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Islamwissenschaftler Amir Dziri über Thilo Sarrazin: Er knüpft an keiner wissenschaftlichen Methode an.   bild: lea senn

So zerpflückt ein Islamwissenschaftler Sarrazin: «Er liest den Koran wie ein Sachbuch»

Das neue Buch von Thilo Sarrazin stösst auf grosse Kritik. Der Freiburger Islamwissenschaftler Amir Dziri analysiert 5 Kernthemen des umstrittenen Autors. Sein Fazit ist vernichtend.

31.08.18, 12:13 01.09.18, 12:42


Das neue Buch des deutschen Autors und ehemaligen SPD-Politikers Thilo Sarrazin provoziert. In «Feindliche Übernahme – Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht» warnt er vor einer Islamisierung der westlichen Welt und fordert einen Einwanderungsstopp für Muslime.

Die Deutschen Medien sind wenig begeistert von «Feindliche Übernahme»

Auf knapp 500 Seiten untermauert Sarrazin seine Thesen mit angeblich wissenschaftlichen und statistischen Tatsachen. Auch habe er, so schreibt er es, den Koran von der ersten bis zur letzten Zeile selbst durchgelesen. 

Wie wissenschaftlich die Erkenntnisse von Sarrazin wirklich sind und wie tiefgründig sein neu erworbenes Koranverständnis, haben wir von einer Fachperson beurteilen lassen. Amir Dziri ist Direktor des Schweizerischen Zentrums für Islam und Gesellschaft der Universität Fribourg und der erste Professor für islamische Studien in der Schweiz. Er analysiert 5 wichtige Argumente von Sarrazin.

Argument 1: Der ungetrübte Blick auf den Koran

Passagen aus dem Buch: «An seinen Anfang stelle ich die Frage nach dem ‹Wesen› des Islam. Meine Antwort suche ich im Text des Korans, so wie ich ihn als verständiger Laie ohne Kenntnisse des Arabischen in deutscher Sprache verstehe. (...) Da ich zur Religion des Islam nicht von Behauptungen und Einschätzungen aus zweiter Hand leben möchte, habe ich den Koran von der ersten bis zur letzten Zeile gelesen.»

epa06983422 Former Berlin Senator for Finance and Executive Board member of the Bundesbank, Thilo Sarrazin, poses at the podium during the presentation of his new book, 'Feindliche Uebernahme. Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht' (Hostile Takeover: How Islam Hampers Progress and Threatens Society) in Berlin, Germany, 30 August 2018. Sarrazin's 2010 book 'Deutschland schafft sich ab' (Germany abolishes itself) was a bestseller, with 1.5 million copies sold.  EPA/CLEMENS BILAN

Thilo Sarrazin, Provokateur der Stunde. Bild: EPA/EPA

Dazu Amir Dziri: Sarrazin hat eine höchst vereinfachende Weltwahrnehmung, die der er zu keiner Zeit transparent macht und zur Diskussion stellt. Welche Erwartungen verbindet Herr Sarrazin damit, das «Wesen des Islam» im Koran zu finden? Muslime selbst haben es jahrhundertelang verstanden, sich mit Widersprüchen im Koran zu arrangieren. Ein Teil von ihnen muss das vielleicht gar wieder von Neuem lernen.

Sarrazin jedoch knüpft an keine wissenschaftliche Methode an. Er liest den Koran wie ein Sachbuch einmal durch und fertig ist das Weltbild. Er bleibt damit Gefangener seiner eigenen Vorstellung, dass Mentalitäten sich nicht ändern. Seine Haltung verweist auf ein technokratisches Schwarz-Weiss-Denken, das Prozesshaftigkeit, Dynamik und Vielschichtigkeit nicht als Wirklichkeiten anerkennt, und das in unseren modernen Gesellschaften eine religionsübergreifende Herausforderung darstellt.

Argument 2: Islamisierung wegen hoher Geburtenrate

Passagen aus dem Buch: «Wegen des hohen Anteils junger Muslime und ihrer durchschnittlich höheren Kinderzahl ist der Anteil der Muslime an den Geburten etwa doppelt so hoch wie ihr Bevölkerungsanteil. Daraus speist sich neben der Einwanderung ihr künftiges Bevölkerungswachstum. (...) Der Geburtenanteil der Muslime wird weiter deutlich steigen. (...) Bei unveränderter demografischer Dynamik und unveränderter Einwanderung ist der Islam in Deutschland und Europa langfristig auf dem Weg zur Mehrheitsreligion.»

Dazu sagt Amir Dziri: Geburtenraten hängen nachweislich stark von sozialen und wirtschaftlichen Faktoren ab. Statistiken belegen eine zunehmende Angleichung von Geburtenraten muslimischer Paare an nicht-muslimische Paare, die unter gleichen sozialen und ökonomischen Bedingungen leben. Ich halte die Rechnungen für unseriös, man kann Geburtenraten nicht einfach jährlich hochrechnen. Was hier stärker heraussticht, ist eine starke Reduzierung von Frauen auf die Funktion des Kinderkriegens.

Amir Dziri, Professor für islamische Studien am Schweizerischen Zentrum für Islam und Gesellschaft

Bild: watson

zur Person

Amir Dziri wurde 1984 in Tunis geboren und ist in Deutschland aufgewachsen. Er forscht zu religiösem Denken, der Geistes- und Kulturgeschichte des Islams und religions- und kulturphilosophischen Fragen im Horizont gegenwartsrelevanter Aktualität. Von 2011 bis 2017 wirkte er am Zentrum für islamische Theologie der Universität Münster an dessen institutioneller und fachlich-akademischer Etablierung mit. Seit September 2017 hat er die erste Professur für islamische Studien in der Schweiz und ist Direktor des Schweizerischen Zentrums für Islam und Gesellschaft der Universität Fribourg.

Argument 3: Die islamische Welt ist rückständig

Passagen aus dem Buch: «Seit dem späten Mittelalter bildete sich, schleichend zunächst, mehr und mehr ein Vorsprung des Westens gegenüber der islamischen Welt in Wirtschaft, Wissenschaft und Technik sowie später auch in den militärischen Fähigkeiten aus. (...) Vielmehr ist es die innere Logik der Religion des Islam, die eine Anpassung der islamischen Gesellschaften an die Moderne behindert, (...) die das wirtschaftliche Zurückbleiben der muslimischen Welt bewirkt und die die durchweg unterdurchschnittliche Bildungsleistung der muslimischen Bevölkerung überall in der Welt erklärt.»

Dazu sagt Amir Dziri: Der Zusammenhang, der hier hergestellt wird, ist sehr subjektiv. Wenn behauptet wird, alle überwiegend muslimischen Länder der Welt seien aufgrund ihrer Religion nicht zu Fortschritt in der Lage, wäre es natürlich auch interessant zu wissen, was der Grund bei den übrigen Ländern ist, die wirtschaftlich und technologisch nicht mit dem Westen mithalten können und ob es dann an der Kultur, Religion oder eventuell am Klima liegt. Letztlich stimmt es faktisch nicht: In vielen Branchen,  beispielsweise gerade in der neuen Informations- und Kommunikationstechnologie weisen diverse muslimische Länder vergleichbare, wenn nicht gar höhere Produktivitäts- und Innovationsraten auf.

Insgesamt bedenklich ist, dass Sarrazin eine sehr vereinfachende und chauvinistische Kulturauffassung vertritt: Es gibt unterschiedliche, statische Kulturen auf der Welt. Manche davon werden immer überlegen, andere immer unterlegen sein. Die unterlegenen Kulturen mögen sich den überlegenen Kulturen bitte unterordnen, freiwillig oder nötigenfalls mit Druck.

Dieses Denken anzuprangern, war Grundlage jeglicher Bemühung um europäische Integration und internationale Menschenrechte der Nachkriegszeit.

Argument 4: Muslime sind Fundamentalisten

Passagen aus dem Buch: «In der jüngeren Geschichte sehen wir, dass der Islam sich mit Demokratie sehr schwer tut und Religionsfreiheit dort durchweg nicht gelten lässt, wo Muslime in der Mehrheit sind. (...) Wir sehen darüber hinaus, dass durchgreifende gesellschaftliche Reformen nur in wenigen islamischen Ländern stattfinden und sich dort nur sehr langsam vollziehen, zudem kaum je wirklich erfolgreich sind. (...) Will man die Texte, so zeitgebunden sie sein mögen, nicht grossenteils ihres Sinns entleeren, dann fallen weitgehende Interpretationen schwer. Und so überwiegt mehrheitlich unter den islamischen Theologen eine eher traditionelle Sicht. (...) Wie Bernard Lewis 1988 schrieb, gibt es unter muslimischen Theologen bisher noch keinen liberalen oder modernistischen Zugang zum Koran, und alle Muslime sind zumindest in ihrer Einstellung zum Korantext im Prinzip Fundamentalisten.»

Zwei Frauen unterhalten sich im Zentrum Roetelstrasse der Islamischen Gemeinschaft Zuerich in Zuerich, aufgenommen am 1. April 2007. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Two muslims discuss in the center Roetelstrasse of the Zurich Moslem Community in Zurich, Switzerland, pictured on April 1, 2007. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Für Sarrazin sind alle Muslime Fundamentalisten. Bild: KEYSTONE

Dazu sagt Amir Dziri: Der Nahe Osten erlebt in den letzten zwei Jahrhunderten sicherlich einen starken gesellschaftlichen Transformationsprozess. Die Menschen ringen darum, für sich, ihre Familien und Gesellschaften trotz grosser Widrigkeiten ein glückliches Leben aufzubauen. Dabei haben sie in den letzten Jahren und Jahrzehnten auf sehr verschiedene politische Ideologien zurückgegriffen: auf nationalistische, sozialistische, kommunistische oder liberal-demokratische, und eben auch religiös-extremistische. Aber es gibt keine unweigerliche biologische oder kulturelle Konstante.

Wenn, so wie Sarrazin annimmt, «Mentalitäten nicht veränderbar sind», dann ist das erstens historisch weltfremd und zweitens wäre dann jede Begegnung, jedes Lernen, jede Pädagogik letztlich sinnfrei.

Argument 5: Muslime können sich nicht integrieren

Im Interview mit dem Blick sagt Sarrazin: «Ich zeige in meinem Buch, dass die religiöse Prägung durch den Islam, wie er im Koran niedergelegt ist, die Muslime zu Feindseligkeit und Abgrenzung gegen Ungläubige erzieht, Hochmut und geringe intellektuelle Neugier bewirkt sowie Unbildung und Rückständigkeit fördert. Gleichzeitig begünstigt die mindere und abhängige Stellung der Frau schlechte Bildung, frühe Heimat und überdurchschnittliche Kinderzahlen. (...) Ich freue mich über jeden, der sich bei uns integriert und unsere Werte adaptiert. Nur wird er dann nicht mehr lange Muslim sein.»

Passage aus dem Buch: «Bei Muslimen kann Integration durch Vermischung schon deshalb nicht funktionieren, weil gläubigen Muslimen die Heirat mit Ungläubigen verboten ist.»

epa06983222 Former Berlin Senator for Finance and Executive Board member of the Bundesbank, Thilo Sarrazin, poses at the podium during the presentation of his new book, 'Feindliche Uebernahme. Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht' (Hostile Takeover: How Islam Hampers Progress and Threatens Society) in Berlin, Germany, 30 August 2018. Sarrazin's 2010 book 'Deutschland schafft sich ab' (Germany abolishes itself) was a bestseller, with 1.5 million copies sold.  EPA/CLEMENS BILAN

Sarrazin stellte am Donnerstag sein neues Buch vor. Bild: EPA/EPA

Dazu sagt Amir Dziri: Wenn Sarrazin pauschal die Unvereinbarkeit von Islam und westlichen Werten stilisiert, übernimmt er im Grunde fundamentalistische Denkansätze: Er übernimmt die Wahrnehmung des Islams als eine absolute Heilsbotschaft einer nicht-deutschen Kultur und setzt sie einer überlegenen deutschen Kultur gegenüber. Das Denken in solchen Panik-Kategorien wird ja unter anderem extremistischen Muslimen zurecht vorgeworfen.

Es gibt jedoch einen Kritikpunkt, den Sarrazin unbeholfen umschweift, der aber tatsächlich wichtiger Bestandteil aktueller Debatten, zunächst einmal unter Muslimen selbst, sein sollte. Nämlich: Wie gehen Muslime mit der starken normativen Kraft um, die durch die Lehre des Islam beansprucht wird? Also wie umgehen mit Geboten und Verboten, wie mit den vielen islamischen Handlungsanweisungen, und wie kann sich ein solches religiöses Leben verantwortungsvoll in einer liberalen und diversen Gesellschaft einfädeln?

Das ist ein Thema, das unbedingt kritisch zu thematisieren ist, unter, mit und im Hinblick auf Muslime – aber bitte dann klar benennen und nicht ungekonnt mit irgendwelchen kruden Entwicklungs- und Mentalitätstheorien vermischen.

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406Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • AndreasK 01.09.2018 22:40
    Highlight Ich empfehle die Rezension von Abdel-Hakim Ourghi:

    "Fast die Hälfte seiner Quellenverweise […] bezieht sich auf Zeitungs- und Fernsehbeiträge bis hin zu Leserbriefen oder aber auf Internetportale wie die als antiislamisch bekannte Webseite „Achse des Guten“. Dabei vermisst man eine seriös-kritische Auseinandersetzung mit den verwendeten Quellen. Was der Meinung des Autors entspricht, wird unhinterfragt in Anspruch genommen. Gegenpositionen hingegen tritt Sarrazin nicht mit Argumenten entgegen, sondern vielmehr mit schonungsloser Kritik, die eher einer persönlichen Abrechnung gleicht."
    2 1 Melden
  • Sophia 01.09.2018 17:01
    Highlight Dass dem Sarazin noch nie eingefallen ist, dass es unwichtig ist, was in diesen vermaledeihten "heiligen Büchern" steht, schlimm ist, was die Menschen sich aus diesen Werken herauslesen. Es reisst sich doch keiner ein Auge aus, wenn es ihn ärgert! Aber so ein Unsinn steht in der Bibel, und Jesus sagt auch, wer den Kindern was zu Leide tue, dem solle man einen Mühlenstein um den Hals hängen und im Meer versenken; schlimmer, als die ewige Verwahrung unserer SVP. Hört doch endlich auf, euch als Religionswissenschaftler zu gebärden! Schlimm ist, dass die Moslems den Koran für Gottes Wort halten!
    5 14 Melden
  • Angelo C. 01.09.2018 15:58
    Highlight Nun ja, da liegt es nun also bereits vor mir, das soeben erschienene Buch von Sarrazin, ich werde es über das Wochenende aufmerksam und objektiv zu lesen versuchen, um dann erst meinen persönlichen Eindruck zu gewinnen.

    Während hier weit über 300 Kommentare von Kritikern festzustellen sind, die sich mit den 495 Seiten noch gar nicht vertraut gemacht haben...
    16 1 Melden
  • religionskills 01.09.2018 15:42
    Highlight https://nzzas.nzz.ch/hintergrund/ayaan-hirsi-ali-der-islam-ist-ein-todeskult-ld.1387201 «Der Islam ist ein Todeskult», sagt die Islamkritikerin Ayaan Hirsi Ali

    https://nzzas.nzz.ch/kultur/integration-heisst-entscheidung-islam-abdel-samad-ld.1375225 «Man sollte konsequent gegen den politischen Islam vorgehen»
    Die Integration von Migranten in Deutschland ist gescheitert. Das hat auch mit Denkmustern des Islam zu tun. Nun muss sich sehr viel ändern, sagt Hamed Abdel-Samad. Ein Gesprächsprotokoll.
    29 4 Melden
  • äti 01.09.2018 13:18
    Highlight Sachbuch, Märlibuch, Unterdrückungs-Anleitung oder Kriegsbuch - ich brauchs nicht, auch alternatives Zeugs nicht.
    26 6 Melden
  • Narzyss 01.09.2018 12:05
    Highlight Schon lustig wie religiöse Menschen ihre Märchenbücher immer dann wörtlich nehmen wenn es ihnen gerade passt. Wenn nicht, dann wird fleissig ruminterpretiert bis es wieder passt.
    45 1 Melden
  • Janz Jenau 01.09.2018 11:39
    Highlight Ungläubige die selbst über Religion schreiben und schwaffeln, erzeugen lediglich zusätzliche Unsicherheit. Prediger hat die Welt schon genug hervor gebracht. Synonyme: Politiker, Schriftsteller, Journalisten, Agenturen, beliebig weiterführbar.
    Was sich nicht beirren lässt von und wie rohe Menschheit sind die Naturgesetze also Physik und Wissenschaft.
    4 15 Melden
  • tinmar 01.09.2018 10:17
    Highlight Auch der ein oder andere Moslem "hat eine höchst vereinfachende Weltwahrnehmung, die der er zu keiner Zeit transparent macht und zur Diskussion stellt"

    (Nazis, Linksradikale, Trump, diverse Spinner etc. natürlich auch, nur hier geht es ja gerade um den Islam)
    32 2 Melden
  • wasdroht 01.09.2018 06:30
    Highlight Das ist ja das Problem von Buchreligionen.Voller Wiedersprüche aber Gottes Wort.Völlig überbewertete Weltanschaungen.
    56 2 Melden
  • Macto 31.08.2018 19:23
    Highlight Jaja, wir machen hier alles viel besser, die Länder im nahen und mittleren Osten sowie nördlichen Afrika sind alle rückständig, zudem sind über 1.5 Milliarden(!) Menschen fundamentalistische Barbaren. Daher brauchen wir einen Einreisestop für Muslime, wir müssen ja unsere Zivlisation und Werte schützen. Und hier lobt das die Mehrheit noch. Kann man, ist jedem frei gegeben. Ich würde von T.S. aber lieber ein Buch zu Integrationsmöglichkeiten wertefremder Muslimen oder gewisse Lösungsansätz im Miteinander verschiedener Religionen lesen, als die Herabsetzung eines gute Viertels der Menschheit.
    50 138 Melden
    • yannis675 01.09.2018 09:33
      Highlight Wir sind genau so fundamentalistisch drauf wie die wenn ich jeweils im blick die kommentarspalten lese...
      16 27 Melden
    • Edwin Schaltegger 01.09.2018 12:07
      Highlight Der Islam sollte schon längstens reformiert werden im Sinne eines fortschrittlichen Islams. Leider entwickelt sich diese Religion in eine vermehrt konservative ideologisierte Richtung und wird immer intoleranter gegenüber Andersgläubigen/-denkenden und Frauen. Es gab Zeiten da waren islamische Wissenschafter in Mathematik, Astronomie und Architektur führend. Dies ist leider Geschichte. Seit Jahrzehnten stellte kein Islamisches Land mehr einen Nobelpreiträger in Naturwissenschaften. Auch eigenständige Innovationen/Entwicklungen in Technologie sind in weiter Ferne.
      25 4 Melden
    • Macto 01.09.2018 21:10
      Highlight Aziz Sancar, 2015 - Nobelpreis für Chemie, ist der letzte Muslim mit einem Nobelpreis in Naturwissenschaften. Aber um das gehts doch nicht. Die mit Abstand meisten Preisträger sind Europäer und Amerikaner. Südamerika, Afrika, Australien, Asien? Hat wohl vor allem etwas mit der Finanzstärke der Universitäten eines Landes zu tun. Vlt. ist es aber auch dem Fakt geschuldet, dass es ein westlicher Preis ist. Russland, China und Indien sind bspw. auch stark unterrepräsentiert. Muslime sind untervertreten. Aber deine Begründung ist nicht stichhaltig.
      3 2 Melden
  • Gummibär 31.08.2018 18:13
    Highlight Empirisch gedacht und gefragt :

    Wie viele westliche, christlich oder atheistisch geprägte Personen sind in den letzten 50 Jahren in islamisch geprägte Länder migriert, weil Lebens-, Arbeits-, und Denkens-Umwelt dort attraktiver sind.
    Wie viele Menschen sind in umgekehrter Richtung aufgebrochen, weil sie in westlicher Umgebung ein besseres Leben erhoffen ?
    Das sind Zahlen die wissenschaftlich untersucht werden können, ganz ohne religiöse Einfärbung oder Vorurteil.
    Nackte Zahlen.
    179 16 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 31.08.2018 19:47
      Highlight Nackte Zahlen haben keine Bedeutung im RL.
      11 82 Melden
    • max power 31.08.2018 20:20
      Highlight Ja richtig. Empirisch wäre es noch wichtig vor der Untersuchung zu überlegen, was deine Daten in Bezug auf die Fragestellung aussagen könnten?

      Danach könnte man über die Synthese zu einer Interpretation gelangen. Offenbar bietet der Westen, der keine Staatsreligion hat, offenbar bessere Lebens-, Arbeits-, und Denkens(?)-Umwelt bietet, was sich ingesamt positiv auf die Lebensqualität auszuwirken scheint. Was wolltest du uns damit sagen?
      18 28 Melden
    • max power 31.08.2018 20:41
      Highlight Hier noch ein zweiter Vorschlag: "Nackter Zahlen" bezogen auf Argument 2: Islamisierung aufgrund der Geburtenrate.
      Vergleiche die Geburtenraten einer muslimischen Secondo-Frau mit der Geburtenrate der zwei vorhergehenden Generationen (also ihre Mutter und Grossmutter).

      Wenn du dann das dann auch noch mit den christlichen Italienern machen würdest, könnte man den Trend bestätigen. Wohlstand senkt die Geburtenrate egal welcher Religion.

      Teste deine Hypothese mit der Geburtenrate von Schweizern vor Anfangs 20. JH und 100 Jahre später.
      40 12 Melden
    • Ueli der Knecht 01.09.2018 07:30
      Highlight "Wie viele westliche, christlich oder atheistisch [blabla...] in islamisch geprägte [blabla...] Wie viele [blabla...] in umgekehrter Richtung"

      Wozu diese Fragestellung?

      Offensichtlich um zu belegen, dass die eine Kultur (westlich-christlich-atheistische) der anderen (islamisch-geprägten) überlegen ist:

      Das ist Kulturrassismus in Reinform! Ganz und gar nicht "ohne religiöse Einfärbung oder Vorurteil"!

      Solche empirische Daten nützen genau nichts. Sie belegen keine Kausalität. Sie dienen nur zur böswilligen Täuschung, um rassistische Trugschlüsse missbräuchlich als Wahrheit zu verkleiden.
      20 79 Melden
    • yannis675 01.09.2018 09:34
      Highlight Wer stielt den muslims die bodenschätze?
      7 41 Melden
    • Gummibär 01.09.2018 10:23
      Highlight @Ueli der Knecht "böswillige Täuschung"
      Dann müsste man die mehr als 400'000 Schweizer, die sich zwischen 1816 und 1913 ins umliegende Ausland, nach Nord-und Südamerika auf die Socken machten, nach den gleichen Gesichtspunkten bewerten ?.
      So ein Quatsch. Zuerst die Zahlen. Dann die Gründe eruieren.
      18 6 Melden
    • Firefly 01.09.2018 10:31
      Highlight 50 Jahre, ja, das ist ein kleiner Horizont. Im Mittelalter war es umgekehrt.

