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Ukraine-Ticker: Über 1000 ukrainische Soldaten starben am Dnipro

A Ukrainian soldier, aka Borchik, of the ACHILLES battalion of the 92nd brigade, operates a suicide FPV drone over Russian positions in Kharkiv region, Ukraine, Sunday, May 12, 2024. (AP Photo/Evgeniy ...
Ein ukrainischer Soldat steuert eine Drohne.Bild: keystone
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Scholz will russische Raketen nicht abschiessen +++ Russland erwägt Atomraketen

Die aktuellsten News zum Ukraine-Krieg im Liveticker.
15.07.2024, 13:3119.07.2024, 06:36
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  • Im Februar 2022 befahl der russische Präsident, Wladimir Putin, einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Zunächst wurde das gesamte Staatsgebiet des Nachbarlandes angegriffen, mittlerweile konzentrieren sich die Kampfhandlungen auf den Osten.
  • Die ukrainische Gegenoffensive, um besetztes Gebiet zu befreien, blieb stecken. Die russische Armee greift nun weiter an und konnte im Osten zwischenzeitlich Geländegewinne erzielen. Jüngst scheiterte aber eine erneute Offensive auf die Stadt Charkiw, die Ukraine konnte diese ohne grosse Probleme zurückschlagen.
  • Die russische Armee bombardiert zudem regelmässig alle grösseren Städte der Ukraine aus der Luft. Für grosses Entsetzen sorgte jüngst ein russischer Angriff auf Kiew, bei dem eine Kinderklinik getroffen wurde, mindestens 37 Menschen starben, darunter 13 Kinder.
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20:08
Scholz weist Bitte um Abschuss russischer Raketen zurück
Bundeskanzler Olaf Scholz hat die Forderung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj an seine westlichen Verbündeten zurückgewiesen, russische Raketen und Drohnen über ukrainischem Territorium mit eigenen Waffen abzuschiessen. Nach dem Europagipfel in Grossbritannien erteilte der SPD-Politiker am Donnerstag auch erneut der Bitte Selenskyjs eine Absage, die Beschränkungen für den Einsatz der gelieferten westlichen Waffen gegen russisches Territorium aufzuheben. Zur Frage, ob er sich in diesen Punkten mit den anderen Nato-Staaten einig sei, sagte er auf einer Pressekonferenz: «Ich sehe einen solchen Konsens, dass solche Schritte nicht in Betracht kommen, auch die USA sind da sehr klar.»
epa11483181 German Chancellor Olaf Scholz attends the weekly cabinet meeting of the German government at the Chancellery, in Berlin, Germany, 17 July 2024. EPA/FILIP SINGER
Bild: keystone
Selenskyj hatte zuvor den Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) genutzt, um seine Forderung nach mehr Unterstützung bei der Abwehr russischer Luftangriffe noch einmal zu verstärken. Was den Abschuss von Drohnen und Raketen angeht, sprach er konkret die USA, Grossbritannien, Frankreich, Deutschland und Polen an. «Ihr Mut kann entscheidend für den Frieden sein.» Selenskyj betonte, dass es sich dabei aus seiner Sicht nicht um einen Angriff gegen Russland handeln würde.

