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17 Tote bei Brand in Entzugsklinik in Ecuador



Bei einem Brand in einer Entzugsklinik der ecuadorianischen Millionenstadt Guayaquil sind am Freitag mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Sie alle seien erstickt, berichtete die Nachrichtenseite «El Universal».

Zwölf Verletzte seien in Spitäler eingeliefert worden, sagte der Gouverneur der westlichen Provinz Gayas, Raúl Ledesma, vor Journalisten. Zum Zeitpunkt des Unglücks waren demnach 30 bis 40 Menschen in der Suchtklinik.

Mehr als 60 Feuerwehrleute seien im Einsatz gewesen, um die Flammen zu löschen. In der Klinik am Rande der Hafenstadt wird alkoholkranken und drogensüchtigen Menschen geholfen.

Feuerwehr vermutet Brandstiftung

Örtlichen Medien zufolge hatte die Suchtklinik keine Betriebserlaubnis. Gouverneur Ledesma bestätigte dies nicht ausdrücklich, sagte aber, es dürfe keine heimlich betriebenen Kliniken geben. «Das kann nicht ohne jede Form der Kontrolle so weiter gehen.»

Die Behörden vermuteten, dass der Brand in der Klinik von den Patienten verursacht wurde. Die Insassen hätten dazu Matratzen aufeinander gestapelt, hiess es von der Feuerwehr. Damit hätten sie womöglich erzwingen wollen, dass sie nicht weiter eingesperrt werden, sagte die örtliche Polizeichefin Tanya Varela. Die Polizei leitete eine Fahndung nach dem flüchtigen Leiter der Suchtklinik ein. (wst/sda/dpa/afp)

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