      Aber, wieviele westliche Länder und Staaten hatten in den letzten 100 Jahren bei der Kolonialisierung und wirtschaftlichen Ausbeutung in islamisch geprägten Ländern (und anderen), ihre Finger im Spiel? Sollen wir hier auch mal Zahlen sprechen lassen? Und wenn man den Horizont noch erweiter um 1000 Jahre...

      Worauf, denken sie, gründet der Reichtum westlicher Länder hauptsächlich?
      9 12 Melden
    • Ueli der Knecht 01.09.2018 11:24
      Highlight Gummibäre: Es kommen nicht nur Leute aus islamisch geprägten Kulturkreisen sondern zB. auch viele Eritreer und Migranten aus Regionen, die nicht islamisch geprägt sind. Es geht daher gar nicht um die Zahlen, sondern vielmehr um die Gründe, letztlich nur um eine fadenscheinige Rechtfertigung von (Kultur-)Rassismus.

      Das bestätigst du ja gerade dadurch, dass du die Migrationsbewegungen aus der Schweiz nicht mit gleichen Massstäben messen willst.
      2 16 Melden
    • Gummibär 01.09.2018 12:51
      Highlight @ Firefly
      Wie der Reichtum westlicher Länder, in den Golfstaaten, in den Stadtstaaten entlang der Seidenstrasse, in Brunei und im Königreich Benin im heutigen Nigeria zustande kam ist jeder für sich ein abendfüllender Gesprächsstoff.
      Wir reden jedoch über hier und jetzt und nicht über die Zeit als Spanien (831-1061) und Sizilien (1086-1291) von den Sarazenen kolonisiert wurden.
      3 4 Melden
    • Judge Dredd 01.09.2018 13:08
      Highlight @Ueli, was bitteschön soll "Kulturrassismus" sein? Oder meinen sie die umstrittene Definition des Kulturalismus nach Balibar und Hall? Im Zusammehang mit Religion von Rassismus zu sprechen macht erst recht keinen Sinn. Die Diversität innerhalb der verschiedenen Weltreligionen ist doch extrem gross.

      Aber wie kann eine Fragestellung diskriminierend sein? Erstrecht wenn Gummibär noch schreibt, dass es die vermeintlich klare Antwort auf diese Frage zu untersuchen gilt? Diesen Diskurs einfach mit dem Wort "Rassismus" abzuwürgen ist m.M.n. nicht zielführend.
      14 0 Melden
    • Ueli der Knecht 01.09.2018 14:10
      Highlight Judge Dredd: Kulturrassismus ist zB., eine (zB. christlich-abendländische) "Leitkultur" als anderen Kulturen überlegen zu definieren, um dann von Angehörigen anderer Kulturkreise zu verlangen, sich anzupassen, zu integrieren, bzw. zu assimilieren (http://bit.ly/2qrF86b).

      Die Frage ist nicht objektiv, sondern unsachlich mit eindeutig rassistischer Zielrichtung. Denn sie will nur (kulturelle) Unterschiede zwischen westlich-christlich-atheistischer und islamischer Kultur hervorheben, mit dem Ziel, die westlich-christlich-atheistische Kultur als überlegen darzustellen. So geht Kulturrassismus.
      0 8 Melden
    • Firefly 01.09.2018 16:06
      Highlight @Gummibär Hier und jetzt tragen die islamischen Länder die grösste Last der Missere. Sie nehmen die meisten Flüchtlinge auf.
      3 1 Melden
    • Gummibär 01.09.2018 18:48
      Highlight @Firefly Ganz richtig.
      Das hier diskutierte Buch und Amir Dziri's Kritik desselben beschäftigen sich allerdings nicht mit den Kriegsflüchtlingen in benachbarten islamischen Ländern. Auch muss man die "islamischen Länder" differenziert betrachten.
      Saudi Arabien, Bahrain, Kuwait, Qatar, Oman, die vereinigten Emirate,Azerbaijan,Kazakhstan,Turk-menistan, Uzbekistan nehmen sehr wenige Flüchtlinge auf.
      1 0 Melden
    • Ueli der Knecht 01.09.2018 21:04
      Highlight Gummibär: die Staaten die du aufzählst, haben die Flüchtlingskonvention nicht unterzeichnet. Daher werden dortige Flüchtlinge nicht registriert. In diesem Sinne nehmen diese Staaten tatsächlich keine Flüchtlinge im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention auf.

      Trotzdem nehmen alle diese Länder entgegen deiner Behauptung Millionen von Flüchtlingen auf.

      Hier ein paar Zahlen:

      Migranten aus Nordafrika und Mittleren Osten (2015):
      • Saudi Arabien: 10Mio
      • Bahrain: 700k
      • Kuweit: 8Mio
      • Qatar: 2Mio
      • Oman: 2Mio
      • UAE: 8Mio
      http://bit.ly/2LKIL1r
      0 2 Melden
    • Ueli der Knecht 01.09.2018 21:11
      Highlight Gummibär: Um auf deine vermeintlich objektive "empirische Grundlagenforschung" zurück zu kommen:

      Firefly und die Zahlen des IOM belegen, dass Europa und die westlich-christlich-atheistische Kulturkreise nicht zu den Top-Destinationen der Migranten aus islamischen Kulturkreisen gehört.

      Für dieses schlechte Ranking, bzw. die Unbeliebtheit der europäischen westlich-christlich-atheistischen Ländern bei den Migranten aus islamischen Kulturkreisen gibt es bestimmt gute Gründe.

      "ganz ohne religiöse Einfärbung oder Vorurteil.
      Nackte Zahlen."
      0 2 Melden
    • Gummibär 02.09.2018 11:32
      Highlight Lieber Ueli,
      Ich habe mich gestern abend unter Freunden als böswillig täuschender Kulturrassisten ge-outet. Die Gesprächsrunde bestand aus meiner Frau (Parsin, in Mumbai aufgewachsen, Familie stammt aus dem Iran), Rafiq und Frau Aisha(beide aus Srinagar), John und Elize (Botswana).Rafiq meinte ich sei nicht Rassist sonder Masochist, anders sei nicht zu erklären, warum ich die Hälfte meines Lebens in islamischen Ländern verbracht habe, zuden mit einer indischen Gattin. Die meinte ich soll aufhören mit einem Frosch am Boden eines Sodbrunnens über den Ozean diskutieren zu wollen. Sie hat recht.
      2 1 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 02.09.2018 13:09
      Highlight Die Vermutung war, dass dir die 'Nackten Zahlen' zu einseitig sind. Jetzt ist eine davon deine Frau?

      Hey, ich habe überhaupt nichts dagegen, aber wie gesagt, 'Nackte Zahlen' bedeuten einfach nichts.
      0 1 Melden
    • Judge Dredd 02.09.2018 13:43
      Highlight Ueli, es ist ihre inflationäre Verwendung des Rassismusbegriffes und die Verwendung von eben diesem als Totschlagargument, was einer Disskusion nicht gerade dienlich ist. Kritik an einer Fragestellung zu begründen, aufgrund vermeintlich diskriminierender Suggerierung, sowie sie das mit der ihrer Meinung nach fehlenden Kausalität getan haben, dagegen spricht nichts.
      Aber dann immer auch noch Rassismus schreien ist kein Argument. Auch eine Kultur darf kritisiert werden, das muss nichts mit Rassismus zu tun haben.
      3 0 Melden
    • Ueli der Knecht 02.09.2018 15:23
      Highlight Gummibär: Nette Anekdote, die mir Recht gibt.

      Ich konfrontierte schon PNOS-Anhänger mit ihrem fremdenfeindlichen und ausgrenzenden Gedankengut, worauf die ihr Handy zückten, um mir ihre vielen gespeicherten Ausländer-Freunde zu zeigen.

      Auch SVP-Arbeitgeber können ihre Ausländer-Hetze nicht dadurch beschönigen oder gar rechtfertigen, indem sie auf ihre vielen ausländischen MitarbeiterInnnen verweisen.

      Die von dir geschilderte "Diskussion", diente offenbar nur dem Zweck, Kulturrassismus zu pflegen. Auch Ausländer, Muslime oder Dunkelhäutige können Rassisten sein. Aus Opfer werden oft Täter.
      0 2 Melden
    • Ueli der Knecht 02.09.2018 16:44
      Highlight Dredd: Ich verwende den Rassismusvorwurf nicht ohne sachliche und anständige Begründung, oft auch mit weiterführenden Links.

      Auch die fehlende Kausalität habe ich sachlich und anständig begründet. Darauf wird auch im Artikel eingegangen, weil Sarrazin ständig vermeintlich objektive empirische "nackte Zahlen" derart aus dem Hut zaubert, bzw. Statistiken fälscht.

      Einer sachlichen Diskussion ist es nicht dienlich, wenn Rassisten alle sachlichen Argumente ignorieren, sobald sie nicht in ihr Weltbild passen, nur um stattdessen lauthals und beleidigt ihre braune Ideologie zu bestreiten.
      0 0 Melden
    • Ueli der Knecht 02.09.2018 17:20
      Highlight Dredd: Der Schrifsteller und Philosophe Daniel Kehlmann (u.v.a.) finden sogar, dass man mit Rassisten und Nazis gar nicht diskutieren kann (http://bit.ly/2PYA1YP).

      "Mit Rassisten diskutieren, das ist, wie mit einer Taube Schach spielen" (http://bit.ly/2LQjpiF) (http://bit.ly/2wxA3yK).

      "Mit Rechtsextremen zu diskutieren ist sinnlos. Sie diskutieren nicht. Sie zerstören die Debatte" (http://bit.ly/2wzEb1h).

      Dazu passen m.E. auch Gummibärs und deine Beiträge.

      Eine Gegenstimme: "es ist ein moralisches Gebot, Streit nach Möglichkeit durch
      Diskussionen auszuräumen" (http://bit.ly/2owDRvV).
      0 0 Melden
  • Platon 31.08.2018 18:08
    Highlight Entfernt. Bitte bleibe beim Thema. Danke, die Redaktion.
    • Platon 31.08.2018 19:35
      Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Maracuja 31.08.2018 19:36
      Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Dagobert Duck 31.08.2018 15:51
    Highlight Kurz zusammengefasst: Der islamischen Kultur fehlt
    1) eine reformatorische Bewegung ähnlicher der christlichen Kultur
    2) und in der Folge dessen die Grundzüge des Humanismus
    3) die schlussendlich dazu führten, dass die Menschenrechte in den westlichen Staaten als Grundlage im Gesetz festgeschrieben sind

    «Die Würde des Menschen ist unantastbar!» > unabhängig der Etnie, Religion, Hautfarbe, sexuellen Ausrichtung, Weltanschauung. PUNKT!
    161 18 Melden
    • Astrogator 31.08.2018 16:04
      Highlight «Die Würde des Menschen ist unantastbar!» > unabhängig der Etnie, Religion, Hautfarbe, sexuellen Ausrichtung, Weltanschauung. PUNKT!

      Also gilt das auch für Muslime die hier leben?
      Weil alle Muslime auf problematische Stellen im Koran zu reduzieren und allgemeingültig vorzuwerfen sie würden sich nicht an hiesige Gesetze halten wollen entspricht nicht dem was du gerade geschrieben hast.
      50 91 Melden
    • Fabio74 31.08.2018 16:58
      Highlight Zum Letzten Punkt Lies mal den Erguss der PNOS zum Thema Homosexualität.
      Dort gab es weder eine Aufklärung noch irgendwas was an Menschenrechte erinnert.
      Sprich auch hier gibt es einen Sumpf trockenzulegen
      48 53 Melden
    • Silent_Revolution 31.08.2018 17:33
      Highlight Fabio74

      Die PNOS hat aber zum Glück keine Millarde Anhänger.

      Rechtes Gedankengut ist in jeder Hinsicht vergleichbar mit religiöser Ideologie.

      Rückständig, intolerant und die Überzeugung der einzig richtigen Ideologie anzugehören.

      Ich glaube kaum, dass das Lebensziel fast aller Muslime eine Reise nach Mekka ins wahabitische Saudi Arabien ist, weil man die Scharia (und somit auch die Steinigung aller Homosexueller) eigentlich verabscheut und friedlich mit ihnen zusammenleben will.
      47 18 Melden
    • Babalu 31.08.2018 19:31
      Highlight Das ich nicht lache. Christliche Kultur als Ursprung für humanistische Werte und Menschenrechte. Diese Werte und Rechte mussten eben gegen die Kirche erkämpft werden. Die Kirche musste ständig ihre Interpretationen für den Unfug, der in der Bibel steht anpassen, damit sie noch Leute im aufgeklärtem Europa binden konnte. In USA sind aber die Kreationisten auf dem Vormarsch. Der Islam wird genau so, wie das Christentum die Interpretationen dem gesellschaftlichen Umfeld anpassen. Nur sind durch westliche Bomben aufgeklärte Strukturen in diesen Ländern zerstört worden.
      26 37 Melden
    • Silent_Revolution 31.08.2018 23:50
      Highlight Babalu

      Ich lese hier nirgendwo die Behauptung, dass christliche Kultur der Ursprung humanistischer Werte oder Menschenrechte seien.

      Völlig richtig, man musste stets gegen religiöse Werte kämpfen um Menschenrechte zu erlangen. Nur war die Kirche nie das Hauptproblem, sondern die Grundideologie der abrahamitischen Religionen und somit deren Schriften.

      Mit westlichen Interventionen hat die Rückständigkeit des Islams wenig zu tun. Oder wie erklärst du dir Saudi Arabien, ein wohlhabender Staat geschützt durch den Westen der konservativer nicht sein könnte.
      30 4 Melden
    • Kubod 01.09.2018 08:56
      Highlight @Babalu
      Die Menschenrechte und alles was wir mit der Aufklärung verbinden, entwickelte sich in der Ausseinandersetzung mit den Regeln und Vorschriften des Christentums.
      Eine Auseinandersetzung, die wir im Islam so noch nicht gesehen haben.
      Darauf zu warten ist müssig.
      14 2 Melden
  • Fraktion_Aluhut 31.08.2018 15:49
    Highlight 1: "liest den Koran wie ein Sachbuch" Naja, wenn man an den Koran glaubt, glaubt man, er sei das Wort Gottes und das muss man doch wohl wie ein Sachbuch auf seine Richtigkeit überprüfen dürfen. Da versagt der Koran aber genauso, wie es alle religiösen Texte tun.
    2: Das ist wirklich lächerlich von Sarazin, solche Schlussfolgerungen zu ziehen.
    3: Fakt ist, dass es bis heute lediglich 12 muslimische Nobelpreisträger gibt und das, obschon sie fast 1/4 der Weltbevölkerung ausmachen. Juden (<0.2% weltweit) hingegen haben über 200 NP-Gewinner hervorgebracht. Der Islam ist Fortschrittsfeindlich!
    148 27 Melden
    • FrancoL 31.08.2018 16:30
      Highlight Naja dann wären wir Schweizer gegenüber den Juden auch etwas im Hintertreffend wenn es um die NP-Gewinner geht.
      27 72 Melden
    • giandalf the grey 31.08.2018 18:14
      Highlight Und was wenn der Westen dran Schuld wäre, dass muslimische Ländern wenig Fortschritte machen? Zum Beispiel... Sagen wir mal... Weil der Westen in muslimischen Ländern geopolitische Kriege für nicht und wieder nichts führt und damit auch extremistischen Islam züchtet? Ah nein, dann müssten wir vor der eigenen Haustüre kehren, dass ist zu ahstrengend... Hey aber wie wärs wenn wir Waffen in Bürgerkriegsländer verkaufen würden? Das wäre doch mal eine tolle Idee!
      37 67 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 01.09.2018 00:24
      Highlight @Fraktion_Aluhut

      Wenn der Islam fortschrittsfeindlich wäre, dann gäbe es 0 Nobelpreisträger.
      7 39 Melden
  • Käsebrötchen 31.08.2018 15:37
    Highlight Interessant finde ich die Tatsache, dass offenbar alle ein 500 seitiges Buch, das gestern erschienen ist, gekauft, durchgelesen und verstanden haben. Ansonsten kann man sich wohl keine ausführliche Kritik bilden. Wohlgemerkt, das letzte Buch Sarrazins war sehr zahlenbasiert und kompliziert formuliert. Ich habe den Fehler gemacht und mir das Hörbuch zugelegt, in der Hoffnung, es bei längeren Autofahrten anzuhören. Da man aber jeden Absatz erst hintersinnen muss, um die weiteren Ausführungen zu verstehen. Also ständig Pause drücken, weiterhören. Ich habs dann aufgegeben und doch gelesen.
    71 11 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 01.09.2018 00:26
      Highlight @Käsebrötchen

      Ich höre vier Bücher parallel, aber selbstverständlich nicht zur gleichen Zeit.
      1 23 Melden
  • Platon 31.08.2018 15:32
    Highlight Also entweder herrscht unglaubliche Verwirrung über den Begriff Islamwissenschaften oder Paul Feyerabend wird sich im Grab umdrehen. Ein Islamwissenschaftler ist tatsächlich ein Wissenschaftler. Er ist nicht gleichzusetzen mit einem Theologen, der die Bibel als Sachbuch liest. Ergo: Jeder der das Gefühl hat er wüsste besser Bescheid über den Islam und könne hier Herrn Dizri kritisieren, kann ja gerne seine Dissertation zum Islam und die Auswirkungenauf unsere Gesellschaft bei der Uni Bern abgeben.

    Institut für Islamwissenschaft
    Lerchenweg 36
    3000 Bern 9

    Viel Glück ;)
    57 98 Melden
    • Natürlich 31.08.2018 17:11
      Highlight Natürlich ist das dasselbe.
      Oder gibt es Christentumwissenschaftler?
      26 35 Melden
    • Saraina 31.08.2018 17:52
      Highlight Ein Christentumswissenschaftler wäre einer, der Theologie studiert hat, solche Leute gibt es. Es gibt auch nicht-Christen darunter. Dann gibt es auch, allgemeiner, Religionswissenschaftler.

      Der Koran ist für Muslime kein Sachbuch, sondern ein liturgischer Text. Die wenigsten Muslime weltweit verstehen genügend Arabisch um ihn als Sachbuch zu lesen. Sie können ein paar Suren auswendig, um ihr Gebet zu verrichten, damit hat es sich.
      23 29 Melden
    • Platon 31.08.2018 17:55
      Highlight @Natürlich
      Ja! Religionswissenschaftler! Hier: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Religionswissenschaft
      Macht es euch Spass, euch so zu blamieren?!
      In den letzten Jahren wurden Professuren für Islamwissenschaft geschaffen, um sich besser spezifisch mit dem Islam auseinanderzusetzen zu können. Dies auch, weil ja so eine grosse Debatte darum herrscht! Gebracht hats anscheinend überhaupt nichts, wenn alle das Gefühl haben, das sind alles Gläubige. Ich vermute mal Dizrin ist auch kein Gläubiger.
      28 29 Melden
    • Maracuja 31.08.2018 18:56
      Highlight @Platon: Ich vermute mal Dzirin ist auch kein Gläubiger

      Weshalb? Man kann doch auch wissenschaftlich arbeiten, wenn man gläubig ist? Natürlich dürfte sein Standpunkt nicht absolut neutral sein, aber wer hat heute noch diese Neutralität, wenn es um den Islam geht? Sarrazin bestimmt nicht! Zur Ihrer Vermutung: „Dziri zögert, sich einen islamischen Reformtheologen zu nennen. Er sieht sich eher als «kritischen Traditionalisten“ https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Er-will-Schweizer-Muslime-politisch-bilden/story/16617007
      13 5 Melden
    • Natürlich 31.08.2018 19:14
      Highlight @Platon
      Die befassen sich aber grubdlegend mit Religionen und nicht nur spezifisch mit einer wie ein Islamwissenschaftler oder sehe ich das falsch?

      @Saraina: Darum gehts mir ja. Ein Islamwissenschaftler ist für mich nichts anderes als ein Theologe.
      Die wenigsten Theologen glauben der Bibel bzw sind gläubige Pfarrer.
      17 8 Melden
    • Citation Needed 31.08.2018 20:36
      Highlight Natürlich: google es doch. Ein Islamwissenschaftler ist kein Koranschüler. Das Studium enthält zwar Theologie, aber vieles davon ist Philologie, und zwar auch mit nicht-religiösen Texten. Historische Anteile gibt's auch noch. Das ist nicht irgendwie Geschmackssache oder persönliche Auffassung ('für mich'), sondern da kann man sich drüber schlau machen, statt einfach irgendwas anzunehmen.
      13 5 Melden
    • Citation Needed 31.08.2018 20:58
      Highlight Natürlich, was Du 'meinst' sind Islamische Studien. Theologen können Pfarrer werden oder Bischof; Geistliche halt. Der Islamwissenschaftler kann das nicht. Glaube ist auch KEINE Voraussetzung und eher auch nicht nötig, um Islamwissenschaft zu studieren, denn es geht um eine, Überraschung!, wissenschaftliche Untersuchung der Religion und ihrer Geschichte. Ich staune schon sehr, wieviele Leute fälschlicherweise annhemen, der Herr sei sowas wie ein Geistlicher und ihm deshalb Befangenheit unterstellen und ihm die Kompetenz absprechen. Grundlos und unwissend.
      19 5 Melden
    • Ueli der Knecht 31.08.2018 21:33
      Highlight Es gibt ja zum Glück auch Wikipedia:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Islamwissenschaft

      Ein Islamwissenschaftler beschäftigt sich vorallem mit den Kulturen und Ethnien in den vom Islam geprägten Regionen.

      In der Regel reichen diese vielfältigen Kulturen viel weiter zurück als bloss zu Mohammed. Kulturelle Artefakte im Iran, Syrien oder Ägypten sind oft schon mehrere tausend Jahre alt. Die dortigen regionalen Kulturen sind oft genauso stark von diesen uralten Kulturen geprägt. Der Islam wurde nur drübergestülpt, zB. im Iran über eine zoroastrisch geprägte indo-arischen Kultur.
      21 13 Melden
    • Natürlich 31.08.2018 22:55
      Highlight @Citation needed ubd die anderen:
      Ein Theologe beschäftigt sich in seinem Studium genauso mit Philosophie, Geschichte des Christentums usw.
      Und wie gesagt, kenne 2,3 die glauben das Zeug nicht im Geringsten bzw das wenigste davon.
      Also ist auch da der Glaube keine Voraussetzung.
      Ich unterstelle diesem Herr ja nicht dass er ein Geistlicher ist, ich sage bloss der Unterschied vom Islamwissenschaftler zum Theologen ist jetzt nicht gerade riesig.
      Und nein Wissenschaft und Glaube passen halt nicht zusammen, das fängt schon bei der Evolution an...
      5 8 Melden
    • Ueli der Knecht 01.09.2018 03:41
      Highlight Man kann den Unterschied zwischen Theologie und Islamwissenschafter gar nicht übersehen, Natürlich.

