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Pro-government colectivos in San Martín, Caracas, Venezuela block the passage of protests during the Mother of All Marches.
CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=59814962

Colectivos während einer Grossdemonstration in Caracas im April 2017.  Bild: Wikimedia/Oscar

Der Terror der «Colectivos» – so machen Maduros Motorradgangs Jagd auf Regimegegner



Das Regime von Nicolás Maduro wankt. Parlamentspräsident Juan Guaidó hat sich selbst zum Interimspräsidenten Venezuelas ausgerufen; die USA und weitere Staaten haben ihn bereits anerkannt. Tag für Tag demonstrieren in der Hauptstadt Caracas tausende gegen die verhasste Regierung, nachts schlagen sie auf ihre Töpfe und Pfannen, um ihren Protest hörbar zu machen.

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Doch diese Kundgebungen des Missfallens sind gefährlich. Oft tauchen wie aus dem Nichts die Rollkommandos des Regimes auf, 20 bis 30 Mann starke Trupps von Motorradfahrern, die ihre Opfer einkreisen und in die Luft schiessen. Manchmal schiessen sie auch auf die Leute. Diese gefürchteten «Colectivos» sind neben der Armee eine der wichtigsten Stützen des Regimes. Woher kommen sie, wer sind sie? Vier Fragen zu den berüchtigten Motorradgangs.

Woher kommen sie?

Eine der Wurzeln der heutigen Colectivos reicht zurück in die Sechzigerjahre. Nach dem Sieg der kubanischen Revolution 1959 entstanden in vielen lateinamerikanischen Ländern zum teil bewaffnete revolutionäre Bewegungen, von denen einige – als urbane Guerilla – in den Städten operierten, auch in Venezuela. Neben den militanten Gruppen entwickelten sich aber auch zivile Gemeinschaften, die – vornehmlich in den ärmeren Stadtteilen – kulturell und politisch aktiv waren.

Diese Gruppierungen unterstützten Hugo Chávez († 2013) und dessen «Bolivarische Revolution». Bei den Präsidentschaftswahlen 1998 mobilisierten sie die Bewohner in den Armenvierteln für Chávez und hatten so einen nicht unwesentlichen Anteil an seinem Wahlsieg. Chávez institutionalisierte sie 2001 in den sogenannten «Bolivarischen Zirkeln», die als revolutionärster Flügel der venezolanischen Gesellschaft galten und als basisdemokratische Organisationen die Unterstützung für die Bolivarische Revolution sichern sollten. In diesen rund 80'000 Zirkeln, die den kubanischen «Komitees zur Verteidigung der Revolution» nachgebildet wurden, waren über zwei Millionen Mitglieder organisiert. 

Im April 2002 verlor Chávez bei einem Putsch kurzzeitig die Macht, konnte sich aber am Ende behaupten – nicht zuletzt dank der Unterstützung der Bolivarischen Zirkel, die auch Gewalt angewendet hatten, um den Präsidenten zu verteidigen. Diese Ereignisse dürften Chávez davon überzeugt haben, dass er parallele Sicherheitskräfte benötigte, die als Gegengewicht zur Armee dienen, aber auch schnell als Eingreiftruppe gegen Demonstrationen mobilisiert werden konnten.  

FILE - In this April 14, 2002 file photo, Venezuela's President Hugo Chavez gestures to supporters as he arrives to Miraflores presidential palace after being freed by his military captors two days after the military announced he had resigned in Caracas, Venezuela. Chavez was ousted for two days before retaking power. He and his allies accuse the U.S. of tacit support for the coup attempt. (AP Photo/Dario Lopez-Mills, File)

Präsident Chávez nach der Befreiung aus der Gewalt der Putschisten im April 2002.   Bild: AP/AP

Das Resultat waren die Colectivos, die bewaffnet wurden – 2005 kaufte Venezuela in Russland 100'000 Sturmgewehre des Typs AK-47. Offiziell sollte die Bewaffnung ausländische Mächte davon abschrecken, in Venezuela zu intervenieren. Der Ex-General Alberto Muller sagte dazu: «Das Ideal wäre die Schweiz, wo jeder Bürger seine Waffe zu Hause hat.» Kritiker sahen die Milizen jedoch als Mittel, die Opposition im Land einzuschüchtern.

Im folgenden Jahr gelangten die Colectivos institutionell unter das Dach der sogenannten Kommunalen Räte, die durch den Staat finanziert werden. Dies verschaffte ihnen Legitimität – und Zugang zu Geldern aus der Staatskasse. Damit erhielten sie reale Macht in ihren Quartieren. 

Wer sind sie?

Wer die «caballeros de acero» («Ritter aus Stahl») genau sind, die auf ihren Motorrädern blitzschnell auftauchen, ist nicht völlig klar. Sie tauchen immer als Gruppe auf und sind maskiert oder tragen Helme, zudem schrauben sie die Nummernschilder ihrer Motorräder ab. Deshalb sind sie nicht leicht zu identifizieren. Sicher ist aber, dass der Übergang dieser Schlägertrupps zur regulären Polizei fliessend ist; viele Mitglieder der Colectivos sind aktive oder ehemalige Polizisten. Manche arbeiten auch als Bodyguards für Regierungsbeamte, wie Alejandro Velasco von der Universität New York sagt. 

