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Islamwissenschaftler Amir Dziri über Thilo Sarrazin: Er knüpft an keiner wissenschaftlichen Methode an.   bild: lea senn

So zerpflückt ein Islamwissenschaftler Sarrazin: «Er liest den Koran wie ein Sachbuch»

Das neue Buch von Thilo Sarrazin stösst auf grosse Kritik. Der Freiburger Islamwissenschaftler Amir Dziri analysiert 5 Kernthemen des umstrittenen Autors. Sein Fazit ist vernichtend.



Das neue Buch des deutschen Autors und ehemaligen SPD-Politikers Thilo Sarrazin provoziert. In «Feindliche Übernahme – Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht» warnt er vor einer Islamisierung der westlichen Welt und fordert einen Einwanderungsstopp für Muslime.

Die Deutschen Medien sind wenig begeistert von «Feindliche Übernahme»

Auf knapp 500 Seiten untermauert Sarrazin seine Thesen mit angeblich wissenschaftlichen und statistischen Tatsachen. Auch habe er, so schreibt er es, den Koran von der ersten bis zur letzten Zeile selbst durchgelesen. 

Wie wissenschaftlich die Erkenntnisse von Sarrazin wirklich sind und wie tiefgründig sein neu erworbenes Koranverständnis, haben wir von einer Fachperson beurteilen lassen. Amir Dziri ist Direktor des Schweizerischen Zentrums für Islam und Gesellschaft der Universität Fribourg und der erste Professor für islamische Studien in der Schweiz. Er analysiert 5 wichtige Argumente von Sarrazin.

Argument 1: Der ungetrübte Blick auf den Koran

Passagen aus dem Buch: «An seinen Anfang stelle ich die Frage nach dem ‹Wesen› des Islam. Meine Antwort suche ich im Text des Korans, so wie ich ihn als verständiger Laie ohne Kenntnisse des Arabischen in deutscher Sprache verstehe. (...) Da ich zur Religion des Islam nicht von Behauptungen und Einschätzungen aus zweiter Hand leben möchte, habe ich den Koran von der ersten bis zur letzten Zeile gelesen.»

epa06983422 Former Berlin Senator for Finance and Executive Board member of the Bundesbank, Thilo Sarrazin, poses at the podium during the presentation of his new book, 'Feindliche Uebernahme. Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht' (Hostile Takeover: How Islam Hampers Progress and Threatens Society) in Berlin, Germany, 30 August 2018. Sarrazin's 2010 book 'Deutschland schafft sich ab' (Germany abolishes itself) was a bestseller, with 1.5 million copies sold.  EPA/CLEMENS BILAN

Thilo Sarrazin, Provokateur der Stunde. Bild: EPA/EPA

Dazu Amir Dziri: Sarrazin hat eine höchst vereinfachende Weltwahrnehmung, die der er zu keiner Zeit transparent macht und zur Diskussion stellt. Welche Erwartungen verbindet Herr Sarrazin damit, das «Wesen des Islam» im Koran zu finden? Muslime selbst haben es jahrhundertelang verstanden, sich mit Widersprüchen im Koran zu arrangieren. Ein Teil von ihnen muss das vielleicht gar wieder von Neuem lernen.

Sarrazin jedoch knüpft an keine wissenschaftliche Methode an. Er liest den Koran wie ein Sachbuch einmal durch und fertig ist das Weltbild. Er bleibt damit Gefangener seiner eigenen Vorstellung, dass Mentalitäten sich nicht ändern. Seine Haltung verweist auf ein technokratisches Schwarz-Weiss-Denken, das Prozesshaftigkeit, Dynamik und Vielschichtigkeit nicht als Wirklichkeiten anerkennt, und das in unseren modernen Gesellschaften eine religionsübergreifende Herausforderung darstellt.

Argument 2: Islamisierung wegen hoher Geburtenrate

Passagen aus dem Buch: «Wegen des hohen Anteils junger Muslime und ihrer durchschnittlich höheren Kinderzahl ist der Anteil der Muslime an den Geburten etwa doppelt so hoch wie ihr Bevölkerungsanteil. Daraus speist sich neben der Einwanderung ihr künftiges Bevölkerungswachstum. (...) Der Geburtenanteil der Muslime wird weiter deutlich steigen. (...) Bei unveränderter demografischer Dynamik und unveränderter Einwanderung ist der Islam in Deutschland und Europa langfristig auf dem Weg zur Mehrheitsreligion.»

Dazu sagt Amir Dziri: Geburtenraten hängen nachweislich stark von sozialen und wirtschaftlichen Faktoren ab. Statistiken belegen eine zunehmende Angleichung von Geburtenraten muslimischer Paare an nicht-muslimische Paare, die unter gleichen sozialen und ökonomischen Bedingungen leben. Ich halte die Rechnungen für unseriös, man kann Geburtenraten nicht einfach jährlich hochrechnen. Was hier stärker heraussticht, ist eine starke Reduzierung von Frauen auf die Funktion des Kinderkriegens.

Amir Dziri, Professor für islamische Studien am Schweizerischen Zentrum für Islam und Gesellschaft

Bild: watson

zur Person

Amir Dziri wurde 1984 in Tunis geboren und ist in Deutschland aufgewachsen. Er forscht zu religiösem Denken, der Geistes- und Kulturgeschichte des Islams und religions- und kulturphilosophischen Fragen im Horizont gegenwartsrelevanter Aktualität. Von 2011 bis 2017 wirkte er am Zentrum für islamische Theologie der Universität Münster an dessen institutioneller und fachlich-akademischer Etablierung mit. Seit September 2017 hat er die erste Professur für islamische Studien in der Schweiz und ist Direktor des Schweizerischen Zentrums für Islam und Gesellschaft der Universität Fribourg.

Argument 3: Die islamische Welt ist rückständig

Passagen aus dem Buch: «Seit dem späten Mittelalter bildete sich, schleichend zunächst, mehr und mehr ein Vorsprung des Westens gegenüber der islamischen Welt in Wirtschaft, Wissenschaft und Technik sowie später auch in den militärischen Fähigkeiten aus. (...) Vielmehr ist es die innere Logik der Religion des Islam, die eine Anpassung der islamischen Gesellschaften an die Moderne behindert, (...) die das wirtschaftliche Zurückbleiben der muslimischen Welt bewirkt und die die durchweg unterdurchschnittliche Bildungsleistung der muslimischen Bevölkerung überall in der Welt erklärt.»

Dazu sagt Amir Dziri: Der Zusammenhang, der hier hergestellt wird, ist sehr subjektiv. Wenn behauptet wird, alle überwiegend muslimischen Länder der Welt seien aufgrund ihrer Religion nicht zu Fortschritt in der Lage, wäre es natürlich auch interessant zu wissen, was der Grund bei den übrigen Ländern ist, die wirtschaftlich und technologisch nicht mit dem Westen mithalten können und ob es dann an der Kultur, Religion oder eventuell am Klima liegt. Letztlich stimmt es faktisch nicht: In vielen Branchen,  beispielsweise gerade in der neuen Informations- und Kommunikationstechnologie weisen diverse muslimische Länder vergleichbare, wenn nicht gar höhere Produktivitäts- und Innovationsraten auf.

Insgesamt bedenklich ist, dass Sarrazin eine sehr vereinfachende und chauvinistische Kulturauffassung vertritt: Es gibt unterschiedliche, statische Kulturen auf der Welt. Manche davon werden immer überlegen, andere immer unterlegen sein. Die unterlegenen Kulturen mögen sich den überlegenen Kulturen bitte unterordnen, freiwillig oder nötigenfalls mit Druck.

Dieses Denken anzuprangern, war Grundlage jeglicher Bemühung um europäische Integration und internationale Menschenrechte der Nachkriegszeit.

Argument 4: Muslime sind Fundamentalisten

Passagen aus dem Buch: «In der jüngeren Geschichte sehen wir, dass der Islam sich mit Demokratie sehr schwer tut und Religionsfreiheit dort durchweg nicht gelten lässt, wo Muslime in der Mehrheit sind. (...) Wir sehen darüber hinaus, dass durchgreifende gesellschaftliche Reformen nur in wenigen islamischen Ländern stattfinden und sich dort nur sehr langsam vollziehen, zudem kaum je wirklich erfolgreich sind. (...) Will man die Texte, so zeitgebunden sie sein mögen, nicht grossenteils ihres Sinns entleeren, dann fallen weitgehende Interpretationen schwer. Und so überwiegt mehrheitlich unter den islamischen Theologen eine eher traditionelle Sicht. (...) Wie Bernard Lewis 1988 schrieb, gibt es unter muslimischen Theologen bisher noch keinen liberalen oder modernistischen Zugang zum Koran, und alle Muslime sind zumindest in ihrer Einstellung zum Korantext im Prinzip Fundamentalisten.»

Zwei Frauen unterhalten sich im Zentrum Roetelstrasse der Islamischen Gemeinschaft Zuerich in Zuerich, aufgenommen am 1. April 2007. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Two muslims discuss in the center Roetelstrasse of the Zurich Moslem Community in Zurich, Switzerland, pictured on April 1, 2007. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Für Sarrazin sind alle Muslime Fundamentalisten. Bild: KEYSTONE

Dazu sagt Amir Dziri: Der Nahe Osten erlebt in den letzten zwei Jahrhunderten sicherlich einen starken gesellschaftlichen Transformationsprozess. Die Menschen ringen darum, für sich, ihre Familien und Gesellschaften trotz grosser Widrigkeiten ein glückliches Leben aufzubauen. Dabei haben sie in den letzten Jahren und Jahrzehnten auf sehr verschiedene politische Ideologien zurückgegriffen: auf nationalistische, sozialistische, kommunistische oder liberal-demokratische, und eben auch religiös-extremistische. Aber es gibt keine unweigerliche biologische oder kulturelle Konstante.

Wenn, so wie Sarrazin annimmt, «Mentalitäten nicht veränderbar sind», dann ist das erstens historisch weltfremd und zweitens wäre dann jede Begegnung, jedes Lernen, jede Pädagogik letztlich sinnfrei.

Argument 5: Muslime können sich nicht integrieren

Im Interview mit dem Blick sagt Sarrazin: «Ich zeige in meinem Buch, dass die religiöse Prägung durch den Islam, wie er im Koran niedergelegt ist, die Muslime zu Feindseligkeit und Abgrenzung gegen Ungläubige erzieht, Hochmut und geringe intellektuelle Neugier bewirkt sowie Unbildung und Rückständigkeit fördert. Gleichzeitig begünstigt die mindere und abhängige Stellung der Frau schlechte Bildung, frühe Heimat und überdurchschnittliche Kinderzahlen. (...) Ich freue mich über jeden, der sich bei uns integriert und unsere Werte adaptiert. Nur wird er dann nicht mehr lange Muslim sein.»