      Der Theologe beschäftigt sich mit der Religion (Theos=Gott, Logos=Lehre), der Islamwissenschaftler mit Kultur und Ethnie.

      Ein Islamwissenschaftler ist Kulturwissenschaftler, währenddessen ein Theologe ein Religionsgelehrter ist.

      Wissenschaft und Glaube passen gut zusammen, denn sie ergänzen sich komplementär. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Wissenschaft nicht alles erklären kann, und daher viel Platz für Glaube bleibt. Viele Wissenschaftler sind daher religiös (http://bit.ly/2osM6t3).
      6 12 Melden
    • Citation Needed 01.09.2018 06:04
      Highlight Natürlich: Der Punkt ist, es gibt einen Unterschied vom Islamwissenschaftler zum Theologen, und der ist gross. Um einiges grösser als der Unterschied vom Islamgelehrten zum Theologen, das ist der, den Du meintest. Verstanden hast Du diesen Unterschied aber noch immer nicht, sonst kämst Du nicht mit der läppischen Aussage zur Evolution im letzten Satz. Wissenschaft und Glaube passen zusammen, denn Wissenschaft ist primär die METHODE, nicht der Inhalt. Aber lömmer's.
      6 3 Melden
  • Skip Bo 31.08.2018 15:25
    Highlight Religion als Wissenschaft, lachhaft. KEINE Religion hält wissenschaftlichen Standards stand.
    Es könnte allenfalls Interpretationslehre heissen. Ein Kochbuch kann sachlich gelesen werden, oder man kann daraus mit viel Fantasie Glaubenssätze heraus interpretieren.
    77 31 Melden
    • Citation Needed 31.08.2018 16:16
      Highlight Lachhaft? Dein Wissenschaftsbegriff ist etwas begrenzt. Es gibt nicht nur Naturwissenschaften, Statistik und Ingenieurswesen. Man kann Religion wissenschaftlich betreiben, wie auch ein Historiker Geschichte betreibt oder ein vergleichender Religionswissenschaftler Religionswissenschaft. Für letzteres muss man ja auch nicht religiös sein, es ist sogar besser, man ist es nicht. Genausowenig muss ich Nazi sein, wenn ich mich wissenschaftlich mit Faschismus befasse. Es geht auch nicht um Interpretation, das wären eher die Literaturwissenschaften, und dort auch lieber OHNE FANTASIE.
      ;-)
      33 7 Melden
    • aglio e olio 31.08.2018 16:42
      Highlight Da hast du was missverstanden. Nicht Religion als Wissenschaft. Dafür aber eine wissenschaftlich basierte Betrachtung von Religionen, deren Auswirkungen auf die Gesellschaft, deren Entwicklung in Vergangenheit und Gegenwart und vieles mehr.
      32 6 Melden
    • Skip Bo 31.08.2018 17:34
      Highlight Religion wissenschaftlich betrachtet: Eine imaginäre Macht, von weltlichen Mächten zur höchsten Instanz befördert, mit dem Alleiianspruch richtig zu interpretieren. Der Beweis über die Existenz der höchstinstanzlichen Macht steht aus. Nur die Tatsache, das naiv nachgebetet wird um allenfalls auf der sicheren Seite zu sein, reicht nicht aus.
      Auswirkung von Religion auf die Gesellschaft:
      Aufgrund der oben genannten Feststellung Zwang auszuüben, zu trennen, zu richten, zu belohnen, zu drohen, auszugrenzen und zu töten.
      Die Aufzählungen sind nicht abschliessend.
      18 13 Melden
    • Platon 31.08.2018 17:58
      Highlight @Skip
      Auf welchen Planeten lebst du?! Natürlich gibts Religionswissenschaften, diese setzen sich wissenschaftlich mit dem Phänomen Religion auseinander. Das sind keine, ich wiederhole, keine Theologen, ja meist nicht einmal Gläubige! Was ist daran zu komisch? Hier: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Religionswissenschaft
      18 12 Melden
    • Citation Needed 31.08.2018 19:50
      Highlight Nein Skip Bo. Das Zauberwort ist META. Du befasst dich eben nicht nur mit den Inhalten einer Religion, sondern mit deren Auswirkungen auf die Gesellschaft über die Zeit. Zudem: wer als wissenschaftler Alleinansprüche hegt, der ist kein Wissenschaftler. Viele hier kritisieren ihn, er komme nicht zum Punkt oder winde sich. Eben. Weil er wissenschaftlich und nicht religiös denkt und argumentiert. Es gibt keine in Stein gemeisselten Wahrheiten, auch Deine ist nicht über alles erhaben.
      16 1 Melden
    • Skip Bo 31.08.2018 22:53
      Highlight Ok, ich anerkenne, dass es Wissenschaften über Themen gibt, welche wissenschaftlich gesehen Einbildungen oder elektrochemische Vorgänge im Gehirn sind. Solche Wissenschaftler nenne ich Psychoanalytiker.
      Es gibt Menschen, welche ernsthaft an Einhörner glauben. Demnach wäre ein Lehrstuhl über Einhornwissenschaften und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft gerechtfertigt.
      Da ich keinen wissenschaftlichen Hintergrund habe, ist meine These keine Wahrheit (was ich nie behauptet habe) sondern eine auf Vernunft basierende Meinung.
      8 12 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 01.09.2018 00:56
      Highlight @Skip Bo

      Viel Spass in einer Welt ohne Philosophie. Ich finde all diese Bücher grotesk und hanebüchen, aber es gilt ein einfacher Grundsatz: Wer gerade sinnierend über einem Buch sitzt und den Lauf der Welt hinterfragt, der explodiert nicht in der Fussgängerzone. Es sollte im allgemeinen mehr studiert und weniger gehandelt werden. Jeder der noch alle beisammen hat, geht nicht hin und köpft Leute, selbst wenn es schon seine Eltern so gemacht haben und er ein Tattoo besitzt, dass es befiehlt. Er hinterfragt seine Eltern und fragt sich weswegen er ein solches Tattoo trägt.
      5 4 Melden
    • Tan Long 01.09.2018 07:42
      Highlight @Skip Bo: Ich teile ihre Meinung. Die Religions"wissenschaftler" sind laut Platon und CN irgendwo zwischen Soziologie, Geschichte und Literaturwissenschaft einzuordnen. Wer diese Wissenschaften kennt, weiss auch dass sie idiographisch und Zeitgebunden sind. Sie versuchen zu Verstehen aber sie können nichts erklären. Dieser Unterschied beruht auf den angewandten Methoden. @Alle: Wikipedia ist keine Quelle!!!!!!
      5 3 Melden
  • Burdleferin 31.08.2018 15:02
    Highlight Ich finde, dass der Islamwissenschaftler hier etwas glorifizierend antwortet. Ich nehme auch in Schutz, was ich bin.
    Den Mut, etwas Kritisches zum Islam gelten zu lassen, möchte ich sehen.
    Immerhin habt Ihr ja, eigens um das Christentum zu zerpflücken, sogar einen eigenen Schreiberling.
    98 19 Melden
    • leroy 31.08.2018 17:43
      Highlight Danke für dein Statement, genau das ging mir auch durch den Kopf. Könnte jemand aus der Redaktion Hugo den ersten Abschnitt erklären, denn seine Ansichten zum christlichen Glauben ähneln dem, was ich da gelesen habe, zum Teil auf beängstigende Weise.
      E Burdlefer :-).
      30 7 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 01.09.2018 01:02
      Highlight @Burdleferin

      Sie dürfen die"Sektenblog"-Artikel auch abonnieren um zu sehen, dass dort alles behandelt wird, von Globuli bis Tantra.
      3 10 Melden
  • Grohenloh 31.08.2018 15:01
    Highlight Zu 1: Das Problem ist ja, dass etliche Moslems den Koran eben wörtlich und als Sachbuch nehmen. Dieses Problem gibt es im Christentum auch (Bibel wörtlich nehmen). Aber dort ist der Einfluss dieser Leute deutlich geringer in den Gesellschaften. In Punkt eins hat Sarazin recht.
    79 7 Melden
    • Astrogator 31.08.2018 16:07
      Highlight "Dieses Problem gibt es im Christentum auch (Bibel wörtlich nehmen). Aber dort ist der Einfluss dieser Leute deutlich geringer in den Gesellschaften."
      Du würdest dich wundern in welchen Ämtern du auf Freikirchler triffst
      23 25 Melden
    • leroy 01.09.2018 08:36
      Highlight @Astrogator
      Echt jetzt? Und findest du das gefährlich? Weiter oben kritisierst du, es sei unfair, alle Muslime in einen Topf zu schmeissen, hier tust du dasselbe mit Freikirchlern. Warum?
      4 2 Melden
  • B-Arche 31.08.2018 14:48
    Highlight Es ist erschreckend wie viele - vor allem in der Schweiz - dieser Angst nachhängen "der Weisse christliche heterosexuelle Mann" sei in Gefahr des "White genocide" zusammen mit etwas Positivrassismus über Asiaten. Immer dieselbe These "Wenn weisse Christen und Asiaten nicht die Oberhand behalten geht alles den Bach runter und es gibt keinen Fortschritt mehr".

    Das wird immer stärker in den Echokammern verbreitet und das steckt auch hinter diesen Ganzrechts-Bewegungen in USA und Europa.

    In der Schweiz gibt es sogar noch eine nennenswerte Menge an Menschen die Apartheid befürworten.
    29 99 Melden
    • durrrr 31.08.2018 20:14
      Highlight Netter Versuch! Aber der Islam ist leider eine Religion und keine Ethnie! Dewegen ist dein Kommentar über rassistisches Gedankengut (welches übrigens auch in arabischen Länder zu Genüge existiert) vollkommen fehl am Platz. Damit willst du eine Diskussion über eine problematische Religion im Keim ersticken.
      38 6 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 01.09.2018 01:07
      Highlight @durrrr

      Dann waren die Gräueltaten welche den Juden angetan wurden auch nicht rassistisch motiviert?
      2 14 Melden
  • aglio e olio 31.08.2018 14:46
    Highlight Gestern wurde über das Buch und einige Kritiken berichtet und in der Kommentarspalte wurde sofort die die fehlende Sachkompetenz der Kritiker bemängelt.
    Nun kommt jemand zu Wort dem man als spezialisierten Wissenschaftler diese Kompetenz nicht abreden kann, und sofort wird diesem Befangenheit, fehlende Distanz etc. vorgeworfen weil er differenziert anstelle zu verallgemeinern. Wer, wenn nicht ein Theologe, wäre denn die geeignete Wahl?




    32 60 Melden
    • Natürlich 31.08.2018 17:13
      Highlight Natürlich ist er befangen, da er selbst Muslim ist.
      49 11 Melden
    • aglio e olio 31.08.2018 18:24
      Highlight Dann wird es dich hoffentlich beruhigen, dass er auch mit Nichtmuslimen zusammen forscht.

      https://www.nzz.ch/schweiz/viele-maenner-scheinen-genau-zu-wissen-was-fuer-die-muslimische-frau-das-richtige-ist-ld.1316746
      11 26 Melden
    • DonChaote 31.08.2018 18:30
      Highlight @natürlich
      Kann denn nur ein nicht-muslim den koran/islam beurteilen und einordnen?
      Wieso genau?
      16 9 Melden
    • Natürlich 31.08.2018 19:10
      Highlight @DonChaote
      Nein natürlich nicht.
      Aber zb ich als Christ rede auch nicht so „schlecht“ über das Christentum wie das ein Atheist tun würde.
      Auch wenn ich kein Gläubiger Christ bin.
      Aber irgendwo fühlt man sich trotzdem verbunden mit dem Christentum.
      12 12 Melden
    • aglio e olio 31.08.2018 20:10
      Highlight im Sinne von Vadda Zille:
      Jeder schliesst von sich auf andere und vergisst dabei, dass es auch anständige Leute gibt.
      9 3 Melden
    • DonChaote 31.08.2018 20:22
      Highlight @natürlich
      Nicht gläubiger christ? Ist in meinen augen kein christ. ‚Nicht gläubig‘ heisst ja auch ‚nicht religiös‘ wieso dann noch die identifikation mit der religion?
      9 4 Melden
    • Natürlich 31.08.2018 22:43
      Highlight @Don Chaote
      Naja, Christ steht halt im pass oder anderen Papieren bei Konfession bzw, evangelischreformiert bei mir.
      Das sucht man sich ja nicht aus, so wird man geboren ubd wächst damit auf.
      Mit 18 kann mans dann ändern aber wieso? Es stört mich ja nicht...
      3 7 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 01.09.2018 01:13
      Highlight @Natürlich

      In der Schweiz ist man mit 16 mündig und darf (mit Unterschrift der Eltern) aus der Kirche austreten.
      3 4 Melden
    • Natürlich 01.09.2018 13:15
      Highlight Ob mit 18 oder 16 ist jetzt wirklich nicht der Punkt.
      Der Punkt ist, dass man es sich (als Kind zumindest) nicht aussuchen kann welcher Religion man angehört.
      Kann ja nicht so schwierig zu begreifen sein, oder?
      Wir leben hier nach christlichen Werten, sprich: wir orientieren uns an christlichen Feiertagen, feiern Weihnachten, Ostern usw. wir leben nach grösstenteils christlichen Werten. Und ich wehre mich auch gegen die Abschaffung solcher Tage, mir gefallen Traditionen.
      Und daher kann ich mich auch Christ nennen. Ich weiss nicht was man daran nicht verstehen kann.
      3 1 Melden
    • aglio e olio 01.09.2018 14:35
      Highlight "Und daher kann ich mich auch Christ nennen"

      Zwar off topic, aber...;)
      Glaubst du an Gott UND daran, dass Jesus Christus der "Erlöser" ist, bzw an dessen Sichtweise?
      Dann bist du Christ.
      Unabhängig davon was auf dem Papier steht.

      1 0 Melden
  • meine senf 31.08.2018 14:45
    Highlight Koran und Bibel sind wie Youtube:

    Man findet in beiden Aufrufe zu Nächstenliebe und zu Massenmord.

    Jeder kann sich raussuchen, was seiner Überzeugung entspricht und dann man kann sich dann diese Stellen gegenseitig an den Kopf werfen.
    26 16 Melden
    • GustiBrösmeli 31.08.2018 16:25
      Highlight Wo steht den, das der Christ Massenmord begehen muss? Natürlich muss dies noch im NT stehen. Aber wetten, ein Vers aus dem AT wird genommen.
      25 16 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 01.09.2018 01:16
      Highlight @GustiBrösmeli

      Soso die Allwissende, allmächtige, unfehlbare Wesenheit hat sich über die Jahre geändert. Sehr realistisch.
      2 4 Melden
    • xxl007 01.09.2018 08:05
      Highlight Den Koran mit der Bibel zu vergleichen, ist eine Frechheit!
      2 9 Melden
  • Dr. Unwichtig 31.08.2018 14:40
    Highlight Die Quadratur des Kreises: Der "besorgte Bürger" erwartet einfache Antworten auf drängende Fragen. Antworten, die anhand der Komplexität und Wechselwirkungen der Problemstellungen gar nicht simpel und abschliessend formuliert werden können. Das passt dem "besorgten Bürger" aber nicht. Also bejubelt er denjenigen, der ihm einfache Antworten auftischt. Egal wie hanebüchen und unausgegoren diese auch sein mögen...
    25 26 Melden
    • Citation Needed 31.08.2018 16:31
      Highlight Absolut richtig erkannt, Dr. Unwichtig, da hakt es sich.
      11 9 Melden
  • dinner for one MGTOW 31.08.2018 14:36
    Highlight Ich zweifle die Richtigkeit des Topic an. Wenn es um Religionen geht müsste es eher im Sektenblog eingeordnet werden und Objektiv zerpflückt werden.
    46 6 Melden
  • Gubbe 31.08.2018 14:34
    Highlight Hat Herr Sarrazin sein Buch als wissenschaftlich bezeichnet? Ich glaube nicht. Er hat sogenannt wissenschaftliche Themen ausgeschlachtet. Und ich muss sagen, nach seinen Antworten hat er gut getroffen. Lesen konnte ich sein Buch noch nicht, aber auf Grund seiner Sachlichkeit muss die Richtung stimmen. Statt richtige Antworten zu geben, verdreht Herr Amir Dziri diese mit einer Gegenfrage. zB. Antw. 3 .
    64 24 Melden
    • Astrogator 31.08.2018 16:09
      Highlight Du sagst selbst das Buch hält wissenschaftlichen Kriterien nicht stand, willst aber dein Denken und Handeln danach bestimmen?

      Hmmm, ist das nicht gerade das was Fundamentalisten auszeichnet, blinder Eifer ohne wissenschaftlicher Hintergrund?
      18 23 Melden
    • Gubbe 31.08.2018 18:55
      Highlight Astrogator: Du dichtest mir was an.
      15 8 Melden
    • losloco 01.09.2018 00:06
      Highlight Du schreibst selbst, du hättest das Buch nicht gelesen, behauptest aber gleichzeitig das Buch geht aufgrund seiner Sachlichkeit in die richtige Richtung? Wow....du bist gut!
      5 6 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 01.09.2018 01:19
      Highlight @Gubbe

      "Und ich muss sagen, nach seinen Antworten hat er gut getroffen. Lesen konnte ich sein Buch noch nicht, aber auf Grund seiner Sachlichkeit muss die Richtung stimmen."

      Was für ein Kommentar, ich habe jetzt noch Tränen in den Augen.
      5 8 Melden
    • Gubbe 01.09.2018 09:05
      Highlight Natürlich meinte ich Sarrazins Wesen, mit seiner trockenen Sachlichkeit, nicht sein Buch. Ihr Witzbolde.
      4 1 Melden
  • Tan Long 31.08.2018 14:32
    Highlight "Wer viel reist und wer viel liest, der viel weiss und der viel sieht". Aus einem guten Buch. Nun aber zum Thema. Bertrand Russell hat sich zum Islam auch mal geäussert. Er würde diesem "Wissenschaftler" nicht recht geben!
    33 12 Melden
  • pachnota 31.08.2018 14:31
    Highlight Keine der Aussagen dieses Islamwissenschaftlers überzeugen mich.
    Dziri wird nicht wirklich konkret und könnte so Sarazzin widerlegen.

    Im Gegenteil. Der grosse Wirbel um das Buch, und die vielen Versuche, Sarazzin zu diskreditieren, lassen aufhorchen und zeigen, dass dieser damit den wunden Punkt getroffen hat.
    73 24 Melden
    • Astrogator 31.08.2018 16:11
      Highlight Immer wenn ich schreibe, dass SVP-Wähler rechtsextreme Tendenzen haben gibt es grossen Wirbel und man versucht mich zu diskreditieren. Zieh selbst deine Schlüsse...
      17 31 Melden
  • B-Arche 31.08.2018 14:27
    Highlight Sarrazin ist geschäftstüchtig und weiss dass man publistisch nur noch Ganzrechts viel Geld verdienen kann. Also tut er es. Das Buch enthält nichts Neues gegenüber seinem "D schafft sich ab"-Pamphlet. Aber er weiss dass AfD und Pegida-Anhänger bereit sind Geld dafür auszugeben und sich dabei mutig fühlen.
    Sarrazin ist nun also nicht nur Experte für Genetik sondern auch über den Islam. Chapeau. Für die Leser geschaffen die tatsächlich Genetik auf dem Niveau eine Ziege macht man nicht zum Esel durch Begatten als Wissenschaft ansehen um die eigenen Gefühle bestätigt zu sehen. Nach mir die Sintflut
    31 92 Melden
  • religionkills 31.08.2018 14:23
    Highlight Vielleicht könnte die Redaktion einmal den Text von Slavoj Cicek "Religiöser Fundamentalismus: Wer hat die Kraft der Leidenschaft?
    zeit.de/2015/03/slavoj-zizek-charlie-hebdo-fundamentalisten " veröffentlichen. Der Text ist brilliant.
    43 2 Melden
  • Bene86 31.08.2018 14:19
    Highlight Wow... Was heutzutage bereits alles als "zerpflückt" gilt...
    113 8 Melden
    • Friction 31.08.2018 14:47
      Highlight Wenn man wissenschaftlich verstehen würde, fiele es leichter, den Zerpflückungsgrad einzuschätzen. Aber sind wir ehrlic. In diesen Debatten wird Wissenschaftlichkeit gar nicht gewünscht. Sie ist viel zu nüchtern. Ein leichtes Spiel für Demagogen* und Demagoginnen* - wie immer wieder... schade.
      15 14 Melden
  • Friction 31.08.2018 14:18
    Highlight Und die digitalen Pogrome finden ihren Weg...

    In Zeiten der bröckelnden Kohäsion einer Gesellschaft setzen Sie Herr Sarasin mit einem stahlharten Dolch an, um die Gesellschaft noch tiefer zu spalten. Und das nennt sich dann „intellektuell“...

    Nein. Das ist keine Leistung die Ihnen gebührt... zu billig kommen Sie damit an Geld und Bekanntheit.
    38 63 Melden
  • Willikopter 31.08.2018 14:14
    Highlight Stell dir mal vor, einer hätte kritisch über das Christentum geschrieben und man würde sofort zu einem Theologen rennen und der würde sagen: "Der Kritiker liest die Bibel wie ein Sachbuch“.
    129 23 Melden
    • Friction 31.08.2018 14:48
      Highlight Hm. Es gibt Theologen und Religionswissenschafler*innen. Und es gint Unterschiede zwischen den beiden... das so ganz nebenbei 🙈
      17 23 Melden
    • Platon 31.08.2018 15:07
      Highlight @Willikopter
      Ja klar, aber deine Gegenthese ist falsch gewählt. Ein Theologe liest die Bibel wirklich als Sachbuch. Deshalb muss man auch Theologie studieren, um Pfarrer zu werden. Ein Islamwissenschafftler befasst sich mit dem Islam auf wissenschaftlicher Ebene, was für unsere Debatte genau richtig ist. Kannst du mir nun sagen, wo Sarrazin seine Ausbildung zum Islamwissenschaftler gemacht hat? Du musst dir dein Gegenbeispiel so vorstellen, dass jemand ohne irgend eine Ahnung übers Christentum schreibt und von einem Religionswissenschaftler zerpflückt wird. Das ist peinlich!
      21 16 Melden
    • rodolofo 31.08.2018 15:48
      Highlight Ja, das kann ich mir sehr gut vorstellen.
      6 11 Melden
    • Rabbi Jussuf 01.09.2018 13:30
      Highlight Das eigentliche Thema hier: Der Bezug von islamischer Kultur zur abendländischen Kultur (darum geht es Sarrazin) ist nicht das Thema von Islamwissenschaftlern, sondern vielmehr von Soziologie, Politologie, auch Jura, etc.
      Es muss also überhaupt nicht so sein, dass ein Islamwissenschaftler sachgerecht Sarrazins Thesen kritisieren kann.
      Im Übrigen gibt es genügend "Islamwissenschaftler", die horrenden Quark von sich geben. Nicht Dziri, der macht bloss manchmal ungeheuer komplizierte Sätze um Nichts auszusagen.) Neutral ist Dziri auch nicht, wie es von einem Wissenschaftler erwartet werden kann.
      5 2 Melden
  • Scott 31.08.2018 14:10
    Highlight Und wann werden die kritischen Fragen zum Islam gestellt?

