacklose Witze gegen uns? Wenn ja, seid ihr auch nicht besser als die Trump-Wähler.

    PS: Ich hätte ja lieber den kompetenten weissen alten Mann jüdischen Glaubens Bernie Sanders gewählt, der gegen den Irakkrieg war und sich nicht von Super PACs und Wall Street-Wieseln finanziert wurde. Bin ich jetzt auf der Feindesliste der "Sisterhood"? :D
    • Nausicaä 12.11.2016 18:14
      Highlight Highlight Nein Sie sind auf keiner 'Feindesliste' Herr Brasi. Was ich manchmal nicht verstehe ist, warum sich alle Männer gleich angesprochen fühlen, wenn es gegen Trump und Konsorten geht. Wir haben es einfach satt, von solchen Typen (und davon gibt es weissgott immer noch genug) herabgewürdigt oder gar verachtet zu werden.

      Ich hätte übrigens auch am liebsten Bernie gehabt. Aber wie gesagt, um das geht es hier nicht. Sondern um eine Genderperspektive auf den Wahlkampf.
    • Luca Brasi 12.11.2016 18:42
      Highlight Highlight Werte Frau Saja, ich fühle mich bei Sätzen wie "schon wieder die alten weißen Männer" oder "wir müßen eine Sisterhood gründen" ausgeschloßen, da ich niemals eine Sister sein werde. Auch betont die Autorin jedes Mal wie kompetent Frau Clinton war, worauf ich Bernie Sanders erwähne, weil er genau das ist, was sie in ihrem Artikel anprangert: Ein angry old white guy. Ich habe genug davon, daß gewisse Feministinnen uns jedes Mal als priviligiertes Geschlecht darstellen und nicht mit uns gemeinsam eine bessere Welt schaffen wollen, in der das Geschlecht keine entscheidende Rolle spielt.
    • koks 12.11.2016 18:44
      Highlight Highlight Saja, grad so könnte ich fragen: Weshalb fühlt ihr euch Frauen angesprochen, wenn Trump zu einer anderen Frau gesprochen hat?

      ps. Bernie wurde von der Feministin Clinton abgesägt. Wurde offenbar von den Wählern nicht goutiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alnothur 12.11.2016 17:40
    Highlight Highlight "Trump verachtet Frauen." Stimmt, deshalb war er einer der ersten in der Branche, der Frauen in die Geschäftsleitung holte, und bei dem Mitarbeiterinnen sagten:"Noch nie in meinem Leben war mein Geschlecht im Beruf so irrelevant". Vielen Dank auch für den Rassissmus und Sexismus im Artikel, für die ganzen Pauschalisierungen und das Männergebashe. Wegen Leuten wie dir wählen andere dann Trump...
  • EFSBolli 12.11.2016 17:28
    Highlight Highlight Ich finde es wirklich "krass" wie viel unsinn man in so einem artikel zusammenbringt.

    Trump hat nicht gewonnen weil er besser war, sondern weil Hillary schlechter war

    Die Amerikaner haben abgestimmt, daran können wir nichts änder, aber ich bezweifle stark das sich ein präsident der USA nun öffentlich gegen Frauen ausspricht

    Trump hatte die besseren ideen wie er "Amerika wieder grösser machen kann"

    Und wie sollte die ganze Welt nun frauenfeindlicher sein, nur weil ein mann die Wahl gewonnen hat????
    • Nausicaä 12.11.2016 18:18
      Highlight Highlight EFSBolli: Können Sie nicht genau lesen, oder wollen Sie es nicht? Es geht überhaupt nicht darum, dass ein Mann die Wahl gewonnen hat, es geht darum, dass TRUMP, der Frauenverachter, die Wahl gewonnen hat.
    • Fairness_3 12.11.2016 21:41
      Highlight Highlight Ich bin sprachlos. Wie kann man so etwas Journalismus nennen?

Liebe Koriander-Hasser, ihr NERVT

Ach, du findest Koriander grusig? Jö. Aber, hey, du kannst nichts dafür, du Ärmster. Deine Gene sind schuld.

Jüngst, in der Kommentarspalte:

Ach, ihr Ärmsten! All die feinen Tacos, die indischen Chutneys, die Thai-Curries und und und, die ihr nicht essen könnt!

Mein Beileid.

Aber wisst ihr was? Ihr könnt nichts dafür.

Nein, es ist nicht so, dass Koriander eklig ist, und wir alle, die ihn gerne haben, Geschmacksbanausen sind. Nein. Der Grund ist genetisch.

Nun, zuerst mal ein wenig Kontext in Sachen Koriander-Beliebtheit: So sollen umfassende Befragungen ergeben haben, dass 17 Prozent aller Europäer …

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