International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05791639 Embattled National Security Advisor Michael Flynn (C) flanked by Kellyanne Conway (L) and Jared Kushner (R) attends a press conference with US President Donald J. Trump and Canadian Prime Minister Justin Trudeau in the East Room of the White House in Washington, DC, USA, 13 February 2017. Flynn is facing growing scrutiny for discussing U.S. sanctions against Russia with the Russian ambassador to the U.S. prior to Trump taking office.  EPA/JIM LO SCALZO

Michael Flynn und Jared Kushner sind in die Russland-Affäre verstrickt. Bild: EPA/EPA

Zwei watson-Redaktoren im Clinch: Bringt Flynns Aussage Trump zu Fall?



Der ehemalige Sicherheitsberater Michael Flynn hat sich schuldig bekannt, das FBI über seine Russland-Kontakte belogen zu haben. Sein Deal mit dem Sonderermittler Robert Mueller wirft hohe Wellen: Wird er Präsident Trump in den Abgrund reissen? Die Meinungen auf der watson-Redaktion gehen auseinander.

Trumps fataler Irrtum

Es gebe keine Anzeichen für eine Zusammenarbeit mit den Russen, frohlockte Donald Trump, nachdem bekannt worden war, dass sich sein ehemaliger Sicherheitsberater Michael Flynn offenbar mit dem Sonderermittler Robert Mueller geeinigt hatte und dabei nirgends von «Collusion» die Rede ist. Flynn bekennt bloss, das FBI angelogen zu haben.

Auf den ersten Blick scheint dies tatsächlich ein mageres Ergebnis zu sein. Doch Trump hat keinen Grund zur Freude, und es wird immer unwahrscheinlicher, dass er seine Amtszeit vollenden kann.

Vor rund einem Monat hat Robert Mueller informiert, dass er Anklage erheben wird gegen Trumps ehemaligen Wahlkampfmanager Paul Manafort und dessen rechte Hand Rick Gates. Gegen diese beiden ist der ehemalige FBI-Chef vorgegangen wie gegen die Mafia. Im Morgengrauen klopften Agenten an Manaforts Tür – und zwar nicht an die Haus-, sondern an die Schlafzimmertür – und verlangten die sofortige Herausgabe von Dokumenten. Die Anklage – sie soll gemäss Experten hieb- und stichfest sein – sieht vor, dass Manafort mit rund 15 Jahren Gefängnis rechnen muss.

Gleichzeitig gab Mueller fast beiläufig bekannt, dass ein gewisser George Papadopoulos, ein ehemaliges Mitglied des Wahlkampfteams von Trump, sich schuldig erklärt hatte, das FBI angelogen zu haben. Das ist eine Straftat. Über die Bedeutung, die Papadopoulos im Trump-Team hatte, wird gestritten – die Einschätzungen reichen von Botenjunge bis zu wichtigem aussenpolitischem Berater. Klar ist jedoch: Der Mann hat die Seite gewechselt und packt jetzt aus.

Vor einem Monat hat Mueller also nicht nur Anklage erhoben, er hat an das Trump-Lager eine ganz klare Botschaft gesandt: Ihr könnt wählen, entweder die Manafort- oder die Papadopoulos-Behandlung, entweder Anklage und mehrjährige Gefängnisstrafe oder Kooperation und relative milde Strafe.

Former Trump national security adviser Michael Flynn, center, arrives at federal court in Washington, Friday, Dec. 1, 2017. Court documents show Flynn, an early and vocal supporter on the campaign trail of President Donald Trump whose business dealings and foreign interactions made him a central focus of Mueller's investigation, will admit to lying about his conversations with Russia's ambassador to the United States during the transition period before Trump's inauguration.  (AP Photo/Susan Walsh)

Michael Flynn (Mitte) vor seinem Treffen mit Robert Mueller am letzten Freitag. Bild: AP/AP

Einer, der diese Botschaft verstanden hat, ist Michael Flynn – und er hat auch allen Grund dazu. Bereits jetzt gibt es mehr als genügend Anklagepunkte, um ihn für den Rest seines Lebens hinter Gitter zu schicken. Flynn hat nicht nur hinter dem Rücken der Obama-Regierung mit den Russen verhandelt und damit gegen den so genannten Logan Act verstossen. Er hat von den Russen viel und von den Türken sehr viel Geld erhalten und dies nicht offengelegt.

