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Libyens Sklavenmärkte – das Erbe des arabischen Rassismus

Das Bürgerkriegsland Libyen ist ein Eldorado für Menschenhändler. Auf nächtlichen Sklavenmärkten werden internierte afrikanische Migranten wie Vieh verkauft. Ein Grund: Hass auf Dunkelhäutige.

07.12.17, 14:28 07.12.17, 14:47

Dominik Peters, Christoph Sydow



Ein Artikel von

epa02671576 African migrant workers from Mali that fled the conflict in Libya argue with Tunisian soldiers during US film star and UNHCR goodwill Ambassador, Angelina Jolie (not pictured) visit to Somali refugees at Shousha Camp, near the Tunisian-Libyan border town of Ras Djir, Tunisia, 05 April 2011. Hollywood actress Angelina Jolie, who acts as a goodwill ambassador for the UN High Commissioner for Refugees, is visiting the Tunisian-Libyan border to bring attention to the plight of the refugees. Over 400,000 people have fled Libya since fighting began in mid-February, with the bulk heading into to Tunisia and Egypt.  EPA/STRINGER

Bild: EPA/EPA

Die Auktion im Umland von Tripolis dauert nur wenige Minuten. «Al-Badija», auf Deutsch: die Ware, wird in einen schummrigen Hinterhof geführt - es sind Menschen, afrikanische Männer, zwölf Nigerianer. «400», «500», «600», «700» ruft eine Stimme, dann werden sie für ein paar Hundert libysche Dinar pro Person verkauft. Mit dabei: Ein verdeckt filmendes Team des US-Fernsehsenders «CNN».

Es sind zutiefst verstörende Aufnahmen. Zugleich führen sie nur klar wie nie vor Augen, was Menschenrechtsorganisationen seit Langem beklagen. Schmuggler verkaufen afrikanische Migranten in Libyen als Arbeitssklaven. Ein Mensch kostet in der Wüste des Bürgerkriegslandes umgerechnet rund 400 Dollar - der Preis schwankt je nach Muskelkraft. Landesweit sollen gegenwärtig bis zu einer Million Männer, Frauen und Kinder in Dutzenden Lagern festgehalten werden.

Internationale Politiker geben sich mittlerweile alarmiert. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sagte unlängst: «Ich kann nicht ruhig schlafen bei dem Gedanken, was jenen Menschen in Libyen passiert, die ein besseres Leben gesucht und in Libyen die Hölle gefunden haben.» Die geschäftsführende Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich am Rande des Afrika-Gipfels in der Elfenbeinküste empört, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach von «barbarischen Szenen».

epa04955521 Some of the 346 refugees rescued by the Libyan coast guard wait at the naval yard in Tripoli, Libya, 29 September 2015. According to reports some 346 refugees were rescued by the Libyan coast guard some 15 kilometers off the coast and transferred to the naval base in Tripoli. 28 September European maritime operations coordinated by the Italian coast guard rescued more than 1000 refugees off the coast of Libya who were attempting to make the journey to Europe's shores.  EPA/STR

Bild: EPA/EPA

Am Donnerstag empfängt Merkel den Premierminister der international anerkannten Regierung, Fayez Sarraj, der aber nur über einen Teil des Landes regiert. Bei dem Gespräch im Kanzleramt werden die Sklavenmärkte und die Bekämpfung des Menschenhandels eine wichtige Rolle spielen.

Sogar über Massenevakuierungen und eine multinationale Task Force wird laut nachgedacht, in der Polizeibehörden und Geheimdienste zusammenarbeiten sollen, um die Schleusernetzwerke der Menschenhändler und Folterknechte zu zerschlagen. Menschenrechtler halten solche Äusserungen für Heuchelei - eben weil die Sklavenmärkte ein offenes Geheimnis sind und die EU durch ihre Kooperation mit der libyschen Küstenwache dafür sorgt, dass die Menschen keine Chance mehr haben, nach Europa zu gelangen.

Doch warum blüht der Sklavenhandel in keinem Land so wie in Libyen?