Passage aus dem Buch: «Bei Muslimen kann Integration durch Vermischung schon deshalb nicht funktionieren, weil gläubigen Muslimen die Heirat mit Ungläubigen verboten ist.»

epa06983222 Former Berlin Senator for Finance and Executive Board member of the Bundesbank, Thilo Sarrazin, poses at the podium during the presentation of his new book, 'Feindliche Uebernahme. Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht' (Hostile Takeover: How Islam Hampers Progress and Threatens Society) in Berlin, Germany, 30 August 2018. Sarrazin's 2010 book 'Deutschland schafft sich ab' (Germany abolishes itself) was a bestseller, with 1.5 million copies sold.  EPA/CLEMENS BILAN

Sarrazin stellte am Donnerstag sein neues Buch vor. Bild: EPA/EPA

Dazu sagt Amir Dziri: Wenn Sarrazin pauschal die Unvereinbarkeit von Islam und westlichen Werten stilisiert, übernimmt er im Grunde fundamentalistische Denkansätze: Er übernimmt die Wahrnehmung des Islams als eine absolute Heilsbotschaft einer nicht-deutschen Kultur und setzt sie einer überlegenen deutschen Kultur gegenüber. Das Denken in solchen Panik-Kategorien wird ja unter anderem extremistischen Muslimen zurecht vorgeworfen.

Es gibt jedoch einen Kritikpunkt, den Sarrazin unbeholfen umschweift, der aber tatsächlich wichtiger Bestandteil aktueller Debatten, zunächst einmal unter Muslimen selbst, sein sollte. Nämlich: Wie gehen Muslime mit der starken normativen Kraft um, die durch die Lehre des Islam beansprucht wird? Also wie umgehen mit Geboten und Verboten, wie mit den vielen islamischen Handlungsanweisungen, und wie kann sich ein solches religiöses Leben verantwortungsvoll in einer liberalen und diversen Gesellschaft einfädeln?

Das ist ein Thema, das unbedingt kritisch zu thematisieren ist, unter, mit und im Hinblick auf Muslime – aber bitte dann klar benennen und nicht ungekonnt mit irgendwelchen kruden Entwicklungs- und Mentalitätstheorien vermischen.

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358Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • AndreasK 01.09.2018 22:40
    Highlight Highlight Ich empfehle die Rezension von Abdel-Hakim Ourghi:

    "Fast die Hälfte seiner Quellenverweise […] bezieht sich auf Zeitungs- und Fernsehbeiträge bis hin zu Leserbriefen oder aber auf Internetportale wie die als antiislamisch bekannte Webseite „Achse des Guten“. Dabei vermisst man eine seriös-kritische Auseinandersetzung mit den verwendeten Quellen. Was der Meinung des Autors entspricht, wird unhinterfragt in Anspruch genommen. Gegenpositionen hingegen tritt Sarrazin nicht mit Argumenten entgegen, sondern vielmehr mit schonungsloser Kritik, die eher einer persönlichen Abrechnung gleicht."
    3 1 Melden
  • Sophia 01.09.2018 17:01
    Highlight Highlight Dass dem Sarazin noch nie eingefallen ist, dass es unwichtig ist, was in diesen vermaledeihten "heiligen Büchern" steht, schlimm ist, was die Menschen sich aus diesen Werken herauslesen. Es reisst sich doch keiner ein Auge aus, wenn es ihn ärgert! Aber so ein Unsinn steht in der Bibel, und Jesus sagt auch, wer den Kindern was zu Leide tue, dem solle man einen Mühlenstein um den Hals hängen und im Meer versenken; schlimmer, als die ewige Verwahrung unserer SVP. Hört doch endlich auf, euch als Religionswissenschaftler zu gebärden! Schlimm ist, dass die Moslems den Koran für Gottes Wort halten!
    6 15 Melden
  • Angelo C. 01.09.2018 15:58
    Highlight Highlight Nun ja, da liegt es nun also bereits vor mir, das soeben erschienene Buch von Sarrazin, ich werde es über das Wochenende aufmerksam und objektiv zu lesen versuchen, um dann erst meinen persönlichen Eindruck zu gewinnen.

    Während hier weit über 300 Kommentare von Kritikern festzustellen sind, die sich mit den 495 Seiten noch gar nicht vertraut gemacht haben...
    User Image
    17 1 Melden
  • religionskills 01.09.2018 15:42
    Highlight Highlight https://nzzas.nzz.ch/hintergrund/ayaan-hirsi-ali-der-islam-ist-ein-todeskult-ld.1387201 «Der Islam ist ein Todeskult», sagt die Islamkritikerin Ayaan Hirsi Ali

    https://nzzas.nzz.ch/kultur/integration-heisst-entscheidung-islam-abdel-samad-ld.1375225 «Man sollte konsequent gegen den politischen Islam vorgehen»
    Die Integration von Migranten in Deutschland ist gescheitert. Das hat auch mit Denkmustern des Islam zu tun. Nun muss sich sehr viel ändern, sagt Hamed Abdel-Samad. Ein Gesprächsprotokoll.
    33 4 Melden
  • äti 01.09.2018 13:18
    Highlight Highlight Sachbuch, Märlibuch, Unterdrückungs-Anleitung oder Kriegsbuch - ich brauchs nicht, auch alternatives Zeugs nicht.
    28 6 Melden
  • Narzyss 01.09.2018 12:05
    Highlight Highlight Schon lustig wie religiöse Menschen ihre Märchenbücher immer dann wörtlich nehmen wenn es ihnen gerade passt. Wenn nicht, dann wird fleissig ruminterpretiert bis es wieder passt.
    47 1 Melden
  • Dem Klima hinterher 01.09.2018 11:39
    Highlight Highlight Ungläubige die selbst über Religion schreiben und schwaffeln, erzeugen lediglich zusätzliche Unsicherheit. Prediger hat die Welt schon genug hervor gebracht. Synonyme: Politiker, Schriftsteller, Journalisten, Agenturen, beliebig weiterführbar.
    Was sich nicht beirren lässt von und wie rohe Menschheit sind die Naturgesetze also Physik und Wissenschaft.
    4 15 Melden
  • tinmar 01.09.2018 10:17
    Highlight Highlight Auch der ein oder andere Moslem "hat eine höchst vereinfachende Weltwahrnehmung, die der er zu keiner Zeit transparent macht und zur Diskussion stellt"

    (Nazis, Linksradikale, Trump, diverse Spinner etc. natürlich auch, nur hier geht es ja gerade um den Islam)
    36 2 Melden
  • wasdroht 01.09.2018 06:30
    Highlight Highlight Das ist ja das Problem von Buchreligionen.Voller Wiedersprüche aber Gottes Wort.Völlig überbewertete Weltanschaungen.
    59 2 Melden
  • Macto 31.08.2018 19:23
    Highlight Highlight Jaja, wir machen hier alles viel besser, die Länder im nahen und mittleren Osten sowie nördlichen Afrika sind alle rückständig, zudem sind über 1.5 Milliarden(!) Menschen fundamentalistische Barbaren. Daher brauchen wir einen Einreisestop für Muslime, wir müssen ja unsere Zivlisation und Werte schützen. Und hier lobt das die Mehrheit noch. Kann man, ist jedem frei gegeben. Ich würde von T.S. aber lieber ein Buch zu Integrationsmöglichkeiten wertefremder Muslimen oder gewisse Lösungsansätz im Miteinander verschiedener Religionen lesen, als die Herabsetzung eines gute Viertels der Menschheit.
    51 141 Melden
    • yannis675 01.09.2018 09:33
      Highlight Highlight Wir sind genau so fundamentalistisch drauf wie die wenn ich jeweils im blick die kommentarspalten lese...
      16 29 Melden
    • Edwin Schaltegger 01.09.2018 12:07
      Highlight Highlight Der Islam sollte schon längstens reformiert werden im Sinne eines fortschrittlichen Islams. Leider entwickelt sich diese Religion in eine vermehrt konservative ideologisierte Richtung und wird immer intoleranter gegenüber Andersgläubigen/-denkenden und Frauen. Es gab Zeiten da waren islamische Wissenschafter in Mathematik, Astronomie und Architektur führend. Dies ist leider Geschichte. Seit Jahrzehnten stellte kein Islamisches Land mehr einen Nobelpreiträger in Naturwissenschaften. Auch eigenständige Innovationen/Entwicklungen in Technologie sind in weiter Ferne.
      28 4 Melden
    • Macto 01.09.2018 21:10
      Highlight Highlight Aziz Sancar, 2015 - Nobelpreis für Chemie, ist der letzte Muslim mit einem Nobelpreis in Naturwissenschaften. Aber um das gehts doch nicht. Die mit Abstand meisten Preisträger sind Europäer und Amerikaner. Südamerika, Afrika, Australien, Asien? Hat wohl vor allem etwas mit der Finanzstärke der Universitäten eines Landes zu tun. Vlt. ist es aber auch dem Fakt geschuldet, dass es ein westlicher Preis ist. Russland, China und Indien sind bspw. auch stark unterrepräsentiert. Muslime sind untervertreten. Aber deine Begründung ist nicht stichhaltig.
      3 2 Melden
  • Gummibär 31.08.2018 18:13
    Highlight Highlight Empirisch gedacht und gefragt :

    Wie viele westliche, christlich oder atheistisch geprägte Personen sind in den letzten 50 Jahren in islamisch geprägte Länder migriert, weil Lebens-, Arbeits-, und Denkens-Umwelt dort attraktiver sind.
    Wie viele Menschen sind in umgekehrter Richtung aufgebrochen, weil sie in westlicher Umgebung ein besseres Leben erhoffen ?
    Das sind Zahlen die wissenschaftlich untersucht werden können, ganz ohne religiöse Einfärbung oder Vorurteil.
    Nackte Zahlen.
    182 16 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 31.08.2018 19:47
      Highlight Highlight Nackte Zahlen haben keine Bedeutung im RL.
      11 83 Melden
    • max power 31.08.2018 20:20
      Highlight Highlight Ja richtig. Empirisch wäre es noch wichtig vor der Untersuchung zu überlegen, was deine Daten in Bezug auf die Fragestellung aussagen könnten?

      Danach könnte man über die Synthese zu einer Interpretation gelangen. Offenbar bietet der Westen, der keine Staatsreligion hat, offenbar bessere Lebens-, Arbeits-, und Denkens(?)-Umwelt bietet, was sich ingesamt positiv auf die Lebensqualität auszuwirken scheint. Was wolltest du uns damit sagen?
      18 28 Melden
    • max power 31.08.2018 20:41
      Highlight Highlight Hier noch ein zweiter Vorschlag: "Nackter Zahlen" bezogen auf Argument 2: Islamisierung aufgrund der Geburtenrate.
      Vergleiche die Geburtenraten einer muslimischen Secondo-Frau mit der Geburtenrate der zwei vorhergehenden Generationen (also ihre Mutter und Grossmutter).