Supporters of President Nicolas Maduro known as

«Caballeros de acero»: Auf ihren Motorrädern tauchen die Colectivos blitzschnell auf.  Bild: AP/AP

Laut der Nonprofit-Organisation InSight Crime sind auch einige Angehörige der venezolanischen Nachrichtendienste, darunter der militärische Abwehrdienst und der Bolivarische Nachrichtendienst, Mitglieder von Colectivos. Diese werden nicht direkt zentral geführt, doch informell gilt der Politiker Diosdado Cabello als ihr Anführer. Cabello ist eine der einflussreichsten Figuren an der Spitze der venezolanischen Sozialisten; er ist Präsident der «Verfassungsgebenden Versammlung», die Maduro verfassungswidrig einrichtete, um das Parlament zu entmachten. 

Venezuelan President Nicolas Maduro, right, speaks with Constitutional Assembly President Diosdado Cabello at the Supreme Court during an annual ceremony that marks the start of the judicial year in Caracas, Venezuela, Thursday, Jan. 24, 2019. Cabello and other high-ranking allies pledged to stand behind Maduro and denounced Juan Guaido who declared himself interim president on Wednesday. (AP Photo/Ariana Cubillos)

Cabello (l.), die graue Eminenz der venezolanischen Sozialisten, mit Maduro.  Bild: AP/AP

Cabello, der den zweifelhaften Ruf geniesst, einer der korruptesten Politiker Venezuelas zu sein, hat eine eigene wöchentliche TV-Show, in der er Oppositionelle und Menschenrechtsaktivisten angreift. Er brüstete sich damit, dass während der Unruhen im April 2017 an einem einzigen Tag 60'000 Mitglieder der Colectivos im Einsatz gewesen seien. Die Schweiz verwehrt ihm wegen Menschenrechtsverletzungen seit 2018 die Einreise und hat seine Vermögenswerte eingefroren

Bis zum Frühjahr 2017 belief sich die Gesamtzahl der Colectivo-Mitglieder auf rund 100'000. Während der Unruhen im April, die aufgrund der extremen Versorgungskrise ausbrachen und dutzende Todesopfer forderten, kündigte Maduro an, diesen Bestand auf eine halbe Million aufzustocken. Diese Leute sollten zudem alle bewaffnet werden. 

Members of a pro-government

Verehrung für Chávez: Demonstration von Colectivo-Mitgliedern in Caracas.  Bild: AP/AP

Colectivos gibt es in mehreren Städten Venezuelas, das Schwergewicht liegt aber eindeutig in der Hauptstadt. In Caracas soll es zwischen 70 und 100 von ihnen geben; sie haben ihre Basis meist in Slums («Ranchos» oder «Barrios»). Eines der bekannteren – und gewalttätigeren – Colectivos ist «La Piedrita» im Quartier 23 de Enero. Es entstand bereits in den Achtzigerjahren und wurde später zu einem der Bolivarischen Zirkel. Die Politikerin Lina Ron, die den Zirkel zeitweise anführte, behauptete, er sei «bis an die Zähne bewaffnet». 

Location of prominent colectivos in the Capital District.
https://en.wikipedia.org/wiki/Colectivo_(Venezuela)#/media/File:Colectivo_map.svg

Die wichtigsten Colectivos im Grossraum Caracas.  Karte: Wikimedia

Was tun sie?

Die ursprüngliche Bestimmung der Colectivos, nämlich in den Quartieren politische und kulturelle Aktivitäten zu organisieren sowie soziale Probleme und die Kriminalität zu bekämpfen, ist inzwischen in den Hintergrund getreten. Im Gegenteil: Sie sind selber oft zu kriminellen Gangs geworden, die heute ganze Stadtviertel beherrschen und in vielen Städten den Drogenhandel, teilweise auch Waffengeschäfte und den Handel mit gestohlenen Autos kontrollieren. Es gibt zudem Colectivos, die klandestine Kasinos betreiben. 

Children of the La Piedrita colectivo receiving awards at the Palacio Municipal de Caracas.
https://en.wikipedia.org/wiki/Colectivo_(Venezuela)#/media/File:Children_Colectivo_Venezuela.jpg

Kinder des Colectivo «La Piedrita» in Caracas. Bild: Wikimedia

Als Folge davon hat Venezuela heute nach El Salvador und Honduras die weltweit dritthöchste Mordrate und Caracas ist mittlerweile die gefährlichste Hauptstadt der Welt. Die Colectivos weisen nun Ähnlichkeiten mit den Tonton Macoute auf, der brutalen Miliz des Duvalier-Clans, die jahrzehntelang Haiti terrorisierte. Manche Beobachter sehen auch Parallelen zwischen den Colectivos und den iranischen Basidsch, die Teil der Revolutionsgarden sind und 2009 in ähnlicher Weise gegen die Oppositionsbewegung vorgingen. 

Basidsch Proteste Iran 2009
http://iranpoliticsclub.net/photos/2009protests-inside3/index.htm

Aufstand blutig niedergeschlagen: Schlägertrupps der Basidsch 2009 in Teheran.  Bild: iranpoliticsclub.net

Die Finanzierung der Colectivos durch staatliche Zuschüsse ist in der letzten Zeit – kein Wunder angesichts der leeren Staatskasse – stark zurückgegangen. Dafür erhalten sie beispielsweise Lizenzen für die Verteilung von Lebensmitteln, was derzeit in Venezuela einer Lizenz zum Gelddrucken gleichkommt. Eine Einwohnerin von Caracas schilderte dies den Reportern von InSight Crime mit gesenkter Stimme wie folgt: 

Sie kontrollieren die Lebensmittel und haben die ganze Nachbarschaft in Angst und Schrecken versetzt. So muss man es sagen: Angst und Schrecken. Ich weiss nicht, woher sie die Lebensmittel haben, falls sie sie kaufen, aber dann verkaufen sie sie auf dem Schwarzmarkt. Sie reden von Gleichheit und von der Revolution und was weiss ich was, aber dann verkaufen sie Lebensmittelpakete zu überhöhten Preisen. 

