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Polizei in Brasilien spürt Drogen-U-Boot auf

19.12.15, 06:37 19.12.15, 09:44
epa05074386 A handout picture provided by Civil Police of Para on 17 December 2015, shows members of the police confiscating a submarine in Vigia de Nazare, Para, Brazil, that allegedly transported drugs out of Brazil.  EPA/WALRIMAR SANTOS / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES/NO ARCHIVES

Bild: EPA/EFE/POLICIA CIVIL DE PARA



Die Drogenschmuggler im Amazonasgebiet werden immer kreativer: Im brasilianischen Bundesstaat Pará hat die Polizei ein kleines U-Boot der «Marke Eigenbau» beschlagnahmt, das in einem Tropenfluss unterwegs war, um Drogen ausser Landes zu bringen.

Auch in Kolumbien kommt es immer häufiger zum Einsatz von U-Booten. Hier sind seit kurzem zwei frühere U-Boote der deutschen Marine im Einsatz, um den Kokainschmuggel einzudämmen. Die Boote sollen vor allem den Golf von Urabá sicherer machen.

epa05074385 A handout picture provided by Civil Police of Para on 17 December 2015, shows members of the police confiscating a submarine in Vigia de Nazare, Para, Brazil, that allegedly transported drugs out of Brazil.  EPA/WALRIMAR SANTOS / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES/NO ARCHIVES

Polizisten untersuchen das U-Boot der «Marke Eigenbau»: Im Amazonasgebiet werden immer häufiger U-Boote zum Drogenschmuggel eingesetzt.
Bild: EPA/EFE/POLICIA CIVIL DE PARA

Diese 25 Kilometer schmale Meeresstrasse ist zu einer wichtigen Route des «Narcotrafico» geworden, um Kokain nach Panama und in andere mittelamerikanische Länder zu transportieren. Präsident Juan Manuel Santos hat die Boote auf die Namen «ARC Intrépido» (Unerschrocken) und «ARC Indomable» (Unbeugsam) getauft. (wst/sda/dpa)

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • saukaibli 19.12.2015 09:37
    Highlight Solange den Bauern in Südamerika keine anständigen Preise für Agrarprodukte bezahlt werden, müssen noch viele U-Boote aus dem Verkehr gezogen werden. Viele Kaffeebauern haben früher z. B. für Nestlé produziert und mussten dann auf Koka umsteigen um überleben zu können, weil Nestlé die Preise so extrem gedrückt hat. Anstatt Millionen im Kampf gegen den Drogenhandel auszugeben müsste man nur den Anbau legaler Produkte rentabel machen, aber das würde natürlich den Gewinn der Grosskonzerne schmälern.
    39 5 Melden
    • SwissGTO 19.12.2015 11:08
      Highlight Nestle bestimmt nicht den Preis. Das wird an den Börsen gemacht. Und wir sind ja auch nicht bereit einen entsprechenden Preis für Produkte zu zahlen. Alle rennen zu Lidl oder über die Grenze.
      1 0 Melden
  • @cyclingsimon 19.12.2015 08:50
    Highlight Alles gesagt
    13 0 Melden

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