      Wenn du dann das dann auch noch mit den christlichen Italienern machen würdest, könnte man den Trend bestätigen. Wohlstand senkt die Geburtenrate egal welcher Religion.

      Teste deine Hypothese mit der Geburtenrate von Schweizern vor Anfangs 20. JH und 100 Jahre später.
      40 12 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Platon 31.08.2018 18:08
    Highlight Highlight Entfernt. Bitte bleibe beim Thema. Danke, die Redaktion.
    • Platon 31.08.2018 19:35
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Maracuja 31.08.2018 19:36
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Dagobert Duck 31.08.2018 15:51
    Highlight Highlight Kurz zusammengefasst: Der islamischen Kultur fehlt
    1) eine reformatorische Bewegung ähnlicher der christlichen Kultur
    2) und in der Folge dessen die Grundzüge des Humanismus
    3) die schlussendlich dazu führten, dass die Menschenrechte in den westlichen Staaten als Grundlage im Gesetz festgeschrieben sind

    «Die Würde des Menschen ist unantastbar!» > unabhängig der Etnie, Religion, Hautfarbe, sexuellen Ausrichtung, Weltanschauung. PUNKT!
    163 18 Melden
    • Astrogator 31.08.2018 16:04
      Highlight Highlight «Die Würde des Menschen ist unantastbar!» > unabhängig der Etnie, Religion, Hautfarbe, sexuellen Ausrichtung, Weltanschauung. PUNKT!

      Also gilt das auch für Muslime die hier leben?
      Weil alle Muslime auf problematische Stellen im Koran zu reduzieren und allgemeingültig vorzuwerfen sie würden sich nicht an hiesige Gesetze halten wollen entspricht nicht dem was du gerade geschrieben hast.
      51 92 Melden
    • Fabio74 31.08.2018 16:58
      Highlight Highlight Zum Letzten Punkt Lies mal den Erguss der PNOS zum Thema Homosexualität.
      Dort gab es weder eine Aufklärung noch irgendwas was an Menschenrechte erinnert.
      Sprich auch hier gibt es einen Sumpf trockenzulegen
      48 53 Melden
    • Silent_Revolution 31.08.2018 17:33
      Highlight Highlight Fabio74

      Die PNOS hat aber zum Glück keine Millarde Anhänger.

      Rechtes Gedankengut ist in jeder Hinsicht vergleichbar mit religiöser Ideologie.

      Rückständig, intolerant und die Überzeugung der einzig richtigen Ideologie anzugehören.

      Ich glaube kaum, dass das Lebensziel fast aller Muslime eine Reise nach Mekka ins wahabitische Saudi Arabien ist, weil man die Scharia (und somit auch die Steinigung aller Homosexueller) eigentlich verabscheut und friedlich mit ihnen zusammenleben will.
      48 18 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fraktion_Aluhut 31.08.2018 15:49
    Highlight Highlight 1: "liest den Koran wie ein Sachbuch" Naja, wenn man an den Koran glaubt, glaubt man, er sei das Wort Gottes und das muss man doch wohl wie ein Sachbuch auf seine Richtigkeit überprüfen dürfen. Da versagt der Koran aber genauso, wie es alle religiösen Texte tun.
    2: Das ist wirklich lächerlich von Sarazin, solche Schlussfolgerungen zu ziehen.
    3: Fakt ist, dass es bis heute lediglich 12 muslimische Nobelpreisträger gibt und das, obschon sie fast 1/4 der Weltbevölkerung ausmachen. Juden (<0.2% weltweit) hingegen haben über 200 NP-Gewinner hervorgebracht. Der Islam ist Fortschrittsfeindlich!
    149 27 Melden
    • FrancoL 31.08.2018 16:30
      Highlight Highlight Naja dann wären wir Schweizer gegenüber den Juden auch etwas im Hintertreffend wenn es um die NP-Gewinner geht.
      27 72 Melden
    • giandalf the grey 31.08.2018 18:14
      Highlight Highlight Und was wenn der Westen dran Schuld wäre, dass muslimische Ländern wenig Fortschritte machen? Zum Beispiel... Sagen wir mal... Weil der Westen in muslimischen Ländern geopolitische Kriege für nicht und wieder nichts führt und damit auch extremistischen Islam züchtet? Ah nein, dann müssten wir vor der eigenen Haustüre kehren, dass ist zu ahstrengend... Hey aber wie wärs wenn wir Waffen in Bürgerkriegsländer verkaufen würden? Das wäre doch mal eine tolle Idee!
      37 68 Melden
    • Die Redaktion 01.09.2018 00:24
      Highlight Highlight @Fraktion_Aluhut

      Wenn der Islam fortschrittsfeindlich wäre, dann gäbe es 0 Nobelpreisträger.
      7 39 Melden
  • Käsebrötchen 31.08.2018 15:37
    Highlight Highlight Interessant finde ich die Tatsache, dass offenbar alle ein 500 seitiges Buch, das gestern erschienen ist, gekauft, durchgelesen und verstanden haben. Ansonsten kann man sich wohl keine ausführliche Kritik bilden. Wohlgemerkt, das letzte Buch Sarrazins war sehr zahlenbasiert und kompliziert formuliert. Ich habe den Fehler gemacht und mir das Hörbuch zugelegt, in der Hoffnung, es bei längeren Autofahrten anzuhören. Da man aber jeden Absatz erst hintersinnen muss, um die weiteren Ausführungen zu verstehen. Also ständig Pause drücken, weiterhören. Ich habs dann aufgegeben und doch gelesen.
    72 11 Melden
    • Die Redaktion 01.09.2018 00:26
      Highlight Highlight @Käsebrötchen

      Ich höre vier Bücher parallel, aber selbstverständlich nicht zur gleichen Zeit.
      1 23 Melden
  • Platon 31.08.2018 15:32
    Highlight Highlight Also entweder herrscht unglaubliche Verwirrung über den Begriff Islamwissenschaften oder Paul Feyerabend wird sich im Grab umdrehen. Ein Islamwissenschaftler ist tatsächlich ein Wissenschaftler. Er ist nicht gleichzusetzen mit einem Theologen, der die Bibel als Sachbuch liest. Ergo: Jeder der das Gefühl hat er wüsste besser Bescheid über den Islam und könne hier Herrn Dizri kritisieren, kann ja gerne seine Dissertation zum Islam und die Auswirkungenauf unsere Gesellschaft bei der Uni Bern abgeben.

    Institut für Islamwissenschaft
    Lerchenweg 36
    3000 Bern 9

    Viel Glück ;)
    57 99 Melden
    • Natürlich 31.08.2018 17:11
      Highlight Highlight Natürlich ist das dasselbe.
      Oder gibt es Christentumwissenschaftler?
      27 35 Melden
    • Saraina 31.08.2018 17:52
      Highlight Highlight Ein Christentumswissenschaftler wäre einer, der Theologie studiert hat, solche Leute gibt es. Es gibt auch nicht-Christen darunter. Dann gibt es auch, allgemeiner, Religionswissenschaftler.

      Der Koran ist für Muslime kein Sachbuch, sondern ein liturgischer Text. Die wenigsten Muslime weltweit verstehen genügend Arabisch um ihn als Sachbuch zu lesen. Sie können ein paar Suren auswendig, um ihr Gebet zu verrichten, damit hat es sich.
      23 29 Melden
    • Platon 31.08.2018 17:55
      Highlight Highlight @Natürlich
      Ja! Religionswissenschaftler! Hier: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Religionswissenschaft
      Macht es euch Spass, euch so zu blamieren?!
      In den letzten Jahren wurden Professuren für Islamwissenschaft geschaffen, um sich besser spezifisch mit dem Islam auseinanderzusetzen zu können. Dies auch, weil ja so eine grosse Debatte darum herrscht! Gebracht hats anscheinend überhaupt nichts, wenn alle das Gefühl haben, das sind alles Gläubige. Ich vermute mal Dizrin ist auch kein Gläubiger.
      28 29 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skip Bo 31.08.2018 15:25
    Highlight Highlight Religion als Wissenschaft, lachhaft. KEINE Religion hält wissenschaftlichen Standards stand.
    Es könnte allenfalls Interpretationslehre heissen. Ein Kochbuch kann sachlich gelesen werden, oder man kann daraus mit viel Fantasie Glaubenssätze heraus interpretieren.
    77 31 Melden
    • Citation Needed 31.08.2018 16:16
      Highlight Highlight Lachhaft? Dein Wissenschaftsbegriff ist etwas begrenzt. Es gibt nicht nur Naturwissenschaften, Statistik und Ingenieurswesen. Man kann Religion wissenschaftlich betreiben, wie auch ein Historiker Geschichte betreibt oder ein vergleichender Religionswissenschaftler Religionswissenschaft. Für letzteres muss man ja auch nicht religiös sein, es ist sogar besser, man ist es nicht. Genausowenig muss ich Nazi sein, wenn ich mich wissenschaftlich mit Faschismus befasse. Es geht auch nicht um Interpretation, das wären eher die Literaturwissenschaften, und dort auch lieber OHNE FANTASIE.
      ;-)
      33 7 Melden
    • aglio e olio 31.08.2018 16:42
      Highlight Highlight Da hast du was missverstanden. Nicht Religion als Wissenschaft. Dafür aber eine wissenschaftlich basierte Betrachtung von Religionen, deren Auswirkungen auf die Gesellschaft, deren Entwicklung in Vergangenheit und Gegenwart und vieles mehr.
      32 6 Melden
    • Skip Bo 31.08.2018 17:34
      Highlight Highlight Religion wissenschaftlich betrachtet: Eine imaginäre Macht, von weltlichen Mächten zur höchsten Instanz befördert, mit dem Alleiianspruch richtig zu interpretieren. Der Beweis über die Existenz der höchstinstanzlichen Macht steht aus. Nur die Tatsache, das naiv nachgebetet wird um allenfalls auf der sicheren Seite zu sein, reicht nicht aus.
      Auswirkung von Religion auf die Gesellschaft:
      Aufgrund der oben genannten Feststellung Zwang auszuüben, zu trennen, zu richten, zu belohnen, zu drohen, auszugrenzen und zu töten.
      Die Aufzählungen sind nicht abschliessend.
      18 13 Melden
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  • Burdleferin 31.08.2018 15:02
    Highlight Highlight Ich finde, dass der Islamwissenschaftler hier etwas glorifizierend antwortet. Ich nehme auch in Schutz, was ich bin.
    Den Mut, etwas Kritisches zum Islam gelten zu lassen, möchte ich sehen.
    Immerhin habt Ihr ja, eigens um das Christentum zu zerpflücken, sogar einen eigenen Schreiberling.
    99 19 Melden
    • leroy 31.08.2018 17:43
      Highlight Highlight Danke für dein Statement, genau das ging mir auch durch den Kopf. Könnte jemand aus der Redaktion Hugo den ersten Abschnitt erklären, denn seine Ansichten zum christlichen Glauben ähneln dem, was ich da gelesen habe, zum Teil auf beängstigende Weise.
      E Burdlefer :-).
      31 7 Melden
    • Die Redaktion 01.09.2018 01:02
      Highlight Highlight @Burdleferin