Der ukrainische Präsident warb auch für eine weitere Lockerung der Einsatzregeln für westliche Waffen, um damit Militärflugplätze auf russischem Territorium weit hinter der Grenze ins Visier nehmen zu können. «Je weniger Beschränkungen wir für den Waffeneinsatz haben, umso mehr wird Russland einen Frieden anstreben», mahnte Selenskyj. Die USA, Deutschland und andere Verbündete hatten Ende Mai der Ukraine erlaubt, zum Schutz der Metropole Charkiw auch Stellungen auf russischem Territorium anzugreifen. Weiter will Scholz aber nicht gehen. (sda/dpa)
18:38
Plädoyers im Prozess in Russland gegen US-Reporter erwartet
Im umstrittenen Prozess gegen den US-Reporter Evan Gershkovich wegen angeblicher Spionage werden an diesem Freitag die Plädoyers erwartet. Die Staatsanwaltschaft sieht die in dem Verfahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit erhobenen Vorwürfe als erwiesen an. Dem Korrespondenten der US-Zeitung «Wall Street Journal» drohen laut Medien bis zu 20 Jahre Haft bei einer Verurteilung durch das Gericht in Jekaterinburg am Ural. Die Verteidigung will auf Freispruch plädieren.
FILE - Wall Street Journal reporter Evan Gershkovich is escorted from court after a pre-trial hearing in Moscow, Russia, Friday, Jan. 26, 2024. Gershkovich was arrested on espionage charges during a r ...
Bild: keystone
Nach dem zweiten Verhandlungstag beendete das Gericht am Donnerstag die von der Justiz selbst so bezeichnete Beweisaufnahme im Fall des Journalisten. Gershkovich hatte wie viele westliche Journalisten in Russland mit einer Akkreditierung des Aussenministeriums in Moskau gearbeitet und recherchiert.

Wann das Urteil fällt, war zunächst unklar. Beobachter hielten aber einen Schuldspruch samt Strafmass noch am Freitag für möglich.

Der 32 Jahre alte US-Reporter war im März 2023 festgenommen worden unter dem Vorwurf der Spionage. Laut Anklage soll er im Auftrag des US-Geheimdienstes CIA konspirativ Informationen über die Rüstungsfabrik Uralvagonzavod gesammelt haben. Gershkovich, seine Zeitung wie auch die US-Regierung weisen die Vorwürfe zurück. Die US-Regierung fordert seine Freilassung.

Nach offiziellen russischen Angaben laufen Verhandlungen über einen Austausch von Gershkovich mit den USA, ohne das bisher eine Einigung erzielt werden konnte. Der Machtapparat presst so immer wieder in den USA inhaftierte Russen frei.

Der Prozess in Jekaterinburg 1.800 Kilometer östlich von Moskau hatte am 26. Juni begonnen. Er sollte ursprünglich erst am 13. August fortgesetzt werden. Die Verhandlung wurde aber vorgezogen. Das Gericht teilte mit, dies sei auf Wunsch der Verteidigung geschehen. (sda/dpa)
15:49
Raketen in Deutschland: Moskau erwägt Reaktion im Kernwaffenbereich
Russland erwägt, als Antwort auf die geplante Stationierung weitreichender US-Raketen in Deutschland eigene Atomraketen in Bereitschaft zu versetzen.

Er schliesse das nicht aus, sagte Russlands Vize-Aussenminister Sergej Rjabkow in Moskau vor Journalisten. «Durch Verschulden der BRD, vor allem aber der USA, die an der Spitze der Nato stehen, ist das System der Vereinbarungen im Bereich der Rüstungskontrolle völlig zerstört worden», sagte der Diplomat. Unter diesen Umständen müsse Russland seine Antwort «ohne innere Hemmungen» formulieren, was möglich und nötig sei.

«Das ist keine Drohung gegen wen auch immer, das ist eine Möglichkeit, den auch aus Kostensicht effektivsten Algorithmus einer Reaktion auf sich ändernde Herausforderungen zu finden», sagte Rjabkow.

Am Rande des Nato-Gipfels in Washington in der vergangenen Woche war bekanntgegeben worden, dass die USA von 2026 an in Deutschland wieder Waffensysteme stationieren wollen, die weit bis nach Russland reichen. Darunter sollen Marschflugkörper vom Typ Tomahawk mit einer Reichweite von bis zu 2.500 Kilometern sein, die technisch gesehen auch nuklear bestückt sein können, sowie Luftabwehrraketen vom Typ SM-6 und neu entwickelte Hyperschallwaffen.