Das liegt zum einen an der politischen Lage: Sechs Jahre nach dem Sturz von Langzeitdiktator Muammar al-Gaddafi gibt es noch immer keine funktionierende Zentralregierung, die über ein geeintes Staatswesen herrscht und im gesamten Land die Kontrolle hat. Stattdessen haben rivalisierende Warlords und Milizen, die sich gegenseitig bekriegen, Libyen in verschiedene Herrschaftsgebiete aufgeteilt. Was sie alle gemeinsam haben, ist, dass sie schwerste Menschenrechtsverletzungen begehen.

epa04902539 76 of the refugees rescued after their boats capsized rest after being detained by authorities in Zuwarah, Libya, 28 August 2015. The death toll has yet to be confirmed but authorities fear it could be extremely high, though the Libyan coast guard has managed to rescue some 200 survivors.  EPA/STR

Bild: EPA/EPA

Hinzu kommt ein in der libyschen Gesellschaft tief verwurzelter Rassismus. Die Ursprünge reichen zurück bis in den arabischen Sklavenhandel, der im 7. Jahrhundert begann. Schon damals wurden Menschen aus Westafrika verschleppt, durch die Sahara getrieben, auf Märkten in Nordafrika verkauft und anschliessend in alle Teile des islamischen Reiches gebracht. Der Sklavenhandel war über Jahrhunderte eine der wichtigsten Einnahmequellen für Libyen. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts schaffte der osmanische Sultan die Sklaverei ab.

Aus dieser historischen Erfahrung heraus hat sich bei der arabischstämmigen Bevölkerung in Libyen ein Überlegenheitsgefühl gegenüber dunkelhäutigen Afrikanern festgesetzt. Bis heute ist es in dem Land üblich, einen schwarzen Mann als «Abid», Sklave, zu bezeichnen.

Selbst Diktator Gaddafi, der Libyen 40 Jahre lang mit harter Hand regierte, gelang es nicht, den Hass seiner Landsleute auf schwarze Menschen im Zaum zu halten. Er hatte bis zu zwei Millionen afrikanische Gastarbeiter ins Land geholt. Um die Jahrtausendwende kam es in Libyen mehrfach zu rassistischen Ausschreitungen, bei denen Migranten aus Ghana, Kamerun, Nigeria und anderen Staaten getötet wurden.

«Brigade zur Säuberung der schwarzen Haut»

Im Zuge des Aufstands gegen Gaddafi 2011 eskalierte die Situation: Aufständische beschuldigten den Diktator, er lasse Söldner aus Mali, Niger und dem Tschad für sich kämpfen. Menschrechtsorganisationen wie Amnesty International und Human Rights Watch fanden keinerlei Beweise für diese Behauptung. Aber allein das Gerücht reichte aus, um den Hass zu entfesseln. In zahlreichen Städten machten Milizen regelrecht Jagd auf schwarze Migranten und töteten Hunderte.

Auch dunkelhäutige Libyer wurden Opfer: Milizionäre aus der Stadt Misurata eroberten im August 2011 die 40 Kilometer entfernt gelegene Stadt Tawurga, die hauptsächlich von schwarzen Nachfahren der Sklaven bewohnt wurde. Die Milizionäre vertrieben die rund 25'000 Einwohner aus dem Ort, Tawurga ist seither eine Geisterstadt. Ihre Bewohner leben heute in Flüchtlingslagern in der Umgebung von Tripolis. Sie berichten von Vergewaltigungen und Misshandlungen durch die Milizionäre.

In den Ruinen von Tawurga blieben Graffiti zurück - unterschrieben von einer «Brigade zur Säuberung der schwarzen Haut».

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • The Origin Gra 07.12.2017 22:06
    Highlight Mir kommt die Galle hoch 🤢
    Das Magazin hat schon vor Monaten über die Zustände in Lybien berichtet, damals lobte noch jedes Europäische Staatsoberhaubt die Lybischen bemühungen, butterten Geld rein usw.

