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«Maduro muss weg» – US-Vize Pence mischt sich in venezolanische Krise ein



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Mike Pence beendet seine Videobotschaft mit den Worten «Gott segne Sie.»  

Mitten in der eskalierenden politischen und wirtschaftlichen Krise Venezuelas hat US-Vizepräsident Mike Pence der Opposition des Landes in einer Videobotschaft die Unterstützung der USA zugesagt.

«Nicolás Maduro ist ein Diktator, dessen Machtanspruch jede rechtliche Grundlage fehlt», sagt Pence in einem Clip mit spanischen Untertiteln, der am Dienstag (Ortszeit) bei Twitter veröffentlicht wurde.

In einem Kommentar im «Wall Street Journal» (Dienstag) sprach sich der Vize von US-Präsident Donald Trump zudem für den Abgang Maduros aus. «Die Krise Venezuelas wird sich verschlimmern, bis die Demokratie wiederhergestellt ist», schrieb Pence. «Nicolás Maduro muss weg», so der US-Politiker.

In Venezuela hatten erst am Montag Sicherheitskräfte eine Meuterei von Nationalgardisten in der Hauptstadt Caracas niedergeschlagen. Der Aufstand dieser Einheit der Streitkräfte richtete sich offensichtlich gegen die aus ihrer Sicht illegitime Regierung Maduros.

Dieser hatte sich zuletzt trotz massiver Proteste für eine zweite Amtszeit vereidigen lassen. Für Mittwoch sind in Venezuela Grossdemonstrationen gegen Maduro geplant.

epa07307108 Hundreds of people listen to the President of the National Assembly (AN, Parliament) Juan Guaido during an act at the Central University of Venezuela (UCV), in Caracas, Venezuela, 21 January 2019. Guaido said today that the National Assembly will remain 'very firm in its decisions', which implies not recognizing the ruling President Nicolas Maduro.  EPA/Miguel Gutiérrez

Hunderte Leute hören dem Oppositionspolitiker Juan Guaido zu. Bild: EPA/EFE

Maduro nannte die Äusserungen des US-Vizepräsidenten am Dienstag bei Twitter «inakzeptabel». Die Regierung seines Landes sei gerade dabei, die diplomatischen Beziehungen zu den USA einer Revision zu unterziehen. In den nächsten Stunden würden Entscheidungen getroffen, um die Souveränität und Würde des venezolanischen Volkes zu verteidigen, so Maduro.

Die USA würden die Nationalversammlung als letzten Überrest der Demokratie in Venezuela anerkennen und sie und ihren Präsidenten Juan Guaidó in der Forderung nach einer Übergangsregierung unterstützen, sagte Pence in seiner Videobotschaft. Washington stehe bei der geplanten Grossdemonstrationen gegen Maduro an der Seite der Opposition.

Zahlreiche Staaten, internationale Organisationen und die venezolanische Opposition bezeichnen Maduros Wiederwahl im vergangenen Jahr als undemokratisch. Deshalb erkennen sie ihn nicht als legitimen Präsidenten an. (sda/dpa)

2,3 Millionen Venezolaner haben ihr Heimatland verlassen

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 23.01.2019 15:41
    Highlight Highlight Tönt fast, als ob Pence eine militärische Lösung anstrebt.
    Die denkbar schlechteste Lösung überhaupt.
    Wenn das Volk von Venezuela ihn loswerden will, müssen sie ihn selbst vertreiben.
    Jedes mal, wenn Amerika sich derart eingemischt hat, war das Ergebnis eine Katastrophe. Und was für Gestalten in Südamerika instaliert wurden nach solcheb Interventionen, zeigt uns die Geschichte.
    Wollen die echt diesen Fehler ein weiteres mal wiederholen?
    • Fanta20 23.01.2019 19:27
      Highlight Highlight Und etwas zynisch kann man noch anmerken, dass der Zeitpunkt der Einmischung durch die USA doch etwas grotesk anmutet. Die Yankees haben ja selbst den Hintern voll Probleme...
  • Chriguchris 23.01.2019 13:10
    Highlight Highlight Vaya con Dios = Geh mit Gott
    • Chriguchris 23.01.2019 14:06
      Highlight Highlight Sorry vergessen,

      Gott segne sie = Dios los bendige

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