Der Kreml hatte verärgert reagiert und eine harte Reaktion angekündigt. In dem Zusammenhang wurde in Moskau auch die Diskussion um die russische Atomdoktrin wieder aufgenommen. Bislang sieht die Leitlinie vor, Kernwaffen nur als Antwort auf einen Atomschlag oder eine existenzielle Bedrohung Russlands einzusetzen. Hardliner in Moskau wollen diese Doktrin verschärfen. (sda/dpa)
9:45
Heftige russische Angriffe in ukrainischer Ostfront
Der ukrainische Generalstab berichtet von heftigen russischen Angriffen an der Front im Osten des Landes.

Allein am Frontabschnitt bei der Kleinstadt Torezk habe es 29 Sturmangriffe der Russen gegeben, teilte das Militär in seinem Morgenbericht mit. Besonders umkämpft sei dort ein Dorf namens Nju-Jork. Der Feind habe auch von Flugzeugen abgeworfene Gleitbomben eingesetzt.

Torezk liegt im Gebiet Donezk, ebenso wie der zweite besonders betroffene Frontabschnitt Pokrowsk. Dort war von 26 Angriffen die Rede. Russische Truppen setzen an dieser Stelle ihren Vormarsch nach der Eroberung der Stadt Awdijiwka im Februar langsam fort.

Die Militärangaben zu einzelnen Gefechten mögen nicht bis ins Detail zuverlässig sein, insgesamt erlauben die täglichen Statistiken aber einen Überblick über Intensität und Schwerpunkte der Gefechte. Der Generalstab sprach von 144 russischen Angriffsversuchen seit Mittwochmorgen. Nach einem inoffiziellen Bericht mussten die ukrainischen Truppen das Dorf Kaliniwka bei der Stadt Tschassiw Jar aufgeben.

Bei nächtlichen Luftangriffen setzte Russland nach Kiewer Angaben 16 Kampfdrohnen und 3 Lenkraketen ein.
Alle Drohnen und zwei der Raketen seien abgeschossen worden, teilte die ukrainische Luftwaffe mit.

Ukrainischer Drohnenangriff auf die Krim

Ihrerseits konzentrierten die Ukrainer ihre Angriffe nachts auf die 2014 von Russland annektierte Halbinsel Krim. Über der Krim seien 33 ukrainische Drohnen abgeschossen worden sowie zwei Drohnen über dem Grenzgebiet Brjansk, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

Ausserdem seien vor der Küste der Krim zehn Seedrohnen abgewehrt worden. Die genannten Zahlen sind nicht unabhängig überprüfbar. In der Marinestadt Sewastopol auf der Krim waren nach nachts Schüsse zu hören. Dort sei eins der ferngesteuerten Kampfboote abgewehrt worden, erläuterte Stadtchef Michail Raswoschajew auf seinem Telegramkanal. Zu möglichen Schäden gab es keine Angaben.

Die Ukraine wehrt seit fast zweieinhalb Jahren eine russische Invasion ab. (sda/dpa)
9:40
Deutschland will Militärhilfe für Ukraine nächstes Jahr halbieren
Deutschland plant, die Militärhilfe für die Ukraine im nächsten Jahr fast zu halbieren. Und zwar von rund 8 Milliarden Euro auf etwa 4 Milliarden Euro. Dies geht aus einem Haushaltsentwurf hervor.

Der deutsche Finanzminister Christian Lindner sagte, die Finanzierung der Ukraine sei «auf absehbare Zeit gesichert». So wird es einen Kredit in Höhe von 50 Milliarden US-Dollar geben. Die G-7-Staaten hatten sich geeinigt, dass die USA diese Summe vorgestreckt. Zinsen und Tilgung übernehmen dagegen die EU-Staaten, die Gewinne aus eingefrorenen russischen Guthaben abschöpfen wollen.