    Jetzt, plötzlich, entdeckt man Skandale 🤢
    18 7 Melden
  • Rabbi Jussuf 07.12.2017 17:57
    Highlight Ich staune, dass da freiwillig die Sklaverei der islamischen Vergangenheit zur Sprache kommt.
    Immerhin! Auch wenn die Sklaverei nicht zu Ende war, nachdem der Sultan diese abgeschafft hatte. Im Maghreb gab es bis tief ins 20. Jh. hinein Sklaverei.
    Es ist nur so, dass der Sklavenhandel schon vor der Blockade der Fluchtwege in Libyien ein Thema gewesen wäre. Was jetzt passiert, ist fast eine nahtlose Weiterführung der islamischen Gepflogenheiten seit Beginn des Islam.
    52 20 Melden
    • Chefs United 07.12.2017 21:44
      Highlight Leg mal ne neue Platte auf....
      11 29 Melden
    • DaniSchmid 07.12.2017 23:40
      Highlight @ErklärBart: #whataboutism - es geht im Artikel nicht um Amerika oder um Sklaverei im Allgemeinen, sondern um die Sklavenmärkte in Libyen.
      2 5 Melden
    • Chefs United 08.12.2017 09:47
      Highlight Ganz genau darum gehts. Nur schaffen es gewisse Leute immer den Bezug zum Islam zu finden. Natürlich stets im negativen Sinn.
      Das ist der Kern des Kommentars
      3 1 Melden
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  • He nu.. 07.12.2017 17:07
    Highlight ...unter Gaddafi wusste Otto normal nichts, von der Sklaverei! Jetzt wissen's wir! Tja, ob es gut war, dass man den ver-rückten Gaddafi zu den Jungfrauen schickte? Wer weiss was? Einmischen lohnt sich nur, wenn man am Schluss einer Operation einen Plan hat, nehme ich an.
    45 4 Melden
  • Wilhelm Dingo 07.12.2017 16:23
    Highlight Ich wage mir nicht vorzustellen, was mit den schwarzen Frauen oder Kindern geschieht. Die Schweiz muss unverzüglich alles daran setzen, die Situation in den Herkunftsländern zu verbessern.
    42 71 Melden
    • Blutgruppe 08.12.2017 00:39
      Highlight Woher kommen die Dislikes?
      4 2 Melden
    • atomschlaf 08.12.2017 00:51
      Highlight Unsinn, unsere einzige Pflicht ist, dafür zu sorgen, dass sich solche Gebräuche nicht auch noch in Europa ausbreiten.
      8 10 Melden
    • Wilhelm Dingo 08.12.2017 08:33
      Highlight @atomschlaf: ja, darum plädiere ich auch nicht für offene Grenzen. Aber es sind Menschen in Libyen und wir müssen alles tun um weiteres Leid zu verhindern.
      5 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mens sana 07.12.2017 16:19
    Highlight Nicht die Tatsache, dass die Menschen kaum noch eine Chance haben, nach Europa zu kommen, ist Ursache dieser Zustände in Lybien (und im übrigen auch im Sinai), sondern, dass diese Menschen sich auf den Weg machen. Dieser Artikel zeigt aber einen wichtigen Aspekt des Sklavenhandels auf, der oft vergessen wird: Lange vor der europäischen Kolonisation und dem Dreieckshandel wurden afrikanische Dörfer überfallen und deren Bewohner als Sklaven verschleppt - von den Arabern. Das passierte im übrigen auch an Europas Küsten. Der Osmane Barbarossa (Khair ad-Din) z.B. ist nur im Film ein lustiger Pirat.
    68 8 Melden
    • Mutzli 08.12.2017 18:39
      Highlight Ersten war das nicht wirklich "lange vor" und die Malteser, Portugiesen und andere plünderten auch munter die nordafrikanische Küste und versklavten die dort ansässigen. Das macht das andere natürlich nicht in Ordnung, aber wir Europäer sollten unserer eigenen Vergangenheit da sehr bewusst sein.


      3 1 Melden
  • wiisi 07.12.2017 16:18
    Highlight https://twitter.com/ajitbirsingh/status/936739725943234561?s=17
    4 5 Melden
  • Reaganomics Lamborghini 07.12.2017 16:06
    Highlight Unerträglich diese Heucheleien.
    30 6 Melden
  • bokl 07.12.2017 16:00
    Highlight Eigentlich dachte ich, Libyen kann uns Europäern egal sein. Wir haben da ja mit Hilfe der Amerikaner vor einigen Jahren den Frieden verbreitet...

    Aber wenn ich nun lese, dass Herr Juncker nicht mehr ruhig schlafen kann, ändert das die Lage natürlich fundamental. Sofort eine europäische Eingreiftruppe losschicken und das Land zur Kolonie machen. Es wird Millionen kosten, aber der Schlaf von Juncker muss uns das Wert sein...
    49 9 Melden
    • SemperFi 09.12.2017 06:25
      Highlight Tja, es ist halt schon störend, wenn man vom den bösen Medien ausgerechnet in der Adventszeit mit so unschönen Nachtichten konfrontiert wird.
      1 1 Melden
  • Thurgauo 07.12.2017 15:52
    Highlight Darum macht es meiner Meinung nach nur wenig Sinn ein Regime zu stürzen, wenn keine gute Alternative bereit steht. In vielen Ländern hat sich die Lage seither massiv verschlechtert. Ich heisse Diktatoren keinesfalls gut, aber die Warlords und regionale Gruppierungen die sich nachher oft verbreiten sind meistens wesentlich schlimmer.
    70 1 Melden
    • Saraina 07.12.2017 21:16
      Highlight Die Warlords sind nur für die Einheimischen schlimmer. Aussenpolitisch spielen Länder wie Irak, Syrien und Libyen nicht die geringste Rolle. Das ist auch praktisch, denn wenn diese Länder nicht zerrüttet wären, hätte es wesentlich mehr Lärm gegeben nach dem Entscheid Trumps, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen.
      7 13 Melden
  • Benji Spike Bodmer 07.12.2017 15:45
    Highlight Ich bin tatsächlich weder überrascht noch schockiert.