All diese halblegalen und illegalen Aktivitäten sind möglich, weil sich die offizielle Staatsgewalt aus vielen Quartieren zurückgezogen hat und den Colectivos das Feld überlassen hat. Diese übernehmen daher auch die Kontrolle über Schulen, Krankenhäuser und Geschäfte. Das Colectivo Piedrita betreibt selbst eine eigene Radiostation.  

In hiesigen Medienberichten treten die Colectivos aber in erster Linie in ihrer Funktion als Schlägertrupps des Regimes in Erscheinung, die gnadenlos Jagd auf Oppositionelle machen – auf die «Schmutzigen», wie sie selbst die Gegner der Regierung nennen. Zu den Opfern dieser Überfälle gehören regierungskritische Journalisten, oppositionelle Politiker und – seit sich auch die Einwohner der Armenviertel von der Regierung abwenden und auf die Strasse gehen – immer öfter auch Demonstranten. Von 2014 bis 2017 gingen mindestens 131 Morde auf ihr Konto. 

In this Tuesday, Feb. 18, 2014 photo, injured university student Genesis Carmona is carried by a youth on the back of a motorcycle during an anti-government protest in Valencia, Venezuela. Family members and friends of 22-year-old Carmona say the former Miss Tourism 2013 for the central Venezuelan state of Carabobo was shot down by members of the armed militias known as

Opfer der Colectivos: Helfer bringen im Februar 2014 die von einer Kugel tödlich getroffene Genesis Carmona ins Krankenhaus. Carmona hatte an einer Demonstration teilgenommen.   Bild: AP/DIARIO NOTITARDE

Dank ihren Kontakten zu Polizei und Politik kommen die Schläger und Mörder meistens ohne Strafe weg. Die Polizei erscheint meistens mit Verzögerung – wenn überhaupt – am Tatort, wenn die Motorradfahrer längst wieder weg sind. Die Überfälle der Colectivos sind Teil der Repressionsmassnahmen des Regimes, ermöglichen es diesem aber zugleich, sich von den Gewalttaten zu distanzieren und diese als Folge von Zusammenstössen unter Zivilisten darzustellen. 

Wie sieht ihre Zukunft aus?

Noch weiss niemand, ob sich das Regime in Venezuela halten kann, sei es mit oder ohne Nicolás Maduro. Die Loyalität der meisten Colectivos gilt ohnedies nicht der Person des Präsidenten – viele machen ihn selbst für die desolate Lage des Landes verantwortlich und trauern Chávez nach –, sondern der Bolivarischen Revolution. 

Die Zukunft der Colectivos hängt davon ab, ob das Regime überlebt. Sollte es nach blutigen Kämpfen fallen, wären sie endgültig diskreditiert und müssten mit schlimmsten Repressalien rechnen. Sollte die Machtübernahme der Opposition hingegen weitgehend friedlich erfolgen, beispielsweise durch einen Kompromiss, wäre eventuell eine Amnestie möglich. 

Wenn die Opposition – wie auch immer – die Macht übernimmt, werden die Colectivos aber unweigerlich als Handlanger des Regimes unter Druck geraten, sich entwaffnen zu lassen und aufzulösen. In diesem Fall bleiben ihnen eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Entweder lösen sie sich tatsächlich auf – oder sie gehen den bereits eingeschlagenen Weg weiter und entwickeln sich zu ausschliesslich kriminellen Organisationen. 

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106Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • SchweizAbschaffen 01.02.2019 21:46
    Highlight Highlight Update Venezuela:

    Die USA drohen Maduro mit Guantanamo, falls er die Macht nicht freiwillig abgibt.

    https://www.elmundo.es/internacional/2019/02/01/5c5472e421efa0fd7e8b45b3.html


  • loquito 01.02.2019 17:31
    Highlight Highlight Caracas hat ein Gewaltproblem...aber Sry, das haben andere Länder auch, und dies ohne sozialismus. So Mexiko oder Brasilien. Letztere fast noch mehr als Venezuela... Entsxhuldigt die Gewalt in Venezuela nicht. So zu tun als wäre es u mega spziell krass ist aber auch falsch!
    • RandomNicknameGenerator 01.02.2019 21:54
      Highlight Highlight Ja, 10 Milionen Prozent Inflation sind imfall auch nicht sooo krass. Und mehr Flüchtlinge als Syrien. Nönö, der Maduro ist ein ganz lieber, gell...

      🙈
    • SchweizAbschaffen 01.02.2019 22:45
      Highlight Highlight Es sind eben genau die Kommentare wie von
      - RandomNicknameGenerator - ,
      die den Regime-Change Befürwortern
      die Glaubwürdigkeit und Ernsthaftigkeit
      wegnehmen.

