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epa07262135 Mexican President Andres Manuel Lopez Obrador holds a US two-dollar note as he speaks during a press conference in Mexico City, Mexico, 04 January 2019. The Bank of Mexico promoted a constitutional controversy before the Supreme Court of Justice of the Nation (SCJN) against the Federal Law of Remuneration of Public Servants, which states that no official can earn more than the president.  EPA/SASHENKA GUTIERREZ

Hat sein eigenes Gehalt gekürzt: Andrés Manuel López Obrador. Bild: EPA/EFE

Mexikos Präsident legt seine bescheidenen Einkünfte offen



Nach der Kürzung seines eigenen Gehalts um mehr als die Hälfte hat der neue mexikanische Präsident Andrés Manuel López Obrador seine Einkünfte offengelegt. Laut der am Freitag veröffentlichten Deklaration verdient der Staatschef monatlich 108'744 Pesos (4871 Franken).

Zudem verfügt er demnach über ein angespartes Guthaben von 446'068 Pesos (19'982 Euro). Das Wohnhaus der Familie in Mexiko-Stadt sei auf seine Frau eingetragen. Ein geerbtes Landhaus im südlichen Bundesstaat Chiapas habe er seinen Kindern vermacht. «Geld hat mich nie interessiert. Ich kämpfe für Ideale und Prinzipien», sagte López Obrador.

Im Wahlkampf hatte der Linkspopulist immer wieder gegen die hohen Gehälter und Privilegien von Politikern und Beamten gewettert. Nach seinem Amtsantritt Anfang Dezember kürzte er das Präsidentengehalt, schaffte die militärische Leibwache ab und bot das Präsidentenflugzeug zum Verkauf an.

Zudem strich er die Gehälter von zahlreichen Spitzenbeamten zusammen. Eine Reihe von Funktionären hat Rechtsmittel gegen die Gehaltskürzungen eingelegt. (sda/dpa)

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Markus97 05.01.2019 13:11
    Highlight Highlight Ich denke ein kleiner Gehalt für Regierungsmitglieder ist nur auf den ersten Blick etwas gutes. Stichwort: Korruption. Natürlich gibt es auch Aussnahmen.
  • Butzdi 05.01.2019 12:27
    Highlight Highlight Ah, mal einer der ‘Drain the Swamp’ vorlebt und nicht nur vorlügt wie sein nördlicher Amtskollege.
  • loplop717 05.01.2019 10:42
    Highlight Highlight Das Problem damit, wenn man Politikern weniger Geld bezahlt können nur noch reiche Politiker werden, was auch nicht wünschenswert ist. Auch weiss ich von Polizisten, das schlecht bezahlte Polizisten viel Korrupter sind, ob das bei Politikern auch so ist? Das weiss ich nicht.
  • Quacksalber 05.01.2019 10:23
    Highlight Highlight Nachhaltig ist das nicht gerade, wenn Staatsangestellte keinen fairen Lohn mehr bekommen sollen. Er sollte besser gute Arbeit einfordern.
  • Bivio 05.01.2019 10:16
    Highlight Highlight Ich finde das gut und sympathisch. Das Problem ist nicht unbedingt der Präsident. Da gibt es in ganz Mexiko zehntausende Beamte und Politiker, welche eben nicht bescheiden und aufrichtig sind, sondern bis ins Mark korrupt. Die sind das Problem, da die Leute primär mit denen zu tun haben.
    Denoch schöne Geste und ich hoffe, dass es, auf allen Ebenen des Staates, Schule macht.
  • weachauimmo 05.01.2019 03:17
    Highlight Highlight Sehr schön. Das ist mal ein Linker, der diese Bezeichnung auch verdient.

    Mit gutem Vorbild voranzugehen hilft der eigenen Glaubwürdigkeit halt mehr, als bloß auf die anderen zu zeigen, während man den eigenen Säckel schont.
  • Matrixx 05.01.2019 00:12
    Highlight Highlight Vielleicht sollte er mit dem eingesparten Geld eine Mauer zur Grenze nach Amerika errichten...
  • "Das Universum" formerly known as lilie 04.01.2019 23:25
    Highlight Highlight Sehr sympathisch.

    Vielleicht könnte Mexiko die USA übernehmen. Die ist jetzt glaubs sowieso grad im Ausverkauf für einen Spottpreis* zu haben.

    * pun not intended aber passt grad 🤣
  • TheGreenOne 04.01.2019 23:20
    Highlight Highlight Wir brauchen mehr Staatsoberhäuter dieser Art! Bodenständig, sympatisch, uneigennützig und steht (bisher) zu seinem Wort.
  • Fruchtzwerg 04.01.2019 22:42
    Highlight Highlight Gut so. Erinnert ein wenig an Uruguays Pepe Mujica. Ob es dem Land etwas nützt und ob am Schluss nicht auch irgendeine Korruptions-Affäre auftaucht steht leider auf einem anderen Blatt...
    Ein Umschwung wäre in Mexico jedoch leider dringendst nötig...

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