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«Die Geschichte wird mich freisprechen»: Die bekanntesten Zitate von Fidel Castro

Bild: EPA/EFE FILE



Der am späten Freitagabend (Ortszeit) im Alter von 90 Jahren verstorbene kubanische Revolutionsführer und frühere Staatschef Fidel Castro hat viel und gerne gesprochen (und stundenlang). Einige seiner bekanntesten Zitate:

«Die Geschichte wird mich freisprechen.»

Castro im Prozess um den gescheiterten Überfall auf die Moncada-Kaserne, Oktober 1953

«In einem unterdrückten Land finden selbst die Toten keine Ruhe.»

Castro 1958

«Ich bin kein Kommunist und bin auch nie einer gewesen. Wenn ich einer wäre, hätte ich den nötigen Mut, es zu verkünden.»

Castro im Mai 1958

FILE - In this Dec. 31, 1997 file photo, Cuba's leader Fidel Castro peers from the window of the Concord aircraft during a stop in Havana, Cuba. Castro has died at age 90. President Raul Castro said on state television that his older brother died late Friday, Nov. 25, 2016. (AP Photo/Jose Goitia, File)

Bild: Jose Goitia/AP/KEYSTONE

«Mit der Revolution geht alles, gegen die Revolution geht nichts.»

Castro im August 1961

«Ich bin Marxist-Leninist und werde es bis zum letzten Tag meines Lebens bleiben.»

Castro am 1. Dezember 1961

«Ich war immer ein Bewunderer Christi, denn er war der erste Kommunist: Er hat Brote und Fische vervielfacht, und das wollen wir auch tun.»

Castro 1975

epa04942299 A handout picture provided on 21 September 2015 by the Cuban state-run website 'Cubadebate' shows Pope Francis (L) and former President of Cuba Fidel Castro during their meeting at Castro's residence in Havana, Cuba, 20 September 2015. Pope Francis had a busy day in Havana, as he held a mass before a crowd of thousands, met with historic Cuban leader Fidel Castro and addressed young people.  EPA/ALEX CASTRO/CUBADEBATE/HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Papst Franziskus und Fidel Castro. Bild: EPA/EFE/Cubadebate HANDOUT

«Egal wer fällt oder wer stirbt: Die kubanische Revolution wird nicht verschwinden.»

Castro am 1. September 1997

«Die Ideen, für die ich das ganze Leben gekämpft habe, können nicht sterben und werden lange leben.»

Castro am 1. Mai 2003

«Mit Waffen in der Hand ist es mir egal, wie ich sterbe, denn ich habe die Sicherheit, dass ich kämpfend sterben werde, falls sie uns überfallen sollten.»

Castro am 30. Januar 2004

epa05647875 (FILE) A file photo dated 26 July 2006 of Cuban leader Fidel Castro during a public appearance in the city of Holguin, Cuba. According to a Cuban state TV broadcast, Cuban former President Fidel Castro has died at the age of 90 on 25 November 2016.  EPA/ALEJANDRO ERNESTO

Castro 2006. Bild: EPA/EFE FILE

«Die kleinen Nachbarn im Norden sollten sich keine Sorgen machen. Ich habe nicht vor, das Amt bis zu meinem 100. Geburtstag auszuüben.»

Castro am 24. Juli 2006

«Ich verabschiede mich nicht von euch. Ich will bloss als ein Soldat der Ideen kämpfen.»

Castro am 19. Februar 2008 in einem Beitrag für die Parteizeitung «Granma», in dem er offiziell seinen Rückzug bekanntgab

epa05647858 (FILE) A file picture dated 01 July 2004 of Cuban President Fidel Castro (L) talking with his brother and Army Minister Raul (R) during an ordinary session of the National Assembly of the Popular Party, in the Havana Convention Center. According to a Cuban state TV broadcast, Cuban former President Fidel Castro has died at the age of 90 on 25 November 2016.  EPA/ALEJANDRO ERNESTO

Fidel und Raul Castro 2004. Bild: EPA/EFE FILE

«Unglücksraben! Ich erinnere mich nicht mal daran, was Kopfschmerzen sind.»

Castro in einem am 22. Oktober 2012 erschienenen Artikel, in dem er persönlich Todesgerüchte dementiert

«Wir haben es nicht nötig, dass das Imperium uns was schenkt.»

Castro im März 2016 anlässlich des Besuchs von US-Präsident Barack Obama in Kuba in der Parteizeitung «Granma»

«Herr Trump, der sich für einen fähigen Experten hält, hat sich ebenso disqualifiziert wie Barack (Obama) mit seiner Politik.»

Castro im Oktober vor dem zweiten TV-Duell im US-Wahlkampf in der Parteizeitung «Granma» zum damaligen Präsidentschaftskandidaten der Republikaner, Donald Trump

JAHRESRUECKBLICK 2016 - MAERZ - Cuban President Raul Castro lifts up the arm of President Barack Obama at the conclusion of their joint news conference at the Palace of the Revolution, Monday, March 21, 2016 in Havana, Cuba. (KEYSTONE/AP Photo/Pablo Martinez Monsivais)

Barack Obama und Raul Castro 2016. Bild: AP

(meg/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Alnothur 27.11.2016 15:49
    Highlight Highlight Voilà.
    User Image
  • Spooky 27.11.2016 01:30
    Highlight Highlight Wenn ich diese Zitate so lese, dann denke ich: "Fidel war ein dummer Schnöri".
    • Heilandsack 27.11.2016 11:55
      Highlight Highlight Ein Schnöri? Oh ja, das war er! Aber dumm? Das war er ganz sicher nicht!

      Die Zitate sollte man im historischen Kontext betrachten. Und dieser war auf Kuba stets äusserst komplex.

      Eine spannende Figur hat die politische Weltbühne verlassen. Hoffen wir, dass Kuba libre bleibt und es aber seine Bürger auch werden.
    • E7#9 27.11.2016 22:06
      Highlight Highlight Pepsen: Du meinst wohl das Cuba libre wird, nicht bleibt. Daher ja der Name des Drinks:

      Cuba -> Rum
      Libre -> Cola (aus den "freien" USA, zumindest aus der Sichtweise des Erfinders)

      Klugscheissermodus: Im unterschied zum Bacardi Cola hat Cuba Libre noch einen Zitronenschnitz drin
    • Heilandsack 28.11.2016 01:28
      Highlight Highlight @Trader: Es ist nicht falsch, was du sagst, dennoch würde ich das differenzierter sehen. Castro kann man nicht mit megalomanischen Despoten wie vielleicht Ceaușescu über einen Kamm scheren.
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