      Extrem, hysterisch und so eine Art Gedankendiktatur: Chaves /Maduro muss weg! Und wer was anderes sagt, ist der Feind.

      Diese Musik kennt und erkennt man halt. Sie spielen sie schon seit über zehn Jahren.
      Passt vielleicht in die 2. / 3. Welt, aber hierzulande ist das zu simpel.

      Ich bin doch kein Sozialist oder Maduro-Freund, wenn ich diesem selbsternannten Führer nicht sofort die Füsse ablecke! ... auf Empfehlung von Trump...

      http://l
  • Limpleg 31.01.2019 23:05
    Highlight Highlight Ich kann es nicht nehr höhren: viele Kommentatoren gemütlich am Böse USA Gute Chavistas rufen.
    Dabei geht vergessen dass es dem Land schon zu Chavezzeiten immer schlechter ging und nach seinem Tod ging es rapide den Bach runter. Geht doch rüber und geniesst es dort! (Ich war in den letzten 20 (Jahre immer wieder dort und habe es inkl. Spitalaufenthalt und fehlendem Antibiotika hautnah miterlebt)... Und für diese Krise gibt es nur einen schuldigen: die Regierung unter Chavez und Maduro
  • Sanchez 31.01.2019 19:31
    Highlight Highlight Hauptsache, Jean Ziegler (Alt SP-Nationalrat) verteidigt seinen Kollegen Maduro noch..
    • Skip Bo 31.01.2019 20:29
      Highlight Highlight Darin ist Jean (Housi vo Thun) Ziegler konsequent. Als er in einem TV Interview auf die politischen Morde/Hinrichtungen in Kuba durch Fidel Castro angesprochen wurde, sagte er unumwunden "die Hingerichteten waren alles Halunken".
      Ist der UNO Mann eigentlich für die Todesstrafe?
  • Skip Bo 31.01.2019 19:29
    Highlight Highlight Fabian Molina (SP) dürfte die Hilfe der Töfflibuebe mit Wohlwollen zur Kenntnis nehmen. Immerhin versuchen sie einen "Staatsstreich" (seine Worte) gegen den geliebten Maduro zu verhindern.
  • SchweizAbschaffen 31.01.2019 18:31
    Highlight Highlight "Bei den Präsidentschaftswahlen 1998 mobilisierten sie die Bewohner in den Armenvierteln für Chávez und hatten so einen nicht unwesentlichen Anteil an seinem Wahlsieg."

    Wahlen Venezuela 1998:
    Gewählt: Hugo Chaves mit 56,3 %
    Gegenkandidat: Salas Römer mit 39,97 %
    Andere: 3,83 %
    Stimmbeteiligung: 63,76 %

    Chaves hatte also über die Hälfte der Stimmen und 16 % mehr als sein Konkurrent.

    ... Die Collectivos hatten bestimmt einen Anteil an Chaves Wahlsieg, aber nicht wesentlich und schon gar nicht entscheidend.

    Der Hauptgrund für Chaves Wahlsieg war die Politik des vorherigen Regimes.
    • RandomNicknameGenerator 31.01.2019 21:13
      Highlight Highlight Der Hauptgrund für Chaves Wahlsieg waren seine populistische Versprechen an 'niedrigere' Bevölkerungsgruppen. Diese hat er auch eingehalten, und für die Unterstützung dieser Gruppen wahnsinnig viel getan. Chavez war aber kein guter Investor und hat damit in den Blütejahren (=hoher Ölpreis) viel in diese noblen Ideen gesteckt und dafür auch eine bereits relativ hohe Inflation in Preis genommen. Als der Ölpreis 2015 gefallen ist, die Ausgaben für die sozialistischen Programme aber gleich blieben, konnte man sich das nicht mehr leisten und das Land ist in die Spirale geraten, in der es jetzt ist.
  • Platonismo 31.01.2019 16:59
    Highlight Highlight Der schwarze Block auf Töfflis, sozusagen.
  • Angelo C. 31.01.2019 13:34
    Highlight Highlight Sehr guter Artikel, danke....

    Evident, was für ein sozialistischer Unrechts- und (reicher) Armutsstaat dieses gebeutelte Venezuela doch ist, den Maduro oekonomisch total an die Wand gefahren hat.

    Ganz ähnlich wie in Nicaragua, wo die Sandinisten rund um den einstigen Heilsbringer Daniel Ortega einen ganz ähnlichen Weg gehen und nun das verarmte Land seit Jahren ähnlich gängeln wie früher Präsident Somoza.

    Kaum zu essen, keine Medikamente, tote Demonstranten beiderorts zuhauf, Segnungen des Sozialismus halt 🥴.

    Von Brasilien und Kuba schweigen wir hier für einmal....


    protestierende
    • SchweizAbschaffen 31.01.2019 18:01
      Highlight Highlight Toll, dass die Menschen in national-konservativen "Demokratien" zu essen und Medikamente haben, gefahrlos demonstrieren dürfen etc.
      Segnung des anti-"Sozialismus" halt.