Statt einer hohen kann Flynn nun mit einer milden Gefängnisstrafe rechnen, möglicherweise sechs Monate bedingt. Für ihn ist das, wie wenn Weihnachten und Geburtstag zusammenfallen würden. Doch er muss dafür einen Preis bezahlen. Mit anderen Worten: Er muss auspacken.

Im US-Justizsystem geht es gelegentlich zu wie auf einem Basar. Man kann mit der Strafbehörde feilschen: Ich gebe ein Vergehen zu, verrate meine Mittäter und kassiere dafür eine milde oder gar keine Strafe. Michael Flynn hat mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einen solchen Deal abgeschlossen. Nur so lässt sich Muellers Milde erklären.

Das bedeutet auch: Flynn hat einen sehr guten Deal erhalten, nun muss er liefern. Mit anderen Worten: Der ehemalige Sicherheitsberater hat brisante Informationen und packt aus. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, dass auch Manafort dem Beispiel von Flynn folgen wird und sich ebenfalls einem kleinen Punkt der Anklage schuldig bekennt und dafür im Gegenzug weniger hart angefasst wird.

Trump hat einen Bestseller mit dem Titel «The Art of the Deal» geschrieben. An den Deals, die Mueller derzeit mit seinen ehemaligen Mitstreitern abschliesst, dürfte er gar keine Freude haben.

Wo ist die Smoking Gun?

Donald Trump erlebt gerade gleichzeitig seine besten und schlechtesten Tage als Präsident. Das knappe Ja des US-Senats zur Steuerreform in der Nacht auf Samstag hat ihm einen dringend benötigten Erfolg beschert. Zuvor war es dem US-Präsidenten in seiner bald einjährigen Amtszeit nicht gelungen, auch nur ein wichtiges Gesetzeswerk durch den Kongress zu bringen.

Nun müssen sich Senat und Repräsentantenhaus noch auf einen Gesetzestext einigen, doch das dürfte mehr oder weniger Formsache sein. Trump dürfte es wie angestrebt noch vor Weihnachten mit seiner Unterschrift in Kraft setzen. Wirklich geniessen kann er die Adventszeit trotzdem nicht. In der Russland-Affäre gerät er immer stärker unter Druck.

Nach dem am Freitag publik gewordenen Vergleich zwischen dem ehemaligen Sicherheitsberater Michael Flynn und Sonderermittler Robert Mueller liess der Präsident via Twitter verlauten: «Ich musste General Flynn feuern, weil er den Vizepräsidenten und das FBI belogen hat.» Flynn hatte seinen Posten am 13. Februar nach weniger als einem Monat räumen müssen.

Trumps zahlreiche Gegner glaubten ihren Augen nicht zu trauen. Hatte sich der Präsident gerade um Kopf und Kragen getwittert? An einem Treffen im Weissen Haus mit James Comey am 14. Februar – einen Tag nach Flynns Entlassung – soll Trump den damaligen FBI-Direktor aufgefordert haben, die Ermittlungen gegen den Ex-General einzustellen.

Das verleiht seinem Tweet eine ungeheure Brisanz. Er wäre faktisch das Eingeständnis, dass Trump zum Zeitpunkt des Gesprächs mit Comey wusste, dass Flynn das FBI belogen hatte. Seine Aufforderung, die Ermittlungen zu stoppen, könnten als Behinderung der Justiz aufgefasst werden. Donald Trump hätte faktisch versucht, eine Straftat zu vertuschen.

Ein solcher Vorwurf könnte ihn tatsächlich das Amt kosten. Im Weissen Haus soll gemäss US-Medien Panik herrschen. Trumps Anwalt John Dowd bemühte sich, seinen Boss aus der Schusslinie zu nehmen. Er habe den besagten Tweet verfasst, betonte Dowd. Experten bezweifeln jedoch, dass dies ohne das Wissen des Präsidenten möglich gewesen wäre.

Trump wehrte sich am Sonntag, natürlich via Twitter. Erst behauptet er, den später von ihm gefeuerten FBI-Chef niemals aufgefordert zu haben, die Ermittlungen gegen Flynn einzustellen – obwohl James Comey dies gegenüber dem Senat schriftlich bestätigt hat. Und schliesslich teilte er gegenüber dem FBI selber aus, dessen Ruf ramponiert sei – «so schlimm wie nie zuvor!»