    Auch als unerschütterlicher Optimist bin ich längst der Überzeugung, dass Zivilisation nur der Zuckerguss über einem endlosen Abgrund aus Barbarei ist.
    68 7 Melden
  • Sebastian Wendelspiess 07.12.2017 15:23
    Highlight Unter Ghadaffi gings den Libyern wirklich gut, dann kam die NATO und hat das Kand in die Steinzeit gebombt und dabei 100‘000 Zivilisten getötet. Gut gemacht Obama, Hillary und Zarkozy.
    170 56 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 07.12.2017 15:58
      Highlight Unter Ghadaffi herrschte Bürgkrieg, jetzt herrscht auch Bürgerkrieg. Das man es in Libyen wiedereinmal verbockt hat ist klar, diese ständige Nostalgie, das unter Ghadaffi alles so toll war, kann ich aber auch überhaupt nicht nachvollziehen.
      48 33 Melden
    • opwulf 07.12.2017 17:08
      Highlight Unter Ghaddafis Herrschaft war genau wie lange Bürgerkrieg? Wieso genau war dort Bürgerkrieg? Wusstest du dass Lybien eines der besten Sozialwerke hatte? Die Leute gut gebildet waren & jede/r Lybier/in von den Ölexporten in Form einer Sozialrente profitierte? Ghaddafi war furchtbar selbstverliebt, er hatte keine Gnade mit seinen Gegnern & er war def. kein guter Erzieher (bsp. Söhne). Aber frage doch mal viele Leute in Ländern der Afrik. Union was sie über Ghaddafi dachten! Weiter höre dir Interviews Ghaddafis während Ausbruch des Bürgerkriegs an & hör seine "Predictions" betreffs Europa.
      48 6 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 07.12.2017 17:24
      Highlight Unter Ghadaffi herrschte erst Bürgerkrieg als der Westen die Islamisten schickte, vorher war Libyen ruhig und hatte ein kostenloses Bildungs- sowie Sozialsystem.
      35 7 Melden
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  • danbla 07.12.2017 15:09
    Highlight 400 Dollar für einen Sklaven? Zu Zeiten des amerikanischen Bürgerkrieges und davor wäre das ein dumping Preis gewesen. Ein Menschenleben ist immer weniger wert.
    Das ganze zeigt aber auch die Jahrhunderte alte Verstrickung der Arabischen und Afrikanischen Könige in den Sklavenhandel.
    Oder glaubt irgendwer, dass die Europäer hundert- tausende Menschen aus Afrika hätten entführen können, ohne die Unterstützung der dortigen Machthaber?
    74 7 Melden
    • Madmessie 07.12.2017 16:09
      Highlight Die Europäer haben den Sklavenhandel nicht "erfunden". Das war schon vor der Kolonialzeit Usus in Afrika. Die Europäer haben aber mitgemacht und die Sklaven gekauft.
      47 3 Melden
    • Genital Motors 07.12.2017 18:12
      Highlight Meiner kostete nur 350.-
      14 19 Melden
    • opwulf 07.12.2017 18:37
      Highlight Die Römer und Griechen nicht vergessen! Aber vor denen gab es schon die Assyrer, Babylonier, Hatieter und Aegypter die Sklaven nahmen.
      29 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pain in the Ass 07.12.2017 15:06
    Highlight Wir sollten uns noch daran erinnern, dass es westliche Regierungen und Medien (auch watson) gewesen sind, die den Aufständigen, damals auch Opposition genannt, Rückhalt gaben und sie unterstützten. Es waren geradeeben diese Aufständigen, die angeblich gemässigt und demokratisch sein sollten. Shame on you Europa und USA! Ihr seid die wahren Verbrecher und Mitschuldig an den Vergewaltigungen und Morden!
    49 6 Melden
  • Angelo C. 07.12.2017 15:03
    Highlight Ob in Saddams Irak, ob im Libyien Gaddhafis, ob in Mubaraks Aegypten usw. - schaut euch an, was aus diesen Ländern geworden ist 🤔!