      Ich finde Kritik o.k.
      Aber wenn es nur darum geht, die andere Seite als blütenrein und geheiligt darzustellen, dann ist das nur billige Propaganda.
    • loquito 31.01.2019 19:31
      Highlight Highlight Kuba kennt keinen Hunger. In brasilien wird der Hunger seit Bolsonaro da ist immer grösser... Was wollen Sie uns sagen... Und der Bericht ist spannend, aber warum hier nur eine Seite immer wieder zur Sprache kommt und wie man Maduro mit Chavezbin ein Topf wirft, obwohl ausser die Partei, beide kaum ähnlichkeiten haben... Egal ich werde ja ehh niedergeblitzt...
    • RandomNicknameGenerator 31.01.2019 21:01
      Highlight Highlight @Loquito: Die beiden von dir aufgezählen Länder und dazu auch Venezuela leiden am selben Problem. An popuöistischen Führern. Ob linker Sozialismus, rechter Nationalismus oder wie bei Maduro gleich beides: Populismus verspricht einer Wählergruppe das blaue vom Himmel. Der Staat wird damach ausgerichtet, dieses Versprochen sei weit nötig zu erfüllen.

      In Venezuela kommt hinzu, dass die Regierung nicht mehr die Mehrheit des Volkes hinter sich sehen kann, da die Wirtschaft zusammengekracht ist. Mithilfe korrupter Militärs und den hier beschrieben Band wird die Bevölkerung unterdrückt.
  • TanookiStormtrooper 31.01.2019 12:49
    Highlight Highlight Die Frage ist doch eigentlich wie immer, wer das kleinere Übel ist. So schnell wie die Amis ein offizielles Schreiben, das war ja kein Nacht und Nebel Tweet, mit der Unterstützung von Guaidó bereit hatten, würde mich gar nichts mehr wundern. Maduro hat sicherlich Scheisse gebaut, aber die Amis haben an der aktuellen Lage ziemlich sicherlich auch ordentlich mitgeholfen, wäre ja nicht das erste mal. Die Amis wollen das Öl, und wie wir im Irak bereits sehen konnten, sind ihnen dafür alle Mittel recht.
    • Daniel Huber 31.01.2019 13:32
      Highlight Highlight @TanookiStormtrooper: Lieber Tanooki. Ich antworte auf deinen Kommentar, weil ich eine Allergie habe. Die Allergie auf das Argument, dass «die Amis das Öl wollen». Dieser Spruch kommt so sicher wie das Amen in der Kirche. Aber: 2003 sind die USA in den Irak einmarschiert. Die Welt schrie: «Blut für Öl!». Doch warum kontrollieren die USA denn heute die irakischen Ölfelder nicht? Warum beziehen sie nur einen vernachlässigbaren Teil ihres Öls aus dem Irak? Zu Venezuela: Heute exportieren die USA Öl. 2019 könnten sie Russland als grössten Ölproduzenten ablösen. Warum dann Venezuela kontrollieren?
    • Dong 31.01.2019 13:53
      Highlight Highlight @Daniel Huber: Es geht m.E. sehr wohl darum, möglichst viel Kontrolle über möglichst viele Rohstoffe zu haben, das sind Grundpfeiler der Aussenpolitik (nicht nur der US-amerikanischen).

      Und dass die USA mit Elliott Abrams einen Neocon zum Sonderbeauftragten für Venezuela gemacht haben, welcher bei der Iran Contra-Affäre und beim Putschversuch gegen Chavez 2002(!) massgeblich beteiligt war, macht sie nicht unverdächtiger.

      https://www.theguardian.com/us-news/2019/jan/26/elliott-abrams-venezuela-us-special-envoy
    • *sharky* 31.01.2019 13:54
      Highlight Highlight @Huber
      Vielleicht Geopolitische Machtansprüche?
      Wie schon seit Jahrzehnten in Mittel- und Südamerika.
      Sorry Huber, aber das mit Irak und Öl ist jetzt absolut saubillig!
      Natürlich haben sich dort die Ami-Ölfirmen eine Platin Nase verdient.
      Von den anderen Firmen (Zuerst Zerstörung, dann "Aufbau") nicht zu reden. Da gibt es mehr als genug gute Dokus auf YT von Arte und ähnlich.
      Es geht um Macht und Beherrschung, so einfach ist das.
      Aktuell wie eh und jeh:
      Play Icon
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  • JonahI 31.01.2019 12:11
    Highlight Highlight Bei jedem Venezuela-Artikel kommt neuerdings enorme Unterstützung für das Regime Maduros. Kommt mir fast so vor, wie bei gewissen Russland-Artikeln. Ob das wohl einen Zusammenhang hat?
    • RandomNicknameGenerator 31.01.2019 12:26
      Highlight Highlight Ist mir auch schon aufgefallen...

      Liebe Sozialisten und/oder Russland-Freunde:
      Ihr müsst Maduro nicht verteidigen. Das hier ist kein Kampf zwischen Sozialisten und Kapitalisten. Es ist eine Analyse, wie ein Land durch Misswirtschaft und Korruption in den Ruin getrieben wird, und zwar über alle Bevölkerungsgruppen hinweg. Und der Kampf der Bevölkerung in Venezuela ist nicht gegen einen nationalen Sozialisten, sondern gegen eben diese Probleme.
    • Toerpe Zwerg 31.01.2019 12:31
      Highlight Highlight Ja, das hat es.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 31.01.2019 15:45
      Highlight Highlight @RandomNicknameGenerator Ganz klar ist dies ein Kampf Sozialismus gegen Kapitalismus. Hör bitte damit auf so zu tun, als ob dies keine Auswirkungen der Planwirtschaft wären.