    Und diese müssten dann zwingend mit einem einfachen JA oder NEIN beantwortet werden...
    116 33 Melden
    • Fabio74 31.08.2018 14:26
      Highlight Wie sehen denn diese Fragen aus? Bringe sie doch.
      Und nein, komplexe Fragen lassen sich nicht mit Ja oder Nein beantworten
      37 68 Melden
    • Ueli der Knecht 31.08.2018 14:51
      Highlight Die welt ist bunt, Scott. Sie besteht nicht nur aus Schwarz und Weiss, nicht nur aus "JA oder NEIN".

      Jede Farbe einzigartig. Wenn man alle Farben mischt, integriert und assimiliert, dann entsteht nur ein dreckiges braun. Eine braune Identität von Gleichgeschalteten.

      Die Vielfalt der Kulturen ist wichtig für das Überleben und die gesunde Entwicklung der Menschheit. Keine Kultur ist überlegen, Keine besser als andere. Alle haben Vor- und Nachteile.

      Es gibt viele Farben, und das ist gut so.

      Wann stellst du dir selbstkritische Fragen zu deiner radikalen Schwarz-oder-Weiss-Einstellung, Scott?
      20 48 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi 31.08.2018 14:58
      Highlight Warum müssen die zwingend mit einem Ja oder nein beantwortet werden?

      Hier eine Kritische Frage: Ist eine monotheistische Religion (es kann nur einen Highlander...äh Gott geben) überhaupt in der Lage in einer diversen und kulturell durchmischen Gesellschaft zu existieren? Wenn Ja: warum? Wenn Nein: warum?

      Dann zieht man Vergleiche mit anderen monotheistischen Religionen und schaut wie das da funktioniert oder nicht funktioniert.

      Eine einfache Antwort wie Ja oder nein gibt es nicht und ist auch nicht zielführend.
      20 5 Melden
    • Helvetia 31.08.2018 15:17
      Highlight Kritische Fragen wären z.B.: darf ein Muslim zu einer anderen Religion konvertieren oder Atheist sein? Die meisten islamischen «Gelehrten», die man so hört, sagen klar nein. Es gibt islamisch dominierte Länder, wo auf Aposthasie die Todesstrafe steht. Oder darf eine Muslima einen Nicht-Muslim oder gar einen Atheisten heiraten, ohne dass dieser zuerst konvertieren muss? Für mich ist es halt schon so: im Islam gibt es keine «Religionsfreiheit», so wie wir es verstehen. Ich bin selber Atheistin und wäre froh, die Menschheit würde endlich alle Religionen hinter sich lassen.
      46 10 Melden
    • Platon 31.08.2018 16:02
      Highlight @Helvetia
      Hä? Religionsfreiheit trifft auf Staaten zu, nicht die Religion selbst. Schau dir die Schweiz an, hier leben angeblich 0.5 mio. Muslime. Keiner von denen schert sich vermutlich wirklich um den Koran, trotzdem nennt man sie Muslime. Auch ich werde als Christen gezählt, obwohl ich nie zur Kirche geh. Für dich zählt das wohl nicht mehr, trotzdem werde ich dazugezählt. Wo bleibt eine kritische Frage für mich? Bin ich Christ? Ich bin konfirmiert.

      Du kämpfst gegen Luftschlösser.
      12 23 Melden
    • Ueli der Knecht 31.08.2018 17:51
      Highlight Helvetia:

      1. Man darf seinen muslimischen Glauben ablegen.
      "In der Islamwissenschaft herrscht die Auffassung vor, dass keine Textstelle im Koran eine Aufforderung zur Bestrafung von Apostaten mit dem Tode im Diesseits beinhaltet." (http://bit.ly/2C57DSd)

      2. Eine Muslima darf heiraten, wen sie liebt. Einfach nicht nach Scharia. So wie in der Kirche keine Schwule oder Hindus heiraten können.

      3. Der Islam gebietet, andere Religionen und Gläubige zu respektieren und deren Gebräuche zu achten. Es gibt keinen Zwang im Glauben (http://bit.ly/2CbTy5c).
      8 22 Melden
    • AdiB 31.08.2018 18:06
      Highlight @helvetia, religionsfreiheit in einer religion?
      deine aufgeführten fragen kannst du jeder religion stellen und es wären die selben antworten. wenn du atheist bist, gehörst du keiner religion an. im christentum oder laut bibel darfst du auch keinen anderen glauben heiraten ubd konvertieren ist nicht akzeptiert. den wer konvertiert ist konvertiert und hat mit seiner alten religion abgeschlossen.
      was sie meinen sind gesetze der staaten und diese bestimmen staaten für sich und hat nichts mit religionen gemein.
      12 3 Melden
    • Maracuja 31.08.2018 20:13
      Highlight @Ueli: Eine Muslima darf heiraten, wen sie liebt. Einfach nicht nach Scharia. So wie in der Kirche keine Schwule oder Hindus heiraten können.

      ??? Hängt wohl stark vom Wohnort der Muslima ab. Offensichtlich scheinen Sie nicht mal zu wissen, dass es diverse Länder gibt, die keine Zivilehe kennen, z.B. Libanon, Israel.
      10 3 Melden
    • Maracuja 31.08.2018 20:27
      Highlight @Ueli der Knecht: 1. Man darf seinen muslimischen Glauben ablegen

      Ja, aber in manchen Länder nicht ungestraft (Todesstrafe, langjährige Haftstrafen, Zwangseinweisung in Psychiatrie).
      15 3 Melden
    • Scott 31.08.2018 21:06
      Highlight @AdiB
      Im aufgeklärten Christentum darfst Du sehr wohl jemand mit anderem Glauben heiraten. Das ist ja auch der grosse und wichtigste Unterschied.
      6 3 Melden
    • Ueli der Knecht 31.08.2018 22:05
      Highlight Maracuja: In manchen Ländern herrscht Willkür-Justiz. Dazu hat sich schon AdiB geäussert. Das ist staatliche und nicht religiöse Angelegenheit.

      Eine Muslima im Iran, wo die Scharia gilt, kann zB. problemlos einen Christen oder Juden heiraten. Das ist einfach bürokratisch ein Problem, vorallem wenn die Frau Muslima bleiben will. Sonst soll sie einfach christlich oder jüdisch heiraten, oder im Ausland. Der Mann kann auch für die islamische Heirat kurzum zum Islam konvertieren, ohne seine eigene bisherige Religion abzulegen (http://bit.ly/2Pmn0aI). Kreativer Pragmatismus wird nicht bestraft.
      5 18 Melden
    • Scott 31.08.2018 22:35
      Highlight @Ueli der Knecht

      Eine Muslima, welche im Iran ein Christ heiratet?

      Ehm... Quelle?
      16 2 Melden
    • Ueli der Knecht 01.09.2018 05:58
      Highlight Scott: Eine Quelle ist dort gelinkt (gilt analog auch für Schweizer/innen).

      Eine Muslima kann gemäss der Scharia keinen Andersgläubigen heiraten. Aber sie kann zB. Christin (oder sonstwas) werden und dann christlich (oder sonstwie) heiraten. Oder die Verlobten können im Ausland (zB. in der Schweiz) zivilrechtlich (statt moscheen- oder kirchenrechtlich) heiraten, dann spielt die Religion der beiden keine Rolle. Der Iran erkennt praktisch alle möglichen Heiratsformen an. Eine Heirat nach islamischen Recht ermöglicht viele Freiheiten in einem Ehevertrag (zB. auch eine Heirat nur für eine Nacht).
      2 10 Melden
    • Maracuja 01.09.2018 09:40
      Highlight @Ueli der Knecht: Aber sie kann zB. Christin (oder sonstwas) werden und dann christlich (oder sonstwie) heiraten

      Ja, man kann im Iran zum Christentum oder einer anderen Religion übertreten, man muss halt einfach bereit sein, die Konsequenzen zu tragen. Todesurteile wegen Apostasie werden zwar seit längerem nicht mehr vollstreckt, aber mit massiven Konsequenzen (strafrechtliche, administrative, soziale) ist zu rechnen. https://atheist-refugees.com/iran/
      10 1 Melden
    • Maracuja 01.09.2018 09:47
      Highlight @Ueli: . Oder die Verlobten können im Ausland (zB. in der Schweiz) zivilrechtlich (statt moscheen- oder kirchenrechtlich) heiraten, dann spielt die Religion der beiden keine Rolle

      Dumm nur, dass sogar in dem von Ihnen verlinkten Dokument der deutschen Botschaft in Teheran ausdrücklich steht, dass die Nichtregistrierung einer Ehe strafbar ist. Entweder lesen Sie nicht, was Sie verlinken oder Sie verbreiten fakenews. Ich habe in meinem Bekanntenkreis zwei Iranerinnen, deren Ehemänner rein pro forma zum Islam übergetreten sind, um Probleme bei Reisen in den Iran zu vermeiden.
      9 1 Melden
    • Ueli der Knecht 01.09.2018 11:29
      Highlight Maracuja: Auch hierzulande gilt eine Ehe durch das Heiraten, bzw. durch das Registrieren. (zB. "registriere Partnerschaft").

      Es ist mehr oder weniger problemlos, eine Ehe zu registrieren, wenn diese zB. zivilrechtlich im Ausland oder kirchenrechtlich christlich oder jüdisch, oder hinduistisch (oder was weiss ich-wie) geschlossen wird.

      Ich nehme vielmehr an, du hast das Dokument nicht richtig verstanden, Maracuja. Eine nicht-registrierte Ehe gilt einfach nicht als Ehe.

      Wer sich darauf beruft, verheiratet zu sein, obwohl er keine Ehe registriert hat, macht sich strafbar. Logisch! Verstanden?
      1 7 Melden
    • Ueli der Knecht 01.09.2018 11:34
      Highlight Maracuja: Du hast einfach null Ahnung von der Kultur in diesen Ländern. Die Leute sind zum Teil Spiessbürger, ganz ähnlich den Bünzlis hierzulande. Es rät sich daher, nicht unbedingt an die grosse Glocke zu hängen, wenn man zB. zwecks Heirat kurz Christin oder Muslim wird, oder wenn man Schwul ist. Es ist nicht verboten und auch gesetztlich nichs strafbar, Christin zu werden, oder Papierli-Muslim, oder Schwul. Es empfieht sich nur nicht, sich öffentlich zu exponieren.

      Ähnlich wie in der Schweiz: Schwul sein ist toleriert, schwul tun aber meistens nicht.
      1 7 Melden
    • Scott 01.09.2018 12:57
      Highlight Danke Maracuja!
      5 0 Melden
    • Maracuja 01.09.2018 19:32
      Highlight @Ueli der Knecht: Eine nicht-registrierte Ehe gilt einfach nicht als Ehe.

      Wie praktisch, dumm ist nur, dass aussereheliche Beziehungen strafbar* sind und das Zusammenleben in einer nicht-registrierten Ehe damit sehr schwierig wird. Aber bestimmt finden Sie auch dafür wieder ein paar Einwände, wieso das kein Problem ist.
      * https://www.eda.admin.ch/eda/de/home/laender-reise-information/iran/reisehinweise-iran.html
      4 1 Melden
    • Maracuja 01.09.2018 19:43
      Highlight @Ueli der Knecht: Es ist nicht verboten und auch gesetztlich nichs strafbar, Christin zu werden oder Schwul

      Schwul werden wohl nicht, das Ausleben der Homosexualität ist hingegen strafbar: <Art. 109 Der aktive und der passive Teilnehmer des homosexuellen Verkehrs werden beide mit hadd-Strafen bestraft., Art. 110 Die Hadd-Strafe für Homosexualität in der Form des Verkehrs ist die Todesstrafe. Die Tötungsart steht im Ermessen des Richters. http://antifateheran.blogsport.de/images/HomosexuelleImIran.pdf

      4 0 Melden
    • Ueli der Knecht 01.09.2018 21:24
      Highlight Maracuja: Ich kenne ganz viele Iraner persönlich, die in unregistrierten Partnerschaften zusammen leben. Gerade schwule Männer oder lesbische Frauen haben es diesbezüglich ziemlich einfach. Aber auch gemischte Paare geht.

      Du übersiehst die Tatsache, dass Heiraten und Scheiden sehr einfach ist. Man kann problemlos sich vorübergehend und befristet (zB. für eine WG) als Ehepaar registrieren lassen.

      Es gibt auch Berichte von Schwulen, die tatsächlich im Iran waren, bzw. dort leben. Nicht nur so Gesetzes-Analysen vom grünen Tisch weit weg:
      http://bit.ly/2wuxPk1
      http://bit.ly/2MDf5st
      0 4 Melden
    • Ueli der Knecht 01.09.2018 21:31
      Highlight Maracuja: Reise doch einfach mal in Iran und schau selbst!

      Im Iran gibt es etwas, das nennt sich Taruf.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Taarof

      Das gehört quasi zur Kultur. Die Leute haben zwei Leben. Ein öffentliches und ein privates.

      Der Privatbereich, und dazu zählt neben den eigenen vier Wänden neuerdings auch das Auto, ist heilig. Was dort geschieht, geht niemanden etwas an.

      Da läuft praktisch alles, was in der Öffentlichkeit verboten ist. Da gibts Alkohol, halbnackte Frauen ohne Kopftuch, laute Musik, gemeinsames Tanzen, und natürlich auch Sex in allen Variationen.

      Das ist auch Iran!
      0 4 Melden
    • Scott 02.09.2018 01:04
      Highlight @Ueli der Knecht

      Selten so ein Blödsinn gelesen. Theorie und Praxis, kann ich da nur sagen.
      3 0 Melden
    • Ueli der Knecht 02.09.2018 15:30
      Highlight Stimmt, Scott. Die Theorie scheint ihr vielen "Islamwissenschafter" und neuen "Islamgelehrten" wunderbar zu kennen. Plötzlich kennt ihr alle den Koran und die Scharia.

      Die Praxis sieht aber komplett anders aus. Warst du überhaupt schonmal in einem Land mit muslimischer Bevölkerung? Wohl kaum! Ich schon oft. Auch im Iran.

      Oben sind zwei Links platziert. Einer von schwulen Touristen, ein anderer von Schwulen, die im Iran leben. Beide schildern, dass es in der Praxis überhaupt nicht tragisch sei. Die schwulen Iraner sagen, dass sich ihre Alltagsprobleme kaum von denen der Hetis unterscheiden.
      0 2 Melden
    • Scott 02.09.2018 17:40
      Highlight "Warst du überhaupt schonmal in einem Land mit muslimischer Bevölkerung?"

      Einige Male schon, danke der Nachfrage. Ein/e sehr nahe/r Verwandte/r lebte 6 Jahre in Teheran. Ihre netten Geschichten in Ehren, aber die sind nicht Alltag im Iran.
      2 0 Melden
    • Ueli der Knecht 02.09.2018 19:03
      Highlight Scott: Ich habe nicht nur ein unbestimmter "ein/e serh nahe/r Verwandte/r", der/die im Iran lebt, sondern selber schon dort gelebt, und viele Freunde und Verwandte, die dort leben, die meisten schon länger als nur 6 Jahre. Die Älteren von ihnen erlebten auch noch die vor-revolutionären Zeiten.

      Ich bestreite nicht die Schwierigkeiten der Bevölkerung, oder dass Regime und deren Repräsentaten den Leuten das Leben schwer machen. Das hat nur wenig mit Islam zu tun.

      Ich meine nur, dass sich die Iraner als Weltmeister im praktischen Pragmatismus mit allen widrigen Umständen arrangieren können.
      0 1 Melden
    • Ueli der Knecht 02.09.2018 19:11
      Highlight Scott: Ursprünglich forderste du, kritische Fragen zum Islam zu stellen, die du aber nicht gestellt hast. Verbunden mit deiner unrealistischen Forderungen, diese müssen zwingend mit JA oder NEIN beantwortet werden.

      Selbst auf Nachfrage hast du keine Fragen gestellt. Stattdessen sprang Helvetia in die Lücke.

      Helvetias Fragen haben ich und andere hier mit "Ja, aber" oder mit "Nein, aber", beantwortet.

      Wenn dir diese Antworten nicht passen, dann nehme ich das zu Kenntnis. Ich hoffe aber, dass du auch Antworten und Meinungen, die dein Weltbild nicht unterstützen, trotzdem respektieren kannst.
      1 1 Melden
  • religionkills 31.08.2018 14:09
    Highlight von Hartmut Krauss
    An der Legitimität, ja notwendigen Rationalität, den Islam als grund- und menschenrechtswidrige Weltanschauung zu behandeln und den irregulären, das politische Asylrecht missbrauchenden und ausufernden Masseneinstrom von hauptsächlich jungen muslimischen Männern zu kritisieren, ändert auch der letzte gesinnungsterroristische Versuch nichts mehr, nämlich „Gutmenschen“ statt „Willkommenskultur“ oder „bunte Republik“ zum wirklichkeitsfremden und -entstellenden Unwort des Jahres zu küren.
    29 25 Melden
  • *klippklapp* 31.08.2018 14:08
    Highlight Bitte, bitte, geschieht mit diesem Buch, was mit schlecht geschriebenen und unrelevanten Büchern sonst passiert... Einfach vergessen!

    Leider hat sich bei Sarrazin schon zweimal gezeigt, dass egal wie schlecht und unfundiert das Buch, es dennoch ein riesiges Medienecho gibt. Das bewirkt nur, dass:

    - dieser Mann weiterhin so stupide Bücher schreiben wird, da Skandal = Verkauf.
    - Die Talkshows wieder etwas zu berichten haben und die Politiker sich wieder in ihrer "Empörung" profilieren können.
    - Gewisse Kreise trotz Dauer Präsenz in den Meiden wieder von "Zensur" sprechen können.
    30 112 Melden
  • The greatest man who ever inhaled oxygen 31.08.2018 14:08
    Highlight Sarrazin hat mit allem Recht. Dennoch wird er vom Mainstream bekämpft. Einfach traurig.
    124 59 Melden
  • Raphael Stein 31.08.2018 13:57
    Highlight Der Bürger ist an der Wissenschaft vermutlich wenig interessiert. Eher an der Praxis, was eben so um ihn rum passiert.
    53 7 Melden
    • Raphael Stein 31.08.2018 15:22
      Highlight Ihn, nicht mich. Ab besten lebst du mal in so einem Gottesstaat für eine Weile. Das reicht um diese Art von Männer dominierter Gesellschaft zu hinterfragen.
      15 4 Melden
  • Slavoj Žižek 31.08.2018 13:50
    Highlight Mir fällt es halt schwer dem Islamwissenschaftler zu glauben.
    99 13 Melden
  • demokrit 31.08.2018 13:39
    Highlight "In vielen Branchen, beispielsweise gerade in der neuen Informations- und Kommunikationstechnologie weisen diverse muslimische Länder vergleichbare, wenn nicht gar höhere Produktivitäts- und Innovationsraten auf."

    Wie heissen all diese Länder, Herr Refomtheologe Dziri? Ein paar belastbare Landesnamen wären doch nett, wenn es faktisch gar nicht stimmt. Auf welche Quellen berufen Sie sich?
    110 18 Melden
    • Supermonkey 31.08.2018 14:09
      Highlight Die Hälfte aller Internet-Router und TV-Boxen in der Schweiz werden in der Türkei hergestellt. Da staunst Du was?
      28 74 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 31.08.2018 14:09
      Highlight Spontan würde ich sagen Malaysia, oBike stammt doch von dort. Und ja die waren wirklich vor uns.
      24 32 Melden
    • Gretzky 31.08.2018 14:23
      Highlight Trotzdem weist die Türkei ja mal mit Sicherheit nicht eine gleiche oder höhere Produktions- und Innovationsraten auf als Westeuropa. Für dieses Beispiel kommt mir eigentlich nur Malaysia in den Sinn. Die Emirate oder auch Katar versuchen in diesen Markt einzudringen, aber das tun sie vorwiegen damit, dass sie westliche Technologie und Know How einkaufen.
      49 5 Melden
    • Donald 31.08.2018 15:10
      Highlight @Bauernbrot
      oBike kommt aus Singapur.
      Und ist auch nicht so ein grosses Unternehmen, dass es ein Land gleich zum IT Leader macht.
      22 1 Melden
    • Hierundjetzt 31.08.2018 15:16
      Highlight Supermonkey: okeee ...und unsere Kleider kommen aus Bangladesch aber niemand würde behaupten, dass Bangladesch das weltweite Zentrum der Modeindustrie sei.

      Unsere Smartphones kommen aus China aber niemand würde behaupten, dass China das neue Silicon Valley sei.

      Router und TV-Boxen sind Hochtechnologie Produkte. Das Zusammensetzen ist exakt den Prozess in der Wertschöpfungskette, bei dem man unglaublich sparen kann.

      Es ist leider so, das wertschöpfungsarme Arbeiten in Niedriglohnländer ausgelagert werden. Dazu zähle ich ganz klar die Türkei als wirtschaftliches Schwellenland.
      32 1 Melden
    • Ueli der Knecht 31.08.2018 15:38
      Highlight demokrit:

      1. Welche Firma betrieb zuerst ein kommerzielles 5G-Netz?

      2. a) Wieviele Satelliten betreibt die Schweiz, Arabien, Algerien, Ägypten, Indonesien, Kasachstan, Pakistan, UAE?

      3. Wie heisst die weltweit fünft einflussreichste Marke hinter Apple, Google, Ikea und Starbucks?

      Quellen:
      http://www.theedgemarkets.com/article/capital-sector-year-semiconductor-malaysian-counters-outperform-fang-stocks
      https://en.wikipedia.org/wiki/Al_Jazeera_Media_Network
      https://www.ooredoo.qa/portal/OoredooQatar/supernet-5g
      https://www.theguardian.com/media/2005/feb/01/marketingandpr.broadcasting
      11 30 Melden
    • Donald 31.08.2018 16:02
      Highlight @Ueli
      Deine Beispiele wirken schon ein wenig gesucht.

      Halbleiterproduktion..., ein Artikel aus 2005 und das 5G-Netz wird garantiert aus China, Finnland oder den USA geliefert.
      17 5 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 31.08.2018 17:18
      Highlight @Hierundjetzt

      "Unsere Smartphones kommen aus China aber niemand würde behaupten, dass China das neue Silicon Valley sei."

      Doch ich und Millionen andere würden das sagen.
      9 13 Melden
    • oliversum 31.08.2018 17:22
      Highlight Geh mal nach Dubai, Qatar etc.
      4 2 Melden
    • Ueli der Knecht 31.08.2018 20:34
      Highlight Donald: Yep, das 5G-Netz stammt von Huawei aus China. Huawei betreibt aber grosse Forschungsabteilungen im Nahen und mittleren Osten, nebst Qatar zB. auch im Iran.