      Sie dürfen die"Sektenblog"-Artikel auch abonnieren um zu sehen, dass dort alles behandelt wird, von Globuli bis Tantra.
      3 10 Melden
  • Grohenloh 31.08.2018 15:01
    Highlight Highlight Zu 1: Das Problem ist ja, dass etliche Moslems den Koran eben wörtlich und als Sachbuch nehmen. Dieses Problem gibt es im Christentum auch (Bibel wörtlich nehmen). Aber dort ist der Einfluss dieser Leute deutlich geringer in den Gesellschaften. In Punkt eins hat Sarazin recht.
    80 7 Melden
    • Astrogator 31.08.2018 16:07
      Highlight Highlight "Dieses Problem gibt es im Christentum auch (Bibel wörtlich nehmen). Aber dort ist der Einfluss dieser Leute deutlich geringer in den Gesellschaften."
      Du würdest dich wundern in welchen Ämtern du auf Freikirchler triffst
      23 26 Melden
    • leroy 01.09.2018 08:36
      Highlight Highlight @Astrogator
      Echt jetzt? Und findest du das gefährlich? Weiter oben kritisierst du, es sei unfair, alle Muslime in einen Topf zu schmeissen, hier tust du dasselbe mit Freikirchlern. Warum?
      5 2 Melden
  • B-Arche 31.08.2018 14:48
    Highlight Highlight Es ist erschreckend wie viele - vor allem in der Schweiz - dieser Angst nachhängen "der Weisse christliche heterosexuelle Mann" sei in Gefahr des "White genocide" zusammen mit etwas Positivrassismus über Asiaten. Immer dieselbe These "Wenn weisse Christen und Asiaten nicht die Oberhand behalten geht alles den Bach runter und es gibt keinen Fortschritt mehr".

    Das wird immer stärker in den Echokammern verbreitet und das steckt auch hinter diesen Ganzrechts-Bewegungen in USA und Europa.

    In der Schweiz gibt es sogar noch eine nennenswerte Menge an Menschen die Apartheid befürworten.
    29 100 Melden
    • durrrr 31.08.2018 20:14
      Highlight Highlight Netter Versuch! Aber der Islam ist leider eine Religion und keine Ethnie! Dewegen ist dein Kommentar über rassistisches Gedankengut (welches übrigens auch in arabischen Länder zu Genüge existiert) vollkommen fehl am Platz. Damit willst du eine Diskussion über eine problematische Religion im Keim ersticken.
      38 6 Melden
    • Die Redaktion 01.09.2018 01:07
      Highlight Highlight @durrrr

      Dann waren die Gräueltaten welche den Juden angetan wurden auch nicht rassistisch motiviert?
      2 14 Melden
  • aglio e olio 31.08.2018 14:46
    Highlight Highlight Gestern wurde über das Buch und einige Kritiken berichtet und in der Kommentarspalte wurde sofort die die fehlende Sachkompetenz der Kritiker bemängelt.
    Nun kommt jemand zu Wort dem man als spezialisierten Wissenschaftler diese Kompetenz nicht abreden kann, und sofort wird diesem Befangenheit, fehlende Distanz etc. vorgeworfen weil er differenziert anstelle zu verallgemeinern. Wer, wenn nicht ein Theologe, wäre denn die geeignete Wahl?




    32 61 Melden
    • Natürlich 31.08.2018 17:13
      Highlight Highlight Natürlich ist er befangen, da er selbst Muslim ist.
      50 11 Melden
    • aglio e olio 31.08.2018 18:24
      Highlight Highlight Dann wird es dich hoffentlich beruhigen, dass er auch mit Nichtmuslimen zusammen forscht.

      https://www.nzz.ch/schweiz/viele-maenner-scheinen-genau-zu-wissen-was-fuer-die-muslimische-frau-das-richtige-ist-ld.1316746
      11 26 Melden
    • DonChaote 31.08.2018 18:30
      Highlight Highlight @natürlich
      Kann denn nur ein nicht-muslim den koran/islam beurteilen und einordnen?
      Wieso genau?
      16 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • meine senf 31.08.2018 14:45
    Highlight Highlight Koran und Bibel sind wie Youtube:

    Man findet in beiden Aufrufe zu Nächstenliebe und zu Massenmord.

    Jeder kann sich raussuchen, was seiner Überzeugung entspricht und dann man kann sich dann diese Stellen gegenseitig an den Kopf werfen.
    26 17 Melden
    • GustiBrösmeli 31.08.2018 16:25
      Highlight Highlight Wo steht den, das der Christ Massenmord begehen muss? Natürlich muss dies noch im NT stehen. Aber wetten, ein Vers aus dem AT wird genommen.
      26 16 Melden
    • Die Redaktion 01.09.2018 01:16
      Highlight Highlight @GustiBrösmeli

      Soso die Allwissende, allmächtige, unfehlbare Wesenheit hat sich über die Jahre geändert. Sehr realistisch.
      2 5 Melden
    • xxl007 01.09.2018 08:05
      Highlight Highlight Den Koran mit der Bibel zu vergleichen, ist eine Frechheit!
      3 9 Melden
  • Dr. Unwichtig 31.08.2018 14:40
    Highlight Highlight Die Quadratur des Kreises: Der "besorgte Bürger" erwartet einfache Antworten auf drängende Fragen. Antworten, die anhand der Komplexität und Wechselwirkungen der Problemstellungen gar nicht simpel und abschliessend formuliert werden können. Das passt dem "besorgten Bürger" aber nicht. Also bejubelt er denjenigen, der ihm einfache Antworten auftischt. Egal wie hanebüchen und unausgegoren diese auch sein mögen...
    25 27 Melden
    • Citation Needed 31.08.2018 16:31
      Highlight Highlight Absolut richtig erkannt, Dr. Unwichtig, da hakt es sich.
      11 9 Melden
  • dinner for one MGTOW 31.08.2018 14:36
    Highlight Highlight Ich zweifle die Richtigkeit des Topic an. Wenn es um Religionen geht müsste es eher im Sektenblog eingeordnet werden und Objektiv zerpflückt werden.
    47 6 Melden
  • Gubbe 31.08.2018 14:34
    Highlight Highlight Hat Herr Sarrazin sein Buch als wissenschaftlich bezeichnet? Ich glaube nicht. Er hat sogenannt wissenschaftliche Themen ausgeschlachtet. Und ich muss sagen, nach seinen Antworten hat er gut getroffen. Lesen konnte ich sein Buch noch nicht, aber auf Grund seiner Sachlichkeit muss die Richtung stimmen. Statt richtige Antworten zu geben, verdreht Herr Amir Dziri diese mit einer Gegenfrage. zB. Antw. 3 .
    65 24 Melden
    • Astrogator 31.08.2018 16:09
      Highlight Highlight Du sagst selbst das Buch hält wissenschaftlichen Kriterien nicht stand, willst aber dein Denken und Handeln danach bestimmen?

      Hmmm, ist das nicht gerade das was Fundamentalisten auszeichnet, blinder Eifer ohne wissenschaftlicher Hintergrund?
      18 23 Melden
    • Gubbe 31.08.2018 18:55
      Highlight Highlight Astrogator: Du dichtest mir was an.
      16 8 Melden
    • losloco 01.09.2018 00:06
      Highlight Highlight Du schreibst selbst, du hättest das Buch nicht gelesen, behauptest aber gleichzeitig das Buch geht aufgrund seiner Sachlichkeit in die richtige Richtung? Wow....du bist gut!
      7 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tan Long 31.08.2018 14:32
    Highlight Highlight "Wer viel reist und wer viel liest, der viel weiss und der viel sieht". Aus einem guten Buch. Nun aber zum Thema. Bertrand Russell hat sich zum Islam auch mal geäussert. Er würde diesem "Wissenschaftler" nicht recht geben!
    33 12 Melden
  • pachnota 31.08.2018 14:31
    Highlight Highlight Keine der Aussagen dieses Islamwissenschaftlers überzeugen mich.
    Dziri wird nicht wirklich konkret und könnte so Sarazzin widerlegen.

    Im Gegenteil. Der grosse Wirbel um das Buch, und die vielen Versuche, Sarazzin zu diskreditieren, lassen aufhorchen und zeigen, dass dieser damit den wunden Punkt getroffen hat.
    73 24 Melden
    • Astrogator 31.08.2018 16:11
      Highlight Highlight Immer wenn ich schreibe, dass SVP-Wähler rechtsextreme Tendenzen haben gibt es grossen Wirbel und man versucht mich zu diskreditieren. Zieh selbst deine Schlüsse...
      17 31 Melden
  • B-Arche 31.08.2018 14:27
    Highlight Highlight Sarrazin ist geschäftstüchtig und weiss dass man publistisch nur noch Ganzrechts viel Geld verdienen kann. Also tut er es. Das Buch enthält nichts Neues gegenüber seinem "D schafft sich ab"-Pamphlet. Aber er weiss dass AfD und Pegida-Anhänger bereit sind Geld dafür auszugeben und sich dabei mutig fühlen.
    Sarrazin ist nun also nicht nur Experte für Genetik sondern auch über den Islam. Chapeau. Für die Leser geschaffen die tatsächlich Genetik auf dem Niveau eine Ziege macht man nicht zum Esel durch Begatten als Wissenschaft ansehen um die eigenen Gefühle bestätigt zu sehen. Nach mir die Sintflut
    31 92 Melden
  • religionkills 31.08.2018 14:23
    Highlight Highlight Vielleicht könnte die Redaktion einmal den Text von Slavoj Cicek "Religiöser Fundamentalismus: Wer hat die Kraft der Leidenschaft?
    zeit.de/2015/03/slavoj-zizek-charlie-hebdo-fundamentalisten " veröffentlichen. Der Text ist brilliant.
    43 2 Melden
  • Bene86 31.08.2018 14:19
    Highlight Highlight Wow... Was heutzutage bereits alles als "zerpflückt" gilt...
    113 8 Melden
    • Friction 31.08.2018 14:47
      Highlight Highlight Wenn man wissenschaftlich verstehen würde, fiele es leichter, den Zerpflückungsgrad einzuschätzen. Aber sind wir ehrlic. In diesen Debatten wird Wissenschaftlichkeit gar nicht gewünscht. Sie ist viel zu nüchtern. Ein leichtes Spiel für Demagogen* und Demagoginnen* - wie immer wieder... schade.
      16 14 Melden
  • Friction 31.08.2018 14:18
    Highlight Highlight Und die digitalen Pogrome finden ihren Weg...