Deutschland ist nach den USA der zweitgrösste Militärgeber der Ukraine. (yam)
6:06
Medien: Brückenkopf am Dnipro kostet Kiew viele Opfer
Die Ukraine hat Medienberichten zufolge hohe Verluste an einem Brückenkopf am Dnipro im Südosten des Landes erlitten. Insgesamt sollen bei dem monatelangen Kampf um die kleine Ortschaft Krynki mehr als 1000 Soldaten auf ukrainischer Seite ums Leben gekommen sein. So gelten 788 dort eingesetzte Soldaten als vermisst, berichtete das Internetportal Slidstwo.Info unter Berufung auf Polizeikreise. 262 Soldaten seien in dem gleichen Zeitraum tot geborgen worden. Erst am Morgen hatten Medien berichtet, dass die Ukraine den Brückenkopf aufgegeben hatte.

Krynki ist eine kleine Ortschaft am Südufer des Flusses Dnipro im Gebiet Cherson. Nachdem es den Ukrainern im Zuge ihrer Gegenoffensive gelungen war, die russischen Truppen aus Cherson und den anliegenden Territorien nördlich und westlich des Dnipro zu vertreiben, versuchten sie selbst am Gegenufer einen Brückenkopf zu errichten. Damit sollte dann später der weitere Vormarsch im Südosten der Ukraine forciert werden.

Die Kämpfe um die Ortschaft Krynki wurden allerdings von Anfang an aufgrund der Aussichtslosigkeit kritisiert. Die dort stationierten Truppen konnten über den Fluss hinweg kaum mit Nachschub versorgt werden. Auch Tote und Verletzte konnten nur in seltensten Fällen abtransportiert werden. Die Militärführung in Kiew hatte das Halten der Stellungen mit der Bindung russischer Truppen in der Region gerechtfertigt. (sda/dpa)
10:58
Rega fliegt krebskranke Kinder aus der Ukraine in die Schweiz
Die Rega hat am Montag zwei krebskranke Kinder aus der Ukraine mit jeweils einer Begleitperson in die Schweiz geflogen. Die Kinder waren Patienten des Ochmatdyt-Kinderspitals, welches vergangene Woche von russischen Raketen beschossen wurde.

Die beiden Kinder wurden in zwei Universitätsspitäler transportiert, wie die Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA schrieb. Sie bestätigte damit Informationen des «Blicks». Eines der beiden Kinder ist demnach jünger als zehn Jahre.

Beim Angriff auf das Kinderspital in der Ukraine wurden zwei Erwachsene getötet. Über dreissig Menschen, darunter mindestens acht Kinder, wurden verletzt. Die Schweiz hatte der Ukraine daraufhin Hilfe angeboten. Für solche Krisensituationen gibt es die nationale Koordinationsstelle. Diese wird im Auftrag des Bundesamts für Bevölkerungsschutz (Babs) von der Rega betrieben, wie die GDK schrieb. (sda)
8:34
Kiews Truppen geben Positionen im Südosten auf
Die ukrainischen Truppen haben nach inoffiziellen Berichten Stellungen im Südosten des Landes bei Krynky im Gebiet Cherson und Uroschajne im Gebiet Donezk unter russischem Druck aufgeben müssen. «In beiden Siedlungen hat es aufgrund der grossen Zerstörungen keinen Sinn mehr gemacht, die Positionen zu halten», wurden Quellen im Generalstab in ukrainischen Medien zitiert. Insbesondere die Kämpfe um die Ortschaft Krynky am Südufer des Flusses Dnipro im Gebiet Cherson wurden von Anfang an aufgrund der Aussichtslosigkeit kritisiert.

Ob sich im Unterlauf des Dnipro am Südufer noch ukrainische Soldaten aufhalten, war zunächst unklar. Uroschajne im Donezker Gebiet war bei der ukrainischen Gegenoffensive im vorigen Jahr noch zurückerobert worden und galt als ein Symbol des ukrainischen Vormarsches.

Zudem sollen einem Bericht der Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine zufolge wiederum ukrainische Einheiten den Gegner im Gebiet Charkiw unweit der russischen Grenze um bis zu zwei Kilometer zurückgedrängt haben. Ähnliche nicht nachprüfbare Fortschritte wurden aus Waldstücken bei der Ortschaft Serebrjanka im Donezker Gebiet gemeldet.