      Trotzdem sind die Qatari die ersten, die flächendeckend ein 5G-Netz in Betrieb nahmen. Ooredoo ist einer der weltweit grössten Telecom-Anbieter mit rund 120 Millionen Kunden.

      In Sachen Halbleiterproduktion ist Malaysia nachwievor unter den Top-Ten. Malaysia exportiert jährlich Chips für rund 15 Mia. Dollar.
      4 7 Melden
    • demokrit 31.08.2018 21:10
      Highlight Ich sage es ja. Nichts Belastbares dabei.

      oBike?: "oBike is a Chinese-founded stationless bicycle-sharing system...", zudem Bankrott.

      Al-Jazeera ist eine arabische CNN-Kopie von superreichen Ölscheichen. Wird wohl eher aus aussenpolitischen Gründen von den Herren in Doha betrieben, um anderen arabischen Regimen zu schaden. Auf ähnlichem Ölsand sind Dubai und alle Produktezukäufe gebaut. In Malaysia leben wiederum viele Han-Chinesen, wichtigster Handelspartner von denen ist China, die Chinesen halten den Islam dort von der Wirtschaft fern.
      6 2 Melden
    • Hierundjetzt 31.08.2018 21:29
      Highlight Brit, das Smartphone wurde aber nicht in China erfunden, ebenso kein soziales Netzwerk, kein Mobilfunk oder das Internet.

      Was Sie hingegen gut machen, kopieren um es danach zu verbessern.

      Ich bin offen meine Meinung zu revidieren, wenn Du mir ein Produkt sagen kannst, das dank China zum weltweiten Standart wurde...

      Schau, Sie können nicht mal einen Flugzeugträger herstellen (Frankreich kann dies), ich will damit sagen, dass China doch noch grad ein Stück sehr sehr weit entfernt ist, weltweite Standarts zu setzen, wie es Europa oder die USA macht 😉
      8 1 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 01.09.2018 02:03
      Highlight @Donald

      Völlig richtig oBike sind aus Singapur. Da habe ich wohl das Fragezeichen vergessen, mein Fehler. Ich möchte aber anmerken, dass es in Jordanien einen echt beieindruckenden Teilchenbeschleuniger gibt und auch die Emirate nicht nur auf der faulen Haut liegen und sich einen Dreck um die Zukunft scheren.

      https://m.energie-bau.at/83-fachkongress/objekte-2013/1799-nachhaltigkeitsoase

      3 2 Melden
    • Ueli der Knecht 01.09.2018 12:13
      Highlight Die Frage wäre auch, ob Konkurrenz-Denken, wie es demokrit, Hierundjetzt usw. pflegen, und das ihr Weltbild und Ideologie wesentlich prägt, sinnvoll ist.

      Eine chinesische Innovation ist der Konfuzianismus. Gemeinschaftssinn steht über egoistischen Eigeninteressen. Man vergleicht Äpfel mit Birnen, wenn man nur durch die westliche Brille schaut.

      Da bleibt nur der Verweis auf den TED-Talk:

      "Why you're wrong, even if you think you're right":


      Es macht wenig bis keinen Sinn, solchen falsch liegenden "Soldaten", die sich im Recht glauben, ihr Unrecht nahe zu legen.
      0 5 Melden
    • demokrit 02.09.2018 10:43
      Highlight @Bauernbrot: Jordanien ist ein wirtschaftlich unterentwickeltes Armenhaus. Solche mit reichlich Ölreichtum importierte Grossprojekte sind absolut nicht massgebend für Innovationsgrade und dienen den Erbherrschern bloss als Alibi, ungestört weiter ihre Bevölkerung unterdrücken zu können.

      Ueli: Konfuzianischer Gemeinsinn? Das sind die Heucheleien eines Gesinnungsgenossen, der sein rotes Büchlein noch nicht ganz überwunden hat. In China steht vielmehr das Wohl der Parteibonzen im Vordergrund. Wer anderer Meinung ist wird wahlweise in Fussballstadien erschossen oder ins Arbeitslager gesteckt.
      1 0 Melden
    • demokrit 02.09.2018 11:28
      Highlight @Ueli: Deine verklärende Brille zu China ist mit der Praxis genau so wenig vereinbar, wie es deine eigenwillige Rechtsinterpretation mit den bestehenden Rechtsgrundlagen in Sachen DSG und Arbeitsgesetz ist. Persönliche Meinungsauskünfte zu Mitarbeitern sind völlig legal, sofern dir kein konkreter Gesetzesparagraf einfällt, der genau das untersagt. Auf eine solche Rechtsgrundlage konntest du dann auch nicht verweisen. Deine eigene Rechtsauffassung ist natürlich nicht mit der gegenwärtigen Rechtslehre zu verwechseln.
      1 0 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 02.09.2018 16:06
      Highlight @demokrit

      "Solche mit reichlich Ölreichtum importierte Grossprojekte sind absolut nicht massgebend für Innovationsgrade und dienen den Erbherrschern bloss als Alibi, ungestört weiter ihre Bevölkerung unterdrücken zu können."

      Sie sollen also sagen, dass jene die jetzt vom Öl-Business leben nicht wüssten,dass in absehbarer Zeit keines mehr sprudeln wird? Selbstverständlich sind sie an innovationen interessiert. Eventuell nicht einmal weil sie es interessant finden, sondern weil sie gezwungenermassen müssen.

      Und überhaupt was ist das für ein Argument, Innovation vorheucheln um zu unterdrücken?
      0 0 Melden
    • demokrit 02.09.2018 18:55
      Highlight @Bauernbrot:

      Ach, die sprudeln noch eine ganze Weile und länger als diese Typen noch leben. Die haben null Bedarf an Innovationen, weil sie sich längst in die betreffenden Firmen eingekauft haben. Du würdest dich wundern, was den Scheichen in Europa alles gehört.

      Eigene Innovation ist ohne weitgehende Bürgerfreiheiten nicht zu haben. Das werden die Chinesen auch noch lernen. Mohammed bin Salman ist ein Paradebeispiel für das Vorheucheln von Freiheiten/Alibiprojekten (guckt her, ich lasse Frauen ans Steuer), um sich an der Macht zu halten. Reine PR: Hinter dem Vorhang lässt er Frauen köpfen.
      0 0 Melden
  • Wilhelm Dingo 31.08.2018 13:35
    Highlight "Er liest den Koran wie ein Sachbuch": Für viele Moslems ist der Koran das Wort Gottes welches unbedingten Gehorsam fordert. Insofern kann man den Koran für diese Leute schon als Sachbuch verstehen.
    108 22 Melden
    • Vergugt 31.08.2018 14:10
      Highlight Worauf stützt du diese Behauptung? Gibt es eine wissenschaftliche Quelle, hast du viele Moslems / Muslimas in deinem Umfeld?
      26 68 Melden
    • rodolofo 31.08.2018 14:21
      Highlight Die Schweizer Muslime, die ich kenne, lesen den Koran so, wie ich die Bibel lese, als eine Art von Traditionellem Märchenbuch, in dem durchaus auch ein paar nützliche Dinge stehen, wenn man die blumige und emotional übertriebene Sprache in unsere moderne, humorige und weniger moralisierende Sprache zu übersetzen in der Lage ist.
      Andererseits habe in einem (materiell armen) "Drittweltland" religiösen Fundamentalismus als Volkssport gesehen, und zwar bei Katholiken!
      Das hat eben damit zu tun, dass dort der Kampf um knappe Ressourcen viel härter geführt wird.
      Das fördert Fundamentalismen...
      21 34 Melden
    • Maracuja 31.08.2018 14:44
      Highlight @Rodolofo: Die Schweizer Muslime, die ich kenne, lesen den Koran so, wie ich die Bibel lese, als eine Art von Traditionellem Märchenbuch

      Gläubige lesen ihre jeweiligen Heiligen Schriften bestimmt nicht als Märchenbuch. Sie als Nichtgläubiger sind nun wirklich keine Referenz dafür, wie Christen oder Muslime Bibel bzw. Koran lesen.
      31 4 Melden
    • rodolofo 31.08.2018 16:13
      Highlight @ Maracuja
      Ein Evangelikaler hat mir vor gar nicht so langer Zeit immerhin zugestanden, einer Art von Natur-Religion nachzuhängen, und er hat mit einem halb-irren Tom Cruise - Blick zu mir gesagt, dass er sich wünsche, einmal so stark glauben zu können, wie ich anscheinend glauben könne.
      Ich vermute, dass die meisten Gläubigen ihre jeweiligen Religiösen Rituale als Teil ihrer Kultur praktizieren, von der sie in ihrer Kindheit geprägt worden sind.
      Solche Prägungen sind später auch mit vernünftigen Argumenten kaum mehr zu durchbrechen.
      Bei "Nicht-Gläubigen" läuft das übrigens ganz ähnlich...
      6 16 Melden
    • Maracuja 31.08.2018 21:08
      Highlight @Rodolofo

      Nur weil Sie ein Anhänger einer Naturreligion sind und ein Evangelikaler Ihnen einen super starken Glauben bescheinigt hat, macht Sie das nicht zum Experten für Buchreligionen. Genauso wenig wie Sarrazin durch 1malige Lektüre des Korans zum Islamwissenschaftler mutiert, da können ihm seine Fans noch lange Expertentum bescheinigen.
      7 2 Melden
    • Wilhelm Dingo 01.09.2018 07:58
      Highlight @Vergugt: die Tatsache, dass die Scharia praktiziert wird ist Beweis genug.
      5 0 Melden
    • rodolofo 01.09.2018 08:11
      Highlight @ Maracuja
      Zum x-ten Mal:
      Ich behaupte doch gar nicht, dass ich ein Experte bin!
      Soll ich deswegen artig still sein und keinen Muks mehr machen?
      Ich mache Erfahrungen mit EINZELFÄLLEN.
      Und das sage ich ja auch!
      Ich habe von EINEM Evangelikalen gesprochen, der mir attestiert, eine Art Natur-Gläubiger zu sein, während Sie mich als "Nicht-Gläubigen" in eine Schublade stecken, die IHNEN gerade passt!
      Was machen SIE denn ständig mit mir?
      Sie stecken mich doch andauernd in irgendwelche Schubladen!
      Bitte betrachten Sie sich doch selber mal genauso kritisch, wie sie mich andauernd kritisieren!
      3 7 Melden
    • Maracuja 01.09.2018 08:50
      Highlight @rodolofo

      Sie haben sich x-fach im Stammblog über Gläubige lustig gemacht und sich selbst als nicht gläubig deklariert. Offensichtlich haben Sie in der Zwischenzeit eine Wandlung durchgemacht und bezeichnen sich jetzt als Anhänger eines Naturglaubens. Ich werde das in Zukunft berücksichtigen. Es geht nicht darum, Ihre persönlichen Erfahrungen abzuwerten, sondern Sie auf Ihre Fehlschlüsse aufmerksam machen. Wenn Sie ernsthaft glauben, Christen/Muslime hielten ihre Schriften für Märchenbücher, dann verifizieren Sie Ihren Standpunkt mal in Diskussion mit Muslimen/Christen. Viel Spass!
      6 2 Melden
    • rodolofo 01.09.2018 12:17
      Highlight @ Maracuja
      1. Ich habe mich auf Watson gemäss meinem (eingeschränkten) Erinnerungs-Vermögen (als Esoterik-Guru habe ich das Ziel, ganz im JETZT zu leben!) nie behauptet, "Nicht Gläubig" zu sein.
      2. Ich kann an Dinge glauben, die mir mein Denken und meine Gefühle eingeben und mich trotzdem über andere Gläubige lustig machen.
      3. Ich spreche ja nicht von streng gläubigen Islamisten, sondern von in der Schweiz aufgewachsenen Secondos mit Muslimischem Hintergrund, die den Koran auf distanzierte Weise lesen, so wie ich die Bibel lesen würde.
      4. Nicht Alle nehmen es so streng und genau, wie Sie!
      1 3 Melden
  • Natürlich 31.08.2018 13:32
    Highlight Das Problem aus meiner Sicht ist nicht der Koran oder die Bibel.
    Das Problem sind Fundamentalisten bzw. dass in vielen islamischen Ländern der Koran über dem Gesetz steht oder mit dem Gesetz vermischt wird.
    Auch in der Schweiz gibt es ca 150‘000 Mitglieder von Freikirchen welche teilweise radikales Gedankengut vertreten.
    Nur wird hier das Gesetz des Landes respektiert, es steht nämlich auch in der Bibel dass man dies tun soll.
    (Weiss nicht ob ihm Koran auch was dazu steht).
    Ich finde Thilo Sarazzins Meinungen zu krass und einseitig, gebe ihm aber teilweise auch recht.
    41 3 Melden
    • James McNew 31.08.2018 14:04
      Highlight Jeder soll sich der bestehenden staatlichen Gewalten unterordnen, denn es gibt keine Autorität, die nicht von Gott kommt – hallo christliche Diktatur? Genauso haben die europäischen Könige argumentiert, währenddem sie ihr Volk aushungerten. Die Revolution gegen dieses Gedankengut ist die Grundlage der hesamten westlichen Welt.

      Diese Bibelstelle widerspricht sämtlichen Erkenntnissen der Aufklärung und damit den vielzitierten "westlichen Werten".
      20 17 Melden
    • Glücksbringer 31.08.2018 14:15
      Highlight Ähnlich wie im Koran. Wann setzen die Menschen sich endlich über diesen Mist hinweg.
      19 3 Melden
    • Eskimo 31.08.2018 14:15
      Highlight Wenigstens wird in diesem Text nicht zum Mord an "Ungläubigen" aufgerufen.
      26 10 Melden
    • Natürlich 31.08.2018 14:21
      Highlight @JamesMcNew
      Es steht an anderer Stelle eine Ausnahme:
      „Ein Christ muss nicht gehorchen, wenn ihm die Regierung eine Sünde befiehlt oder wenn er seinen Glauben an Jesus Christus verleugnen soll“ Apostelgeschichte 5,29

      Ich bin kein gläubiger Christ.
      Es ging mir bloss darum, dass in der islamischen Welt oftmals der Koran über dem Gesetz steht bzw der Koran das Gesetz ist.
      Das ist alles
      19 2 Melden
    • WhyAllTheLying? 31.08.2018 14:23
      Highlight Entfernt. Bitte bleibe beim Thema. Danke, die Redaktion.
    • rodolofo 31.08.2018 14:27
      Highlight Das kommt immer darauf an, was für ein Staat das ist!
      In der Schweiz geniessen Staatliche Behörden noch relativ viel Vertrauen und Zustimmung.
      In Ungarn sieht das schon wesentlich schlechter aus.
      Vom Putin'schen Mafia-Staat will ich gar nicht reden, habe es aber jetzt trotzdem getan.
      In Nazi-Deutschland wäre Ungehorsam gegen das Gesetz für jeden MENSCHEN zwingend gewesen!
      in vielen Diktaturen bieten Kirchen und Religionen die einzigen Möglichkeiten für Politische Opposition!
      Darum ist die RKK heute in Polen so stark, oder die Islamischen Moscheen in der Türkei, oder in Ägypten.
      7 11 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 31.08.2018 14:50
      Highlight @Natürlich

      Aus puren Interesse habe ich nachgeschaut wie oft das Wort "Regierung" in der Bibel vorkommt. Es sind genau 4 Mal und leider war die Apostelgeschichte nicht dabei. Nett wie ich bin habe ich aber auch dort nachgesehen:

      Apostelgeschichte 5,29

      29 Petrus aber und die Apostel antworteten und sprachen: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.
      7 8 Melden
    • therealest 31.08.2018 15:17
      Highlight @eskimo Google danach

      Deuteronomium 17:1-20
      Darin werden gläubigen aufgerufen nicht gläubigen zu töten.
      10 2 Melden
    • James McNew 31.08.2018 15:22
      Highlight @Natürlich: "Ein Christ muss nicht gehorchen, wenn ihm die Regierung eine Sünde befiehlt oder wenn er seinen Glauben an Jesus Christus verleugnen soll" – ein Christ soll also nur Gesetze befolgen, die ihm seine Religion erlaubt? Auch irgendwie unsinning.

      Das einzige Problem ist die Vermischung von Staat und Religion. Und die propagieren offensichtlich Islam und Christentum.
      7 3 Melden
    • rodolofo 31.08.2018 16:03
      Highlight Aber natürlich steht Gott über dem Staat!
      Denn Gott ist die Natur und der Kosmos!
      Gott beinhaltet ALLES, vom Allerkleinsten bis zum Allergrössten!
      Staaten sind nur winzig kleine Teilchen von Gott, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
      5 8 Melden
    • Natürlich 31.08.2018 16:05
      Highlight @JamesMcNew
      Du siehst das falsch.
      Unsere heutige Gesetzgebung, Ethik und Moral kommt ja zu einem grossen Teil aus der Bibel bzw den 10 Geboten.
      Es geht mehr darum.
      Wenn jetzt der Staat befehlen würde, man solle seinen Nachbarn umbringen oder andere anlügen, dass man dies dann nicht tun soll.
      Nein, das Christentum propagiert nirgends eine Vermischung oder wie kommst du darauf?
      8 6 Melden
    • GustiBrösmeli 31.08.2018 16:38
      Highlight Therealist Deuteronomium = 5.Buch Mose= AT. Der Christ muss aber nach dem leben, was Jesus sagt. Lieb deinen Nächsten wie du dich selber liebst. @James wo propagiert dies das Christenzum? Nein ein Christ soll keine Sünde begehen, welches Ihm der Staat befiehlt. Das heisst: der Staat sagt, bring jemand um. Der Christ muss nach dem Glauben nein sagen. Der Christ muss aber alle Gesetzt einhalten, die Ihm der Staat gibt. Solange diese Gesetze ihn nicht zu einer Sünde verleitet.
      4 2 Melden
    • Knäckebrot 31.08.2018 16:49
      Highlight James McNew: Diese Stelle aus dem Römerbrief wurde geschrieben, als die Regierung "heidnisch" war und bald begann die Christen zu verfolgen.

      Bauernbrot: Die Aussage Gott mehr gehorchen zu müssen, steht in dem Zusammenhang, dass die religiösen Führer sich über die Christliche Irrlehre ärgerten und Petrus evangelisierte und - wie man ihm vorwarf - jemanden heilte. Anschliessend verklopfte die religiöse Autorität Petrus deswegen.
      Ich denke in diesem Kontext ist dir Petrus wohl sympatischer als die religiösen Führer oder?
      4 2 Melden
    • Natürlich 31.08.2018 17:06
      Highlight @Bauernbrot
      Das kommt wohl auf die Übersetzung an.
      Habs in der Hoffnung für alle nachgelesen.
      2 2 Melden
    • AdiB 31.08.2018 18:19
      Highlight @natürlich, "Unsere heutige Gesetzgebung, Ethik und Moral kommt ja zu einem grossen Teil aus der Bibel bzw den 10 Geboten."
      die 10 gebote findest du auch im koran. eigendlich findest du alles aus dem AT im koran. den der islam anerkennt alle propheten von adam über abraham zum moses, jesus bis mohamed. keinen darf man über den anderen stellen. was aber der koran auch sagt ist, dass es über 90 propheten gab und dass könig salamon auch ein prophet war. er war der mit der grössten von gott gegebenen macht.
      3 2 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 31.08.2018 19:01
      Highlight @Natürlich

      Selbstverständlich habe ich auch das kontrolliert:

      Hoffnung für Alle
      "Apostelgeschichte 5,29
      Petrus und die anderen Apostel erwiderten: »Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen!"
      Schön sogar mit Ausrufezeichen.

      Danach hat mich die Neugrirde gepackt und ich habe einfach Ihren Text in eine Suchmaschine eingegeben. Siehe da:
      www.jesus.ch
      "Es gibt allerdings eine Ausnahme. Ein Christ muss nicht gehorchen, wenn ihm die Regierung eine Sünde befiehlt oder wenn er seinen Glauben an Jesus Christus verleugnen soll (Apg 5,29)."

      Sind Sie bestimmt nicht gläubig?
      2 4 Melden
    • GustiBrösmeli 31.08.2018 19:13
      Highlight AdiB Jesus war kein Prophet. Er war Gottes Sohn, Starb am Kreuz. Salomo ist nur nach dem Koran ein Prophet. Er konnte angeblich mit Tieren (Satane) un Dschinn reden. Und die 10 Gebote im Koran sind nicht vorhanden. Der Koran in seiner Heutigen Form stimmt Chronologisch nicht. Ebenfalls wird immer noch darüber gestritten, welcher der 27 Koranfassungen, der Richtige Koran ist. Der Islam hat mit den Abrahamitschen Religionen (Judentum/Christentum) nichts am Hut.
      3 2 Melden
    • Natürlich 31.08.2018 19:19
      Highlight @Bauernbrot
      Es geht dort darum dass der Apostel Paulus eingesperrt wurde, weil er das Wort Gottes verkündete aber danachvon Engeln wieder befreit wurde.
      Als die Wachen ihn im Tempel am predigen fanden und fragten warum er dies tue hat er mit dem erwähnten Vers geantwortet. (Apg 5,29)
      Sorry habs wirklich nur rauskopiert und die Stelle nicht genau gelesen.
      Aber jetzt sollte es klar sein oder?
      Sonst lies die Stelle selber nochmal😊
      4 1 Melden
    • James McNew 31.08.2018 20:34
      Highlight Und wenn die Regierung dem Christen befiehlt, Abtreibung und Homo-Ehe okay zu finden? Ist das denn nicht Sünde, die er gemäss euren Bibelstellen nicht gutheissen darf?

      Ich kann auch ohne Christentum erkennen, dass es nicht okay ist, wenn der Staat mir befiehlt, jemanden umzubringen.

      Aber egal, in unserem schönen Rechtsstaat spielt mein Glaube schlicht keine Rolle mehr und das ist gut so. Auch wenn das Islamisten und Evangelikale mit Berufung auf ihre Bücher beide gleichermassen nicht schätzen...
      1 1 Melden
    • Natürlich 31.08.2018 22:46
      Highlight @JamesMcNew
      Wird schwierig, dass der Staat einem Meinungen aufzwingt.
      Der Staat kann Homosexualität ubd Abtreibung als normal einstufen aber er kann bzw würde auch nie jemanden zwingen homosexuell zu sein oder sein Kind abzutreiben.

      .
      3 0 Melden
    • Knäckebrot 31.08.2018 22:59
      Highlight @AdiB: nein, die 10 Gebote sind nicht im Koran. Das ist übrigens sogar einer der Gründe, warum Juden dazumal Mohammed nicht akzeptierten, weil die 10G ihm unbekannt waren, als sie ihn ausfragten.

      Von welchen Koranstellen würdest du das 4. 5. und 10. Gebot ableiten?