    In Zeiten der bröckelnden Kohäsion einer Gesellschaft setzen Sie Herr Sarasin mit einem stahlharten Dolch an, um die Gesellschaft noch tiefer zu spalten. Und das nennt sich dann „intellektuell“...

    Nein. Das ist keine Leistung die Ihnen gebührt... zu billig kommen Sie damit an Geld und Bekanntheit.
    39 63 Melden
  • Willikopter 31.08.2018 14:14
    Highlight Highlight Stell dir mal vor, einer hätte kritisch über das Christentum geschrieben und man würde sofort zu einem Theologen rennen und der würde sagen: "Der Kritiker liest die Bibel wie ein Sachbuch“.
    129 23 Melden
    • Friction 31.08.2018 14:48
      Highlight Highlight Hm. Es gibt Theologen und Religionswissenschafler*innen. Und es gint Unterschiede zwischen den beiden... das so ganz nebenbei 🙈
      17 23 Melden
    • Platon 31.08.2018 15:07
      Highlight Highlight @Willikopter
      Ja klar, aber deine Gegenthese ist falsch gewählt. Ein Theologe liest die Bibel wirklich als Sachbuch. Deshalb muss man auch Theologie studieren, um Pfarrer zu werden. Ein Islamwissenschafftler befasst sich mit dem Islam auf wissenschaftlicher Ebene, was für unsere Debatte genau richtig ist. Kannst du mir nun sagen, wo Sarrazin seine Ausbildung zum Islamwissenschaftler gemacht hat? Du musst dir dein Gegenbeispiel so vorstellen, dass jemand ohne irgend eine Ahnung übers Christentum schreibt und von einem Religionswissenschaftler zerpflückt wird. Das ist peinlich!
      21 16 Melden
    • rodolofo 31.08.2018 15:48
      Highlight Highlight Ja, das kann ich mir sehr gut vorstellen.
      6 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scott 31.08.2018 14:10
    Highlight Highlight Und wann werden die kritischen Fragen zum Islam gestellt?

    Und diese müssten dann zwingend mit einem einfachen JA oder NEIN beantwortet werden...
    116 33 Melden
    • Fabio74 31.08.2018 14:26
      Highlight Highlight Wie sehen denn diese Fragen aus? Bringe sie doch.
      Und nein, komplexe Fragen lassen sich nicht mit Ja oder Nein beantworten
      37 68 Melden
    • Ueli der Knecht 31.08.2018 14:51
      Highlight Highlight Die welt ist bunt, Scott. Sie besteht nicht nur aus Schwarz und Weiss, nicht nur aus "JA oder NEIN".

      Jede Farbe einzigartig. Wenn man alle Farben mischt, integriert und assimiliert, dann entsteht nur ein dreckiges braun. Eine braune Identität von Gleichgeschalteten.

      Die Vielfalt der Kulturen ist wichtig für das Überleben und die gesunde Entwicklung der Menschheit. Keine Kultur ist überlegen, Keine besser als andere. Alle haben Vor- und Nachteile.

      Es gibt viele Farben, und das ist gut so.

      Wann stellst du dir selbstkritische Fragen zu deiner radikalen Schwarz-oder-Weiss-Einstellung, Scott?
      20 48 Melden
    • Helvetia 31.08.2018 15:17
      Highlight Highlight Kritische Fragen wären z.B.: darf ein Muslim zu einer anderen Religion konvertieren oder Atheist sein? Die meisten islamischen «Gelehrten», die man so hört, sagen klar nein. Es gibt islamisch dominierte Länder, wo auf Aposthasie die Todesstrafe steht. Oder darf eine Muslima einen Nicht-Muslim oder gar einen Atheisten heiraten, ohne dass dieser zuerst konvertieren muss? Für mich ist es halt schon so: im Islam gibt es keine «Religionsfreiheit», so wie wir es verstehen. Ich bin selber Atheistin und wäre froh, die Menschheit würde endlich alle Religionen hinter sich lassen.
      46 10 Melden
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  • religionkills 31.08.2018 14:09
    Highlight Highlight von Hartmut Krauss
    An der Legitimität, ja notwendigen Rationalität, den Islam als grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung zu behandeln und den irregulären, das politische Asylrecht missbrauchenden und ausufernden Masseneinstrom von hauptsächlich jungen muslimischen Männern zu kritisieren, ändert auch der letzte gesinnungsterroristische Versuch nichts mehr, nämlich „Gutmenschen“ statt „Willkommenskultur“ oder „bunte Republik“ zum wirklichkeitsfremden und -entstellenden Unwort des Jahres zu küren.
    29 25 Melden
  • *klippklapp* 31.08.2018 14:08
    Highlight Highlight Bitte, bitte, geschieht mit diesem Buch, was mit schlecht geschriebenen und unrelevanten Büchern sonst passiert... Einfach vergessen!

    Leider hat sich bei Sarrazin schon zweimal gezeigt, dass egal wie schlecht und unfundiert das Buch, es dennoch ein riesiges Medienecho gibt. Das bewirkt nur, dass:

    - dieser Mann weiterhin so stupide Bücher schreiben wird, da Skandal = Verkauf.
    - Die Talkshows wieder etwas zu berichten haben und die Politiker sich wieder in ihrer "Empörung" profilieren können.
    - Gewisse Kreise trotz Dauer Präsenz in den Meiden wieder von "Zensur" sprechen können.
    30 112 Melden
  • The greatest man who ever inhaled oxygen 31.08.2018 14:08
    Highlight Highlight Sarrazin hat mit allem Recht. Dennoch wird er vom Mainstream bekämpft. Einfach traurig.
    124 59 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raphael Stein 31.08.2018 13:57
    Highlight Highlight Der Bürger ist an der Wissenschaft vermutlich wenig interessiert. Eher an der Praxis, was eben so um ihn rum passiert.
    53 7 Melden
    • Raphael Stein 31.08.2018 15:22
      Highlight Highlight Ihn, nicht mich. Ab besten lebst du mal in so einem Gottesstaat für eine Weile. Das reicht um diese Art von Männer dominierter Gesellschaft zu hinterfragen.
      15 4 Melden
  • Slavoj Žižek 31.08.2018 13:50
    Highlight Highlight Mir fällt es halt schwer dem Islamwissenschaftler zu glauben.
    Play Icon
    99 13 Melden
  • demokrit 31.08.2018 13:39
    Highlight Highlight "In vielen Branchen, beispielsweise gerade in der neuen Informations- und Kommunikationstechnologie weisen diverse muslimische Länder vergleichbare, wenn nicht gar höhere Produktivitäts- und Innovationsraten auf."

    Wie heissen all diese Länder, Herr Refomtheologe Dziri? Ein paar belastbare Landesnamen wären doch nett, wenn es faktisch gar nicht stimmt. Auf welche Quellen berufen Sie sich?
    110 18 Melden
    • Supermonkey 31.08.2018 14:09
      Highlight Highlight Die Hälfte aller Internet-Router und TV-Boxen in der Schweiz werden in der Türkei hergestellt. Da staunst Du was?
      28 74 Melden
    • Die Redaktion 31.08.2018 14:09
      Highlight Highlight Spontan würde ich sagen Malaysia, oBike stammt doch von dort. Und ja die waren wirklich vor uns.
      24 32 Melden
    • Gretzky 31.08.2018 14:23
      Highlight Highlight Trotzdem weist die Türkei ja mal mit Sicherheit nicht eine gleiche oder höhere Produktions- und Innovationsraten auf als Westeuropa. Für dieses Beispiel kommt mir eigentlich nur Malaysia in den Sinn. Die Emirate oder auch Katar versuchen in diesen Markt einzudringen, aber das tun sie vorwiegen damit, dass sie westliche Technologie und Know How einkaufen.
      49 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 31.08.2018 13:35
    Highlight Highlight "Er liest den Koran wie ein Sachbuch": Für viele Moslems ist der Koran das Wort Gottes welches unbedingten Gehorsam fordert. Insofern kann man den Koran für diese Leute schon als Sachbuch verstehen.
    108 22 Melden
    • Vergugt 31.08.2018 14:10
      Highlight Highlight Worauf stützt du diese Behauptung? Gibt es eine wissenschaftliche Quelle, hast du viele Moslems / Muslimas in deinem Umfeld?
      26 68 Melden
    • rodolofo 31.08.2018 14:21
      Highlight Highlight Die Schweizer Muslime, die ich kenne, lesen den Koran so, wie ich die Bibel lese, als eine Art von Traditionellem Märchenbuch, in dem durchaus auch ein paar nützliche Dinge stehen, wenn man die blumige und emotional übertriebene Sprache in unsere moderne, humorige und weniger moralisierende Sprache zu übersetzen in der Lage ist.
      Andererseits habe in einem (materiell armen) "Drittweltland" religiösen Fundamentalismus als Volkssport gesehen, und zwar bei Katholiken!
      Das hat eben damit zu tun, dass dort der Kampf um knappe Ressourcen viel härter geführt wird.
      Das fördert Fundamentalismen...
      21 34 Melden
    • Maracuja 31.08.2018 14:44
      Highlight Highlight @Rodolofo: Die Schweizer Muslime, die ich kenne, lesen den Koran so, wie ich die Bibel lese, als eine Art von Traditionellem Märchenbuch

      Gläubige lesen ihre jeweiligen Heiligen Schriften bestimmt nicht als Märchenbuch. Sie als Nichtgläubiger sind nun wirklich keine Referenz dafür, wie Christen oder Muslime Bibel bzw. Koran lesen.
      31 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Natürlich 31.08.2018 13:32
    Highlight Highlight Das Problem aus meiner Sicht ist nicht der Koran oder die Bibel.
    Das Problem sind Fundamentalisten bzw. dass in vielen islamischen Ländern der Koran über dem Gesetz steht oder mit dem Gesetz vermischt wird.
    Auch in der Schweiz gibt es ca 150‘000 Mitglieder von Freikirchen welche teilweise radikales Gedankengut vertreten.
    Nur wird hier das Gesetz des Landes respektiert, es steht nämlich auch in der Bibel dass man dies tun soll.
    (Weiss nicht ob ihm Koran auch was dazu steht).
    Ich finde Thilo Sarazzins Meinungen zu krass und einseitig, gebe ihm aber teilweise auch recht.
    User Image
    41 3 Melden
    • James McNew 31.08.2018 14:04
      Highlight Highlight Jeder soll sich der bestehenden staatlichen Gewalten unterordnen, denn es gibt keine Autorität, die nicht von Gott kommt – hallo christliche Diktatur? Genauso haben die europäischen Könige argumentiert, währenddem sie ihr Volk aushungerten. Die Revolution gegen dieses Gedankengut ist die Grundlage der hesamten westlichen Welt.