Dies lässt Trump in einem schlechten Licht erscheinen. Aber bedeutet es auch, dass sein Ende nahe ist? Nein, denn noch fehlt die Smoking Gun, der unwiderlegbare Beweis für seine persönliche Beteiligung an der Russland-Affäre. Richard Nixon stürzte über Tonbänder, die seine Verwicklung in den Watergate-Skandal bewiesen. Im Fall von Trump steht Aussage gegen Aussage.

Michael Flynns Deal mit Robert Mueller ist auch kein Beweis, dass der frühere Sicherheitsberater über brisante Informationen verfügt. Laut US-Medien wollte er in erster Linie sich selbst und vor allem seinen Sohn vor Strafverfolgung retten. Es gibt keine Hinweise, dass es bei dem Deal um mehr geht als um die beiden ominösen Telefonate mit dem russischen Botschafter Sergej Kisljak.

Aus dem Schneider ist Trump trotzdem nicht, denn laut US-Medien soll Flynn den Auftrag dazu von Jared Kushner erhalten haben. Er ist kein Nobody wie George Papadopoulos, sondern der Schwiegersohn des Präsidenten. Es ist Donald Trump jedoch zuzutrauen, dass er im Notfall selbst den Ehemann von Tochter Ivanka opfern würde, um seine eigene Haut zu retten. Die Abgesänge auf ihn sind in jedem Fall verfrüht.

Umfrage

Wer hat recht? Blunschi oder Löpfe?

  • Abstimmen

2,305 Votes zu: Wer hat recht? Blunschi oder Löpfe?

  • 41%Ganz klar: Blunschi!
  • 27%Löpfe hat recht!
  • 31%Beides Mist!

Trump verbreitet üble Hass-Videos von rechtsextremer Britin

Play Icon

Video: srf

Trumps dunkle Russlandwolke

Dieser Mann hat Trump den A... gerettet (vorläufig)

Link to Article

Trump geht auf neuen FBI-Chef los (den hat er selbst eingesetzt)

Link to Article

Wetten, dass Trump das Jahr 2018 nicht überleben wird?

Link to Article

Tappt Trump in die Meineids-Falle?

Link to Article

Abonniere unseren Newsletter

33
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
33Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • TheCloud 04.12.2017 21:33
    Highlight Highlight Das oberste Gericht wird seit Gorsuch, von Trump kontrolliert, was kann ihn da noch gefährden?
  • laska 04.12.2017 18:38
    Highlight Highlight Seit Monaten warte ich auf etwas ähnliches wie einen Beweis, dass die bösen Russen die US-Wahlen beeinflusst haben. Aber ausser viel Bla-bla, speziell vom Russen-Basher Löpfe, gibt es heute nicht einmal ansatzweise einen Beweis dafür. Nicht das ich Trump eine Träne nachweinen würde, wie im Übrigen auch keinem amerikanischen Präsidenten davor, sie haben - ohne Ausnahme - alle zumindest den Tod von tausenden Unschuldigen zu verantworten
    • Philipp Löpfe 04.12.2017 19:41
      Highlight Highlight #Iaska: Inzwischen gibt es rund ein Dutzend Leute, in in Verbindung mit den Russen gebracht werden. Facebook und Twitter wurden missbraucht und Wikileaks eingesetzt. Inzwischen werden sogar Fox-Moderatoren, wenn sie solchen Unsinn wie du wiederholen.
    • TheCloud 04.12.2017 21:30
      Highlight Highlight laska, lies mal die Nachrichten. Als er sah, dass die Beweise so erdrückend waren, hat Putin selber zugegeben, dass Russland dahintersteckt. Z.B. beim Interview in dem er sagte, es gibt halt Russen, die aus Patriotismus die Amis gehackt haben. Gleiches Muster wie in der Krim und Ukraine etc.
      Übrigens, mit so schwachen Argumenten wird dich die Agentur nicht mehr lange anstellen. Gib dir etwas mehr Mühe. Der Winter ist kalt in St. Petersburg.
    • wiisi 05.12.2017 01:51
      Highlight Highlight Wenn RT Werbung auf Facebook schaltet ist das für die westliche Presse wahrscheinlich schon ein Missbrauch. Im Russland Bashing wird vieles herbeigeredet, vieles weggelassen, es wird Stimmung gemacht. Es wird einer Stimmung gefolgt und dafür finden sich immer irgendwelche Theorien. Seriöser Journalismus muss sich auch mit der anderen Seite auseinandersetzen, sie ansatzweise versuchen zu verstehen. Aber sowas schadet angeblich vielen Journalisten, ist nicht gut für ihre Karriere.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stirber 04.12.2017 17:17
    Highlight Highlight Das einzige was Flynn im Bezug auf die Affäre Russland vorzuwerfen ist, ist die Lüge gegenüber dem FBI. Denn die Gespräche mit dem Russischen Minister waren nicht illegal. Danach kommen eben noch Anklagepunkte wegen nicht ausgewiesenem türkischem Geld und gegen seinen Sohn. Also in Sachen Russlandaffäre nicht wirklich spektakulär. Trotzdem denke ich, dass Flynn irgendwelche Details, die Trump gefährden hat. Denn ansonsten wäre Mueller den Deal wohl nicht eingegangen. Wir werden sehen zu was diese Affäre noch führt...
  • BeWi 04.12.2017 16:41
    Highlight Highlight Also ich denke der Muller wir bald zu Fall gebracht. Wie lange sind die da jetzt schon dran? Und was haben die? Wieso soll es eigentlich verboten sein mit Russland's Leuten zu telefonieren? Der Kalte Krieg ist m.E. zumindest offiziell vorbei. Was soll das Theater. Am Schluss wird wohl gegen Muller selber ermittelt. Offensichtlich haben die Amerikaner keine anderen sorgen und machen sich gegenseitig fertig! Trump hat es mal richtig gesagt: der IS wird sich todlachen über das Affentheater in den USA.
    • Sauäschnörrli 04.12.2017 20:13
      Highlight Highlight Wieso es verboten sein sollte? Weil es in den Staaten ein Gesetz namens Logan Act gibt:

