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epaselect epa07161701 US military soldiers install barbed wire on the border with Mexico as seen from Colonia Libertad in Tijuana, Mexico, 12 November 2018. Around 4,000 migrants departed in the morning from Irapuato, in the central state of Guanajuato, to Guadalajara, about 252 kilometers away, on their way to the US border.  EPA/JOEBETH TERRIQUEZ

Das US-Militär verstärkte vor dem Herannahen der «Migranten-Karawane» die Südgrenze zu Mexiko.  Bild: EPA/EFE

«Migranten-Karawane» erreicht USA und erklimmt Grenzzaun – Trump schweigt (vorerst)



Nach einer Tausende Kilometer langen Reise durch Mexiko haben die ersten Migranten aus Mittelamerika den Grenzzaun zu den USA erklommen. Etwa 20 Menschen kletterten am Dienstag auf den Zaun zwischen Tijuana und San Diego an der Pazifikküste.

Die Aktion versetzte die Beamten des US-Grenzschutzes in Alarmbereitschaft, sie griffen allerdings nicht ein. Nach rund 20 Minuten stiegen die Mittelamerikaner wieder auf der mexikanischen Seite der Grenze hinab.

Andere schauten nur durch die Gitterstäbe oder badeten im Meer. Zwischen Tijuana und San Diego teilt der Grenzzaun den Strand und reicht bis in den Pazifischen Ozean.

Die Mittelamerikaner gehörten zu einer ersten Gruppe von 357 Menschen, die am Dienstag in neun Bussen in Tijuana ankamen. Er sei glücklich, nur einen Schritt davon entfernt zu sein, die USA zu betreten, sagte José Alfredi Mejía Márquez aus Honduras der Deutschen Presse-Agentur.

Er hatte sich vor einem Monat mit der sogenannten Migranten-Karawane in der honduranischen Stadt San Pedro Sula auf den Weg gemacht. Die Migranten fliehen vor der Gewalt durch Jugendbanden und der schlechten wirtschaftlichen Lage in der Region.

Grossteil der Migranten weit entfernt

Der Grossteil der Gruppe befand sich jedoch noch rund 2400 Kilometer weiter südlich in der mexikanischen Stadt Guadalajara. Die sogenannte Karawane besteht aus rund 5000 Menschen aus Honduras, Guatemala und El Salvador. Ihr Ziel sind die USA. Auf dem Weg dorthin hat sich die Karawane jedoch in kleinere Gruppen geteilt.

Wann der Grossteil Tijuana erreichen könnte, war weiter nicht klar. Eine zweite Migranten-Gruppe, die aus rund 1200 Menschen bestand, befand sich in einem Sportstadion in Mexiko-Stadt. Eine dritte Gruppe von rund 2000 Menschen war im südlichen Bundesstaat Veracruz auf dem Weg Richtung Norden.

Tausende Migranten stürmen Grenze zu Mexiko:

abspielen

Video: srf

US-Grenze wird verschärft

US-Präsident Donald Trump hatte in der vergangenen Woche die Regelungen für Asylverfahren an der südlichen US-Grenze verschärft. Der Republikaner ordnete an, dass Migranten, die die Grenze in die USA illegal überschreiten, ein Asylverfahren verweigert werden soll.

epa07112147 US President Donald J. Trump speaks to the media as he departs the White House for a Houston, Texas rally to support Senator Ted Cruz in Washington, DC, USA, 22 October 2018. Trump spoke about the so-called migrant caravan heading through Mexico.  EPA/JIM LO SCALZO

Donald Trump Bild: EPA/EPA

Die Verfahren wären damit grundsätzlich nur noch an offiziellen Grenzübergängen möglich. Der Schritt ist höchst umstritten. Mehrere Organisationen hatten bereits zuvor Widerstand vor Gerichten angekündigt.

Trump hatte mit dem Thema der illegalen Migration massiv Wahlkampf für die Kongresswahlen vergangene Woche gemacht. Er sprach von einer «Invasion» und überzeichnete die Lage stark. Nach der Wahl äusserte er sich kaum noch zu den Migranten. (sda/dpa)

Die sogenannte «Karawane» zieht Richtung Norden:

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    Alle Leser-Kommentare
  • dorfne 14.11.2018 11:29
    Highlight Highlight Wer illegal die Grenze überschreitet (oder sich mit Steinwürfen den Weg über die Grenze ebnet) dem wird das Asylverfahren verweigert. Find ich richtig. Asylverfahren sind nur noch an den offiziellen Grenzübergängen möglich. Find ich auch richtig. Jedes Land hat das Recht, seine Grenzen zu schützen. Die Leute können ja kommen, aber legal und über ein Asylverfahren.
  • Glenn Quagmire 14.11.2018 08:01
    Highlight Highlight Und wovon wollen sie sich in den USA ernähren ausser Schwarzarbeit? Schlussendlich bleibt vielen keine andere Wahl, nebst der Kriminalität.

    Traurig, dass niemand merkt, dass es sich in den USA nur gut leben lässt, wenn man massig Kohle hat.
  • Spooky 14.11.2018 07:52
    Highlight Highlight Alle wollen in die USA.
    Die USA können nicht so schlimm sein, wie alle sagen.
  • #Technium# 14.11.2018 07:51
    Highlight Highlight Kein Mensch ist illegal! 🙏
    • Armend Shala 14.11.2018 09:54
      Highlight Highlight Bitte alle Menschen zu dir ins Haus zu kommen auf Kost und Logis und zwar ALLE. Egal wie sie sich verhalten und wer sie sind.
    • dorfne 14.11.2018 11:21
      Highlight Highlight Aber sein Aufentaltsstatus kann illegal sein, wie auch sein übriges Verhalten. Letzteres gilt nat. für Alle, nicht nur für Migranten.
  • Flötist 14.11.2018 07:35
    Highlight Highlight Was ist der Grund dass diese Leute nicht die offiziellen Grenzübergänge nutzen? Rechnen sie mit einer Ablehnung?
  • Mooogadelic 14.11.2018 07:23
    Highlight Highlight Was ist eine „verschärfte Grenze“?
  • Muselbert Qrate 14.11.2018 06:59
    Highlight Highlight Ich hoffe die USA bleiben hier bei ihrer klaren Haltung gegenüber illegalen Wirtschaftsmigranten.
  • Miikee 14.11.2018 06:41
    Highlight Highlight Im Video flog ein Vogel einfach so über die Grenze ohne ein ordentliches Verfahren. Denn hätten sie ja mal abknallen können, zum zeigen wie es in der USA läuft.
    .
    .
    .
    Ah ne, der Vogel war weiss.
  • Wilhelm Dingo 14.11.2018 06:30
    Highlight Highlight Durch den Misbrauch des Asyls machen sich Arbeitsmigranten mitschuldig an der Verschärfung von Asylgesetzen. Auf Kosten von an Leib und Leben verfolgten Menschen.
    • Lamino 420 14.11.2018 06:41
      Highlight Highlight Was sagst du zu den Jugendbanden?
    • Amboss 14.11.2018 07:12
      Highlight Highlight Jetzt Mal ehrlich: Dir "an Leib und Leben bedrohten" kümmern dich doch keinen Deut...

      Denn wenn es dich kümmern würde, würdest du nicht alle Migranten einfach pauschal als "Arbeitsmigranten" bezeichnen
    • banda69 14.11.2018 07:27
      Highlight Highlight @wilhelm

      ..und wie beurteilen Sie Waffenlieferungen (bzw. Waffengeschäfte) in Kriegsgebiete? Oder militärische Interventionen der USA in andere Länder?
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