      Diese Bibelstelle widerspricht sämtlichen Erkenntnissen der Aufklärung und damit den vielzitierten "westlichen Werten".
      20 17 Melden
    • Glücksbringer 31.08.2018 14:15
      Highlight Highlight Ähnlich wie im Koran. Wann setzen die Menschen sich endlich über diesen Mist hinweg.
      19 3 Melden
    • Eskimo 31.08.2018 14:15
      Highlight Highlight Wenigstens wird in diesem Text nicht zum Mord an "Ungläubigen" aufgerufen.
      26 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eskimo 31.08.2018 13:30
    Highlight Highlight Gibt es ein Land mit hohem muslimischem Bevölkerungsanteil, das eine echte Demokratie hat und Friede herrscht? Und was müssen DE, CH, F, BE, GB usw tun damit sie die ersten Länder sind die das bewerkstelligen?
    54 12 Melden
    • WhyAllTheLying? 31.08.2018 14:24
      Highlight Highlight Dort wo der Islam die Mehrheit hat ist vorbei mit (Religions-)Freiheit.
      Das müssen wir nicht unbedingt selber ausprobieren, finde ich.
      50 8 Melden
    • Fabio74 31.08.2018 14:29
      Highlight Highlight Was ist eine echte Demokratie genau? Und was hat die Staatsform mit der Religion zu tun?
      4 30 Melden
    • B-Arche 31.08.2018 14:30
      Highlight Highlight Türkei hatte eine bis Erdoğan kam und mit denselben populistischen Rezepten wie in den Philippinen, den USA und wohl bald auch Deutschland das Ganze zur "Volksempfinden-Diktatur" umgebaut hat.
      51% drücken immer den 49% ihren Willen 100% auf, kein Minderheitenvotum mehr, kein Konsens.
      9 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • durrrr 31.08.2018 13:27
    Highlight Highlight Was Leute wie Amir gerne verschweigen ist, dass der Koran die Menschheit grundlegend in gut oder böse (gläubig, ungläubig) einteilt. Und gegen die zweite Gruppe von Menschen wird Gewaltanwendung halt durch das heilige Buch legitimiert. Da spielt es im Endeffekt keine Rolle mehr ob man den Koran als Sachbuch versteht oder nicht.
    93 22 Melden
    • Die Redaktion 31.08.2018 14:21
      Highlight Highlight 5. Moses 17 3-5
      3 so dass er geht und anderen Göttern dient und sich vor ihnen niederwirft, und zwar vor der Sonne oder vor dem Mond oder vor dem ganzen Heer des Himmels, was ich nicht befohlen habe, 4 und es wird dir berichtet und du hörst es, dann sollst du es genau untersuchen; und siehe, wenn es sich herausstellt, es ist Wahrheit, die Sache steht fest, dieser Gräuel ist in Israel verübt worden, 5 dann sollst du diesen Mann oder diese Frau, die diese böse Sache getan haben, zu deinen Toren hinausführen, den Mann oder die Frau, und sollst sie steinigen, dass sie sterben
      17 30 Melden
    • zettie94 31.08.2018 14:24
      Highlight Highlight Das macht die Bibel auch...
      19 15 Melden
    • Fabio74 31.08.2018 14:29
      Highlight Highlight Das tut die Bibel auch. So what?
      9 18 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walser 31.08.2018 13:22
    Highlight Highlight Man lese zuerst die Infos über Amir Dziri. Ist das die richtige Person um das Buch von Sarazzin einigermassen neutral zu beurteilen? Wohl eher nicht.
    99 21 Melden
    • SaraSera 31.08.2018 13:52
      Highlight Highlight @Walser: Wieso nicht? Wer, wenn nicht ein Wissenschaftler, der sich seit vielen Jahren mit dem Islam auseinandersetzt ist befugter, um die Thesen von Sarrazin über den Islam zu analysieren?
      38 98 Melden
    • Die Redaktion 31.08.2018 13:57
      Highlight Highlight @SaraSera

      Walser meint nur Sarrazin selbst könne dies tun.
      21 51 Melden
    • potatoklaus 31.08.2018 14:04
      Highlight Highlight "Alle Juden teilen ein bestimmtes Gen, Basken haben bestimmte Gene, die sie von anderen unterscheiden."

      Jemand der so für den Immigrationsstopp argumentiert halte ich nicht für einen Wissenschaftler.
      34 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • ezclips 31.08.2018 13:17
    Highlight Highlight Wer hat eigentliche den Koran geschrieben? Ein Erklärungsversuch findet Ihr in diesem Video, wo im Gegensatz zum Islamwissenschaftler, ein Ex Muslim seine Meinung in Bezug zum Koran darstellt. (EN)
    Play Icon
    24 10 Melden
  • Glücksbringer 31.08.2018 13:15
    Highlight Highlight Weder Sarrazin noch Koran. Sarrazin nutzt den Koran für seine eigenen, interessierten Thesen. Genau das tun die Koran-„Wissenschaftler“ auch. Hab den Koran ein paar Mal gelesen und habe nichts Gutes darin gefunden, wohl aber viele Aufforderungen zu töten. Zum Glück sind die allermeisten Muslime nicht, wie sie dem Koran nach sein sollten und zum Glück sind die Deutschen nicht, wie sie Sarrazin nach sein sollten. Es gibt viel bessere Wege, ohne Koran, Bibel, Sarrazin und ähnlichem M...
    37 14 Melden
  • Knäckebrot 31.08.2018 13:13
    Highlight Highlight Wie sollen wir die zahlreichen Stellen im Koran verstehen, in denen steht, dass er deutlich sei?
    37 9 Melden
  • Rabbi Jussuf 31.08.2018 13:10
    Highlight Highlight Punkt 2
    "...Statistiken belegen eine zunehmende Angleichung von Geburtenraten muslimischer Paare an nicht-muslimische Paare, die unter gleichen sozialen und ökonomischen Bedingungen leben. Ich halte die Rechnungen für unseriös, man kann Geburtenraten nicht einfach jährlich hochrechnen. Was hier stärker heraussticht, ist eine starke Reduzierung von Frauen auf die Funktion des Kinderkriegens."
    Das mag sein. Der Punkt von Sarrazin aber ist ja, dass Muslime unter dem sozialen Mittelwert bleiben werden. Die Rolle der Frau ist reduziert!
    Eigentlich hat er auch hier nichts gegen Sarrazin gesagt.
    33 23 Melden
    • FrancoL 31.08.2018 14:27
      Highlight Highlight Ich glaube nicht dass Deine Annahme zutrifft, Betrachte ich das Aufstreben der Muslimen hier in der Schweiz dann ähnelt es sehr stark an die Erfolgsgeschichte der italienischen Migranten. Überhaupt ähneln sich die Geschichten sehr stark. Ich denke es wird eine Zeit lang brauchen, aber bei gleichen Voraussetzungen werden sich die Muslimen sehr rasch entsprechend entwicklen.
      Wegen dem Frauenbild.
      Vor einigen Jahrzehnten hatte ich einige italienische Freundinnen und was deren Väter und Brüder so alles gegen mich unternahmen war nicht viel besser als das was heute bei den Muslimen abgeht.
      14 20 Melden
    • Fabio74 31.08.2018 14:31
      Highlight Highlight Das ist die Frau bei allen Extremisten. Die orthooxen Juden, bei den Evangelikalen. Selbst die Rechtsnationalen bekämpften Frauenrechte.
      9 14 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.08.2018 14:47
      Highlight Highlight FrancoL
      Das Problem ähnelt sich im Anfangsstadium. Nachher nicht mehr. Bei islamisch beeinflussten wird/wurde es in der dritten Generation wesentlich schlimmer.
      Einen Faktor, der nicht genug berücksichtigt wird, ist die Menge von Leuten aus der gleichen Kultur. Kleine Gruppen integrieren sich schneller als grosse. Leider ist dieser Faktor bei islamischen Kulturen besonders stark. Darum bin ich auch für einen Aufnahmestopp von muslimischen Migranten.

      Bezüglich italienischen Frauen hatte ich ganz andere Erfahrungen :-) Aber keine Frage, diese Probleme gab es. Gibt es aber nicht mehr.
      14 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • nimmersatt 31.08.2018 13:08
    Highlight Highlight danke Watson für dieses Interview. Jene die ihren diffusen unfundierten Hass weiternähren wollen und damit geht meist ein fehlendes Gespühr für Machtverhältnisse einher, die werden nun eher einrm eitlen Opportunisten GLAUBEN, der es auf Millioneneinnahmen abgesehen hat, als einem Wissenschafter, der sich seit Jahren mit der Thematik und dem Koran auseinandersetzt.
    35 66 Melden
    • Friction 31.08.2018 13:56
      Highlight Highlight Schön geschrieben.
      21 43 Melden
    • Gretzky 31.08.2018 14:46
      Highlight Highlight Darum geht es aber im Grunde nicht. Man mag von Sarrazin halten was man will, aber die fortschreitende Radikalisierung vieler muslimischer Staaten und eines grossen Teils der Muslime ist nunmal nicht von der Hand zu weisen. Und mit weltfremden Gutmenschen Kommentaren wird dieses Problem nicht verschwinden. Eine Diskussion bezüglich dieses Problems und der fehlenden Integration eines Grossteils der Muslime in Europa MUSS statt finden! Gehen sie mal nach Marseille, Lyon oder in die Banlieu von Paris, mal sehen ob sie danach immer noch schreiben es handle sich um unfundierten Hass.
      17 5 Melden
    • nimmersatt 31.08.2018 18:23
      Highlight Highlight Gretzky - es entsteht eben das Gefühl es sei nicht von der Hand zu weisen, weil soviele darüber schreiben und reden, und dies aus einer persönlichen, religiösen oder politischen Agenda heraus.
      Ohne Geschichtsverständniss, weder jenes des Islam, noch jenes des Christentums und schon gar nicht jener der politischen Instrumentalisierung von Orientalismus.
      1 6 Melden
  • Frances Ryder 31.08.2018 13:07
    Highlight Highlight Die Arabischen Emirate haben mehr Geld als die meisten Länder der Welt und trotzdem gehören sie zu den Rückständigsten überhaupt, wo zB eine Frau, die vergwaltigt wird, wegen Unzucht bestraft wird. Also am Klima wirds wohl kaum liegen...
    85 11 Melden
  • Rabbi Jussuf 31.08.2018 13:05
    Highlight Highlight Amir Dziri ist ein sehr eloquenter Redner, der geschickt nichts sagt. Wie Theologen halt so sind.