      Früher war Venezuela der sozialistische Vorzeigestaat:
      Mit Chávez sei ein „großer Präsident gestorben, der mit seinem ganzen Leben für den Kampf um Gerechtigkeit und Würde stand und der die lateinamerikanische Integration wegweisend vorangetrieben hat“, erklärten die Vizevorsitzende der Linksfraktion, Sahra Wagenknecht
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zimbo 31.01.2019 12:03
    Highlight Highlight "Die ursprüngliche Bestimmung der Colectivos, nämlich in den Quartieren politische und kulturelle Aktivitäten zu organisieren sowie soziale Probleme und die Kriminalität zu bekämpfen, ist inzwischen in den Hintergrund getreten. Im Gegenteil: Sie sind selber oft zu kriminellen Gangs geworden."

    Hat jemand eine Erklärung dafür, wie es dazu gekommen ist, dass die Instutution der Collectivos sich so von der ursprünflichen Bestimmung entfernt hat? Bitte gebt mir Facts und Quellen, keine ideologischen oder populistischen Dumpfbackenkommentare, davon gibts schon zu viele.
    • RandomNicknameGenerator 31.01.2019 12:10
      Highlight Highlight Viel dürfte mit dem Putschversuch 2002 zusammenhängen. Im Anschluss wurden die Colectivos stärker bewaffnet, wie im Artikel unter Punkt 1 beschrieben.
    • Pisti 31.01.2019 12:38
      Highlight Highlight Hat sicherlich auch mit dem wirtschaftlichen Abstieg zu tun. Da sucht man sich halt andere Geldquellen.
      Und wenn man jeden x-Beliebigen bewaffnet ist dass immer gefährlich. Analog könnte man auch die rechten Paramilitärs erwähnen, die zum Beispiel in Kolumbien die Bevölkerung auf dem Lande terrorisieren und auch in den Drogenhandel verstrickt sind.
  • *sharky* 31.01.2019 11:10
    Highlight Highlight Feinster Journalismus?
    Könnte direkt aus der Feder von Bolton stammen, oder Trump.
    OK, Trump nicht, das würde seinen Intellekt sprengen und man "kennt" ja Huber...
    Nichtdestotrotz vertraue ich Zieglers Aussagen, obwohl vielleicht auch ein bisschen blauäugig, VIEL mehr als all den Artikeln die in letzter Zeit so zu lesen waren, wie eben diesem.
    Wie kann man nur die jüngere Geschichte Mittel- und Südamerikas und die Rolle der USA einfach so ausblenden?

    https://www.basellandschaftlichezeitung.ch/ausland/jean-ziegler-der-letzte-maduro-versteher-guaid-ist-eine-marionette-von-donald-trump-134027691
    • Toerpe Zwerg 31.01.2019 11:22
      Highlight Highlight Cloectivos sind Fakt. Sie sind bewaffnet, sie sind kriminell, sie unterstützen die Regierung und sie schüchtern die Bevölkerung ein.

      Was hat Jean Ziegler zu den Colectivos gesagt?

      Was sagen Sie selber zu den Colectivos?
    • Liselote Meier 31.01.2019 11:48
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg; Natürlich ist dies Fakt, dies ist aber ein Resultat der Aufwiegelung.

      Seit die Bevölkerung 1998 Chavez zum Präsidenten wählten opponiert die bürgerliche Oppositionen mit allen Mitteln, auch Gewalt war stets ein Mittel. Das wird immer ausgeblendet.

      Viele vergessen auch viel zu schnell oder hier sind auch viele noch zu jung

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    • Liselote Meier 31.01.2019 11:52
      Highlight Highlight Ja mei in Österreich wurde eine wegen Hochverrat verurteilt weil sie Putin ein Brief schrieb er solle in Österreich einmarschieren.

      In Venezuela konnten die privaten Medien Tagtäglich den Einmarsch der USA fordern und verkünden man solle Chavez hängen. Dann hat man die Konzessionen nicht mehr verlängert.

      So was lässt sich keine gewählte Regierung bieten, in keinem Land. Das verschweigt man natürlich.
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  • inmi 31.01.2019 10:59
    Highlight Highlight Man sollte sich auch daran erinnern, wer in der Schweiz dieses Terror Regime gelobt hat. SP Politiker haben keine Scham oder Reue, sonder bejubelten das Sozialistische Traumregime, bevor der grosse Hunger ausbrach. Verstaatlichung und grosse sozialistische Visionen enden immer so: In Terror, Tod und Hunger. Dabei war Venezuela mal das reichste Land Südamerikas.
    • nimmersatt 31.01.2019 11:56
      Highlight Highlight und weshalb enden sie so? Haben Sie eine Ahnung von den komplexen historischen Strukturen (Grossgrundbesitz -> Privates Unternehmertum -> mediale Macht), sowie den externen Machtinteressen (globalisierter Kapitalismus, Monroe-Doktrin etc)?
  • danmaster333 31.01.2019 10:56
    Highlight Highlight Naja, richtige Chopper wie "echte" Motorradgangs haben sie ja nicht. Das sind eher radikale Töfflibuebe.
  • Liselote Meier 31.01.2019 10:45
    Highlight Highlight Na wo kommen die den her, eben aus den Barrios.
    Das die Armen gegen die Regierung ist, stimmt schlicht weg nicht.