      Ein Freund von mir war früher Imam und liest jetzt zum ersten Mal das AT. Er staunt und staunt. Er meinte früher ebenfalls, dass im Koran alles wesentliche vom AT enthalten sei.
      2 1 Melden
    • James McNew 31.08.2018 23:17
      Highlight Aber diese Dinge zuzulassen, dazu kann der Staat einen zwingen.
      1 1 Melden
    • rodolofo 01.09.2018 07:59
      Highlight @ Gusti Brösmeli
      Jetzt überleg doch mal:
      Wenn Jesus Gottes Sohn wäre, dann hätte Gott ja nur einen sehr beschränkten Chromosomensatz an Erbinformation zur Verfügung!
      Was wären dann ALL DIE ANDEREN LEBEWESEN?
      Nein, Jesus kann gar nicht Gottes Sohn sein, jedenfalls nicht in einem körperlichen Sinne.
      In einem fantasierten, übertragenen Sinne können wir natürlich alle Lebewesen als "Gottes Kinder" denken, oder -was mir persönlich lieber ist- als Teile eines "Unendlich Grossen Ganzen".
      Das ist sozusagen die allerneueste Interpretation, welche die Muslimische Interpretation ablösen wird.
      1 2 Melden
    • GustiBrösmeli 01.09.2018 09:07
      Highlight rodolfo, du hast Natürlich Beweise oder?
      1 0 Melden
    • rodolofo 01.09.2018 12:24
      Highlight @ Gusti Brösmeli
      Was für einen Beweis willst Du denn?
      Wenn ich Dir jetzt sage, dass genau diese wissenschaftlich fundierte Argumentation von wegen Chromosomensatz und so in einem Prospekt der Islamischen Achmediae-Bewegung steht, dann wird Dich das ja wohl kaum überzeugen.
      Die Achmediae-Bewegung verteilt übrigens noch andere Prospekte, beispielsweise über die Rolle der Frau in ihrem Islam, die weniger wissenschaftlich sind und überhaupt nicht überzeugen.
      Aber der Punkt für "Jesus kann nicht Gottes Sohn sein!" geht eindeutig an die Achmediae-Bewegung.
      1 1 Melden
    • Natürlich 01.09.2018 13:35
      Highlight @James McNew
      Ist das dein Ernst?
      Niemand sündigt weil ein anderer sein Kind abtreibt!
      Eine Sünde kann man nur selber begehen.
      Man wird nicht zum Sünder nur weil xy sein Kind abtreibt oder homosexuell ist.
      2 0 Melden
    • GustiBrösmeli 01.09.2018 18:03
      Highlight rodolfo, du kannst ja Beweisen, das Jesus nicht Gottes Sohn ist oder? Auch wen ich nicht daran Glaube bzw früher daran geglaubt habe und nun Selber skeptisch. Hätte ich gerne Stichfeste Beweise.
      0 0 Melden
  • Eskimo 31.08.2018 13:30
    Highlight Gibt es ein Land mit hohem muslimischem Bevölkerungsanteil, das eine echte Demokratie hat und Friede herrscht? Und was müssen DE, CH, F, BE, GB usw tun damit sie die ersten Länder sind die das bewerkstelligen?
    54 12 Melden
    • WhyAllTheLying? 31.08.2018 14:24
      Highlight Dort wo der Islam die Mehrheit hat ist vorbei mit (Religions-)Freiheit.
      Das müssen wir nicht unbedingt selber ausprobieren, finde ich.
      50 8 Melden
    • Fabio74 31.08.2018 14:29
      Highlight Was ist eine echte Demokratie genau? Und was hat die Staatsform mit der Religion zu tun?
      4 30 Melden
    • B-Arche 31.08.2018 14:30
      Highlight Türkei hatte eine bis Erdoğan kam und mit denselben populistischen Rezepten wie in den Philippinen, den USA und wohl bald auch Deutschland das Ganze zur "Volksempfinden-Diktatur" umgebaut hat.
      51% drücken immer den 49% ihren Willen 100% auf, kein Minderheitenvotum mehr, kein Konsens.
      9 10 Melden
    • Maracuja 31.08.2018 14:36
      Highlight @Eskimo

      Was verstehen Sie unter echter Demokratie? Senegal ist seit langem eine präsidentielle Demokratie, verglichen mit anderen Länder der Region ist es friedlich. Die Todesstrafe wurde seit 1967 nicht mehr vollstreckt, im Jahr 2004 wurde die Todesstrafe vom Parlament ganz abgeschafft. Die neue Verfassung (2013) gewährt Religionsfreiheit. Bevölkerungsanteil der Muslime liegt bei über 90%.
      11 8 Melden
    • B-Arche 31.08.2018 15:49
      Highlight Guter Punkt. In der Medina von Dakar sah ich einen orthodoxen Juden zusammensitzen mit einem Muslim und sie haben zusammen Kaffee getrunken.

      Islamisten von ausserhalb wollen das aber ändern und versuchen immer wieder Konflikte anzuzetteln via Fake News von zahlreichen "Beispielen" wie Muslime geächtet würden. Link-Listen auf gefakte "lokale Ereignisse" in sozialen Medien auf Arabisch.

      Na, kommt Euch das bekannt vor?
      10 2 Melden
  • durrrr 31.08.2018 13:27
    Highlight Was Leute wie Amir gerne verschweigen ist, dass der Koran die Menschheit grundlegend in gut oder böse (gläubig, ungläubig) einteilt. Und gegen die zweite Gruppe von Menschen wird Gewaltanwendung halt durch das heilige Buch legitimiert. Da spielt es im Endeffekt keine Rolle mehr ob man den Koran als Sachbuch versteht oder nicht.
    93 22 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 31.08.2018 14:21
      Highlight 5. Moses 17 3-5
      3 so dass er geht und anderen Göttern dient und sich vor ihnen niederwirft, und zwar vor der Sonne oder vor dem Mond oder vor dem ganzen Heer des Himmels, was ich nicht befohlen habe, 4 und es wird dir berichtet und du hörst es, dann sollst du es genau untersuchen; und siehe, wenn es sich herausstellt, es ist Wahrheit, die Sache steht fest, dieser Gräuel ist in Israel verübt worden, 5 dann sollst du diesen Mann oder diese Frau, die diese böse Sache getan haben, zu deinen Toren hinausführen, den Mann oder die Frau, und sollst sie steinigen, dass sie sterben
      17 30 Melden
    • zettie94 31.08.2018 14:24
      Highlight Das macht die Bibel auch...
      19 15 Melden
    • Fabio74 31.08.2018 14:29
      Highlight Das tut die Bibel auch. So what?
      9 18 Melden
    • Natürlich 31.08.2018 16:11
      Highlight @Bauernbrot
      Das heutige Christentum bezieht sich allerdings abgesehen von den 10 Geboten ausschliesslich aufs Neue Testament.
      Das sollte man schon wissen wenn man sich mit dem Ganzen ein wenig befasst.
      Von daher zieht dieses Argument nicht.
      15 6 Melden
    • Knäckebrot 31.08.2018 16:35
      Highlight Wenn wir gerade beim Anspruch an theologischer Korrektheit sind:

      Für Christen - im neuen und nicht im mosaischen Bund stehend - besteht kein richterlicher und militärischer Imperativ.

      D.h. weder die Landeroberungsverse noch die Gerichturteilsverse aus dem AT werden im NT für das Gemeindeleben aufgegriffen. Dort gibt es maximal Gemeindeausschluss (würde z.B. all die Priester betreffen, welche Kinder missbrauchten).

      Nur machte die Kirche seit dem 4. Jh zahlreiche Abstecher. Diese wurden auch durch die Reformatoren nicht alle reformiert.
      5 1 Melden
    • Diavolino666 31.08.2018 16:51
      Highlight Herrlich, dieser Whataboutism...

      Welche Religion liegt derzeit vorne mit Terrorismus?
      Welche Religion hat eine Figur im Zentrum, welche ein Kriegsherr war?

      Aber immer nur angestrengt in die anderen Richtungen schauen muss wohl die Lösung sein...
      15 3 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 01.09.2018 02:19
      Highlight @Natürlich

      Laut einem anderen Kommentar in diesem Artikel sind Sie zwar Christ aber nicht gläubig und dennoch können Sie mir sagen, was aus dem Alten Testament auch heute noch von Relevanz ist. Erstaunlich.
      1 2 Melden
  • Walser 31.08.2018 13:22
    Highlight Man lese zuerst die Infos über Amir Dziri. Ist das die richtige Person um das Buch von Sarazzin einigermassen neutral zu beurteilen? Wohl eher nicht.
    99 21 Melden
    • SaraSera 31.08.2018 13:52
      Highlight @Walser: Wieso nicht? Wer, wenn nicht ein Wissenschaftler, der sich seit vielen Jahren mit dem Islam auseinandersetzt ist befugter, um die Thesen von Sarrazin über den Islam zu analysieren?
      38 98 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 31.08.2018 13:57
      Highlight @SaraSera

      Walser meint nur Sarrazin selbst könne dies tun.
      21 51 Melden
    • potatoklaus 31.08.2018 14:04
      Highlight "Alle Juden teilen ein bestimmtes Gen, Basken haben bestimmte Gene, die sie von anderen unterscheiden."

      Jemand der so für den Immigrationsstopp argumentiert halte ich nicht für einen Wissenschaftler.
      34 9 Melden
    • Diavolino666 31.08.2018 14:06
      Highlight @SaraSera
      Seine Berufsbezeichnung lässt doch eine gewisse Befangenheit vermuten... - Ein Wissenschaftler, der sich mit ALLEN Religionen befassen würde und diese gegenüberstellt, wäre eher für eine neutrale Sichtweise geeignet.

      Desweiteren ist nicht das Problem, wie ein Wissenschaftler das Buch liest, sondern wie es der "normale" Moslem tut.
      53 15 Melden
    • SaraSera 31.08.2018 14:11
      Highlight @Diavolino666: Das ist ja genau das was ein Islamwissenschaftler tut. Er setzt sich mit der Auslegung des Islams auseinander.
      22 61 Melden
    • *klippklapp* 31.08.2018 14:23
      Highlight Das typische postkoloniale Denken des Westens: Du kannst noch so lange studiert, doktoriert und die wissenschaftlich profiliert haben, du bist rückständig und wir können auch besser über die Gründe deiner Rückständigkeit urteilen als du.

      Sehr schönes Beispiel, was passiert, wenn ein Professor, der Muslim ist, sich getraut, ein Buch über Jesus zu schreiben:
      14 25 Melden
    • WhyAllTheLying? 31.08.2018 14:25
      Highlight @Sera: Sind sie Muslimin?
      Wohl nicht. Wie stehen sie zum Umgang mit Frauen in den muslimischen Ländern? Z.B. dass im ehemals persischen, jetzt muslimischen Iran Frauen ins Gefängnis gesteckt werden für Jahre, weil sie das Kopftuch abziehen?
      24 14 Melden
    • SaraSera 31.08.2018 14:32
      Highlight @WhyAllTheLying?: Warum fragen Sie so scheinheilig? Wir sind hier nicht im Kindergarten. Natürlich finde ich das nicht gut.
      17 41 Melden
    • Tan Long 31.08.2018 14:37
      Highlight Das Wort Wissenschaft sollte geschützt werden! Was haben die für Methoden, gestützt auf welche anerkannten Theorien? Diese "Religionswissenschaftler", da kann ja jeder kommen.
      12 4 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.08.2018 15:13
      Highlight klippklapp
      Aslan ist nicht Professor, auch hat er keinen Doktor in Religionswissenschaft und sein Buch wird nicht kritisiert, weil er Muslim ist, sondern weil er dort gar abenteuerliche Theorien aufstellt, die er nicht begründen kann.
      20 4 Melden
    • Platon 31.08.2018 15:23
      Highlight @Walser
      Vermutlich nicht. Dizri hätte als Wissenschaftler eindeutig besseres zu tun als Stammtischgelaber zu kommentieren. Verrate mir doch mal inwiefern sich Sarrazin dazu eignet ein Buch über den Islam zu schreiben. Mein Lebenslauf würde sich schon besser dazu eignen, dabei habe ich noch nie eine Vorlesung zu Islam- oder Religionswissenschaft besucht. Nebenbei bemerkt: ein Islamwissenschaftler ist tatsächlich Wissenschaftler, nicht wie ein Theologe. Wenn du aber besser Bescheid weisst, kannst du ja gerne deine Dissertation über den Islam abgeben!
      11 18 Melden
    • Maracuja 31.08.2018 15:58
      Highlight @Tan Long: Diese "Religionswissenschaftler", da kann ja jeder kommen

      Nein, an wissenschaftlichen Fakultäten kann eben nicht jeder kommen. Im Gegensatz zu Buchmarkt und Medien, dort darf jeder mitmischen, der es schafft, einen Verleger zu finden, einen Auftrag zu ergattern oder ein Kommentar zu schreiben. In der Fachwelt dürfte ein Thiel oder Sarrazin kaum dieselbe Anerkennung geniessen wie in Kommentarspalten.
      8 5 Melden
    • *klippklapp* 31.08.2018 16:32
      Highlight @Rabbi Jussuf: Ich habe das Buch nicht gelesen, es mag also sein, das du Recht hast. Aber die Interviewerin kritisiert nicht die Themen des Buches, sondern nur den Umstand, dass er als Muslim dieses Buch schreibt.

      Mir ist das Interview nur in den Sinn gekommen, weil es einfach meist die gleiche Ecke ist, die findet, man habe jedes Recht alles an anderen Kulturen zu kritisieren, aber laut aufheult, sobald jemand anderes in "unser" Gärtlien schaut und eine Meinung dazu abgibt.
      5 5 Melden
  • ezclips 31.08.2018 13:17
    Highlight Wer hat eigentliche den Koran geschrieben? Ein Erklärungsversuch findet Ihr in diesem Video, wo im Gegensatz zum Islamwissenschaftler, ein Ex Muslim seine Meinung in Bezug zum Koran darstellt. (EN)
    24 10 Melden
  • Glücksbringer 31.08.2018 13:15
    Highlight Weder Sarrazin noch Koran. Sarrazin nutzt den Koran für seine eigenen, interessierten Thesen. Genau das tun die Koran-„Wissenschaftler“ auch. Hab den Koran ein paar Mal gelesen und habe nichts Gutes darin gefunden, wohl aber viele Aufforderungen zu töten. Zum Glück sind die allermeisten Muslime nicht, wie sie dem Koran nach sein sollten und zum Glück sind die Deutschen nicht, wie sie Sarrazin nach sein sollten. Es gibt viel bessere Wege, ohne Koran, Bibel, Sarrazin und ähnlichem M...
    37 14 Melden
  • Knäckebrot 31.08.2018 13:13
    Highlight Wie sollen wir die zahlreichen Stellen im Koran verstehen, in denen steht, dass er deutlich sei?
    37 9 Melden
  • Rabbi Jussuf 31.08.2018 13:10
    Highlight Punkt 2
    "...Statistiken belegen eine zunehmende Angleichung von Geburtenraten muslimischer Paare an nicht-muslimische Paare, die unter gleichen sozialen und ökonomischen Bedingungen leben. Ich halte die Rechnungen für unseriös, man kann Geburtenraten nicht einfach jährlich hochrechnen. Was hier stärker heraussticht, ist eine starke Reduzierung von Frauen auf die Funktion des Kinderkriegens."
    Das mag sein. Der Punkt von Sarrazin aber ist ja, dass Muslime unter dem sozialen Mittelwert bleiben werden. Die Rolle der Frau ist reduziert!
    Eigentlich hat er auch hier nichts gegen Sarrazin gesagt.
    33 23 Melden
    • FrancoL 31.08.2018 14:27
      Highlight Ich glaube nicht dass Deine Annahme zutrifft, Betrachte ich das Aufstreben der Muslimen hier in der Schweiz dann ähnelt es sehr stark an die Erfolgsgeschichte der italienischen Migranten. Überhaupt ähneln sich die Geschichten sehr stark. Ich denke es wird eine Zeit lang brauchen, aber bei gleichen Voraussetzungen werden sich die Muslimen sehr rasch entsprechend entwicklen.
      Wegen dem Frauenbild.
      Vor einigen Jahrzehnten hatte ich einige italienische Freundinnen und was deren Väter und Brüder so alles gegen mich unternahmen war nicht viel besser als das was heute bei den Muslimen abgeht.
      14 20 Melden
    • Fabio74 31.08.2018 14:31
      Highlight Das ist die Frau bei allen Extremisten. Die orthooxen Juden, bei den Evangelikalen. Selbst die Rechtsnationalen bekämpften Frauenrechte.
      9 14 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.08.2018 14:47
      Highlight FrancoL
      Das Problem ähnelt sich im Anfangsstadium. Nachher nicht mehr. Bei islamisch beeinflussten wird/wurde es in der dritten Generation wesentlich schlimmer.
      Einen Faktor, der nicht genug berücksichtigt wird, ist die Menge von Leuten aus der gleichen Kultur. Kleine Gruppen integrieren sich schneller als grosse. Leider ist dieser Faktor bei islamischen Kulturen besonders stark. Darum bin ich auch für einen Aufnahmestopp von muslimischen Migranten.

      Bezüglich italienischen Frauen hatte ich ganz andere Erfahrungen :-) Aber keine Frage, diese Probleme gab es. Gibt es aber nicht mehr.
      14 9 Melden
    • FrancoL 31.08.2018 15:57
      Highlight @Rabbi; Ich weiss Du willst dich immer rechtfertigen, aber komm mir nicht mit der Masse der Muslimen. Die Italiener waren für die damalige Zeit eine unübersehbare Masse und auch bei den Italienern gab es zwischendurch Rückfälle und gibt es heute noch. Man fegt nicht die Geschichte von Hunderten Jahren weg. Wo waren denn die Italiener unterwegs? alles an einem Haufen und der wurde damals immer grösser, da man Schutz und "Heimat" suchte.
      Bist Du sicher, dass gerade bei eher weniger gebildeten Italienern die etwas ausgegrenzt leben diese Probleme weg sind. Ich nicht zumindest sehe ich sie noch.
      5 9 Melden
    • FrancoL 31.08.2018 16:00
      Highlight @Rabbi; Ich gebe Dir allerdings recht, dass die Muslimen womöglich sich anders entwicklen und dies aus dem einfachen Grund dass sie heute derart ausgegrenzt werden, dass ihnen der Freiraum zur Entwicklung genommen wird.
      Es ist erschreckend wie selbst hier bei Watson jede etwas positivere Einschätzung der Lage gleich runtergemacht wird und die Blitze im Dutzendpack einfahren. Erschreckend.
      4 7 Melden
    • rodolofo 31.08.2018 17:14
      Highlight @ Rabbi Jussuff
      Hast Du schon mal in Erwägung gezogen, dass solche sich stark vermehrenden Muslime möglicherweise gerne Kinder haben?
      Ich weiss, dass das für einen Christlichen Abendländer, der Kinder vor allem als Störfaktoren beim Studium des Korans zu Spionagezwecken sieht und wahrnimmt, nicht leicht zu verstehen ist...
      Ich habe mal einen sehr gläubigen Muslim kennengelernt, der sich beim Erzählen von seinen Enkelkindern selber in ein Kind verwandelte!
      Ich habe noch selten einen so herzlichen und interessanten Menschen erlebt!
      Das war eine eigentliche Offenbarung.
      4 7 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.08.2018 17:23
      Highlight FrancoL
      "aus dem einfachen Grund dass sie heute derart ausgegrenzt werden, dass ihnen der Freiraum zur Entwicklung genommen wird. "
      Das ist fertiger Quatsch und das weisst du. Die Italiener hatten nie die Möglichkeiten, die die Muslime heute haben!
      Die Menge ist nur ein Faktor! Das habe ich doch deutlich geschrieben!
      11 2 Melden
    • rodolofo 31.08.2018 17:50
      Highlight @ FrancoL
      Vielen Dank für Deine Worte!
      Tatsächlich kenne ich Balkan-Muslime, die genau diesen "Weg der Italiener" bei uns gehen!
      Die Eltern wollen zurück in ihre Heimat, aus der sie damals aufgrund fehlender wirtschaftlicher Perspektiven und auch wegen Krieg flüchten mussten, während ihre Kinder hier aufwuchsen sind und heute bestens integrierte SchweizerInnen sind.
      So müssen die Eltern heute "pendeln" zwischen ihrer Heimat und der Heimat ihrer Kinder.
      Ich weiss nicht, was diesen Rabbi gebissen hat, dass er hier ständig gegen Muslime und den Islam hetzen muss.
      Ich versteh's einfach nicht.
      4 5 Melden
    • FrancoL 31.08.2018 18:06
      Highlight @Rabbi; völlig falsch ich habe über Jahrzehnte die Entwicklung der Italiener gesehen, schon alleine der Vorteil, dass eine gewisse "Italianità" (hoffe Du weisst was das heisst) viele Türe öffnete und dass eine erste Einwanderungswelle schon mal einen Boden/Halt gab, ist nicht zu unterschätzen und trotzdem bewegten sich die meisten Italiener unter ihresgleichen.
      Dass man damals andere Möglichkeiten hatte war zudem für die Migranten UND Schweizer eine Tatsache.
      ich betrachte dies nun auf dem Bau, der Heimat der meisten Migranten, seit mehr als 30 J, viele Vorzeichen sind sehr, sehr ähnlich!
      5 4 Melden
    • Maracuja 31.08.2018 18:16
      Highlight @Rabbi Jussuf: Darum bin ich auch für einen Aufnahmestopp von muslimischen Migranten

      Du bist also bereit, unseren Rechtsstaat zu beschädigen, das Recht auf Familiennachzug und das Recht auf Stellen eines Asylantrag explizit für die Muslime auszusetzen? Das Nonrefoulement-Prinzip aufzugeben? Bereitet es dir keinerlei Sorge, dass ein derart beschädigter Rechtsstaat leicht noch weiter demontiert werden könnte (die Angst vor dem Islam bleibt ja auch nach einem Aufnahmestopp)? Dich stört nicht, dass der „Westen“ damit jede Glaubwürdigkeit bzgl. Menschenrechte verliert?
      5 3 Melden
    • Maracuja 31.08.2018 18:25
      Highlight @Rodolofo: einen Christlichen Abendländer, der Kinder vor allem als Störfaktoren

      Wieder mal am Abendländer diffamieren? Aber nein, es sind natürlich nur die schrecklichen christlichen Abendländer, die Kinder als Störfaktoren sehen, alle anderen sind natürlich kinderlieb. Im übrigen bedeutet es nicht, dass wenn man viele Kinder hat, man zwingend kinderlieb ist. Kindesmisshandlung gibt es auch in Grossfamilien.
      4 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.08.2018 18:33
      Highlight Maracuja
      Wenn ich von Migranten schreibe, meine ich diese und nicht Flüchtlinge. Keine Sorge wegen dem Rechtsstaat und den Menschenrechten. Das würde diese nicht tangieren.
      2 1 Melden
    • FrancoL 31.08.2018 19:20
      Highlight @rodolofo; Weisst Du was? Auch mich würde es interessieren WIESO Rabbi derart gegen Muslime hetzt und alles, aber wirklich auch alles unternimmt um den Muslimen nicht einmal die kleinste Aussicht auf eine Veränderung zuzutrauen.