    Hat mich dann aber gegen Schluss doch noch überrascht, dass er selber wenigstens ein Problem der Muslime mit Integration aufgreift.
    44 24 Melden
    • Maracuja 31.08.2018 14:00
      Highlight Highlight @Rabbi Jussuf: dass er selber wenigstens ein Problem der Muslime mit Integration aufgreift

      Weshalb hat dich das überrascht? Er ist nun wirklich nicht der erste Islamwissenschaftler, der Probleme in der eigenen Community thematisiert.
      23 10 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.08.2018 14:08
      Highlight Highlight Mich hat die Deutlichkeit überrascht, da er sonst sehr geschwurbelt und verschleiernd spricht.
      23 10 Melden
    • FrancoL 31.08.2018 14:29
      Highlight Highlight Ja Rabbi, das was Du anbietest ist eine festgefahrene Meinung und darum überrascht er Dich. Ich wäre auch froh einmal in Sachen Isalm von Dir überrascht zu werden.
      8 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • AdiB 31.08.2018 12:55
    Highlight Highlight sarazzin ist scheinbar ein genie. islamische gelehrte und ihre vorgänger haben und lernen fast ihr ganzes leben den koran. immer wieder werden die selben sure analysiert, neu beurteilt und mit neuen wiessenschaftlichen erkentnissen vergliechen. auch ein gutes beispiel ist der fernseher. da wurde unter den gelehrten jahrelang diskutiert ob der fernseher nach der auslegung des korans erlaubt sei. am schluss hiess es, der fernseher ist erlaubt um die eigene bildung und um an informationen des weltgeschehens zu gelangen. verboten seien pornografie und filme die zu albträumen und unbehagen füren.
    20 25 Melden
    • Candy Queen 31.08.2018 14:27
      Highlight Highlight Ich greife mir nur schon an den Kopf, dass jahrelang debattiert wird, ob TV erlaubt sei oder nicht... sagt wohl alles.
      19 8 Melden
    • AdiB 31.08.2018 15:06
      Highlight Highlight @candy, liegt daran dass unter den gelehrten auch verschiedene ansichten der auslegung vertretten sind. wichtig finde ich und deshalb auch das beispiel, dass debatiert wird.
      leider und dass muss ich als moslem zugestehen, haben sich die fronten verhärtet. die extrem konservativen sind in den letzten jahren weniger kompromissbereit. genau jenen gilt es aufzuzeigen dass vortschritt nicht negatives bedeuten muss.
      sarrazins buch aber bewirkt das gegenteil. es bewirkt genau dasselbe wie wenn ich allen rechten bildungsferne unterstelle oder als nazis bezeichne. dies macht eine diskussion unmöglich
      6 6 Melden
    • rodolofo 31.08.2018 17:06
      Highlight Highlight @ AdiB
      Da sind die Islamischen Gelehrten aber auf einen sehr vernünftigen, ja geradezu weisen Umgang mit dem Fernsehen gelangt!
      Dass sie sich mit der Pornographie schwer tun, kann ich ihnen nicht verübeln.
      Da gibt es tatsächlich überwältigend viel Schund auf dem Basar!
      Porographie kann aber in ganz wenigen, sorgfältig ausgesuchten Fällen auch Lust-steigernd und lehrreich sein.
      Aber das werden die Experten schon noch irgendwann herausfinden.
      1 5 Melden
  • Waedliman 31.08.2018 12:54
    Highlight Highlight Wenn wir einen Menschen sehen, achten wir auf sein Äusseres, seine Kleidung, seine Mimik, Gestik und Sprache. Was uns vertraut ist, mögen wir. Was uns nicht vertraut ist, betrachten wir skeptisch und lehnen es ab. Ein Mensch, der uns freundlich die Hand gibt und "Guten Tag" sagt, dabei lächelnd in die Augen schaut, dem schenken wir Vertrauen. Wenn jemand sagt, dass er das aufgrund seiner Religion nicht darf, lehnen wir ihn ab. So funktionieren wir. Was wäre zu tun? Wer kann vermitteln? Wer muss auf wen zugehen?
    27 8 Melden
    • Die Redaktion 31.08.2018 14:00
      Highlight Highlight http://www.culturalstudies.at/haendeschuetteln-begruessung/

      Während Sie stoisch denken im Recht zu sein und nicht den ersten Schritt machen zu müssen, habe ich mich bereits für gemeinsame Ferien verabredet. Maloney würde sagen: So geht das.
      11 22 Melden
    • Albert J. Katzenellenbogen 31.08.2018 15:30
      Highlight Highlight Jeder sollte auf jeden, auf die gleiche offene Weise zugehen. So versuche ich es im Alltag und so versuchen es viele andere ebenfalls.
      Das Problem ist nur, es gibt in jeder Menschengruppe Leute, die während der Suche nach der richtigen Weise, vergessen tatsächlich auf Menschen zu zu gehen.
      Und es gibt Fanatiker...
      3 1 Melden
    • Waedliman 02.09.2018 10:53
      Highlight Highlight @Bauernbrot: Sie lesen scheinbar, was Sie lesen wollen. Ich habe die Frage offen formuliert, mir zu unterstellen, stoisch zu sein, ist frech. Zumal Ihre Weisheit hier etwa zwei Drittel nicht teilen.
      0 0 Melden
  • Leckerbissen 31.08.2018 12:54
    Highlight Highlight Wenn eine Gesellschaft nur von den Männern abhängt und die Frauen keinerlei Berechtigung haben sich ordentlich zu bilden und der Wirtschaft positiv beizutragen wird sich nichts ändern. Und Ja, die Islamische Welt ist rückständig was dies anbelangt. Punkt. Fertig.
    46 19 Melden
    • Posersalami 31.08.2018 14:03
      Highlight Highlight Ist das so? Ich glaube NICHT!

      Z.B. Iran: 65% aller Studenten sind Frauen.
      https://www.derbund.ch/bern/dossier/175-jahre-uni-bern/Was-Iran-der-Uni-Bern-voraushat/story/13679489

      Da ist es dann doch eher die Schweiz, die Rückständig ist!
      16 35 Melden
    • Die Redaktion 31.08.2018 14:27
      Highlight Highlight 1. Timotheus 2.11-12

      11 Eine Frau soll sich still und in voller Unterordnung belehren lassen. 12 Dass eine Frau lehrt, erlaube ich nicht, auch nicht, dass sie über ihren Mann herrscht; sie soll sich still verhalten.
      11 14 Melden
    • FrancoL 31.08.2018 14:32
      Highlight Highlight Leckerbissen war die italienische auch und wie sieht es heute aus? Viel besser. Entwicklungen sollte man nicht negieren und dies ist der negativste Punkt bei der Betrachtung von Sarazzin.

      Aber es passt so in unsere Zeit. Sieht man sehr gut an den Kommentaren hier bei Watson.

      Aber die Zeit steht nicht still, zum Glück!
      7 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerSimu 31.08.2018 12:54
    Highlight Highlight Ich rufe zu einer Demonstration zu diesem Thema auf.

    Erhebt euch, Ihr Leute.

    DEGIDA (Denkende Europäer Gegen Die Idiotisierung Des Abendlandes)
    29 13 Melden
  • Amateurschreiber 31.08.2018 12:51
    Highlight Highlight "Er liest den Koran wie ein Sachbuch"
    Das ist genau die Krux (pun intended) aller Religionsbücher. Sie waren ursprünglich als Lehr- und somit eben doch als Sachbücher konzipiert. Mit der Zeit haben sich aber Wert- und Moralvorstellungen gewandelt. Sklaverei beispielsweise ist heutzutage weltweit (offiziell) verboten. Gemäss altem Testament wäre sie aber erlaubt.
    Das Dilemma ist nun: Wer ist befugt zu bestimmen, welche Passagen gelten und welche nicht? Wie wir allzugut wissen gibt es unter den Gläubigen kein Konsens, welche Regeln absolut gelten und welche nicht.
    34 5 Melden
    • satyros 31.08.2018 14:00
      Highlight Highlight "Wie wir allzugut wissen gibt es unter den Gläubigen kein Konsens, welche Regeln absolut gelten und welche nicht." Und genau deshalb ist es sinnlos, den Koran zu lesen und dann zu meinen, man wisse, was "der Islam" ist und wie "die Muslime" ticken. Das ist ähnlich zielführend, wie die Bibel zu lesen und dann zu behaupten, man wisse jetzt, wie "der Westen" tickt. Die Bibel ist EIN Buch einer reichhaltigen abendländischen Literatur. Genauso wie es der Koran im "Morgenland" ist.
      25 3 Melden
    • Aussensicht 31.08.2018 14:13
      Highlight Highlight Meine Rede Herr Amateurschreiber. Merci
      7 0 Melden
  • Gar Manarnar 31.08.2018 12:50
    Highlight Highlight Bin gespannt auf die User, die meinen sie haben mehr Wissen als ein Wissenschafter, der sich damit über Jahre beruflich auseinandersetzt.
    30 53 Melden
  • AlteSchachtel 31.08.2018 12:47
    Highlight Highlight Gut, wenn die Medien das Thema differenziert aufgreifen.

    Ich habe vor Jahren das Buch
    "Der Koran: erschlossen und kommentiert von Adel Theodor Khoury"
    gelesen und kann es jedem empfehlen, der sich möglichst objektiv mit dem Koran beschäftigten möchte.

    Wie bei der Bibel, gibt es viele Interpretations- und Übersetzungsmöglichkeiten.
    Wenn ich bspw. der ref. Landeskirche angehören würde, würde ich mich - trotz Bibel - niemals in den gleichen Topf werfen lassen, wie evangelikale Christen in den USA.
    32 6 Melden
  • geissenpetrov 31.08.2018 12:46
    Highlight Highlight Das letzte Buch wurde noch genauer zerpflückt:
    https://www.projekte.hu-berlin.de/de/heymat/sarrazin2010

    Unglaublich, dass es Leute gibt, die solche Hetzschriften lesen und wohmöglich noch für bare Münze nehmen.

    Meinungsäusserungsfreiheit und Islamkritik > Ja, klar!

    Volksverhetzung > Nein Danke!
    32 45 Melden
    • El diablo 31.08.2018 14:53
      Highlight Highlight "Unglaublich, dass es Leute gibt, die solche Hetzschriften lesen und wohmöglich noch für bare Münze nehmen."
      Genau diesen Part kannst du 1:1 für den Koran verwenden.
      17 1 Melden
    • Schlingel 31.08.2018 15:45
      Highlight Highlight Intolerante Ideologien (Faschismus etc.) tolerieren? -> Nein, auf keinen Fall!

      Intolerante Ideologien unter dem Deckmantel der Religion tolerieren? -> Ja bitte! Und keine Kritik! Danke.
      12 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.08.2018 16:13
      Highlight Highlight geissenpetrov

      Autsch! Jetzt aber hast du es mit gegeben!
      Foroutan ist Hellseherin. Die weiss schon 2010, was im neuen Buch von Sarrazin steht?