    Du vergisst, dass vor Chavez sich niemand um die Menschen in den Barrios gekümmert hat. Da gab es weder Spitäler und Schulen in den Barrios. Geld für Essen hatten sie auch keins. Die haben selbst jetzt in der verschärften Krise mehr zu essen als vorher

    Es ist der Mittelstand der auf die Strasse geht angestachelt durch die Oberschicht welche ihr Villen in Miami besitzen und ihr ganzes Geld in die USA gebracht haben wie ein Guaido, und so eine Inflation befeuern.
    Trauriges Spiel
    • Toerpe Zwerg 31.01.2019 11:05
      Highlight Highlight "Du vergisst, dass vor Chavez sich niemand um die Menschen in den Barrios gekümmert hat. "

      Na gottseidank kümmern sich nun die Colectivos um die Menschen in den Barrios und helfen ihnen, die richtige Meinung zu entwickeln und zu vertreten.
    • Liselote Meier 31.01.2019 11:17
      Highlight Highlight Nein die kubanische Ärzte die Krankheiten heilen, die Lehrer welche ihnen schreiben und lesen beibringen, die Komitees welche ihnen Essenpakete vorbeibringen, die politische Partizipation usw.

      Was haben die bürgerlichen Regierungen vorher gemacht? Nichts gar nichts und werden wen sie an der Macht sind alles wieder Rückgängig machen.

    • Toerpe Zwerg 31.01.2019 11:33
      Highlight Highlight Und damit diese Ärzte und Lehrer ihre Arbeit erledigen können, baucht es parastaatliche Schlägertrupps, damit die Bevölkerung notfalls auch zwangsgeheilt und unterrichtet werden kann?

      Bzw. was genau ist Ihre Meinung zu diesen Colectivos?
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  • D(r)ummer 31.01.2019 10:34
    Highlight Highlight Klingt wie eine Truppe, die man in einem "Tom Clancy's Ghost Recon" erledigen müsste um der Staatsspitze näher zu kommen...
    • freakykratos 31.01.2019 18:37
      Highlight Highlight Ghodt Recon Venezuela wäre wirklich eine tolle Idee als Sequel zu Wildlands. Ich werde die Idee heute Abend via Twitter an Ubisoft weiterleiten.
  • wiisi 31.01.2019 10:17
    Highlight Highlight Naja, wenn die hier meist genannten Quellen letztlich nach Washington führen (von wo aus ein Putschist als legitimer Präsident anerkennt wird und damit das Völkerrecht verletzt wird), sollte man die Schilderungen auch mit Vorsicht zu Gemüte führen. Klar, das kann alles so sein, aber das sind für mich keine seriösen Quellen.
    • Hierundjetzt 31.01.2019 10:46
      Highlight Highlight Klar. Diese pöse pöse USA, die als einzigen auf der Welt 500‘000 Fässer Öl kaufen. 90% Arbeitslosigkeit, im 2019 10 Mio% Inflation (Weltrekord), Hungertote und 3 Mio Menschen die aus dem Land geflohen sind aaaaaber die USA sind voll schuld 😂
    • FrancoL 31.01.2019 11:13
      Highlight Highlight @Hierundjetzt; Naja die Sanktionen sind ja auch nicht ohne und die halten die USA aufrecht oder bin ich falsch informiert?
      Venezuela ist ein Spielball geworden und trägt natürlich auch eine grosse Schuld, dass dies so kam.
    • RandomNicknameGenerator 31.01.2019 12:18
      Highlight Highlight Sanktionen gegen das Land (insbesondere den Öl-Sektor) gibt es erst seit ein paar Tagen. Davor gab es lediglich Sanktionen gegen Mitglieder der Maduro-Regierung.
      Dass sie die USA nun plötzlich so einmischen ist ohne Frage ungeschickt / dumm (braucht Trump eine Ablenkung?) - aber die Krise in Venezuela ist nicht Schuld der USA, sonders auf massive Korruption und Misswirtschaft der aktuellen Regierung zurückzuführen.

      Hier wird kurz erklärt, wie es zu den (staats)wirtschaftlichen Problemen in Venezuela gekommen ist:
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  • Skeptischer Optimist 31.01.2019 10:16
    Highlight Highlight Für ein Regime, dass sich auf der Abschussliste der Amerikaner befindet, ist es ausserordentlich nützlich, über eine effiziente, nichtstaatliche Schlägertruppe zu verfügen. Damit wird der Ansatz den Regime Change über einen "Volksaufstand" herbei zu führen, wesentlich erschwert.

    Hätte Janukowytsch über eine solche Schlägertruppe verfügt, hätte er den Euromaidan Aufstand möglicherweise niederschlagen können.

    Man mag dies verurteilen, aber man setzt sich damit dem Vorwurf der Blauäugigkeit und Heuchelei aus. In der Ukraine hat der Regime Change die Korruption defintiv nicht reduziert.
    • Toerpe Zwerg 31.01.2019 11:25
      Highlight Highlight "Für ein Regime ist es ausserordentlich nützlich, über eine effiziente, nichtstaatliche Schlägertruppe zu verfügen. Damit ein Volksaufstand wesentlich erschwert."

      Ich habe Ihren Beitrag von unnötigem ideologischen Ballast befreit und muss sagen, im Kern haben Sie uneingeschränkt recht.

