International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06561422 Paraguay presidential candidate for the ruling Colorado Party, Senator Mario Abdo Benitez (C), poses for a photo during a meeting with women at the headquarters of the South American Football Confederation (Conmebol), in Luque, Paraguay, 24 February 2018.  The Governing Colorado Party gathers thousands of affiliates in an act in which they will present a document to their candidate for the Presidency, Senator Mario Abdo Benítez, so that he will commit himself to work for women's participation in politics and in improving the situation of women. EPA/Andres Cristaldo  EPA/Andres Cristaldo

Mario Abdo Benítez mit Fans. Bild: EPA/EFE

Mario Abdo Benítez siegt bei der Präsidentenwahl in Paraguay



Der Regierungskandidat Mario Abdo Benítez hat die Präsidentenwahl in Paraguay gewonnen. Der 46-Jährige von der konservativen Colorado-Partei holte bei der Wahl am Sonntag 46.5 Prozent der Stimmen, wie das Wahlamt nach der Auszählung fast aller Stimmzettel mitteilte.

«Der Präsident der Republik ist Mario Abdo Benítez», erklärte der Chef der Wahlkommission, Jaime Bestard. Stärkster Rivale bei der Präsidentschaftswahl war Efraín Alegre von der Mitte-Links-Koalition Ganar. Er kam auf 42.7 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei etwa 65 Prozent.

Abdo Benítez ist der Sohn des ehemaligen Privatsekretärs von Diktator Alfredo Stroessner, der das Land von 1954 bis 1989 regierte. Mehrmals nahm er den deutschstämmigen Gewaltherrscher in Schutz. Dennoch sagte er zuletzt: «Niemand kann mein Engagement für die Demokratie in Zweifel ziehen.» Sein Sieg deutet nunmehr darauf hin, dass die Bevölkerung mit dem dunkelsten Kapitel ihrer jüngeren Geschichte abgeschlossen hat.

Stabilität gesichert

«Marito», wie er sich in Abgrenzung zu seinem gleichnamigen Vater nennt, dürften die liberale Wirtschaftspolitik des konservativen Präsidenten Horacio Cartes weiterführen, der gemäss Verfassung nicht noch einmal antreten durfte.

Neben dem Staatschef wurden am Sonntag auch die 45 Senatsmitglieder und die 80 Abgeordneten des Parlaments sowie die 17 Gouverneure neu gewählt. Der neue Präsident soll seine fünfjährige Amtszeit am 15. August antreten.

Paraguay ist der fünftgrösste Soja-Exporteur der Welt. Ein weiterer Exportrenner der paraguayischen Wirtschaft ist die Elektrizität, die von den gigantischen Wasserwerken von Itaupú und Yaciretá hauptsächlich für den brasilianischen und argentinischen Markt erzeugt wird. Mit den Exporteinkommen ist die Armutsrate im Land stark gesunken, sie liegt aber immer noch bei 26.4 Prozent. (sda/dpa/afp)

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«So darf man nicht sterben»: Sechs Tote nach Rap-Konzert in italienischer Disco

Bei einer Massenpanik von Besuchern einer Disco in der Nähe der italienischen Hafenstadt Ancona an der Adria sind am frühen Samstagmorgen sechs Menschen ums Leben gekommen. Die Ursache war Reizgas, das die Menschen in Panik versetzte.

Bei den Toten handle es sich um drei Mädchen, zwei Knaben sowie eine Frau, die ihre Tochter in die Disco begleitet habe, sagte der Polizeichef der nahegelegenen Stadt Ancona, Oreste Capocasa, am Ort des Zwischenfalls.

Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat …

Artikel lesen
Link to Article