      Die hat sich doch wegen Sarrazin schon damals blamiert.
      Play Icon

      8 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheWall_31 31.08.2018 12:41
    Highlight Highlight Nun, für eine ernsthafte Debatte über Religion ist der Koran (ebenso wie die Bibel und ähnliche Schriften) als Sachbuch zu lesen und zu analysieren.
    658 105 Melden
    • ThomasHiller 31.08.2018 13:01
      Highlight Highlight 1) Eine religiöse Debatte ist allerdings keine Sach- sondern eine Theologiedebatte.
      Alles andere ist ja auch Sachfremd, geht es doch in theologischen Schriften nicht um Sachwissenschaften sondern um religiöse Vorstellungen.
      Daher scheitert eine Sachdebatte schon an der Frage, welche Religion eigentlich die beste sei, da sich das Göttliche mangels objetkiv nachweisbarer Sachinhalte der Diskussion entzieht.
      29 8 Melden
    • ThomasHiller 31.08.2018 13:04
      Highlight Highlight 2) Wer deshalb allerdings meint, Religionen seien schlecht sollte Menschen dann generell nicht mehr nach ihren Meinungen fragen, da diese viel zu oft subjektiv statt objektiv sind.
      Wer derzeit mal in Deutschland nach Chemnitz schaut findet dort tausende Demonstranten, die ebenfalls Vorstellungen vor sich hertragen, deren Sachwert mehr noch als manches Religionsbuch in der Nähe von Null liegt. Das ändert nichts daran, das manch einer so "empfinden" mag.
      Wer also nur noch Debatten auf Sachniveau haben möchte sollte sich dafür einsetzen, daß wir alle nur nach Vorstellungen der Vulkanier leben.
      17 11 Melden
    • dan2016 31.08.2018 13:05
      Highlight Highlight spannend, Du willst eine ernsthafte Diskussion beispielsweise über die Genesis führen? Dann kannst Du zu ein paar amerikanischen Bible Belt Bewohnern zur ernsthaften Debatte und Diskussion. Sonst wirst Du vermutlich nicht viele Leute finden, die der Meinung sind, dass die Frau aus einer Rippe des Mannes geschaffen wurde.
      21 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Corahund 31.08.2018 12:35
    Highlight Highlight 2 Personen, 2 Meinungen.
    Erst in der Zukunft wird sich weisen, wer recht hat. Aber dann ist es vielleicht schon zu spät.
    106 55 Melden
    • ThomasHiller 31.08.2018 13:10
      Highlight Highlight Nein, "2 Meinungen" ist hier nicht das Problem.
      Das Problem ist, daß Sarazin eine Vielzahl von Einzelproblemen benennt, bei denen er dann aber Rückschlüsse auf die Gesamtheit einer Gruppe zieht.
      Daß das nicht funktioniert sollte eigentlich jeder Mensch wissen, vor allem auch jeder sachlich Denkende.
      Genau diese von ihm vorgetragene Sachlichkeit läßt er aber bei seinen eigenen Auslegungen vermissen.
      Ansonsten müßte er nämlich Analysieren, warum viele bei uns lebende Muslime anständig sind, manche hingegen nicht.
      Aber das wäre natürlich nicht so schön schwarz und weiß und einach...
      21 19 Melden
    • Die Redaktion 31.08.2018 13:17
      Highlight Highlight Und was ist der Zustand, wenn es zuspät ist? Sind Nazis, Islamisten oder gar Nudeln an der Macht. Also ich bin für Nudeln, aber ohne Glyphosat.
      11 19 Melden
    • zettie94 31.08.2018 13:30
      Highlight Highlight Nicht so pessimistisch - Sarrazins Geschreibsel beruht auf völlig aus der Luft gegriffenen Annahmen, während die Antworten von Dziri wissenschaftlich fundiert sind.
      16 26 Melden
  • Ruffy 31.08.2018 12:33
    Highlight Highlight Für Strenggläube ist der Koran ein Sachbuch. Genauso wie für strengläubige Christen die Bibel wie ein Sachbuch gelesen wird.
    602 52 Melden
    • ThomasHiller 31.08.2018 13:17
      Highlight Highlight Also ist es für Fanatiker ein Sachbuch? Na, dann schließt sich mit Sarazins Analyse nach Sachbuch-Manier ja wieder der Kreis.
      19 3 Melden
    • rodolofo 31.08.2018 13:37
      Highlight Highlight Genau so ein Strenggläubiger ist Sarazin!
      Darum geht es ja!
      Er ist ein (Christlich-Abendländischer) Fundamentalist, der einem Gut-Böse-Denken huldigt.
      Und als Solcher wird er auch niemals einen Zugang erhalten zu Muslimen, die ja genau so unterschiedlich sind, wie wir.
      Umgekehrt erhält ein militanter Islamist auch keinen Zugang zu uns Nicht-Muslimen!
      Und ohne diesen direkten Zugang bleibt ihm nur noch das Bücher lesen, das ihn aber nicht klüger macht, sondern immer dümmer und eingeschränkter.
      Am Schluss seines "Studiums" wird er in uns Ungeziefer sehen, so wie Sarazin in Muslimen...
      13 30 Melden
    • Platon 31.08.2018 14:59
      Highlight Highlight @Ruffy
      Genau! Die grundlegende Frage ist nun bloss, wie viele den Koran genau so lesen wie Sarrazin. In Tat und Wahrheit sind dies wohl kaum 1%, weil die Flüchtlinge in Deutschland genau vor jenen Leuten geflüchtet sind, die den Koran und die Scharia als Sachbuch lesen!
      3 12 Melden
  • Astrogator 31.08.2018 12:33
    Highlight Highlight Oder einfacher, Sarazzin bringt die Lehre der "Herrenrasse" wieder ins Spiel ohne sie beim Namen zu nennen.
    79 150 Melden
    • Exilsummi 31.08.2018 13:07
      Highlight Highlight So ein totaler Unsinn.
      Religion (Kultur allgemein) hat nichts mit "Rasse" zu tun.
      Peinliches Totschlagargument.
      33 17 Melden
    • rodolofo 31.08.2018 13:46
      Highlight Highlight Gerade jetzt zähle ich 72 "Herren", denen es nicht gefällt, dass Du diesen Zusammenhang aufzeigst.
      Dagegen zähle ich 34 "Einheimische Exoten", welche diesen Zusammenhang ebenfalls sehen und die es gut finden, dass Du diesen Zusammenhang aufzeigst!
      Ersetze das Feindbild "Muslim" durch das Feindbild "Jude", oder durch das Feindbild "Neger", und Du weisst sofort, in welcher Braunen Küche es gekocht wurde...
      Ich mache in meinem Alltag ganz andere Erfahrungen! Ich erlebe verschiedene Muslime als liebenswürdige und herzliche Mitmenschen.
      Dass sie Muslime sind, ist weder ihnen, noch mir wichtig.
      13 28 Melden
  • Mate 31.08.2018 12:30
    Highlight Highlight Weiss nicht wo ich anfangen soll. Natürlich verteidigt ein Islam-Wissenschaftler den Islam und redet alles schön. Aber ihr stellt auch keine spannenden und kritische Fragen!
    Das ganze Thema ist langweilig, wenn ihr nur immer den toleranten Einheitsbrei bringt. Mal etwas kritisches zum Islam würde der Diversität hier entsprechen.
    890 150 Melden
    • Gar Manarnar 31.08.2018 12:54
      Highlight Highlight Letzten Abschnitt nicht gelesen?
      49 72 Melden
    • ÖrtTheBert 31.08.2018 13:17
      Highlight Highlight (2) Darum glaube ich, dass es für den Dialog mit Religionen wenig bringt, sie darauf hinzuweisen, dass sie eine falsche "Sache" vertreten. Sondern gegebenenfalls darauf, dass sie die Sache, die sie vertreten, falsch, resp. bspw. demokratieinkompatibel vertreten. Es ist die Aufgabe von Theologinnen und Theologen da genau hinzuschauen und zu fragen, wie die eigene Religion so gelebt und verstanden werden kann, dass sie sich mit anderen Weltanschauung verträgt. Einer Religion aber zu unterstellen, sie sei der Sache nach schlecht und gehöre nicht hierher, ist schlicht vermessen.
      22 15 Melden
    • SaraSera 31.08.2018 13:42
      Highlight Highlight @Mate: Was soll daran Einheitsbrei sein? Es ist wichtig, sich die Argumente und Methodik von Sarrazin anzuschauen und zu bewerten. Das haben wir gemacht. Hätten Sie den Artikel gelesen, hätten Sie erkannt, dass Herr Dziri durchaus auch Kritik am Islam äussert.
      24 89 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 31.08.2018 12:28
    Highlight Highlight Entfernt. Bitte formuliere deine Kritik sachlich. Danke, die Redaktion.
    • WhyAllTheLying? 31.08.2018 12:54
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Rumbel the Sumbel 31.08.2018 12:28
    Highlight Highlight Mann kann es natürlich auch Schönreden, Rechtfertigen usw. Gut ist, dass mal einer aus einer Linkspartei es anders sieht.
    89 52 Melden
    • zettie94 31.08.2018 13:28
      Highlight Highlight Wenn sich einer rechtfertigen muss, dann Sarrazin.
      Die Ausführungen von Herrn Dziri basieren nämlich auf Fakten und Verständnis des Islams, ganz im Gegensatz zum Geschreibsel von Sarrazin, das auf populistischen Parolen und falschen Statistiken beruht.
      18 22 Melden
    • Fabio74 31.08.2018 13:31
      Highlight Highlight Sarrzin ist ein Demgoge mehr nicht. Wasser auf den Mühlen der Rechten und Braunen
      16 27 Melden
  • WhyAllTheLying? 31.08.2018 12:23
    Highlight Highlight Natürlich müsste man den Koran eigentlich wie ein Märchenbuch das er ist behandeln und lesen.
    Nur tun das diie meisten Muslime selebr auch nicht. Darum sit das schon richtig wie es Sarrazin tut.
    119 49 Melden
    • geissenpetrov 31.08.2018 12:55
      Highlight Highlight Du kennst die meisten Muslime selber und weisst sogar, wie sie den Koran lesen?
      Krass.
      69 79 Melden
    • zipper 31.08.2018 13:13
      Highlight Highlight Eigentlich müsste man alle Religionen wie Märchen behandeln. Religionsprivilegien abschaffen und alle als Vereine weiterführen.

      Religionen sind Gift für jede freiheitliche und säkulare Gesellschaft.

      Noch nie haben Religionen etwas positives hervorgebracht ausser der Kontrolle von Machthabenden über das gemeine Volk. Oder doch was positives? Nehme gerne Vorschläge entgegen - wobei es ja eh keine geben wird, höchstens Blitze ;)

      Wie viele Menschen haben die sogenannten Götter auf dem Gewissen? Sinntflut, Kriege etc.. Ja die Götter sind schon ein grausames und rachsüchtiges Völkchen ^^
      36 5 Melden
    • zettie94 31.08.2018 13:24
      Highlight Highlight Die meisten Muslime lesen den Koran wohl überhaupt nicht - genau so wie die meisten Christen die Bibel nicht lesen.
      25 8 Melden
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