      Ich finde gerade sein Verhalten mehr als nur grenzwertig. Ich spüre täglich auf den Baustellen, dass die Stimmung immer gereizter wird und das ist weitgehend von aussen in die Arbeitswelt getragen. Erinnert mich an Erlebnisse 1972 als plötzlich unnötige Feindschaften zwischen Migranten und Schweizer aufkamen, gut gelenkt von denen die sich da Vorteile erhofften.
      4 4 Melden
    • Maracuja 31.08.2018 22:48
      Highlight @Rabbi Jussuf: wenn ich von Migranten schreibe, meine ich diese und nicht Flüchtlinge

      Migranten, d.h. also diejenigen, die im Rahmen des Drittstaaten-Kontingents oder als EU-Bürger zum Arbeiten in die Schweiz kommen? Die Muslime unter diesen Migranten dürften zahlenmässig kaum ins Gewicht fallen. Bleiben noch die Sanspapier, da diese offiziell gar nicht aufgenommen werden, dürfte eine Aufnahmestopp ihre Zahl nicht gross beeinflussen. Oder bezeichnest du vorläufig Aufgenommene als Migranten?
      3 0 Melden
    • Maracuja 01.09.2018 10:11
      Highlight @Franco: dies aus dem einfachen Grund dass sie heute derart ausgegrenzt werden, dass ihnen der Freiraum zur Entwicklung genommen wird

      Wo manifestiert sich das genau (Leserkommentare ergeben kein genaues Abbild der Gesellschaft!) Unser Bildungssystem ist massiv durchgängiger geworden. Das eröffnet gerade Immigranten grössere Perspektiven als es die Arbeitsimmigranten und Flüchtlinge* der 60er/70er-Jahre hatten. * aus Ungarn/Tschechoslowakei kamen vor allem gut Gebildete, die weniger gebildeten blieben auch in Fabrik/Bau hängen.
      1 0 Melden
    • FrancoL 01.09.2018 11:01
      Highlight @maracuja; Man braucht nur eine Jahre am Bau zu leben, um zu sehen wie sich die Ausgrenzung zeigt. Der Vergleich mit den 60er/70er hinkt, da waren viele auch Einheimische ausgegrenzt, damals herrschte noch ein Kastendenken, dies bei den Einheimischen wie bei den Migranten.
      Ich gebe nicht viel auf die Kommentare ich gebe viel mehr auf x Erfahrungen die ich und meine Partner gemacht haben.
      Migranten aus dem Osten 56/68 wurden, gleich in welcher Schicht, für damalige Verhältnisse besser integriert weil sie einen gemeinsamen Feind hatten; den Kommunismus.
      ALLE hatten damals besser Perspektiven.
      1 0 Melden
    • Maracuja 01.09.2018 19:59
      Highlight @FrancoL: Man braucht nur eine Jahre am Bau zu leben, um zu sehen wie sich die Ausgrenzung zeigt

      Wie sieht denn die Ausgrenzung der Muslime auf Baustellen konkret aus? Wie wird Ihre Entwicklung behindert? Werden Ihnen Aus- und/oder Weiterbildungen verwehrt? Haben Sie weniger Aufstiegschancen? Werden Sie eher entlassen? Werden Sie schlechter bezahlt? Beruflich habe ich nur mit Muslimen zutun, die gut ausgebildet sind. Privat nur mit muslimischen Frauen.
      2 0 Melden
    • FrancoL 01.09.2018 20:43
      Highlight @Maracuja; Sie machen die gleichen Erfahrungen wie die Italiener vor 50 Jahren. Wenn etwas fehlt ist klar wo man zuerst hinguckt, wenn Fehler vorkommen ist man schnell im beschuldigen, also das gleiche Programm wie vor 50 Jahren. Auch bei der Auftragserteilung sieht es eben nicht besser aus und da ein guter Teil der Betroffenen Muslime sind deckt sich Religionsgruppe und Leidtragende. Die Sprache tut ihres dazu; deren Sprache ist nicht so gängig wie zB italienisch oder spanisch. Wir sind also nicht sehr viel weiter als vor 50 Jahren. Damals hatten sie Wut im Bauch und heute ebenfalls.
      2 0 Melden
    • rodolofo 02.09.2018 08:02
      Highlight @ FrancoL
      Auf dem Bau geht es rauer zu und her, als in anderen Bereichen der Gesellschaft.
      Ich hab das selber erlebt, als ich mal temporär auf dem Bau arbeitete.
      Ich erlebte ein besonders ausgeprägtes männlich-kraftmeierisches Rivalisieren mitsamt Imponiergehabe und ständigem Anzünden und Niedermachen des Andern.
      Jede Differenz wird sofort als Schwachstelle ausgemacht und zur Diffamierung ausgenutzt.
      Wer da nicht mitmacht und sich gegen "Respektlosigkeit" seiner Kameraden zur Wehr setzt, wird erst recht der Lächerlichkeit preisgegeben und als überempfindliche Memme verlacht.
      ...
      1 2 Melden
    • rodolofo 02.09.2018 08:11
      Highlight ...
      Das wiederum führt dazu, dass Du es in einem solchen von "richtigen Männern" dominierten Umfeld schaffen musst, den harten Kerl zu markieren:
      Du setzt ein Pokerface auf und schluckst allen Ärger und allen Seelenschmerz herunter, den Du nicht ausleben kannst, weil Du Dich einer Übermacht von "Mafia-Killer-Kumpeln" gegenüber siehst.
      Die heruntergeschluckten Gefühle und nicht geäusserten Gedanken arbeiten nun aber in Deinem Innern!
      Du wirst immer mehr zu einer "Geladenen Bombe"!
      Am Ende dieser Prozesse begehst Du Selbstmord und reisst vielleicht sogar extra Andere mit ins Verderben...
      1 2 Melden
    • rodolofo 02.09.2018 08:18
      Highlight ...
      Ich selber habe meine "Innere Bombe" entschärft, indem ich ausgewichen bin.
      Nichts wie weg aus der Männer-dominierten Welt!
      Hinein in die Frauen-Domäne (auch nicht immer leicht...)
      Im grossen Ganzen bin ich damit gut gefahren und habe mein Leben, das nur noch an einem dünnen Faden hing, gerettet.
      Ich arbeite gerne mit Frauen zusammen!
      Aber auch mit Männern, die eine starke "weibliche" Seite haben, komme ich sehr gut aus.
      Das sind emotionale, Naturverbundene Männer.
      Ich sage ihnen: "Moderne Indianer" (ohne Indianer-Haar).
      Trotzdem bin ich froh, dass auf Baustellen hart gearbeitet wird.
      1 2 Melden
    • Maracuja 02.09.2018 12:47
      Highlight @FrancoL: Wir sind also nicht sehr viel weiter als vor 50 Jahren

      So generell würde ich das nicht sagen (wie ich bereits geschrieben habe, hat sich im Bildungsbereich doch einiges getan), gerade in der Arbeitswelt gibt es aber tatsächlich noch viele Bereiche, wo Ausbeutung, Diskriminierung und Verletzung der Menschenwürde herrscht. Ich habe viele Freundinnen, die putzen. Die Missstände* dort betreffen aber nicht explizit Muslimas und die Verantwortlichen haben leider oft selbst Migrationshintergrund.
      * z.B. Angebot Umwandlung Temporär- in Festvertrag gegen Sex
      4 0 Melden
    • FrancoL 02.09.2018 18:56
      Highlight @maracuja: es war auch vor 50 J nicht alles schlecht. Der Bildungszugang hat sich auch für Migranten verbessert, so wie dies auch für Einheimische sich verbrssert hat. Aber es sind die gleichen Mechanismen, als hätte man nicht viel dazu gelernt. Das ist bedauerlich und zudem volkswirtschaftlich ein Nachteil.

      Das häufig Chefs mit Migrationshintergrund sich lausig verhalten ist leider auch eine Tatsache.

      Bleibt zu hoffen dass sich in Zukunft etwas tut.
      3 0 Melden
    • rodolofo 03.09.2018 07:20
      Highlight @ F. und M.
      Da fallen mir auch Einzelfälle dazu ein.
      Eine Migrantin aus Tschechien musste hier auch eine Art von Prostitution machen, damit sie den Schweizer Pass bekam.
      Sie musste einen Alten Knacker heiraten, der MS hatte und der sich mittels Heirat eine preisgünstige Hauspflege organisierte.
      Einem anderen Alten Knacker verdrehte sie dagegen meisterhaft den Kopf. Sie half ihm und lernte bei ihm Deutsch. Und er kümmerte sich um sie, mit all seinen Fähigkeiten und Connections. Und sie pflegte auch ihn bis zu seinem Tode in seiner Hütte.
      So läuft eben die "Globalisierung von Unten"...
      2 1 Melden
    • rodolofo 03.09.2018 07:26
      Highlight ...
      Das ist meistens nicht sehr romantisch und auch etwas traurig.
      Aber wir Menschen müssen erfinderisch- und dürfen nicht allzu wählerisch sein, wenn wir "Das System" überlisten wollen!
      Die Tschechin war diesbezüglich bereits im Realsozialismus äusserst versiert!
      Sie wusste, wie sie mit mächtigen Partei-Männern umzugehen hatte und bei welchen Lüstchen sie zu packen waren und schwach wurden...
      Aber sie korrumpierte sich mit ihrer Prostituierten-Laufbahn auch selbst.
      Als "Falsche Freundin" ist sie nicht mehr in der Lage, "Richtige FreundInnen" zu finden.
      Und sie ist ständig misstrauisch...
      2 1 Melden
  • nimmersatt 31.08.2018 13:08
    Highlight danke Watson für dieses Interview. Jene die ihren diffusen unfundierten Hass weiternähren wollen und damit geht meist ein fehlendes Gespühr für Machtverhältnisse einher, die werden nun eher einrm eitlen Opportunisten GLAUBEN, der es auf Millioneneinnahmen abgesehen hat, als einem Wissenschafter, der sich seit Jahren mit der Thematik und dem Koran auseinandersetzt.
    35 66 Melden
    • Friction 31.08.2018 13:56
      Highlight Schön geschrieben.
      21 43 Melden
    • Gretzky 31.08.2018 14:46
      Highlight Darum geht es aber im Grunde nicht. Man mag von Sarrazin halten was man will, aber die fortschreitende Radikalisierung vieler muslimischer Staaten und eines grossen Teils der Muslime ist nunmal nicht von der Hand zu weisen. Und mit weltfremden Gutmenschen Kommentaren wird dieses Problem nicht verschwinden. Eine Diskussion bezüglich dieses Problems und der fehlenden Integration eines Grossteils der Muslime in Europa MUSS statt finden! Gehen sie mal nach Marseille, Lyon oder in die Banlieu von Paris, mal sehen ob sie danach immer noch schreiben es handle sich um unfundierten Hass.
      17 5 Melden
    • nimmersatt 31.08.2018 18:23
      Highlight Gretzky - es entsteht eben das Gefühl es sei nicht von der Hand zu weisen, weil soviele darüber schreiben und reden, und dies aus einer persönlichen, religiösen oder politischen Agenda heraus.
      Ohne Geschichtsverständniss, weder jenes des Islam, noch jenes des Christentums und schon gar nicht jener der politischen Instrumentalisierung von Orientalismus.
      1 6 Melden
  • Frances Ryder 31.08.2018 13:07
    Highlight Die Arabischen Emirate haben mehr Geld als die meisten Länder der Welt und trotzdem gehören sie zu den Rückständigsten überhaupt, wo zB eine Frau, die vergwaltigt wird, wegen Unzucht bestraft wird. Also am Klima wirds wohl kaum liegen...
    85 11 Melden
  • Rabbi Jussuf 31.08.2018 13:05
    Highlight Amir Dziri ist ein sehr eloquenter Redner, der geschickt nichts sagt. Wie Theologen halt so sind.

    Hat mich dann aber gegen Schluss doch noch überrascht, dass er selber wenigstens ein Problem der Muslime mit Integration aufgreift.
    44 24 Melden
    • Maracuja 31.08.2018 14:00
      Highlight @Rabbi Jussuf: dass er selber wenigstens ein Problem der Muslime mit Integration aufgreift

      Weshalb hat dich das überrascht? Er ist nun wirklich nicht der erste Islamwissenschaftler, der Probleme in der eigenen Community thematisiert.
      23 10 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.08.2018 14:08
      Highlight Mich hat die Deutlichkeit überrascht, da er sonst sehr geschwurbelt und verschleiernd spricht.
      23 10 Melden
    • FrancoL 31.08.2018 14:29
      Highlight Ja Rabbi, das was Du anbietest ist eine festgefahrene Meinung und darum überrascht er Dich. Ich wäre auch froh einmal in Sachen Isalm von Dir überrascht zu werden.
      8 10 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.08.2018 16:06
      Highlight FrancoL
      Du wärest sicher überrascht, wenn es hier nicht nur 600 Zeichen gäbe, die Hälfte nicht aufgeschaltet wird und so viel Stumpfsinn vom Stapel gelassen würde (von allen Seiten).
      7 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.08.2018 16:47
      Highlight Maracuja
      Ich weiss. Khorchide tat das auch. Aber von der Art her ist Dziri eher wie Ramadan, etwas schwurbelnd und mit "Fachausdrücken" um sich werfend, so dass die eigentliche Absicht dahinter schön verschleiert wird. Das wird doch in den paar Punkten oben schön deutlich. Das Argument 2 geht völlig an Sarrazins These vorbei - wenn man die Sätze genau liest.
      Das gilt im übrigen auch für seinen letzten Satz. Er sagt im Grunde nichts, ausser dass es ein Problem gäbe.
      8 2 Melden
  • AdiB 31.08.2018 12:55
    Highlight sarazzin ist scheinbar ein genie. islamische gelehrte und ihre vorgänger haben und lernen fast ihr ganzes leben den koran. immer wieder werden die selben sure analysiert, neu beurteilt und mit neuen wiessenschaftlichen erkentnissen vergliechen. auch ein gutes beispiel ist der fernseher. da wurde unter den gelehrten jahrelang diskutiert ob der fernseher nach der auslegung des korans erlaubt sei. am schluss hiess es, der fernseher ist erlaubt um die eigene bildung und um an informationen des weltgeschehens zu gelangen. verboten seien pornografie und filme die zu albträumen und unbehagen füren.
    20 25 Melden
    • Candy Queen 31.08.2018 14:27
      Highlight Ich greife mir nur schon an den Kopf, dass jahrelang debattiert wird, ob TV erlaubt sei oder nicht... sagt wohl alles.
      19 8 Melden
    • AdiB 31.08.2018 15:06
      Highlight @candy, liegt daran dass unter den gelehrten auch verschiedene ansichten der auslegung vertretten sind. wichtig finde ich und deshalb auch das beispiel, dass debatiert wird.
      leider und dass muss ich als moslem zugestehen, haben sich die fronten verhärtet. die extrem konservativen sind in den letzten jahren weniger kompromissbereit. genau jenen gilt es aufzuzeigen dass vortschritt nicht negatives bedeuten muss.
      sarrazins buch aber bewirkt das gegenteil. es bewirkt genau dasselbe wie wenn ich allen rechten bildungsferne unterstelle oder als nazis bezeichne. dies macht eine diskussion unmöglich
      6 6 Melden
    • rodolofo 31.08.2018 17:06
      Highlight @ AdiB
      Da sind die Islamischen Gelehrten aber auf einen sehr vernünftigen, ja geradezu weisen Umgang mit dem Fernsehen gelangt!
      Dass sie sich mit der Pornographie schwer tun, kann ich ihnen nicht verübeln.
      Da gibt es tatsächlich überwältigend viel Schund auf dem Basar!
      Porographie kann aber in ganz wenigen, sorgfältig ausgesuchten Fällen auch Lust-steigernd und lehrreich sein.
      Aber das werden die Experten schon noch irgendwann herausfinden.
      1 5 Melden
  • Waedliman 31.08.2018 12:54
    Highlight Wenn wir einen Menschen sehen, achten wir auf sein Äusseres, seine Kleidung, seine Mimik, Gestik und Sprache. Was uns vertraut ist, mögen wir. Was uns nicht vertraut ist, betrachten wir skeptisch und lehnen es ab. Ein Mensch, der uns freundlich die Hand gibt und "Guten Tag" sagt, dabei lächelnd in die Augen schaut, dem schenken wir Vertrauen. Wenn jemand sagt, dass er das aufgrund seiner Religion nicht darf, lehnen wir ihn ab. So funktionieren wir. Was wäre zu tun? Wer kann vermitteln? Wer muss auf wen zugehen?
    27 8 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 31.08.2018 14:00
      Highlight http://www.culturalstudies.at/haendeschuetteln-begruessung/

      Während Sie stoisch denken im Recht zu sein und nicht den ersten Schritt machen zu müssen, habe ich mich bereits für gemeinsame Ferien verabredet. Maloney würde sagen: So geht das.
      11 22 Melden
    • Albert J. Brown III 31.08.2018 15:30
      Highlight Jeder sollte auf jeden, auf die gleiche offene Weise zugehen. So versuche ich es im Alltag und so versuchen es viele andere ebenfalls.
      Das Problem ist nur, es gibt in jeder Menschengruppe Leute, die während der Suche nach der richtigen Weise, vergessen tatsächlich auf Menschen zu zu gehen.
      Und es gibt Fanatiker...
      3 1 Melden
    • Waedliman 02.09.2018 10:53
      Highlight @Bauernbrot: Sie lesen scheinbar, was Sie lesen wollen. Ich habe die Frage offen formuliert, mir zu unterstellen, stoisch zu sein, ist frech. Zumal Ihre Weisheit hier etwa zwei Drittel nicht teilen.
      0 0 Melden
  • Leckerbissen 31.08.2018 12:54
    Highlight Wenn eine Gesellschaft nur von den Männern abhängt und die Frauen keinerlei Berechtigung haben sich ordentlich zu bilden und der Wirtschaft positiv beizutragen wird sich nichts ändern. Und Ja, die Islamische Welt ist rückständig was dies anbelangt. Punkt. Fertig.
    46 19 Melden
    • Posersalami 31.08.2018 14:03
      Highlight Ist das so? Ich glaube NICHT!

      Z.B. Iran: 65% aller Studenten sind Frauen.
      https://www.derbund.ch/bern/dossier/175-jahre-uni-bern/Was-Iran-der-Uni-Bern-voraushat/story/13679489

      Da ist es dann doch eher die Schweiz, die Rückständig ist!
      16 35 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 31.08.2018 14:27
      Highlight 1. Timotheus 2.11-12

      11 Eine Frau soll sich still und in voller Unterordnung belehren lassen. 12 Dass eine Frau lehrt, erlaube ich nicht, auch nicht, dass sie über ihren Mann herrscht; sie soll sich still verhalten.
      11 14 Melden
    • FrancoL 31.08.2018 14:32
      Highlight Leckerbissen war die italienische auch und wie sieht es heute aus? Viel besser. Entwicklungen sollte man nicht negieren und dies ist der negativste Punkt bei der Betrachtung von Sarazzin.

      Aber es passt so in unsere Zeit. Sieht man sehr gut an den Kommentaren hier bei Watson.

      Aber die Zeit steht nicht still, zum Glück!
      7 6 Melden
    • wololowarlord 31.08.2018 15:30
      Highlight warst du schon mal in muslimischen ländern? bspw in ägypten siehst du sehr viele weibliche beamtinnen.
      6 6 Melden
    • GustiBrösmeli 31.08.2018 16:54
      Highlight Bauernbrot Paulus sagt genau das Gegenteil. Wen du nachforschen würdest, wäre es ein Temporäres auf ein Gebiet Spezifisches Verbot. Die allgemeine Bedeutung dieses Verses ist deshalb: „Bis Frauen nicht gelernt haben, was sie brauchen, um ein volles Verständnis für die wahre Lehre zu erhalten, sollen sie nicht lehren und Amtsgewalt über Männer ausüben."
      2 2 Melden
  • DerSimu 31.08.2018 12:54
    Highlight Ich rufe zu einer Demonstration zu diesem Thema auf.

    Erhebt euch, Ihr Leute.

    DEGIDA (Denkende Europäer Gegen Die Idiotisierung Des Abendlandes)
    29 13 Melden
  • Amateurschreiber 31.08.2018 12:51
    Highlight "Er liest den Koran wie ein Sachbuch"
    Das ist genau die Krux (pun intended) aller Religionsbücher. Sie waren ursprünglich als Lehr- und somit eben doch als Sachbücher konzipiert. Mit der Zeit haben sich aber Wert- und Moralvorstellungen gewandelt. Sklaverei beispielsweise ist heutzutage weltweit (offiziell) verboten. Gemäss altem Testament wäre sie aber erlaubt.
    Das Dilemma ist nun: Wer ist befugt zu bestimmen, welche Passagen gelten und welche nicht? Wie wir allzugut wissen gibt es unter den Gläubigen kein Konsens, welche Regeln absolut gelten und welche nicht.
    34 5 Melden
    • satyros 31.08.2018 14:00
      Highlight "Wie wir allzugut wissen gibt es unter den Gläubigen kein Konsens, welche Regeln absolut gelten und welche nicht." Und genau deshalb ist es sinnlos, den Koran zu lesen und dann zu meinen, man wisse, was "der Islam" ist und wie "die Muslime" ticken. Das ist ähnlich zielführend, wie die Bibel zu lesen und dann zu behaupten, man wisse jetzt, wie "der Westen" tickt. Die Bibel ist EIN Buch einer reichhaltigen abendländischen Literatur. Genauso wie es der Koran im "Morgenland" ist.
      25 3 Melden
    • Aussensicht 31.08.2018 14:13
      Highlight Meine Rede Herr Amateurschreiber. Merci
      7 0 Melden
  • Gar Manarnar 31.08.2018 12:50
    Highlight Bin gespannt auf die User, die meinen sie haben mehr Wissen als ein Wissenschafter, der sich damit über Jahre beruflich auseinandersetzt.
    30 53 Melden
  • AlteSchachtel 31.08.2018 12:47
    Highlight Gut, wenn die Medien das Thema differenziert aufgreifen.

    Ich habe vor Jahren das Buch
    "Der Koran: erschlossen und kommentiert von Adel Theodor Khoury"
    gelesen und kann es jedem empfehlen, der sich möglichst objektiv mit dem Koran beschäftigten möchte.

    Wie bei der Bibel, gibt es viele Interpretations- und Übersetzungsmöglichkeiten.
    Wenn ich bspw. der ref. Landeskirche angehören würde, würde ich mich - trotz Bibel - niemals in den gleichen Topf werfen lassen, wie evangelikale Christen in den USA.
    32 6 Melden
  • geissenpetrov 31.08.2018 12:46
    Highlight Das letzte Buch wurde noch genauer zerpflückt:
    https://www.projekte.hu-berlin.de/de/heymat/sarrazin2010

    Unglaublich, dass es Leute gibt, die solche Hetzschriften lesen und wohmöglich noch für bare Münze nehmen.