      Befürworten Sie denn eine solche Schlägertruppe? Grundsätzlich oder nur dann, wenn ein Regime sich von den USA bedroht sieht? Oder auch dann, wenn es sich von Russland bedroht sieht?
    • Kubod 31.01.2019 12:52
      Highlight Highlight @Skeptischer Optimist
      RT geschädigt.
      Maydan war schon immer der Ort für friedliche Volksversammlungen. Auch der Euromaydan war zu Beginn friedlich. Dann hat das Regime Yanukovitch Schlägertruppen geschickt. Hat nichts genutzt. Immer mehr Menschen versammelten sich auf dem Maydan. Der General eines Russischen Geheimdienstes kam zu Besuch und Yanukovitch plante danach, das Militär einzusetzen.
      Das weigerte sich.Daraufhin bekam der Innenminister freie Hand. Er setzte die in Russland ausgebildete Alphatruppe ein.
      Die Alpha - Scharfschützen erschossen rund hundert Demonstranten.Folge: Volksaufstand
    • Skeptischer Optimist 31.01.2019 12:52
      Highlight Highlight @Zwerg: Sie haben Ihren Beitrag für Ihren ideologischen Ballast aufbereitet.

      Zu Ihrer Frage: Grundsätzlich halte ich es natürlich für legitim, dass sich ein Regime gegen Einmischung von aussen absichert.

      Die USA sind leider unbestreitbar der grösste und gefährlichste Sponsor von Regime Change Manövern. Daher erfahren sie zu Recht auch ausserordentlich viel Kritik dafür.
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  • Leode_ 31.01.2019 10:14
    Highlight Highlight Sehr spannender Artikel. Danke dafür!
  • Kubod 31.01.2019 10:06
    Highlight Highlight Ein Hintergrundbericht der zeigt, was ist.
    Feinster Journalismus.
    Danke.
    • Rabbi Jussuf 31.01.2019 15:04
      Highlight Highlight Dem Lob kann ich m,ich nur anschliessen!
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 31.01.2019 10:04
    Highlight Highlight De facto eine staatliche alimentierte Mafia, jede Miliz erhält weitesgehend Kontrolle über ein Stadtquartier, kann schalten und walten wie sie will, hält dafür dem Staat die Treue und übernimmt die Drecksarbeit.
  • Dirk Leinher 31.01.2019 09:35
    Highlight Highlight Irgendwie widersprüchlich. 20-30 motorradrocker sollen eine Gefahr für Hunderttausende Demonstranten sein. In Frankreich seien durch Gelbwesten hingegen bereits 1200 Beamte "Opfer von Gewalt" geworden. (Tagesanzeiger v.31.1.19) komisch dass die Demonstranten anscheinend immer dort die Bösen sind, wo man die Regierung unterstütten will, und abdrnorts wo man die Regierung weg haben will, gibt es nur friedliche Demonstranten die als Opfer dargedtellt werden.
    • Gretzky 31.01.2019 10:49
      Highlight Highlight Sie haben den Text eher nicht gelesen oder schlicht nicht verstanden, gell.
    • Toerpe Zwerg 31.01.2019 11:28
      Highlight Highlight Ja Herr Leinher, Frankreich macht mich auch gerade sehr nachdenklich. Da protesieren viele tausend Menschen und weit und breit taucht kein parastaatlicher Schlägertrupp auf, um sie zu massregeln. Ich mein, das sind anarchische Zustände.
    • Dirk Leinher 31.01.2019 12:16
      Highlight Highlight Mir geht es um die mediale Darstellung. In Frankreich gibt es eine grosse Anzahl verletzter Demonstranten. Aber medial werden da die 1200 Beamten die Opfervon Gewalt wurden ins Zentrum gerückt. Ja, Frankreich braucht keine Rocker, da gibts Gummikugel, Wasserwerfer und Tränengas un Hülle und Fülle.
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  • RandomNicknameGenerator 31.01.2019 09:29
    Highlight Highlight Und heute morgen ist eine angeblich nicht besetzte Passagiermaschine von Moskau nach Caracas geflogen. Ein Schelm, wer dabei an eine Waffenlieferungen aus Russland denkt...
  • Hein Doof 31.01.2019 09:23
    Highlight Highlight Wäre die mediale Stimmung nur im Bezug auf Frankreich ähnlich einseitig wie in Venezuela dann wäre es immerhin konsequent.
    • Hades69 31.01.2019 09:29
      Highlight Highlight Man muss die subtile Wortwahl auch immer wieder beachten, wie versucht wird uns zu manipulieren.
    • Caturix 31.01.2019 09:32
      Highlight Highlight Ja weil Venezuela voll demokratisch ist und Maduro voll lieb. Also von Frankreich mit den Krawallgelbwesten die nur Chaos und 1 Stunde Arbeit pro Woche wollen, am liebsten gleich 13 Monate Ferien, und Venezuela wo die meisten verhungern keine Medikamente... ist also wircklich ein riesen Unterschied. Und von demokratie haben sie auch sehr wenig Ahnung.
    • RandomNicknameGenerator 31.01.2019 09:36
      Highlight Highlight Weil Frankreich eine Inflation von über einer Milion Prozent hat? Weil in Frankreich ein Bruchteil einer Promille der Bevölkerung protestiert? Weil die Wahlen in Frankreich international als nicht gerecht angesehen wurden? Weil über 60 Prozent der französischen Bevölkerung sich keine Nahrungsmittel mehr leisten kann? Weil es in Frankreich durch den Staat unterstützte Schlägertrupps gibt? Oder wie genau ist die Situation in Venezuela mit derjenigen in Frankreich vergleichbar?
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