      „Es untersagt Bürgern, ohne ausdrückliche Genehmigung der Regierung politische Verhandlungen mit ausländischen Regierungen und Beamten in Bezug auf Konflikte mit den Vereinigten Staaten zu führen oder deren Maßnahmen entgegenzuwirken.“

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Logan_Act
    • Sebastian Wendelspiess 05.12.2017 08:54
      Highlight Highlight Gilt das auch für Israel?
  • The Writer Formerly Known as Peter 04.12.2017 16:18
    Highlight Highlight Leider wird der schlechteste US Präsident aller Zeiten auch dies überstehen und weiterhin sicher im Sattel sitzen bleiben. Schade! Aber eines ist sicher. Der Tag an dem Trump nicht mehr US Präsident ist, wird gefeiert! Versprochen! Vielleicht sollten die Menschen der freien Welt ein Freudenfest veranstalten, falls wir es überleben werden.
    • Schnuderbueb 04.12.2017 16:58
      Highlight Highlight Ich feierte schon bei Baby Bush als der gehen musste und dachte es werde nie mehr schlimmer kommen. Wetten! Die Amis werden der Welt ein noch schlimmeren als Trumpf bescheren. Ich jedenfalls befürchte es.
    • Fichtenknick 05.12.2017 06:57
      Highlight Highlight @Schnuderbueb: nicht “die Amis”, sondern die Republikaner und ihre oligarchischen Geldgeber. Vergiss nicht, dass sowohl Bush 2000 als auch Trump 2016 weniger Stimmen geholt hatten als der demokratische Kandidat.
    • Profotos 05.12.2017 15:20
      Highlight Highlight Der schlechteste Präsident mit den geringsten Todesopfern in Kriegen?! Wie können Sie ihn als schlechten Präsidenten betiteln? Ja, er hat nicht viel zu Stande gebracht, aber auch am wenigsten Todeopfer weltweit auf dem Gewissen...
  • Lowend 04.12.2017 15:57
    Highlight Highlight Entweder weiss der Chef, was seine Untergebenen tun, was im Fall Trump bedeutet, dass er weiss warum das Weisse Haus in der Causa Russland dauernd lügt, oder sonst ist er völlig ahnungslos, was seine Angestellten tun.

    In beiden Fällen muss man leider sagen, dass so eine Person unwürdig für dieses Amt wäre.