    Meinungsäusserungsfreiheit und Islamkritik > Ja, klar!

    Volksverhetzung > Nein Danke!
    32 45 Melden
    • El diablo 31.08.2018 14:53
      Highlight "Unglaublich, dass es Leute gibt, die solche Hetzschriften lesen und wohmöglich noch für bare Münze nehmen."
      Genau diesen Part kannst du 1:1 für den Koran verwenden.
      17 1 Melden
    • Schlingel 31.08.2018 15:45
      Highlight Intolerante Ideologien (Faschismus etc.) tolerieren? -> Nein, auf keinen Fall!

      Intolerante Ideologien unter dem Deckmantel der Religion tolerieren? -> Ja bitte! Und keine Kritik! Danke.
      12 1 Melden
    • Rabbi Jussuf 31.08.2018 16:13
      Highlight geissenpetrov

      Autsch! Jetzt aber hast du es mit gegeben!
      Foroutan ist Hellseherin. Die weiss schon 2010, was im neuen Buch von Sarrazin steht?

      Die hat sich doch wegen Sarrazin schon damals blamiert.

      8 1 Melden
    • geissenpetrov 31.08.2018 22:05
      Highlight El diablo:
      <<"Unglaublich, dass es Leute gibt, die solche Hetzschriften lesen und womöglich noch für bare Münze nehmen."
      Genau diesen Part kannst du 1:1 für den Koran verwenden. >>
      Es gibt Fanatiker bei den Moslems, genau so wie es bei uns welche gibt. Da hast Du Recht.

      Schlingel:
      Ergibt keinen Sinn. Versteh ich nicht.

      Rabbi Jussuf:
      Hast Du den Link geklickt und den Inhalt gelesen?
      Sie deckt darin rund 20 Stellen auf, die in Sarrazins letztem Buch gelogen sind. Wieso sollte es in seinem neuen Buch anders sein?
      1 4 Melden
  • TheWall_31 31.08.2018 12:41
    Highlight Nun, für eine ernsthafte Debatte über Religion ist der Koran (ebenso wie die Bibel und ähnliche Schriften) als Sachbuch zu lesen und zu analysieren.
    655 105 Melden
    • ThomasHiller 31.08.2018 13:01
      Highlight 1) Eine religiöse Debatte ist allerdings keine Sach- sondern eine Theologiedebatte.
      Alles andere ist ja auch Sachfremd, geht es doch in theologischen Schriften nicht um Sachwissenschaften sondern um religiöse Vorstellungen.
      Daher scheitert eine Sachdebatte schon an der Frage, welche Religion eigentlich die beste sei, da sich das Göttliche mangels objetkiv nachweisbarer Sachinhalte der Diskussion entzieht.
      29 8 Melden
    • ThomasHiller 31.08.2018 13:04
      Highlight 2) Wer deshalb allerdings meint, Religionen seien schlecht sollte Menschen dann generell nicht mehr nach ihren Meinungen fragen, da diese viel zu oft subjektiv statt objektiv sind.
      Wer derzeit mal in Deutschland nach Chemnitz schaut findet dort tausende Demonstranten, die ebenfalls Vorstellungen vor sich hertragen, deren Sachwert mehr noch als manches Religionsbuch in der Nähe von Null liegt. Das ändert nichts daran, das manch einer so "empfinden" mag.
      Wer also nur noch Debatten auf Sachniveau haben möchte sollte sich dafür einsetzen, daß wir alle nur nach Vorstellungen der Vulkanier leben.
      17 11 Melden
    • dan2016 31.08.2018 13:05
      Highlight spannend, Du willst eine ernsthafte Diskussion beispielsweise über die Genesis führen? Dann kannst Du zu ein paar amerikanischen Bible Belt Bewohnern zur ernsthaften Debatte und Diskussion. Sonst wirst Du vermutlich nicht viele Leute finden, die der Meinung sind, dass die Frau aus einer Rippe des Mannes geschaffen wurde.
      21 4 Melden
    • ÖrtTheBert 31.08.2018 13:12
      Highlight Nein! Was versprichst Du Dir vom Wort "Sach(buch)"? Dass man da den Kern der Sache rausschälen kann, ein für alle Mal, um ihn endgültig zu klären? Damit wir endlich sagen können: "Religion ist gut!", oder: "Religion ist schlecht!"? Dabei verkennst Du, dass wir immer geprägt sind von unserem Selbstverständnis und Kontext, wenn wir solche Texte lesen. Wie auch das, was wir dann daraus machen.
      Was will ich damit sagen: Den
      Koran als Sachbuch lesen zu wollen, ist ein Missverständnis. Es gibt keine fixe Sache dahinter. Es geht nicht um die Sache an sich, sondern darum, wie wir sie interpretieren.
      12 9 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 31.08.2018 13:15
      Highlight Und genau deswegen stehen sie in den Bibliotheken auch im Regal der Geschichtsbücher? PS Ich greife mir bei Gelegenheit immer unbemerkt ein Buch aus der Abteilung "Religion" und sortiere es bei Fantasy ein.

      PPS Ich werfe diesen Foliaten eine grimm'sche Sachlichkeit vor. Wer echt denkt, dass jemand mit den Armen rudernd das Meer geteilt hat, sollte das nächste Mal die Pilze auf Speisetauglichkeit prüfen lassen.
      23 10 Melden
    • Astrogator 31.08.2018 13:15
      Highlight Dann kann man als Christ aber schlecht den Islam kritisieren sofern man an die Bibel den gleichen Massstab wie beim Koran anlegt.
      20 11 Melden
    • zettie94 31.08.2018 13:31
      Highlight Nein, eher im Sinne eines historischen Textes unter Einbezug der damaligen Situation.
      9 1 Melden
    • ucm 31.08.2018 13:47
      Highlight Eigentlich sind das alles mehr Märchen- als Sachbücher, und auch als Märchenbücher zu lesen.
      19 2 Melden
    • demokrit 31.08.2018 13:48
      Highlight "Eine religiöse Debatte ist allerdings keine Sach- sondern eine Theologiedebatte."

      Nein: Eine Scheindebatte.
      19 2 Melden
    • satyros 31.08.2018 14:05
      Highlight @The_Wall_31: Für eine ernsthafte Debatte über Religion lohnt es sich zumeist mehr, das zu lesen, was in den letzten 2000 Jahren über die Bibel geschrieben wurde. Das prägt das religiöse Leben gläubiger Christen mehr, als der Bibeltext. Aber einfach die Bibel zur Hand zu nehmen, einmal durchlesen und dann glauben, zu wissen, was Christentum (und Judentum, das geht ja grad im Gleichen, muss man ja nur das Neue Testament weglassen) ist, ist halt einfacher. Das meint er mit "wie ein Sachbuch" lesen. Religiöse Praxis erklärt sich selten aus dem Text selbst. Sonst gäbe es ja keine Religionskriege.
      13 3 Melden
    • ThomasHiller 31.08.2018 14:33
      Highlight @demokrit: Nein. Eine "Scheindebatte" ist etwas, daß den Anschein einer Debatte erweckt, aber keine ist.

      Eine Theologiedebatte hingegen ist eine Debatte über Gott. Selbige muß nicht zu einem übereinstimmenden Ergebnis führen, das ist aber bei vielen Auslegungsdebatten (also bei nahezu allen politschen) so. Aber auch die ohne ein Übereinstimmungsergebnis zu erzielende Debatte ist und bleibt eine Debatte.
      Das unterscheidet sich von der Scheindebatte.

      Ich vermute aber, wir meinen trotzdem das gleiche ;)
      2 1 Melden
    • Platon 31.08.2018 14:55
      Highlight @TheWall
      Ganz bestimmt nicht, ein Sachbuch vermittelt Wissen. Der Koran vermittelt weder Wissen noch Meinung, es ist eine heilige Schrift wie die Bibel oder die Tora. Solche Schrifen als Sachbücher zu betrachten würde zu genau dem Fundamentalismus führen, den Sarrazin herbeibeschwört.
      4 11 Melden
    • TheWall_31 31.08.2018 16:17
      Highlight @Platon: Ich bin Fundamentalist. Nämlich dass sämtliche Religionanschauungen für die Katz sind. Es gibt keinen Gott und nichts, was Religion verspricht - für mich.
      6 4 Melden
    • GustiBrösmeli 31.08.2018 16:58
      Highlight Platon die Bibel vermittelt Wissen. Der Hase ist ein Wiederkäuer. Es gibt andere Sachen, die in der Bibel stehen, die uns das Wissen erweitert.
      3 3 Melden
    • Gipfeligeist 31.08.2018 18:14
      Highlight Jedoch wird ähnlich der Bibel, der Koran von Machtinhabern ausgelegt. Diese Auslegung und die sozialen Folgen sind doch schlussendlich dass, was der Religion seine Identität gibt.
      Ich bezweifle es, anhand des Korans präzise Rückschlüsse auf den kulturellen Islam ziehen zu können.
      0 7 Melden
    • nimmersatt 31.08.2018 19:28
      Highlight 😱 das ist was fundis tun
      2 0 Melden
    • demokrit 31.08.2018 20:31
      Highlight @Hiller: Eben. Eine Scheindebatte. Die Teilnehmer streiten sich über ihre fiktiven Figuren (sie sind sich nicht einmal über den Begriff Gott einig) und erwecken damit den Anschein einer wissenschaftlichen Debatte. Obwohl das alles keine wissenschaftliche Frage ist.
      2 0 Melden
  • Corahund 31.08.2018 12:35
    Highlight 2 Personen, 2 Meinungen.
    Erst in der Zukunft wird sich weisen, wer recht hat. Aber dann ist es vielleicht schon zu spät.
    106 55 Melden
    • ThomasHiller 31.08.2018 13:10
      Highlight Nein, "2 Meinungen" ist hier nicht das Problem.
      Das Problem ist, daß Sarazin eine Vielzahl von Einzelproblemen benennt, bei denen er dann aber Rückschlüsse auf die Gesamtheit einer Gruppe zieht.
      Daß das nicht funktioniert sollte eigentlich jeder Mensch wissen, vor allem auch jeder sachlich Denkende.
      Genau diese von ihm vorgetragene Sachlichkeit läßt er aber bei seinen eigenen Auslegungen vermissen.
      Ansonsten müßte er nämlich Analysieren, warum viele bei uns lebende Muslime anständig sind, manche hingegen nicht.
      Aber das wäre natürlich nicht so schön schwarz und weiß und einach...
      21 19 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 31.08.2018 13:17
      Highlight Und was ist der Zustand, wenn es zuspät ist? Sind Nazis, Islamisten oder gar Nudeln an der Macht. Also ich bin für Nudeln, aber ohne Glyphosat.
      11 19 Melden
    • zettie94 31.08.2018 13:30
      Highlight Nicht so pessimistisch - Sarrazins Geschreibsel beruht auf völlig aus der Luft gegriffenen Annahmen, während die Antworten von Dziri wissenschaftlich fundiert sind.
      16 26 Melden
  • Ruffy 31.08.2018 12:33
    Highlight Für Strenggläube ist der Koran ein Sachbuch. Genauso wie für strengläubige Christen die Bibel wie ein Sachbuch gelesen wird.
    598 52 Melden
    • ThomasHiller 31.08.2018 13:17
      Highlight Also ist es für Fanatiker ein Sachbuch? Na, dann schließt sich mit Sarazins Analyse nach Sachbuch-Manier ja wieder der Kreis.
      19 3 Melden
    • rodolofo 31.08.2018 13:37
      Highlight Genau so ein Strenggläubiger ist Sarazin!
      Darum geht es ja!
      Er ist ein (Christlich-Abendländischer) Fundamentalist, der einem Gut-Böse-Denken huldigt.
      Und als Solcher wird er auch niemals einen Zugang erhalten zu Muslimen, die ja genau so unterschiedlich sind, wie wir.
      Umgekehrt erhält ein militanter Islamist auch keinen Zugang zu uns Nicht-Muslimen!
      Und ohne diesen direkten Zugang bleibt ihm nur noch das Bücher lesen, das ihn aber nicht klüger macht, sondern immer dümmer und eingeschränkter.
      Am Schluss seines "Studiums" wird er in uns Ungeziefer sehen, so wie Sarazin in Muslimen...
      13 30 Melden
    • Platon 31.08.2018 14:59
      Highlight @Ruffy
      Genau! Die grundlegende Frage ist nun bloss, wie viele den Koran genau so lesen wie Sarrazin. In Tat und Wahrheit sind dies wohl kaum 1%, weil die Flüchtlinge in Deutschland genau vor jenen Leuten geflüchtet sind, die den Koran und die Scharia als Sachbuch lesen!
      3 12 Melden
  • Astrogator 31.08.2018 12:33
    Highlight Oder einfacher, Sarazzin bringt die Lehre der "Herrenrasse" wieder ins Spiel ohne sie beim Namen zu nennen.
    79 150 Melden
    • Exilsummi 31.08.2018 13:07
      Highlight So ein totaler Unsinn.
      Religion (Kultur allgemein) hat nichts mit "Rasse" zu tun.
      Peinliches Totschlagargument.
      33 17 Melden
    • rodolofo 31.08.2018 13:46
      Highlight Gerade jetzt zähle ich 72 "Herren", denen es nicht gefällt, dass Du diesen Zusammenhang aufzeigst.
      Dagegen zähle ich 34 "Einheimische Exoten", welche diesen Zusammenhang ebenfalls sehen und die es gut finden, dass Du diesen Zusammenhang aufzeigst!
      Ersetze das Feindbild "Muslim" durch das Feindbild "Jude", oder durch das Feindbild "Neger", und Du weisst sofort, in welcher Braunen Küche es gekocht wurde...
      Ich mache in meinem Alltag ganz andere Erfahrungen! Ich erlebe verschiedene Muslime als liebenswürdige und herzliche Mitmenschen.
      Dass sie Muslime sind, ist weder ihnen, noch mir wichtig.
      13 28 Melden
  • Mate 31.08.2018 12:30
    Highlight Weiss nicht wo ich anfangen soll. Natürlich verteidigt ein Islam-Wissenschaftler den Islam und redet alles schön. Aber ihr stellt auch keine spannenden und kritische Fragen!
    Das ganze Thema ist langweilig, wenn ihr nur immer den toleranten Einheitsbrei bringt. Mal etwas kritisches zum Islam würde der Diversität hier entsprechen.
    885 149 Melden
    • Gar Manarnar 31.08.2018 12:54
      Highlight Letzten Abschnitt nicht gelesen?
      49 72 Melden
    • ÖrtTheBert 31.08.2018 13:17
      Highlight (2) Darum glaube ich, dass es für den Dialog mit Religionen wenig bringt, sie darauf hinzuweisen, dass sie eine falsche "Sache" vertreten. Sondern gegebenenfalls darauf, dass sie die Sache, die sie vertreten, falsch, resp. bspw. demokratieinkompatibel vertreten. Es ist die Aufgabe von Theologinnen und Theologen da genau hinzuschauen und zu fragen, wie die eigene Religion so gelebt und verstanden werden kann, dass sie sich mit anderen Weltanschauung verträgt. Einer Religion aber zu unterstellen, sie sei der Sache nach schlecht und gehöre nicht hierher, ist schlicht vermessen.
      22 15 Melden
    • SaraSera 31.08.2018 13:42
      Highlight @Mate: Was soll daran Einheitsbrei sein? Es ist wichtig, sich die Argumente und Methodik von Sarrazin anzuschauen und zu bewerten. Das haben wir gemacht. Hätten Sie den Artikel gelesen, hätten Sie erkannt, dass Herr Dziri durchaus auch Kritik am Islam äussert.
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    • religionkills 31.08.2018 14:29
      Highlight Henryk M. Broder hat es in seinem Buch „Kritik der reinen Toleranz“ (2008) auf den Punkt gebracht, wenn er das Vorwort mit der Überschrift versieht „Wir tolerieren uns zu Tode“ und am Ende (auf Seite 222) zusammenfasst: „Toleranz ist ein ungedeckter Wechsel auf die Zukunft, ein Angebot an den Sieger von morgen: Ich verschone dich heute, bitte merke es dir gut und verschone mich, sobald du an der Macht bist.“
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    • religionkills 31.08.2018 14:30
      Highlight Und wollen wir tatsächlich die Aufforderung des Koran an die Muslime tolerieren, sich keine Christen zu Freunden zu nehmen (Suren 4, 144; 5, 51)? Wie soll da Integration funktionieren? Karl Popper unterbreitet uns folgendem Gedankengang: „Weniger bekannt ist das Paradox der Toleranz: Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Ver¬schwinden der Toleranz. Denn wenn wir die unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet...
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    • religionkills 31.08.2018 14:31
      Highlight Und ist es nicht das Böse, das aus dem folgenden Hadith (Ausspruch) des Propheten Mohammed spricht und damit zur Sunna gehört: „Ihr werdet die Juden bekämpfen, bis einer von ihnen Zuflucht hinter einem Stein sucht. Und dieser Stein wird rufen: ‚Komm herbei! Dieser Jude hat sich hinter mir versteckt! Töte ihn!'"
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    • Platon 31.08.2018 14:51
      Highlight @Mate
      „Weiss nicht wo ich anfangen soll. Natürlich verteidigt ein Islam-Wissenschaftler den Islam und redet alles schön.“ Solche Kommentare in einem Land, in welchem Paul Feyerabend einmal die Grundlegendsten Prinzipien zur Wissenschaft ausarbeitete machen mich stinkhässig!!! Wenn du die wissenschaftliche Integrität einer ganzen Disziplin in Frage stellen willst, dann beteilige dich am wissenschaftlichen Prozess und versuche deine Thesen zu bewahrheiten. Wenn nicht, dann hast du absolut kein Recht dich so zu äussern! Sonst darfst du gerne zurück ins Mittelalter!
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    • .:|Caballito de Mantequilla|:. 31.08.2018 15:16
      Highlight es gibt in wuropa nut gemässigte muslime
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    • Platon 31.08.2018 15:45
      Highlight @Mate
      Stell deine kritischen Fragen Herrn Dizrin per Mail. Ich check gar nicht wo dein Problem liegt. Es geht jetzt erstmal um Sarrazins Buch und nicht den Islam. Und wie man sehen konnte ist es richtig schlampig geschrieben. Ich musste fast kotzen, als ich all diese halbausgegorenen Hypothesen lesen musste. So hätte ich es niemals durch die Uni geschafft. Ich bin gerade richtif sauer, dass diesem Sarrazin auch noch soviel beachtung geschenkt wird. Kritik am Islam gerne, aber wissenschaftlich bitte!
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    • Angelo C. 31.08.2018 16:08
      Highlight Mate :

      100% ig richtig, dein Kommentar, ohne wenn und aber!

      Denn einen Muslim zum Thema zu befragen ist bezüglich der zu erwartenden Objektivität in etwa dasselbe, wie wenn man die Aussagen eines Metzgers von einem Veganer kommentieren lassen würde 😉.

      Nicht nur die Linken sind es, die über bestbekannte und einfach nachzuvollziehende Fakten eine massive Verweigerungshaltung einnehmen - es ist auch bei fast allen systemorientierten Medien in Europa genauso. Und das nenne ich keinen sauberen Journalismus.

      Unsere Nachkommen werden diese Haltung verfluchen - davon ist schon heute auszugehen.
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    • nimmersatt 31.08.2018 19:22
      Highlight Weshalb sollte es logisch sein, dass ein Islamwissenschafter den Islam verteidigt?

      Hier Diversität zu fordern grenzt mit deiner argumentativen Stossrichtung an Zynismus
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    • yannis675 01.09.2018 09:31
      Highlight Fände es auch gut wenn wir mal von den gefakten kriegen refen reden die der westen inszeniert hat um den muslims das öl zu rauben. Sarrazin hätte vor 10 jahren diese kriege anprangern können dann hätten wir heute nich die Flüchtlinge und diese länder wären noch intakt. Der wesen macht es sich zu einfach und unsere Priester missbrauchen unsere Kinder. Wir haben alle dreck am stecken.
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    • loquito 01.09.2018 09:43
      Highlight Mal etwas eigenkritik würde den eurozentristisch geprägten Westen gut tun...
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  • Posersalami 31.08.2018 12:28
    Highlight Entfernt. Bitte formuliere deine Kritik sachlich. Danke, die Redaktion.
    • WhyAllTheLying? 31.08.2018 12:54
      Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Rumbel the Sumbel 31.08.2018 12:28
    Highlight Mann kann es natürlich auch Schönreden, Rechtfertigen usw. Gut ist, dass mal einer aus einer Linkspartei es anders sieht.
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    • zettie94 31.08.2018 13:28
      Highlight Wenn sich einer rechtfertigen muss, dann Sarrazin.
      Die Ausführungen von Herrn Dziri basieren nämlich auf Fakten und Verständnis des Islams, ganz im Gegensatz zum Geschreibsel von Sarrazin, das auf populistischen Parolen und falschen Statistiken beruht.
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    • Fabio74 31.08.2018 13:31
      Highlight Sarrzin ist ein Demgoge mehr nicht. Wasser auf den Mühlen der Rechten und Braunen
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  • WhyAllTheLying? 31.08.2018 12:23
    Highlight Natürlich müsste man den Koran eigentlich wie ein Märchenbuch das er ist behandeln und lesen.
    Nur tun das diie meisten Muslime selebr auch nicht. Darum sit das schon richtig wie es Sarrazin tut.
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    • geissenpetrov 31.08.2018 12:55
      Highlight Du kennst die meisten Muslime selber und weisst sogar, wie sie den Koran lesen?
      Krass.
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    • zipper 31.08.2018 13:13
      Highlight Eigentlich müsste man alle Religionen wie Märchen behandeln. Religionsprivilegien abschaffen und alle als Vereine weiterführen.

      Religionen sind Gift für jede freiheitliche und säkulare Gesellschaft.

      Noch nie haben Religionen etwas positives hervorgebracht ausser der Kontrolle von Machthabenden über das gemeine Volk. Oder doch was positives? Nehme gerne Vorschläge entgegen - wobei es ja eh keine geben wird, höchstens Blitze ;)

      Wie viele Menschen haben die sogenannten Götter auf dem Gewissen? Sinntflut, Kriege etc.. Ja die Götter sind schon ein grausames und rachsüchtiges Völkchen ^^
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    • zettie94 31.08.2018 13:24
      Highlight Die meisten Muslime lesen den Koran wohl überhaupt nicht - genau so wie die meisten Christen die Bibel nicht lesen.
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    • GustiBrösmeli 31.08.2018 17:08
      Highlight Zipper was du aufzählst ist irgendwie Billig. Was hat die Menschheit bis jetzt Hervorgebracht? Viele Tote, Neid und Hass. Und dies alles ganz ohne Religion. Nein mehr noch. Diese Menschen missbrauchen den Namen der Religionen für Ihre Gräueltaten. Du hast aber Ja Beweise, das Jesus zu Mord aufgerufen hat. Du hast Beweise, das Jesus selber gemordet hat. Oder? Bei Mohammed gibts die.
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