    Alle sind sie entweder zerstört oder durch zahllose Bürgerkriege und Attentate gezeichnet - wodurch man absolut berechtigt überlegen darf, ob die Eliminierung dieser Diktatoren tatsächlich sinnvoll und hilfreich war, und sie die Hunderttausenden von Opfern rechtfertigen.

    Alle diese schrecklichen Konsequenzen manifestieren sich nun offensichtlich mehr und mehr u.v.a. auch am aufkommenden Menschen- und Sklavenhandel.
    91 6 Melden
    • Domino 07.12.2017 21:51
      Highlight Dort herrscht eben kein Diktator mehr, sondern der Islam mit all seinen Auswüchsen....
      16 4 Melden
  • Posersalami 07.12.2017 14:49
    Highlight "Angela Merkel zeigte sich am Rande des Afrika-Gipfels in der Elfenbeinküste empört, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach von «barbarischen Szenen»."

    Ja, dann hätte man halt den Gaddafi an der Macht lassen sollen. Es war von Anfang an abzusehen, das es eine dumme Idee ist, die Islamisten an die Macht zu bomben.

    Es war mir eh nie ganz klar, wieso der weg musste. Schliesslich hat er die ganze Entwicklung kurz vor seiner Ermordung vorweg genommen.
    62 15 Melden
  • .:|Caballito de Mantequilla|:. 07.12.2017 14:46
    Highlight Im Osten, wo Europa noch den einheimischen Völker gehört, will niemand etwas vom Islam wissen. Warum wohl?

    Lese ich solche Berichte, kann ich den Visegrád-Staaten nur Gratulieren für deren konsequentes Handeln gegen die Islamisierung des Abendlandes.

    (Lasst es Blitze hageln)
    138 144 Melden
    • Posersalami 07.12.2017 14:52
      Highlight Welche Islamisierung?

      https://de.statista.com/statistik/daten/studie/380914/umfrage/anteil-der-muslime-an-der-bevoelkerung-in-europa-und-der-welt/

      Die gibt es nur in den Köpfen der neuen Faschisten.
      55 65 Melden
    • Juliet Bravo 07.12.2017 14:56
      Highlight Du solltest dich Legidatroll nennen.
      46 47 Melden
    • Walter Sahli 07.12.2017 15:01
      Highlight Nein, lieber Gott, lass es besser Trollhirn hageln...oder Steine...Hauptsache, Du triffst!
      34 50 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • D(r)ummer 07.12.2017 14:46
    Highlight Jetzt meldet sich ernsthaft ein Präsidenten der Länder, die für den Sturz des Machthabers, der die Probleme da unten einigermassen in Schach halten konnte, mitleidig zu Wort.
    Macron bleib beim Geschwafel und lass bitte die Finger von Libyen.

    Gaddafi konnte vielleicht den Hass nicht eindämmen, aber Menschenhandel aufbrechen wäre für ihn kein grosses Problem gewesen.
    180 27 Melden
    • reaper54 07.12.2017 14:59
      Highlight Dafür gab es Tausende von Politischen Gefangenen, Misshandlungen, Morde, Folter, Vergewaltigungen und mindestens 1 (nqchgewiesener) Terroranschlag alles die Schuld Gaddafis und so eine Person wird mittlerweile von gewissen Personen hier Verteidigt?! 😳
      38 19 Melden
    • D(r)ummer 07.12.2017 15:54
      Highlight Ne, ich verteidige ihn nicht.
      Ich bin aber der Meinung, dass es ohne ihn noch schlimmer ist als mit ihm... Nicht?
      19 5 Melden
    • Liselote Meier 07.12.2017 16:22
      Highlight @reaper54; Na wie kam es zum Lockerbie-Anschlag? Das hatte ein Vorgeschichte. Angefangen durch die Versenkung von 3 libyschen Kriegsschiffe 1986 durch die USA, danach Anschlag auf GI's Berlin. Danach Luftangriffe der USA gestartet von England aus auf Bengasi und Tripolis mit duzenden zivilen Toten, auch ein adoptiv Mädchen von Gaddafi. Danach kam aus Vergeltung der Lockerbie-Anschlag.

      15 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno S. 88 07.12.2017 14:42
    Highlight We came, we saw, he died! - and after that... we just didnt care anymore!
    140 17 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 07.12.2017 15:25
      Highlight Mir läufts heute noch kalt den Rücken runter, wenn ich ihr böses Lachen höre..
      28 9 Melden

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