    Im ersten Fall, weil er Teil einer Verschwörung gegen das FBI als oberste Untersuchungsbehörde wäre, im zweiten Fall weil ein derart ahnungsloser Vollidiot für ein so verantwortungsvolles Amt komplett ungeeignet wäre.
    • bokl 04.12.2017 16:46
      Highlight Highlight @Lowend
      "... im zweiten Fall weil ein derart ahnungsloser Vollidiot für ein so verantwortungsvolles Amt komplett ungeeignet wäre. "

      Das nennt man delegieren. In einer Position, in welcher ein POTUS ist, kannst du schlicht nicht alles kontrollieren. Vertrauen in das nächste Umfeld ist da entscheidend. Und genau scheitert wohl Trump. Hire und Fire und jeden per Twitter abkanzeln, wenn er nicht ganz auf Linie ist, schafft kein vertrauensvolles Umfeld. Aber ohne Rückhalt im Führungsteam, ist auch der POTUS handlungsunfähig.
    • Lowend 04.12.2017 17:46
      Highlight Highlight Auch wenn ich delegiere, entbindet mich das nicht davon, die Arbeit der Mitarbeiter zu kontrollieren und wenn ich Weisungen gebe, muss ich dafür Sorge tragen, dass diese Weisungen nach meinem Willen ausgeführt werden und wenn Mitarbeiter plötzlich das Gefühl haben, eigene Akzente setzen zu wollen, ohne die mit mir zu besprechen, ist es an mir, diesen Mitarbeitern ihre Grenzen aufzuzeigen.

      Wer solches als Führungsperson nicht kann, weil ihm der Überblick fehlt, oder weil er zu selbstverliebt, oder schlicht zu dumm ist, wird in jedem Unternehmen durch eine fähige Person ersetzt.
  • NWO Schwanzus Longus 04.12.2017 15:50
    Highlight Highlight Auch Mueller ist unter Druck, wenn er keinen einzigen Beweis findet für Russiagate ist er seinen Job los. Die Sache ist so. Trump könnte Mueller bei Erfolglosigkeit Beweise für „Russiagate“ zu finden feuern mit der Begründung das auf Staatskosten ermittelt wurde ohne das es je ein Indiz dazu gab. Aber mal sehen was Flynn auspackt, wenn es wieder kein Beweis ist für „Russiagate“ kann man so langsam die Frage stellen ob es doch nicht eine Lüge ist. Wenn ja kommt Pence ein Christlicher Fundamentalist an die Macht, glaubt mir da wünscht ihr euch Trump zurück. Also für euch ein Lose-Lose Ding.
    • Sandro Lightwood 04.12.2017 17:21
      Highlight Highlight Der Mann wurde im Prinzip aus seinem Ruhestand geholt. Welchen Druck der wohl verspürt, ausser Gelegentlichen Harndrang, frag ich mich da?
  • Sauäschnörrli 04.12.2017 15:36
    Highlight Highlight Trump wird bleiben, die Republikaner und vielleicht auch einige Demokraten, werden es nicht wagen die Büchse der Pandora zu öffnen und ihren Präsidenten zu stürzen. Ausser es werden hieb- und stichfeste Beweise zu Tage gefördert, aber auch dann werden sie Trump mit Handschellen aus dem weissen Haus bugsieren müssen. Viel wahrscheinlicher ist meiner Meinung nach, dass die Reps die Mehrheit verlieren und die Vereinigten Staaten die nächsten drei Jahre in einer Schockstarre verharren, in der es Trump nicht schafft Mehrheiten zu bilden und die Gerichte seine Dekrete zurückweisen.
    • Domitian 04.12.2017 17:56
      Highlight Highlight Also eigentlich wieder wie unter Obama. Nur umgekehrt natürlich.
    • Sauäschnörrli 04.12.2017 20:09
      Highlight Highlight @Domitian, mit dem wesentlichen Unterschied, dass Obama ein Politiker ist, der es von Zeit zu Zeit schaffte, Deals zu schmieden und so in Trippelschritten Amerika weiterentwickelte. Trump ist ein rechthaberischer Herrscher, der seinen Kongress erpresst und dieser wird sich dass nicht mehr sehr lange gefallen lassen.
  • TanookiStormtrooper 04.12.2017 15:35
    Highlight Highlight Mueller arbeitet sich langsam nach oben. Auch Jared Kushner wird für seinen Schwiegervater nicht in den Knast gehen wollen. Der wird schon singen, sein Papa kann ihm sonst erzählen, wie es im Knast so ist.
  • Vanessa_2107 04.12.2017 15:34
    Highlight Highlight Nicht zu vergessen, Trump kann auch begnadigen.
    User Image
    • Philipp Löpfe 04.12.2017 16:21
      Highlight Highlight Aber nicht, wenn der Bundesstaat New York den Fall übernimmt. Und das ist bereits eingefädelt.
    • Vanessa_2107 04.12.2017 17:26
      Highlight Highlight Ok, zum Glück. Denn wenn, würde das niemand (ausser seiner Anhänger) gouttieren. Das Gleiche, wenn er Mueller entlassen würde, dann könnte es einen Aufstand geben, es brodelt langsam...Für viele Amerikaner erlaubt er sich längstens viel zu viel. Auch die Sache mit Roy Moore und all die Frauen die ihn anklagen, man hört fast nichts mehr davon. Wie Trump alles dürfte. Es sieht so aus, aber ewig kann er nicht auf die selbe Weise weiterfahren. Dazu Nordkorea, wo jederzeit einer der beiden Irren die Nerven verlieren kann.
  • messanger 04.12.2017 15:29
    Highlight Highlight und selbst wenn es einen mitgeschnittenen Telefonanruf zwischen Trump und Putin gäbe mit Aussagen wie "ich hebe die Sanktionen auf wenn du meine Kredite zu günstigen Konditionen verlängerst"... Die Republikaner würden ihn wohl kaum stürzen. Sie brauchen seine Fans für die nächsten Wahlen. Und die Demokraten brauchen Ihn als Buhmann.
    Ich denke er wird sich bis 2020 durchwursteln und dann einfach nicht mehr kandidieren.
  • Posersalami 04.12.2017 15:21
    Highlight Highlight "Bringt Flynns Aussage Trump zu Fall?"