Fast ein Fünftel des ukrainischen Staatsgebiets steht unter russischer Kontrolle. Der Kreml verlangt für mögliche Friedensverhandlungen noch weitere Gebietsabtretungen, um die bisher nur teils eingenommen Gebiete Luhansk, Donezk, Saporischschja und Cherson komplett zu besetzen. (sda/dpa)
8:32
Etwa 42.000 Menschen in der Ukraine vermisst
In der von Russland angegriffenen Ukraine werden derzeit nach Angaben des Innenministeriums etwa 42.000 Menschen vermisst. Dazu zählen Soldaten wie Zivilisten. Der Stand sei mit 51.000 Vermissten zwischenzeitlich noch höher gewesen, sagte der zuständige Abteilungsleiter Dmytro Bohatjuk der staatlichen Nachrichtenagentur Ukrinform in Kiew. Bei etwa 4000 im Gefecht vermissten Soldaten seien aber später die Leichen gefunden und identifiziert worden. 3000 Vermisste seien lebend aufgespürt worden. Das seien in vielen Fällen Kriegsgefangene, sagte Bohatjuk.

Schwierig bei der Identifizierung von Toten sei, dass das Verteidigungsministerium keine Genproben der Soldaten nehme, die es ins Feld schicke. In anderen Sicherheitsbehörden wie Polizei, Nationalgarde oder Grenzschutz sei dies Problem mithilfe internationaler Partner und des Roten Kreuzes weitgehend gelöst worden, sagte der Vertreter des Innenministeriums.

Die Ukraine wehrt seit fast zweieinhalb Jahren eine grossangelegte russische Invasion ab. Etwa ein Fünftel ihres Staatsgebietes ist von Russland besetzt. (sda/dpa)
22:12
UN-Flüchtlingskommissar kündigt in Ukraine neue Hilfe an
Der Hochkommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge, Filippo Grandi, hat bei einem Besuch in der Ukraine ein neues Hilfspaket von 100 Millionen US-Dollar (rund 93 Millionen Euro) angekündigt. Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) unterstütze damit die Vorbereitung auf den Winter und stehe weiter an der Seite der Regierung in Kiew, um den vertriebenen oder anderweitig vom Krieg betroffenen Ukrainern zu helfen, sagte Grandi bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Kiew. Das Hilfswerk wolle auch künftig Mittel mobilisieren, um das von Russland angegriffene Land zu unterstützen.

Selenskyj dankte für die Hilfe, die angesichts der Zerstörungen an der Energieinfrastruktur durch die russischen Angriffe dringend nötig sei. Zugleich betonte er laut einer Mitteilung des Präsidentenamtes, dass das Land weitere Hilfe brauche, um zerstörte Häuser wieder aufzubauen und Schutzbunker in Schulen und Krankenhäusern einzurichten. Das gebe den geflüchteten Ukrainern die Sicherheit, wieder nach Hause zurückkehren zu können.

Grandi hat die Ukraine seit Beginn des russischen Angriffskrieges am 24. Februar 2022 bereits zum fünften Mal bereist.
Er besuchte auch das durch einen Raketenangriff getroffene Kinderkrankenhaus in Kiew, wie er im sozialen Netzwerk X mitteilte. «Kein Ort sollte besser geschützt werden als ein Krankenhaus für Kinder. Trotzdem wurde es am 8. Juli durch eine Rakete getroffen», sagte er.

Nach UNHCR-Angaben gibt es durch die russische Invasion in der Ukraine etwa 9,7 Millionen Vertriebene, rund 6 Millionen davon im Ausland. Vor allem aus den besonders umkämpften Osten und im Süden der Ukraine, wo russische Truppen grosse Teilen der Regionen Donezk, Luhansk, Saporischschja und Cherson besetzt haben, sind viele Menschen geflüchtet. Dort sind teils ganze Städte völlig zerstört. (sda/dpa)
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