    Nein

    Warum?

    Er ist ein nützlicher Idiot.
    • NWO Schwanzus Longus 04.12.2017 16:01
      Highlight Highlight Zudem könnte es wirklich ein weiterer Nothingburger sein. Trump ist am Präsidentenstuhl für zumindest bis 2021 angeklebt. Die Medien wünschen sich gerne das Trump unter Druck steht, tut er aber nicht, die GOP ist bald unter grosser Kontrolle und die Israellobby wird dort dank Bannon auseinandergenommen. Die Clintonfans wie Weinstein und andere werden entsorgt wie auch in Saudi Arabien mit den Verhaftungen. Okt-Nov waren keine guten Monate für Trumpsfeinde. Jetzt müssen die sich hüten das sie selbst nicht drankommen.
    • Toerpe Zwerg 04.12.2017 17:38
      Highlight Highlight Für wen?
    • Posersalami 04.12.2017 19:07
      Highlight Highlight Gerade eben hat er mit seiner Steuerreform bewiesen, dass er nützlich für Unternehmer und Superreiche ist. Das überrascht nicht, gehört er doch selbst zu dieser Kaste.

      "Die Reichsten profitieren"

      "Trump argumentiert stets, dass Verluste durch seine Steuersenkungen durch das angekurbelte Wirtschaftswachstum ausgeglichen würden."
      https://tinyurl.com/y8zy7j4e

      Das hat freilich noch nirgends funktioniert. Auf die Steuersenkung folgt dann Sozialstaatsabbau und Privatisierung, wie immer. Wovon dann wieder wer profitiert? Na?
    Weitere Antworten anzeigen

Huawei-Finanzchefin in Kanada verhaftet – China protestiert

Die Finanzchefin des chinesischen Smartphone-Herstellers Huawei ist in Kanada verhaftet worden. Sie müsse mit einer Auslieferung in die USA rechnen. Für Freitag sei eine Anhörung angesetzt, ob Meng Wanzhou gegen Kaution auf freien Fuss gesetzt werden könne.

Dies teilte das kanadische Justizministerium am Mittwoch mit. Meng Wanzhou sei am 1. Dezember in Vancouver festgenommen worden, hiess es weiter. Einem Bericht der Zeitung «The Globe and Mail» zufolge wird ihr zur Last gelegt, gegen …

Artikel lesen
Link to Article